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Full text of "Die Handschriften-verzeichnisse der Königlichen Bibliothek zu Berlin"

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DIE 



HANDSCHRIFTEN -VERZEICHNISSE 



DER 



KÖNIGLICHEN BIBLIOTHEK 

zu BERLIN. 




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ZWANZIGSTER BAND. 

VERZEICHNISS 

DER 

ARABISCHEN HANDSCHRIFTEN 

VON 

W. AHLAVARDT. 

ACHTER BAND. 



BERLIN 

A. ASHER & 0°. 

1896. 




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DIE 

HANDSCHRIFTEN -VERZEICHNISSE 

DER 

KÖNIGLICHEN BIBLIOTHEK 

zu BERLIN. 



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ZWANZIGSTER BAND. 

VERZEICHNISS 

DER 

ARABISCHEN HANDSCHRIFTEN 

VON 

W. AHLWARDT. 

ACHTER BAND. 



BERLIN 

A. ASHER & CO. 
1896. 



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VERZEICHNISS 



DER 



ARABISCHEN HANDSCHRIFTEN 



DER 



KÖNIGLICHEN BIBLIOTHEK 

ZU BERLIN 



VON 



W. AHLWARDT. 



ACHTER BAND 

XIX. BUCH 

(SCHLÜ8S). 



BERLIN 

A. ASHER & CO. 
1896. 



JMit dem vorliegenden achten Bande des Kataloges der arabischen 
Handschriften der Königlichen Bibliothek zu Berlin ist das im sechsten Bande 
S. 471 begonnene 19. Buch, welches die Poesie behandelt, zu Ende geführt. 

Die poetischen Werke, welche in metrischer Form abgefasst sind, 
behandeln die Nummern 7394 bis 8314; es sind darin auch die hterargeschicht- 
lichen und die Gedichtsammlungen in engerem und weiterem Sinn enthalten. 
Die schönwissenschafthchen Werke, welche in Prosa, zum Theil mit Versen 
untermischt, abgefasst sind und an Zahl, Umfang und Bedeutung jenen rein 
poetischen kaum nachstehen, sind in No. 8315 bis 9361 besprochen. 

Ein grosser Theil derselben will angenehm und geistreich unterhalten. 
Stoff dazu bietet der Mensch mit seinen verschiedenen Charakterseiten, mit 
seinen mannichfachen Bestrebungen, mit seiner Lebenslage nach Stand und 
Beruf, mit der Auffassung seiner Pflichten und Rechte in religiöser und welt- 
licher Beziehung. Stoff bietet auch die Natur mit ihren verschiedenen Kräften 
und Erscheinungsformen: die Gestirne, die Winde und Wetter, die Jahres- 
zeiten, die Länder, die Meere, die Berge und Flüsse sind Gegenstand sinniger 
Betrachtungen. Nicht minder die Naturreiche; Pferd und Esel, Kameel und 
Rind, zahme und wilde Thiere, Vögel und Falter, Insecten und Gewürm, 
namentlich aber Pflanzen und Blumen mit ihrem Duft und ihrer Farbenpracht, 
selbst auch Gestein und Metalle, werden bald von dieser bald von jener Seite 
betrachtet, geschildert, gepriesen. Der Stoff wird theils in grossartigen, das 
ganze Gebiet umfassenden Werken behandelt, theils in kürzeren Darstellungen, 
auch in Auszügen aus grösseren, dem Leser vorgeführt. Die Darstellungs- 
weise ist verschieden, je nach den Kenntnissen, dem Geschmack und dem 
Geist der Verfasser; sie ist im Durchschnitt einfach, deutlich, ruhig; aber es 
fehlt auch nicht an solchen, die dm'ch gewählte und kunstreiche Ausdrucks- 
weise und seltene Wörter und Wendungen zu glänzen trachten. Hieher 



gehören die Maqämen, welche durch Wortkünsteleien über den in der Regel 
unbedeutenden Inhalt hinwegtäuschen und dem Ohr gefallen, ohne den Geist, 
wie mir scheint, zu befriedigen. Diesen Mangel theilt die Gattung der Kunst- 
briefe: es ist ein Wortgeklingel, ein Schillernlassen desselben Gedankens in 
verschiedenen Farben, aber auf Kosten des Inhaltes. 

Ein anderer nicht minder umfangreicher Theil der schönwissenschaft- 
lichen Literatur sind die Erbauungswerke. Hier ist nicht die Unterhaltung, 
die Belehrung und Erquickung des Geistes, das freudige Erfassen des flüchtigen 
Augenblicks und der Wonne des Daseins inmitten der reizvollen Naturscenen 
und im wechselnden Menschenverkehr die Hauptsache und der Zweck: sondern 
die Grösse und Allmacht Gottes, welche sich in der Natur wie im Menschen- 
leben, im Grossen wie im Kleinen, offenbart, aber leicht verkannt und ver- 
gessen wird, soll dem Menschen in Erinnerung gebracht und eingeschärft 
werden. Die Bekehrung von leichtsinnigem und sträflichem Wandel zu Ehr- 
barkeit und Frömmigkeit, der Hinweis auf das Vergängliche gegenüber dem 
Ewigen, die Betonung der Nothwendigkeit der Reue und Busse, der Recht- 
gläubigkeit und der Werkthätigkeit sind der Inhalt dieser durch Wärme 
der Empfindung und durch Stärke der Glaubensfreudigkeit ausgezeichneten 
Werke. Der Ernst, mit welchem auf Grund der unwiderlegbaren Qoränstellen 
und der maassgebenden Aussprüche des Propheten und anderer glaubens- 
starker Männer die Flucht aus weltlichem Treiben und die Einkehr in sich 
selbst gepredigt wird, hat etwas ungemein Ansprechendes und Gewinnendes. 
Dies um so mehr, als die Einkleidung des Stoffes sich von dem theologischen 
Dünkel und Eifer und Gezänk frei hält und mit freundlicher Milde sich der 
Verirrten und Sünder annimiut, sie in Elend und Unglück tröstet und sie 
nicht mit der Keule des Glaubens zerschmettert, sondern mit dem Stabe der 
Hoffnung aufrichtet. 

An diese paränetischen Betrachtungen und Erörterungen schliessen 
sich im vorliegenden Bande Legenden von Propheten und Bekehrungs- 
geschichten, welche die siegende Gewalt des Islam preisen; dort handelt 
es sich hauptsächlich um Geschichten von Josef und Salomo, hier um legenden- 
hafte Bekehrungszüge Mohammeds, um Uebertreten namhafter Männer zum 
Islam und um Verherrlichung des Glaubenshelden und Gottesschwertes 'Ali und 
seiner beiden Söhne Elhasan und Elh'osein und das beklagenswerthe Ende 
des Letzteren. 

Mit diesem Abschnitt hören die religiös -erbaulichen Unterhaltungs- 
werke auf: der poetische Hang des Volkes greift nun nach weltlichen Stoffen 
und die Phantasie, des Raumes und der Zeit nicht achtend, schwingt sich in 
ferne Länder und Meere, fliegt in das Reich der Geister und Kobolde, gefallt 



sich in Verkleidungen und Verwandlungen allerlei Art und ergeht sich ent- 
weder auf dem Markt der Gegenwart oder bemächtigt sich der Helden aus 
alter und neuerer Zeit, um sie nach freiem Ermessen zu verklären und der 
Fassungskraft der unermüdlichen Zuhörer näher zu bringen. Es wechseln die 
Namen der handelnden Personen, der Schauplatz ihrer Thaten und ihrer Leiden 
ist verschieden, aber in fast allen gi^ossen oder kleinen Erzählungen wird im 
Grunde derselbe Faden gesponnen, die Originalität in den Romanen grossen 
und grössten Umfanges ist sehr gering und die alten Vorbilder werden mehr 
oder minder geschickt copirt. Da es sich um Helden handelt, deren unglaub- 
liche Kraft und Tapferkeit über Menschen und Geister schliesslich siegt, so 
endet die Erzählung oftmals in Niederwerfung der Feinde und Bekehrung der- 
selben zum Islam und in sofern berührt sich diese Dichtgattung mit der oben 
besprochenen. 

Von den kleinen Erzählungen abgesehen, in welchen Eifersucht und 
List der Frauen, Liebe, Untreue und Intriguen aller Art und wunderbare 
l^ebensschicksale das Hauptthema abgeben (zum Theil nach dem Vorbilde 
von Erzählungen der 1001 Nacht), mögen hier über die in No. 17 dieses 
Buches zusammengestellten grossen Romane S. 69 — 462 einige Bemerkungen 
Platz finden. 

Zuerst die, dass die grosse Anzahl derselben, und zwar in vollständigen 
Exemplaren, die Berliner Handschriften-Sammlungen vor denen aller anderen 
Bibliotheken auszeichnet. Man mag über diese Dichtgattung urtheilen wie 
man wolle, so wird schwerlich in Abrede zu stellen sein, dass sie mindestens 
für die Culturgeschichte eine ergiebige Fundgrube ist. 

Den Hauptwerth unter allen diesen Romanen darf ohne Zweifel der des 
'Antar (S. 80 — 94) beanspruchen. Die correcte und gewählte Sprache, der 
im Ganzen spannende, vielverwickelte und reiche Inhalt, d-as alterthümliche 
Colorit, die Fülle der anmuthigen und gefühlvollen Gedichte, zeichnen ihn 
vor allen Werken dieser Art aus und er ist aus diesem Grunde schon lange 
auch weiteren Leserkreisen bekannt gemacht worden. Grade von diesem Werke 
hat die Königliche Bibliothek mehrere Exemplare, von denen viele den beiden 
Wetzstein'schen Sammlungen angehörige Bände durch Alter und Correctheit 
hervorragen. 

Zu den auch sonst bekannten Romanen gehört der des Eliskander (No. 1), 
Dü'lhirama (No.lO) und die halbgeschichtlichen des ElKäkim biamr alläh (No.ll) 
und Elmelik et'tahir (No. 12); aber diese beiden finden sich doch auch wohl 
nur vereinzelt, sind jedenfalls nicht Vielen zugänglich geworden, und Dü'lhimma 
ist, wie schon aus der Bemerkung auf S. 111 (zu No. 9149) ersichtlich, un- 
gemein selten. In Betreff der einzelnen Romane habe ich mir Mühe gegeben, 



den Boden und die Verhältnisse zu bezeichnen, auf und unter denen die 
Geschichte, in welcher der und der die Hauptrolle spielt, vor sich geht, und 
anzugeben, wie dieselbe verläuft. Bei 'Antar war dies, aus oben angeführtem 
Grunde, überflüssig; ebenso auch bei 1001 Nacht (No. 17), von welchem 
reizendsten Werk der ünterhaltungsliteratur hier übrigens nur (grössere) 
Bruchstücke vorliegen. Bei allen übrigen wird maii es, hofte ich, nicht un- 
gern sehen, Bilder in den Hauptumrissen zu erhalten, wenn auch nicht alle 
einzelnen Figuren hineingezeichnet sind. Der Roman Elmelik et'tahir (No. 12) 
S. 114 — 144 ist in mehreren sehr bändereichen Exemplaren vorhanden; er 
unterscheidet sich von anderen dadurch, dass er in viele Abschnitte mit Ueber- 
schriften Verfällt, welche oft recht ausführlich sind. Sie bieten Ersatz für 
genauere Inhaltsangabe, von welcher ich deshalb Abstand genommen habe. 

Der umfangreichste unter allen Romanen ist der unter No. 18 beschriebene, 
Sijar beni hiläL Er ist hier in mehreren, obgleich nicht immer vollständigen 
und gleichmässigen, Exemplaren vorhanden und gehört in seiner Vollständig- 
keit zu den werthvollsten Handschriften der Königlichen Bibliothek; mir ist 
von einem auch nur annähernd vollständigen Exemplar in einer anderen 
Bibliothek Nichts bekannt geworden. Ich habe es daher versucht, eine 
Inhaltsübersicht des gesammten Werkes zu geben, indem ich die einzelnen 
Diwane — so heissen die Hauptstücke — zeitlich an einander reihte. Das 
Ganze ist ein historischer Roman, dessen Vorgeschichte in grauer Vorzeit 
beginnt, als Rebi'a und Morra, zwei Brüder, in Syrien und der Tobba' Hassan 
in Eljemen herrschte. Die sonderbaren Schicksale jener Vorväter und ihrer 
Nachkommen füllen den Zeitraum bis ums Jahr 400 nach Mohammeds Tode 
(No. 9200): von da an beginnt die ungefähr 50 Jahre umfassende Zeit der 
Eroberungen zahlloser Länder und der Besiegung mächtiger Könige durch 
die Benü hiläl. Dieser Name ist den Nachkommen jener Ahnen vom Propheten 
selbst beigelegt worden, nachdem sie Alle mit ihren Gefolgschaften den Islära 
angenommen und, nach Mohammeds Anweisung, ihren Wohnsitz im Wädl el- 
'abbäs aufgeschlagen hatten (No. 9193). Eine Zeitangabe habe ich in dem 
ganzen Werke weiter nicht gefunden, als dass ihre Eroberung der Stadt Qatja 
in das Jahr ^26/ 1035 verlegt ist (No. 9272). Die Benü hiläl wohnen in Negd; sie 
haben unter Anführung ihrer Fürsten, theils früher, theils unter Hasan ben 
sirhän, dessen Tapferkeit ganz ausserordentlich ist, grosse Thaten verrichtet 
und viele Reiche vernichtet: da tritt Miss wachs in ihrem Lande ein und sie 
sehen sich genöthigt, dasselbe zu verlassen (No. 9225). Derselbe Umstand 
treibt sie zu wiederholten Malen aus der Heimath und bringt sie immer in 
Conflikte, aus denen sie, nach allerlei Fährlichkeiten, siegreich hervorgehen. 
Aus demselben Anlass und um einige ihrer in Tunis gefangen gehaltenen 



Fürsteiisöhne in Freiheit zu setzen, unternehmen sie mit allen ihren Haufen 
und Heerden ihren Zug nach Westen, Alles vor sich niederwerfend, Schrecken 
und Greuel um und vor sich her verbreitend, und erobern nach tapferer 
Gegenwehr des streitbaren Königs Ezzanäti die Stadt Tunis. Dann aber macht 
sich der Ingrimm, den Einer der tapfersten Fürsten und Anführer, Namens 
üajjäb, längst gegen ihren Stammfürsten Hasan angesammelt hat, geltend: er 
ermordet denselben (No. 9332). Desgleichen fällt Abu zeid, der kluge und 
tapfere Berather des Königs Hasan, durch die Hand jenes Verräthers (No. 9339) 
und dieser selbst findet seinen Untergang durch ßoreiqa', einen Sohn des 
Abu zeid (No. 9340), welcher nun, nach Beendigung aller Fehden, in Ruhe 
bis an seinen Tod herrscht (No. 9341). 

Es lässt sich nicht leugnen, dass der Gesammt-Roman ein gi-ossartiges, 
wenn auch oft phantastisches, Gemälde der Rauflust und der Raubgier, der 
Tapferkeit und der Feigheit, des Edelsinnes und der Niedertracht, des Gott- 
vertrauens und des Aberglaubens der arabischen Stämme entrollt. Der 
Charakter der Hauptpersonen wird so, wie er einmal aufgestellt ist, im 
Ganzen getreu durchgeführt: Hasan ist der Anfangs tapfere, späterhin über- 
legende, gutem Rathe zugängliche, gütige Herrscher; ihm zur Seite, in Noth 
und Drangsal wie in ruhiger Zeit, steht der kluge und ebenso tapfere Abu zeid, 
dem es nie an Listen und Auswegen mangelt, der, wenn Alle zagen, den Muth 
nicht verliert: er ist die Hauptperson in dem ganzen Verlauf dieser Geschichte. 
Dann ist noch Dajjäb einer der hervorragendsten Helden: aber er ist falsch, 
neidisch, hinterlistig, habsüchtig, und in diesem Lichte erscheint er überall. 
Auch die Charakteristik der überaus zahlreichen Männer und Frauen ist mit 
Geschick festgehalten, selbst die der Diener in ihrer Treue und Bravheit, die 
aber, wenn sie die Herren spielen wollen, in ihrem täppischen Benehmen 
sich lächerlich machen. 

Von Schilderungen der Aussenwelt und Erörterungen seelischer Vor- 
gänge ist durchweg kaum zu sprechen. Die Ereignisse spielen sich in 
meistens rascher Folge so, wie sie sich äusserlich darstellen, ab und zwar 
nach ziemlich derselben Schablone. Fast in jedem der einzelnen Romane 
handelt es sich um Kampf: unglaublich grosse Heeresmassen, oft von 
Hunderttausenden, treten einander gegenüber; Zweikämpfe der Helden gehen 
ihrem Ringen vorauf; das Kämpfen dauert oft tage- und wochenlang. 
Gefangennahme und Errettung aus Todesgefahr, falsche Wegeleitung der 
Feinde und verwegene üeberfälle; Ueberhstung oder Betäubung der Ge- 
fangenwärter und Wächter, sogar auch der Anfüln-er selbst; Anwendung 
des Ramalspiels zur Erforschung der Zukunft; Warnung durch Träume und 
Deuten derselben; Benutzung der Zauberei, Anlegen von unsichtbar machenden 



Kappen; Auftreten von Spielleuten, welche aus weiter Ferne kommend ab- 
sondei-liche Mähren mitbringen, von Mönchen und von Juden, die überlistet 
werden — , dieser Art sind die Mittel, welche in ihrer Abwechselung die Auf- 
merksamkeit wecken und festhalten. Der eigenthümliche Reiz solcher Erzäh- 
lungen wird nicht unwesentlich erhöht durch die vielen eingeflochtenen 
Gedichte. In Bezug darauf sagt Wetzstein in seinem kurzen handschrift- 
lichen Katalog (zu No. 748 bis 821 der 2. Wetzstein'schen Sammlung) : In 
dieser Lieblingsdichtung der Beduinenstämme und der Masse des arabischen 
Volkes wechselt Prosa mit Versen in freiem Metrum ab; die Prosa wird ge- 
sprochen und die Balladen zu den Tönen der Rebäb abgesungen. 

Die Sprache in dem ganzen Roman ist uncorrect und vulgär; die 
metrische Form der vorkommenden Verse sehr mangelhaft und oft kamn 
erkennbar. Die Zeit der Abfassung gehört wohl frühstens dem Anfange dieses 
Jahrhunderts an. 

Schliesslich möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass die Förderung des 
Druckes durch eine schw'ere Erkrankung, die mich im vorigen Jahre befallen 
hat, um mehr als 8 Monate verzögert worden ist. 

GREIFSWALD, den 20. Juni 1896. 

W. Ahlwardt. 



XIX. Buch. 



Die Poesie 

(Schluss.) 



n. In Prosa. 

(Schlnss.) 



15. Legen 


den 


und Bekehrungsgeschichten 


16. Kleine 


Erzählungen. 


17. Grosse 


; Romane: 




1. 


Eliskander. 




2. 


Seif du jezen. 




.3. 


'Antar. 




4. 


Elarqat. 




5. 


Elbedr när. 




6. 


'Amr enno'män. 




7. 


3 

Hamza aqrän. 




8. 


Flrüzsäh. 




9. 


El'anqä. 




10. 


Du 'Ibimma. 




11. 


Elliäkim biamr alläh. 




12. 


Elmelik et'tahir. 




13. 


MoEammed elkurdl. 




14. 


Gudar eppajjäd. 




15. 


Etteir ennätiq. 




16. 


Afimed eddanif. 




17. 


Alf leila we leila. 




18. 


Sijar benl hiläl. 



15. Legenden und Bekehrungsgeschichten. 



8952. 

1) Pm. 654, 3, f. 284=— 287»B. 
Geschichte Adams, ^..c »•il ÄAai q,o j^*j, 
in 9 Kapiteln (No. 8483, 36). 

2) Spr. 1967, 12, f. 53\ 
Eine längere Notiz über denselben. 

3) Pet. 110, 2, f. 23" — 47\ 
Format etc. u. Schrift wie bei 1. — Titelüberschrift: 

Anfang: |»^5j^! vi>ok>.i> *-^ v-jU/ [SJ^^] 

..U' io'i r^rOtUS -^zj*^^ *^ *^ ^X~^ '"''•5 r^ J-iV*^' 
^1 iL-L^ "&-).♦. >«>..»j>j Oiji -«Jijl Q^ u^i-c. iJv-kÄc l)L>-> 

Geschichte Abrahams mit Nimrüd. Ist nicht 
zu Ende mit den letzten Worten auf f. 47" oben: 

Sie geht hier bis dahin, dass Abraham ins Feuer 
geworfen wird. (F. 42" zumTheil beschrieben, 
gehört aber nicht dahin.) 

4) Lbg. 712, 2, S. 1 — 93. 

8", 13 Z. (191,2X15; I3V2 X S'/s'")- — Zustand: 
gut, doch in der 2. Hälfte wasserfleckig an dem oberen 
Theil des Rückens. — Papier etc. und Schrift (vooalisirt) 
wie bei 1. — Titelüberschrift: 



C5*" 



r^y^ 



CJ.-C:c> jjL>s^> >j 



Dann auch im Anfang: JA;<>>», iUaä sjsj' 
^ ijb'^ Kt^\ _j^j iji^ jLäj O^^' '^ji^ Q-a liSUil 

^1 »j;Xi*/o .jy*»jj,c (j«Jl> (»kj o53_»P U-^A>J Äjjixwo 

Ausführliche Geschichte Abraham's mit Nim- 
rüd und weiterhin bis zu seinem Ende. 

Sohl US s S. 93: läJüi/o ^ ii5^JS (_y<;->ii.js5 ,..^5 
^Ja»ji^ Äji.v*^i &j)__yo ^3 *>A^' viLcj »t\Äc ,-y* oj*i! 



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8953. Pet. 291. 

198 Bl. 8", 19 (17)Z. (2OV2XI5V3; ISVsXll«"»). — 
Zustand: zum Theil fast lose im Deckel; fleckig, un- 
sauber. F. 50. 91. 92. 185 lose. — Papier: gelb, dick, 
glatt; in den Ergänzungen weisslich, dick, ziemlich glatt. — 
Einband: brauner Lederband. — Titel f. 1*: 

'ä^j Ij-'-i'^' *r^'-j' i^'^«U 
Verfasser s. auch Anfang. 

Anfang f. 1": ü'ij.^ . . . j.L-a'il i^A/i-J! Jus 

i^^\ ^x*:>- .~*< xx:ü s.^c. lajc^m .,«j Kläc 
^ ^ • kj ^ • > >. ^^ 

Die Prophetengeschichten, sagt 'Omar ben 
ibrähim elanpärl elausi, seien nützlich und 
gottwohlgefällig; insbesondere lehrreich sei die 
Geschichte des Josef, wie schon der Qorän 
angedeutet, und deshalb habe der Verf. dieselbe 
bearbeitet, in Sitzungen (jj-^J.s^) eingetheilt und 
durch Erzählungen, Verse, Vermahnungen, Be- 
trachtungen etc. lehrreich gemacht. Jede Sitzung 
beginnt mit dem ausführlichen Lobe Gottes 
und Bezeugung seines Propheten und behandelt 
alsdann eine Qoränstelle. 
l.^jJcs^ f. 1" ij^Vjij ■^l üU, ^^'^h L5^'-'" ^>'* S 

3. ^J^ 23" '^>CJ^lJ o^,^,-«.]! J^lj *)J A*ii i,L.j J_j^s ^5 

c.\jKS>i\^ _j_j.*aÄji. tL-Ci.J'^Li ^.äaIS xJiJ L\*ril 

4. ^wJl^ 33" ^UU=-. cS\^^x, Ux.3 jcäJ^ iUj iJys j. 
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• jaJ.j^I 1— J^S ÜaS-.Ü i_j.aj lJ.C |_5'^-'' »Ü lA^S-l 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 8953. 8954. 



6. LjJirS* 56" ^^U^_^Ii ^» t^/.iil M ^,^ iUj «.V* S 

8. ijJls^ 80' /i^ji, iCcL.~.JI vi>^jy.sl ^Uj jJ?* i 
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JaUi-l ».'lXäs! v_Äi'! c^öxj t_5ÄjS ».U L\*=^i 

SjLmI v_j^a£ <_i«,a^ &a.:>L»'i 

17. (jJLs^ 185" 'jJJL. "ii Sy^ Lo^ -.Asl. iu«j iJj.s ^ 

Schi US 8 des Ganzen mit einem Gedicht 
in Kämil, dessen 2 letzte Verse f. 198': 



Das Werk enthält allerdings die sagenhafte 
Geschichte Josefs: allein die Einrichtung des- 
selben ist der Art, dass in den 17 Abschnitten, 
in die es zerfällt, nach der jedesmaligen Ein- 
leitung, zunächst die in der Ueberschrift an- 
gegebene Qoränstelle behandelt wird, woran 
sich dahin passende Verse, Aussprüche etc. 
schliessen, und dann zu einem Stück aus der 
Lebensgeschichte Josefs überffegangen wird, 
worauf dann wieder irgendwie bezügliche Anek- 
doten, Verse oder dergl. den Abschnitt schliessen, 
der also jedesmal mannichfach genug ist. 

Die ursprüngliche Handschrift ist an einigen Stellen 
defect geworden und von neuerer unschöner, obgleich 
nicht grade undeutlicher, Hand ergänzt f. 1 — 11. 90 — 106. 
196 — 198. Die eigentliche Handschrift ist gewandt, gleich- 
massig , mit etwas spitzen Zügen , gegen Ende etwas 
flüchtiger, in der ersten Hälfte ziemlich stark vocalisirt, 
nachher weniger, deutlich und correct. Die Ueberschriften 
roth. — Abschrift um 1650. 

HKh. III 6906. Der Verfasser heisst bei ihm: 

8954. 

Dasselbe Werk in : 

1) We. 722. 

298 Bl. 8'», 13Z. (ITVaXlSVs; 13 x9Vj(— 10)'="'). — 
Zustand: der Einband im Rücken geplatzt, also die ein- 
zelnen Lagen sitzen nicht ganz fest; im üebrigen nicht 
recht sauber, stellenweise, besonders am Rande, fleckig; 
auch nicht ohne Wurmstich. — Papier: gelb, stark, glatt; 
in der ersten Hälfte bis f. 148 ist es dünner, auch weniger 
glatt, zum Theil brüchig. — Einband: Pappband mit 
schadhaftem Lederrücken. — Titel f.l'ebenso. Verfasser: 

Anfang so wie bei We. 721 angegeben, 
doch steht der Satz 'r^ftaj' . . . i>.*:^i voran, 
dann folgt die Angabe des Verf., dann ^Jl [j.*l,el. 
Schi u SS f. 268" ebeuso (nur stehen die Verse 
in umgekehrter Folge). 

Schrift: ziemlich klein, kräftig und gewandt, gleich- 
massig, wenig vocalisirt. Ueberschriften roth. Die erste 
Hälfte f. 1—148, dann noch 180. 260, ist ergänzt: die 
Schrift ist ein wenig grösser u. flüchtiger. — Abschrift 

C. »»»»/iSDl (resp. »"»,1688). 



No. 8954. 8955. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



F. 268"— 269" oben eine Art Hochzeits- 
protokoll ^Anfang: iUj' ^.f-^ (4^ (J^-^-' ^^- >-^*^' 

F. 270—272 Gebet, s^.j.s.:\ s-uS, des 

^j'Üa^! ,Jiwa;S Aac. Dasselbe beginnt: ^^j.-< i-J 

^aIL«.!! >_j^ \JiJ iA*s-' ... -iLc 'tj (^'^j>'» i-j ^Jwi Lj 

»J,\ ur,"i'. o'«.,-vaJ' ^«.aJ und bricht ab mit den 

Worten: 'Uj Uaä j^,. U. ^r^'^i j ^^Xj U Js ■.*. 

Die folgenden Blätter sind meistens leer oder 
mit Kleinigkeiten beschrieben. Das Wichtigste: 

Eine lange Qapide, ohne Angabe des Verf., 
steht f. 274"; sie beginnt (Tawll): 

Einige >.:i.^J..^ f 284" — 285, einige ^^;<.^ 2i)2"ff., 
ein Tahmls f. 290" auf das Gedicht (Kämil): 

F. 292" ein Diutenrecept. F. 295" und 295" 
(die Blätter stehen überkopf) das Gedicht des 
^.xJS ^j', dessen Anfang (Haflf): 

Schrift dieser Blätter gross, rundlich, flüchtig, vo- 
callos ; um '-""/itss- 

2) We. 721. 

li)4 ßl. 8"", 17 Z. (18x13' 3: 12x8',V°'). — Zu- 
stand: nicht ganz fest im Einband; Bl. 121 ganz lose; im 
Ganzen unsauber, auch fleckig : die untere Ecke der ersten 
12 Blätter stark beschädigt, der Text aber hat darunter 
nicht gelitten. — Papier: gelb, stark, glatt. — Ein- 
band: schadhafter brauner Lederband. — Titel fehlt, 
steht aber in der Unterschrift. 

Anfang wie bei Pet., nur steht nach dem 
Namen des Verf. (ii. vor _%-■ jj-i-ici) noch der Satz: 

'!.,k^Iaj ^S'.^h, . . . f^^i «^ ! ti"*' '•A^^ >-^-'^ (i'C 
Die Eintheilung in dieser Handschrift ist in 
J.A25, aber auf den ergänzten Blättern ,j~Ji^. 
Schi US s ebenso (doch stehen die letzten zwei 
Verse in umgekehrter Folge). 

Schrift: klein, gut, gleichmässig, wenig vocalisirt. 
Ueberschriften und Stichwörter roth. Ergänzt sind f. 9. 
18 — 36. 78—100. 154 — 156. 163. 168. 181 — 194. Die 
Schrift daselbst ist klein u. gefällig, hegt aber stark vom- 
nber. — Abschrift c. ^°°°iiMi (resp. ""'/less). 

Nach f. 7. 141. 149 fehlt je 1 BL, nach 190 aber 2 BI. 



8955. Pm. 332. 
1) f. 1-50. 
72B1. 4<°, c. 20— 25Z. (22xlG: 17-18x13'//°).- 
Zustand: nicht gatz sauber, auch zum Theil fleckig. — 
Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: Papp- 
band mit Lederrücken. — Titelüberschrift: 

Verfasser: s. Anfang. 
Anfang f 1": ^^^ ^^JL^Ji k_J. \L' vA*::^' 

S.^ . . . -Jai! cXaxJ! 3Ü . . . 









u 



^Ä«Jf (^ lX^js^I 



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L^Ä>J 



iJl jJLU. j^J ,L 



iL ISiLot.« 



Ö^ 



LS--" 



Mohammed verweist eine Anzahl ungläubiger 
Leute an die Juden (u. Christen), in deren ge- 
offenbarten Büchern von ihm die Rede sei als 
Propheten Gottes. Sie wenden sich, ihn beschrei- 
bend, an die Juden; die finden zu ihrem Erstaunen 
die Aehnlichkeit der Aussagen mit den Stellen 
ihrer heiligen Schriften und empfehlen, dem 
MoEammed 3 Fragen vorzulegen : wenn er die 
beantworten könne, sei er der richtige Prophet. 
Dieselben betreffen den Dü'lqarnein, den Geist 
(„,J1) und Josef. Ueber die Antwort auf die 
beiden ersten Fragen wird hier mit den Worten 
„Morgen will ich antworten; aber die Offen- 
barung blieb ihm aus" hinweggegangen; in 
Betreff der 3. aber gab ihm Gott die Sura 
Josef ein und auf dieser Grundlage wird hier 
die Geschichte Josefs behandelt. Der Verf. 
ist unbekannt; der Bearbeiter ist Mohammed 
ben ahmed (ben) elmoqrl (No. 8884). 
Er erklärt die Qoränverse hinter einander, aber 
mit vielen Abschweifungen und Unterbrechungen 
durch Geschichten, Anekdoten, Verse und Ge- 
dichte von sich oder seinem Vater oder Anderen. 

Das Werk selbst beginnt f. 2" unten so: 



Schluss f. 50": Oj.jLj J. id*S'^ n^lläc -^^^i 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 8955—8958. 



' UaJiÜ!, Hjb^M ^A jüLi jj.*i. jL^il. cUiJI ,Jj^ _s— j^ 
Schrift: gross (doch ungleich), rundlich, vocallos. 
TJeberschriften (wie J.*a;, <:^i^, ''<j'^=>, ;*-^) und Stich- 
wörter roth. — Abschrift im J. 1159 Rabi' I (1746) von 

^,A.Ä^^^i .^JcX*i \^x**. cXx^ 

8956. Spr. 465. 

134 Bl. 8-°, HZ. (202/3 X 15>,2; 15 X 10'/a'^'°). - 
Zustand: nicht recht sauber, fleckig; zum Theil am Rand 
ausgebessert, bes. die 3 ersten Blätter. — Papier: gelb, 
glatt, stark. — Einband: brauner Lederbd mit Klappe. — 
Titel, Verfasser und Anfang fehlt. 

Erbauliche Bearheitung der Sura o^-wj-j (12), 
mit Anführung der betreffenden Versstellen und 
Umschreibung oder erweiternder Erklärung, nebst 
Beibringung von allerlei Geschichten und Versen 
einschlagenden erbaulichen Inhaltes. DieQorän- 
stellen eingeführt durch ^^-^ »-JjJ, die Vers- 
stellen häufig durch ^c^»J' j ^- An der 
Hand der Qorän-Sura wird hier also die Ge- 
schichte Josefs erzählt. 

Das hier zuerst Vorhandene fängt f. 1° so an: 

"ä ^^1 :>^^ üL j^\ lisUJu viiv^i io,L:i' '^^ 

Die hier zuerst behandelte Textstelle ist f. l"*: 



a- cr^ 



Jm.^:* Lj ijciAaäJi ^v*^^' ki0.c U-^ÄJ Q-^ 






\,i;,\»Ni 



05 L?"* 



S-j (j*Ue qj5 3lJ> (^ ^ ».Uijl 
(Sura 12, .3) -Ji >^\Jy.=>\ U J^ ^^xl 



.,_y>J^*2j. 



C). 



o. 



«^yO^ 



#JÜ 



Schluss f. 134^ 

'^.j^^JLäJI ^j ilJ Jv^l. ^J.^^.*J5 j^ |.X-j . . . 

Schrift: ziemlich gross, gut, gleichmässig. vocalisirt, 
die Stichwörter grösser, meistens farbig. Am Ende f. 134'' 
eine grosse viereckige Gold Verzierung, deren rundliches 
Mittelstück, auf blauer Grundlage, in der Goldverzierung 
die weiss geschriebenen Wörter trägt: 

> ^ > J • 

Abschrift vom J. 824 Ramadan (1421). 

Im Anfange fehlen 8, nach f. 22 2 Bl. (statt deren nur 
1 leeres eingeschaltet ist, f. 23), nach f. 131 fehlen etwa 7 Bl. 



8957. Pet. 111. 

1) f. 1-110. 

125 Bl. 12"°, 11 Z. (143,4 X 10: 11 x 7=""). — Zu- 
stand: ziemlich gut, jedoch (bes. im Anfang) etwas un- 
sauber. — Papier: weiss, ziemlich stark, glatt. — Ein- 
band: Pappband mit Lederrücken und Klappe. — Titel- 
überschrift f. 1'': 



-^UJ! 



Ac [:^j,h^ VwÄ,v*j.j iuai »Js^ 



Anfang: sJji J. »^ i_/.l-.c qJ »iJi Jyj; ^.^c ^^.j 
j^Ljü jJJ! »L**.j ^^yfd^ <^'j:a]\ o'jT ii>Aj' J\ ,^^l-»J' 
U-kXs»^ W-*^ o^''^^ '-^^tvj-* »L*»- j*j o^^^ o'"*^' 

Geschichte Josefs und Züleifiä's. Der Verf. 
holt dabei weit aus, erzählt die Jugend Josefs 
u. s. w., führt viele Qoränstellen au und manche 
Anekdoten und schliesst mit dem Tode Josefs. 



Schluss f.llO" 



I o-üi AaC X.%S0. 



!)3\.i>-lj 



ij'i^ Cj|_jX*.i-i ij»«*-2si .»^Jic» ^^-^^ c<^^^ (»I-XJ^ AaLii 

^■- *^ ^ -' ^ ■' r ■ 

Schrift: ziemlich gross, kräftig, sehr deutlich, vo- 
callos, incorreot. — Abschrift etwa um 1825, von 

Jv>Ii> _Lj»! ^j er*-*" 

8958. We. 719. 

115 Bl. 8", 13 Z. (21Xl4i,a; UxS's™)- — Zu- 
stand: unsauber, der Rücken des Einbandes fast durch- 
gerissen, daher 1 Lage fast ganz lose. — Papier: gelb- 
lich, ziemlich stark, glatt. — Einband: brauner Orient. 
Lederband mit Klappe. — Titel f. 1" (von anderer Hand): 



Anfang fehlt. Das Vorhandene beginnt £2": 

'■x*«.l3.i/i 5u\;y.iJ («.11*3 LS^^ Oii. j3 ^j ». i L t .1 

Nach einem Gedicht auf Mohammeds Tod 
(101 Verse) werden an allerlei Aussprüche Mo- 
hammeds und an die im Qorän vorkommenden 
Stellen über Josef allerlei Betrachtungen, Ge- 



No. 8958—8960. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



schichten, auch Verse, in moralisirender Weise 
angeknüpft, mit der Ueberschrift f. 6" : 

Diese „Geschichte" Josefs (in der eben an- 
gegebenen Weise) beginnt: ij^j ^c'' ä^'»-^ oeL>- 
^1 |._^!. ^i^\ ^Ji i^JU^ "i ^y^ ULäs ^ M 

Schluss f. 115": ^^..^ ^\ |jl*aj- LsuJ^ viiüK. 

_w£ i ör.wJi' .J'^u-i ^— ^ . gj -j «L'iL: XtJLc O .Las ^ä;=- S'V'^ 

Als Verfasser Elhamadäni angegeben. 

Schrift: ziemlich gross, gut, gleichniässig, ganz 
vocalisirt (aber oft unrichtig). Die Aufschriften roth. — 
Abschrift von »JJi Jy.£ |._j.s».*Jl ,.^ c^*^^ Jy-t 
im J. ""^1669- — Es fehlen vorne wol 8 Blätter. 

8959. We. 720. 

105 Bl. 8'°, 17—18 Z. (15'/3 x lO'a; 12i,2 X T'/s'^"'). — 
Zustand: lose Lagen; ziemlieh unsauber, auch fleckig, 
besonders am oberen Rande. — Papier: gelb, stark, ziem- 
lich glatt. — Einband: brauner Lederbd mit Klappe. — 

Titel f. 1": / ä.JL\>ajf ^Ji^jji XaaS 

Anfang f. l^• iL^i'St ^^^^ io^ii ^^i J^ L*r 
l^-Lbb jj LjLs\:c<i5 [^^ib J. ^i^.jk' jcL^ iLi^Li Li^ 



kleineren Formates: so f. 2. 39. 45. — Papier: weisslich, 
stark, etwas glatt. — Einband: Pppbd mit Kattunrücken . — 
Titel von etwas späterer (Persischer) Hand f. P: 

Verfasser fehlt. 
Anfang f. P: ^}^^ q^UJ! Vj ȟ iA*i-i 

i^'UCf tjv^ Jou Lei . . . Jv.«^ lJJv_^.w Ic M 



^\ 



^ ^ ^ ■■ > 



LXLo (JL*J' ^i" xljt=. ^-S^^' (V^-'' *^' "^' *-**^5 
/i^ j^.jXl \j| (_5-!l-«J' 6^ [^ MA ^ 



^t ^yLi 



j^jtJ! ^^t iJ^^ JJsUJ! jLs '■^^y^:.^\ y>.\ 



g^' ^-' 



c -v • er 



jj,s») 5^ r/'^ '^ i^' 



Ausführliche Geschichte Josefs, mit allerlei 
Versen untermischt. Im Anfange muss etwas 
fehlen. — Schluss f.104'': q_»cj ^^ ]yr'j^ LJii 



Lc !ö^j '^ 



».k£>> ;c 



Schrift: ziemlich gross, etwas rundlich, vooallos. — 
Abschrift c. "oo.ng^^ 

8960. Pm. 454. 

80 Bl. 4", 15 Z. (22x16; 16—18x11 — 12'^"). — 
Zustand: ziemlich gut; an dem oberen Rand einiger 
Blätter etwas Papier angestückt zur Vergrösserung ihres 



Die Geschichte Josefs mit seinen Brüdern, 
sein Unglück und seine Erhebung. Dieselbe 
beginnt damit, wie er — nach Erzählung des 
iy*x,a ^j ■~-^^ — 3 Träume im Verlaufe der 
Zeit hat (dass die Brüder sich vor seinem 
Holzbündel verneigen; dass 11 Sterne nebst 
Sonne und Mond vor ihm sich hinwerfen ; 
dass sein Stab grünt, der seiner Brüder ver- 
dorrt), und diese, trotz des Verbotes seines 
Vaters, den Brüdern erzählt. Dieselben werden 
böse und berathen sein Verderben etc. Später- 
hin stirbt Josef; sein Sarg aber zieht so viel 
Segen an sich, dass das Land diesseits des 
Flusses üppig gedeiht, während das angrenzende 
Land jenseits desselben Missernten und Hungers- 
noth hat. Schliesslich wird das Abkommen ge- 
troffen, dass der Sarg in den Fluss versenkt 
wird und so beiden Theilen zu Gute kommt. 
Endlich zur Zeit des Moses kommt er durch 
diesen in seine Heimath zurück und wird neben 
seinem Vater Jakob beigesetzt. 

Schluss f. 80': o^.ij ^^Li j^Jic iJÜ^ ^^t ^J! 



Jjjs- äJJOj 



xi*i> 



-5 (*^ ^s^y 



«>=-.j>Ls »jJLc 






qLioJUJI^ »^^47^' Q^ *J^W '-b*^; V^'. 



ilsJ! 



O' 



.JwA) i'Yt^i 



.*JL»Ji yj jiJ O^tj 



8 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 8960—8963. 



lu bestimmte Abschnitte ist dies Werk 
nicht getheilt; der Fortgang der Erzählung 
wird in der Regel durch JJi.*J' Jus (oder auch 
(JjVO 'ingezeigt. 

Schrift: gross, doch ungleich, weit, etwas rundlich, 
nicht undeutlich, vocallos. — Abschrift c. 1800. 

In der Mitte folgen die Blätter so: .54. öti. 55. 57 ff. 

8961. 

1) We. 1747, 7, f. 121"— 124". 

12"°, 13 Z. (H'/iX lO'.a; lOi/aX?«:™). — Zustand: 
unsauber und fleckig. — Papier: gelb, stark, etwas glatt. 

Titel fehlt. Es ist Legende von Josef, 
der in Aegypten zufallig von seinem Vater hört 
und ihm Nachricht von sich zukommen lässt; 
also etwa: ^_ft<w^j XxaS- 

A n f a n g : J ^.9. ^c , ij J^^l wSu*j.j ^c J^^s 
jJH .i\}> qC ^Xäj "i j'..J>ü!j JwJJI ^jli'. Ä.i^3 i0äj^j> 

äJ' .^o' -^i- (j— -»^^-J e>J3 «.xi ij'^j J-r"i -^ 

Schluss: Q_0 ^ q' (_^ ^J^' ^»■*^^J u' '-Sj)' 

Schrift: ziemlich gross, gefällig, vocallos. — Ab- 
schrift c. 1700. 

2) Pet. 182, f.49'' — 62\ Die Geschichte 

Josefs, enthalten in der K.>^vJCJt des ,.,'^.X*^J' 
? ... \^ y 

des ■»!:£" (_jl ^.^j', im 1. Kapitel. 

3) Pm. 75, f. 112>— 121'' Rand; dann 
Text 112"— 116. Die Geschichte Josefs. 
Der Anfang fehlt. 

4) Pra. 22, S. 123—134 am Rande, die 
Geschichte Jakobs, Josefs und seiner Brüder. 

5) Pm. 75, f. 117\ Geschichte des 

8962. 

1) We. 1775, 18, f. 85'\ 86". 

8"», C.18 — 20Z. (18xI3';2; 15— 16 x 12'/3'^°'). — 
Zustand: fleckig u. unsauber. — Papier: gelb, stark, glatt. 

Ohne Titel. Es ist die Geschichte von 



Fängt an : ^c ^^j^ ^c ^^^ ^K ^^^.s ^\ J.^ 



.^1 »'.«.Äjl üj'wÄXj ^c 



^;-5- 



^c |_^~-_5.. 



hv , ^jL«j ^iJS „/oi l».is 



Schrift: ziemlich gross, fast vocallos, nicht undeut- 
lich. — Abschrift c. ^^ usu. 

2) Pm. 407, 86, f. 433' — 436". 

Format etc. und Schrift wie bei 2. — Titel- 
überschrift und Verfasser: 

Anfang: »jiUc i-c p":'.*»^ lAs». sU a«.^I 



i3«-fij 



>.<< VJ , kA3 



.Li.J' ^.,.0 O.j Jlj 



u:^^*=' ^^. 



'" o- 



J >* 



_7 O- t-' ^ 



. s-UUJ! !iJ>LAM.i( 



j_^~._ya |fcC ^.,j( O'j'"^ (Qarun, dem Vetter des Moses) 
und dessen durch Habsucht herbeigeführten 
Untergang nebst der Nutzanwendung (b,'i_i;l). 



Auskunft über allerlei Fragen, die den fabel- 
haften Riesen, ^^-jJ — _»-c (imQämüs 'i^c-yi ;^^c) 
und die Zeit betreffen, wann er gelebt habe, ob 
er bis auf Moses Zeit am Leben gewesen und 
von diesem getödtet oder schon zur Zeit der 
Sintflut umgekommen sei u. s. w. ; verfasst von 
Geläl eddin essojütl + ^"/i505- 

Schluss: |».c ^c-j-'» i^-j' j_yi -^♦-' jAJiJ! \SJ' 

aj*>-%*« 4.1.^1. !^.,^'i J»*Äjf .Afijl LVP sL*iXJ \.).Jk.i! 

HKh. I 1470. 

8963. We. 743. 

9) f. 143"- 149. 

Format etc. u. Schrift wie bei 1). — Titel Überschrift: 

Anfang: sj^asJ! jk.«j \S:^jo^^lJ i^j.'-J' Jts 
uX.:>' |,jS i_5"^_»'=i i_5 '-'»■r^*»; is^"' i^^*^ '^J^*" ;>^ 






A:>i 



t.J Ol«.!. 



U~-* 



J;_^J' i5 



Nachdem Gott in seiner Unterredung mit 
Mose auf dem Berge Sinai diesem 5 Worte 
(Sätze) der Thora, die er nicht verstehe, aus- 
gedeutet hat, begiebt sich der letztere in die 
Moschee, zu beten. Da fliegt eine Taube herbei 
und bittet ihn in menschlicher Weise, sie vor 
ihrem Feinde dem Falken zu schützen. Er 



No. 8963—8965. 



legendp:n und Bekehrungsgeschichten. 



steckt sie in seiueu Aermel; da kommt der 
Falke und beansprucht die Taube, er habe ein 
Recht auf sie und sei hungrig. Voll Mitleid 
möchte er die Eine schützen, dem Andern Recht 
geben, jeder vertheidigt seiueu Standpunkt; da 
erbietet er sich, von seiner Hand soviel abzu- 
hauen als die Taube au Gewicht. Der Falke 
ist's zufrieden, das Messer aber versagt 3 mal 
seineu Dienst, beide Vögel fliegen in die Höhe 
und rufen ihm zu: lass es gut sein! und siehe, 
fes ergiebt sich , dass der Falke Gabriel und 
die Taube Michael waren , ausgesaudt ihu auf 
die Probe zu stellen. 

Schluss f. 149": ^J>>»; e> .*>o .Ujku.: ,vj:i ,.,( ; 

8964. We. 736. 

69 Bl. S^', c. 12—18 Z. (211/2 x 16; 15-18 x 
10 — 12'='"). — Zustand: ziemlich gut. — Papier: weiss- 
lich, ziemlich stark, wenig glatt. — Einband: Pappband 
mit Lederriicken. — Titel f. 1": 



2P 


^i:.^Aj i^J^ÄJ ^jJAjA^ 


G^'' \.Ä>jA*M li^jA^* 




(J«L,\Ä»-i 




26" 


APiAiJi e.^jA:> 


fiS'-^.ilL ;ujj.il c:--A=. 

■ ^ • ■" 




(u-^^Ji) 


64" ^^piX'A ciAjiAi> 


48'' 


L^s»l,i» ii.vjji.=» 


65" ,j~.AaL s'lj^ vi^jAs» 


54" 


*jL:~i iwJlS^Ö viA.j^=> 


66" -»^A^j' ii.».jiA=» 


58" 


^.^,-:\ ^.A> 


66'' ^jL«,/.!..«- sLs. li^jAs. 




^ä;ljwj jj:^>.Ä*.Ji 


69" l^J e^jO^> 



Schluss f. 69'': J./.S »_jji o\«j -A'^ai ».♦£ ^^, 

\J^i ...O O.A'* ....^Äa.^ \Xm^J \^i» .^AA^uw .\3Ca.w. ^^^Ic NJI 
.,L*aLa. &.*ai ...C l.A»,C La.JJ L/O ilÄP -wAiLjtii >— J) b 



O' 



,L.^A.i>Wa> l^-\j; 



ÄxaS 



Die Geschichte Salomos zerfällt hier in drei 
Theile: l.Thlf.1-22; 2. f.24-44; 3. f.46-69. 

Anfang f. 1": .^\ J.^^ ^^-iL«J! v; >^^ ^*=^^ 
ka\, »S>,Ai \ _y9^ ^Ji\^i\ *ii/« S1i^\ Ci.jIiAJ q^ . . . 



.-^ »,A>lJ 



AaJ' «As«) 



^Äj ..^/o K-cUs» ^3 i-sJLs^ 



Schrift: gross, rundlich, flüchtig, incorrect, vocallos, 
ziemlich schwer. — Abschrift c. '"" isos- 

8965. 

1) Pm. 455, 6, f. 55" — 65. 
%■">, 2oZ. (Text: nVaX 1^'"). — Zustand: ziemlich 
gut; der Seitenrand überall ausgebessert. — Papier: gelb, 
ziemlich glatt, und stark. — Titelüberschrift: 

Anfang: q^^äXJJ ».AjjeJi^ o^^' V; *"^ >^*^5 
UaL« J3 . . . ^,AiLyi ^^^,c "i"! q'^^c "ii^ 

KJCLo 



5 O^ 



A.l*Ji. 5J-^-^" (M^-*^^ i«-".! 3 '"'^■^ 



^sv.£ tl. J .iiS%'iJ 



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.,»A-L:<^., ,.,»A^l^?j O"'^^ '^"^i' '^•''-'^^ o'^i 'pL-i.JS 



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.^Ji id^il' \jl, «.j SaJ. ».s, .j .,' >.A, 



J-'S 



w?- 



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_^LÜI , iljÄ/c N^ic JüS «.jliS^ ry^», tSi,] ^i.*~ (JJ'^ 



>=*J o^ '■**■ 



Besondere Geschichten mit Ueberschriften 
sind darin : 

4" l<-5U:iS ei^J-X.^ 

4" a.äJI viAjA> 

5" sl/iJl. c,;.;' öajA=. 

6" -äJ* A..Ä-Ä-J1 ^i>.jA>- 



i=ju ^ uT L^c ,-{Äj J^. 



J! 



£-!^' 



aji 



6" ,..Ua).a« iwALi" vi^-j^^^- 




**i2jS j 



>Jl/« L/S ^X*J ^jI+aL« Q.Ä5 



20" ^\:\ ^^..^ 



HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX 



, • «L^-aXam NaXu 



Geschichte Salomos und Bilqls'. 
Schluss f. 65" 

S^XJc..^ i')^^ *N.Äa« -ÄV.J: 



,• lU »- t^/wwrf »^rfv.*. ^.^Ji 5b+.£ L ^* ^ * 



10 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 8965-8967. 



üju.l (j^iAäli o-r^J ä^L*c cy-^^ 



xXmj ,.. ^Äjy • 



ry-^i^ Naa« 3.-w.£ <J. 



ioLtJOjL 



O'^S ÄJU S 

Schrift: ziemlich gross, deutlich vocallos. — Ab- 
schrift im J. 1171 Dulqa'da (1758). 

F. 66 u. 67" kleine Notizen, darunter einige 

Distichen. 

2) Mo. 164, 5, f. 13"— 27. 

Erbauliche Geschichte Salomos u. derBilqis: 

U«.AftÄJt i^it Q-. L^ Ujy^^üij oJ^A^t^ ÄAaiiiAjJ^o 

Anf: ^..^XJUj -i^.^^ oA=.. J.S ^L«j- Jli, s. No- 4345, 5. 

3) Mo. 162, f. 80"— 88^ 
Geschichte Salomos und der Bilqls und 
Beschreibung seines Thrones. 

8966. We. 1782. 

4) f. 59 - 65 '. 

K1.-8", 17 Z. (15X10V4; 12'/2X8V!i-9™). - Zu- 
stand: fleckig. — Papier: gelb, glatt, stark.— Titel f.öB": 

*j ..,L»jJl«» «./« iU*vüi iUaS »j>^ 

s. unten. 

Anfang f. 59": ^]:^> S^ ^Jsl^ »AJ J^l 

j'J» J>.ÄS Jouj . . . ?JL*Xj U^-i f^^i'^' i^'Aj tili 



1 und Vergänglichkeit irdischer Grösse. Dies 
zweite Stück findet sich in Spr. 1362, 2 (ob- 
gleich unvollständig). Die Ueberschrift ist also: 

So steht es auch in der Unterschrift. 

Schluss f. 65": Jv*si tiXio JSwAjti i5j'-i' v3-* 



>" LT 



"l; o'^ r'^ o 



.,L*>J~ 



o a' 



.-/s^LJ! sLJ! 



LSJ^iAi «^Ji liiobi. ,t>..>*^Ji |jisj>yS i^A tßjii v_;Ls*Jt 

Die Ueberschrift ist nicht ausreichend. Denn 
ausser der erbaulichen Geschichte der Ameise, 
mit welcher sich Salomo unterhält und die ihn 
auf seine Vergänglichkeit hinweist, ist hier auch 
noch die Geschichte des alten Königsschlosses 
mit seinen Geistern erzählt, in welches Salomo 
mit seinem Wezir Afäf tritt, und wo er allerlei 
Mahnverse angeschrieben findet. Das Schloss 
hat dem verschollenen König Seddäd ben 'äd 
gehört. — Das Machtwort Salomos säubert 
das Schloss von den Geistern , und eine in 
demselben gefundene Tafel mit einer Inschrift, 
die von einem jungen Menschen verdolmetscht 
wird, mahnt ihn wiederum an die Nichtigkeit 



'fjLci (_^LjÜ iüJS. 



iJdLi , Jl 



r= o' 



• .L4^A^>» 






Schrift: (ausser im Anfang) ziemlich gross, dick, 
eng, vocallos, deutlich. — Abschrift c. 1750. 

65" Gespräch des Teufels mit ^c ^'n^j rr? ic'f-^- 
über die 3 erlei Arten von Menschen, die es giebt. 

8967. 

1) Spr. 1362, 2, {. 40 — 44. 
Format (Text: c. U X 9™) etc. wie bei 1). — Die 
Schrift gedrungener, enger, ungewandter und noch un- 
angenehmer, vocallos. Um 1800. 

Der Anfang fehlt. Es enthält eine Sage 
aus dem Leben Salomos und seines Wezirs 
Af.äf (s. auch No. 8966) mit der Tendenz, an 
die Versränglichkeit irdischer Güter und Herr- 
lichkeit zu mahnen, zu welchem Zwecke Thüren- 
aufschriften u. s. w. in Versen dienen und eine 
kurze Geschichte des Seddäd ben 'äd, die auf 
einer Marmortafol gefunden und aus dem Grie- 
chischen verdolmetscht wird. 

Das Stück beginnt f. 40": 

und schliesst f. 44": ^ti'. uJ^Lll q-o jui^o ^ lo uij"^ 
' ».»XAiÄj» fy^'i IM* 3 o*^ fy^- iX ^-^"-f^-i O^^ -^~-*»^J 



Das Weitere fehlt. 



2) Mq. 466, 5, f 43 — 94. 
8'% 1.1- 15Z. (Text: c. 13x9-^"). — Zustand: 
unsauber, auch fleckig. An einigen Stellen hat der Text 
durch Beschneiden der Blätter gelitten. — Papier: gelb, 
stark, ziemlich glatt. 



No. 8967. 8968. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



11 



Bl. 43 gehört nicht zum Folgenden; ausser 
anderem wird daselbst (von derselben Hand, 
die das Folgende geschrieben hat) ül)er die 
schrecklichen Folgen eines heftigen Erdbebens 
vom J. 1160 Moharram (1747) berichtet. ! 

Vor f. 44 fehlt Mehreres. Es handelt f. 44 
bis 55" von der Geschichte Salomos. Die- 
selbe beginnt hier in seinem Gespräch mit der 
Ameise: i3j.L~..JI^ ß^ As J^jL^JS ^j.JLj ^\ 

und geht bis dahin, dass ihm die Schrift auf 
einer in einem prächtigen Schlosse am Halse 
eines Götzenbildes gefundenen Tafel von einem 
zufallig herbeigekommenen Jüngling gelesen wird. 
Die letzten Worte : '^-iAaii j ^^.^1 ^^K ^^,1 ^U. ^.b* 
Dann folgen f 55" allerlei Recepte, 57" 
Briefformulare in Versen, 58'' — 60° in Versen 
J>,jpii V.c «iuyä ^i vom Nutzen dieser Wurzel 
gegen allerlei Schmerzen; 60^ — 94 meistens 
Gedichte kleinen Umfanges, mit beschaulichem 

oder erbaidichem Inhalt (ein längeres auf j^s: 

f. 62» — 65»; auf g_ 65»— 66^ und 70» ein 
Lobgedicht auf Mohammed ',« Basit); 71''— 74» 
eine Art Urias-Geschichte zwischen einem König 
und einem Mann Namens Flrüz und dessen Frau; 
75» — 76» ein Gebet um Trost und Beistand, 
dessen einzelne Sätze beginnen mit: / is^ • (und 
auf Grund von dem und dem); dann 4 weise 
Sprüche; 76'' einige Mittel etc., unbedeutende 
Kleinigkeiten, darunter auch f. 81» ff. Räthsel 
in Versen; ferner f. 84» ein langes Gedicht von 
(j*jLs Jkc (auf wäis^L/i Tawil reimend) Gebet ; 
f. 85'' schliesst sich unmittelbar an f. 84» an; 
f. 88'' wol von demselben eine lange Qa^lde 
von 46 Versen, deren jeder beginnt mit ^J«>ij U "li! 
und die auf die kriegerische Entscheidung am 
jüngsten Tage hinweisen. Anfang (Basit): 

Schluss {. 92»: 



ULi'^iS ,i .(. 



L=>_i "5, 



5.AÄ.W nI^^ Ls 



•Sl 



Schrift: gross, rundlich, flüchtig (abgesehen von 
einzelnen Stellen wie f. 84» u. 85'' ff. bis 9'2»), meistens 
yocallos. — Abschrift c. "^/itst- 



3) We. 614, 46, f. 422 — 427». 
Geschichte von Salomo, darunter seine 

Geschichte mit Üj.*s» ^j ,j^ und das Abhanden- 
kommen seines Siegelrinaes. 

Darauf folgen f. 427'' — -429 Aussprüche 
MoBammeds. 

4) Pet. 252, 2c, f. 172"— 180». 
Erbauliche Geschichte Salomos und der 

vier Vögel (Falke, Nachtigal, Eule, Rabe). 

8968. 

1) Pet. 373, 3, f. 92 — 110. 

Format etc. und Schrift wie bei 1). — • Titel- 
überschrift f. 92»: 

Anfang: ^-Jjj' üA-.c .JJLi iJ^*^ ^^^ S^ 

Geschichte Hiobs und seiner Unglücksfalle. 
S c h 1 u s s f. 1 1 0" : ^^S ^1 NäJL,^:! ^LciJ! J^! uJlm 



'^^l-^' a^ o^^'^^ o^ 



jLj j-yJ ÜUC 



2) Pet. 110, 1, f. 1—23». 

50 Bl. 8^°, HZ. (21 X 15';g; 15 ',2 X ll'V"'). — 
Zustand: etwas unsauber. — Papier: gelb, dick, nicht 
glatt. — Einband: Pappbd mit Lederrücken. — Titel- 
überschrift f. 1'': 



»J.AiJi lj>*i3s' L.ij^j ig^^ '^^^ C?^*'' '■— !>H^ jiA.iS 



Anfang: 



r 



»■^l ^.AJÜ. V_A.ä=, 






o- 



j v_j^\ 






o^ lF-"' a^ 



«t 



crf fi; a^ 3!;^ 



-Ji u-x=> uLs :5iiLc :^, 

Diese Geschichte Hiobs ist etwas kürzer 
als in Pet. 373, 3. 

Schluss f. 23»: ^.^xi^ JJ^\ O^b ^..p^ Jvr>L 

Schrift: gross, dick, aus einander gezogen, nicht undeut- 
lich, aber unschön, Tocallos. — Abschrift etwa um 1840. 

2* 



12 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. «968—8970. 



3) We. 1785, 5, f. 37 — 38. 
8™, 26 Z. (20 X 14; 15V2 X S'.'a'^"'). — Zustand: 
unsauber. — Papier: gelblieh, glatt, ziemlich dünn. — 
Titel fehlt. Er ist: O^jj iUiS 

Anfang f. 37»: ^^\ ^c fj^\ UiJ^ v3Ls 

|.^!5LwJt ^AJl.c iwJyj! i-.\S i3Ls J..XAO L?^'' ct'^ "*.) U"W^ 






Ji ^. 



j^! 



Geschichte des Glücks u. Unglücks u. Lohnes 

des Hiob. Abweichend von Pet. 373, 3. 11 0, 1 . 

Schills s f. 38'': ^iLs b^äXj U Jj-^s- iJ jts 

iS iJJ ^♦.^j j^jjj j^*».=-. jJIi Jv-».ä:: iü.Li! juaüJI ^:>«f 

Schrift: klein, gedrängt, gleichmässig , vocailos, 
deutlich. — Abschrift nach f. 101» v. J. 1073 Saw. (1663). 

4) Pm. 75, f.in"— 124 u. f. 1 -i'i"— 123" Rand. 
Geschichte Hiobs. 

8969. Pet. 290. 

55 Bl. 8'», 19 Z. (20x14; IS'-j X S'/s™). — Zu- 
stand: unsauber, fleckig, besonders am Ende. — Papier: 
gelblich, stark, glatt. — Einband: Pappband mit Leder- 
rücken und Klappe. — Titel f. 1": 

,j^LxLs._j i^^^^»i L^ij ^i..5f (^_5*J »'*a.i vJKS' 

liU-Li» i-j'-''j-!' ij~~*~^j "^ij'-r-?" ''^•*^^j u"^*^-'^ iiU^S_j (jL䣫 

Anfang f. l*": U^s f«^=»'. -Vr^ ^c' ^UI.^J'Ö 

^^C , ^X^.^ *-<l"ii' iioJ>L5>! j-j/l Oli*»^ «vXflJ» (^5*^'' 

.-Ji ^JL iUX^l (^JL*i- xJj'i sLLcI ^^li'^, 
Die Geschichte beginnt damit, dass Daniel, 
ein von Gott mit Kenntnissen namentlich im 
mathematischen und astronomischen Fache reich 
ausgestatteter Manu, im Besitze eines Buches, 
das er Tag und Nacht nicht von sich lässt, 
nach einem Mittel gegen den Tod darin sucht. 
Er findet darin ein Kraut angegeben, das auf 
einem Berge jenseits des ^^i?.^ wächst, begiebt 
sich dahin, und Gabriel muss auf Gottes Ge- 
heiss sich in ein Gespräch mit ihm einlassen 



und ihm das Buch aus der Hand schlagen und 
in den Fluss werfen. Er behält einige Blätter 
davon in der Hand, ist betrübt, geht nach 
Hause, stirbt alsbald und hinterlässt in einem 
Kasten die Blätter als Vermächtniss seinem 
erwarteten Sohne. Seine Frau gebärt nach 
einiger Zeit einen Knaben, der Gämäs genannt 
wird u. s. w. Die ganz gleiche Geschichte wird 
von dem Daniel erzählt, der zu Anfang des 
Romans des Hamza aqrän We. 683 als Vater 
des -g.t .-a-.^ vorkommt. Die personen- und 
wechselreiche Geschichte schliesst mit glück- 
lichem Ausgange für den Gämäs, der in glück- 
licher Lage als Wezlr des Königs hochbetagt 
stirbt. Die letzten Worte f. 55'': ^^,i^! j (jiuc. 

Die Sprache ist nicht correct. — (Statt 

(j*L/«U> steht gewöhnlich ^^^^^\s>.') 

Schrift: gewöhnlich ziemlich klein, flüchtig, vocailos, 
nicht grade undeutlich. — Abschrift etwa 1750. 

8970. 

Dieselbe Geschichte in: 

1) We. 737. 

36Bl.Ki.-8^°,c. 21— 23 Z. (1514X93/4; 12i;3X7V2'='°). 
Zustand: ziemlich gut. — Papier: gelblich, ziemlich 
stark und glatt. — Einband: Pappbd mit Lederrücken. — 

Titel f. li-: w-.«l=. ^^j^\.J( |»j.i \ajIj Ju^ib ^-iJi i*2S 

Die Wortfassung weicht öfters ab. 

Schluss f. 36»: ^ji ,«./. vl^JCJi U* ^- > Jls 
*^xi — ("^IJ ^j^i '-*-'~ l-^j_\ji t!j^Ji.*^J ^.«.«Ji \i JLbj 
V^^/ö^lj t=.^.H'j-''i w.—^'. J.X.J1 ^ic ^jAJi f^/ 

\k\S'^ J.S-. oLcL*r^i ♦j-^''; '^''-^''-j' 1*-^'-* •^^l^' <^li}> 

;^jS iCjw^5» ../o Lax]' LiÄJl Lo 
c ■■ VJ •■ ^ 

Schrift: klein, gedrängt, deutlich, vocailos. — Ab- 
schrift C. 1200^1785. 

F. 36'' ein an Mohammed gerichtetes Gebet 
(Anfang: w^Jisj'^ f^:^^ ij-'^-^'j f^^*-'^ ( t '-5'^ LS'^' 
^j'S ^as-^!) von derselben Hand geschrieben. 



No. 8970. 8971 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



13 



2) We. 695. 
55 Bl. 8'°, c. U)-20Z. (20' 2X15: 18x11—12^'"').— 
Zustand: nicht ganz sauber, auch nicht frei von Flecken, 
besonders oben am Rande. Das Loch auf Bl. 11. 12 ist 
ausgebessert: von Bl. 14 ist in der Mitte ein Stück aus- 
gerissen; Bl. 44 unten eingerissen und zusammengeklebt. — 
Papier: gelblich, stark, meistens etwas glatt. — Einband: 
Pappband mit Kattunrücken. — Titel f. 1'': 



^v^AAiLi 



*i«.l.j .<j.^= 



Anfang wie bei Pet. 290. Schluss £.55": 



Ein Sohn des Usia ist >.Aij.ij, dessen wunder- 
bare Geschichte hier erzählt wird. 

8971. 

]) We. 733, 5, f. 3P — 40. 

Format etc. ii. Schrift wie bei 1. — Titel Überschrift: 

■äx2ä!S »Jn.p ^jü-j^^ [? Jc^L-.i>'b'] j^*s>1>\ ^.£:\ J<f.*M 



S^' 


. dl.^\ 


5wLjc1. ) »i*Ui ijL^ 


.J V *■* 


' >_<.*»L> ij»*cj 


1^*1.^^ «,L^"5 




LJujl. 




L— xÄO 


.•^L->^i 


ik^Ic 


U*i->J 




.Aäc ^. 


L XXAJ ^\ 


w«.««Lo 








V^' * 


U\, 


<>ibL*~.jLj »j.iS>j 



jLi .'.i! 



Von späterer Hand dann hinzugefügt: 

i^Jl .\1I5 .äii;~>j. »Uji ,Ae j>>^i^Jl ,'tA3-'5' ■i.\s> .,A, 
2, ^ ^r i^ ... . ^. CJ^ 

Die bei Pet. angegebene Einleitung ist hier 
ganz abgekürzt; hier steht nur, dass Daniel ein 
weiser Mann, aber kinderlos gewesen sei, dann 
aber einmal, einer geheimen Stimme folgend, 
seiner Frau beigewohnt und dadurch einen Sohn 
erzeugt habe u. s. w. — Der im Titel vorkom- 
mende U»»ij ist, wie die Schlangeukönigin dem 
Gäsib erzählt, f. 5", der Sohn eines israelitischen 
Königs in der Stadt Mifr; nach dessen Tode 
wird er selbst König, entdeckt in einer Kiste ein 
Buch, in welchem von dem Auftreten Mohammeds 
als Prophet die Rede ist u. wird von solcher Liebe 
zu diesem Verkündiger der wahren Gotteslehre er- 
fasst, dass er aufbricht, um denselben aufzusuchen; 
womit natürlich viele Abenteuer verknüpft sind. 

Schrift: gross, deutlich, vocallos, etwas blass. — 
Abschrift c. '-«"/nss. — Auf f. 42 folgt noch 42\ 

3) Spr. 1008, 3, f. 209" unten bis f. 212. 
4'°, c. 29 Z. (Text: c. 18 x 13™'). Moderne, flüchtige 
Hand, doch nicht undeutlich, vocallos. Zur Ausfüllung 



X^j (^«Xji _V_3 ^. oj 



J a,L*E ,.-c ^r> 



o- 



=>^ O^ 



^ j^->^^ Q'» LiL*; ^yij« |*r^= d^i j^ »•^■!' (*»J 

Geschichte des Propheten Jonas. 
Schluss f 40"": ^,j oL"*^' O^' O^ ^^Jj -J'*^ 



/*-r4'= 



o* 



'a^ a-" r'^ '^Jj'-^ ^i er* o^; o^''-' 



2) We. 733, 7, f 44" — 46. 
Format etc. u. Schrift wie bei 1. — Titelüberschrift: 



Anfang: «.c >. 



,xJ) I W.^.J ti) 



^AaS 



c 



:\ u, 



de 


r leere 


n Blatte 


r. — Titelül 


) e r s c h r 1 


t: 










Lij-L iUai .5 3 








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fang: 


nU! J..^c ^j 


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^^^' 




g- 




JUi ^J ^jK^ 


(.^jUL: 


O-" 0^5 


L^^i 



Geschichte des Propheten Idris. 
Schluss f. 46'': bLcl j3 u^J;'^' "-^^-^^^ ^'^ 

IwJLCÜ! j j;i^b C5'^'^*-'' '^•^^ ^^* '^J O^'^ '^^ 
!j«^ '1-r^J^c ÜL^-3 »woii,. L^j LfijJvjo ^li' jü! ij~>J!^' 
^jL,wX1j IjsJC**,! v_)L*i' .yo ji.g...l.T-i -«ÄÄj i5J^' 

F. 4 7 — 49 enthält einige kleine Geschichten 
(besonders eine von Salomo, eine von ElafmaiX 
Zwischen 48 und 49 fehlt etwas. 

F. 50 — 53 enthält Gedichte massigen Um- 
fanges, auch mehrere Distichen, hauptsächlich 
aber Vers-Räthsel (Ji,) f. 52 und 53\ 

3) Pm. 654, 3, f. 287-'B — 289»*. 
Geschichte des Elhidr -.ä*-5 iUsi ^^a »jyj 

oLxil.XJt rj'^ »J^J (J^C -^ ^i »-*' ^i-Vi 



14 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 8972—8975. 



8972. 

1) We. 733, 4, f. 25 — 3P. 
Format etc. u. Schrift -wie bei 1. — Titelüberschrift; 

Anfang f. 25": >ixJiJ5 y>'üiJl ^_jJil\ *JÜ js^l 

*jJvÄii uijtiS »^ i^J^Jl 'iJ '_7> L-o Jv5^ ikxys ^-o 

Schicksale des Propheten ^J.-_o►^ (Georg). 
Schluss: _,LiAaii ci^ij;>' I^Li ^..^Ic )>iJ' J—j'^ 

2) Lbg. 428, f. 43 — 46. 
Schluss seiner Geschichte mit dem un- 
gläubigen König iü^'^. 

3) Pm. 22, 
S. 249 — 255: vom Propheten Elias, im 
Anschluss an Sura 37, 123, nach dem Qorän- 
Commentar von i^ytJ'; ebenso S. 256 — 260, 
im Anschluss an Sura 38, 45, von Moses und 
Elhidr; desgleichen S. 261 — 266, im Anschluss 
an Sura 38, 82. 99. 109 von Du 'Iqarneiu. 

4) Mo. 164, 17, f. 258"— 259". 
Einiges über den Propheten Johannes 



Schluss f. 132": 'Si 0.1. "i^ v>^- "^^ ^^? ^ 
ii xll J^J-i. L*.i/.ic a.-'1.>». \Ui i::j\jLo L*j.x*2i^^ ^^^iXil 

8974. Mo. 381. 

105 Seiten S'», 15 Z. (IS^a x 12' 2-13; 13' 2 X?"^"). 
Zustand: wasserfleckig, etwas unsauber, der Rand An- 
fangs und am Ende und der Text unten auf den Seiten 
55 — 62 beschädigt und ausgebessert. — Papier; gelb, 
glatt, stark. — Einband; Kattunbaad mit Lederrücken. — 
Titel von ganz neuer Hand; 

Anfang S. 2: Jyo^ ^yj^'jlxJ\ ^j \U J^.*..^! 



i"-^^/) O- <-s^^ 



5) Mo. 162, f. 65"— 74». 
Eine Geschichte von Johannes dem Täufer 



«.A^ail ^_^^f^■ in seiner Jugend. 



8973. 



Pet. 373. 



4) f. 111-132. 
Format etc. und Schrift wie bei 1. — Titelüber- 
schrift f. lir: i^E (.»fr*^ ^^ (** (♦Jf'* *-^ »^>^ 
Anfang: ^^.otb UJ JLs ;'-^=*'^' y-^*^ C^ l55; 

Geschichte der Maria, Mutter .Tesus. 



^ u-l-^^ o^' O^ ^'J 



^J! s,^Xa3 it» '■.^i i53' 



Jv.*s:"' üj>v.> 



(^.5 J7^ ^ ül- 



,J.E *)J1 



uXJJ. 



Legende vou Marjam (Maria) und Jesus. 
Berichtet von der Geburt Marjams, Tochter 
'Amrän's, und dann von der Geburt Jesus an, 
mit allerlei Geschichten von dessen Wunderkraft. 
Zuletzt die Verwaudluug von 300 Männern in 
Schweine und das Ausgehen der Jünger Christi, 
nach dessen Tode, in alle Länder. 

Schluss S. 105: Si^\ J. 5j;L^; »y«5 Liix-^Ls 
liH\ *JiJ, qI i^Ji ^ i_f^^ (j:*^'°5 ^W*^' J^^"^ 

Schrift: ziemlich gross, gut, Tocalisirt. Stichwörter 
roth. Text in rotheu Strichen. — Abschrift c. "^/i737. 

8975. Spr. 1360. 
2) f. 27-43; 44 — 60. 

4'°, lö Z. (22xl(;; 17— 18 X 11' 2"°). — Zustand 
und Einband wie bei 1). — Papier: dick, nicht glatt, 
gelblich. — Titel fehlt. 

Dasselbe Werk. Anfang fehlt. Das 
Vorhandene beginnt: ^c-**^ä^ V^^^ i^j*'"^'^' >J:s.i.6- 

JLxj. jJl:>;>.*« ^Läwj vi^^;> fLi^j L^^ '^.^. L+j j'jiäji 

bL5=! *.Ui ^*i Lj ^ti^S eJ^Jlc^ y^->aJS JUä i^Ut 
iJJi ü5.4J>y LS"*^*,;^ CT-' CT'° C5^=^ ^'^ "^ '^'^^i 

= Mo. 381, S. 56. 



No. 8975. 8976. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



15 



Dies Stück beginnt mit dem von den Vögeln 
gespeisten Blinden, dessen Tod und der Reise 
Jesus' nach einer Insel voll Götzendienern und 
schliesst mit der wunderbaren Speisung mittelst 
eines Fisches und der Ankündigung Jesus', 
dass er dereinst den geehrtesten aller Propheten, 
Mohammed, senden werde. Die letzten Worte 
f. 43'' sind: ^j^jü q.j^Xjj yCi*J! ^y; ^^_j^^ 

.^.^XiJi idj! (_»J L) 5_}JLi Lud:) 'äiüs- ^jJU'Ij, 

'L^x, JJlJ LgJbüo ncUa3 = Mo. 381, S. 105, 
10 Z. vor dem Schluss. Das Weitere fehlt. 
Schrift: gross, deutlich, vocallos: um "^''/nsT. 

Einem früheren Theil desselbenWerkes 
gehören die folgenden Blätter f. 44 — 60 an. 
Sie beginnen mit den Worten: c>JLi '^_^ 
i^.i. JJ' ^j-c _^. i^^ JJ' (jlü! j^JOS (^-iiilii' 
i^jjJ! c5*-»J^ oJt'i 'LcOJl 'J\P tüsjLc ^. JL» ^>Xi 



O' 



Li^Lc Q i^ iCLs- Lwl 



U 



V:i-'' O 



= Mo. 381, S. 4. 

Dies Stück fängt in der Jugendgeschichte 
der Marjam an, erzählt deren Schwangerschaft, 
die Geburt Jesus, und schliesst mit ihrem Tode 
und ihrer Unterredung, vom Grabe aus, mit 
Jesus. Die letzten Worte f. 60'' sind: L< Uij 

^Jl j!^ j ^^U^; ^^jiC^^ JpL^S ,> 
= Mo. 381, S. 53. 

Die Schrift wie bei den vorangehenden Blättern; 
nur f. 44° vocalisirt. — Nach f. 45 fehlt ein Blatt; ebenso 
nach f. 49. 

8976. 

1) Spr. 1962, 35, f. 260—267. 
8'°, 13 Z. (Text: III/2 X S'a"^"). — Zustand: fast 
ganz fleckig. — Papier: gelb, stark, glatt. 

Bruchstück, ohne Anfang und Ende, aus 
einem Werke, in welchem die Wunderthaten 
Jesu und seine Aufforderungen zum rechten 
Glauben erzählt werden. 

Das Vorhandene beginnt: ^-^ji fJt iL*aJi 



Die letzten Worte: ^t \jj\ ^_^Xs> j,i*a ^jXi 

Schrift: ziemlich klein, gefällig, etwas vocalisirt. — 
Abschrift c. """/less. 

2) We. 1607% 2, f. 58" — 59\ 
Format etc. und Schrift (vocalisirt) wie bei 1. — 
Titelüberschrift: 

Anfang: J^^ jc »IJ' ic*"i' )^-=''^' V**^ i^'^ 
^^^Xi-Ü ^Li ^^L«^! ^o ^it L^l (1. ^ö\^) i^Oj 



^' W?-^ 



rr^i .-H^V*;! 



o 



urt;J 



Jesus erhält von Gott den Auftrag, die 
Bewohner der Stadt Wäqwäq zu bekehren; 
sie hätten 5 gute Eigenschaften und sollten 
dieserhalb keine Strafe dereinst erleiden. Er 
geht hin, bekehrt eine alte Frau, sie wird 
wieder zum jungen Mädchen; ihr Sohn will 
ihn tödten, aber seine Hand erstarrt, er wird 
auf die Bedingung hin, dass er gläubig sein 
wolle, wieder gesund. Jesus beauftragt ihn, 
dann zum König zu gehen und ihn zum Glauben 
aufzufordern oder ihn mit dem Tode zu be- 
drohen; derselbe werde ihn zwar dafür hin- 
richten, er aber werde ihn wieder ins Leben 
zurückrufen ; wieder solle er den König auf- 
fordern, wieder sterben, wieder lebendig werden; 
und dann zum 3. Male seine Aufforderung 
wiederholen und zugleich die Tochter des 
Königs zur Frau .verlangen. Das geschieht 
denn auch; beim 3. Male wird der König stutzig, 
sagt die Tochter zu, wenn er 1000 Kameel- 
lasten Gold imd Silber erhalte. Auf Jesus' 
Wort kommen doppelt so viel beladene Kameele 
aus einem benachbarten Berge heraus; dies 
wirkt: der König mit allen seinen Unterthanen 
wird gläubig. — Schluss f. 59": ^^-i i^ji^ 

'*].*»_. iO'.vXs^ ÄJ^.ci.*j ^Li' / ^L*j iJJ! ,.,Ls iJji ^^ 



16 



LEGENDEN UND EEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 8977. 8978. 



8977. 

]) Spr. 1362, 3, f. 45-61. 

Format etc. wie bei 1). — Die Schrift, weniger 
dick u. gross, ist sehr flüchtig und nicht besonders leicht 
zu lesen. Vocallos. Um 1800. 

Anfang fehlt. — Dies Stück ist falsch gebunden 
und hat Lücken ausserdem. Die Blätter folgen so: 47.45. 
55—58. 46. 48. Lücke. 49 — 54. 59-61. Lücke. 

F. 47" beginnt: ^^^iLöJl ^Li ^a \c[.t.=- eUö j\j 



L-c ;. 









,5 



^.i 9.^^.CCs4-i ^.aaXji LXji%fii) J>.jLa:2&ji ..^ 

Das Vorliegende ist aus einem Kapitel ge- 
nommen, das von Aegypteu, dem ^a*^^Ji jS^i^, 
und u. a. der Stadt L«^.;^JI in geographischer, 
geschichtlicher, politischer und religiöser Hin- 
sicht handelt. Darauf folgt ein Kapitel, 
dessen Ueberschrift f. 46'' Mitte: 

\ij\. U.J \XxJil. .AS/3 



LAW.JLg>.JI XxJ^^./«^ |»£ _,S.AW.ilj^/ 



aC JjrJ 4^4 



V^c 



•/= >.s-».s>» 



V.; • >^ 

Dasselbe beginnt: f^j.^ ^^j1 laUs-^ i^^'-*-' '^'^' J'-* 

J.?l. .^«^axil iUlc. |.L-i:># ^ji. iLsJ"! ^jS. gg^Vil^JI, 

Geschichte Christi von Anfang au Qj^.^Xj^ 
und ^J^..'J^f.S■ = Herodes) und Wunder desselben. 
Der König ^«Lj^AäS und seine 2 Söhne L/c^S 
(Thomas) und L.»..i:»j U^..» (Simon Petrus), und 
des letzteren Tochter s^l^Xj\ tL^j, die den Sohn 
des U..J heirathet, in der Folge aber umbringt 
und nun Königin des Reiches wird. Sie gebärt 
einen Sohn ,.,.>>k~._jj', der später in Kampf mit 
dem König von ^^3»«,.^;^!, Namens i3L.i;».j, den- 
selben besiegt und hinrichten lässt. Nach ihm 
regiert sein Sohn ^jJ-^yj. Besiegung des Fürsten 
»_iLjL«. von Sicilien und der Berber-Könige. 



Die letzten Worte f. 61": 



ü' r- 



i\S, 



a- '>= 



»ji^ij.. 



■^r C 



o" 'y^- 



Das Weitere fehlt. 



2) Pet. 110, 3, f. 47° — 49''. 
Format, Zustand u. s. w. wie bei 1). 
Eine christliche Legende, überschrieben: 



ü.*j>\«.rrjl Ä.A3S, Geschichte Jesus mit dem Schädel. 
Dieser erzählt Jesu sein früheres Leben und 
seinen Tod, in Bezug auf diesen und besonders 
in Schilderung der Hölle ziemlich ausführlich. 
Jesus erbittet ihm von Gott das Leben und 
so bringt er noch 63 Jahre auf Erden im 
Dienste Gottes zu. Anfang: ..5 (^jjLJl JLs 



g>Ji j.l.j'SI u 



öju J, LsrU 



er 



r= C^-:^ 



( c'*^. 



Abschrift vom Jahre 1840. 



3) We. 1785, 8, f. 49" — 51». 
Titel: i;*js".*^l ;i>ji>.==-. Die Wortfassung 
weicht oft ab. 

4) Spr. 2005, f. 20 — 22. 
Dieselbe Geschichte, entnommen dem 



8978. 

1) We. 1802, 5, f. 121"— 131. 
Format etc. u. Schrift wie bei I). — Titel Überschrift: 

A n f a n g 



v—i'-Äi 3 Kj! 



\j |j*Uc j-^j' S-fr^ 



.cß l}U*.i i^ ^U1 fJ^S^ ^<,xJi oL)>l ,3is w^^l >.\i\ 



l»*S.ji. v_».j5ül wjw.:ä?i ^\ LS-'-*J' »-^^S Ji-* ,_c^ l««i J>^» 



e^jsAs- U-. Vas (Sura 18, 8) L. 

Geschichte der S i eben schlaf er (aus lj~j..«^j5, 
unter König ^,*»jw>.ij)). Die Namen: l^AlJ, 

Ein Hirte, der sich ihnen mit seinem Hunde 
anschliesst, ist der siebente. Sie bleiben in 
der Höhle schlafend 309 Jahre. 

Schluss f. 130'': «jL/o"!)! ij^^'~> i*^^^^ '_j.*Ji<va5 
\S.S>^ 'i^.^ t*j ^j^i^j\ -^i>'J >.jLi^Sj aJiiLJI t*^)j 

'l«.S-. \j\i»i. Li^v^l^j el:^JL\=> ••'0 LaaJI ccf*-^' ^'' 

Abschrift von ^^i^^JCJS r-*l'-' O^ ;^1-«J' ^Xac 
im J. 1252 Sawwäl (1837). Bl. ISO»» untere Hälfte u. 13f" 
etwas später ergänzt (im J. '^^^/isw). 



No. 897«— 8980. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



17 



2) We. 70-2, 2, f. 1 5^ 96-99" 



Das Ulla folgende Blatt ist später ergänzt, 



8'°, 28— 30 Z. (Text: IG'/sX 12'"'). — Zustand: stark scheint aber im Ganzen richtig zu sein; auf 



fleckig. — Papier: gelb, grob und wenig glatt. 

Dasselbe Werk. Titel f. 15" (von späterer 
Hand): oiiXJI ^\ üa^j u. f. IS*" zu Anfang ebenso, 
mit dem Zusätze: '(_-yjL;o ,«.-« (*.jj ^.^ l^« njL^J^ 
(Die Namen, sehr abweichend, f. 48" oben.) 
Anfang wie bei We. 1802, 5. Schlussf.99^ 

^.J*ji |»^^U / i^IjÜ |fcC J.ajL>.=> J„A.i v_Ä.J^l (H^^ 



^jl>.j\,\> •».< '"^^^ 



i 



Äji L/o (l\#^ ' ,ji.«j ».Ui iJ.iXäj 



j«.).cl r5'''-*J' »-^.i'^ .^^^ii 



A^l 



Schrift: ziemlich klein, gedrängt, deutlich, vocallos 
Abschrift e. '"» less. 

3) Spr. 1193, 2, f. 48'' — 49. 
Kurze Geschichte der Siebenschläfer ('-j'-.=^' 
oi^iXii) und ihre Namen (nach ^j;j-itjj\ .^*v>äj). 

4) Pm. 585, f. 95"— 112". 
Nachricht von den Siebenschläfern. 

8979. 

1) We. 742, 2, f. 18 — 48. 
8'", 12— 13Z. (Text: 12x9°"'). — Zustand: un- 
sauber und fleckig. — Papier: gelb, stark, etwas glatt. — 
Titel f. 18': 



Jf , is 



^^J- 



if J.J ^T^JlK^ "r 



'J O' 



auii 



XU! 



sSixj Ä^.w .-^aJU.I 



Anfang f. 18": ^^jus, js.^.^ iij U ^^^i jtä 









J^\i-^ 



i(. J 



Ö^ 



^Xa^üjIi 



Geschichte, wie die Offenbarungen Gottes 
über Mohammed gekommen seien (zuerst als 
Traumgesichte, die sich erfüllten ; weiterhin die 
Mittheilungen durch Gabriel); sein Auftreten 
als Prophet und die ersten Gläubigen. 

Schluss f. 47'': o.-;j '!L^,J<s> iJUs. i\Xc Sj^ 
f^jSj»- JLsi j»ji*j iüJ! \y*'j •^'^ (__^i ^j iAJiJj.i> 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



demselben ist der Schluss : U-ö r-'^^ (*-^t4*= u^i 
' U.*s>, 'jL>^ '•^' o'^* l*^_^^* cj^x*«j L4-iXJ} AJ'Llai»! 

Derselbe entspricht We. 745, 1, f. 10". 

Schrift: gross, dick, flüchtig, vocallos. F. 44". 45" 
bei der Abschrift übersprungen, dann mit allerlei Kleinig- 
keiten beschrieben. An f. 44' schliesst sich f. 45'' an. — 
Abschrift c. '«o/nse. 

2) We. 745, 1, f. 1 — 10". 

48 Bl. 8'», 19 Z. (201/2 X 15; 15 X lOVa-^"). — Zu- 
stand: unsauber, auch fleckig; zum Theil lose im Ein- 
band. — Papier: gelb, ziemlich stark und glatt. — Ein- 
band: Pappband mit Lederrücken und Klappe. — Titel 
f. I" von späterer Hand: 

Dassel beWerk. Anfang u. Schluss ebenso. 
Schrift: ziemlich gross, ungleich, etwas flüchtig, 
vocallos. Stichwörter roth. — Abschrift c. "^/n37. 

8980. We.694. 

4) f. 45 -80. 

8'°, c. 1(;-21 Z. (Text: 15-16 X 11—12™). — Zu- 
stand: etwas unsauber, auch fleckig. — Papier: gelb, 
stark, etwas glatt. — Titel f. 45": 



1*^ ^ • 
Anfang f. 45": 



^'V 



x.>'.»Xi> 



Jjvj, 






g^ 



c>-^J ^-^ 



^jb'_^J o.*^ 



O' 



I u 



Verheirathung des Propheten mit Hadiga. 



Schluss f. 80": <y>J\ 



lit. 



■=ji 



d^ 



I*Xajl_i; 



>^ 'i'^^ »-K.i-^^ oJli iJJi i5>*^ 



^j^i^s iUasJlj ._^Lb jjl !j..*i>!^ Lj>L*s *i-*iLj l^**s 
;JÜ Jm.^! r^=>55 Q.«.i>;J! &JJS ,*-«J JLsj v'JLl^ _^! 

J. l-^jJi., U->jJi ,*-**=- |J>*= Us-i^ J^AiU-wi 't!S%M 
Lo 'ü'.Jj *.*;, U-J5 i'j^^S ";!>-?" 1^ ^-^^^r"; \/ay> 
'IjLLc! lo ^_j,c »Xii!^ l;"S_ji L« J>c »J»«..,.^! ^.ÜixJ! >_^jl>fli5 

3 



18 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 8980—8984. 



Damit hört hier die Geschichte auf, ob- 
gleich der Abschhiss derselben mit noch einigen 
anderen Zeilen zu erwarten wäre. Eine Unter- 
schrift ist auch nicht vorhanden. 

Schrift: ziemlich gross, kräftig, deutlich und gleich- 
massig, vocallos. — Abschrift o. "^/i737. 

8981. We. 694. 
2) f. 31-35». 

8'°, c. 23—24 Z. (Text: IT'/ä X W""). — Zustand: 
fleckig. — Papier: gelb, grob, wenig glatt. — Titel 
f. 31" von ganz später Hand und 31'' oben am Rande: 



i^-: 



/' 



Anfang f. 31'': >Ajj ^^^j 



i ^\^:i] 



lp*? i5 '•^) oy 



Li; 












'J L^- 






O' 



J^ 






■;a^ 



Besuch des Propheten bei Abu bekr; dem 
Hallfen Elmämün von Elwäqidl erzählt. 

Schluss f. 35": ^-Ua U; Ä-»:^'!' CT^"^ C?'' 

w«l ^ ^^ 5 j^5 'üi j'ü.";^ aSülj ^L^jüj vii-^ o-J' ^^,'. • • • 

Schrift: klein, gedrängt, gewandt, deutlich und 
gleichmässig, vocallos. Bl. 34 in grosser Schrift ergänzt; 
es fehlt etwas danach. — Abschrift v.J. 1003 Sa'bän (1595). 

8982. We. 744. 

2) f. 31-83. 

8"°, 14-19 Z. (Text: 12' o-U'/a x 8i/3-10<""). — 

Zustand: nicht ganz sauber. — Papier etc. u. Schrift wie 

bei 1) (etwas ungleich). — Titel fehlt; nach der Unterschrift: 

I V -v I Skii wozu wir hinzufügen können: sj*s- J_iLs^ 

Anfang f. 3 1 •" : ö— ■^-w 15., ^^a 15^^ 6^ 

«Jus tLXX.ii'35^ i3.J_J.xJlj jiXy« vü«..r»U3 ,>ji. j»jj'!0L* v»/0 



Kriegszug von Ohod, Niederlage und Tod 
Hamza's. 

Schluss f. 83»: Ufi -♦c u ^^J^^ S>^ i^ 



(*'>■« C5^-" tj^^ (^ 



~-l 



Abschrift von ^"^j-J ^j-J ^^_J.-c^S ^«.s^ im J. 1200 
RabV I (1786). — Nach f. 81 u. 82 fehlt etwas. 



We. 745. 
4) f. 17»-25". 
Format etc. und Schrift wie bei 1. — Titel 
fehlt. Er ist etwa: 

5i4Ä^ jJ^K^i»! L?^.?*' i^^^-S^^^ i^-^ ^<r?' ^*^* 
Anfang: J, _«;>>^il J>.5>1 »'.. >ioJ)^> l5;;J 

■ JjiAJ :J->^ L*^^^ J>**' ^' (»-«^ «>^' 4^*0 LS^^'^'"'^ 

4?Ji Ä..«LjJl ;ji=J.c N/äLäJi J.J_j-b 
Auflehnung der Qoreisiteu, unter Aufreizung 
des Abu gahl, gegen die neue Lehre Moham- 
meds, Beistand des Ginnen Samhaga zur Be- 
seitigung der Götzen, und Uebertritt des Hamza, 
Oheim Mohammeds, zum Islam. 



Schluss: vj Jv.>l äjic j, 



o' c^' 



^^juuM >l:>-\ ^yA d^i f***^ ^^ '-^y^j ^^^ 07^ 



»^L~l -y/S L*_^i 



8984. We.743. 
7) f. 125''-132'>. 

Format etc. u. Schrift wie bei 1. — Titelüberschrift: 

Anfang: J.=>^ ^ii s3\ 7^ sj/' ^! ^y: (^5; 

^^^,^^1. ,^j*;^l il^» ^/i ^\ Lj c;JLä3 ä.*L''L5 Lj 

;^t X.)./<iL=> Li!, c>».>~Ji JCs-L*"« 
c ^ ■■■ ■ J 



No. 8984—8986. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



19 



Fätima klagt ihrem Vater Moliammed, der 
sie beim Korumahlen trifl't, dass sie auch gar 
zu schwer zu arbeiteu habe; zumal da sie 
schwaDger sei, wäre ihr ein Hausmädchen sehr 
von Nöthen. Er wirft darauf eine Hand voll 
Gerste in die Mühle — sie mahlt von selbst, 
preist dann in deutlichen Worten Gottes Macht 
und lässt sich dereinst einen Platz im Paradiese 
versprechen. Gabriel offenbart dann auch, sie 
werde in dem Himmelsschlosse der Fatima ihre 
Stelle haben, und daran anknüpfend giebt nun 
Mohammed seiner Tochter allerlei Verheissungen 
und Rathschläge. Die einzelneu beginnen immer: 



Schluss f. 13-2": 






8985. We. 743. 
6) f. 115^ -125^ 

Format etc. u. Schrift wie bei 1). — Titel Überschrift: 

Anfang: a»s "i. ^j.:^ ^ A«j \=>j %_sjj.*-S Jls 



lAcD _»Pj («.*X3 nL'1 i3>*») jIJ 



yO '»»♦-< |.. iCjL.^>*ÄJ' jji 



l»^J jLäJ ^j'_;c' 1*4:^^= J-^»^ ^'' f-ii^^ ^'' C_J-J i^'^ 

äJ5 ^^i Jj-Sl i.-« \_j.»**»5 |»XA3 u\*Ä^ >_JL.^ L) 

Ein Landaraber klagt den Prophetengenossen, 
er habe ein böses Weib, das gegen ihn unge- 
horsam sei und ihn von Bewirthung eines Gastes 
abhalte und wünscht von ihnen Aussprüche 
Mohammeds über Gastlichkeit und über Frauen- 
Eiffenschaften zu hören. Diese werden nun in 
grosser Menge von den Anwesenden vorgebracht 
und die Frau, die das Alles anhört, wird zu 
dem Geständniss gebracht, sie sei nochimHeiden- 
thum, wolle aber jetzt zum Islam übertreten 
und das Gehörte befolgen. ^ Schluss f.124'': 



8986. We.741. 

88B1.8»», 16-19Z. (lö'aXU; ll-l'2',ax7i/3-8'/a<^°'). 
Zustand: nicht ganz sauber, auch nicht frei von Flecken. — 
Papier: gelb, stark, wenig glatt. — Einband: Pappbd mit 
Lederrücken. — Titel fehlt, steht aber in der Unterschrift: 



^S\.^jSl\ i^jt 



Anfang f. 1": ,j:a«j ^^c ,_g._j s3\ v_aJ^*jl JLs 

\i\S> ^ ^^i\ ^^\ ^■,\. (^jjIaS»'. j.-A*c ^iji (^jLiäP Li 

Mohammed ist eines Tages in gemüthlicher 
Stimmung und macht mit 1 .3 Anhängern einen 
Ausflug aufs Land. Als sie gegen Abend heim- 
kehren, findet sich, dass sie von Elmedlua 
24 Tagereisen entfernt sind, im Gebiet der 
BenQ mas'üd, in öder Gegend, in heissester 
Sommerzeit. Sie lagern sich, Mohammeds Gebet 
erzielt sofort einen weithinschattenden Baum und 
rieselndes Wasser. Da erhebt sich eine Staub- 
wolke und der König Elferegmahal , Sohn des 
Tarhän ((^jLi>.L), der Sa'dite, Herr der Benü 
mas'üd, kommt mit einem Reitertrupp von 
1000 Manu in die Gegend, um der Jagd obzu- 
liegen. Er bemerkt in dieser ihm wohlbekannten 
Wüste jenen Baum, schickt Einen ab, der zusehen 
soll, was für Bewandtniss es damit habe; der 
kommt mit der Nachricht zurück, dass darunter 
1 3 Mann lagern, von wunderbarem Glanz um- 
strahlt; er schickt einen 2., der in Erfahrung 
bringt, dass dort Mohammed mit Freunden 
lagere, und zugleich die Auskunft giebt, dass 
jener König dort mit seinem Reitertrupp halte. 
Darauf entspinnen sich Einzelkämpfe, die für die 
moslimischen Kämpfer, obgleich sie ohne Rüstung 
und Waffen sind, wunderbar siegreich ausfallen; 
dann tritt auch 'All, der daheim geblieben war, 
durch das Gebet Mohammeds gerufen, auf den 
Schauplatz etc. Die Geschichte endet mit der 
Niederlage des Heeres des Königs, er selbst flüchtet 
auf einen Berg, rollt auf die ansteigenden Feinde 
vernichtende Felsblöcke und zieht sich in eine 

3* 



20 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 8986. 8987. 



Höhle zurück. Nun wird im Eingang derselben ' 
ein starkes Feuer angezündet, einen Tag hin- i 
durch; alsdann findet man ihn erstickt und 1 
verbrannt. Sein Schloss, JJ^ ^;J'^^■! wird ge- 
plündert, sein Anhänger _.L^\^i, der einsieht, 
dass seine Götzin 1\..3_jI ihm nichts hilft, tritt 
mit den Seinen zum Islam über; die Muslimen 
kehren mit reicher Beute nach Elmedina zurück. 
Schluss f. 88": »läxJts |.U^I LöiJu ^:\ ^^^ 
joo^*».l i>^s-j ^1^1.^1 j.LXäÄ5 j^^Äxc ..Aj >.)l*s^ >>ftA>;c!_j 



iJOmC't, 'i.yj.4j\ KaJiA*.'' i^j' UtA 



t.X.w.4.j1 (J^'* 



L5' LT-* 



tt- 






(Für J.:s^*=».aJI steht auch oft J^*.5^.ai(). 

Schrift: ziemlich gross (doch ungleich), flüchtig, aber 
nicht undeutlich, yocallos. — Abschrift im Jahre 1193 
Rabi' II (1779) von ^j\Ki^s^\ ^lLs^*-' uX*Ji^. 

8987. Pet. .3.31. 

2) f. 74-109. 

Format etc. und Schrift wie bei 1). — Titel und 
Verfasser fehlt. 

Es ist ein Stück aus einem grösseren Werke, 
das möglicherweise von demselben Verf., wie der 
in Pet. 331, ], zusammengestellt ist; der Inhalt 
dieses (u. des nächsten) Stückes passt wenigstens 
durchaus zu dem dort gegebenen ; hier ist enthalten : 
1) f. 74 — SP. 

In Folge des Sendschreibens Mohammeds an 
die Juden von fieibar begiebt sich |.^U- qj J^xcl*-«! 
zu ihm, um ihm 1404 Fragen vorzulegen und 
so seine göttliche Sendung auf die Probe zu 
stellen. Mohammed imponirt ihm von vorn- 
herein dadvirch, dass er ihm sagt, er wisse, was 
er wolle; er solle nur mit seinen 1404 Fragen 
hervorrücken, er werde ihm schon antworten. 
Darauf fragt der Jude über allerlei auf den 
Glauben bezügliche Dinge, namentlich über 
Propheten, Schöpfung, Paradies und Bewohner 
desselben , und am ausführlichsten über das 



Jüngste Gericht. Mohammed giebt Auskunft, 
der Jude tritt zum Islam über und wird fortan 
'Abd alläh genannt. Die hier meistens ge- 
brauchte Frageformel ist: ^c^i.*i»l:A*s^"ljci*J^x-^ 

2) f. BP — 83^ 

Der Verfasser behandelt die Schöpfung und 
darauf bezügliche Fragen; dasselbe Stück kommt 
Spr. 1958, 7 (f. 157 — 161) vor. Es ist nach 
f. 83» im J. 822 verfasst. 

3) f. SS*- — 97». 

Aussprüche weiser imd frommer Männer. 
Beginnen hier mit Plato: , cJi-*-Li |*-**^l 0->^^' '-'^ 

Dann Aristoteles, später Socrates, meistens Un- 
genannte. In diesem Abschnitte sind ziemlich 
viel Sentenzverse. — ■ F. 97'' und 98" leer. 

4) f. 98"— 100^ ».i.LÄ^ 
Eine Disputation zwischen einer Frau, ge- 
nannt änjI-ü-J' ci--w, und einem Gelehrten über 
den Vorzug der Knaben vor den Weibern. 
Dieselbe wird in das Jahr ^^Vii56 verlegt und 
zwar nach der Stadt »Uj>. Die Frau ver- 
theidigt die Weiber. — F. 100"— 102» leer. 

5) f. 102"— 105\ 

Kurze Geschichte der Fätimiden von 'Obeid 
alläh elmehdl au bis auf iJüü^LiiJI (f ^^'/jo^g); 
am ausführlichsteu über den *1I! ^..ob ^l:i-\ 
nach j-a5>J^JS und jc;_j.i-S ^j'. 

6) f. 105"— 109. 

Anekdoten von den Barmakiden und Ge- 
schichte ihres Falles. Darin ein langes Gedicht, 
dem alten Jahjä beigelegt, worin er die Härte 
des Halifen gegen ihn zu erweichen sucht und 
um Gnade bittet (abgekürztes Kämil): 

Dies Stück ist hier nicht ganz vorhanden. 



No. 8988. 8989. 



LEGENDEN UNI) BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



21 



8988. 

1) We. 1826, 5, f. 113"— 128^ 

Formatetc. u. Schrift wie bei 4. — Titel Überschrift: 



LL^äJ J»^Lw ^,j ^Ll lA* 



Js^ 



C5 



S_jic (^iji^ '*-;y-* '-^!>^ 4^i f*"**^ vA*5^ 

Anfang f. 113": jJ' 



'; LT 



^= o^' cy *^JJ* 



...L .'läXÜ ^_<.jLXj ,.,' 



r*^ c5^' 



LJ jis 



Oj^ , _)1 LjLij ^AÄi" )^-?-! ,ixi*j! s..>>_*.c , — 1 *.S'«.cJ>_j 



Lj 



Schluss f. 128": 



5 lP"j' 



,LJ1. 









H' c^J'^ 






^i' o'^ ^ 

Dieselbe Geschichte mit den 1 404 Fragen 
(Pet. 331, 2, 1). — Sie steht auch in Pin. 
272, f. 44° ff., mit demselben Anfang und 
Schluss. Desgleichen in Pra. 418, 2, f 56 — 85. 
Anfang und Schluss ebenso. Der Titel fehlt, 
steht aber auf der Rückseite des Vorderdeckels. 

2) Pm. 238, 2, S. 103—126. 
Format etc. und Schrift wie bei 1. 
Dieselbe Geschichte. Titel steht nach 
dem Bism. : Jx^ ^^^^ ^"^ qJ -nJj' Oy.c J^^---« s3v^ 

Dieselbe hat hier einige Abweichungen. 
Sie beginnt hier so : %j ^"^ ^j iJlii iA.».c i^Ls 



Lj (».io (^.yiJi ^Li "ijjLs^' 'i ^lJL- ü50i=. jtJ "^JLS* 
L«.. r jL«»! *jtAO /5*->-!' *>'J ^3L» cc^'-*J' *^'' ^'^ rj' 

Auch der Schluss weicht ab, nämlich S. 1 26 : 



iw)5J\jiJi 



,-j/o ÄsjJC^j^ •■::jf.4-^ '-*^*^ (C**^ o' J"*^ 



,}.5>i Q.J'tyS li^^ ■JKi.si o^*j! .io3<J. ».^^a ,«.*A»o aJ 
0.*j' («.**3 *.J«..w,j sjy.c J>.*s^' liSoi^ x5 eJo-i; "Ü 



8989. 

1) Pm. 460, 6, f. 78" — 8G\ 
Format etc. u. Schrift wie bei I. — Titel Überschrift: 

Anfang: vi^-JJ Jls jJ! »^ (_rW-c ^jl ^^c (C,, 
L\.^um ^3 j.Lj'Si ^^ 1^ oü (.^ jJJi jj^ ^^ LJLs> 

Bekehrungsgeschichte eines fanatischen 
Juden, der durch Mohammeds Wunder etc. 
überzeugt wird. 

Schluss f. 86": ^u^^it o^' Ji^ *••* ,'***^ 
. . . qLj>xJ' ti>U*jl xLii K*>-_j wnIääj. ^M^i^i ,'o lj 



t-" '^^- 



^^,^ LiJI (_^t-^' '-'* ''^i j 



2) We. 702, 12, f 139"— 148". 
Format etc. n. Schrift wie bei 11. — Titelübersehrift: 

Anfang: ^^ ^X«wS-l q-*^' >?' i?.juiiJ! jLä 
U>Xx*. s_^«< l5j'j *~^> l5-*^' Jacj^i (Cj^.»Ji >X*^ 

iül^icj "i-" ^ x^iLÄAij ».L-i-tj *ij.>L»»!j f***^ *^' ^y^) 



jJÜl 



gJCSj ^^ 



^1 j. 



JoLj Lf! 



»LiL 



&A2i .^/5 Lij'j L/O» . . . äj*Cj \Ui ^A.^ j-yj iCs^OLb 

äJ! (»•^J'A-S ^i (*^^ i^*^ 
Feldzug gegen die Benu ennot'eir u. Ueber- 

tritt derselben zum Islam. 

Schluss f. 148": |*PJUc ^as C5^*J' "C"* i*^ 

«j>-,j |.iLu"ii! «j!^^ |.LX»-'i(i_5 ä^Löil. rjM^' (•^^*H cy' 



22 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 8989—8991. 



iU^"J!l Xj-JaJt üijAii j^l ^A«.«.=.! |._, XjLs^UaJ!^ (_5^J' 

8990. 

1) Pm. 460, 4, f. 45''— 75". 
Format eto.u. Schrift wie bei 1.— Titel Überschrift: 



v^Ä^iii^ ^y*r-§^' Li" ^^y 



'^ i^< 






(oder auch «ii. 



»5i^: 



nach der Unterschrift). 



Anfang: », (j~U*Jl ^ iüJ! lA.^^ qc ^»j 



r^- 



.j> tU> Ol 



(**'■ 



>.ui j 



JJ-'-J 



Jv^c (j*<l> Ui" i3Ls 



O^ "^H^i >^b_j o^ 



:-!. 



i ik>.=>LA3^ 1^^^' J^*?" '"•^ CT^' 



Schildert die Glaubenskämpfe der ersten 
Helden des Islam gegen die Griechischen 
Christen und den Kaiser Heraclius. Mohammed 
selbst und namentlich 'Ali nehmen daran Thell 
und sind siegreich; Heraclius erleidet Nieder- 
lasen und entflieht, der Bischof und andere 
Vornehme werden gefangen, lehnen die Be- 
kehrung zum Islam ab und werden enthauptet; 
die Menge bekehrt sich. Die Sieger kehren 
nach Elmedina zurück. 

S c h 1 u s s : O-ooj »J^.*i ^^ *ä*-i~ o! Juii! >X=» f^ 
b! Q,«5 |Jl*» *1.*»5 0*i i5L*Jl l5j'-*'^' ^^'^_:^i i^'-^' 
io_^Av<Ju L^.fw.sj *jUii' ,*-*^ c5^'' o' (*^ s-s-ic Vy*' 

Lo (vX^i^ ' . 5>S^ _ fcXxi , yyiÄ.0 ^3^ N*jiA.iI ^_.jLb J»:S='jl^ 

•2) Pm. 460, 9, f. 111—131. 
4'°, 13 Z. — Zustand: ziemlich fleckig. — Papier: 
weisslich, ziemlich dünn und glatt. — Titelüberschrift: 



Anfang 



o^ r*- 



.2>[j -AÜk-zii 



^*1K L*aS (»J^'i |*J^ci iJJI^ ^J 



aJÜ! q' *^"üi vioJ)Lr>! Q/c |.^Xäj 



^ClXj J-z-'S^ [.iAäJ j»j' *4^E *J.*x^ /»-^^l J»'^»^ 1.^'* 

uf-*-* Lj ii:^Aii qh' cy' i*^ c?■^*■^' *"^ '^'^ cs^^^ 



nJI ■> «hr ...4b 1^ -^^i 



Mohammed erfahrt eines Tages, dass in 
der Stadt U^ (oder L*^') ein götzendienerischer 
mächtiger König sei imd beschliesst, ihn für 
den Islam zu gewinnen, fordert ihn daher durch 
'All brieflich zur Bekehrung auf. Dieser (mit 

;.ii"Ü() wird vor Wuth 



Na 



LS' 



:JI 






ohnmächtig und ersucht den gleichfalls heid- 
nischen, an Tapferkeit dem 'All gleichgestellten, 
König der Burg Jo^' im Lande v>y>»-i, dessen 
Name .*2i=>":<l ist, ihm Hülfe zur Bekämpfung 
und Ausrottung des Mohammed und seines 
neuen Glaubens zu leisten. Die Geschichte 
schliesst mit Besiegung und Bekehrung Beider. 
Schluss f. 131': (^Jvac |.Lii ^ j^aJ! ^^\ ^ 

J>L^L «isJ^i. j.uAAij5j s^LiaJl («-J*)^-' ,<:*=* J».-!^* bbl 



j^y^A e 


\Jj.a! 


NaJJU) _».i. 


t^' '•^-j 


^ ^ 


r'.-*'i 


JJ^Ii 


^^/^ 


P'^ 


AJiXj ^J.i: 


^Ul ^Jä 


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j^^ 


<L^' 


ynr>-i\ 


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.'^^1 o!;i: 


o" o^ 


t/ä 


!JO>5 ' 


h-fMJC 


'c^L-'' 


y; 


äJÜ A*;il. 


juXJSj puJd; 


j_^ ^^A.vi3t. 


Seh 


•ift: 


wie bei 1). 














8991. 









ä,*a» 



1) We. 701, 7, f. 148"— 155\ 
Format etc. u. Schrift wie bei 4.— Titel am Schluss: 

Anfang: sLiaÄS! 

»JJi JK^s »,j| i_aJ;l\.S> 
lAiAs- ... fll i^AA« . 



L> r (^ •■ -'■ 

L> " > ^ • -7. 



a^ Ls^l-'^' 5:/=" ^"' ''J ^^ o^ "^*^ o^ ^^^*=-' 



(jisjü »Xs v^k/äj _^S' iöLs io^J! ^3 k^A':i-Si i*^*^ i<-S 
^J! &^A<A^ iff''^ «..aj-s» ^»Avj , ^jtvAj xjlV-j cj-f^ 

Bekehrung des götzendienerischen Land- 
arabers durch die redende Eidechse zum Islam, 
freundliche Behandlung desselben von Seiten 
Mohammeds und seiner Genossen und Rück- 
sendung zu seinem Stamme, den ,*aLa _^-o, und 
Bekehrung derselben. 

Schluss: v_i^i »J'J;'^' jy^' t>5Ü<^ i3 \j.*i^[i 

'^ ^A^J! dy^ ;?3 yaA\ obUl oL^! i?^ J^^ 

^t V_AAaJI ÄAiJ ^ aJ Lo \J\S>^ 



No. 8991—8993. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



23 



2) We. 1763, 5, f. 23" — 30». 
Format etc. und Schrift wie bei 1). 
Dieselbe Geschichte. Titelüberschrift: 

'j*jiAa (_^-^-J> ^>^£ (^5^5 c^L-^"^' '^ '■'-^ W?"^' v_^.*iiJ!_;*i> 
Anfang: i_^^j^'^ ^f^' '3« '^ u~'^^ o^^ CT^ i^'J 

Schluss f. 29'': ^J.j ^y.^, ^'%^\ LJ^ 

. ^.iJoS Lo ^Js^j, ',LäXJ! (i'^ ''•j^ *-*^ ^ij^i i***^ Cjr^*^' 
ÜJvj! *^! 'l*-*^ LS^''''' '*■'' V-^' ^^ O'' '-^i^''' 

c . , ^ ■ 

8992. 

1) Pet. 6Ö5, 5, f. 58 — ß5. 
4'", c. 14 Z. — Zustand etc. u. Schrift wie bei 1). — 
Titelüberschrift f. 58': 



,^^ 



(^■^ 



A u f a u g : *.Ä*3 c^t*-'* o' 



*jLii?i j.^ _a..svJ! (^! |.Lj'Si ^ ^j_j olJ ^^ 
4jvJI (j*j (J.C ^-^\) [•'^^ ''^'j J^jJ^^ (J»-^ ».jLaoIs 

Eine Wuudergeschichte Mohammeds — 
Tödtimg einer ungeheueren Schlange und Ver- 
kleinerung einer hohen Palme — und in Folge 
dessen Bekehrungsgeschichte eines jungen Mannes 
und Martyrtod. 

Schluss f. 65'': .ifcüj 5js.=>l. ^i ^i (^*^.5 
"i'! v.:i.^_5> ,XJ U. («ju |«jü jjjt LiU &j ^ii>;j 

^ UJI (_^^l l-o 'Jn^. '(d. i. ^^) |*w ja=.53 

Flüchtig geschrieben und sehr incorrect. 



2) We. 743, 4, f. 91''— 104\ 
Format etc. u. Schrift wie bei 1. — Titel Überschrift: 



JL>'!i^.-o^ J..*ll ^iS, L^'^S'^ iJljjÜi oii:sK./0 ii^A^* lW^ 

Anfang: lXac ^^^is^' U.-^o »j j^-^c (.L/o"b'I j'Js 
j.'ü.vkJl ij;^Uj OLJ' lXac "-^^^^^sJ ''-^'^ 1***^ L5^' 

c ' J j ■■ ■■ 

Ein sprechendes Kameel, das sich bei Mo- 
hammed über die Härte seines Herrn beklagt, 
und ein Reh, das ins Netz gefallen ist und 
geschlachtet werden soll und gleichfalls in 
menschlichen Worten das Loos der von ihr 



verlassenen Rehkälber beklagt, werden Anlass 
zu Bekehrungen zum Islam. 

Schluss f. 104\- ^ J^\ ö.=A L^-b^^lf^ 

^Ji ijoj^li f^^^j Vy^ iV-*-?-' J'^'i'J 1***^ cs^*-^' i3jj' 
^il L*.*J! , ^-i^^ L^ \JKS', 'oU ,.,5 , Jl _*Jüi 

Dieselbe Geschichte ("aber mit öfteren 
Abvceichungeu des Textes) in Spr. 162, 5, 
f. 117"— r22\ We. 1763, 6, f. 30 — 36. Glas. 
128, 3, f. 46" — 48". 



8993. 

1) Pm. 67, 4, f. 68" 



Format etc. u. Schrift wie bei I. 



-136. 

■ Titelübersohrift: 



i;>_<.^! r^ . ^— ^'^J Ä,/v.Lxll j.*:^ 



'r*^^j ^ (^ (^.^ 



L.«., 



Anfang: UiiAs» v-suJi-i j^^ !3^-jJ 15^^' S^ 



jJoüS 



' o^'^ o^ c5^'" 



jJü'i j>i,i LJ '>3b- .All* 



iy^lvj» »./cl^i c^-Lk^j'l^ 8.:=^ L*j^ »j3 jLc^ 5_»J>- cL.ii 

äJ^ »J.ÄS Jvc !. .^Liöj t^^iilAÄs &.*BLi 'iS^ J^'j ^/^?-'*i5 
Erzählt die Schicksale des Elmiqdäd ben 
elaswad und der Ehnejjäse, Tochter des Gä- 
bir eddalihäq, in der Zeit des Auftretens Mo- 
hammeds und wie dieselben schliesslich in El- 
medina im Dienst des Propheten bleiben und 
12 Kinder zeugen und er endlich in Syrien (oder 
auch im Feldzuge von ^^jfj.]i\) den Tod findet. 

Schluss: Q.*J |.'UiJ! s. ii: i3 t\.^.^iJ^i L?'^ 

^L*aäJJi^ 3J>LjJI ^^xi jdiLj i»«j^ pUiJi^ tLs^Jl (J.C 

2) We. 702, 10, f. 120—135. 
8™, c. 20-23 Z. (Text: c. 20 X 12="'). — Zustand: 
zum Theil, bes. zuletzt, fleclsig. Bl. 135 unten stark ein- 
gerissen. — Papier: meistens weisslich, ziemlich stark, rauh. 

Dieselbe Geschichte. Titelüberschrift 
f. 121": ^ oijüuJi iUiS. 

Anfang f. 121": ^c^tAüii i^s ^ ^^i^ Lj 



24 



LEGENDEN UND BEKEHKUNGSGESCHICHTEN. 



No. 8993—8997. 



^[\ iJJl ^Sj^ 



x>^l. 



iC^wW) \.<^Aw) V_,\J»W 



AS ^^J^i! 1^5 I LjJ^*--wJ idJS J)l^! L*J 



^^i 



lXj 



i>5 






ö\.^\ 



f±Ji\ ^jj. 






L^ LJLs . . . ^Lsi-t ^j!^ l?^j'-xJ5 



^Jl iOC/« JvS>! .jb'! ,«^> 1^ ^X'^\ ,-yA *Jli>io ;>J9 



^ji XX;« j^y) .ju > ,«-♦.> |»ö i^^^-ww-i ^. 
Der Text weicht vielfach ab. 
Schill SS f. 135": uiU=- j. eKi-^! ^L^aä J^!^ 

\.«^t OJv>. .\iJI ^3J^ lX*=^ ü5oL jJlS "lil »>Ji "^ 



»Ö'-j1 sJs^ ^I-^*^ 5^U(avJU jCj 4-3^ 

Geschichte der Bekehrung des 'Abd errali- 
män, Sohnes des Abu bekr, zum Islam und 
seiner Heirath mit Elbeida, Tochter des Abu 
sofjän: meistens in Reimprosa. Nicht wenige 
Gedichte (aber nur kurze) eingestreut. 

Schluss f. 156": ^^*JlIj !jjLa« a>JJ> ^«j^ 



lxac oois, ^^! l^oAs-j x^ ^^^, >^\ »tb-i «-^^ »>^^ u^' c/'' °5 (JM^^^L-^ ^^i '->^ r 



.^^.«J1 



ij! LlJ! ^^! Ui !J>^. '^Ao oV*^ Jj^ 

Die Blätter folgen so: 121''. 121". 122^ 122'. 123ff. 
Schrift: ziemlich gross, gedrängt, im Ganzen flüchtig, 
TOcallos. ^ Abschrift c. "'-" isos. 
S. auch We. 715, 2. 716. 

8994. We. 745. 
2) f. 10' -13». 

Format etc. u. Schrift wie bei 1). — Titelüberschrift: 

Anfang: / j^x 



*A£ >.<■«!. 5, / ijc\*aj| Jii ^-j\ ^Ju»! 



O^ 



..'Lc 



o^ r'^ o^ o' 



,Uic XJL;S\J 



J^aJ) ^*-v»'3 



jLi »P 



'^ j*.AJ i^^Aj >X*^ ^.Xj _jjl _J^» JOOm qJ 

Uebertritt Abu bekrs zum Islam. 
Schluss f. 13": Tj yo ^\ ^_^jl Sl) ^^ Uli 



'l^-^lwLs Jw^l^-b ^.Ai>Ls »»cjJi ^_jL:=^' T^ jCj j^l 



8995. We. 1723. 
8) f. 125-156. 
8^", c. 10— 15Z. (2IV2XI5V2; leVsXll'/a— 12'^""). — 
Zustand: etwas unsauber. — Papier: weisslich, etwas 
glatt, ziemlich stark. — Titel f. 125": 

r-A-? (^ii (.»•? ,.j*£Si.j.JI iXjS' iJO^A*- J)Lmi iUaS 

Anfang f. 125'': Li^U.^ t^j <3j^^ <^^ 
j^ j_^j' (J.J ^^*5»JS J^c |.^l*uS iöiaä jsJk^ 



l^^j..js-JI uX*c |.^*«l VV*" O'' ^^' L?^' ^ ^^ cy*^j^' 

Schrift: gross, rundlich, flüchtig, nicht grade un- 
deutlich, vocallos. — Abschrift vom J. '^^'^ isso. 

8996. We. 745. 

5) f. 25" -32. 

Format etc. u. Schrift wie bei 1). — Titelüberschrift: 

Anfang: v_>-^H »i^-s* q' U^^^* c:^c Uli Jus 

Uebertritt 'Omars zum Islam und Gegen- 
bestrebungen des Qoreisiten, bes. des »—^^ _j.jt. 
Schluss f. 3 2" : 1 Jv.otj jj: 3^1 li^-jJ! Q^*^OJ 

liiüö J^^ots Aj *ic _JlJ i.^c xH l.>_w^ idjl ...jv> 

' aiAi>5 iiJ i>.*i.Sj C~vf^ '*7*^S iHi'^) L5^^ 
Bl. 32 ist ergänzt von grösserer flüchtiger Hand. 

8997. We. 701. 
10) f. 189-197. 

8", 17—21 Z. (Text: 12';3 X 7<^"). — Zustand: 
ziemlich gut. — Papier: gelb, stark, ziemlich glatt. — 
Titelüberschrift f. 189": 



*.PjiiAj J>Jt=»» ,» ^ * ; .M 



'»M; 



7j V^^' o^ j 



♦P ...jf Xt.^^Xi j^f ÄxaS 



ki>~.>^j n;>-i 



Jji (>!' 



iJ^AO^i 



Auch f. 188" steht der Titel: 



|.<;UiJS i^\ 'SmÜ. 



No. 8997—9000. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



25 



Anfang f. 189°: ^^ ■iJi:s\^l\ JS\ ^ ^.j 

, jjI i.^^\ qI/» JkJ^ xJ qL/ »^ oLIii-I ^^ ^-«x: q\ 
i.;jj ^5 L^UJI Jv=>0^ (»jiAa äJj'i i5j->~; j»' _;fli Uli ».♦^S^^Ä 

Geschichte des Abu sahma, Sohnes des 
Hahfeu 'Omar. Keiner las den Qorän besser 
vor als er, der überhaupt ein frommer Jüngling 
war. Von schwerer Krankheit genesen trifft 
ihn ein Jude und veranlasst ihn, Wein zu 
trinken und sich zu betrinken. In diesem Zu- 
stand geräth er in ein fremdes Haus, trifft ein 
schlafendes Mädchen daselbst und geniesst sie. 
Sie gebiert in der Stille einen Sohn, trägt ihn 
in die Moschee und klagt bei 'Omar seinen 
Sohn als den Räuber ihrer Ehre an. Er ver- 
spricht ihr Unterstützung für die Aufziehung 
des Kindes, lässt sich alsdann von dem Sohn 
die Richtigkeit der Anklage bestätigen und ihn 
dann vor der Moschee durch seinen Sklaven 
,fdäA mit 90 Peitschenhieben todtprügeln, und 
beklagt alsdann sein trauriges Loos. 

Schluss f. 197": ;^'jsJ^ o^^ L*r *JJ! ^^ 

j^*^\ ^i> ''^y'' (_5^^i l5^' ^ vX-»-^l y^ i3us 

Schrift: ziemlich gross, rundlich, deutlich, vocallos. — 
Abschrift c. '^^/nss. 

Auf f. 188" ein kleines imbedeutendes Gebet. 

8998. 

1) Pet. 689, 5, f 73"— 75\ 
8", 25 Z. (Text: le's X 9<'°>). 

Dieselbe Geschichte abgekürzt. Anfang: 
Schluss: l-v=» |.1^'iit q£ *JJi u5!j> l^jJysj 



L?^J^ 



U-J" 



jUas ^eO^iAs» <-v*5J' "^ L*i' 



"c^' 



'ioL-A^S 



a' 



iJü! 



2) We. 733, 2, f. 12»— 16\ 
Format etc. u. Schrift wie bei 1. — Titel Überschrift: 

Ä4.^Ai (^f sOvJ^^j ljLL^ c)->r*^ idx^s j, ' Jn^ 

HÄNDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



A n f a n g : *.e J-o 



^31-» xJ! *»^ ^J5 ^ ^,j 



JUi 



J.*^ 



J^a:qs 



a* 



jyjt^ «^j «.^ „jj (j~J^ ^'' 






Von den vortreö'lichen Eigenschaften 'Omars 
und seines Sohnes Abu sahma. 

Schluss: ^ _.**J iSl^ qL/ ajuo (c-^*ji i3Ui9 
1^ (J! ^j;kju>^»ii J^^*^5 ly^'-^i ÜisLs» ijlli^! 



j'J\C 



cy t^' 



Abschrift vom J. 1061 RabV II (1651). 

8999. We.745. 
3) f. 13" -17». 

Format etc. U.Schrift wie bell). — Titel, zur Seite stehend: 



»; (J 



Läii 



^ J^XS^ ^^Uf ^J. 



Anfang: UivAs- U^s j^Lix: ^^j ^Uic ^^1^. 

g^^' O-f^^ O^^' '4:^^-5 '^'^J »; o^i ^5}^ 
Uebertritt des 'Ot'män zum Islam. Daran 
schliesst sich f. 1 5» oben die Erzählung von 
dem Uebertritt anderer angesehener Männer und 
Frauen. Zuletzt erklärt sich auch Hamza dafür 
und Qoreis geräth in Angst. 

Schluss f. 17": 5>Ej^ U*^i ^j-'^-i '-«' rj^i 

9000. Pet. 628. 

2) f. 160-246". 

Format etc. und Schrift wie bei 1). — Titel fehlt. 
Titelüberschrift f. IGO": 

Verfasser fehlt. 
Anfang f 160": ^^L^i^l (jli- ^^ÄjI jJJ l\*:^; 

O^SJ L/si . . . ■.J..CIaajC *.^Jl«S>-^ ..aILxJü iC4.=>. £L^>Oj'!)t^ 

4r,Jl -'»^"it '-J'^^j LJiA**« 

Behandelt, im Anschluss an die Tradition 

von der Urerschaffung der grossen Perle, die 

4 



26 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 9000—9003. 



wunderbare Herkunft 'Alis, ebenso wie die seiner [ Das Vorhandene beginnt £.49": ^<ai\ Lfi^ »^It 



Frau Fätima, seine merkwürdigen Gaben und , tL/*.j »A**« ^^^. «.^iLJ! >A 



schliesslich seine Verniähhins: mit Fatima. 

Schluss (f. 245"): >li\ ^j.^j !^. ^c JS3I5 



^,0 lXjJi\ j_^i>jl 'i./a !iA?. ' -.^^t k_J^Jl 



cf. WE. 128,1, f. 207" ff. 



iL«:; 



9001. spr.744. 
3) f. soob-aoe. 

Format etc. und Schrift wie bei 2). F. 306 schad- 
haft. — Titelüberschrift: 

Verfasser fehlt. 
Anfang f. 300": ^^c ^L=>^1 ^«J- ^c ^.^ 



«= "j u*^ o^' 



g.A*.j L5'j 



^L^ C5^' O^ 



t>c 0i^ 



iLS 



iäl^, |j\ 



g,i( |.Lc i^jAILj u»j"ili 

Handelt ebenfalls von der Geburt 'Alis und 

geht bis zu seiner Verheirathnng mit Fätima. 



Schluss: Ui 8»«~-J .-i-c i-Xs-l I». 



c ».=>-'^j5 OiAc 






^«J pL.ax, ^,- Qj^-i^c. 



'^^JL.J1 vj »-J^ 



In der Mitte folgen die Blätter so: 303.295.305.306. 
(304 gehört zu Spr. 744, 2.) 

9002. 

1) Pet. 655, 4, f. 49 — 57. 
4'°, 15 Z. — Zustand etc. u. Schrift wie bei 2). — 
Titel und Anfang fehlen. 

Eine sagenhafte Erzählung ((_5j'JS JLs) von 
der Werbung 'All's um die Fätima, von der 
Hochzeitsfeier und deren Ausgang, mit ge- 
schichtlichen Angaben, am Ende des Ganzen, 
von 'Ali's Alter überhaupt und verschiedenen 
Ereignissen seines Lebens. 

Viel scheint im Anfang nicht zu fehlen. 



l«.Äii ».LI 0»~i 



i^^ii lAhj* ct^ 



d-^i^i 



LiS?l Lj Oj i^lc j,AJ jLsJ ^A*J'L«:i 
^j; ^'j J't/o "5 .Afis fjj; ^_^*)L«j 
F. 57'' schliesst: „y;j ^*j «.JLb^ aJjLs J^c 

Etwas fehlt nun noch, aber es ist eben nur 
sehr wenig, vielleicht einige Zeilen oder eine 
halbe Seite. 

2) We. 1763, 4, f 20"— 23". 
Format etc. und Schrift wie bei 1). — Titel- 
überschrift: v_^JLiO f,i' ,.yj \£- „Lxi vi>.JiAc» 






A n f a n 2 : 



=^ O-^ C 



■Aj^Ji >^>3 sAjLc öA^K c^^i'i L^j'i S. (_5;5'JS x^hli 

,<■*♦=" ij^= f-l-!-< >AS>!ji5 



c^.iLi' Ij iuLU ^^^ ^%^\ 



O' 



.^1 



viy.J 



• ■>> 



aJIj 



Behandelt gleichfalls die Geschichte der 
Verheirathung 'All's mit Fätima. 

Schluss f. 23": J, Kju^^ Ljjuc ''j^-j^^ Äi-Lj' 
1^ — L^*i' li^-.ö q'^^ (»j«*j tA»J^ '■•J*'?' *■'«' äUac 






.:^! 



9003. Spr. 304. 

2) f. 148-157. 

4", 25 Z. (29 X 19; 22—23 X 14— IS"^"). — Znstand: 

sehr fleckig, bes. in der oberen Hälfte. — Papier: gelblich, 

stark, etwas glatt. — Einband: fehlt. — Titel fehlt: aber 

nach der Unterschrift f. 157^ ist derselbe etwa: 

^— ^LIs (^jf ,..J (J^ JölÄ,0 1-jLXJ' 

Verfasser fehlt. Anfang fehlt. 

Die Ermordung des flahfen 'All. Die Ge- 
schichte beginnt hier mit der Erzählung, wie 
j_5oS_j.J! i>^>^A qj Q*=»y' ■^^ seine Erbschaft, 
Geld und Kostbarkeiten, mit sich nimmt, nach 
Elkufe reist, unterwegs von Räubern ausge- 
plündert wird, flüchtet und zu 2 Arabern ge- 
langt, in deren Zelt er Aufnahme findet, die 
ihn aber zu tödten sich vornehmen. Sie heisseu 
^♦.«♦*.!l üJUI Jy.c qj ui ,y' ^- Lßjii*^^ •*^ cy^ *^' vX*c. 



No. 9003-9005. LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



27 



Durch zufälliges Ereiguiss gebeu sie den Plan 
auf und alle drei verabreden die Ermorduno; 

o 

der drei Männer: ^Lb ^^1 ^^ ^^, i^;^ und 
(jasLjJl Q.J >)~t^ u. s. w. Die Geschichte schliesst 
mit der Trauerklage der ^j ^^ o^ ^jüS (.1 
v_^Lb ,^\ auf ihren Vater und dem Zusatz des 
Erzählers von der allgemeinen Betrübniss und 
mit der Verwünschung der betheiligten Mörder. 
Schluss f.] 57»: 'iöoUfiJt ^_^ ^\ L^U ojs.^0 



UJI 



C5^* 



U iJ\5>. 



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»JU LX*^i. 



wJ^J^ , ^! 



c?^' o^ 



'^,^L«J1 Vj UJ 






Schrift: gross, deutlich, geläufig, fast vocallos. — 
Abschrift vom J. ^"/ise'j. 

9004. 

1) We. 403. 

24B1. 8'°, 17 Z. (I9V2XUV2; 14',2-15x9V3'"°). — 
Zustand: sehr wasserfleokig (wodurch an manchen Stellen 
der Text vorwischt ist) und unsauber; der Rand öfters 
ausgebessert. — Papier: gelb, stark, etwas glatt. — 
Einband: brauner Lederbd. 

Dieselbe Geschichte. Titelüberschrift 

f. P: '^_JLb ^\ qj Jj: 'JSi^f ÜJ^A.w JJCi IJN^ 

Anfang f. 1": ä^l^ ^r^iWI V; >^ Jw^! 
JÜ ÄiLI^^ Ijujw (_«UJ! [^JLsb (j»Läj5 «jLj ._jLb , -j| 

Schluss f. 24": ^y^^ »J05 J_aJs L, U! 
Äj^i ij>-*-* i_^LL) j^! qj J.C. ^c ^^ (^*^L 

j^!^ L-jUxiJLj ^\ jJJL j»«x> »JJt i3>*-j j*j^ ^^'^^-^ 

Schrift: ziemlich gross, gewandt, deutlich, fast vo- 
callos. Bl. 1. 2. 24 ähnlich ergänzt, etwas grösser. Un- 
correct. — Abschrift c. '^'''';j,gj_ 

2) We. 1761, 3, f 43 — 72». 
8'°, 17 Z. (20x141,3; 14V2X10^°>). - Zustand: 
gut. — Papier: weiss, fein, ziemlich dünn. 

Dieselbe Geschichte. Titel fehlt. Im 
Ganzen = We. 403, obgleich die Wortfassung 



hier, w^ie überhaupt bei Werken dieser Art, 

öfters abweicht. 

Schrift: gross, dick, rundlich, flüchtig und ungefällig, 
vocallos. Stichwörter roth. — Abschrift vom J. 1273 
Dü'lqa'da (1857). 

9005. 

1) We. 739. 
57 Bl. 8'°, 11z. (IGXlI; 12V2X7V2'^-'). — Zu- 
stand: ziemlich gut. — Papier: gelblich, ziemlich stark, 
wenig glatt. — Einband: Pappband mit Lederrflcken und 
Klappe. — Titel f. J«: 



-L^if \ 



^^j^ 



Anfang f. 1": a^p. ^^SyW^ ^XJI jii 

^i c5^!/=' J^ r*^ ^=--=' -->!••. ^\^\ »J>=>i 

|.^LJi (^^Lijj [d. i. »Jy^ C5^] i^y^^ Q^ÄJ 

4?J1 iA*:>t Li u5v>.Jl£ 

Ein Landaraber kommt zu Mohammed und 
klagt über die Gewaltthätigkeiten des götzen- 
dienerischen Fürsten -X^ , zu den ^^y> yj 
gehörig, die er namentlich gegen die zum Islam 
übergetreteneu Stämme übe. Er bittet um Hülfe 
gegen denselben, insbesondere, dass Mohammed 
ihnen den 'All als Beistand sende. Gabriel 
eröffnet ihm, dass der Araber die Wahrheit 
sage; in Folge dessen wird der Kriegszug 
unternommen: derselbe endet mit dem Erfolo-, 
dass der König (oder Fürst, er heisst bald _^'S!, 
bald liXUJ!) J^\ oder bloss _!_:# im Kampf 
von dem tapfern iAJl=> getödtet wird, seine An- 
hänger theils zum Islam übertreten, theils als Un- 
gläubige getödtet u. ihrer Habe beraubt werden. 

Schluss f. 56'': (J>x (jiixJ! L^ixi i j ^\ jsju 

gJi LiJt ^! U t^j <^! yliJt ^^^ 

Schrift: gross, weit, deutlich, vocallos. Stichwörter 
roth. — Abschrift im Jahre 1256 Du'lKigge (1840) von 

4* 



28 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 9005—9007. 



2) We. 702, 14, f. 154''— 159. 
Format etc. u. Schrift wie bei 11. 
Dieselbe Geschichte. Titelüberschrift: 

Anfang: qj Jv„«i>! ,Jl*j! |.L,c"b! i^^tr^^ i3L* 

öl.j'l Ui'iL*»!,, 'LA>Lk.i;i UJJ^.=» i^Li . . . Uaju 8,/.^ 
^5 LJL=- j»xA3 aJJ! i3?*^ U-Uj !^Ü» c^ ^^yJ^Uiil 

Diese Erzählung bricht hier ab mit den 
Worten f. 159"^: LjÖLT i^y^j,^ n^JU ^1:>- J^i; 

V_J.Äl} Jwu<j ^_J.C ^^/O -oJI iJjJLs »JÜC ^'iSi V_J«>i3L5 

^^jJLsLuJ' iU»M->tj liSJJ iA*j (.U'St ^i j^ NjiJ_c 
LoU/jI /*ir*'' ^^J'* 1*^-^-^ o' '■^'-•^ (*~K'^ vi:Aj«»:es 

9006. We. 691. 692. 

We.691: 38BI.8-°, 18-19Z. (2073X15' 2; 17x12'="'). 
Zustand: schmutzig und fleckig. — Papier: gelb, stark, 
wenig glatt. — Einband: Pappbd mit Lederrücken. — 
Titel f. 1»: 

Anfang f 1": ^.v>.^I ^1 x^! ;;«^t ^Lä 

^I *^^J Q^ l}^'» ^-«J* 

Bekämpfung des Götzenthums, das vertreten 
ist durch den Anbeter des Götzenbildes j^y^', 
den oL^i qJ (•'-»i^^i durch 'All ben abü tälib, 
der dessen 7 Schlösser erobert, und Ausbreitung 
des Islam. Erster Band. Es kommen nur 
wenige Gedichtstücke vor. 

Schluss f. SS'': exJö ^^.^ j/:i\ fl>'i\ jLÄi 

Schrift: gross, rundlich, flüchtig, vocallos. Zu An- 
fang einige Blätter ähnlich ergänzt. — Abschrift c.''""'/n85. 



We. 692: 84B1. 8'°, 16-18 Z. (l7xllV4; 12— 12Vs 
X 8'="). — Zustand: nicht ganz sauber, auch fleckig, 
besonders zu Anfang. — Papier: gelblich, ziemlich stark 
und glatt. — Einband: Pappband mit Lederrücken und 
Klappe. — Titel auf dem Vorblatt von ganz neuer Hand: 

Es ist der Schlussband zu dem Werke 
We. 691. Eine grosse Lücke wird zwischen 
beiden Bänden nicht sein. 

Anfang f. 1°: ^<"' »jJ>> >-.! li^ U3-t qC 

<_ •• U 

Schluss f. 84": ^1 Ij^U^ ^j> ^\ I^Lbli 



r*^c?<-^- c- 



Schrift: ziemlich gross, gefällig, vocallos, etwas un- 
gleich. — Abschrift von j^.>JÜI gh<.T,< im J. "^^/nw- 
Nach f. 81 fehlt ein Blatt. 



9007. 



460. 



8) f.96-110\ 

Format etc. u. Schrift wie bei 1.— Titel f.SS^unten: 



fS> 



X 



AJ ÄxaS 



In der Unterschrift: JbtJi cj! j _u «.^ (, "c^^ =) r»«^"^' Jr)'-*^ 
Auf der Rückseite des vorderen Deckels: 

Anfang: ... BjJuaJt^ QAiLnjl v_jj »JJ lA^j^i! 
»ji ^iU-Jl »Ä)j>J>^ (^,kA:>t JVJO.V ^1 cjLc Sj^*" 



(_ 



(j;,lj^ "s_fijLo C^^Ij (».S^ !Ji. 



^i iu^b ^ji^ 






Auf der Rückkehr von dem Zuge gegen 
die tjjLwbCc;.]! unter Führung Mohammeds be- 
findet sich das Heer der Moslimen in öder 
Gegend. Auf Mohammeds Frage, ob Jemand 
das Land dort kenne, versetzt 'Omar ben omajja 
,c-«j>iaJi, es sei eine ungangbare Wüste, völlig öde 
und wasserleer. Die Moslimen verschmachten 



No. 9007. 9008. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



29 



vor Durst. 'Omar sagt, es gebe allerdings 
einen entlegenen Brunnen, JutJI cjü genannt, 
aber Geister hüteten ihn und verhüllten ihn 
mit Rauch und Dampf, Tausende hätten ver- 
gebens in früheren Zeiten ihn aufgesucht und 
wären dabei umgekommen. Moliammed vFartet, 
aber der Durst nimmt zu. Endlich verheisst 
er das Paradies dem, der den Brunnen auf- 
findet. Es meldet sich Abu U'äp ben rabia; 
er kenne ihn, wäre auch schon früher dage- 
wesen, aber von seinen Begleitern wären die 
Meisten von den Ginnen getödtet, er selbst 
aber nur mit Wenigen durch Flucht entkommen; 
damals aber freilich sei er nur ein blinder Heide 
gewesen, jetzt werde es ihm als Moslim wol 
eher glücken. So macht er sich denn mit 
Einigen — darunter 'Omar ben omajja, Gäbir, 
Abu deggäne der Anf äre , Qais ben sa'id, 
'Abdallah ben enes — und auch mit Kameelen 
auf den Weg. Die Unternehmung scheitert; 
Abu 'l'äp wird von den Ginnen verbrannt, die 
Andern laufen davon. Endlich macht sich 'All 
mit Einigen auf den Weg; er führt die Sache 
glücklich zu Ende, erschlägt Hunderte der 
Ginnen, die Anderen bekehren sich; die Mus- 
limen stillen ihren und der Thiere Diu-st und 
ziehen nach 3 Tagen ab nach Elmedlna. 

Schluss: *5:, U=>!j:«vL ü_«_*_j'b5 \^^. 

o'j -kJ ci'tV*?; Ä^Lyj'Si X;_«"ili iiÄJkXl! iJi\ ^J,^w>~o 
'^U^i iÜ J ^> Oj^^iL yLJl j^iyj! l^c iyj ^\ 

9008. Pm. 460. 

3) f. 31''-44''. 

Format etc. u. Schrift wie bei 1). — Titelüberschrift: 

Anfang: jLAi>"ii ^^-Jli'L;,j! ,'L*j»'ii oläxJ! cj., 
J>o>l^ ii^jjl iU-bLs JvC Ljjj J^i>0 kj\ j.Lo'i! Q.C 'ä^ÄÄxi 

^! ^j Lu a li L^SiAs-j ^^-yflj.«^ UXiL Lo jLsi ^.A^i^^iwo 



'Ali findet eines Tages seine Söhne Elhasan 
und Elbosein betrübt, weil sie gern ein Reh 
haben möchten, wie sie bei ihren Nachbaren 
gesehen. Diesen Wunsch zu befriedigen, reitet 
er auf Jagd, findet den ersten Tag aber Nichts; 
am zweiten begegnet er dem von Mohammed 
auf Kundschaft ausgeschickten 'Omar ben omajja 
je.*»aj5; er und sein Ross Elmeimüu verschmach- 
ten fast vor Durst, 'Omar erbietet sich zum 
Wegweiser. Sie kommen au einen grossen 
schönen Garten, finden aber auch da kein 
Wasser; 'Omar nimmt einen Schlauch und 
geht auf Suchen aus, findet ein grosses siebeu- 
thoriges Schloss und hört darin ein mensch- 
liches Wimmern. Es rührt von einem Mädchen 
her, das dem 'Omar, nachdem er gesagt, wer 
er sei und was er wolle, erzählt: sie sei El- 
geidä, die Tochter des Königs Elagjad; auf 
einem Ausfluge habe sie der König dieses 
Schlosses, Elgatrif, gefangen und in dies Schloss 
gesperrt und wolle sie, durch mehrmalige täg- 
liche Züchtigung, zwingen, den Islam aufzu- 
geben und den Götzendienst anzunehmen; seit 
3 Monaten weigere sie sich dessen. Er ver- 
heisst ihr Rettung, füllt nach ihrer Anweisung 
seinen Schlauch und verlässt, nach einigen 
Abenteuern, das Schloss, trifi't unterwegs den 
bekümmerten Vater des Mädchens, muss mit 
ihm umkehren und ihm das Schloss zeigen; 
dieser besteht dort siegreich eine Menge Zwei- 
kämpfe, erliegt aber gegen Elgatrif und wird 
von diesem gefangen auf sein Schloss gebracht. 
'Omar kehrt zu 'All zurück und dieser nimmt 
Rache und erschlägt den Elgatrif; die übrig 
gebliebenen Anhänger desselben bekehren sich, 
'All setzt dessen Wezir als König des Schlosses ein 
und kehrt (mit einem Reh) nach Elmedlna zurück. 

Schluss: ^^-«.sjsJJ äJLc J>Lia*ai ^_Jt JaJ^^ Uis 

Bl. 44" u. 45" leer. 



30 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 9009—9011. 



9009. Pm. 460. 
2) f. 15" -31". 

Format etc. u. Schrift wie beil). — Titel Überschrift: 

Kann auoh,wieind.Unterschrift, heissen : , . .L..*v^.».*«jcJ)! . »• ji 
Anfang: J.*s>'i\ ^JisUJi jL^i>'iI oLäiJ! qJjj 

J^ ^ U-yjAJ . . . wL^t Ja«j_j^j wL^ ^\ JOLXv-li 

'Omar ben oinajja ^.«jCaJS kommt eiligst 
zum Propheten, iiim zu erzählen, er sei in El- 
jemen gewesen, habe daselbst ein schönes und 
festes Schloss gesehen und von einem Dienst- 
mann dort erfahren : es heisse /*äj^' und es 
gebiete dort die schöne Elhansä, Tochter des 
Königs Elmun'im; kürzlich habe der König 
_" ;.t-'»U um sie geworben, sie habe ihm aber 
als Bedingung auferlegt, ihr den Kopf Mo- 
hammeds und 'All's zu bringen, und er ziehe 
nun mit Heeresmacht heran. In Folge dessen 
lässt Mohammed den Kopf hängen; Gabriel 
aber bringt ihm Trost vom Himmel und räth 
ihm, mit seinen Anhängern den Götzendienern 
den Vorsprung abzugewinnen und sich im Wadi 
,..U.**sA»« aufzustellen etc. Die Ereignisse und 
Kämpfe dieses Zuges werden nun erzählt, 'All 
besiegt und erschlägt den Elgatrif, der sich 
zu bekehren weigert; die Uebriggebliebenen 
nebst Elhansä nehmen den Islam an, Mohammed 
und die Seinen kehren nach Elmedina zurück. 

Schluss f. 31": u^!-5 Q^ iyJ' ^_«.>Lö='. L<o 

\jJ>_J J^E »JJS j^'Jj JsJiy Cj|jXkaJl^ «■*^'j |»LX>-"Si 

9010. Pm.460. 

1) f. 1-15. 

131 Bl. 8", c. 17 Z. (21'/4 X IS'/j; IßVa X S'/a"^""). — 
Zustand: im Anfang fleckig und unsauber, sonst ziemlich 



gut. — Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: 
Pappband mit Lederrücken. — Titelüberschrift f. 1": 



Anfang 



L.>i! 



:iUf 



^ ^^iL^) ^-^^T^ ^^J^ 



^U=>"5(S ^^^iUÜI 



,Ui»'3! o'JiiJI o. , 



j'r: — ■ ^jj 

(^'^ O^-'^J'^^i ^W*^' j7^«Jj o4j*^'i J^>-J*J' |*^i^. 
Abu sofjän erbittet von dem Fürsten in 

r 

Eljemen, Hozeima, Hülfe gegen den als Prophet 

auftretenden Mohammed. Er erhält dieselbe 

1 und nach allerlei Vorfällen wird derselbe von 

! 'All besiegt und da er den Islam verschmäht, 

getödtet, Abu sofjän aber flieht davon. 

Schluss f. 15": \_^^ W c^''j jjuv ^Ju.,1 ..f*s 

!, yiaÄyS !j>_j_^ iU-yo'ii Xj.aU! iCjUsXl! (_J! ^-?V)} ''•rij-^^ 



i^\ 



*:ir> hj^ er* cj^' ^^ '^ 'b-^ 



=:^' L>, 



^>y^ 



Schrift: gross, kräftig, rundlich, etwas flüchtig, vocal- 
los. - Abschrift c. '™/,854 (s. f. 75"). 



9011. We. 708. 

5) f 140-165\ 

8'°, c. 16— 18 Z. (Text: UxB"^""). — Zustand: 
stark fleckig; an der unteren Ecke etwas verbrannt. — 
Papier: gelb, stark, glatt. — Titelüberschrift: 

Anfang f 140'': ^.juo il'i J^_»*«^ ''-«-i**! (5»yi J6' 



ÄjL.5^w.i!l »Jv-lc. i_aj-Ci.ji »J^j>v*»./c ^?. 



r-^- 



j\s 



U~'~r 



L> 



iisLj ^^E v_*l i_, _j^^ c.5^'^' i3^; (»-J^^ J->*' 6i . . . 

Kriegszug gegen den götzendienerischen 
Unhold und Menschenfresser xila;^> ^y) jj.«LXi!, 
den ein Mann vom Stamme - ij*-' bei Mohammed 
verklagt, weil er die Tochter eines der Stammes- 
angehörigen, dessen Name v.^**-.<JI ^yi oHr^i '"^ 
seinen Besitz verlange, um sie nach einem Be- 
sitze von 40 Tagen seiner Gewohnheit gemäss 
umzubringen und zu fressen. — 'Ali erschlägt 
ihn und seine Anhänger bekehren sich. 



No. 9011—9013. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



31 



Schluss f. 164": ^U JÜ":ii ^b>"3i (^"^^^ 

Schrift: gross, kräftig, rundlich, flüchtig, vocallos. 
Nach f. 1G3 fehlt etwas. — Abschrift c. '^oOnsä- 

F. 165°"'' folgt noch, von derselben flüch- 
tigen und groben Hand, mit fahrlässigem Text, 
ein Lobgedicht des ^'i^\ Jy^ auf Mohammed, 
19 Verse lang, anfangend (Basit): 

9012. We.74«!. 
151 Bl. 4'°, 13Z. (22X16: IGxll«"")- — Zustand: 
ziemlich gut. — Papier: gelblich, dick, etwas glatt. — 
Einband: Pappband mit Lederrücken. — Titel f. 1": 

Anfang f. 1": H.ji i5»^ ^ o'^' '^^ ■^■^ O'^ 

^JotXji ^A sJ^ \~>- L/a^ *iJI »ooiJ j»iJ^ i^-'j (3'''"^ 

Auf die Klage eines Weibes aus dem 
Stamme der Benü jerbü' über die Gewaltthätig- 
keiten des götzendienerischen i^jü^ (j*i^ i3^'^' 
über welchen 'Omar ben omajja ,^..**i2JS aus 
früheren eigenen Erfahrungen ausführliche Aus- 
kunft giebt (f. 3 — 8), beräth sich Mohammed 
zuerst mit den Seinigen; dann aber offenbart 
ihm Gabriel, er solle jenen Despoten durch 
einen Gesandten zur Annahme seines Glaubens 
atiffordern. Der tapfere f[^^ ^yi j'f^j^^ macht 
sich auf den Weg, aber in Folge neuer Offen- 
barung wird ihm 'Ali mit einem Reitertrupp 
nachgeschickt; u. s. w. Die Expedition endigt 
damit, dass 'All den König Ras elgul todt 
schlägt und sein Haupt an das eingenommene 
Schloss hängt; ferner dass die übriggebliebenen 
Anhänger den Islam annehmen. Der Feldzug 
hatte 7 Monate gedauert. 



Schluss f. 151": vikm c,^^\^jjjß ^J\ S^, 
^Üp.! ^! I.o.Lc [^ jus.] f^li^ ^^!jü!j *ii^Aj_^^ 

i%Ji 'uiJl [d. i. (_5^5 l_c] L^JUxi lJ\S>j 'j»*a3 i^^jl 

Schrift: gross, nicht ganz gleichmässig, weit, etwas 
rundlich, vocallos. — Abschrift c. '™ 1735. 

9013. Pet. 260. 

96 Bl. 4'°, 15 Z. (22 X IG'/^; 16' 2— 17 X 9— U'"). — 
Zustand: ziemlich lose im Deckel; fleckig, unsauber, die 
ersten und letzten Blätter beschädigt. — Papier: gelblich, 
wenig glatt, ziemlich dick. — Einband: schlechter bunt- 
beklebter Pappband. 

Dieselbe Geschichte. Titel fehlt. Aber 



f. l** steht mit rother Dinte: ^^y*^'^ r-_y^ 'j^* 
Anfang f. 1'': ^ß-^^ o^^^ -^^^ i-^v^S 6^'^ 






O" 



»-►:>, 



U*W^ O^^i C^"!-^^' L^^^^ O'^ ^X«^ 1».^'» >-i>-J-.X- 



^\ 



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Aif Li>Lx 






♦»*.-> ) Jw*:S^" 



c"5ii »XI**JI ^Ji l-*;V*r 



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'A 5..^ »XaamS «Ji: ^v^ 



Otj.^^ sjIa 



r->^ 



oü 



So weit f. 1'': darauf fehlen 8 (oder 6) 
Blätter; nach f. '21 fehlen 6 Bl.; von f 17 ist 
die untere Hälfte abgerissen. 

Der Anfang der Erzählung fehlt also; aber 
aus dem Folgenden ersehen wir, dass hier ein 
geschichtlicher Roman, die Eroberung El- 
jemen's, vorliegt. In der Weise der wirk- 
lichen Geschichtswerke werden zuerst die Träger 
der Ueberlieferungen, nach denen derselbe zu- 
sammengestellt ist, wenigstens zum Theil namhaft 
I gemacht. Dem Propheten Mohammed wird von 
der tyrannischen Herrschaft des S^^ {_r^ji <ler 
weiterhin v-j'u^ ^ (3;'^ heisst, von der Er- 
richtting eines prächtigen Götzenbildes jj«!/, 
und von seinen ausgedehnten Eroberungen er- 
zählt, und wie er in L-w, am Ende der Länder 



32 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 9013—9015. 



Eljemens, im Wädi \J>J\ in prachtvollstem 
Schlosse wohne. Darauf beschliesst Moliammed 
ihn zur Bekehrung zum Islam aufzufordern. 
Nun wird erzählt, wie |»[^«^»Ji ^^i -^jJ' sich auf- 
macht, welche Fährlichkeiten er besteht, und 
wie schliesslich das Ziel erreicht wird durch 
heimliche Ueberlistung seines festen Schlosses 
durch All ben abfl tälib, der König von diesem 
erschlagen wird und Mohammed seinen Einzug 
in das Schloss hält, die Schätze vertheilt, den 
(gegen seinen König treulos gewesenen) Wezir 
zum Schlosshauptmann macht, und alle sich 
zum Islam bekehren, und Mohammed nach 
Elmedina zurückgeht, wo er von den Ein- 
wohnern mit Freude u. Jubel empfangen wird. 
Schluss f. 96^ iüJt «^. »J-Lo> |.i;Jo yu, 

joL^^*« *JlJ (A*>-t^ i3^<-^'j j»v*Ä-i ^^^ic äljjj! tJ\S> 

Zum Theil in gereimter Prosa, stellenweise 
mit Versen untermischt. 

Schrift, kräftig, ziemlich gross, gewandt, doatlich, 
vocallos. — Abschrift im J. 1232 12. Ragab (1817) von 
, jüLiJ( ,...io.,i.> _L=-I ^J lA*^' "^^J^ in Elba(;ra. 

9014. We. 740. 

100 Bl. 8'°, 17 Z. (213 4 X 151^. 17 X i2cm)_ _ Zu- 
stand: ziemlich gut, doch nicht ohne Flecke. — Papier: 
gelblich, ziemlich dünn, wenig glatt. — Einband: Papp- 
band mit Lederrücken. — Titel f . P (von neuerer Hand): 

Anfang f. P: i3ls »Jl .Ls'-'S! v **^ CT* ^iJ 
.Lob (3!^ . . . ^ji.>jc lAiji ^ o^i ^^M' ^ (»'Xil 

cr*i o*^^ -# L5^ • • • j^ "'-^^^ (J^i y^ 

Kriegszug gegen die Oberherrin der Benü 
fianife, Namens LiU*Jl ÄiL», , veranlasst durch 
die Klagen des Jl^ im Namen der mit ihm — in 
Folge von gleichzeitigen Traumerscheinimgen — 



zum Islam übergetretenen Stammgenossen, gegen 
welche die beim Götzendienst verbliebene Fürstin 
aufs Grausamste wüthet. 'Ali bringt die Unter- 
nehmung zu glücklichem Ende, die Tyraunin 
wird durch Herab werfen von einem Thurm 
schliesslich umgebracht, die Bekehrung der 
Anhänger ist die Folge. 

Schluss f. 100": ^\ L.i;L4J- ^3 Jsju. 
S;^.*i2Ä.ij \_yS>\jJJi *^1 Li^ . . . iL-Ux'i' iy-*!^-!' iUjAil 

s^Lo ^^ U-cLäx*Mlj JUS u:^.aj ^1 if*^^ r/'^'.J lS^*^'^ 

ijjl ^UxJ! J.E LuJ! Ljül Lo ijs^., '|^j.>. ^y>^' [»'-v^^i 

Schrift: ziemlich gross, weit, etwas rundlich, vo- 
callos. Bl. 1 und 72 ergänzt. — Abschrift c. '■*" itsö. 

9015. We. 738. 

34 Bl. S'°, 11 Z. (16x11; 12';3X7'4'^'°). — Zu- 
stand: gut. — Papier: gelblich, ziemlich stark, wenig 
glatt. — Einband: Pappbd mit Lederrücken u. Klappe. — 
Titel f. 1": ^ tf . • 

Anfang f. l**: J»«:a;l^ ^**j'L«J\ y. >.L ^\f^\ 
^5^*5^1^ ^ß.^^ JLs^ i_5._j lXüs c\.«j LoI . . . H^lAa^i 
«ol:^lj y}.*3 jfci^ ».Ul Jj.«,^ p( ^-^^J' 3_.**u.JI »ÄJ" ä'3. 

Mohammed betet mit seinen Anhängern in 
der Moschee; plötzlich kommt ein Trupp von 
10 Reitern, erzählt dem Propheten, sie seien 
Juden, aber auf Anlass ihres Königs zum Islam 
bekehrt und bäten um einige verständige Män- 
ner, die sie in den religiösen Vorschriften und 
Uebungen unterweisen könnten. Mohammed 
geht erfreut auf die Bitte ein, aber den Vor- 
schlag der Seinigen , als Religionslehrer au sie 
den Abu bekr, 'Omar, 'Ot'män imd 'All zu 
senden, weist er von sich, entsendet vielmehr, 
nach Verlauf von 10 Tagen, 40 Mann mit ihnen, 
darunter (^^Ai^l ^\ olAaü und cU»i5 ^^ jr^^'j^' 
und ^»Ia^J^ u~''^j'* ct^ l'*^-''' ^'^ ihrer Spitze 
aber den tapfern J>.J».i' .-ji cXJLi>. In einiger 
Entfernung von der Residenz ihres Königs lassen 



No. 9015—9018. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



33 



die Juden ihre Begleiter, in einem Steinthale, 
um denselben zu benachrichtigen und für gute 
Aufnahme zu sorgen. — Nun stellt sich heraus, 
dass Alles nur Lügen waren und dass der 
König — ^jjyJix*.l\ mit Namen — nur angesehene 
Anhänger Mohammeds herbeilocken wollte, um 
durch dereu Tod der neuen Lehre zu schaden. 
Die Folgen dieser Hinterlist und der Schick- 
sale beider Parteien werden hier nun beschrie- 
ben; der König fallt durch 'All's Schwert, die 
meisten seiner Anhänger nehmen den IsIäm an. 
Schluss f. 34'': J^c äj_»*I5 ilxjAÜ S_yL>J |«j 
Ji^/o'^i^ l^jUiji l_^.;w.i^ <.*i.<«^Äii j».j'^ s^AiJi J^«iaJi Liü^L». 

Schrift: gross, kräftig, deutlich, gleiohmässig, vo- 
callos. Stichwörter roth. — Abschrift im J. "^'/issa von 



Arabische Foliirung. 



i\i ..J ,c^^^ i\a£ lA^«»>Ji 



9016. We. 708. 
4) f. 111-139. 

8'°, c. 13— 17 Z. (Text: 12—13x10™). — Zustand: 
die obere Hälfte fleckig: Bl. 111 unsauber; Bl. 111 — 114 
unten am Rande und im Text beschädigt. — Papier: 
gelb, stark, etwas glatt. — Titel fehlt. Er steht in der 

Unterschrift f. 139" 



(^_cO^JLgJ[ !['»!>.. r^> ij-'^ **^"* 



Anfang: Jäcl^J! ;_5yy-Jl ^-^=^!_^j| ^^! JLä 

j'^^i • • • s;J^'-5 t-r^^' o" rl-^' '^^^^ 4y> 

C L? .... 

Ein angesehener Bedewi aus El'iräq kommt 
zu MoEammed und klagt ihm, dass ein gewalt- 
thätiger Ginnenfürst, Namens (_5iX^.il ;jis.>j, 
ihm seine Tochter geraubt und diese in einem 
festen Schlosse (Wolkenschloss genannt^ in 
einem unzugänglichen Thal eingeschlossen halte. 
Nun habe er gehört, dass Moliammed einen 
unwiderstehlichen Helden an 'Alt besitze, der 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



ja auch schon verschiedene Ginnen siegreich 
bekämpft habe ; so bitte er, diesem die Rettung 
seiner Tochter aufzutragen. Das geschieht 
denn auch und hat natürlich besten Erfolg; 
der Ginn wird erschlagen und verbrannt, die 
Bewohner von _'i_ft.i:Ji treten zum Islam über. 
Schluss f. 139°: ^l\ ^jUiiS ^Jj ^ |.J^s. 



Schrift: gross, rundlich, flüchtig und schlecht, vo- 



callos. 



Abschrift von , -.aLiiS/c ._j ,Jsc im J. 1197 



Gom. I (1783). 



a-f 



9017. We. 744. 



1) f. 1-30. 

83B1. 8"°, 17— 18Z. (I6V4XIIV3; 13x9'='°). — Zu- 
stand: ziemlich unsauber. — Papier: gelb, stark, etwas 
glatt. — Einband: Pappband mit Lederrücken a. Klappe. 

Dieselbe Geschichte. Titel fehlt; in der 

Unterschrift: ^>XJ^!i\ (jii.>5 35 jc 

Anfang ganz ebenso. Schluss f. 30*: 

^\ j JlJ! ^ t^ L^jw^ joiul ^^j'.c"i' ^yl Liacli 

♦ j fci^j l\«Jj |.u"5l ^c if^'^-i^ lS"^'^' r"^*^. J^i 

Schrift: ziemlich gross, flüchtig, nicht undeutlich, 
vocallos. — Abschrift von ,LLij;JI J>.*.^ im J. "^Vnso. 

Auf der Rückseite des ungezählten Vorblattes 
sind abergläubische Mittel gegen allerlei Haut- 
krankheiten (wie Krätze etc.) angegeben. 

9018. We. 706. 
1) f. 1-38. 

84 Bl. S^o, e.HZ. (15'/2Xll; 11 XS"^-»). —Zu- 
stand: im Ganzen ziemlich gut. — Papier: gelblich, 
stark, etwas glatt. — Einband: brauner Lederband mit 
Klappe. — Titelüberschrift f. 1": Jiiij! 0^*=- ü*aä 

Es muss aber heissen: iCiliÄJl .*'' i*^ l^JiOi 
Anfang (v. 1. 7. 8): 



c^' 



oA=> 



t=?i'j 



i^S^\ U^L/oS ij, U.J 



34 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 9018—9021. 



Kriegszug gegen den götzendienerischen 
Fezäriten Hammäd ben esed, dessen Stanim- 
genossen, zum grossen Theil schon zum Islam 
übergetreten, bei Mohammed Beistand gegen 
dessen Gewaltthätigkeiten erbitten. Er wird 
von 'All besiegt und bekehrt sich zum Islam. 

Schluss f. 38": 

worauf noch 5 Verse folgen , die über den 
Verfasser Auskunft geben; derselbe heisst: 

|.Lü.Jf v^xÄi i^Lf -LJ-f 

zuletzt: j.Ljii ^^^^^ (^-1 x^LaJ'. |.Uj Ui'.ic »lÄP^ 

Das Ganze ist ein Regez-Gedicht in etwa 
1050 Versen. 

Schrift: ziemlich klein, deutlich, vocallos, blass. — 
Abschrift von ^-Ic .*c (nach f. G6''), um "^,'1737. 

9019. We.702. 
17) f. 168-176". 

8'°, 28 — 32 Z. (Text: c. 19 X 13<=°'). — Zustand: 
fleckig. — Papier: gelb, stark und grob, wenig glatt. — 
Titelüberschrift: 



Anfang f. 168": ,^^,j bI^ »wV5> ^^.IJ! JLs 

^«*3 *Ui :}ly^j ,«J>-^ UJ 1^5^ Jli '(•«'ö ^_j.!.^5 0^*J 

Kriegszug 'Ali's gegen die im Götzendienst 
verharrenden Qoreisiten in Anlass der Unbilde, 
welche 'Abd hobär ben elaswad der Tochter 
Mohammeds, der Zeinab, angethan hatte; und 
Annahme des Islam von Seiten des Abu Tag. 

Schluss f. 176': 1*1.*., ^>^^ ^^yf~ |»i-"i' S-^äi 
L4.J. iC.;jA*iS ^IS 7-^)^ sJ.xJi iXi>\^ N^j^s- .^A (I.C 

^\ ^.J-S ^j~.(j JLLj^I ^j.C i^UiJi ^^^.i J.AOJ 

i^JL«j ».Ui ^.sx:;^^ JLs^! (iS.Ji (J.X: j.Lsi; JUJI ci^^j 

g-Ji x^j'L^ _jaii jfc^US Jls» J^i ^^c 

Schrift: klein, gedrängt, flüchtig, vocallos. — Ab- 
schrift vom J. "",'1742. 



9020. 

1) We. 702, 16, f. 163"— 167. 
Format etc. n. Schrift wie bei 11. — Titelüberschrift: 

Anfang: ^j A*=.l ^,.».=i<_jjl ^*,c l^jL"^' ^'^ 
LajAs- jLi . . . ÜtXk*» 3-k,w (_5.', i_«^*J5 lA^s:* 

^_g^L\j J>.-kic ^J~^*' '-^' '*^'i • • • ^Vf<v->.^-=» (•'= er* *"*l?-?') "-^*^ 
J,.5il L) i^^i i>-=»->i • • • l-'^«"^- Ä.siJ tJ>c -.^i '; L?^!/'' lS'^';' 

Kriegszug 'Ali's gegen Elmoqaffa'. 

Bricht hier ab mit den Worten f 167'': 

jj^/o.j J.ai.« ^JL*j ^A««.j kXifl*^ (_c.>.loi cjO ä^J^c» 
^—o wäSj *-J' («.i •''J-^Lc -<A:a^ *.*>'. i«-'''^! lc^^ 

2) We. 702, 15, f. 160 — 163\ 
Format etc. u. Schrift wie bei 11. — Titel fehlt; er ist: 

Anfang fehlt; das Vorhandene beginnt: 

Kriegszug 'Ali's gegen die Benü soleim 
und deren Verbündete und Besiegung derselben 
beim Brunnen Ma'üne. 

Schluss f. 163" (eines Gedichtes von 
vii^jLj ^j (jL«.>=>, von welchem hier 1 2, in seinem 
Diwän (cod. Paris.) nur 5 Verse stehen") (Wäfir): 

is"~i i-ii^' <A«J rji^^ '■rf "^^ LJl>o« LaJü l\*=>1 äjiAj 



9021. We. 702. 
13) f. 148" -154". 

Format etc.u. Schrift wiebei 11). — Titelüberschrift: 

Anfang: lA+s:* qj a.»^»! ^^.»voiljjt ^^joCiJ! Jus 

l»jua »JÜ! i^y^j 1-***^ '*^J ^Ä*^' Jic[jJl ^Cj^i 



No. 9021—9025. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



35 



^ ■• ,7^-' -^ L5 ^^ -> ^ • 

Eroberung des blauen Schlosses und der 
Safran- Wiesen , Tödtung des Königs derselben 
und Uebertritt der Seinigen zum Islam. 

Schluss f. 154^• ^^ pLo^^U JJi^ LäiLüi 



j^j^' U (j^5 '^.j^^L-S 






äJ^ ^UJi ^>c ^.^^'S! ^^jx^ ä^y: ^ 



9022. We. 701. 
8) f. 155" — 177. 

Format etc. n. Schrift wie bei 4). — Titel Überschrift: 

A nfane:: 

^Li uVi ^ ^U ^bU 

Siegreicher Kampf 'Alls mit dem götzen- 
dienerischen Gassäm. In kurzen Reimpaaren, 
öfters mit Gedichten in den älteren Metren 
untermischt. — Schluss: 



il «.li 



»...> aj äL 












Der Verfasser heisst Js-fc>t qj Jm.>! und 
lebt im J. loo^/^gg^. 

9023. Mq.618. 
6) f. 64-71. 

8'°, 12 Z. (19'/2 X 14';4: 15 X ll',3'="). — Zustand: 
ziemlich gut; im Anfang etwas fleckig. — Papier: gelb, 
dnnn, etwas glatt. — Titel f. 64^: 

r^ <^.r^ ^^ ^)^i w^f^f JoLv.^ \^ 

Anfang f. 64": \,*X^_ e^.J^! \b^ ä!.^ c^Jli 



i^JI i^-^' j-y' ^-ä ti^ (.X-J! yG _jj! ^■jo .>..t^ 

Unterredung mehrerer Mönche mit 'All und 
Bekehrung derselben zum Islam. 

Schluss f. 71": «Xi-i^ q^' , g-i>l; IjJLi 

Schrift: ziemlich gross, weit, gefällig, vocalisirt. — 
Abschrift c. "»»/nss. 

9024. 

1) Pm. 495, f. 168. 169. 
Beantwortung von Fragen, welche Juden 
gestellt und an deren Lösung sie das Ver- 
sprechen des Uebertritts zum Islam ge- 
knüpft haben. Anfang fehlt. Dann beginnt 
die Frage: was ist das für eine Zehn, welche 
keine Elf hat? was ist die Elf ohne Zwölf etc. 
Was der Baum mit \1 Aesten, die 30 Blätter 
an jedem Ast haben etc. Zuletzt Erklärung des 
Satzes, dass Gott 20 Männer und Frauen ver- 
wandelt habe in Elephanf, Bär, Hase, Fuchs, 
Scorpion, Eidechse etc. Dieser Satz kommt 
ebenso vor, von 27 Thieren, We. 706, 2, 
f. 78"— 80. Nicht ganz zu Ende. 

2) Pm. 680, f. 112". 
Schluss der Fragen, welche die Juden 
an 'Ali gerichtet haben, nebst der Beantwortung. 
Die letzten Worte: 'isuJi »t^! cioi^ UiÜ »,iÄ!l UL 

9025. Pm. 67. 
3) f. 38" -68". 

Format etc. u. Schrift wie bei 1). — Titel am Rande: 

Anfang f. 38": ^^UJ! }^^\ oLsiJ! o,^ 

_^j j,Jl*3 »llt jj.*«, cX..S\>*mJ (J-^jJ^ ^^ l-«-^^J 'i31-i 

LäjJIc äJuä« 3-ou t^l^ ^ j AjLjLX') »./«"ij ,-j_jjL»Ä^ xl«^- 



36 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 9025—9027. 



Mohammed mit seinen Anhängern ist grade 
in der Moschee, als ein Reitertrupp von 40 Mann 
angesprengt kommt, dessen Anführer Zuheir 
alsdann weinend auf den Propheten zugeht und 
ihm die Hände küsst. Dieser tröstet ihn, er 
könne unbesorgt sein um seine Tochter tUx^i, 
denn er habe seinen Helden 'All ausgeschickt, 
sie ihrem Räuber oLtiii wieder abzujagen; 
Gabriel habe ihm schon vor 3 Tagen die Ge- 
schichte erzählt. Aufgefordert von Mohammed, 
erzählt Zuheir die Geschichte seiner Tochter 
f. 39'' — 60". Statt sie zu tödten, wie seine 
ixbrisen Töchter, hat er sie heimlich auferziehen 
lassen und bei einem Feste macht er sie, die 
inzwischen 1 5 Jahre alt geworden, dem Volke 
als solche bekannt. Bei vorkommender Ge- 
legenheit zeigt sie sich sehr tapfer, der ungläubige 
und schlechte Mädchenschänder und Menschen- 
fresser ^.v^^vjl J)!j^ ^j ^liJ-I hört von ihr 
und will sie rauben mit List, fällt aber in ihre 
Gefangenschaft; endlich freigelassen, weiss er 
sich durch List ihrer zu bemächtigen. — Sie 
wird durch 'All gerettet, Elhattäf erschlagen 
und die Seinigen zum Islam bekehrt. Schliess- 
lieh heirathet sie den , -**.^.*J! u^U ,.v) ^'".^1 
und gebärt ihm 4 Söhne. — Die Geschichte 
enthält ziemlich viele Gedichtstücke. 



Schluss f. 68": o^Jj 



äjtj.l &J 



DjJ. 



'J3 



.,>! UaJ! ce^^ ^ ij>^5 j-fr^ LPlXäJ oLoj 



o- 






(_ 



.lo^i 



'^^^UJt Vj »JJ ^>^'5 '-^'i '^\±J'\ 

Dieselbe Geschichte (wie es scheint) Pet. 
259, f. 255" — 274. 

Völlig verschieden von Do. 186, 1. 

9026. Pm. 532. 

78 Bl. 8^°, 9-14Z. (2IV3XI6; IG — 17 X 12'""). — 
Zustand: nicht sauber; am Rande oft fleckig. — Papier: 
gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: schwarzer 
Lederband. — Titel f. 1" von späterer Hand: 

Die eigentliche Titelüberschrift steht f. 1» oben : 



Anfang: .a.a\ ..1 ^_5j, M lXac^ ^i^ »j! Jö 
I .*. .'. ■ ■ .... I t — . f [ 

iNj5 >_jjijl ».^cLlai« c>^j^-''. 
Untergang des Elhasan, Sohns des Hallfeu 
'All ; mit einigen Gedichten untermischt. 

Schluss f 78°: sAc^ ic^^. ^;^:^'~~=^' 6~'. («-J; 
i_<, >.ii A4.=~i. . . . ,.,L<jiÄAji. BOL;ji ,.,c \Ij\ .äiX^^, 



'o-^*^'^ '"^•'' '^'i 



■ .a*Jlx..i 



Schrift: gross, weit, kräftig, deutlich, vocallos. — 
Abschrift c. '™/n85. 



9027. Pm. 330. 



1) f. 1-48. 

89 Bl. 8", 17 Z. (iSxir^/a: 12X6V2'''"). — Zu- 
stand: stark wasserfleckig am Rande und in der ersten 
Hälfte auch im Rücken. Bl. 1 ausgebessert; desgl. der 
untere Rand der ersten Blätter. — Papier: gelb, glatt, 
ziemlich dünn. — Einband: Pappband mit Lederrücken. — 
Titel und Verfasser f. 1" von neuerer Hand: 



\A ^J;lj' 



LTi*^ a^^ 



Anfang f. l*": ^a »oLitJ (^)l.^Äii &1J lX»j^I 

Die Erinnerung an den Lebensgang und 
das traurige Ende des Elhosein ist eine Er- 
weckung imd Förderung; der schwindenden Re- 
ligiosität und die Tradition verheisst reichlichen 
Lohn denen, die ihm Theilnahme widmen. Der 
Verfasser A«_i^ ^j A*~^ ^••t^ i^^^^ rr? i^J^ 
^j;i^:>-^ ij^*,^^ M^f (No. 2177) hat früher das 
Werk: jL/-*JI r^^i -j'j''' -.1**='« verfasst; das 
vorliegende, kürzeren Umfanges, dient gleichfalls 
zu Wallfahrtszwecken. Der Titel ist, nach der 
Angabe zu Ende der Vorrede f. 4" : 



No. 9027—9029. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



37 



Zerfällt in 3 t>5il.A~/<i. 

3.dU.«»,< 31' \Ac äJJi cj^)i.a3 ».Jus ^^ ».^Ult ^_y>^^ j 
Schi u SS f. 48" (Basit): 



Angehängt sind Gedichte auf Elhosein's Tod. 



LäaJLJ Lusjo 



K^ 



j e>.JiS ■ 






» iA* J UJ -C Ä.*^" 



\\.j iA*>'j »./.v-aj ^t '•äJU«:25 1*45^ \*>«A> iLaj! .yC 



1) 52"vonj^AAiLc<=\Ji^-v.?.(Tawi],53Verse). Anf.; 

|.,|»*aJ!. UfiJi .,xj xj Jic. |»..iL* JT^f» oiiiJ' J»*** c:) ^"3 

2) 53" von demselben (Kämil, 59 Verse). Anfang: 

3) 54" von LA*>i^^Ji>E(Wäfir, 43 Verse). Anfang: 



'l5jU>o L^i^ U^L 



^Xam» 



Schrift: klein, ziemlich gedrängt, deutlieh, gleich- 
massig, fast vocallos. Ueberschriften roth. Verbesserungen 
öfters am Rande. — Abschrift e. '^'"/nss. 



9028. Spr. 163. 



GOBI. 8'°, 21 Z. (20 X 141.2; 15-1572 X 10-10' 2""). 
Zustand: unsauber: der untere Theil stark fleckig. — 
Papier: gelb, stark, etwas glatt, grob. — Einband: 
schöner Halbfrzbd. — Titel f. 4°: 



(jksiiil i^LÄ.i ^l. 



Verfasser fehlt. 



jUi" 



Anfang f. 4": äjJUajS^ ^r^iL«j' V^ ^^^ c\*:il 

■ ^ LJ"> ^ cj" > > ^ r .' 

^'»; O^'-*'-'' ^ O-***-^^' a^^H^i' ^^^•i' ^T= l5J^ '-^^ 
U*l>*^' i5 ^i f>^ Q*'*^'^' ^-r^-*' ö'-'^ (_5^' / i^/oJ)^/o 

Geschichte des Elhasan und des Elhosein, 
von der Ermordung ihres Vaters 'All an, und 
ihrer Ermordung und der Rache dafür an 
Jezid ben mo'äwija. (Mit Untermischung vieler 
Verse. Die Erzählung beruft sich oft auf den 
wft.-1-i^ j.j'.) Trotz des Titels ist dies Werk 
verschieden von Pm. 330, 1. 

Schluss f. 51": »Jj^toj «.*"^.s ^c Jjj ».j( *j 

'^ \x<Ar yji) Kf^^^ \£jt 5-^'i; L^xl:ias &ÄA4.J ...c 

Schrift: zieml. gross, rundlich, etwas flüchtig, vocallos, 
ziemlich deutlich. — Abschrift imj.1020 Dü'lqa'da (1612) 

4 iX*.^ 



4) 56" von ^WjI (BasIt, 102 Verse). Anfang: 

Ferner in Prosa f. 59. 60, mit der Ueber- 
schrift: tS._y..i;Lc |._»j »c .,^-«^=^1 »JU( >A.«.c , .jl ä.L; 
Wünsche u.Gebet am Grabe des Elhosein amTage 
'Asürä. Anfang : ^^~^J^S \U1 A.jc M Ij \^Ac |.^L«^J5 

F. 52 — 60 von derselben Hand wie das Uebrige. 

Endlich f. 1" — 3" erbauliche Betrachtungen 
über das Schicksal des Elhosein u. Elhasan, unter 
Benutzung von Qoränstelleu. Anfang: \L' ^*.:>\ 

Ä^Ji ^*«^=-i ^*a=i| s'_»SJqIj ^1I! i_g»SXj jJ^*o^\ illl J>'lae 
Von neuerer Hand, flüchtig, rundlich, vocallos. 

9029. Spr. 162. 
1) f. 1 - 102». 

133 Bl. 8'°, IG Z. (21x15; 16'/2 X 81/2'='"). — Zu- 
stand: die ersten Blätter schadhaft und ziemlich lose im 
Deckel, ausserdem unsauber. — Papier: gelb, glatt, ziem- 
lich dünn. — Einband: schwarzer Lederband. — Titel- 
überschrift f. l*": 



;.wi ^Ji ^JJ. 



.»ji 



^' er? ^' 



\ fj.j:, vLi^ 



jJLäjs a-sä^j 6, u^Lb ^i ^yi ce*'^ |.Lc.X2J! 



von , .ÄAM.^1 ä.^: ,.,J «JÜi iAac ,..j .... 



O^ 



Anfang f. 1": ■ij.L^l^ cr^l*Ji Vj *J^ ^^>^^ 
'^..»♦•^i su^ji jsJt^ ^♦s^' wdi- jj.6' ^^ |.^U^I^ 
ijJii. ^^JsJi i5L*XJ!5 bjxi!^ JiLit ^^3 iJÜ cW^t 

'qUiXc lXJ^ '^^rv*' «.i ' >— ^J^^''^^ o'r^'''' ^'J^^P^ 



38 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 9029. 9030. 



Geschichte des Elhosein nach dem Tode 
Mo'äwija's, von dem Tode seines Bruders El- 
£.asan an bis zum Tode des Jezid. Viele 
Verse eingemischt. Gewährsmann oft ^JlL^j^\. 
f. 4" Äs^S ^\ vjL^J ^cj^\ ^'JJÜl *i*3 ^.i>J->>^ 

5" ^^JAJ«^t ^\ «.L-ji i?'-*^' H>-*^ i-jj^ vc>jjvj> 

6'' •^.j^ Ni}'-*^ ^sv^; 

9* ^! iüjljw ^jw juy &Ju>«.^ i5>>-!l v_jj>:jCi! c>-jA: 

13' J^'i ^;,,«-..^^ ^! «yü! J^l v'^ ^^^J^- 
14* iü^! J^l s^Xw,! i5J^' C5-'"^' uJviXc v.iio.x; 
1 4» ÄsyC! Jj?; oUr vl^>^_<r^l crtv-^ vy^ ^-i^-^^ 



^^.«vwS^JJ tyijlj 1*^^ »i-^-^' lijoj. OLj: j^ 



jjn 






»ijr' a^ i^'^ ^^ Jr* 
2 S* v-ixi'i (JU.^ ^-yc Oiljj ^^i ^\ is?'^' i^*^' ^i^«^ 
jJlXSj aXw./0; \Jic J->«i)l lAij ^L; ^\ y^L*- 

32» iCsyCI j_yJl iUjjai ^ crv«-^' -'jT^ e^jj». 

! .j^. Uli? Q,y«cil J>.Xs *rki^ |.X«w"i! iuLcJ'S 



;L>.Ä>.5^>, 



32" 






O 



CrV*^' ^y> 



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33' ^1 ^^5 ^.^,^, ^^y ^.. 

«>i ., ^ '■>> g Vlj »jy^l-J (*^' f»^jH j-*; AJ^i 

cr^' /l*^ (j^/^'.5 



42» 

80» 



^;v^^i ^^ J.JJ iUjjdl j l5_-> -0 



83*" f»^JW UJülJ kX. X!-«Jt jJlJ (Ji f^y^. 



86» 



07 



*J 



^f 



U» «.^».Silj! 



86" 

87" (^J. ^^1 ^.,*.^! (j«ij ^_^^5 

89" ÄJjl-«^ o^ >^-jJ c^Jl f^y^t 

90" ,»;<*) ö^ U. >Xjij JkC OjJLs-^ J^^vi ^-^-^ 

91" ^ ^~>- Uj ^-v^<Ji .^^^'j tyl?^' '^^■^ 

93" äjjLjw rvJ '-^JjJ l5>^ C7— (^j^"^' ^-^i 

94" *j,L> *J o->^ *-s^^ v^ t^"^' 



S.jX£. 



^.r^ 






94" ^^ cVj^ ^1 iLLjc» Lp-t^ ^; uyi ,. 

96* Uaj5 l\j^ iL-LJC*» Lp!^ ,_jaJt Li^ |_^jlj 

97" jU*Ii=». ^.>-UJU ^^L«JI ^j öy^ 

100» iLi^L«» ^^.p) JhjJ ic>ij JU^ Lfit; (/J' lijjJi vi». 

Schluss f. 102»: uJ>Li> »Lei:! \JLj ^«^1 W^ 
äjLiI Jvc» &jA«9 ^-^ o*'^* iCLi! jJI »J>Lc!j uXjjaJ 

Schrift: ziemlich gross, gewandt, deutlich, vocallos. 
Ueberschriften U.Stichwörter roth. — Abschrift etwal750. 

9030. Pm.541. 
4) f. 69-103. 

Format etc. und Schrift wie bei 1). Unten, zum 
Theii auch oben, am Rande und am Rücken wasserfleckig. — 
Titel fehlt, steht aber f. 104": 

f-LpJI slsj^ 1 »;>;'<L;<j U^UaS^ ^^^x*«cS.5 '-iSi^ jW-=*' 

Der Titel ist offenbar nicht ganz richtig; um 2 (Elhosein 
und ElBasan) handelt es sich nur an einigen Stellen. 
Richtig wäre er etwa so: 



No. 9030—9032. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



39 



Anfang: ^\Ü5 \ji ^^yi ,^5 ^^j Jy-^;^ l5j; 



Anfang f. 1\- >_JL*JI ^j ^Uxi? ^ ^Jn-US JLs 



Enthält allerlei Legenden über Elliosein. 
Schon bei seiner Geburt seien die Engel traurig 
gewesen in Voraussicht des traurigen Looses, 
das ihm schliesslich zu Theil werden sollte. 
Das Ganze ist eigentlich nur eine fortwährende 
Klaffe verschiedener Personen über seinen Tod. 
Gegen Ende f. 101° steht die der ^^iiS ,.5 in 
den Mund gelegte Trauerklage über die Nieder- 
lage der Partei des Elhosein, anfangend (Wätir) : 

(es ist zu lesen Luv, '>^ Lii stjvj> L!). Darin 
kommt f. 75. 76 auch ein Bericht über das 
Ende derFätime und ihre letzte Vermahnung vor. 
Schluss f. 103" (Basit): 

ohne weitere Unterschrift. — Es folgt noch, 
wol nicht unmittelbar zu dem Werke gehörig, 
eine Geschichte eines an die Legenden über 
Elhosein sich ungläubig und spöttisch verhal- 
tenden Mannes, der aber durch einen schreck- 
lichen Traum veranlasst gläubig wird. Die 
Zeilen dieses Stückes (f. 103" unten und 103'") 
laufen schräg über die Seite, sind aber von 
derselben Hand wie das Uebrige. 

Endlich, von derselben Hand, aber nicht 
dazu gehörig, f. 104° ein Excurs darüber, dass 
der Isma'll in Sura 19, 55 nicht der Sohn des 
Ibrahim, sondern des J^:=" gewesen sei. 



9031. Spr. 159. 



83 Bl. Folio, 17 Z. (302,3X19; ISxa'a"-"). — Zu- 
stand: im Allgemeinen gut, doch mit einigen Wurm- 
stichen. — Papier: weiss, glatt, fein. — Einband: 
rother Lederband. — Titel (von späterer Hand) f. 1°: 



r= [j^i^ 



,^f J<ÄÄ, 



,/> iLä.! 



er) V->-^ er? cr^J^ ^*^ O" >-^^^^*^ er) l?^^ O^ 




Ausführliche Geschichte der Ermordung des 
Elhosein. 

Schluss f. 83": ^A ^ jC^\ ^ ^J5 ^\ 



'^ C5^' O) O^' J^ 



Js-^i^ », HÜL! äA.^.«.c 



^«XI. [uü] lOjt Jiix^^ ^u.xJ1j *U^Lj «t^L^Jt L«..-|-<Lc 

*jl jjt**»^!} -jJjÜIj j.^mJ\j ...UiäaJI^ '''^''-Jrl' rr^ 



r^-j 



\ b 



) «Ax^ I. » * L*i»^-i (^'^5 * 



«jilr 



'(•t^y' ^♦=.^Ji ^^^Aji»Ji i-j^ *JU >x«->!} '^^^y,M.=>ui 

F. 1° stehen (von Persischer Hand) einige 
Notizen über den Urheber dieser Erzählung, 
den te-f^- o^ -^j^i •iß'" danach noch verfasst 
hat: j^-äJLiÜt ätV*xi , ^\ ,.^ lUc^i ^=> IwJUJ' 
un ' 



d _Xj j_jj! ^ j^.«^ J»-^^-Ji-^ v-jUT und 



Jt, V.«.^! >w>UJ' u. a. ungenannte. 



Schrift: ziemlich klein, gefällig, deutlich, vocallos, 
gleichmässig. Die Stichworte roth überstrichen. — Ab- 
schrift c. 1840. 

9032. We. 1736. 

8) f. 77 -139. 

S'^c. 15— 17 Z. (211/4X151/4; C.17— 17V2X12'="'). — 
Zustand: unsauber und fleckig, besonders zu Anfang. — 
Papier: gelb, grob, stark, ziemlich rauh. 

Dieselbe Geschichte. Titel f.77° (Mitte): 

Anfang (im Ganzen) wie bei Spr. 159. 
Schluss f. 139° (abweichend): ^^^^.»^1 (_^K"i, U!j 
L^*vo xisjö xÄis> Ji st>LcS^ »^i*J (OLi- &ä_^ 

^ajIj »>Xs» (c^5 iyf!"^^ 1^^ *J^' C5^5 t^J' li 
\JSS>», . . . üxLaj'. Js^rri *^' ■T*^ii • • • 'VS^'j *-*'; 

J-iUüj ^^LoäJütj 5jL)J5 ^ \ülj jjjüj pU^t^ tliyJt 



40 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 9032—9036. 



.>.£ 



Es kommen viele Gedichtstücke darin vor. 

Schrift: gross, kräftig, rundlich, vocallos, ziemlich 
flüchtig, nicht ganz leicht. — Abschrift im J. 1224 MoK. 
(1809) von j^i.U^ws^l 6^^^ 6y^j^^ ^*^ qJ O^^; 

9033. Glas. 36. 
2) f. 181-251. 

8'°, 18 Z. (Text: 11 — 12x8«™). 
und Schrift wie bei 1) (f. 1—72). 
Rande (von späterer Hand): 



— Zustand etc. 
Titel f. 181' am 



Verfasser fehlt, 



r'^ i^*^ eJ^ ij^ 



'^rfr^ 



Anfang f. 181'': ^c oiA^-" j,jl \JJSJ^^ JLs 



o' *^ 



«W , 



♦c / äaIiIj ..j vi*.«*!"!)' 



Ausführliche Biographie des Elhosein. Be- 
ginnt mit dem Sterben des Mo'äwdje und seiner 
Ermahnung an seinen Sohn Jezid. Mit vielen 
Versen und besonders Klageliedern auf El- 
hoseins Tod. 

Schluss f. 251": (Jji-i5 o^«J J i-J^-*o U^ 






Das letzte Blatt flüchtig ergänzt. 



9034. Glas. 161. 
1) f. 2-51. 

111 El. 4'°, c. 22-26 Z. (22 x 16; H'a X 12'=™). — 
Zustand: nicht recht sauber, auch fleckig. — Papier: 
weisslich, ziemlich stark, wenig glatt. — Einband: Papp- 
band mit Lederrücken und Klappe. 

Dasselbe Werk. Titel fehlt. Anfang 

und Schluss vrie bei Glas. 36, 2. 

Schrift: jemenisch, gross, rundlich, flüchtig, vocallos, 
bisweilen fehlen diakritische Punkte. — Abschrift von 
(-ju«i_^Ji >1H uVxc ^ ^AM^i" ^^J v>.*.s^ im J. 1293 
Sawwäl (1876). 



F. P enthält Auskunft über Traum- 
deutung (in kleiner flüchtiger Schrift) und 
ist = Glas. 100, f. lOP. 102\ 



9035. We. 723. 
1) f. 1-49. 

71 Bl. 8^°, c. 23 Z. (21' 2X16; 17xU<:™). — Zu- 
stand: nicht ganz sauber, auch fleckig. — Papier: gelb, 
ziemlich stark und glatt. — Einband: Pappband mit 
Lederrücken. — Titel f. 1' (von späterer Hand): 

Anfang (von späterer Hand) f. l*": aJJ i\«..^l 

»Jjt>j ^^«.JL*ii v-j, Xa1.e *^»ac L?'-^^' i^*»^'^' "-^rfr^ 



^ ^jÄJI ^j^L^( ^*il ,.,<« Lj"3»/« 



O-025- 



O 



} U 






O^-^iJ^" 



,..yxi*.l\ blX.]^ (^J5 «r"^} (J"'-^-*^ »ijiAj LcAs ilj^L«/0 

Untergang des Elhosein durch Jezid. Viele 
Gedichte eingestreut. 

Schluss f. 49": ^j,l ^ji L ^JT ,^^5 L: JLs. 






-:>' l-rf ^"1>^ 



Lj 



.XcU.i; ».JÜl *4JLi ^5 i^j^iÄj ijjÄx^ Ijjjtj U oJ-* 









.JL<C.> isE^^S^M« 



rf^'' 



j..^LÄS ^/> Ä..Ä.A.J 

P^yo ».U! ^«J 



'^3^W! 



Abschrift von j^iLc^aJ! wiLj^ ^j (_^c ^ A*s>l 
im J. 1146 Ramadan (1734). 



F. 50 — SP enthalten 2 längere Gebete, beim 
Besuche des Grabes des Elhosein zu sprechen. 

9036. We.404. 

20 BL Kl.-8'°, 17-19 Z. (IS'/aXlO'^; ll-12x8V3'='°). 
Znstand: fast lose im Deckel, unsauber, auch fleckig. 
Bl. 1 am Rande schadhaft; BL 10 lose. Etwas wurm- 
stichig. — Papier: gelb, grob, stark. — Einband: 
Pappband mit Lederrücken und Klappe. — Titel f. 1": 



.^f 



r*a^ 



Anfang f. P: kaIa^^ l5>^' \_A.i;L5' «JJ i\*.il 

O^*^^- i-^JfJ »«-^J o^i oW;»*" (^^ CT^ iSi^ »^J 
Untergang des Elhosein. 



No. 9037—9039. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



41 



Schluss f. 19^ ^j 



.^ xj^il Ja* 



Ui 



rf> i^^j' ^,' 



^!. 



i xj 0~»i Li>.Jlij j. .isls i^A*^ 



'|Jl*vj >-^^» ^iT ^J.c. lA*.^ (^V.c «iii-Jj • • • J^*^^'^ 

Woran sich noch ein Gedicht, 1 5 Verse lang 

(Motaqärib), schliesst, dessen letzter Vers f. IB"": 

Schrift: ziemlich gross, gedr&ngt, randlich, voeallos. 
Nach f. 10 eine Lücke. — Abschrift im J. 1009 Dü'l- 
Eigge (1601) von ^Xjy^='\ ,jL^_.J ^-jJ j.^-^Jl AaC LXÄ*».jt 

9037. Lbg. 809. 
15'') f. 114' -117''. 

Format etc. u. Schrift wie bei 7). — Titel Überschrift: 

Anfang: \Ai: Jvi>J> Kj.I«/o iJjs^ Li .\ji i^6^ 
Erzählung des Todes des Elhosein ben 'all. 



2) We. 1344, 6, f. 104''— 107. 
4", c. 15-18 Z. (-22 X 16; IS'/a X ll'/a""). — Zu- 
stand: fleckig. — Papier und Einband wie bei 5. 

Anfang derselben Erzählung. Die 
Titelüberschrift ist f 104'': s^i ^Ui' L\i? 



Schluss: ..,*j -kjJi ,.,j 



LT'; 



i'; (*" 



Die Darstellung wie bei We. 743, 2. Hört 
auf damit, dass Elliosein einen Brief erhält, 
der ihn auffordert nach Elküfa zu kommen 
und dass er darauf missmuthig seine Schwester 
jCäa^Ca« aufsucht. Das Weitere fehlt. 

Schrift: gross, dick, deutlich, voeallos. — Ab- 
schrift C. '■^'*', 1785. 

3) Pm. 127, 1, f. 66. 67. 
Der Aufstand und Tod des Elliosein. (Ge- 
hört nicht zur Chronik des js.*«.»]! ..jh. 

^j • j 

9039. Spr. 160. 
1) f. 1-38. 

55B1. 8", UZ. (21x13; 14',2 XS«^""). - Zustand : 
gut. — Papier: blau, sehr fein. — Einband: Kattun- 
band (roth). — Titel und Verfasser .auf dem Vorblatte 



As-lj Mi ^ a5^JJ> oji;5 ^.,(5^.-0 ^J u5^Lii Aac ^J^j ' (von anderer Persischer Hand): 



Ci».*J ' ,IiA»»SAV aU^U j'j.J'^l ^.S^^J .••y'» ^'^-f^i '^'■^ j. 

Die Geschichte ist demnach entnommen 

dem >'_»J"5S ■i.^^^J "i von (^'^^iy^\ ?) LavSa.. 

9038. 

1) We. 743, 2, f. 29" — 65". 
Format etc. u. Schrift wie bei 1. — T i t e 1 Überschrift : 

»j waJIL ^jI ^j ji-c ^j ^AAV«>-I iUaS j JwAas 

Anfang: oU JLs \jl 5^ o"W'= j^' ry= l5s; 
jvÄs^lii- c;Ail5^ a. .^ ^.ji äi^lü sA»j ( e^^-"» /».**o ( c**^' 

ö.ii »HS \ijLj iAjjaJI ii.ij"3 (^.>L.»J |.L/i.JS JL _y.^3i Jsjlij.J5 

Untergang des Elhosein. 

Schluss f. 65^ J.^5 oL» j^^-jJi Lfl jLäj 
J.Äi ^5 j.x/0 ^.*ai» ^'S. _j.* ,LajS ^ii ».»-.J »JÜl 






,jk^ >_j.xi 



Anfang f. P: 



O^ 



-bJ 



i_aA.; 



_^j5 jLs 



^ Lj^.£. Li_..i; .»Üas J_j.a-JI Jt ^i;.*S^ ti^ij! J^c 
^j j^U /ö ^.< ^t_j«Jl ^^ ^3J•ü ^JJS iO,] 0L3 ^jl ^.y 

Äi^<ji j qI^3 Jus »äae xj,/to ^.A^, »j'iji^ ».A^Lij ^i 

Geschichte des Elmuhtär und des Ibn zijäd, 
von Lüt ben jahjä elazdl abü mißnaf, 
um 2^%i5 am Leben. 



Schluss f. 38": ^[Si>\ ^^ ^y 



.j oU ^ UJLs 






Jb> ö! 



S^ LjJ i}.ÄflJ *^j"5l ..i^^aiS ^/l Ci«.Jl^j j'-^^ \S^J) '^-•'yi- 



o^^- 



.^\ ,.-c eAjoL5>"3! .^A UiJb U iÄP, 'I 



'; o- 



A^S 



^j ^»^ o^ (^ 



C Ut/<j A.A#l.jS 8A«J .»'iS ,,J_jJ} 



Dann wird noch hinzugefügt etwas über das Ver- 
dienstliche der Leetüre dieser Leidensgeschichte, j massig, voeallos. — Abschrift c. 1840. 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 6 



!ÄP Lä/0^. ^Ji\ .Aa*J J>A»**»i (Ji iüilJ-i yiiN/«Ls!j 
Schrift: Persischer Zug, klein, fein, zierlich, gleich- 



42 



LEGENDEN UND BEKEHßUNGSGESCHlCHTEN 
9040. Pet.631. 



No. 9040—9042. 



96 Bl. 8"°, 14 Z. (2IV4X 15; 15x10'^'"). — Zu- 
stand: sonst gut, nur Anfang und Ende etwas unsauber. — 
Papier: weisslich, ziemlich stark, etwas glatt. — Ein- 
band: brauner Lederband mit rothem Rücken. — Titel 
und Verfasser f. 1" (von anderer Hand): 

JjCäj .Uist ÄAaJs^ Q*.>*^j-I ,lS XaS J'Jsi »j^ ÄNJ)^' 



.Lo^i 



.»; 



Der richtige Titel ist (nach der Vorrede f. 1^ unten): 

Verfasser (nach der Vorrede f. 1'' Mitte, vollständiger 
als auf dem Titelblatt): 

Anfang f. P: »jLac lAc. jcJ^-J' ^J^J ^X**-! 

Ausführliche Darstellung, wie die an dem 
Tode des Elhosein ben 'all Schuldigen bestraft 
werden, und zugleich und hauptsächlich Er- 
zähluntr des Lebens und der Thaten des El- 
mulitär ben abü 'obeid, der die Feinde des 
Elhosein unablässig mit seiner Rache verfolgte. 
Alles dies vom si'ltischen Standpunkte aus. 

Schluss f. 96'': ^Uj 'i ^^yti ij^ fXc q/1 q( 



U y>5 \^ ^^^\ ^^ 



Schrift: gross, regelmässig, gut, deutlich, vocallos. — 
Abschrift vom J. '^^'/isis (nicht, wie jetzt geändert 1271). 

9041. We. 723. 
2) f. Sl"-?!. 
Format etc. und Schrift wie bei 1). — Titel- 
überschrift f. 51'' unten: 

Anfang f. 51": i-..,^ ^\ ^^^1 jJJ vX*^1 
»j! i5Lä . . . sLoaij wiHs» (J>c oj-«JLj /«.^s»j »LoojjSj 
ÄSjXSl (3 S^x ^i i^\ ^>-**c (*>»^=* Ui >Jl 'sj i_su.i? 



Aufstand des ElmuHtär gegen den Halifen 
Merwän zu Gunsten der 'Allden. Er ist sieg- 
reich und regiert noch viele Jahre in Elküfa. 

Schluss f. 71": iC*:>, ♦*S'iji, ,Uisi| '.^Xm.;. 



1*^5 o'-?y lA:^ 1>^ ^-♦^'^ ^X-5>i l»gg,->.|yj ^^ Jv>' 
x_y>t _A.^ juK t^ |•'•^^j ^^yd {*-'; • • • ^^ ^ l-ii^ 

Abschrift vom J. 1146 Sawwäl (1734). 

9042. Pm. 541. 
2) 23-63. 
Format etc. und Schrift wie bei 1). — Titel und 
Verfasser f. 23' oben am Rande: 

^^\ ,j..J;A jUif ö^f J ^Li"^f ^^L:^ "i' 

Anfang f. 23\- ^-v^.* cri;l-i^' r^^i JJ j^! 
jj i^lij'i! j^jI^J»' j. *Ji-J' *j>-^ qLs Jvju. . . . 'xJloJI 

Mohammed ben 'all ben mohammed 
hen 80ga behandelt hier die von Elmuhtär für 
die Ermordung des Elhosein genommene Rache. 

Der Verfasser schickt in einem J^aos f. 23" 
allgemeine Erörterungen vorauf. Derselbe zer- 
fallt in 4 |.Lä/«. 
l.-üw 24» 



2. |.ÜJ^ 26» 

3. ^\aa 26" 



4. pLü/c 27» ^uac';»^ v_aJLw ^5 |>;..lr i^_-=- L,c y i jt 

.(j'i! iotjwiJi^ .bei;! iV«.^' *-^ 
Dieser Abschnitt nun enthält das Sjjecielle 
dieses Rachefalles und enthält 3 Absätze: 



28" 
41» 



°; 



LaOÄÄam 






48» xJlc tLüJS/Jj ^UJ! J>^i>i ^j^ j p' 

Schluss f. 63": 'i^-^\ *j;jy »j^; Q^ÄiiS^ 



jü^^ ^.Ä.w.^1 wo-jj iwo»«.=> ».ill »Jji:>- »'jy^i U ioLjJ^ 



No. 9043—9045. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



43 



9043. Pm. 716. 

32B1. 8'°, 11-20 Z. (20' 2 X 15; 13-15 X 9-1 1'^"'). 
Zustand: ziemlich fleckig; nicht recht fest im Einband. — 
Papier: gelblich, ziemlich stark, etwas glatt. — Einband: 
Pappbd. — Titel f. 1° links zur Seite von späterer Hand: 



J 



Lx^Jf ^.^jjo^ 3 .Lä^vJI vL^ 



so auch f. 2" im Vorwort. Verfasser fehlt, s. Pm. 541, 1. 
Anfang f. l*": iiJi^j>i ^c ';:i-^ i^'Ä-l »JIj" ^^^\ 

gjl jLjüi ^^L.ci ^o«j vJai p3, Ai>! .3 j j, ^^\ 

Geschichte des ElniuKtär, des Rächers des 
gefallenen Elhosein. Er starb im Jahre ^^/ese- 
Dieselbe beginnt f. 2'': ^^,^ J. ^i.r^i>"5i »l^y' oj, 

Avil ^^y*.=-l w\.ic ^^ J'**-'^ i;j^ Ä.L«*/« "^JJ '■* '^^ J^'^^"-'' 

und schliesst f. 32'': jü^^L äJ*,!! »ÄP ^ ^.a2j. 

'sL.^^ ^jAäJf |»Jäc üjC*;:/) ^^1^5 &<*t ^'j^^'a ^^JiJiAJt J.c 

Ein anderes Werk des Verf. ist das im An- 
fang angeführte: ^Li-i Äi»! .iö ^ ^^\ ,d?^ i_jLä^ 

Schrift: gross, allmälig etwas kleiner, kräftig, etwas 
rundlich, vocallos. — Abschrift vom J.1237 Gom.II (1822). 

9044. 

1) Pm. 541, 1, f. 1—22. 

104 ßl. 12"°, 15 Z. (U'/s X 10; 11 X BV")- — Zu- 
stand: nicht ganz sauber; unten am Rande wasser- 
fleckig. — Papier: gelb, ziemlich glatt und dünn. — 
Einband: schwarzer Lederband. 

DasselbeWerk. Titel f.Poben amRande: 



Verfasser ebenda: «iit^»^' '^ t"^ (•*? ' ^ «-^ I 
Im Vorwort f. 1' unten ist der Titel: 

Anfang ebenso wie bei Pm. 716. Der 
Schluss weicht hier ab: er ist f. 22'' (unten 
am Rande) : jCä*« ^„y^^ L***. J,äs |.^j a .«.c rj^^ 
{^Sö ^ä^i . . . äj^^^ ^/o J^A*- Ji' i5 tXJ^ Jü'^ 



Schrift: kleine, etwas vornüberliegende Gelehrten- 
hand, geläufig, nicht undeutlich, vocallos. — Abschrift 
c. "«».less. 

2) Pm. 729, f. 155»— 161". 

Aufstand des Elmuhtär, des Parteiführers 
der 'Ahden, betitelt: .UJl _,^ j, .L-wajJl k-J^ö 



und verfasst von l.^..^ ..j lX.^^ ..o 
Zerfallt in 4 xaj.<c. 



JUt:i>. 



9045. Pm. 546. 

1) f. 1-196. 

249 Bl. 8'°, 12 Z. (19 X 14; 14 X lOVi'^"'). — Zu- 
stand: unsauber u. fleckig, auch wasserfleckig (besonders 
am oberen Rande gegen Ende) ; der Rand nicht selten 
I ausgebessert. — Papier: gelb, stark, ziemlich glatt. — 
Einband: brauner Lederband. 



Anfang f. 1'': -^j j^Xc :.-^j.X^ J-z^UJi i.\*-iii J6', 



SUO NJ 



O' 



s.\.i.l\ iJ>, J' li^c '»=-',. '..JLi s'Ai likic .aaäJI UjLi5 

Diwän von Klageliedern Verschiedener auf 
den Tod des Elfiosein, Sohnes des Halifen 'Ah. 

Der Anfang desselben liegt hier oflenbar 
nicht vor; denn es fehlt jede einleitende Be- 
merkung und die erste Qapide hat die Ueber- 
schrift : i\J' JLs. , die zu Anfang eines Werkes 
unmöglich ist. Wie viel Gedichte hier fehlen 
oder ob hier etwa die 2. Hälfte des Ganzen 
vorhanden, lässt sich nicht bestimmen. 

Die Qafiden sind von verschiedener Länge, 
durchschnittlich etwa 50 Verse lang; ganz kurze 
sind nicht darunter, wohl aber sehr lange, 
darunter einige Vierversgedichte, die in ihrem 
4. Halbverse reimen. — Die Namen der Dichter 
sind fast immer zu Ende der Gedichte in einem 
Verse angebracht; von fast allen Dichtern sind 
hier mehrere Gedichte vorhanden. Es sind, 
ausser dem oben genannten: f. 22'' ,j — »Li/«, 
50^ ^_y^^j^', 65'' ^i:^l\ 93» ^^^\ t>c ^j ^.>oü, 
104» (?) ^^.-,, 107" ^'^P' t^y-Jl, 111° ^^UKi, 

6* 



44 

113" 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 9045—9048. 



O 






126' ^^U;^i CK*:^, 133" 
^j J.*>', 150' ^.LILjI, 



173' ^.ii^l ^4^'. 

Schluss f. 196' (Tawil): 



.^LJwji! ,4 



Sb u. 



Dieser Theil des Diwans enthält ungefähr 
4600 Verse. 

Schrift: gross, kräftig, deutlich, gleichmässig, etwas 
yocalisirt. Ueberschriften roth. F. 17 u. 25 ergänzt, in 
dicker deutlicher, etwas rundlicher Schrift. — Abschrift 

von ^^J J^ ^i o^*A^ o^ ^*^' O- '^ a- '^*^' 

(^^J^'^il J.*^J( j^UJi- ^.,j ^J.c ^j i_c**r. om ""ViMs 

(f. 249'). — Nach f. 103 ist eine Lücke. 



9046. Spr. 160. 
2) f. 39-55. 

Format etc. und Schrift wie bei 1). 



Titel 



fehlt. Er ist etwa: 

Verfasser fehlt; s. Anfang. Es ist: 



(j-~^. o^ -^J-^ "-^^^ -H' 



Anfang f 39': u-J^=» Ui »Jl »^ ^a.ij^j.j' S'^ 
•^j^ *.^. »0;XJt*.<i 'c'"y-^ 'J"*^ LT^^i iCi^s-l u»*^^ (5 

^*=> ».iL* i^Aj '^J.-O |J.aJ..^J »>Jl->'J '^i-«^ i^' (^C'J l)-** 

^^jCJI j^**^I_j.j5 Jls slXac Qjjt^i^ |»5>5 ivA-cl ^jij ^jlj 
g,:^ JLj ^j^ j^ic ^J wVj^ ^c 0'J.J ^J lA.rs' ^c 

Geschichte der Ermordung der Omajjaden 
durch den Öahfen Essaffäh und die Rolle des 
Sodeif (^jJ>.~) dabei. 

Schluss (. 55': ^J^ J^c ü ^i!o ^-iJS .jLi» 
..«■^ij jisiLi-i ^^j<Äi>Li. ila^li» Q,y4;' a^J^ ^/o _^^J 

.Äl>\ ^e'^ '-^* (»^ ^- J'^ (***^ c.5<^^ ».«-Us »J-y^' 
J.U U^^ lj_^Li«.^ ujLiiül j e5;iö ^^Kj JjJjJ5 (J=>j 



9047. We.733. 
3) f. 16"-24. 
Format etc. u. Schrift wie bei 1). — Titel Überschrift: 



Jlij. ^'wfti!'. i5)';-^'' iS' ;^*~ »-^"^j Jk-c'il^! tuXj Jl 



|.^i*.">i ^Jvi 



'J C 



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JJI Js.. 



^^ O*" 1^;; 



Anfang: «jS 

._aa-aj Liijws» _.A~^lajI ^^LJL-J JkJläJ jJCo »JiJ( Jy.-'^ 
^^ L^xi ^LS' j,jl jjl *X*ic' qUJi.« JLfts \iS^J%^ 






iAJ 



' U> 



}.-:? r^j ^p' ^4?^ 



Selmän elfärisl t ^'/esT erzählt dem El- 
hasan und ElBosein seine Herkunft (er heisse 
eigentlich »-jj^j), seinen Lebenslauf und seinen 
Uebertritt zum Islam u. seine weiteren Erlebnisse. 

Schluss f. 24": :<!^li. j liUö j^«j ^JlJu- ^ßls 
j,_^j^ ^jUic Äi^lr> j,j ^.»c isbli» j, ^.^ ^^^ 



O 



iU=>, oLc^ 



ii'^j'i 






t5«~>^' 



^A»*>! i*.^>.l.c >JJ' 



9048. 

1) We. 1702, 4, f. 56 — 76. 

Kl.-S"», 13 Z. (IS^/aXlOVa; 12Va X T«-»). — Zu- 
stand: gut. — Papier: gelb, ziemlich stark, glatt. 

Dieselbe Geschichte. Titel f 56": 



J! 



o^ ^y* 



S-M ÜJca 



-^LA 



&ji^: 



(^^UJl ^^Ui- 



Anfang f. 56": ,*^>'i ^-'^^J j^^' *^''i ^-^»^ 



j^j j »^ ^ ^^jji.\ ^^'l*!-, q( 



C5"- 



.\S^\ 



^A- i5 (JtO «iil ^y^y L\J>^~-^/« j La^JL> |.Lj' 

g^' KJ"}^ CT'' L^*^ 1^*^"^' t5*"j'^ "^"^ ^' <^'-^^' 

Schluss f 7 6': w.I-'Ji »i^^^^ qUU JaftA;c*<,ls 

Schrift: ziemlich gross, kräftig, vornüberliegend, 
vocaUos. Stichwörter roth. — Abschrift e. 1750. 



No. 9048—9051. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



45 



2) Pet. 655, 1, f. 1 — 11. 
65 Bl. 8'°, 15 Z. (-21X15; 15 X S^™). — Zustand: 
fleckig, schadhaft (besonders f. 1), am Rande vielfach aus- 
gebessert. — Papier: gelb, ziemlich stark, glatt. — Ein- 
band: Pappbd mitLederrücken. — Titelüberschrift f.I*": 

Nur der Anfang derselben Geschichte; 
das Vorhandene bricht f. 1 1" mit den Worten ab : 

Schrift: klein, gut, gleichmässig, nicht vocalisirt. — 
Abschrift etwa um 1800. 

9049. Do. 185. 
2) f. 51-56. 

Form at, Zustand etc. wie bei 1 ). — Titel Überschrift f.öl" : 
i 



. ^J>^y\ji^\ ...L«.Lm KjL^^ 



\X}> 



A n f a n g f. 5 1 " : jLs xjLij ^j\ ^c ^^«♦^j'ii ^_5,^ 

Selmän's Unterredung mit einem Todten, 
der ihm den Akt des Sterbens und die den 
Gestorbenen im Jenseits erwartenden Zustände 
und Vorgänge auseinandersetzt; mit schliesslicher 
Hindeutung auf das Verdienstliche der Wallfahrt 
zu Selmän's Grabstätte. 



Schluss f. 56': ^,\ 



o'° r**-'' t^-!-^' '^^ 






j»jL.*»*jt», — a«,Läj 



O"*^" 



iUss ,..,/< .\aJI ^V'i Lo 



9050. We. 1766. 
14) f. 52'>-6K 
Format etc. u. Schrift wie bei 6). — Titel Überschrift: 

Anfang: |.^-~j if^i ^j:^*'^'^^' Vi *^'' '-^*=^' 
. . . |.U"Ü5 iN*^^ ^Ä-i^' Ji.» • • • LäLj |»L='j"i' j. (».S', 

Unterredung zwischen Elhaggäg f ^^jm und 
einem Jüngling. Jener richtet an diesen allerlei 



Fragen, deren Beantwortung ihn zuerst öfters 
sehr aufbringt, allmälig aber seinen Beifall und 
seine Gunst herbeiführt. Dieselben betreflfen 
vorzugsweise das theoretische und praktische 
Gebiet des Glaubens. Unter diesem Jüngling ist 
hier der obige ..,*«-.ri.^j^jwX.j'>jij5^j; ( J.c^-..ü_j.jl) 
zu verstehen; am Ende aber steht dafür: 
^j_Xj'l«j\ ^jj ^j i\*:s^. In We. 1782, 2 heisst 
er Sohn des Zein el'äbidln; dies passt auch 
für Pm. 340, 1; 460, 7; Pet. 246, 5, wo er 
Mohammed elbäqir heisst, während in We. 201, 4" 
sein Name 'Abd alläh bea zein el'äbidln ist. 
Schluss f. 61": >^i^] ^»j (T'^'«! "' f>-^ i3^«' 



-^1 v»J ^JwXjLjijI ^j: ^ iXt.^ j.'^li 



9051. Pm. 340. 
1) f. 1-23». 
135 81.8"°, UZ. (20x14; 13 X lO«^"). — Zustand: 
ziemlich gut. — Papier: weiss, stark, wenig glatt. — 
Einband: rother Lederband mit schwarzem Rücken. 

Dieselbe Geschichte, aber etwas ausführ- 
licher. Titel nach dem Verzeichniss auff. P: 
JiUJi A*i^ ,«.xi , ,äÄiJi _L5^.s^.J5 ».jI^s- 

Anfang: (V^=>'; ^**i ^5 |J^c' ».LI'. (c*^=- 

Elhaggäg ben jüsuf trifft einen Jüngling 
auf der Jagd, den er hochmüthig fragt, vrer er 
sei? Dieser antwortet stolz und grob, wird ge- 
fangen genommen und später vor den Elhaggäg, 
der von seinen Grossen umgeben ist, geführt. 
Auch hier benimmt er sich mit rücksichtlosem 
und derbem Freimuth, oft unter Anführung von 
QoränsteUen und schmäht auf den Hallfen 'Abd 
elmelik ben merwän sowol wie auf Elhaggäg 
und seine Leute, so dass dieser ihn tödten lassen 



46 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 9051. 9052. 



will. Zuvor entspinnt sich aber noch ein Ge- 
spräch über den Ort, woher er sei; er giebt 
verschiedene an und jedesmal verhöhnt Elhaggäg 
den angegebenen Ort Toder das Land); endlich 
ffiebt er sich als 'Aliden aus Elmedina kund 
und preist den Propheten. Wieder giebt jener 
den Befehl, ihn zu tödteu und weist die Ver- 
mittelung einiger Kufenser zurück. Aber das 
Gottvertrauen des Mohammed elbäqir bringt 
ihn doch dahin, ihn nicht ungehört sterben zu 
lassen: so entspinnt sich ein Gespräch, in 
welchem der Jüngling über den Propheten und 
die Hauptlehren des Islam und moralische An- 
forderungen u. s. w. sich auslässt. Schliesslich 
belohnt er ihn, obgleich derselbe bei seinem 
Freimuth u. Trotz verharrt ist, mit Geschenken 
und lässt ihn ungefährdet davonziehen. 

Schluss f. 23°: ^^j( ^J.,o^ \icU=» u^sxJ jLfiS 

Schrift: gross, kräftig, vocalisirt. — Abschrift 
c. '™/i785. — F. 23''— 25« fast ganz leer. 

9052. 

Dieselbe Geschichte (mit kürzerer Wort- 
fassung) in: 

1) We. 1782, 5, f. 66—82». 

K1.-8'», HZ. (13 Z. von f. 77 an) (15 X lOVs; 
9'/2 X G'/s"")- — Zustand: wasserfleokig, im Anfang 
auch unsauber. — Papier: gelb, stark, etwas glatt. — 
Titelüberschrift f. 66'': 

(und kürzer f. GG"). 
Schluss f. 82V ^c jJJi tiij'i "i. ^_^\ Jls 

UJ5 (_5-J^' L/« !JN^5 'OjAiJi} ,V;^' LS'^^' J^5»ij 

Schrift bis f. 76: ziemlich klein, etwas rundlich und 
vornüberliegend, deutlich, vocallos. Stichwörter roth. Von 
f. 77 an: etwas grösser, kräftig, gefällig, gleichmässig, 
vocallos. — Abschrift c. 1800. 



und dass der Inhalt des ganzen Qorän in Sura 1 
enthalten und der Inhalt dieser in dem Bis- 
milläh und der des Bismilläh in dem Buch- 
staben LJ sei. 

2) Pm. 460, 7, f. 86 — 95. 
Format etc. u. Schrift wie bei 1. — Titel Überschrift: 

(Gemeint ist: _L.^I) 
Schluss f. 95": ^^. ^J\ Jw=>Jl IJs^ oy.1 ^ 
-i.LiXwl j'j üwljCj e;J>jl cioij |.^L»JI (w>b Q^ 

3) Pet. 246, 5, f. 85 — 91. 
Format etc. und Schrift wie bei 3). — Titel von 



ganz später Hand: 



üJi 



r' 



L^t AxaS 



Schluss f. 91": !3v^ ^^5_^ J«y J.C &JJI iiijlii 

LlJI /cfr*j' i-* ' j^i xJJiJ |*-="_-i "^j Ä>oiUi \Jtc 3_j-?r. '^ 

F. 91'' stehen einige Verse des ^^LäJl lXac 

4) We. 702, 6, f. 38" — 47. 
Format etc. u. Schrift wie bei 5. — Titelüberschrift: 

Schluss: a5oixi «J i5j.> J^j x*liL»JI ob ^a 
|.^ Lot. Lo kX*j tJ^P J^-i-^^ jy'^'^ ^Lc (_^ 



F. 66' eine Notiz aus dem -y*^! des ^Jl>i*s}\, 
betreffend die Zahl der geoffenbarten Bücher 



F. 48 — 53 enthält verschiedene kleinere 
Stücke, theils Verse, besonders jütischen Inhalts, 
dabei ein Tafimis auf das Liebesgedicht (Wäfir) : 

-\ji ^yH e5U.-.^5» ^-v^ J^i fLyO ^^A ü<ü JwP J^ Lj "^t 

theils in Prosa : darunter eine Vermahnung Gottes 
an den Menschen, sich zu ihm zu halten in 
Frömmigkeit (Anf. : ^! ^J^'»y> liLjij!. if^-^ J-" er i^) 
f. 48''. 49'; die Verantwortung der Menschen 
vor Gott über ihr Verhalten im Leben 50''. 51". 



No. 9052—9055. 



LEGENDEN UND BEKEHKUNGSGESCHICHTEN. 



47 



5) We. 201, 4% f. 29 — 36 
Titel: ^/o , ^äfiiJI 



Geschichte des Talha ben 'abdalläh und der 






>_iu*_j.J ryi .^L>l.i»5 Äjiai 



O''--^'^' Cr'ö CT? 
Schluss: (?)^1 Lf*^"^ i5>^' *^ >X*:il liLä^ 

6) Spr. 1363, f. 1 9\ 
Bloss der Anfang dieser Geschichte (mit 
Zein el'äbidln). 

9053. 

1) We. 701, 6, f. 146"— 148«. 
Format etc. und Schrift wie bei 4. — Titel 
fehlt. Er ist etwa: 



"-^rj^ o^ (^ 



Anfang: 



»>!v>! xj ^ .X.wjiJS ^.^c &jjs»LJ ^.»«^j v>.AJLs ^_;aXiüS^ 

Anekdote von der Grobheit eines Wüsten- 
arabers gegen den verirrten Fürsten Elhaggäg 
und dessen Edelmuth gegen jenen. 

Schluss: sJyo ^ ij-'^ *-'H*i r^^' «5v:suas 
c>%*J' 'ji./J-ijj id^i , Jl XS.A3, ^.0 i_aJ! Qjyiju ^J ^»'3 



2) Pm. 585, f. lU»- ff. 
Geschichte des ^_x.a_> |^ 



mit 



^yijijl ^Ä-y.j ^^ _Lsv^l (Vgl. No. 8946, f. 16".) 

9054. 

1) Spr. 901, 16" ff. 
Erbauliche Geschichte, ..^yj] (oi vj^-jjs.^. 

(t ^*/859) ^jL«^' ->S^- *^ >^ ^j=^ '^i t^y^' 

2) We. 702, 11, f. 136 — 139". 
4'°, c. 26— 30Z. (Text: 17— 18x V2':'"). — Zustand: 
fleckig. — Papier: gelb, stark und grob, etwas glatt. — 
Titel fehlt. Er ist: 



»j^ai 



Anfang f. 136": iy,s?^S ä^5 »Js.^ ^^\J\ Jls 

i3l-*?-(j q.**^Lj ä,c>Xaxi j^^ Äjjl ^j*JLwJ! u*!v^ 
Lj-ui ^ Ls»j.Ji;suJ l^L^ Vir*^' '''^'-" '-W ij..«..>.w,s 



Gamra, Tochter des (^*1*J! ^J^ 



Sj. 



CT? Lr'-^^ 



j; 



Einige Gedichte 



Jsjt.W ,?, 



>3 a^t- 



und ihr Uebertritt zum Islam 
eingestreut. 

Schluss f. 139": sü\ ^ 
^\.si oLTJt |.jt^ ^_^\ ^ij jUil_j ^.^. ^^ ^ 

Schrift: ziemlich gross, gedrängt, etwas flüchtig, 
vooallos. — Abschrift c. "^"/ns?.— Nach f. 137 fehlt etwas. 

9055. We. 394. 

77 Bl. 8'°, 19 Z. (21 X 141,3; 151/3 X 12-121/3'=°'). — 
Zustand: lose Lagen und Blätter, mehr als die obere 
Hälfte wasserfleckig, auch sonst unsauber. Bl. 1 schadhaft, 
auch am Text. — Papier: gelblich, stark, glatt. — Ein- 
band: Pappdeckel mit Lederrücken und Klappe. — Titel 
und Verfasser fehlt. S. Anfang and unten. 

Anfang f. 1": ^i^'Üü v_3jCxii ^-aüäJ! j^t Jlj" 



•»•^ OIA. 



er 



LUl 



B ^J_j.^^ s_ÄJ .^5 



c 



..J 



Im Jahre ^^^/isse hatte ^^^i ^y^ J^.^j^ 
ein Werk verfasst, betitelt: 

in Türkischer Sprache. Auf Wunsch von 
Freunden hat es der obige Ahmed ben 
jüsuf sinän (auch bloss jüsuf oder bloss 
sinän) elqaräniäni eddimasql f ^"^^/leio i^s 
Arabische übersetzt, ohne eigene Zuthaten. 
Alsdann aber hat er einen Auszug daraus 
gemacht und diesen betitelt: 

v^^^sLi.^ 3 ft^tv" J'-^'*) [♦>;'W^>-'' (J«2_ir'' 

Er beginnt darin mit dem Leben des >X*=-I, 
Grossvaters von dem |»,S>oS ^ c^^ji^- ^^ be- 
sitzt unter anderen Dingen einen schönen Lust- 
garten, in dem eine fortwährend blühende weisse 
Blume wächst, an der er seine besondere Freude 



48 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 9055. 



hat. Eines Tages frisst sie ein Ziegenbock auf, 
der in Folge dessen sich einige Tage nicht 
rühren kann. Der Sultan erfährt den Verlust, 
ist ausser sich darüber, dann aber auch erstaunt 
über die Krankheit des Bockes und ruft Ge- 
lehrte aller Art zusammen, ihm darüber Auf- 
klärung zu geben : wozu sie ausser Stande sind. 

Nun folgen 1 1/2 leere Seiten. Auf f. A" ist 
dann die Rede von seinem hoffnungsreichen 
jungen Sohne ♦S'.^S der 10 Jahre alt ist, als 
sein Vater stirbt. Nun folgt f. 4" die Ge- 
schichte desselben: er wird Thronfolger seines 
Vaters (yjU^l jLs isS-j ^^\ ^.^\hLJi\ X-öä sj^s»^ 
i^ib^^ &lii 0!^! 'uJ oLäÜi JwS't ^^ jlf:=>^^ »y 
änJ! \XfrX5> J-i^^ C5^^i)' herrscht über weite 
Gebiete Chinas 10 Jahre lang, von den Unter- 
thanen geliebt, nimmt aber, das Vergängliche 
des Irdischen früh erkennend, plötzlich Derwis- 
kleidung und wandert durch die Welt, kommt 
nach Horäsan und wirbt bei dem König um 
die Hand seiner Tochter, der dies aber übel 
aufnimmt und ihu hinzurichten befiehlt (f 8''). 
Hier ist nun eine Unterbrechung in der Er- 
zählung wegen einer Lücke von 1 1 Blättern. 
Von seinen Schicksalen ist weiter nicht die Rede. 

F. 9 beginnt in der Geschichte seines Sohnes 
Ibrählm. Derselbe ist — nachdem er seinen 
Thron verlassen hat — Derwis geworden und 
tritt hier als Aufseher von Arbeitern in einem 
grossen Garten auf. Der Berg, den dieselben 
abtragen sollen, wird durch ein Wunder aus 
dem Garten entfernt, Wasser tritt au dessen 
Stelle, ein Drache kommt und frisst 300 Ar- 
beiter auf u. s. w. Nun werden seine Abenteuer 
erzählt bis auf seinen Tod. Der Verf. sagt 
f. 68'' zusammenfassend, er sei 110 Jahre alt 
geworden, habe die ersten 30 Jahre sich aus- 
gebildet, dann 40 Jahre als König von Balh 
und floräsän geherrscht und erobert, dann 
abgedankt. Thron, Volk, Familie im Stich ge- 
lassen um Gottes Willen, sei durch die Welt 
als Derwis gezogen und habe wie frühere Pro- 



Prüfungen 



durchzumachen 



pheten sonderbare 

gehabt, deren er 7 aufzählt. 

- Das ganze Werk dient zur Verherrlichung 
des Standes derer, die den Gütern der Welt 
entsagen und in Demuth ihr völhges Genüge 
in der Liebe zu Gott und in Hinnahme seines 
Willens ohne Widerspruch finden: woran sich 
dann als Lohn besondere Guadengabeu und 
Wunderfahigkeit schliesst. Dann erzählt der 
Verf. f. 70'' ff., wie der Sultan von Aegypten 
( a*ft*> (d. i. , 'f»^) sein Grab auffindet und 
besondere Stiftungen daran knüpft, was die 
nachfolgenden Türkischen Sultane gleichfalls 
gethan hätten. In dem Schlussworte wird ge- 
sagt, dass Ibrählm ben adham 863 Jahre vor 
der Abfassung des Werkes gelebt habe. Zu 
Grunde liegt die Verherrlichung des berühmten 
bussfertigen Ibrählm ben adliam ben manpür, 
welcher im J. '^Vtts gestorben ist. 




jaJLäJI ^, .\U A+^!j 



Schrift: gross, breit, deutlich, vocallos. Stichwörter 
roth. — Abschrift im Jahre 1125 Gomädä I (1713) von 



c>r,^' 



CT? J' 



iOLäjI J^c 



F. 76° von derselben Hand: Lobgedicht 
auf Mohammed, in Tahmis-Form. Der erste 
Grundvers ist (Kämil): 

Das Tahmls beginnt: 

u-^ >iljti' J. lIc 3./.J Uac^ i3j-«"_J' ^i^»J t^"^' ^ 
F. 76'' Lobgedicht auf Mohammed. Anfang: 



.\j*»'iii ^•.j-'' '^Vi-^'^' 'sj.äo 



Lf- 



^••0 'S? 



.L3> 



F. 77» Lobgedicht auf denselben. Anfang: 



.Ls- 



F. 77'' ein vornalphabet. Gedicht. Anfang: 

; (ist nicht zu Ende, nur 12 Verse vorhanden 
bis (J-). Die Verse sind wenig correct. 



No. 9055—9009. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



49 



Die Lücke nach Bl. 8 entspricht der Stelle 
We. 395, f. 11% 7 bis 30% 5. 

Dass der Verfasser dieses Auszuges sich 
nicht strenge an sein Original gehalten, sondern 
Manches selbst hinzugethan habe, besonders 
am Ende, erhellt aus der Angabe von Jahres- 
zahlen (wie 982) und Personen, die hinter der 
Zeit liegen, in der der Derw!s Hasan sein Werk 
abfasste (im J. 963). 

9056. We. 395. 

156 Bl. 8'°, 13 Z. (16x103/4: 10'/3-llx7-7' a'^"'). - 
Zustand: ziemlich gut, obgleich nicht ganz sauber. — 
Papier: gelb, stark, wenig glatt. — Einband: brauner 
Lederband mit Klappe. 

Dasselbe Werk. Titel u. Ve rfasser f. 1°: 

^ö\ ^j r^'j' ^^JaL..jl Ä-^J *ÜJ( j\J^j\ ^J^ 

Anfang f. 1^: »Js^ B.^ — j ^JvJoS uo jij 

Die in We. 394 befindliche Einleitung ist 
hier weggelassen. Obiger Anfang entspricht 
We. 394, 1% Zeile 9. Schluss wie dort. 

F. 4"^ ist leer und enthält eine Lücke ; ebenso 14^, das 
in der unteren Hälfte leer ist und eine etwas grössere 
Lücke enthält. 

Schrift: ziemlich gross, rundlich, deutlich, vocallos. 
Stichwörter roth oder roth überstrichen. — Abschrift 

im J. 1153 Dü'lqa'da (1740). 

9057. We. 1782. 
6) f. 82" — 91. 

Format etc. und Schrift wie bei 5). (Die grössere 
bis f. 86.) — Titelüberschrift: 






'J l>^' 



Anfang: ci<-J j-^, , _x Jj.,»..*J! Aj 



Isjü 



l-^i 






i?w5 c>^->^ >35 ^j;j'jsj w^ 



l5. 



d^ 



SJu 



Eine erbauliche Geschichte, wie Abu jezid 
elbistäml (d. i. Teifür ben 'isä) f ^^^/gTs die 



Mönche des Klosters 



o- 



_iJ> bekehrt. 



Schluss f. 91": iAi^w«..« i)»;j. -jjJl \y>-ji>. 
LjS L »^ ^i J^jj _jji iJJ'^J ijiJüU.^ (»^jjJlj; LjlLls^ 

F. 92 leer. 

9058. 

Dieselbe Geschichte (in verschiedener 
W ortfassung) in : 

1) We. 201, 4% f. (29) 36"=— 40. 
Titel f. 29": ^liu^l ^ß ^5 iUis 
Anfang f. Sß**: ^^ hJS QjJy_i;U5 ijiaxj _J ^ 

Schluss f. 40": ^ 

Bl. 41. 42 fast leer. 

2) Pet. 684, f. 6»— 7% 

3) We. 1706, 15, f. 46" — 48". 

9059. We.702. 
8) f. 74-95. 

ST"; 21 Z. (Text: 14 x S'/s"""}. — Zustand: ziemlich 
gut. — Papier: gelb, stark und glatt. — Titelüber- 
schrift f. 74"': \,.Juß]j^\ ,..j; «.^ jj-^w.X iO*aä 

• ■ • ^ J^ <J !_ -" -^ 

(Aehnlich auch f. 74°.) 

Anfang f. 74": ^Xi j ^^ *Ji ^i iOIL^i 

...wi Ä.*-c' ,-;j Ks!5Ls> ^/t; Ji.j OlcXij iiUjA*J q*.^;-! 

Geschichte des christlichen reichen Kauf- 
manns Masrür und der jüdischen Frau Zein 
elmawäpif, die in Abwesenheit ihres Mannes 
sich in Liebe jenem hingiebt. Schliesslich 
werden Beide Muslimen und heirathen sich. 

Schluss f. 95": U.iwc. |.';i-.'2i( J, !_j>Jb *^'. 



.:>^ 



J! 



j o c^ u-r^c ^^' o f*-'^- 



Ai,l i 



'-«.£ , c*' 



.-^ UJ! ,,-,1^' »-< 5a^ 'oLC.*:iS ,»,Ä»i oSJvUi 



CT" ^^' i.rc^ 



^' 0^-"* 



Schrift: gross, kräftig, deutlich, vocallos. — Ab- 
schrift vom J. 1236 ,g,j. _ (F. 96 — 106: s. bei 2. 3). 



HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



50 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



No. 9060—9063. 



9060. Do. 186. 
2) S. 158 207 
8''°, 16 Z. — Zustand etc. und Schrift wie bei 1). 
Titelüberschrift S. löS: 

Anfang: jyjt*^ \[li i^s»!;-^ ^.j .*^ UiJv^> (3Ls 



IJt. 



r** 



aJt ^ 



J^-j 



In der heidnischen Zeit vor Abraham erhält 
ein hochbejahrter König Namens J-^sLj endlich 
eine Tochter, die den Namen ^.,-y»Jüs (auch 
ijwjjil.s kommt vor) bekommt. Erwachsen, wird 
sie durch eine redende goldene Taube von dem 
Irrthum des Götzendienstes überzeugt und zur 
Annahme des Islam gebracht. Ihr Vater will 
nichts davon wissen, droht mit Strafen, wenn 
sie nicht davon lassen werde, lässt ihr endlich 
die Hände abhauen und verstösst sie ins Elend. 
Es wird nun erzählt, wie ein Königssohn sie 
findet, durch ihre Zuspräche und Belehrung 
ebenfalls den Glauben annimmt und sie heirathet; 
wie sie, in der Zeit einer längeren Abwesenheit 
ihres Gemahls, durch List aufs Neue in die 
Einöde getrieben und von ihm wiedergefunden 
wird, und wie ihr Vater sammt seinen Unter- 
thaneu schliesslich auch noch zur Annahme 
des Glaubens kommt. — Schluss: Jj' J. tylS"^ 









'oUi> *^JI 



9061. We.743. 



5) f. 104''-115>. 

Format etc. u. Schrift wie bei 1). — Titel Überschrift: 

Anfang: .^j k_jyji«j aJ. i;;-. -i-^jq' , ^'•'^^i**'^' ö* 

i^l\ l^i |.Ls j .i2/o ^^-^ i '"^^ '-Vr*^ j'^^ ^^>^'' ^7'° 

Ein Jude flüchtet aus Syrien und kommt 
nach Aegypten; dort fasst er den Plan, den 
Nil bis zu seinem Ursprung hin zu verfolgen 



und geht 30 Jahre, bis er schliesslich einen ver- 
wandten .Juden unter einem Apfelbaum stehen 
und beten sieht : derselbe heisst AjL^. Dieser 
fragt ihn, wie er den Weg dahin gefunden habe 
etc. Die Geschichte ist von füfischem Charakter. 
Schluss f 11 4'' : .*ixi , ^Jl j^i»J5 Joöj y^^ 









9062. Spr. 298. 
6) f. 23» -26". 

Format etc. u. Schrift wie bei 1). — Ueberschrift: 



..xisjüt ,0.^ >_jji:5 



*./CiAä-i 



ot i.wL>»Xsu 



Anfang: J.y.-' ^'O '-^ u-* ^^ ! ^«.=-^ |J.ci 

Eine Parabel von dem gütigen Könige, dem 
ungehorsamen Minister und dessen Bestrafung 
und Besserung und Annahme zu Gnaden. Die- 
selbe geht auf den Sündenfall des Menschen 
und Gottes Erbarmen gegen denselben. 

Die Parabel beginnt : .ff'AJI f^,JJ: % ^^li sj\ 

und schliesst f 26'': »^L-- j.^*- Lias |«.iiv^ oJl^j 

worauf noch zur Erklärung einige Zeilen hinzu- 
gefügt sind, deren Schluss: 'ijai ^J^*'' ;'^-'^^ 

'»X=>.-1 "*-' *J;^' ,»«Ui ikJ' ''■^JJ «"««.äj lÄcj ».=■;; 

9063. Spr. 298. 
5) f. 14» -22". 
Format etc. u. Schrift wie bei 1), aber enger u. kleiner. 

Anfang: .i-5 . . . <~i.='j iS Ji\i ^ Lol Uj^ 

■ jA ^^LjjlJ' ^*j'i.A3.o .y\ CjOjÖ ,"*^->~^ l^i^J' 07^^' 

i3^sS . . . ^ÄjüLs» ^Jl 'd^v**** p^i ti^\X:\ (>:lJ; ^/ä 
(fcjJi.S^ ^^A-i fj/^'^ j ^-,1-5 AS .\il jjr*5j.ÄJI ;dJLj. 

Eine erbauliche Erzählung, in der die Sehn- 
sucht nach Gott und die Schwierigkeit des 



No. 9008—0065. 



LEGENDEN UND BEKEHRUNGSGESCHICHTEN. 



51 



Hingelangens zu ihm in fasslicher Weise der 
Gefahren einer Reise aus weiter Ferne zu einem 
geliebten Könige dargestellt wird. 

Dieselbe ist mit einem Commentar versehen, 
der die sinnlichen Ausdrücke geistig erklärt. 
So beginnt die Erklärung zu obigem Satze 
.$0J\ g/ioLM J ,.,b As so: ^^i\ ^c'^^Uj o'jS 
., »3Cj / c*'^' \a_^j.*.'.\ ».äÄ<««*Ji iC;Ls»i yua«il (»H'^*i 

Die Erzählung ist in gereimter Prosa. Gegen 

Ende ist sie abgekürzt u. nicht ganz mitgetheilt. 

Sc hl u SS des Commentars: ^*X-v.ii lÄ^ "5. 

Auf f. 22'' — 23" Beantwortung der Frage, 
was in den Qoränversen Sura 2, 259. 260 

(jjt ,^^.. |y./»t ^-,jAJ5 iV-!j ''^'J';) gemeint sei 
mit den Ausdrücken ;<.4..Li3 und ^%.'i , von 

9064. Pm. 105. 
22) f. 264'- -268. 

Format etc. u.Scbrift wie bfi 19). — Titelüberschrift : 

IN 



5^' 



.*2ajI 'V^J' w^^'« 



der Ziege diese und allen daher ihm zugekom- 
menen Reichthum zurückgeben und wird für 
seineu bussfertigen Sinn belohnt, auch der Qorän 
nimmt, wie es heisst, Bezug auf ihn (Sura 66,8). 
In Verbindung mit dieser Geschichte ist die 
des Tempels von Jerusalem gesetzt, den David 
begonnen hat, aber nicht vollenden sollte, dessen 
Vollendung Gott jedoch, den bittenden David 
erhörend, seinem Sohne gestattet. 

Anfang: ^^ fS'^ iA>.c ^,j jL> ^e tj;j5 

Schluss: ,v.^~.i As ^jb |_^A.JI ,^»,L«."5S ^^^.c 
'[.j'»jl \j.] Ljl..ji i'j^^'i ^S"Uj Ji^i ^.b nj.i\ 



Im Anschluss an das Gebet eines Land- 
arabers, der betete: Gott, ich bitte dich um 
Verzeihung und will mich schnell in Busse zu 
dir wenden (w«j.~ li^Jl Vir-"'!) — • ^'^^ '^^^ Zungen- 
busse und Busse von Lügnern bezeichnet wird — 
vrird hier die Bussgeschichte des _^^*iS erzählt. 
Er ist ein wohlhabender, aber sündhafter, Jude 
in Jerusalem, verkauft sein grosses Haus an 
David, der dort den Tempel bauen soll, ver- 
laust den Preis in unermesslich vielem Golde 
ausbezahlt, zieht aber, durch einen Traum ver- 
anlasst, das Glück und die Seligkeit im Jenseits 
vor, wandert in die Einöde, betet, wird dort 
aUmälig mit Gütern gesegnet — durch eine 
Ziege begründet er seinen Wohlstand — , will 
nach Jahren dem rechtmässigen Eigenthümer 



9065. 

1) Mf. 53, S. 570. 571. 
Geschichte von einem frommen Juden, 
dem Gott zur Erquickung überall eine Wolke 
nachschickt und seine Zusammenkunft mit einem 
Büsser- Könige. 

2) Pet. 252, 2-, f 180"— 184". 
Erbauliche Geschichte, zwischen ^Ji.i(.J\ und 
einem Hallfen vorgefallen, betitelt: ^;ia^*äjl il;^s 
= Spr. 1962, 19, f. 140—142". 

3) We. 237, 5, f. 20 — 21. 
Format etc. wie bei 1. 
Bruchstück in Prosa. Schluss einer erbau- 
lichen Geschichte: L«.iijj.j ..-»=>. JwÄ:i-,:^ ^\xj\ iC*2S 
deren Erzählung dem ^U.c ^j ,Ue in den Mund 
gelegt ist. Das Weib, um das es sich han- 
delt, heisst ^yji^i. 

4) Mq. 466, 12, f. 150"— 152. 
Bekehrungsgeschichte eines auf einer Insel 
angetroffenen Götzendieners; dieselbe ist dem 
Aj; ^j o^=^\^\ j>..^c in den Mund gelegt. 

5) Dq. 142, 3, f. 50 — 52. 
Format etc. und Schrift wie bei Dq. 13.i, I. 
Ein kleines Stück, das Ende des Iskeuder 
betreffend, erbaulichen Charakters. Es beginnt: 

i>Lj — Schluss f. 52": 



c 

i. 



)^^ w ö' 



jc^j ^SXa »Arf ^^^ Kaa« ^yTi.\i, ciN.v. »;♦=! 



52 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



No. 9066. 9067. 



9066. 

1) Pet. 110, 4, f. 49^ 50. 
Format etc. und Schrift wie bei 3. 
Eine kleine moralische Geschichte von einem 
Jäger und Sperling, beginnend: ^[i iil ^>./s 



O^ 



2) We. 1706, 15, f. 46"— 48'. 
Format etc. u. Schrift wie bei 1. — Titelüberschrift: 



Ueber die VortrefFlichkeit und Wirksam- 
keit der Glaubens formel. 

Anfang: s',\ ^ sS\ jU' ^i.ii c5^'-"-' ■'^' ^'^ 
_^ä> ■)>\ )Ji ^ Ju^li L*j.s (J.xl\ j},.\, -i'joli'. ^9 •^l 

Darin f. 46'' die Geschichte des Jwjjj j.i^ 
^VuIa^^J^ (No.9057) und eine Geschichte f. 48% 
dem / »jlai' (>=;p' entnommen. 

F. 48'' behandelt die Ewigkeit der Höllen- 
strafen und wie diejenigen Stellen des Qorän, 
in welchen von einer Beschränkung derselben 



die Rede sei — durch den Zusatz: ■^l. tL/i, L 1! 
oder *),'! iLui L« "51 — damit in Uebereinstimmung 
zu setzen seien? 

3) Pm. 460, 5, f. 75"— 78». 
Format etc. u. Schrift wie bei 1. — Titelüberschrift: 



j>L**3 ^^ o'i"^^* >'^*'^ Ol)"-. ^^-_;-S ,*jAs ^3 
;^J' i_r.äc N«~l ...k'^. ».*aJl Jw*l 



^JlJI 



L>»x.tX>«»Jl .>oiÜl iUaÜ 



Anfang: ^^ \J^^^ "i^j^ -j* L5ü./a jjii nj5 (^.. 

Ein mächtiger König will sich durch feste 
Bauten vor dem Tode schützen, wird aber vom 
Skorpion gestochen und stirbt, wie auch alle 
seine Unterthanen sterben, und sein Schloss 
fällt in Trümmer und entschwindet den Blickeu 
der Menschen und wird erst wieder sichtbar 
werden, wenn der Elmehdi auftritt. 

Schluss: *.^=>5 'ij ».*/o Vj5 LoUij ayö'i.j U .vj^S 



!>=; 



^; 



■ * 13 C.5* 



A«j A-^c' 



LS'" 



vLiI , 'As> 



j^.i;i ^. ^1 ^. 



r^y 



^. ^>i \ *bi 






16. Kleine Erzählungen. 



9067. Do. 186. 

I) S. 1-157. 

207 Seiten 8'°, IG Z. (21i2Xl4: 15' 2X9™). — 
Zustand: gut; nur ist die Handschrift in der Mitte des 
Seitenrandes durchgehend wie von einem Nagel beschädigt; 
und ebenso ziemlich unten im Texte bis S. 55, obgleich 
weniger; die beschädigten Wörter sind dann an den Rand 
geschrieben. — Papier und Schrift wie bei Do. 191. — 
Einband: Lederband mit Klappe. — Titel: 

Anfang: (»ri^'i ic'> >-^^«^ (^^ ^^''i ^t_/^ 



^"35 u>-jJ>L:>t j-yxi oii* 



i.>Xäj. 



CS^ 



1 »«•> t_aI:iJU 



^nJ! *.<iyS-. ,..L»M j. [1. Owi:>.] Oj>.:>» ,.,Lju>ui. J^.^^ 



Schluss S. 156: olJUJ! ^J>Ls> ^\J\ Ji ^\ 



;:?J( nU! ,,Ju3. 



..LkaäiJ!. B^iLjrjl c«'' 



Inhalt: Ein Griechenkönig Namens El- 
mihirgän hat eine schöne Tochter Elheifä, wel- 
cher er in Anlass eines Traumes ein Schloss 
baut. Dort macht sie Bekanntschaft mit Jüsuf, 
dem Sohne des Sahl, Königs von Indien; ihre 
Liebe, ihre Trennung, die Botschaften zwischen 
ihr und dem eifersüchtigen Geliebten durch den 
Vertrauten Ihn manpür, ihre Wiedervereinigung, 
die dem Vater zufällig kommende Kenntniss 
I dieses Verhältnisses, sein Auszug mit einem 



No. 90(;7— 9070. 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



53 



Heere gegen Jüsuf, dann der Kampf, in wel- 
chem der Vater erschlagen wird, Jüsufs Ein- 
setzung als König in dessen Reich bilden den 
Inhalt dieses Romans, der durch die vielen ein- 
gestreuten Gedichte, die zum grossen Theil von 
10 Mädchen der Elheifä vorgetragen werden, 
besondere Abwechselung hat. Als Anhang von 
S. 121 an gehört dazu noch die Erzählung, 
wie Elmamün der Hallfe von diesen 10 Mäd- 
chen hört und sie zu besitzen verlangt ; veie er 
seinen Liebling Ibrahim ennedlm absendet, sie 
ihm von Jusuf zu erwirken, sie in der That 
auch erhält, an ihrem Gesänge sich ergötzt 
und sie schliesslich, in Erfüllung einer vorher 
zugesagten Bitte, demselben zurückschickt und 
ihm noch besondere Ehren und Gnaden wider- 
fahren lässt. — • Der Text ist, wie überhaupt 
bei dieser Art Litteratur, wenig correct. 

9068. We.693. 

S5 Bl. 8", 17 — 19 Z. (2012X14' 3: 14 xS'^'"). — 
Zustand: ziemlich lose im Einband: unsauber, zum Theil 
fleckig. Bl. 29 — 32 durcbgerifSPn und zusammengeklebt; 
Bl. 81 am Rande ausgebessert. Bl. T' fast ganz mit Dinte 
beschmiert. — Papier: gelb, glatt, stark. — Einband: 
Lederdeckel mit Klappe. 

Dieselbe Geschichte. Titel fehlt, steht 
aher in der Unterschrift f. 84''. Anfang und 
Schluss wie bei bei Do. 186, 1. 

Schrift: ziemlich klein, gefällig und gut, etwas vo- 
calisirt. — Abschrift im J. 1178 MoKarram (1764) von 

^:S>yi^ ^LiJ! ^-^^1 cc*-^^^' '■^-^^ O- '■'"*^ 

9069. Mq. 431. 

8B1. 8'-°, c. 18 Z. (21',2X l.iij; H'/jX I21/2™). — 
Zustand: verschiedene grosse braune Flecken, oben und 
unten. — Papier: dünn, gelblich, nicht glatt. — Ein- 
band: in Steif-Papier geheftet. — Titel fehlt: er ist: 

Anfang f. P: JLi «J5 » l-.L^c .,j( -yc j^,. 

^\ iUj^X«J! (Jl 'iJi^ (|yo j».c jJj! i3j.*~) «■-* (. ->lS> 

Enthält die Geschichte des Tamim eddärl, 
der seiner Frau auf unerklärliche Weise ab- 



handen kommt, nach mehr als 7 Jahren, grade 
als sie wieder heirathen will, plötzlich wieder- 
kommt, und nun seine merkwürdigen Erlebnisse 
mit den Ginneu auf einer Insel etc. vor dem 
Halifen 'Omar erzählt. 

Schluss: Sj jCj^jJl f*':^' ^-^ CT* ^'-*^ ^ '-^ 

Als Nachtrag sind einige kurze fromme 

Gedichte hinzuffefücrt. 

Schrift: magrebitisch, steif, ungleiehmässig, ziemlich 
deutlich, vocallos. — Abschrift um 1700. 

9070. 

Dieselbe Geschichte in: 

1) Pm. 67, 5, f. 137—162». 
Format etc. u. Schrift wie bei I. — Titelaberschrift: 



Anfang: ^^' U-^aj 'JLs ujLLi-i ^ ^ ^c 



Schluss: ÄiJi.:^! 



c ■• J 



iijjL^' 



^, ^,y:oU\ 



^\ j.'uc'^i ,.,S *J ,*-<*J ÄAoä ,.^yO V_JLLÄ( ^-yi _«.£. 



^!-j ^ ur*^=*^'' L5-^^' '-^•; i>^ jv*^^ V o' 

^•yjS\ö ^^J-S"ui paJ^Li» *Jl! LsjLaJli je_jjJ! ,»^' 



^- 



_,aJ( 



a' 



UJi 



cH^* 



U \JsS>. 



'^^L*:i Vj Ai Jw^s. 



2) Pet. 111, 2, f. 111 — 125. 
Format etc. und Schrift wie bei 1). — Papier 
etwas dicker. — Titel f. 111» ebenso. 

Anfang: ^j _-»j: Uj iJ.äd hj (_^-.Lc q-j! jJs 

Bj^iij lX>U«.! *j ;-J^1 »!5Lo |.L;'^I ^_p*i iS 'j V''-^^'^' 



Schluss f. 125» 



CT' 



C5^ii^ 



w. 






3) We. 735. 

14 Bl. 8'°, 15 Z. (19X14' 2; 13 X 8'/3<'"). — Zu- 
stand: unsauber und fleckig; öfters ausgebessert. — 
Papier: gelb, stark, glatt. — Einband: Pappband. — 

Titel f. P: il73ji 



<^J 



er? 



54 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



No. 9070—9073. 



Anfang f.P: ^/l, ^L ,*>!:=>! j ^ci ^\^ /3 
Schluss f.14'': ,^jL*ai'it (_^i ^^xÄ^jil __yil jsj 



•i; c> 



J,c J^s--^« ^.JL=> rfd* 



C^ 



Schrift: ziemlich gross, gefällig, gleichraässig, vo- 
callos. Stichwörter roth. — Abschrift c. """/isss- 

4) We. 743, 3, f. 65" — 91". 
Format etc. u. Schrift wie bei 1.— Titel Überschrift: 



jL^i ^^ ^'j U^ gj^UJS ^ 



Oj-j 



Anfang: ^^^ qc c^^' *-*^' O^' LoJo> 

jjji ,W;*J qÜ' i^ iÖ' I; o-Lt 



>-)Ljä?' 



er» j 



Uc 



-LS» 



^^jJÜ\ ^ J^^ f.SMl *ilt 



Jvj>!^ ^ Vj*^' O^ ''-.■^ ^'^^ "^ ^' o'^J iiij^i' 

Schluss f. 91": JJ^ U^S »!^.*U lA* o^j 
u tJs^^ 'i^ *^ij J^ ^'^-^^ r**^' J^^ '^^ C5^* 
5) We. 388, 1, f. 66"— 79« (No. 8788). 

9071. We.711. 

SR Bl. 8'°, 13 Z. (f. 1-18: 8-10 Z. und f. 62— 73: 
11—15 Z.) (löXlC/s; 121/2X7'^'"). — Zustand: ziemlich 
unsauber, auch fleckig. — Papier: gelb, stark und glatt. — 
Einband: Pappband mit Lederrücken. — Titel von ganz 
später Hand f. 1": 

j5. ejJuJi iüL>Cs> 



Es ist 






C^ 



cjji 



:,fjf ^ilf XjL<^ 



Anfang f. 1": ^=^5^ ^**J (»^^' »^-^^ l?^*^ 
05. 



Geschichte des Azad baut u. seiner 1 Wezire. 
Schluss f 86": ^ ^J^. iCxcJI (^i ^^y^^t 

bi^jU! y^;'^ (»^y' er* u~'-^' i>*-?^"5 'i^' t^*^ 

Schrift: ziemlich klein, gleichmässig, vocallos. Stich- 
wörter zum Theil roth. F. 1—18. 53. 58. 62—73 ergänzt: 
grösser, flüchtig, rundlich. — Abschrift c. "^/ns?. 

9072. We. 696. 

50 Bl. 8'°, 16 Z. (16 X ll'/s; 12 X?^"). —Zustand: 
gut. — Papier: gelb, stark, etwas glatt. — Einband: 
Lederband mit Kattunrücken. 

Dieselbe Geschichte. Titel Überschrift f . 1 " : 






j^j y.}i o^jT^ "^ o^i u"j^ "-'l-^' 



■Oi;ie>JaS ,-, 



' Lo 'iLilS.: 



Anfang f. 1": qUJI *Jt\i J. ^'J xjl J^ 
.! o'^i C)^"^^ aikLo ^/o t!>J..* n'i"^'i _jAa*Ji ^_aJu~j 



^. ^13! 



,-^^-- o^i jiJ^' '^^■'^ O" '^S 



»J\ .^i ,1 



yy=?- C5-" 



Jl ,..U-.LXiS= 



o^ 



\XJL« tXs», I 



Hört hier auf im 8. Tage, mit den Worten 
f. 50": lyÖÄJls ^L^ ":<. JyJ ^ eJUU! ly»;lÄ. ^ lyli', 

Schrift: ziemlich klein, gefällig, gleichmässig, vocal- 
los. Stichwörter meistens roth. — Abschrift c. "^,'1737. 

9073. 

1) Sach. 231. 

43 Bl. 8'°, 15 Z. (I7V2XII; 15x71/4™). — Zu- 
stand: gut. — Papier: weiss, dünn. — Einband: Papp- 
band mit Lederrücken. 

Dieselbe Geschichte. Titelüberschrift f 1": 



[ i :^ _iX£ ikAaS 



Anfang: ,-,/« sLÄ.l/a. 



vi'-.Li oju liSüL« ,.,L5' 



vjl ..Lä.w,«->~ X.ajvX*j ÄjG^^_jy« qI^'j : jj*^*J v_jj*j Ä.;j A.« 



Schluss f. 43»: iJ.=> ;u ^^s i\J.\ \^ »>>j 

'L^ >;"l,--^ 8.x« ;»/~3 ^-^^ 1P*?"J 'IjJl?"'' V^'^ y'j 



No. 9078-9076. 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



55 



(„Uebersetzung der Geschichte der 10 Wezire 
aus demFellähi (von Jeremias)". Sachau, Kurzes 
Verzeichniss.) Gegen We. 7 1 1 sehr abgekürzt. 

Schrift: ziemlich lilein, kräftig, breit, unschön und 
undeutlich, vocallos. — Abschrift etwa 1860. 

2) Sach. 164. 
29 Bl. 8"°, c. 30 Z. (-iO X T'/a; 18', 2 X G^li'"). — Zu- 
stand: gut. — Papier: weiss, düno. — Einband: Papp- 
band mit Lpderrücken. — Titel fehlt. 

Dasselbe Werk. Anfang ebenso. Am 
Schluss fehlt die *_»JU>!; es schliesst: .j-i^s- 

Das Weitere f. ^.S» — 29 ist Syrisch. 

Schrift und Abschrift wie bei Sach. 231. 

9074. Spr. 1368. 

23 Bl. 8'», 29 Z. (20'/2Xl5; Uxe«-"). — Zustand: 
fleckig, schmutzig, auch am Rande beschmiert, defect. — 
Papier: gelblich, ziemlich stark und glatt. — Einband: 
Pappband mit Kaitunrücken. — Titel fehlt. Von anderer 
Hand übergeschrieben auf f. 1" oben: 

Anfang f. 1": |*x=-5j ^y.;^ J ,J^eI «AJ'i C5^^ 

^t ^LJGI (iSj.Ut ^y<: lija-c ^^(j'blj ya*JI U>JL^. ^jlojJt 

Eine Geschichte in der Weise der „10 We- 
zire". Ein kinderloser König bekommt endlich 
einen Sohn, der j-jj->.^' —Ci genannt wird, und 
dem, als er erwachseu ist, nach dem Horoskop 
ein Unglück droht, das durch Ttägiges Schweigen 
abgewendet werden kann. Er wird eines Ver- 
gehens (gegen die Haremsgesetze) angeklagt 
und soll sterben. Darauf die Erzählung der 
7 Wezire an jedem Tage von der List der 
Weiber, und die Entgegnung der Frau des 
Königs durch Erzählung von der List der 
Männer, und schliesslich die Rechtfertigimg 
des Sohnes und Strafe des Weibes. Nicht jeder 
erzählt bloss eine, sondern die Wezire erzählen 
jeden Tag 2, bloss den 5. und (vielleicht, denn 
die Handschrift ist daselbst defect) 7. Tag je 1, 
die Frau erzählt 3mal 1, 3mal 2; wie es am 
7. Tage ist, lässt sich wegen der Lücke nicht sagen. 



Der Schluss fehlt, ist jedoch von anderer 
Hand ergänzt. Die letzten Worte: L jJ jÜSj 

l*L«jJi fjj: io-v" ^yA Lijji L^i L« SiXPj äXJUI' ic*"-^ 

Schrift: sehr eng, klein und fein, aber im G-anzen 
deutlich, vocallos. — Abschrift um ""•'/nss. 

Nach f. 8 fehlen 3 Blätter, und nach f. 22 mehrere. 

9075. 

Dieselbe Geschichte in: 

1) Glas. 166, 2, f. 288 — 339. 
Format etc. und Schrift wie bei 1). — Titel fehlt; 
f. 289" oben in der Ecke steht: 



x>y-«J! ti);_5Jl x«I:>Li? »js.* 
was allerdings richtig sein kann. 

Anfang f. 288": U^i ^^lj' jJt ^Jl^l jjj!^ / j 

i^\ (*-:V^c ä5ü./o ^ö >.:>'Lc'}fl 
Schluss f 339\- »-yioiJ! jis. ■i^\ ^^y-^ls 

I^^.ÄS> »j3j tiijl/o jf^ Q^j jLcLiäJI Jj.^1; iVicJt JlX-Cj 

Die Blätter folgen so: 288—327; Lücke; 331—334. 
328.329: Lücke; 330.335—339. 

2) Spr. 1243, f. 1—23 (No. 8458). 

9076. We.381. 

94B1. 8'°, 21z. (17x1112: 14' 2X8=""). — Zustand: 
scLIecht; schmutzig, fleckig, mehrfach, bes. im Rücken, 
ausgebessert. — Papier: gelb, ziemlich glatt und stark. — 
Einband: Pappband mit Lederrücken. — Titel f. 1": 

Anfang f. l*": *Xi-'^ 'y^ (J^' '■^^i C5^^ 



rjr 



JÜL 



o)U viJs/oj .'»■^-^^ j^_^^ li^i/o (jK". ^Jl iL. U J3-Ij> Q^ 
äJ! LX.JLi- >.<•«! js.»o"5t. *>^, iw"! -*•^^' r^^j ,_ai.i- 
Wie dieser Anfang zeigt, ist hier die Ge- 
schichte der Barmekiden in romanhafter 
Weise behandelt. Sie ist eigentlich nicht in 



56 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



No. 9076—9079. 



gewisse Abschaitte getheilt, stellt aber doch, 
mit einer Art von Ueberschrift, das Zueinander- 
gehörige zusammen. So f. 31° ^^'^ sj^j S'^i 

|.yüi ^y" ^ <i- L^j iXsS^_J! v_^j.^ ;jis*j 

89" ^5^ uto^yüt. ^U S\^y^ ■iJ^\jA^ JJi v'.x^ /^ 

Schluss f. 94": vL-^'^ ryL'^^ rj-j^H o' ^-^^ 

cr^'i i^yj ^i^j fv^J--i >i. ^.-s'il e^:?i Jvji. 

(-«<^ o'^ o^ i^)"^' '^^ 1*^*^^ f^^'f* c^^"^ 

o.:> obo ij;2*j ^ L^yi Jjü u IJs^j »ji:>^^«<j Uj 

'sJ^ju (c^J '^ ^ J>E iJJ' J^^^i »Jv.=>. ».U tX*^i. e-J \.^ 
In der Erzählung kommen oft kleine Gedicht- 
stücke vor. [DasWerkiiLo^^^t^Ui»"^ AiL— ./»^-y->«^! "i' 
(Cod. Par. Suppl. 710) ist ganz verschieden.] 
Schrift; klein, gefällig, deutlich, etwas vornüber- 
liegend, vocallos. Ueberschriften und Stichwörter roth. 
Der Text in rothen Linien eingefasst. — Abschrift 
c. '""' 1688- — Es fehlen mehrere Blätter ; dieselben sind 
von roher Hand, gross, dick, unschön, rundlich, ergänzt, 
und zwar Bl. 1-4. 12. 13. 22—27. 34—40. .57. 58. 74. 
93. 94. Diese Ergänzung ist etwa vom J. "'""'isos. 

9077. 

l) We. 70-2, 1, f. 1 — 13. 

208 Bl. S'" 19 Z. (21 X 15; 15 X S''"'). — Zustand; 
ziemlich gut, nicht ohne Flocken. — Papier: gelb, stark, 
wenig glatt. — Einband: Pappband mit Lederrüoken. — 

Titel f. 1": ^*aj ^5.=- l». j^_^L.2-5 ^jAoLäjI XaaS 
Anfang f. P: f^=-5. >y^ß J. ^' ^Jj'; i_s^^ 



»ijii-l ^.«j ^ JS iü! 



^c\ÄJ-. ^ 



a-^ o* 



:^l JS^y^l O'j'^ 



Geschichte des Qädis und des Räubers. 
Schluss f. 13'': JLi ^j u^^-Ä^j ^Ä^; c^^^Jls 
Oaj^Lp-'SLj kä>..»-ioj '.iJji.^ (5^^ ^S^'^" ^^ '^ '-^ 
_Xii' »Jj Ljäc .e-*-« Js^-Ljj ÄjLj't/iJI O'Lj'iit^ äjJaLäJl 

ÄsJl X^ii ^.xi U^! L^t^' '"* '^-"^i 

Schrift: gross, kräftig, etwas rundlich, vocallos. 

Stichwörter roth. — Abschrift v. J. 1243 Gom. II (lti28). 



2) Spr. 1364. 

12B1. Kl.-8''°, 15(u. 12)Z. (I5V3XII; ISxO"^-"). — 
Zustand: schmutzig und fleckig. — Papier: gelb, ziemlicli 
stark und glatt (Bl. 1. 2. 11. 12 weiss, dünner). — Ein- 
band: Pappband mit Kattunrücken. 

Dieselbe Geschichte. Titel fehlt. 

Schrift: ziemlich gross, aber unschön, vocallos. Die 
ergänzten Blätter 1. 2. 11. 12 in schöner, deutlicher, ziem- 
lich grosser Schrift. — Abschrift um 1800. 

9078. We. 694. 
1) f. 1-30. 

80 Bl. 8'», 15 Z. (20'/2Xl5; 15',a X 10'^°'). — Zu- 
stand: nicht ganz sauber, auch nicht ohne Flecken. — 
Papier: gelb, stark, ziemlich glatt. — Einband: Papp- 
band mit Kattunrücken. — Titel f. 1": 

Anfang f. P: |«->^1. ^.^>^i S c^'^^ *^'; ^ -^ 
^_jl« ^,» tixU . . . ^^^\ j»jAj J. pli" iü( ... 



^\ LJL*-Ciji 



O' 



O^^ 



Geschichte des Seddäd, Sohnes des Sihäb 
eddin, eines arabischen Königs. Mit vielen 
Gedichtstücken gemischt. 

Schluss f. 30": i^LÜ. ö\J^^ Ji"ijl \.Sic (»j 



j!3JJ! pJ)L5> i^Lii 



gJS 1^' (^5^' 



0/"' 



Schrift: ziemlich gross, gewandt, vocallos, blass. ■ 
Abschrift c. i'«*;i73;. — Nach f. 13 u. 26 fehlt etwas. 



9079. We.697. 

52 Bl. 8'% 16 — 17 Z. (2OV3XI6; 17x12'^°'). — 
Zustand: fast ganz lose im Deckel; schmutzig und 
fleckig. — Papier: gelb, ziemlich stark und glatt. — Ein- 
band: Pappband mit Lederrücken. — Titel fehlt; er ist: 



Anfang fehlt, ist auf f. 1" ergänzt: 1^ 



,v=» 



^■5! ^ 



c-^ 



«uXaj. 



L**5 fJ-E 



^U^., 



0-* O^i O^- 






*-''-:^*^; C-!" 



CT?* yj->^ 



^nJ3 ^b'i jLi?^;l 



.:?,]! liJüd! ,Jwo vLo l\s ^L 



L'SS cjü qXi 






No. 9079. 9080. 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



57 



Geschichte des Perserkönigs Sehrmän und ! mit seinen Anhängern Gabriel im Auftrage 
der Verheirathung seines Sohnes Ahmed mit i Gottes dem Propheten vorausgesagt. 
der Königstochter Sems enuahär. Sie beginnt 
mit dem Befehl des Königs an seinen Wezlr 
Azdahär, ihm ein Schloss zu bauen, das seines 
Gleichen nicht habe, und schliesst mit der 
Hochzeit des Sohnes und dessen Rückkehr zu 
dem Vater und feierlichem Empfange. 



Ist hier nur etwa halb zu Ende; bricht ab 
mit den Worten: ^.aj ">. ^..i.:^ j^iJ.: ^.,l«.L<. -j 



J-i (_^'>E a^.iXxAi uJLs (jiä/o UJ 



JUs 






*ÄE 1) ys'.ö A ^Ac: U 



^.J^l .a£. NJ 



'J->; J^*'^ ^-' CT' 



'; r- 



Schluss f.52'': 



.J.J1. 



jj. 



A*;s-! rV^'^' »A,__»j liXUl -ÜäJS. iUj; -.^.«vOo iUj^Ü 






r*"' o' c5' 






2) We. 742, 1, f. 1 — 17. 

48B1.8^», 13Z. (15"3XlO«/3: 13 (11) X Gl;2(6)<'■").— 
ZQstand: unsauber, auch fleckig. — Papier: gelb, 
stark, etwas glatt. — Einband: Pappband mit Leder- 
rücken und Klappe. 

Dieselbe Geschichte wie We. 701, 9, wenn 



Von den Worten I^lsä.«! ^\ an ist der i auch in der Wortfassung abweichend. Titel- 



0-* 
Anfang f. 1": j»^i 



! ***3 



g?- 



eigentliche Text ausgestrichen und zum Theil Überschrift f. P: 
verklebt und von späterer Hand in der obigen 
Weise ersetzt. Trotzdem scheint aber doch 
hier der Schluss der Geschichte zu sein. 

An der Handschrift fehlen mehrere Blätter und sind 
später ergänzt: f. 1. 14. 26 öl. 

Schrift: gross, weit, rundlich, vocallos. Die Er- 
gänzung ist kleiner u. gedrängter. — Abschrift c. '""'.isss- 

Nach f. 44 fehlt etwas. 



il^nj Ä-kiJ. 



^Icl ikJJi. .i i 



;\äjA-o J. ^j;.^;ji »jAs j, ijli \jl 






,.Lai KfJ Aj.c j^jlS J..>j 

i*^^i NJ^LaE i}>->>S .\.^iS> 
i^j' |«.c ^y.Aj.>.^ jij 8,AÄE ... ».I..:a5j 



Schluss f. 16": 



r-"'^' a^' OJ-*''^' 



9080. 

1) We. 701, 9, f. 178 — 187. 
Format etc. u. Schrift (c. 14 — 15 Z.) wie bei 4. — 
Titel fehlt: er ist: 

Anfang f. 178": Jci »^ l_r'•^^ -i^' rr^ l5J; 

|.Lj"ii^ ^Ä♦i^ cV/cUj ij, ,vAJ' NJJ v'j-:^' ic^^ v_aj..i>Ji 
qL*äc (•^-'"i'j .OLk-i. -yC ,♦£ (•>A''^'» ^***J •fE .Xj »j' 

»Uli. 



r; 









», , ^l.E j.u-'äi (3^J J-*^; i")->^~^' U^-"^ ».s^IaLj .-c! 

viio' Jji^ 5j y-jLLi-l ^ ,*c ^'wo"51 i^iAj L.:2j' j)«a5. 

Schrift: gross, kräftig, vocallos; Stichwörter roth, 
auch grün; von f. 11 an in kleiner Schrift ergänzt. — 
Abschrift c. "50/1737 O'^n-isi). 

3) We. 743, 1, f. 1 — 29". 

149 Bl. 8", 9 Z. (21';3Xl5: 17x11™). — Zu- 
stand: im Ganzen gut. — Papier: gelb, ziemlich stark, 
etwas glatt. — Einband: rother Lederband mit Klappe. 

Dieselbe Geschichte. Titelüberschrift 
(nach dem Bismilläh) f. 1": 

Anfang: f- 1" fast wörtlich so wie bei 



;s^\ i3;J (vi V; ^•»■^ CT-* 'iy -^^ 

Geschichte des schönen Fadlün, Anfechtun- 
gen und Prüfimgen desselben und Rettung des- \ We. 701, 9. — Schluss f. 29": ^^'.S Ai»s JwS 
selben, unter 'Omars Halifat, durch 'Ali. So j --*-•«-* r-r^i lS"'''*'' '^'^^ wN.»=>. .♦= ^^ ^^o cSys 
hatte es in einer Betversammlung Mohammeds , .*c iUc ,<->,. Ks.iCl »j^' i_»ii>jj', ^^ ^^U r«--'^'} 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. S 



58 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



No. 9080—9083. 



»lj-( ^l=> ^ 



.'l«j tXl^ ^V*H >-^jl-«-' r) »^"i25 Ji.J (».'} 






J,£ kUS ( c^'^» 0^*j1 |__gl ., 



^sJi 



Schrift: magrebitisch, gross, weit, gut, gleichmässig, 
vocalisirt. Oft mit farbiger Schrift (roth, grün, gelb) unter- 
mischt, welche auch für die Stichwörter gebraucht ist. — 
Abschrift von ^^fiAjil M A-c ^,j ^ibitaA im J.'^^/iess. 

Der Gesammttitel aller in diesem Bande ent- 
haltenen Stücke ist nach f. 149'' oben: ^l/.ii':)' ^;.=*ai 



9081. 

1) We. 701, 5, f. 141"— 146". 
Format etc. U.Schrift wie bei 4. — Titel fehlt; er ist etwa: 

Anfang: l.oj.j ^^. ^---'.^ ^'^ xj.L«^ ^ cj;^-=' 
J^i.. j^jl .-cifljl ^/a -läi 3' i.*.i |»..*-~i ^ -::sl tXjAui. 

Geschichte der treuen Liebe zwischen einem 
Wüstenaraber und seiner Frau, die trotz glän- 
zender Anerbieten des Mo'äwija nicht von ein- 
ander lassen wollen. 

Schluss: tJ-^lc ^jc.c L* LfJ^j. B^.fis ,«^ \j LS'i./öjj 

^S.. i_5^.^JI. ^;«ji ^. 



2) We. 701, 4, f. 138— 14P. 
8™, 14— IGZ. (Text: r2'/2 X S"'"). — Zustand: 
fleckig; der Rand von 138. 139 (auch von 140) beschädigt, 
so dass der Text darunter gelitten hat. — Papier: gelb, 
grob und ziemlich rauh. — Titel fehlt. Er ist: 



Anfang: Jji 



Äa.«j.J (•i'^i 'i.i^y; 



O' 



l»>^=-' , Na--»J «.id *.U1. c^^" 



i:\j' L<.aJȊxi \1.5 oV*e ..j i\j.i> 

Geschichte des Liebhabers, der, um seine 
Geliebte nicht blosszustellen , lieber die Strafe 
des Räubers erdulden will, durch ihr Bekennt- 
niss aber freikommt und sie heirathet. 

Schluss: (_;-*=J'; Lij w«.*Ä5 |__^XalI ij;Lj-5 |»1.«.« 



', Lx \ij(. . _«*a3^( JLi ij^.lXj .,J,..^~./ä 



■■) 



C5 



«LajI 



Schrift: gross, rundlich, vocallos. — Abschrift 



o^*j' 'Lj=-^J '^Ji\ "bi j^jLj , ^^.. LJ-'i'.S'. ;«J' .••,'ä 



9082. Spr. 1363. 



ly Bl. 8"°, 19 Z. ('21x1423; löVsXlOV"')- — 
Zustand: etwas fleckig. — Papier: gelblich, ziemlich 
stark u. glatt. — Einband: Pappbd. — Titel fehlt : er ist : 



b\csA\ 1*^1: 



^s..<aS 



Anfang f. l"": s.,olX=.1. ay-^i j. ^c^ .vUU (^5^^^ 



o'j (j«Lx*Jl _>; 



ÄiwsJli 



.lS' wt 



'u*.;-^s j.LX5>"ii! j^^LxÄj ,''.jo_. qI^vXj! (_^S _^r» ^ 
Zuerst ist die Rede von der Verkleidung 

o 

des Härün errasld, Ga'far und Mesrür, ihrer 
Durchwanderung der Strassen Bagdads und 
dem Verbot, während 3 Tage Licht oder Feuer 
anzuzünden. Nach dieser Einleitung folgt, wie 
bei abermaligem Gange durch die Stadt der 
Hallfe den Schmied Bäsim dem Gebote zuwider 
handelnd trifft und was zwischen ihnen vorfällt, 
und wie der Schmied endlich in den Dienst 
des Hallfen tritt. 



O" 



^,X^j' iJl*;s. 



Schluss: »Liic! 



CT" 



\ljt:s-. 






O' 



Schrift: ziemlich gro^^s und dick, deutlich, aber 
incorrect, vocallos. — Abschrift um ISOO. 

Auf f. lö" in flüchtiger Handschrift, der 
Anfang der Erzählung von Elhaggäg ben jüsuf 
und dem 'Aliden |^JoL»J! ^y^ ^jt (No. 9052,5). 

9088. 

Dieselbe Geschichte in: 

1) We. 708, 6, f. 167 — 202. 

8^°, 14— IGZ. (Text: 12'/2 — 13',2X9>^™). — Zustand: 
unsauber und fleckig. — Papier: gelblich, ziemlich stark 
und glatt. — Titel f.'hlt, steit aber in der Unterschrift. 
Anfang fehlt, ist aber auf f. 1G7'' ergänzt. 

Schluss f. 202'': *jüij liXU? kAz, <I~>'l5 J^ 

J.J V— *J)» *J^ ^c '--'Lj. äJ-xJü pj/0 >Jjt=>-j 'vA^ 
\J} LS ^ -y- CT ^ ^ .. -. ». • 



>si! uJl iff-^i L^ 5j^ ' 



Schrift: ziemlich gross, weit, deutlich, aber von f. 193 
j an flüchtiger und gedrängter und weniger gleichmässig 
i und deutlich, vocallos. — Abschrift c. '^""/nss. 



No. 9083—9086. 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



59 



•2) We. 701, 3, f. 113 — 137. 
8''°, c. 16-19Z. (Te.xt: c.l'2xSi,2""). — Zustand: un- 
sauber. — Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — Titel fehlt. 

Anfang fehlt; die zuerst vorhandenen 
Worte sind: [iftiij^J^JJl ^jsau J. , äJÜs ^*uiji q5>] 

i^^ • • > • ^ 

Schill SS fehlt; das Vorhandene bricht ab 

mit den Worten: IJnJ» ^\ Jsi-JS ^\ aX^ oLJS 

iC^^c. ^jo.j-1 „j./Ji bC/o!iLc _aji. -j>:2*j. j3fc»OjJS 



(•,-»~ ..^»♦J' >X>x: ^jl r-j-J' 1-)' eN*/» ^5_«JI _;H3_»-'' 

> ^ ^ ^ ^ > ^_c ^ 

Der Text ist sehr abweichend. 

Nach f. 124 und 127 fehlt etwas. 



2) We. 702, 19, f. 186 — 208. 
8'», 19 Z. (Text: H'/a X gon-). — Zustand: nicht 
ganz reinlich; Bl. 197. 198 zur Seite im Text beschädigt. — 
Papier: gelb, glatt, ziemlich stark. 

Dieselbe Geschichte. Titelüberschrift: 



jtjiJi, 



jL^S 



a" '^ t^.-^ 



u, ^Ls^l, J1.J- 



Die Wortfassung vielfach abweichend. 

SchluSS f. 208": ^i ^3>J3 P;l-^ ^-.iaS»! jJt *j 



:;£ .VJ ,LA3 



j1-a3» qI-^*' *■*♦=" i.^.c»i:) ioi j»j' 
|OlP |«^Lji |_^^>;^ lAjj JUc jjj ?J'^*5 U^^J'^'j o'^* 

Schrift: ziemlich klein, t;ewandt, gleichmässig, yocal- 
los. Stichwörter roth. Bl. 208 von ganz neuer Hand 
gross und rundlich ergänzt. — Abschrift c. """/less. 



9084. 

1) Pm. «7, 1, f. 1—30'. 

162 Bl. 8"°, II Z. (21' sX lü; 15' aX H'"). — Zu- 
stand: nicht recht sauber, auch fleckig, besonders f. 11. 
12. 21. — Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: 
schöner Halbfranzband. — Titel Überschrift f. 1'' (auch 
in der Inhaltsübersicht f. T' : 



■■) 



^AOS 



Anfang: L*y.j 



jW ♦jCi^i. 



■S'^ f>'^ r^- 






f^' o 



v:?j .,.<.^>:2xJi i^inI«JI &4.VV.I 



Der König Elgadabän hinterlässt 2 Söhne, 
Tarräd und 'Annan; beide rauben, als seine 
Nachfolger, zwei Schwestern und erhalten von 
ihnen Kinder; jeuer eine Tochter, die Elkahlä 
(t'^äLs=OÜ() genannt wird, dieser einen Sohn, der 
den Namen Zeid erhält. Von den Erlebnissen 
dieser handelt diese Geschichte, die oft mit 
kleinen Gedichtstücken versehen ist. 

Schluss f. 30^: J>\ l^ J^\. ^-^-^i U»Jnj>Lj 



j...«"ii X.-cJv3- j. c :U.i 



O' L?' 



.Ji 



jJv^L 






o 



.Ji. JjUIU ^JUiftJi 






.aib j>. 



'^**iL*Ji y^ xJü Jwsii 



Schrift: gro«s, kräftig, rundlich, gleichmässig und 
deutlieh, vocallos. — Abschrift c. '^""/nss. 



9085. We. 702. 

7) f. 54-68^ 

8", 16-18 Z. (Text: c. 17 x U-^'"). — Zustand: 

ziemlich unsauber, auch fleckig, besonders oben am Rande. — 

Papier: gelb, stark, etwas glatt. — Titel fehlt: er ist: 



Anfang f. 54°: ^^\ ^-^^ J>a=- ^ o*^^ 



xo.se.'l a.J...')« .1 



.;-? 



w<"ii. 



oLiLai-:^! 



O" (J*^' 



Geschichte des 'Abd elhamld und seiner 

eifersüchtigen Frau und seiner Geliebten Selmä. 

Schluss f. 67'': Jsjti .Xi Js-M^' ^«=i 'j^ 



o! 



^y^^ 



^^ [f.l\iJ *J» oL^äjifl öLs.!. cjL^ä^^ Ji 

'oL£U.il i3/^- oIJsU! (OL^ |.J=Üi ^-Äs- Jl:^! a5ÜJ 

Schrift: ziemlich gross, flüchtig, vocallos. — Ab- 
schrift C. ^^lllBi. 

F. 68" — 73 enthält von derselben Hand ver- 
schiedene kleinere Geschichten, ziemlich unbe- 
deutender Art. 

9086. 

1) We. 704, 2, f. 21 — 28". 
4'°, 24 Z. (Text: löVa X S' 2'"°). — Zustand: un- 
sauber; lose Blätter. — Papier: gelb, glatt, ziemlich 
stark. — Titelüberschrift f. 21" Mitte: 



o 



)LJil\ js^ xjbG^ 



60 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



No. 9086—9088. 



Anfang f. 2P: ^Js jtjot^j *^^i-l ^.,^ ^5^^; 

iJi Q^i*^^ C;^^. Ü5 Q_^> ^^JO^ »y^''i r/^'' (\J^*J 

Der reiche Moliammed der Träge erzählt 
dem Halifen seine Geschichte, wie er zu seinem 
grossen Reichthum gelangt sei. 

Schluss f. 28": toÜJ i^lli v^i. \.y^ 



<kAj CJ« 



Schrift: ziemlich gross, gewandt und deutlich, etwas 
Tornüberliegfnd, vocallos. — Abschrift c. "^1737- 

2) We. 704, 3, f. 28»— 33". 
Format etc. u. Schrift wie bei 2. — Titelüberschrift: 

Anfang: KLJ \j LS*i==- laLi-' i>.==.S ^jl (.jr^^i 
.sJl 6_j;. .*lü>i Jw>*-,L5 . . . tJ-ji iLjJ^ J~^2j 

Geschichte des Goldschmiedes 'All ben 
mohammed, den der Wezir des Nachts nackt 
auf einem Platze gefunden und von dem die 
Wächter aussagen, dass er schon 3 Nächte 
sich in diesem Zustande dort einfinde. 



Schluss: i-.oaji Xä*JlJ-I iuJI . 



O' 









o.A.^LyO xA.*J>- i**/a 






>. 5. 



»..Oj^J 



;r. 



CT" t 



9087. We.707. 

44 Bl. 4'°, c. lli-20 Z. (22 x 15; 20 X IS'/j'^"). — 
Zustand: nicht ganz sauber, auch fleckig; der Rand 
durch Anstücken von Papier zum Theil vergrössert. — 
Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: Papp- 
band mit Ledcrrüi-ken u. Klappe. — Titel f. 1": 



Anfang f. P: ».\^'. .v*./,c 



»Xc5 O'S^ ^.<: 



Aj jLfiJ liL^^AS l}->; [?■' ■ ■ 

J^AoJi _.^l.j. t>5v.^.:,; 



et-' 






r-'rf 



j.* . . . 

- 't f^ ••■ 



Geschichte des Fischers Sindbäd und des 
Geistes, der aus einem von jenem aufgefischten 
Kasten heraussteigt, Namens J..Ä*i^ ,jix^w\i, und 
des singenden Fisches au dem Orte, der „Augen- 
weide" heisst und des Königs u. Kaufmannssohnes. 



Schluss f. 44": J.=- 



c^^'' Z' 



S»XÄ> 



cy- 



Ai 






LL'Iääj |.^Li.'5 lii^.ö 



, ^jL*j. \JLi-%*^ >1^' A,xj lAx'j. ,<tĻx , -j! j j sii^Jill 

'vi!! ^«Ä*»' jkäj waj3 .V./J.C .,«.b. ,l*j>"ij< .,/o !.:> ;.Ä ÜLtf. 

Schrift: gross, rundlich, vocallos. — Abschrift 
c. '^oo/nss. 

9088. We. 708. 
1) f. 1-64. 

202 Bl. 8"°, U Z. (15X11; 11' jX?''"').— Zustand: 
ziemlich gut, gegen Ende fleckig. — Papier: gelblich, 
ziemlich stark und glatt. — Einband: Halb-Leder- und 
Halb-Pappband mit Lederrücken. — Titel fehlt; er steht 
in der Unterschrift: 

Anfang fehlt, ist aber ergänzt f. P: A«.:r-i 

Der Barmekide Ga'far entflieht vom Ha- 
lifenhofe, um nicht der Verstimmung des Harun 
arrasld zum Opfer zu fallen, macht in Damas- 
kus die Bekanntschaft des vornehmen und edeln 
'Attäf, in dessen eine Frau er sich verliebt, ohne 
dass er dies ihr Verhältniss kennt; jener wiU 
sie ihm abtreten etc. Endlich findet wieder 

c 

eine Aussöhnuno; mit dem Halifen statt. 






^,,L*jl ^Aj ^^ ^J^/o 



^l.c5 . Ji 



'j^ vii-äxJLj »,A.A3 (•>«^J 1;^'^ i5 



Schluss f 64": ALJl 



^. *.J* \a£: Lfifl \J 



il 



Cj'Äi-i J.J1L;? («.P^j'i ,.,' (,i' "'•■Jj'; i-*~'» 81*5^'^ u^r^-^ 



Lf"^ 



oi U lAS:. 'oLcL,, 



.Jt 



e3/^5 



Schrift: ziemlich gross, weit, vocallos. — Abschrift 
J. ""■■ 



No. 9089— 9091. 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



61 



9089. We.708. 
2) f. 66-84\ 
8"°, 13 Z. (Text: 12x71/3""). — Zustand: ziemlich 
i;ut. — Papier: gelblich, ziemlieh stark, wenig glatt. — 
Titelüberschrift f. 66'': 

Anfang: . . . fk>^=-i. *<-;^£- 5 A-^ '•^'s cc*^^ 

Die schöne Hind hat auf den frommen 
Bisr ein liebendes Auge geworfen und bestürmt 
ihn mit verliebten Gedichten, die er ablehnend 
gleichfalls mit Gedichten beantwortet. Schliess- 
lich wird er mürbe, macht sich aber zur Wall- 
fahrt auf nach Mekka, sie reist ihm nach, und 
Beide sterben vor Liebe, erst im Grabe mit 
einander vereint. 

Seh In SS f. SS*": v_j.i.*»-i. , ^.iLxJi w*Pj.*~.5 

■0-^">i sAP -.*;_»aJ ,J-c^ U---J a*''' '■r'^'^'' i}^^ !>-^'*j 



fif: 



Hc .\'C\ X» 



; ;' 






.;^.! l-**-' L^-J*J' "= 'iX?» ' -JJOt i^.iu. 



, j^c sSi 



Schrift: gross, rundlich, flüchtig, vocallos. — Ab- 
schrift c. "^Iisoi. 

9090. We.709. 

2) f. 31-59. 

8'°, c. 14-19 Z. (Text: c. 12 — 13 X S''"'). — Zu- 
stand: nicht ganz sauber, — Papier: gelb, stark, glatt. — 
Titelüberschrift f. 31": 



LikftJf •>A5^ij' ••ajv.:! XjLjCä. 



'•■i' i^--:' *-*; ^' 



Anfang f. 31": ^x=.|, i^^^xj f^U\ .vLJI. 1^J> 

.•vJi i^c.-J -fr.J ,L^i»"5' 'j'iij j^r^^'i' sj!L.««.i' c:^.'l's . . 






; 



ASJ 






Zur Zeit als Mohammed ezzeini, unter der 
Regierung Härün's arrasid, in Elbapra Stadt- 
richter war, lebte dort ein ehrsamer Kaufmann, 
der eine fromme Tochter und einen lebenslustigen 
Sohn hatte. Bei seinem Tode verzichtet jene 
auf den grössten Theil der Erbschaft, um 



ungestört ihren frommen Uebungen zu leben, 
der Sohn aber wird solide und heirathet und 
bekommt einen Sohn. Seine Frau jedoch wird 
von Hass gegen ihre Schwägerin erfüllt, tödtet 
ihr eigenes Kind, um diese als Thäterin zu 
bezichtigen, und da auch der Schein gegen sie 
spricht, haut ihr Bruder ihr in Wuth die Hände 
und Beine ab. Ihre späteren Schicksale und 
wie sie wieder zu Ehren und zu einem Manne 
und zu Kindern und Gliedmaassen kommt, wird 
des Weiteren hier berichtet. 

Schluss f. 59'': .:y^s.\.i>\. ^Uj.> ^1 \il:ic'. 



L«.J 



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^) «..4WMO 






I..C lXxj ...LÄ,y^,.l 



Ui'-SJ -^ ,.,t 



CT^J' J>i ^d!ä 






Schrift: ziemlich gross, gleichmässig, vocallos, etwas 
blass. Stichwörter roth. — Abschrift c. "^"/nes. 



9091. We.734. 
3) f. 117"- 128. 

Format etc. u. Schrift wie bei 2). — Titel fehlt; er ist: 

Anfang: J.=>j o'Aij .vJjAyo J, ^^^ i..'^ (c^^ 

^A ijli. i3L*i. "-f^i J>*'>; 0"^"^ ^""'^ -^*i •■j:!'^-' 

jL^"^l u^!>i> i3 i^^-*-* ^J^ o-^**-^'i ;-*l>^' ;'-=F -jl^'' 

1 ^.,.^1,? :<aJii( ^.,K. 



L?" 






L5' 



*Jlil »LLi-J ^»s- Asj: 



Nur eddin der Goldschmied erlangt durch 
geschickte Antwort die Gunst des HalifenHärün, 
wird Hofjuwelier und nimmt Theil an dessen 
Gesellschaften. Er schlägt ihm vor, sich zu 
verheirathen : nun folgen allerlei Intriguen etc. 
Schliesslich kehrt er zu dem Halifen zurück, 
der ihm seine volle Gunst wieder zuwendet. 

Schluss f. 128": 



-^-^JtC .~Äi (^-)^-^ -^^^ A♦J^ ' 



V-»-,' ^tA^J I^Ä^KJ» jj.»-/« J*';^ '=i^'* 



62 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



No. 9091— 9094. 



^Si )<JJ; i'./o^' -^r^^^* -^"■r-i -Nfl^ii-t \xAc |«.»JIJ *.ll^ 



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iisjwii-i j».-s: iUj*^;.;! ,o' 



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9092. We.734. 
4) f. 130-167. 

Format etc. u. Snhrift wie bei 2). — Titel fehlt; er ist: 



Anfang f. 130": Kaxl:^t ,.y 



J^Jj U"' 



.0 j^i-^ÄJl 






5 ^.,Li .^i5 ^k> 



"3 ^ (JJ-' o^J 



;j5. , O <3 .jJ3 J'i.l «.j./ä; 

Geschichte Abu 'Ihasan's, des Bumtnlers. 

Nach dem Tode seines Vaters vergeudet 
er mit lustigen Brüdern sein Vermögen, ohne 
auf die Vorstellungen seiner Mutter zu hören. 
Endlich ist das Geld verthan, seine Freunde 
wenden sich von ihm ab, er geht in sich, wird 
solide und gewinnt wieder Wohlstand. Da macht 
Härün der Hahfe eines Nachts einen Gang 
durch die Strassen, hört lustigen Gesang in 
einem Hause, wird neugierig und klopft. Abü'l- 
liasan wohnt dort, will aber nicht öflFnen; end- 
lich lässt er sich erbitten, da Härün sagt, er 
sei fremd in der Stadt, und lässt ihn ein. Er 
findet eine reichbesetzte Tafel, wundert sich etc. 
Es schliesst damit, dass Abu 'Ihasan und seine 
Geliebte i.S'^.zi- sich todt stellen, der flallfe und 
seine Frau Zobeida kommen in sein Haus, um 
sich von ihrem wirklichen Tode zu überzeugen; 
da springt jener auf und erklärt den Zusammen- 
hang. Dann tritt er wieder in den Kreis der 
Tischgenossen des Halifen ein. 

SchluSS f.167'': J^ftj 5_\^j: ^.X-w / iJ^I JuS^ 



ijj ' r ^ LS ■■ 



|»i.^).E sVA )\*.^> . 



9093. We.704. 

4) f. 33" -38. 

Format etc. u. Schrift wie bei 2). — Titelüberschrift: 

Js.ÄÄ*Jf (__5»L^]f »,A!K^ 
Anfang: ^^J !:.*üijl SjUi j^x^ ^ t^^^j 

~' l_5 ^ ^ ■ CT ' • (^^j 

Geschichte des angeführten Liebhabers und 
der Frau des Emirs. 

SchluSS f38'': O^j-J^ ».S:^ l^lXaC .^a —f^ 

Bl. 38 ist von neuer Hand flüchtig u. unschön ergänzt. 

9094. We. 704. 

5) 1.39-43". 

4", 15 — 24 Z. (Text: 14' a X 10 — ll'/s"""). — Zu- 
stand: stark fleckig, mehrfach ausgebessert, lose Blätter. — 
Papier: gelb, glatt, stark. — Titelüberschrift: 

Sie müsste deutlicher so sein: 



g. .. |«..'C=>(. ».>-k£ ji. |».l.ci nIüI. .j.^.^ 

j'j> .' .%i=iiA ^4^ o^3 ,.,L5 uXxXiJI ,.,..^ ivi>.L>-i 

■^ J - 

Geschichte des gefoppten Liebhabers 'Ali 
eddlu ben säh-bender und seiner Rache. 

Schluss: _la<o i^-i ^J»^J UJU jA*=- (ji 



Anfang : 



v.i- i_j.j ^>ÄJ t\'i Ol 



üiuAp '.*ii Ji»^l i_5')5 • • • »^•^ j 






' .-Ai-uji ^J, \J^J A«.::^!. ,.;^s. .i>| jl ..AA/Ok.1! wtxl 

Schrift: ziemlich klein, weit, vocallos. Ergänzt 
Bl. 39. 40 und einige Zeilen oben auf f. 41''u. 43" in neuer 
rundlicher Schrift. — Abschrift c. "™,'i73t. 



Jl'J. äw\.Aj-, c;.^A^j'> 



r^- 



j^j 



»jl 






A^L•^i 






F. 43" — 47 enthält kleinere Gedichtstücke 
Verschiedener, Liebe und Wein betreffend, von 
derselben Hand wie 5) geschrieben, aber vocalisirt. 



No. 9095—9097. 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



63 



9095. We. 733. 



1) f. 1-10°. 

53 Bl. 8-'°, 23 Z. (21 X 15: 16 x lOVa'"). — Zu- 
stand: lose Lagen and Blätter: unsauber, fleokig, be- 
sonders am Rande. — Papier: gelb, ziemlich stark u. glatt. — 
Einband: brauner Lederdeckel mit Klappe. — Titel f. 1': 



(-?■ 



iLA«.iif [l. /*-gJ^n r^"^' ,.»J ^J^ ^^-^» /'^ 



,jJüi*J' ^"ii .-x 



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Anfang f. 1": xil . . . ^\. ^cl >11\. S3 



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J.i>J>.s 


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r.-^ i r^^-s ^.>~^^-^ .-! 


f^-j SJ 


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jLij 



Geschichte des Gabala ben eleihem des 
Gassäniden. Er ist zum Islam übergetreten, 
wallfahrt mit 'Omar, schlägt bei der Gelegenheit 
einem Fezäriten ein Auge aus, 'Omar will ihn 
mit gleicher Strafe belegen, er flüchtet, geht 
nach Konstantinopel, wird wieder Christ, erhält 
endlich Erlaubniss vom Ilalifen 'Ot'män zur 
Rückkehr, der Bote findet ihn aber gestorben. — 
Es sind sehr viele Gedichte eingemischt. — 
Die Geschichte ist im Grunde ebenso erzählt 
im Kitäb elaganl. (Vgl. No. 8857, 38*.) 

Seh In SS f 10": T. ...läc ,.,j ...Uic 



O^ 



It^"^ 



.^l-,■51 



Cf' 



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^^: 



• uXvJ) 



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'vXS" LA'SkJ i^\ ,.,Lv^~£ .J.J !» 



Schrift: gross, kräftig, gefällig, gleichmässig, vocallos. 
Oft mit farbiger Dinte abwechselnd. — Abschrift von 
Js.4.3:* ^,j Q^i/^' im J. 1061 Gomädä I (1651). 



Auf f. 1" findet sich von jj:v*.^l «iuJi Jy^ 
ein Stück betrefiend die Nützlichkeit und die 
Formalitäten der Heirath. (Anfang: sli J<^J.\ 

F. 10" ein Paar Gedichte auf die Ka'ba. 

F. 11 — 12'' eine erbauliche Betrachtung 
(wie Gott einen selbstgefälligen Menschen 
richtet) und 2 kleine morahsche Erzählungen. 



9096. WE. 128. 
1) f. 1 - 64. 

221 Bl. 4'°, c. 25— ,33 Z. (27 x 18: 22 X H"";. — Zu- 
stand: lose im Deckel; viele einzelne Blätter; unsauber, 
fleckig. — Papier: gelblich, stark, glatt. — Einband: 
schadhaft, brauner Lederband mit Klappe. — Titel f. 1": 



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äjljswJiJ «i^ u. 



fjÄjf iJ.Aw.JLg.Jf —_y^ S-"^ 



'idJI 



LT. 



Jtujl 



Er ist f. 1'' etwas ausführlicher wiederholt. 

Anfang f. l": l^xlli\ J^^*i2S ^3 J. jläi 
^\ LmU.^1 iUjj../o ^j\ ,»Li! 'L^j'^ '-^i'i 



£4" 



Jl ä^jA*j 



,.,^w.>.J! JijJ j;^ 



O V_JU 



dl 



Sagenhafte Beschreibung der Stadt Elbah- 
nasä, und ihrer besonderen Vorzüge, ihrer Ge- 
schichte und Eroberung derselben. Mit ziemlich 
vielen Gedichtstellen. Der Zweck ist, den Sieg 
und die Ausbreitung des Islam zu verherrlichen. 

Nach f. 63 fehlt wol nichts weiter als die 
Ueberschrift, etwa usajl jüi.. 

Das Ganze schliesst mit einem Gedicht 
(in Wäfir), dessen letzter Vers: 

Schrift: Gelehrtenhand, etwas flüclitig, aber nicht 
undeutlich, vocallos, nicht ganz gleichmässig. Die Auf- 
schriften roth. — Abschrift im Jahre ""/isoi von 



j^^-c:^ji J\„»s^' 0.jjJi ^Oä ^j J^*s:* ^ ^-Ä*«jJ 



In Pet. 635, 3, f. 160^ 16P steht ein 
Stück, die Eroberung von ä.a/i.. Rom betreffend. 

Anfang : ^ ^t jus v_,oii ^c ^jX ^.,j j^jjj ^,£^ 

In We. 614, 45, f 414 — 421 ist ein Stück 
aus einer grösseren Erzählung vorhanden, worin 
die Anfänge der Kämpfe im Islam, zur Zeit 
Mohammeds, geschildert werden. Es ist be- 
sonders die Rede von l>^J»j, »_Jl-b 
^j--^ er? J>Jl:>, ^jS>, 



C5^' O^ t*^' 



,^LiJl ^.,u.l* 



9097. Pm. 373. 

60 Bl. 8'°, 15 Z. (211,4X15; U^a X 9™). — Zu- 
stand: ziemlich gut, doch an mehreren Stellen ölfleckifj. 



64 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



No. 9097—9099. 



besonders stark f. 5 — 14 Bl. 1 u. (auch im Text) 2 u. 3 
beschädigt und am Rande ausgebessert. — Papier: gelb, 
stark, ziemlich glatt. — Einband: Pappband mit Leder- 
rücken. — Ti telii berschrift f. 1": 

[d. i. (_^.] L.A.S=. -4,5^ (j^*^ <.>^Ak^ 3J^ 



O^j 



O^ 



Anfaug f. 1": L!ijJ>/o. ^_^'i=uJ 



.V*^' »•<■-'' qI^J c'^fc? '^'^ ^l-S^. qIs'5 ^;,Uc ^\ io-1 j 

Erzählung vou den wunderbaren Schicksalen 
der beiden Königskiuder, des Qamar ezzemän, 
des Sohnes des Königs Mahniüd, und der 
Sems, Tochter des Königs Behräm. Jener 
hat von der Schönheit dieser bei Gelegenheit 
einer Jagd gehört und sehnt sieh nach ihrem 
Besitz. Nach allerlei Fährlichkeiten imd schliess- 
lich auch nach ausgestandener Verzauberung 
erreicht er seinen Wunsch ; sie feiern Hochzeit 
am Hofe des Behräm und wollen in ihre Heimath 
zurückkehren; auch der alte Behräm, der seine 
Tochter nicht verlassen mag, will mit ihnen 
ziehen. Damit bricht die Geschichte hier ab, 
wie viel weiter sie noch ausgesponnen sei, lässt 
sich nicht sagen. | 



i^Aci ^\ji iJ^-^s? ^^Jö (^*ij 'J^ *<J' Ja' »"5j-*j 

Eines Morgens findet 'Omar in der Moschee 
einen Mann in Frauenkleidung, mit gefärbtem 
Bart und abgeschnittenem Kopf; die Mörderin 
wird entdeckt und erzählt ihre und des Mannes 
Geschichte. Sie ist die Tochter eines der An- 
paren, Namens ^^.>-^j3-l O^-fju^ qJ jÄ^, sie selbst 
heisst iduii-? ist durch List verführt und hat 
den Verführer getödtet. Sie erhält Verzeihung, 
die Alte, welche dem Verführer behülflich ge- 
wesen und dann schwört, sie wisse von nichts, 
wird gesteinigt. 

Schluss: yA \J \*^ As »ytjö\ ^J3 ..Li' 



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Schluss f. 60": 



!jo' iiiv.SjLJl 



,.Xil 



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\S\J i^^SJ^c Oj-^äi ^_f-^- eXst^ ^Aj^. IJsj»! ^J^'i'[ ►'=] 

Schrift, gross, kräftig, deutlich, vocallos. — . Ab- 
schrift c. '■■'»''/nss. — Nach f. -i fehlt wol 1 Blatt. 



9098. 



67. 



2) f. 30" -38». 

Format etc. und Schrift wie bei 1). — Titel fehlt; 
in dem Inhaltsverzeichniss f. 1' richtig so: 

Anfang: ^^ ^ j.Lji j jJs '(j~l-c ^^,jS ^c 
Uli uXi^wJi ^^c J^J L?^LJJ! ^^ -äJuj v^^' 



9099. 

1) Spr. 1962, 2-2, f. 163 — 166. 

8'°, 19 Z. (Text: laxaVa"""). — Zustand: nicht 
recht sauber. — Papier: gelb, glatt, stark. — Titel fehlt. 

Bruchstück ohne Anfang und Ende. Es 
ist eine Geschichte, die zwischen einem jungen 
imd einem älteren Manne passirt ist und die 
jener (in der ersten Person) als sein Erlebniss 
erzählt. Der ältere wird darin rjy*^'^ o^^"'' 
genannt und ist ein Barbier. Statt den Kopf 
des Jungen zu scheeren, unterbricht er sein 
Geschäft alle Augenblicke mit Geschwätz und 
es scheint, dass die Geschichte in ein Werk 
über Schmarotzer (\ijJih'\ gehört: denn der 
Barbier drängt sich dem Jungen zur Begleitung 
in eine Gesellschaft ein, zu welcher dieser ge- 
laden ist. Die Geschichte steht in 1001 Nacht, 
Bd I. Das zuerst Vorhandene (Tawil): 

LLxJt. ^S, J«.oaaJI y^ ^vi^ 
Jj.\. ^i, U*Ji j ^^^yl\ /i^ 

Zuletzt: i^\.xi Ij jJJS S^a ^j_yiU! ^^1^ '3^ jJii 
Mj>vJ> 'j jj o>J^ ui'jSwS». ^f'^^^ uXcJL u5^äc ^Lsr'l jjl 

Schrift: gross, kräftig, etwas rundlich, vocallos. — 
Abschrift c. '«"i/isai. 



No. 9099— 9102. 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



65 



2) Pet. 655, 5, f. 12^ 
Eine Wundergeschichte, wie die Liebe zu 
dem verstorbenen 'All ben abü tälib einem 
blinden Weibe das Gesicht wiedergiebt. 

9100. 

1) Spr. 1362, 4, f. 62 — 64. 

8'-°, UZ. (16x10; 12V3 X T'/V-"). — Titel fehlt. 

Anfang fehlt. Diese Blätter beginnen f. 6 2": 
„ jS!^, Lj**jI (cJ^ u?^'^ Xfi>Lo LojJl ^^.*A2j■ ^j Li 
Ljl !^.^ WJ-^'I'i '^^ /«-^-^ ö'^'^ '-** '■**^ '^ 

Es handelt sich hier um einen Faqir, der 
bei döm Kirchhof vorbeigegangen, ohne seine 
Verbeugung gemacht zu haben. Dafür zum 
Könige geführt, soll er sterben, 3 Wünsche 
ihm aber gewährt werden, worauf er wünscht, 
dem Könige 3 Schläge auf den Kopf zu geben, 
was er auch thut etc. 

F. 62 u. 63 gehören zusammen. Dann ist 
eine Lücke, die Geschichte ist nicht zu Ende, j 

F. 64 gehört demselben Werke an, aber der 
Anfang der Erzählung (wie der König, trotz 
des Widerspruches des Wezirs, mehrere Leute 
[seine Zechgenossen] köpfen lässt und dann am 
folgenden Morgen fragt, warum dieselben sich 
nicht eingestellt haben) fehlt. 

Schrift: ziemlich gross, stark, gut leserlich, ohne 
Vocale, sehr incorrect. — Abschrift um "°°lin5- 

2) Lbg. 526, 22, f. 303^ 
Anfang der Geschichte des qL^ qJ j^^J 
,^.LsJi und seiner Erlebnisse zur See. 

9101. Pet. 109. 

40 Bl. 8'°, 17 Z. (19X13V2: Vi^^^X^'"")- — Zu- 
stand: ziemlich lose im Deckel, unsauber. — Papier: 
gelblich, ziemlich stark, etwas glatt. — Einband: Papp- 
band mit Lederrücken u. Klappe; schlecht. — Titel f. 1": 

Anfang f. 1": Lo ^^LT J^c ,}^ ^_.}SS ^Mi 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



Dies Werk soll also der 15. Theil von 
1001 Nacht sein: das ist jedoch eine falsche 
Angabe. Es ist vielmehr ein Theil eines Ro- 
maus, dessen Held der König Kän mä kän ist, 
dessen Geschichte in einer (vielleicht grossen) 
Anzahl von zum Theil sehr kurzen Nächten 
erzählt wird. Dieselben sind nicht gezählt. 
Schluss und Anfang jeder Nachterzählung ist: 
jÜbLäJl XJiJJ' ^j\S Ui '-L*ail ■:>'^j.^ '^j'^^ii und 
dann wird fortgefahren: jyjt^J! ujUIt l^\ .^•»-«Ji.J 
also ganz nach dem Vorgange der 1001 Nacht. 
Die Erzählungen bringt hier die >3!:.^ vor, 
im Beisein ihrer Schwester o5:LoJ. — Einge- 
webt sind einige Erzählungcen : 
1 4» ^Ujli 0;L^I iobi=> 1 6» ^^UiftJt5 ^Lü! XjLX*> 
n''AlL}\^ji,jiß.-i^jJ^ 34' »-uijj J^:v*=- Njl^^ 

Dieser Band ist am Ende defect; das Vor- 
handene umfasst 43 Nächte. Die Schlussworte 
f. 40'>: >.^. ^ ^.^[S L. ^^L5' ^.^ir ^1^ j*^ Uli 
'jwJc J^*=^ 1*^;^ J^^j (•'-♦^ u*j^ ^^ r^i 1»^^ 

Schrift: klein, fein, flüchtig und unschön, schwer 
zu lesen, vocallos. — Abschrift um 1750. 

9102. Glas. 166. 
1) f. 1-287. 

339 Bl. 8", 17— 18Z. (20x14; 13';2 X g'/a«"'). — 
Zustand: recht unsauber und fleckig; der Rand öfters 
schadhaft und ausgebessert, bes. zu Anfang und am Ende, 
auch f. 119 u. 126 — 134. Nicht ganz fest im Einband. — 
Papier: gelb, stark, glatt. — Einband: brauner Leder- 
band. — Titel fehlt, steht in der Unterschrift f. 287'': 

Verfasser fehlt. 

Anfang fehlt; die zuerst vorhandenen Worte 
f. P: ^1 'i*U=>i Li.«^=- CT^:^ ^ß •N^^^ CT*^* ^5 

Ein Unterhaltungsbuch, in welchem hier 
40 ungezählte mittelgrosse, zum Theil aber 
auch nur kurze, Geschichten (oft ioiX=> betitelt) 
stehen, oft mit Versen untermischt. Viele da- 
von fallen in die Zeit des Halifen Härün ar- 
rasid und seiner Nachfolger. 

9 



66 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



No. 9102—9104. 



Die erste voUständigeGeschichte begiuut f. 1 S** : 

ü^\ i^y^. (^^ ^tJou J^l ^^ »i>Lc ^j.Ail\ jfjS iU^JI 
Eine andere (die 15.) f. 176": J>.x.i^S iLjUG> 

Die letzte (40.) Geschichte beginnt f.280^ 

jji Uo^ yß-\ ji, »ol (V^^>5j }xilj jUxl jJllj ^O 

il Jo^j L.gJlE Jal^ i\s jj^ und schliesst f. 287'': 

(cjj! e^ütJlJ ^Jllai 1)^ fc>5ü>3 Loj Li; lXJ^ *J1 äaJ^ 
idatä! «!=> j J-Jj !JO>3 Läj^-i- liSüwJi Q_>.^5 «jy» 

Schrift; jemenisch, ziemlich gross, gut, Yocallos, oft 
ohne diakritische Punkte, üeberschriften hervorstechend 
gross. — Nach f. 237 fehlt etwas. — Abschrift von 

Nicht bei HKh. 

9103. We. 662. 
1) f. 1-50». 

132 Bl. 4", 21 Z. (22x16; 18x IP/a™). — Zustand: 
nicht ganz sauber; Bl. 1 von ganz neuer Hand ergänzt, 
Bl. 2 oben abgerissen und mit weissem Papier ergänzt. — 
Papier: gelb, stark, etwas glatt. — Einband: Pappbd mit 
Lederrücken u. Klappe. — Titel von ganz neuer Hand f.l": 

iOiiü jO» oLj_».t (j^AaSj oLjj4-vj ljLä^ iJ>^ 

Weiter unten steht von anderer Hand: 

»y*A*J! tLgJot j^ii Ä.LJ \_äJ! s_^ ^^ v-jUi' iJ^Ä» 

Anfang f. 1": Q^xJJiÄil ^*- Jjt> ^y-* o'"^*^ 



j die Schlussworte der Nächte und der Uebergang 
zu der folgenden Nacht (-L^aJi .31:.^ o^^^i'j 
äJi vivjLX.:*-! ^^ c>.äXa>^s) sind immer ausge- 
strichen. Die erste Geschichte ist (j*^^LLülii/>.j.\.=>. 
Der König, dem sie erzählt werden, verlangt 

i moralische Erzählungen, die Thieren in den 
Mund gelegt werden. Dann kommt f. 19" 



xJ 



^.f^ 



^. v>Li; 



Der 



Wezir erzählt dem Könige während der Nächte 
Geschichten; diese sind hier bis zu Anfang 
der 20. Nacht vorhanden; in dieser beginnt 
er die Geschichte der zwei Schlauköpfe 

O^'"*^' ^^xJ.=-j! vi/OL\.Ä» 

Schrift: ziemlich gross, gewandt, deutlich, vocallos. — 
Abschrift von ^CjAsII /*jJ^l ^^CT^iVir^' 0>^ Aa*»J1 
um "«»/naT. 

9104. We. 662. 
2) f. 50" -90. 

4'°, c. 19 Z. (Text im Ganzen: 18x12'^"'). — Zu- 
stand: nicht ganz reinlich, auch fleckig. — Papier: 
gelblich, stark, etwas glatt. — Titel fehlt. 

Sammlung von allerlei kleinen Geschichten; 

jede derselben ist überschrieben mit 0^5=1^ 



^ ii<5U^ qLT io) 



r^ 



. *.A^ ^5 ^\ \JlJ1_. iJ^' 

Geschichten in der Art, wie die in 1001 Nacht. 
Sie sind der ^^'y^ in den Mund gelegt; aber 



oder *^ Jv^Li. Sie sind aus verschiedenen 
Werken genommen; so f. 54" angegeben: 

UiAJl vV.L^ v-jLXi' ^yü Jjü 
Anfang f. 50": ä-üj^^ j J^ ^ ^.^^ 

f^Sy ^^^ jLsJ &ä*j ^^1 ^»^ JJj^ ,_su2J v'-r" i»'-^' 

Bricht ab mit den Worten f 90": ^^ J^j 

;_^ l-fr«^5 L^' 4-^j^ ciJ^^i Jvj^iAji Ijv^ ^ 

'liä^S uxJic i«.L*o «J c>-!Lij äJi'^' vüJI:>lXs c.Ls 
Den Titel „Beweisstück" haben diese Ge- 
schichten erhalten, weil sie für die oder die 
Eigenschaften der Menschen Beweis abgeben. 
W^ahrscheinlich ist auch das Stück f. 91— 110" 
dahin gehörig, obgleich f. 91 nicht unmittelbar 
auf f. 90 folgt. Es enthält nämlich 13 Ge- 
schichten, welche sich ^^lAJi ^^ ^Uij! liJüu-lS 
erzählen lässt und die handeln von List der 
Weiber und Männer und was denselben passirt 



No. 9104. 9105. 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



67 



Daran schliesst sich ein Stück f. 110"— 120 ; 6. (£.93")'. 

Anfang : 



>^;c^ l>lcbU^.S>'U^ r^Us- 



überschrieben : iUJ^ (_>2j>al]i ,>i[yj q.'» lA^Liy iCxXj, 
Räubergeschichten, von denen die '2. (f. 1 lO"*, 18) 
der 1001 Nacht entnommen ist und also von 
oU .^ erzählt wird. Dies Stück endigt so, 
dass die Erzählungen der 1001 Nacht damit 
zum Abschluss kommen, der König die Er- 
zählerin heirathet u. s. vf. Das Ganze ist aber 
nur ein abgekürzter Text jenes Werkes. 

Darauf folgen noch f. 121 — 132, ganz so 
wie f. bO^ ff., kleine Geschichten mit den 
Ueberschriften ^x^Li. 

Schrift: f. 50'' — 106 im Ganzen gross und weit, 
deutlich und vocallos. F. 107 — 120 kleiner u. gedrängter, 
f. 121 ff. recht gross, flüchtig und rundlich. — Abschrift 
zwischen ""/usg bis '^^''/isai. 

9105. Pet. 259. 

33G Bl. 8'°, 14— 16 Z. (-211,2 X 15— 151/2; 15 X lO-^"). 
Znstand: etwas lose im Deckel; mehrfach beschmutzt. — 
Papier: weisslich, ziemlich dünn, wenig glatt. — Ein- 
band: schlechter schwarzer Lederband. — Titel fehlt: 
aber auf f. 1" steht ein kurzes aber unvollständiges Ver- 
zeichniss des Inhalts. 

Der Band enthält eine grosse Anzahl kleiner 
Erzählungen, in verschiedene Zeiten gelegt. 

1. (f. P) '1^ ^U^^.J »U.i;./ii o-'*^*^' jr^^ 
(Geschichte des Glückspferdes und Kauf 
desselben für 'Ali ben abü tälib). 
Anfang: /^-^-l-J^ U-i.*J jLs ,_«.U*JI ^^j J.«23äJ! s'j^ 

'jJ^=> ^-0 wL;^?!^ &jLs;< j lIJLs. 

2. (f. 20=) 'viT^' a-* '■^^ '^y^r' ^y^ ^i '^-^ "^""f- 
Anfang: jLi»"^! ^^JäUJl ;l-*=»"i5 oLüiÜ' o^^ 

'JJl ö\j LJ \jl 4>»J5 •^'^^. c^" J*^ 

3. (f. 37") «jJJi J^^ ^\^\, i^«s Uj JuLkiP j_^Aj o(_j£ 
Anfang: jL.*s»'51 ^*Ji.sLij5 _,L*i>'il oläÜS o.j 

4. (f. öS"') 'A^J' OJ.-* t* '^^^'^ ^* 
Anfang: „^ >>-*~;J' o5;^ 'iJL^S^A ^ ^.^ 

5. (f 54'') ^«ixJ5 J^=> K-ls 
Anfang : ^c ^L*=»"3I ^^li'uü^ jLA»-"Si oLäiÜS tj»,^ 



C5■^■^^' Ö' r«^->^- 



ij •Ji»^^^ •'tAS ''jj^ &AaS 

7. (f. 109") '^_>SAa«Jl j^ oLAaJ! iüiä 
Anfang: J>=»^ o'"'°J^' iH'-^* i5 u^ '•J' J-*^ 

8. (f. 112'') '(.L<«"3^ «./o 1— 'Wij ^^j^*j *Lw£ »5jc 
Anfang: |.U"5i Ua*.j '_j-iLs ,LAi>'iS oLäiJi o^j 

^jl_i^ij.il ^>:i«j i5 ^Lj'ii u^äj i3 UjLm 

9. (f 129") '&I>_;^JlerL5j;^ L.^ |.U^I^^^U.öxJ5 älji 

a 



Anfang: jl>.i>"il 



aJüsl^ü' .L^i-"5l oLsiJi o^. 



c^- 



o^ 






10. (f. 140") '^J^^ j» u~. 
Anfang: i3^-_^ jLi JLi xi^ ^i-^^^ o^' o*" i-55; 

11. (f. 149" — 152") Kleine Gedichtstücke auf 
Verschiedenes gehend, z. B. auf Geizige. 

12. (f. 153") Ohne Ueberschrift. Der Titel ist: 

Anfang: iC»X^S a^ls ,lol i^gÄJi »JÜ l\*^( 
* Äiil &jj iC«.5>, ^-Jis j_^Jus tX«j^ . . . ' ik*jjjü,i5 

Eine kurze im Auftrage des h-y»_jJ ^ 
verfasste Abhandlung theologisch - philo- 
sophischer Art: i}-^5 ül:_j.jJi iüi>Ji=> ^^LAJ J, 

'ü.L.jJ'S! J>*clJ"^' ji^*^? welche schhesst 
(f. 168"): ^\^'i\ ^j J.*£i vl-^' (3''i '^ 

v'j.'-si' ^J' i^^LjJ' »J^J'j vLJ' '^* J-i^ 6 

-^ C' ^ •• ^ 
Abschrift im Jahre 1260, 12. Rabi' I (1844) 
von j^l/oljiJi ^_ft«^. qJ q'^> i\4..S^. 

13. (f. 16 9=) UujL^l\ g.^.i.Jt f.c Jc*.iJI ^^5_;3' iüLXs- 

14. (f. 170") j.=>j> ^>^ ^^^ ^j:=. 'i3;0^Ji iCjbC5> 



68 



KLEINE ERZÄHLUNGEN. 



No. 9105—9107. 



15 



;S) -JiAj 'Xtai 



16, 

17, 

18, 
19. 
20, 
21. 
22. 
23, 
24. 

25. 

26. 
27. 

28. 

29. 
30. 
.31. 
32. 



(f. 17P) »,5,LXÄllßJ!_5 tL.«.J5 ^ JUi 

'oiiAij iüjiA-« j. S^j o^ *^* ''^^t^^'j 
Es ist die Geschichte aus 1001 Nacht 
I, 34 ff. (ed. Bidaq.), etwas abgekürzt, 
(f. 203») wJlJül ^ fcäS^jLxJl ÜAflS 

(f. 203") J.^ '^^zk\ ^\ ^ ^^\i ^^U\ ü^-i 

(f. 232") KÜ^i /ö 'ü'i^' t* o4^' O^' '^^ 

(f. 245") ^z. ^=-j ^yLi i^i! ^>-.s '^5jJ^.jJ! iC->as 

(f. 246") ^^L*sJ ^^\ (^^> '»V £* o'"**^ '^*^* 

(f. 247") j^^J^-aJi Jus 'j_^,JiJl iji-ü J.S.J! ÜAfls 

(f. 248") ^; JLs \.jlJl jv. i^;.jJ^J5 |***J' ii*=s 
'^,Eiil »»Lo i_)LLi:>i ^j ^c Läj (c^ u*y-^ 
(f. 255") »Äj^.IiJ;^^JCÜ!^^3 'ki5ÜLli j-o yj_^t ü*ai 

'tL»«-ü( v ^■^s^ Uo.i.<i tii^U! jjiaÄj ,-.Li Jsjk'i 
(f. 255") L^J ^5^.=. U, ^iLL.^i ^ pU^! x.^i 



O' 



,^ Uaaj v3Ls wi 



, -.AM.LÄJ) ,..l.^M 



O*^ 



'L 



,^-« 



g.Jl >.Ui Jj<w, A:S\*«.^ j, (j«j.b 



(£.274") J.AC ^^J,J '^3JLAaj•ii jL> ^j J^^s> X^as 



'(J~JL=. |._^ 



(f. 279") ^c ^^ O^ '0.^"^^' t" --^^^ ^""^ 
(f. 287") ^a:> 'o-^^^^' £* ^*r>:?a^ J^*=-' ^-^^ 

(f. 295") *.il ^^> '^LJ! ^^U_^ ^♦^ g^Ui- 
'lk-La^' ^x &,.jbL.S i_5^Uj ij5l\c ^j fjif^ iJLs 
(f. 295"— 298"). Zwei kleine Geschichten 
und einige Versstücke. 
(f. 299") 'Ä.^«;:iS ^>L^ ^X> '^iüxJt ü^j 



'Läjt ^JLUi ^.« icLJ o!J ^^i o.^_J! ^^i ^ 
(f. 308") '^:iü.JI ^:5Lc ^.0 o..Ji.A\ ^^j/^ x*25 

(f. 322") <oL=-L=>aJ1 ^3;>L>o j^ ^^.^Ls- K^aä 



33. (f. 324") ,_*»s ,_g5j 'j^*-'*« ;t^ iAjLxJI ä^j^o iüös 

(^ ■> t,^ .. . "LT 

Der Schluss dieser Erzählung (nach f. 328) 
fehlt. F. 329 — 334 weiss. 

34. (f. 335") w v_,^.^j ^j.:i\ y^h '^«^J! iijbo. 

Schluss f. 336". 

Schrift: (dieselbe wie oben bei No. 12) gross, kräftig, 
rundlich, deutlich, vooallos; und die Abschrift um das 
Jahr "^lisu. 

9106. We. 704. 

1) f. 1-20. 

47 Bl. 8", c. 16-22Z. {2OV3X HVa; 15-17 X lO-ll«""). 
Zustand: ziemlich unsauber, auch fleckig. — Papier: 
gelblich, glatt, ziemlich dünn. — Einband: Pappband mit 
Lederrücken u. Klappe. — Titel fehlt. Er ist im Allgemeinen : 



Anfang f. 1": J,^-^ j, ^^]^ w! ^t «JJlj ^s> 

\iyi\Jw, Kä^ oiv3 Äj!^ *wS-. .. . tiyH LiU l\**«S 

Sammlung verschiedener kleiner Geschichten. 
Die erste derselben handelt von As'ad bäsä 
und seinen 3 Zechfreunden (Namens xs-^jCw 
»■♦■rt.i/ij »Jijij.) und dem Arzte ^^äU^j! qUJL«. 
Die letzte erzählt die Liebe des Bedewi c :Lc: 
zu der Sultänstochter äas-jS und die Vereinigung 
der Liebenden. 

Schluss f. 20": (J^ n-^^p J-« |»L»X*»I pjl-cjj 



^Lj! ^y^ ^t l^üix*-^^ 



,>b 



'i cr^-^^'i ij^^^ 



JsJi 



Schrift: gross, meistens dick, rundlich, flüchtig, 
vocallos. — Abschrift c. '^^"/isos. 

9107. We. 710. 

71 Bl. Kl.-8^", 13 Z. (15XIOV2; llV3X7i/a'=°'). — 
Zustand: lose im Deckel; nicht recht sauber. — Papier: 
gelb, ziemlich stark und glatt. — Einband: brauner 
Lederdeckel mit Klappe. — Titel fehlt. Aber auf f. 1" 
stehen mehrere Titel, von denen sich der 1. auf das 1. Stück 



bezieht, nämlich: / iL'UJS .jJj äjLXs- 

Anfang f. 1" : 'kLi^Xa ^i, ^^li' q! ^\ M^ ^5^^ 

^i >JLk£ '^y^:'.^ WHi 1— ^iaÄS^. 



No. 9107. 9108. 



GROSSE ROMANE. 



69 



Es finden sich f. 1 — 31 einige kleine un- 
bedeutende Erzählungen, in ganz ungebildeter 
Weise vorgetragen, die anscheinend zu einander 
gehören, da sie mit der alsdann üblichen Formel \ 
i^\ ,«->jJi an einander geknüpft sind. Aber 
es lässt sich gar kein Zusammenhang unter ihnen 1 
erkennen. In der 1. Erzählung ist von einem 
sprechenden Vogel nicht die Rede, allerdings 
aber von einemVogel, der für einen kranken Juden 
geschlachtet wird, u. s. w. ; hauptsächlich handelt 
es sich um einen Apfel, dessen Genuss Hörner 
am Kopfe vi^achsen macht. Ausser dem Juden 
imd einem Derwisch spielt eine Frau, Jyaiii! äjLc, 
eine Rolle darin. — Die 2. Geschichte f. 6* 
handelt von qj^aJ' ,_jj, dem Sohne des Königs 
von r^ijiii- Es folgt f. lö"" die Geschichte des 
Fischers und der aufgefischten Kiste; 19'' die 



des Q-wl^t _jj', eines Wezirs in Aegypten; 
26" — 31 Geschichte des Hasan und 'Ali gelebl. 
Schrift: gross, rundlich, flüchtig, vocaUos. Nach 
f. 1 muss etwas fehlen, wenn überhaupt dies ergänzte 
Blatt dazu gehört. — Abschrift c. "'""/nss. 



Die darauf folgenden kleinen Geschichten 
f. 32 — 41 (wonach eine Lücke ist) sind von 
derselben Art, sie tragen aber nicht die Phrase 
i3yiJS ««^^j an ihrer Spitze. — Dann folgt f. 42" 
die Geschichte des JLi:^! -*ft^) mit der 3 Ge- 
schichten im Zusammenhange stehen, welche drei 
Derwische erzählen; 48"je^5\«-Jül^j! J>-J.i> sjL^, 
57'' ^>ya^\ ^A-o*J!j »Li ,«jJLv KjIXä» und 64'' 
jLäJ\ »U ^^JJio isüC».. — Nach f. 70 fehlt der 
Schluss ; die Ergänzung f. 7 1 " ist nicht richtig. 

Schrift: ziemlich gross, weit, vocallos, etwas blass, 

um '^1785. 



17. Grosse Komane. 



1. Eliskander du 'Iqarnein. 

9108. We. 522 — 529. 

8", 13-14 Z. (•21i;aXl5V2; 14' a-lSxlO-lO's"^'"). — 
Zustand: ziemlich gut. — Papier: gelblieh, ziemlich 
stark, etwas glatt. — Einband: Pappbd mit Lederrücken. 

We. 522 (118 EL). Titel f. V: 

Anfang f. 2*: ^^=»'j *>■^**J fJ^' »•^'» cc^*" 
Lo^i »j'Lsj O.J.* U.J qI^5 rT*€^ LS'*^"^ ^Lt ».AJji\ä<o 
U 'S! u^4 lX«j iis^U! 0_) kXij &J .-Mji sXa iiJL/oLs» 
!<i\ L*i.s Oj.»lj r-f^-'}' iAj^.i; Li:.^ -y^i^ iii^Ui tj^.'i 

ü^\ \xi.j vWi' ,*•♦-?" ^'■"^^ (j"""*' 
Behandelt die romanhafte Geschichte Alex- 
ander des Grossen. Dieselbe ist nicht in 
besondere Abschnitte getheilt, aber ziemlich 
häufig ist die Erzählung unterbrochen durch 
das Wort [oder J^sLiSS] ^5.^! JLä — für welches 
hier überall Platz gelassen ist — , womit der 
Fortgang der Darstellung eingeführt wird. 

Schrift: gross, flüchtig, nicht ganz leicht zu lesen, vo- 
callos. (Dieselbe in We. 523— 529.) —Abschrift cJ^^''iiB2i- 



We.523 (121 El.). Unmittelbare Fortsetzung. 
Anfang f. 2": Q_5.sjtJ 'S (>^i ^>*rf'i5 ^j u"LJi y:S'l 

We. 524 (1 1 7 El.). Unmittelbare Fortsetzung. 
Anfang f 2": i^\ j^^\ Jü» |.U äS^S i\«j ^.*amIL 

^! liliUj! »ÄP t!^J ..Ä«»^ (sI^.lXj (J^C ^^i L»JÜjO 

We.525 (112 El.). Unmittelbare Fortsetzung. 
Anfang f 2": qL^t^-, JLs^ jAijC«"^! t<JiUI i— ^sS^i 

We. 526 (123 EL). Unmittelbare Fortsetzung. 
Anfang f. 2°: Jj^.j ;\.;jiXJI ü^Jlj (j>c \^y^^ 

ü^l\ .\^S^\ 5^ij; k\s *P!)i ^j.^\ "3j o^^j^ "i »^^c qC 

Am Ende etwas wurmstichig. 

We.527 (117 El.). Unmittelbare Fortsetzung. 
Anfang f 2": OA»JI 'j;f^j — * 

F. 61'' ist leer, aber es fehlt nichts. 



,j^.j- ^\ yL-«J! 



70 



GROSSE ROMANE. 



No. 9108—9111. 



We. 528 (103 Bl.). Unmittelbare Fortsetzung. 
Anfang f. 2": l«.Xc( |».J jLs, ».ÄJ.o >-j'.j;( ^^c J^^ii 

We. 529 (106 BL). Unmittelbare Fortsetzung. 
Anfang f. 2»: S.U\ j**- UJa '01=,-*^^ ^^ i3 

Die Geschichte endigt mit dem Tode des 
Alexander, der Klage um ihn und dem Be- 
gräbniss desselben. 

Schluss f. lOÖ*": Oj.j>.j j>.ääj o.^' L*j1 f^ 

LaaS .-»'»i» ».♦**1-J l-^l.*^5 '••fJ U*-'*''^' t.?^'' «.xajlXx 
,.,..<^c^ s-*^)' ^J^i'ä öA^. J>r^J *'>«*jIj ajIsj c:*io J«**« 
lÄSJ. 'KvL* ^^J^J; i^>^ ^^T^' >*; oU »jl J.*Sj xi*> 



LjÄi>J_j.j "S q'^ |jL*aÄÄj^j 



■j cj 



.; 



o- 



O- 



,Li U 



9109. We. 530. 

90 Bl. 4'% 18 Z. (223/iX IS'/a; 20 X lOi/s"^""). - Zu- 
stand: lose Lagen u. Blätter; nicht überall ganz sauber. — 
Papier: gelblich, glatt, stark. — Ein band: Pappdeckel mit 
Lederrücken u. Klappe. — Titel f. 1" von ganz später Hand: 

Anfang f. 1": ^L^äJl ,.-^' ;L..:>5 ^i^ A*^l 






.«A3 Jw.i^ >iv«j ^\ ^jc^\ ^J^ ^:>\ Ja.^P 0>^ 









^jl L^A 






Der Verfasser hat eine Menge Werke über 
Alexander gelesen, besonders auch das grosse 
Geschichtsbuch |j3c"il ;jj^i_^.ji , das besonders 
reichhaltig in Betreif der Geschichten der Könige 
ist, ausserdem auch genealogische Werke. — Er 
giebt zuerst f. 1" unten bis 4" oben einen Ueber- 
blick über die Könige in Babel, von o^^^aL» an 
bis auf ^»-^ii der kurz vor dem Tode in einer 
Ansprache an die Grossen seines Reiches seinen 



Wunsch ausspricht, dass sie das Kind, mit 
welchem seine Gemahlin schwanger sei , als 
seinen Nachfolger anerkennen mögen, gleichviel 
ob es ein Knabe oder ein Mädchen sei; welchen 
Wunsch zu erfüllen sie Alle versprachen. — 
Dann erzählt er, f. 4** unten if., wie die Königin 
eines Knäbleins genas, diesen aber, um die 
Herrschaft für sich bis an ihr Ende zu behalten, 
tödten lassen will, wie die Amme sie davon ab- 
bringt, wie er in einem Kasten aussgesetzt wird etc. 

Dieser Band hört auf in der Erzählung, 
wie die Könige \IjLxi.s und |.ju«Ji und auch »}^,.i 
vom Götzendienste ablassen. 

Schluss £90": xj^l p^li ^ o/j ^■^\ J.-. 



»iL*»'il -.C 






LS' 



JLc 



Schrift: ziemlich gross, gefällig, glcichmässig, vo- 
callos. Stichwörter roth. — Abschrift c. "=",1737. 

Die Erzählung ist, von der Einleitung abgesehen, 
kürzer als in We. 522 — 529; dieser Band umfasst etwa 
We. 522 u. 523 bis f. 54. 

9110. We. 532. 

59 ßl. K1.-8", 17 Z. (15V3 X lO'/s: ll'/s X TV"). — 
Zustand: die obere Hälfte (und mehr noch) ist wasser- 
fleckig; ausserdem nicht frei von Flecken. — Papier: 
gelb, glatt, ziemlich stark. — Einband: Pappband mit 
Lederrücken. — Titel f. 1": 



J 



lXxJCv«Z>I 



»pyv- ^x, j. 



..,-0 Tui\.^l\ %-A\ 



■J-- 



Dieser Theil der Geschichte Alexanders 
umfasst den Inhalt von We. 528, 17", 1 bis 
529, 25'', 4. Er geht von der Bekehrung des 
Chazarenfürsten bis zur Ankunft des Neffen 
des Königs .iL»Aj bei Alexander und dem 
Weitermarsche auf die Stadt LsbLs.. 

Er beginnt f. l*": „Ja ^j>- Uj ».♦IcS. iA«j. 
.,A 2c .*a:ä-! i_*l .»aj( tX«j »jl: 
J3\i J^L-öJ! j Ui' Üi LUcI ic:]^:> >_jWP Jlj »^^c 
^\ ij5A.jJLj UJ1.E vy' ^-j-« ^«5 und hört f. 59'' 
auf mit den Worten : w^»-L*3 ^a ^U U l/oL 
'»-j:^ (J^c J«*s( »-*c ^^i^ ^ »-jU^i jLail iA»>.J LäLLs» 

Die Fassung des Textes ist kürzer als in 

We. 528 ff. 

Schrift: klein, gefällig, gleichmässig, vocallos. Stich- 
wörter roth. —Abschrift c."^"'/i737- — Nach f.l fehlen c.8Bl. 

9111. We. 531. 

56 BL 8"°, 19 Z. (21 x IG; 16 X 11'^°'). — Zustand: 
in der oberen Hälfte wasserfleckig. — Papier: gelb, glatt, 
stark. — Einband: Pappbd mit Lederrücken und Klappe. 

Titel fehlt. Es ist der Schlussband von 



lils .jÄl fc>5i,Li U5^ t!5ijAj 



No. 9111—9114, 



GROSSE ROMANE. 



71 



Anfang f. 1°: jUs tXx^i, ^_= 



■; 






f LaXo"!! J^Aäj q( j^,L-»J'5^ j_^c -r*-?^- C5^' '■^ *-J-^:j"^ 



\jl e5;i*ii L\S> 






».Ific 



= We. 529, 10% 1. 532, 50^ 3. 



,^' 



-* ■ 
•Li» -\.s 

Der 

Text ist fast wörtlich derselbe wie in We. 529. 
Scbluss ebenso. 

Die Erzählung beginnt hier, wie die Könige 
Iläf und Singäb (.wiLi^^^-^) den Alexander be- 
suchen und sich zu seinem Glauben bekehren. 
Dann folgt der Kampf des Sälim mit dem 
Drachen etc. 

Schrift: ziemlich gross, geläufig, gleichmässig und 
deutlich, vocallos. — Abschrift im J. "™/i757. 

9112. Spr. 1362. 
1) f. 1-39. 

64 Bl. 8'°, 15 (14—17) Z. (16— I6V2 X 11 : IS'/s 
X 8'/a'™). — Zustand: sehr fleckig und schmutzig. — 
Papier: ziemlich stark, gelblich, nicht besonders glatt. — 
Einband: Pappbd mit Kattunrücken. — Titel fehlt; nur 
f. 1" oben am Rande ist von anderer Hand geschrieben: 

Anfang fehlt. — Das Vorhandene be- 
ginnt f. 1": j^>.s»L/i> ii5vi.H Lfjl JlSj \jOy>^ ^i ^*J 



«.Xc 



r^;^* r^' o 



..Li 



ö^W jLiJ( s^iLi '^j^i (»^-S'^ i5 J«'=*>i 

1) Dieser Band beginnt mit einem kurzen 
Gespräch des Eliskender mit der Königin >~*Jo,^ 
ihm gegen die mächtige Stadt IvjLLj^ beizustehen, 
die von f^*^) vertheidigt wird. Was denn auch 
geschieht, Rustem wird besiegt, die Stadt bis 
auf die Festung, welche Rustems Sohn inne 
hat, eingenommen und dieser durch einen Brief 
zur Uebergabe aufgefordert. Dann ist eine 
grössere Lücke. 

2) Elhidr schickt den Perser qL;;a.»5»=- mit 
Botschaft an den ,.,Li-,^ von ..-j.awas: Tod des- 
selben, und neuer Aufbruch, und Aufforderung 
an den qL^-'« von ,s^a zur Unterwerfung und 
dessen Vorbereitung zum Widerstand. 

3) Was mit dem König ki5vj-».j geschah: 
Zweikampf seines Wezirs mit Elhidr und Tod 
desselben wie auch des Königs. Weiterer Sieges- 
zug des Eliskender über Dijärbekr nach ä.jj^So^j 
und Rückkehr nach jC^yLLij'; Vorbereitung zum 
Angrifi" des mächtigen L,i..jLjt\Jt, Brief an den- 
selben und Gebet des Elhidr um Sieg. 

Die Handschrift ist voll Lücken und ausserdem falsch 
gebunden. Die Blätter folgen : f. 1, Lücke, 14 — 19, Lücke, 
2—13, Lücke, 20—39, Lücke. 

Schrift: ziemlich gross und dick, etwas in einander 
gezogen, nicht besonders deutlich, vocallos. — Abschrift 
c. 1800. 



9113. Spr. 1356. 

92 Bl. 4'°, c. 19 Z. (23 x 16; 18—19 X 12—13™). — 
Zustand: grössere Flecken, besehmutzt. — Papier: 
stark, weisslicb, nicht glatt. — Einband: Pappband mit 
Kattunrücken. — Titel fehlt. Auf dem Deckel steht: 



Anfang fehlt. F. 1" beginnt: wLs _y^i.| U. 
'i\y^\ ij»*c |.L*j1 j J.iÄ.Äi lA's^ iiAic ^/ä ^.i" 

Inhalt: Ein Theil der sagenhaften Ge- 
schichte des Eliskender. Beginnt mit Erzählung 
der Belagerung der Stadt L*o.jL>, Eroberung 
derselben mit Hülfe des Brennspiegels, und 
Unterwerfung des Königs oli.c, und geht bis 
zur Ankunft des Königs ^A^ in der Insel 'i.jXaja 
und Bericht seiner Erlebnisse. 

Dieser Theil schliesst: aS^iAc ^\ ^iiA^o^ J^S'j 

ist aber damit nicht zu Ende. 

Schrift: gross, ziemlich blass, unangenehm, aber im 
Ganzen deutlich. Ziemlich correct. — Abschrift um 1800. 

9114. Spr. 1357. 

1) f. 1 - 58. 

60 Bl. 8'», 15 Z. (21 X 141,2; 14 X lOVa'"). — Zu- 
stand : schmutzig, voll grösserer Flecke; die ersten Blätter 
oben schadhaft; ebenso schadhaft f. 18. 19.53. — Papier: 
gelb, ziemlieh stark und glatt. — Einband: Pappband 
mit Kattunrücken. — Titel f. 1" (mit rother Dinte): 

Anfang dieses Theiles fehlt. — Das vor- 
liegende Werk beginnt mit einem Gespräch 
zwischen o^-j-« und dem jungen v'j'-^ und 
dann mit dem Kampf zwischen jenem und dem 
^jt^^fs-^if. — Das Blatt 2" beginnt (die ersten 
Worte sind nicht recht lesbar): J-^s- J. Lit Us 
Oj.4<< '—'■^J Sm^xW 1A5> w«.jL:>- ^! **o ^A 'V\ 'XsA 

imd diese Handschrift schliesst, nach kurz zuvor 
berichteter Zurückkunft von dem Zuge nach der 
Quelle der Jugend, mit der Erzählung von der 
Entlarvimg des Juden Li--^^, der einen Mord- 
versuch auf Eliskender vorgehabt. Die letzten 
Worte auf f. 58" sind: ^^^1 ^ vi^«.U Ai ^"3!^ 

Die Schriftzüge sind persisch, ziemlich gross, deutlich, 
vocallos. Abschrift um 1800. — Der Text in rothen 



72 



GROSSE ROMANE. 



No. 9114—9118. 



Linien eingerahmt, im Ganzen sorgfältig — Lücken sind 
nach f. 6. 19.29. 34. Der Schluss dieses Bandes fehlt 
ebenfalls. 



9115. Spr. 1358. 



24 Bl. 8'°, 22 Z. (21';2 X U^/i; 16 X U'/s"^") — Zu- 
stand: schadhaft, fleckig, schmutzig. — Papier: gelblich, 
ziemlich stark und glatt. — Einband: Pappband mit 
Kattunrücken. — Titel fehlt. 

Anfang: Was vorhanden ist, beginnt f. 1': 

»^- XXU.j( rj^ k'i'-*^'^ 'Lr'j- ' LS^* N^Ij':! i^*-^ 

Dieser Theil der Iskender - Sagen beginnt 
mit der Erzählung vom Empfang der Insel- 
Könige und dem siegreichen Zuge nach ^lä-ci.* 
(Bekehrungszüge zur Ausbreitung des wahren 
Glaubens und Vernichtung des Götzendienstes) 
und endet mit Ankunft vor der Stadt LäljL>, 
dem König p-U^i gehörig. 

Die letzten Worte auf f. '24" sind: vü^Lii ^■ 
'jC*».c^ ^.i.\\^ I^LjAJ'. ii5.Äji} >^*^jS 

Der Band ist damit nicht zu Ende. 

Schrift: etwas blass, ziemlich gross, ungeübt, deut- 
lich, yocallos. — Abschrift um 1800. 



9116. Spr. 1359. 



31 Bl. 8'°, c. 22 Z. (21 X U'/s; 16 x IP"»). — Zu- 
stand, Papier, Einband wie bei Spr. 1358 (Pappband 
mit Kattunrüeken). — Titel fehlt. 

Dieser Theil schliesst sich an Spr. 1358 

an; er beginnt mit f. 1'': ^-=- ^^^ J.sUJ( Jts 



i\ LsJü..s» w>.=-iAa -'o5 



a~ O 



\S Ia L/Oj £."i^3> ^/O 



Dies entspricht in Spr. 1358 f. "23", 8 von unten. 

Die Erzählung geht weiter bis zur Ankunft im 
Lande J..*>a3 j, das von ^_j.AJ,*i-.Ä-' bewohnt wird. 

Die letzten Worte auf f. 31": f^i\^'\ Ji Us 
l;j'5 \yiKi 8;:^*<*j "i' SjUc ^^J o*^J ;'^*5 ^^•^ ^t^ 

Dieser Theil ist damit nicht zu Ende. 

Schrift: wie bei Spr. 1358. F. 2. 3. 10 von anderer 
Hand geschrieben, sehr unschön. 

9117. Spr. 1361. 

42 Bl. 8'°, 15 Z. (20 X 14; 15 X S'/s""')- — Zustand: 
schmutzig und voll grosser Flecken. — Papier: ziemlich 
stark, gelblich, glatt. — Einband: Pappbd mit Kattun- 
rüeken. — Titel am Rande (f. 1") rechts oben, von 

anderer Hand: ^^aJ\.«.i i^^ai s^^ 

Anfang f. 2" fehlt. Das Vorhandene be- 
ginnt f. 2': ^^*j "i. .r>( LlJl , JL«-' »-^'Ij ai— i^J i-T'« 



i^iAJb v^^JUs» LXi^. mvaXw.j) k_jjc.« c^^^^» 

Inhalt: Schluss des Briefes des Eliskender 
an den indischen König j_ji , Herrn der Stadt 
__ji;s, worin derselbe aufgefordert wird, dem 
Götzendienst zu entsagen, und Ueberschickung 
desselben an den König u. s. w. bis zur Ueber- 
windung desselben, Unterwerfung seines Sohnes 
.LyL^. , und ebenfalls seines alten Vaters ^y'^-, 
und Annahme des wahren Glaubens: worin 
sich der Aufbruch zu neuen Thaten knüpft. 

Schrift: gut, ziemlich gross und weitläufig, vocallos. — 
Abschrift im J. ""^'lees '^on j_5^.Liül.J( oK,J^^Ji3,L.Ji lX..c 

Ueberall (im vorderen Theile) steht ;_ji und nicht 

,_j.s, und -._y>^5 und nicht ■r-y^- 

Die Blätter folgen so auf einander: f. 1 — 4. 26 — 34. 
10—25. 5. 6. Lücke. 7—9. 35—39. 

Daran schliesst sich ein neuer Theil, der 
mit dem letzten Theil des letzten Satzes im 
vorangehenden Theil beginnt (f. 40°). Hier 
wird nun der Aufbruch zu der „ Wunderstadt « 
der beiden Könige w'--?^'- ""*^ V^;*' erzählt, 
deren Befreiung von der Plage eines Drachen 
unternommen wird. Mitten in dieser Erzählung 
bricht die Handschrift ab, wie Eliskender sich 
an Elhidr um Rath in dieser Sache wendet, 
mit den Worten : o^ääJI ^j^.iX*»"5! li^iLJS ^ ^ 

^^5 Lj ,ii^\ i^il (sie) 5>fi U liLs^ 1^ y>^'\ (^J^ 

',^.5 Ji ti^Li \iJI (sie) o^^ ,__5)^c >-'■ iJLäi >.Ui 

Die Handschrift ist also defect. 
Die Schrift von f. 40 an hat durchaus magrebinische 
Züge, ist weniger correct, schlecht geschrieben, vocallos. 

9118. Spr. 1360. 
1) f. 1-25. 

70 Bl. 4"°, c. 18 Z. (22»;2X16: 17— I8x 12 — 13<="'). — 
Zustand: ziemlich gut, bis auf einige Flecken. — Papier: 
gelblich, ziemlich stark und glatt. — Einband: Pappband 
mit Kattunrücken. — Titel fehlt. 

Anfang: A.AjA*ii ^J^c L?';-**' o' L5^' CJ-^'-"" 

..AAv^^j^ 'l.^/oLäj ,JvaJ,->»'51 J.«="j '^^yS' l_jitliJ äj_^L\I' 

iXj.-: i^Süli" ü5.Ui UjI jjtc' i^Tc ^wu=i-( .■0 JLäs LjJlc 

Dieser Band der Iskender-Sage beginnt mit 
dem Besehen der wunderbaren Erz-Stadt Solei- 
mfm's ben däwud, dem vergeblichen Zuge nach 
der Quelle des Lebens, dem Geschenk der 
wunderbaren Weintraube, dem Zuge nach Afrika 
etc. und schliesst die Geschichte des Helden 
mit dem Zuge nach Mekka und dem alsbald 
erfolgten Tode desselben f. 1 3% unten. 



No. 9118. 9119. 



GROSSE ROMANE. 



73 



Dann folgt f. 13% 4 von unten ein Nach- 
trag zn der Geschichte seines Endes, der f. 25'' 
schliesst : Kju.l s-^i^ HJ^a^ J-J^-fJ f^^ »J'lsj o^jlij | 

o > u > 

Schrift: f. 1 — 8 regelmässig, nicht schön, aber deut- 
lich; von f. 9 — 25 ist eine andere Hand, sehr unschön, 
immer flüchtiger gegen Ende, gross und unangenehm, wenn 
auch ziemlich leserlich. — Abschrift vom J. '"'" issi- 



In We. 614, 41, f. 385. 386 und 42, 
f. 387 — 894 stehen zwei Stücke aus der (roman- 
haften) Geschichte Alexanders. Der Erzähler 
ist g5;^*ai5 (wie in We. 530). 

2. Seif d'ü jezen. 

9119. We. 624-632. 

4'°, 14— 20Z. (221/3X15',!!; 17 X lOVa-H"^"). — 
Zustand: ziemlich gut. — Papier: gelb, stark, nicht 
recht glatt. — Einband: Pappband mit Lederrücken. — 
Titel We. 624, f. 1": 

Anfang f. P: 



LS" 



U j |Jf 



sij\^ £C^- 



.^1 



jO.L= 



Cf 



•LXäj'> 






i:r 



o^i a*^^' u^;' ^ CT^"^ o'^i oj^' -5^ c 






*i^'^. 



'■^' o^i r^ o^^^' 



c • ^ 

Der Himjarenfürst Ettobba' d'ü jezen mustert 
sein Heer eines Tages und fräst in Stolz und 
Freude seinen Wezir, Namens Jat'rib, ob wol 
ein König mächtiger als er sei und ein grösseres 
Heer als das seinige von 400 000 Mann besitze? 
Der Wezlr antvrortet, weit im Osten wohne 
ein noch mächtigerer König, Namens Ba'lbek, 
der für seine Frauen einen eigenen Palast ge- 
baut habe; wenn er einer derselben beiwohne, 
höre man sein Geächze und Gestön 4 Para- 
sangen in die Runde. Er beschliesst einen 
Kriegszug gegen denselben , bricht mit seinem 
Heer auf, zieht über Mekka, sieht dort die 
Ka'ba, beschliesst dieselbe niederzureissen und 
prachtvoll aufzubauen. Der Wezir räth davon 
ab, jedoch vergebens; in der Nacht aber befallt 
ihn eine Geschwulst; der Wezir stellt sie als 
Strafe für sein Vorhaben hin, der König lässt 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



davon ab; aber er besinnt sich, meint, es seien 
nur Blähungen, und will doch den Tempel 
einreissen; seine Krankheit wird ärger, schliess- 
lich giebt er sein Vorhaben auf, giebt aber, 
auf nächtlichen Traum hin , der Ka'ba einen 
„römischen" Ueberhang und, nach einer weiteren 
Einij^bung, einen kostbareren, von Seide und 
Gold gewoben. Darauf zieht er 10 Parasangen 
weiter und mit des Königs Erlaubniss baut der 
Wezir, der in alten Rollen und Büchern die 
Ankündigung der Sendung des letzten Propheten 
Mohammed ben 'abdalläh gelesen hat und im 
Voraus an ihn glaubt, dort eine Stadt seines 
Namens und bevölkert sie. Sie ziehen weiter, 
König Ba'lbek wird verjagt und ein Stadthalter 
eingesetzt, und im Lande der Habesiteu und 
Sudan baut der König an einer passenden Stelle 
auch seinerseits eine Stadt, die er ^-J**•J' t'.*:> 
nennt, und will nun von weiteren Eroberungs- 
zügen ablassen. Aber der König der Habesiten, 
Namens J<c.\ oi*-., ist mit der Niederlassung 
dieser Fremden, in seinen Landen , ohne seine 
Einwilligung, nicht einverstanden und beschliesst 
sie mit seinen 600 000 Reitern auszurotten; 
er hat um sich 2 Weise , deren Einer, wsjy' 
mit Namen, im Stillen die Ankunft des in alten 
Büchern verheisseuen letzten Propheten erwartet; 
der Andere heisst (j<-j^^ä;;. : dieser räth, von 
Gewalt abzustehen und List anzuwenden, näm- 
lich den König zu beschenken und zu vergiften. 
Dieser Rath findet Beifall. Der König über- 
sendet Geschenke und eine schöne Sklavin, 
Namens «>j.«.s, die ihn liebkosen und vergiften 
soll. Aber Errif lässt ihn heimlich von dem 
Plan in Kenntniss setzen, die Sklavin bekennt, 
findet Gnade in seinen Augen, er wohnt ihr 
bei, sie wird schwanger, er stirbt. Er theilt 
aber seinen Weziren und Grossen den Umstand 
mit und bestimmt, dass das Kind, wenn es ein 
Knabe sein sollte, sein Nachfolger werde, sobald 
es erwachsen; sollte es ein Mädchen sein, solle 
derjenige, welcher sie dereinst heirathe, über 
sein Reich herrschen; bis dahin aber, dass das 
Kind so alt geworden, solle die Mutter herr- 
schen. Als die Sklavin nach seinem Tode 
einen Sohn geboren, setzt sie denselben alsbald 
im Walde aus; ein Reh nährt ihn einige Tage, 
ein Jäger findet ihn, nimmt ihn mit, bringt ihn 
zu König -';sl, der sich seiner annimmt und 
ihn gross ziehen lässt; die ihm zu gleicher 
Zeit geborene Tochter lässt er besonders auf- 
ziehen; diese erhält den Namen «.xiLii, der Knabe 

10 



74 



GROSSE ROMANE. 



No. 9119. 



heisst s^läJi 



U-~' 



~i>. 



Sein Lebenslauf ist Gegen- 



stand dieses langen Romans. Seine Abenteuer 
beginnen mit den Leistungen, die er zu erfüllen 
hat, ehe er die von ihm geliebte \/oLi heirathen 
kann. Bei der Gelegenheit — um das Buch 
j).xAJi ^;'J aufzufinden — kommt er an ein 
Kloster, findet gütige Aufnahme, wird zum 
Islam bekehrt und erhält den Namen v-a**. 
(oder ausführhcher ^^ij jö v_s^*~) We. 624, 34''. 
Es handelt sich in diesem Roman theils um 
die Vorzüge und das Uebergewicht der Semiten 
über die Hämiten , theils um den Sieg des 
Isläm über andere Kulte und Ausbreitung 
seiner Herrschaft. Verwendet werden zu die- 
sem Zwecke nicht bloss Menschen , sondern 
auch Geister in grossen Massen. Einige der 
vorkommenden Personen, ausser den schon 
Genannten, sind: ^-.svjJI ^j^X«*-, (j_»jpy!*», 
,.^\.w.J\ v;i,i-, oLa>, äwoLip, «.Jläc, ...j^is, .IXj\ A*ci 
später t\**aJi vA.^E genannt, ./Cs>, J^L.rfivXJ', J^^^*E, 
OLPiX^J', Q^j5 *.*2Stc, _bJLsJ!, o^SwXi', jLfljl (_,~J.', 

^_g^A^Ji Jj-^' *-^'~?"^-''5 U^•^"■^'5 C>Ul3"i' \iä5.JU, OiAo', 



1^-^^ , V_J=^' ^*^'^5 






O^iJ 



»•♦^F, 



^_j.J0L.i;, 



g3LcjJI_jjS, |.5^4J, v^^t^-^, LT-L^JL., Oj,SJ^j, ^^U4l_,_»i, 

Die einzelnen und zimi Theil viel ver- 
schlungenen Abenteuer können hier nicht an- 
gegeben werden ; sie sind oft genug ermüdender 
Art. — Die Geschichten schliessen damit, dass 
der altgewordene Seif sein Reich, dessen Grenzen 
er noch zu guter Letzt sehr erweitert, an seine 
Söhne und Enkel vertheilt — • nachdem vorher 
noch ein Strafgericht abgehalten über einige 

OD O 

Schuldige — • und selbst in eine Höhle des 
Berges Elgujüsl (^J.^^^^\ i}-*=-) gebt, wo er 
von den Seinigen Abschied nimmt und seine 
Zeit in Anbetung Gottes verbringt bis an seinen 
Tod. — Die eingestreuten Gedichtstücke sind 
weder lang noch zahlreich. 

Schluss We. 632, f. 124": ^ :>\J ^ 
L/o (^lXjIj ji««*ji^ i^s».Ji ^^c ^lXäc Ji ,£.jLj im' 

iuL*s>l 'jy^Ais jL**il ^^\ i^j jL^^ f^'^'^i (^^ <''>^i^ 



, _!! L^iAxj '•iLm.j jy.j ^**j>i v_s*«» k!5.i*j' cXÄc 

OIÄUI ^JL5> bLjI (^Ji jL»*i' j wS;V^ ti^Uj^ \j>J<Xi 

We. 624: 79 Bl. Schrift wie bei We. 533. Im Text 
sind oft freie Zwischenräume: es sind die Worte , ?.iJ) Jls 
ausgelassen. 

We. 625: 76 Bl. (22V3 X 15Va; 17xlOVa— U™)- 
Nicht ganz frei von Wurmstich. Im Uebrigen Zustand 
etc. und Schrift wie bei 624. 

We. 626: 132 Bl. (21V4 X 15; IG x 10':°>). Zustand 
(nicht ganz fest im Einband, auch nicht frei von Flecken) 
etc. und Schrift (c. 20 Z.) wie bei 624. 

We. 627: 76B1. 4'°, c. 19Z. (22» iXl6; 17x11"=°").— 
Zustand: sonst ziemlich gut, doch gegen Ende oben am 
Rande fettfleckig. — Papier: gelb, etwas grob, nicht 
recht glatt. — Einband: grauer Pappband mit Leder- 
rücken. — Schrift: ungleich, flüchtig, nicht überall leicht 
zu lesen, vocallos. — Abschrift c. '-*''/i824. 

We.628: 70 Bl. (22isXl6; 17-19x11 — 13'="'). 
Zustand etc. und Schrift wie bei 627. 

We. 629: 71 Bl. (22xl5V2; 17V2 x lO-ll'/a"""). 
Zustand etc. und Schrift wie bei 627. 

We. 630: 56 Bl. (22xl5',2; 17' 2 X U— 12<='"). Zu- 
stand etc. u. S c h r i f t wie bei 627. F. 39". 40" sehr beschmiert. 

We. 631: 55 Bl. (22 x 15V2; _lV!o x ll'/a— IS«"). 
Zustand etc. und Schrift wie bei 627. 

We. 632: 124 Bl. (21 x 15; I6V2 X 10V2'=°=). Zu- 
stand etc. und Schrift wie bei 626. 

Anfänge: We. 624: s. oben. 
We. 625, f. 1": wsULI ^I^Jt jlij 'öl ^J o-^j 

We. 626, f. 2": (J^^i (^^ J>^L»j „_yÄ8xi /äjlbi' 
uJsJj i^j'i .•■;j .<3 ;_ÄA<~ i!i5<.W J.i-iAs li^iÄSj 

We. 627, f. 1": ^läi '^i L^>.=. lXs KJlVJI »Ä5' 

ü^\ >_ÄA.w i!i^Ji.*Ji Nai^*j vi:Afti.ii s.*^! Niy^J^ 
We. 628, f. 1": i^JJ ^^ '^jr^-'i /^-^ '^^♦^' (>«' 

We. 629, f. ]": _>S'5 tdipLj' ^^j ^i! i..^.??. wi 

.:?,ji si.\cLa»^j jtsS- (c*'' fS--"' *^-'' 'r! ^-^^ 
We. 630, f. 1": Uj-L5> ^ilsJi t^J.'^il ^^i ^^ 

We. 631, f. P: jLäs ^_^ix, Liy J.>!^ l^JCU »J"i 
_^5 LjJüU ijiÄJ! q1-J;«J' '^^ o>^ 0'°-5 f^ 



No. 9119—9121. 



GROSSE ROMANE. 



75 



We. 632, f. 1": ^Ji ^JJi l\«vO; »u\j ^a JiÄJi 

JjU»-. JijkXj; J; ^j-vU' is<^J3 <A«ij; (^J'-c ^j 

9120. We. 633—641. 

We. 633: 139 Bl. S'"», 13-14 Z. (212,3X15' 2; I4VaX ' 
lOVa'^™)- — Zustand: ziemlich gut. — Papier: weisslich, 
glatt, ziemlich ttark. — Einbaod: Pappband mit Leder- 

rücken. — Titel f. 1": ZIZI~ZsIIir~p, j."5S 

^We.624 ff. DieWortfassuug weicht öfters ab. 

Schrift: ziemlich gross, von zittriger Hand, weit, 
aber nicht leicht zu lesen, vocallos. Im Text öfters 
Zwischenräume frei gelassen; es sind die Worte ^.1 Ji Ji 
zu ergänzen. — Abschrift c. '-^"1834. 

We. 634: 92 Bl. (223 4Xl6'o: IS'/a X 10' o-ll<:">). 
Zustand, Papier (zum Theil dicker) etc. und Schrift 
ebenso. 

We. 635: 92 Bl. (22'2X IG'j: lö',;. x 10' 2 — IP"»). 
Zustand etc. und Schrift wie bei We. G34. 

We. 636: 53 Bl. (2PiX 16: n'/jX 13'^'°). — Zu- 
stand: unsauber, lose Blätter und Lagen im Deckel. 
F. ÖO*" leer. — Papier: gelb, glatt, ziemlich stark. — 
Einband: Pappdeckel mit Lederrücken. — Schrift; gross, 
kräftig, etwas rundlich, deutlich, vocallos. — Abschrift 
c. '^'^' 1785- — Arabische Foliirung. 

Es fehlt zwischen 635 und 636 ein Band , umfassend 
den Text We. 626, f. 1—79", 13. 

We. 637: 39 Bl. (22 X IG'a: 17';a— 18 x IS-^"). Zu- 
stand etc. und Schrift wie bei We. 636. 

We. 638: 35B1. (21',4Xl5' 3: 17' 2X 13'/2— H^"-). — 
Zustand: sehr unsauber, Bl. 14 eingerissen; zum Theil 
lose im Einband. — Papier etc. und Schrift (aber enger 
und kleiner, c. 25 Z.) wie bei We. 636. 

Nach We. 637 fehlt Mehreres, vielleicht 1 Band. 

We. 639: 82 Bl. 8", 16—17 Z. (21','4X lö^ 4; 16' 3— 17 
X 131 3C111) — Zustand: im Ganzen gut. — Papier: 
gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: Pappband mit 
Lederrücken und Klappe. — Schrift: gross, weit, deutlich, 
etwas rundlich, vocallos. — Abschrift c. "^1737. — ; 
Arab. Foliirung, dabei f. 71 übersprungen. 

Schliesst sich nicht unmittelbar an We. 638 an. 

We. 640: 47 Bl. (21'4Xl5; 16 — 17x11 — 12™). j 
Format etc. und Schrift (etwas grösser) wie bei We. 639. 
Zustand: die Lagen fast lose im Einband. Bl. 2 — 5 
ergänzt, von grösserer, kräftigerer Hand. 

Schliesst sich nicht unmittelbar an We. 639 an. 



Die letzten Worte hier: 



S ,.J '^\ 



^y o 



iQ\\i^i ^yit fj^*.M Jw«.\ÄJ i5^^* '•i;"^ >_^.jL1;2j' .^j.aau 



13-'":^ 



»,iLi 



,3 kj^/tojC J»ji2: 



i.\s U~J»' S^i (^)i 



We. 641: 41 Bl. 4'°, c. 23 — 27Z. (24x18; 21—23 
X 15 — 16' 2"^"). — Zustand: fast ganz lose Blätter und 
Lagen; sehr unsauber und fleckig, besonders an der oberen 
Ecke, ausserdem hauptsächlich f.20. 21. — Papier: weiss- 
lich, stark, etwas glatt. — Einband: Pappdeckel mit 
Lederrücken. 



Anfang f. P: 



Vyi^ 



.1: j^^-i 



Lc a.^a2 J-SSJ 



gJi ^^LJ- ^y^; o^^^ ^ 



L.ß.jL«. liS^j «..LI3 



U^ ^A 



Schliesst sich nicht an We. 6 40 an. Dieser 
Band beginnt damit, wie .a^ von seinem Vater 



oi*~< kiS^LJi die Erfülhing seines Versprechens, 
dass der König i_):c. J ü5vUj5 ihm seine Tochter 
zur Frau geben solle, erbittet. Dieser aber, 
der zugegen ist, sagt, darüber habe er keine 
Macht; und als jener erstaunt nach dem Grunde 
fragt, antwortet er, sie sei mit i^oj verheirathet. 
Dieser, der sich am Orte befindet, wird herbei- 
geholt; Anfangs weigert er sich zu kommen, 
weil er für sein Leben fürchtet, aber der König 
(jTjJI verbürgt sich für seine Sicherheit, etc. 

Der Band schliesst mit der Unterweisung, 
welche der Seih j^-i;LJ dem König Seif giebt, 
auf dem Nashorn zu reiten, und mit der Be- 
gleitung, die er und seine Söhne ihm nach der 
Stadt oji.=> geben; und erzählt endlich von 
der in Folge eines Traumes erfolgten Bekehrung 
des JLiJI j-jj ,_A,«*a/i zum Islam und der Frei- 
gebung seiner Gefangenen, darunter »J ü5iUii, 
Sohn des wä**« u^W. 

Schluss f. 4P: Ui üi^alb! li! ^^»a2xi jJ JLaj 

Schrift: gross, ziemlich gedrängt, etwas rundlich, 
deutlich, vocallos. Die Schrift geht meistens bis knapp 
an den Rand. — Abschrift vom J. 1223 (Jafar (1808). 

Mit diesem Bande ist der Roman nicht zu Ende. 

9121. We. 643 — 652. 

4'°, c. 19-23 Z. (22 X 153,4; 16-17' 3 X ll','2<^"). — 
Znstand: ziemlich gut, doch fast lose im Deckel. — 
Papier: weisslich, stark, etwas glatt. — Einband: Papp- 
band mit Lederrücken. — Titel We. 643, f. P: 



o'- 



a" 



Ji^5 



(mit Hinzufügung des früheren Besitzers: 



^.ilAiJJ i^\ Jv,*E ;^ 



Anfang f. 2": / iJli-S 



r&**=-i 



■^.A 






^ C5^' 



&^ 









ij' 



I«.Uj lo Q_^^ L-^ (jl^ Li 



xr 



^ 



Dieser Band enthält eine im Einzelnen viel- 
fach von We. 624 verschiedene Darstellung der 
Geschichte des Königs Seif. Besonders zu 
bemerken ist, dass der ganze Abschnitt f. 1 — 31 
dort fehlt und dass der Anfang jener Hand- 
schrift hier, der Sache nach, auf f Sl*" unten 
zu finden ist. — • Unsere Handschrift beginnt 
mit der Schöpfung (u. zwar zuerst der Himmels- 
tafel) und kommt schnell auf Noah zu sprechen, 

10* 



76 



GROSSE ROMANE. 



No. 9121. 



handelt dann von der Sintfluth, ferner von 
Theilung der Erde unter seine 3 Söhne Sem, 
Harn und Jäfet und von den Nachkommen Sem's. 
Einer derselben heisst |.U*o'ii ä.*ji^^ (Sohn des 
|.U*3"5! |.t\^/c); derselbe hinterlässt 2 Söhne, 
s.\j,.j^l\ 0^^\ und ^*s- / 'jil^^ . Jener übernimmt 
die Herrschaft des Vaters und erobert viel dazu, 
wendet sich zum Götzendienst (dem J.s>-,) und 
macht, um das Leben besser zu geniessen, seinen 
Bruder zu seinem Stellvertreter in der Regierung. 
Alsbald träumt er einen beängstigenden Traum, 
hat ihn zwar am Morgen vergessen, will ihn 
aber doch gedeutet haben. Dazu ist freilich 
Keiner im Stande, bis sich denn plötzlich ein 
weiser Einsiedler vom Berge ^iAJ.«Ji, Namens 
^^!^.ff .,j i}«.j^i' , einfindet und ihm seinen Traum 
erzählt und deutet: er werde einen Sohn be- 
kommen, der ihn tödten und um die Herrschaft 
bringen und auch die Grossen des Reiches 
tödten werde. In Folge dessen werden dann 
die schwangeren Weiber seines Harems um- 
gebracht vmd weit und breit befällt die Väter 
Furcht, der König möge ein Auge auf ihre 
Töchter werfen und ein gleiches Loos ihnen 
zu Theil werden. Aber die Tochter eines ihm 
imtergebenen Königs Hassan, deren Namen 
^.,^jc, fühlt dennoch Beruf in sich, lässt ihr Bild 
malen, schickt es dem König, wird in Folge 
dessen seine Frau und gebiert eine Tochter, 
die unter dem Namen i3U.>i jütj^Aj heimlich auf- 
gezogen wird. Als sie erwachsen ist, verlässt 
sie eines Tages ihr Versteck; der König erblickt 
sie, verliebt sich in sie, will sie auch alsbald 
gemessen. Da geht die Mutter zu ihm und 
erzählt die Geschichte, er aber verwirft sie und 
besteht auf sein Vorhaben. Da lesrt sich sein 
Bruder ins Mittel und erhält von ihm 1 Tage 
Aufschub, ihm ein gleiches Mädchen zu schafien. 
Er macht sich auf den Weg, mit Zehrung ver- 
sehen, und gelangt in das Thal oL>,sii |_5J)U, 
wo er einer schönen imd tapfern Jungfrau 
begegnet, die nur den als Mann haben will, 
der sie im Kampfe besiegen kann; sie heisst 
^x=»L.i;_j.J! olj, Tochter des iA»>^"5! ü5^Jl*i'. Diese 
scheint ihm für seinen Bruder ganz geeignet ; 
vielleicht auch erschlägt sie ihn im Zweikampfe, 
dann sind sie Alle frei von dem Tyrannen. Er 
reist also nach seiner Residenz ^^♦^j! tlxX/a zu- 
rück und berichtet ihm von seinem Funde ; in 
Folge dessen schickt er einen Boten, um sie zu 
werben. Sie schickt denselben an Nase und 
Ohren verstümmelt zurück. Da geht er selbst 



hin , besiegt sie im Zweikampf; der oben ge- 
nannte Weise erbaut ihr im Umsehen ein pracht- 
volles Schloss, der König wohnt ihr bei, sie wird 
schwanger und gebiert einen Sohn. Dem Vater 
wird ein fremdes todtgeborenes Kind als das 
seinige gezeigt und froh darüber lässt er es 
begraben; jener aber, dem der Name saj ge- 
geben, wird in einem fruchtbaren Thal neben 
einer Quelle ausgesetzt und ihm zur Seite Kost- 
barkeiteu und ein Schriftstück gelegt. Dort 
findet ihn der Emir der ^^ _j.jLj , Namens |»>'vA.'«, 
der selbst 2 Söhne hat, den v_;Jj und j^k''' 
seines Alters wegen hatte man ihn seiner Stellung 
beraubt uud so war er fortgezogen und in dies 
Thal gekommen. Auf der Schrift, die bei dem 
Kinde lag, war die Bitte ausgesprochen, das- 
selbe aufzuziehen; in der That nimmt er sich 
des Kindes an, das er ^aJt jLs- nennt. Eines 
Tages verfolgt er auf der Jagd ein Reh und 
kommt dadurch zu der Wohnung des Weisen 
J.fJü\ auf dem Berge ,_giAJ^*JI; dort trifl't er ein 
schönes Mädchen, vom Geschlecht der Ginnen, 
die er sofort heirathet, und die einen Sohn 
bekommt, der den Namen / ijL*»^/o erhält. Nach 
7 Jahren besucht er einmal den Weisen wieder, 
findet, dass die junge Frau seit einem Jahr 
todt ist, und nimmt seinen Jungen mit sich, 
der an Kraft und Gesundheit vortrefi'lich zu- 
nimmt. Auf einem Streifzuge begegnet er mit 
dem blaJi ,L=- dem Elhidr, der sie zur Religion 
Abrahams (d. h. dem Islam) bekehrt, dem 
Letzteren sagt, er heisse ^'J, und dann ver- 
schveindet. In Folge dessen bekehrt sich die 
ganze Familie zum Islam und Tobba' wird das 
Haupt derselben. Der kunstfertige Schmied 
^jU*- schmiedet ihm aus einem Donnerkeil ein 
Schwert, das den Namen oL';::^! o!j erhält; bald 
hernach ersucht ihn der Weise J^^XJi ihn zu be- 
suchen, da sein Ende herannahe. Er geht hin, 
nimmt mit sich den s-'j*:) und / äiLii und / ijL«»xi 
und J^JLjJ! und Grosse des Reiches ; jener zeigt 
ihm einen Schatz an; ein Diittel soll er davon 
selbst nehmen, ein Drittel an v--^? ^^^ Rest 
an die Armen geben. Dem Jet'rib trägt er 
auf, mit seinem Antheil nach Elhigäz zu reiten 
und dort, wo sein Pferd stillstehe, eine Stadt 
seines Namens zu bauen : sie werde durch den 
kommenden Propheten Mohammed, der dort 
I wohnen werde, berühmt werden. Darauf stirbt 
der Weise und wird begraben. Der Schatz 
wird gehoben und nach der Bestimmung ver- 
theilt und nach Jahresfrist bricht Jet'rib auf, 



No. 9121. 



GROSSE ROMANE. 



77 



um den Platz der zu gründenden Stadt zu 
ermitteln. Inzwischen fasst ^.**=> / isL^l (der 
ein Feueranbeter war) den Plan, seinen Bruder- 
sohu, den Tobba', aus der Welt zu schaflfen. 
Er veranlasst, dass dessen Halbbruder auf eine 
weite Reise geschickt wird und benutzt die Ge- 
legenheit einer Jagd, jenen zu blenden, schreibt 
dann auch an den Negerkönig JLI^ J>JCa5>, gleich- 
falls einen Feueranbeter, ins Land zu kommen 
und es in Besitz zu nehmen. Derselbe kommt 
mit seinen 2 Weziren, u^sjO-Jt« und ^.,_j.jO,ü*, und 
einem grossen Heere an, der geblendete Tobba' 
flieht mit seiner Mutter (von deren Beziehungen 
zu ihm bis dahin keine Rede gewesen) und 
mit nicht wenigen Schätzen und Begleitern 
nach Persien. Dort wird er dem Könige von 
f,^l\ lii^-Ji^i, Namens ^-aj vljii, (in Folge eines 
Ringkampfes) als tapfrer Held bekannt, derselbe 
zeichnet ihn aus und in einem Kriege mit 
,UJ1 v_Ä**», dem er seine Tochter oLJUJi „Li 
abgeschlagen hat, und der ihn arg bedrängt, 
steht er dem Sah bin, nachdem er durch El- 
fiidr's Beistand seine Sehkraft wiedererlangt hat, 
bei, tödtet den feindlichen König und vernichtet 
sein Heer, bei welcher Gelegenheit er auch den 
/ äjL*«,.* wieder antriflt, und zieht mit jenem aus, 
um auch noch den Rest der Feinde, den Bruder 
des ,Uii v_ji**», den oLc f,.:> und seine Schwester 
Ä.*1.J! o*^' ^" besiegen und zu vernichten. 
Diese aber umgiebt ihr Land mit Feuerschlün- 
den, jene können nichts ausrichten, /iJL*^^/<l, der 
sich in die Stadt gewagt, wird gefangen, aber 
ihre Tochter, Namens J'jivi ,^*c, verliebt sich 
in ihn, tödtet mit List Mutter und Oheim, und 
ruft durch Musäbiq die Feinde ins Land. 
Diese ziehen ein, tödten Alle, die sich nicht 
zum Islam bekehren , und gehen nach einigen 
Tagen zurück nach ihrer Heimat (/»-^•S' o^vi). 
Dort wird des Königs Tochter mit Tobba', 
zum Lohn für seinen tapfern Beistand, und 
'Ain elgazäl mit Musäbiq vermählt, und nach 
den Festlichkeiten ziehen beide heim nach 
j~«jj! iUÄAO. Sie bemächtigen sich des Landes, 
der Oheim ;*♦> / ;^iL:>l flüchtet in eine Höhle, 
wird aber doch gefunden, geblendet, und büsst 
seine Schidd in Gefangenschaft, in der er stirbt, 
ohne sich zu bekehren. Seine bildschöne Tochter, 
Namens ,'«-s'^.j, heirathet den «.*j und wird 
schwanger mit einem Knaben, der alsdann den 
Namen ^^■■f:^^ ^j ^_2^*- erhält. Derselbe wächst 
heran und sein Vater übergiebt ihm, bei seinen 
Lebzeiten, die Regierung. Eines Tages erlässt 



er an alle 300 ihm untergebenen Könige Schrei- 
ben, dass sie ihm Geld und Geschenke schicken 
sollen, dann beruft er eine Versammlung seiner 
Reichsgrossen und wirft die Frage auf, ob wol 
Jemand ihm an Tapferkeit und Ansehen den 
Rang streitig mache? Darauf antwortet schliess- 
lich Einer, er sei auf seinen Reisen in eine 
wohlbefestigte und wohlhabende Stadt, ,j«.*.i; .-^c 
genannt, gekommen, deren König Ba'lbek ausser- 
ordentlich mächtig sei. Darauf hin beschliesst 
er, mit einem Heere dahin zu ziehen u. s. w. 
Der Schluss des Bandes ist, dass Seif zum 
König -' J"iS kommt, den '^^j^^ q.iA»~, zum 
Islam bekehrt, und dieser dem" König räth, seine 
Tochter dem Seif zur Frau zu geben. Er ladet 
ihn daher auf Rath seines Ministers ^^}l\***.sS 
zu sich. Die letzten Worte f. 61'': ».J jläi 
,yM.Js {jOjC ü^JlXj iJä is«^m Ljj5 u^lXac ^! ».»a>5 
Vc -'I« «I ■•-" -1* ■•■-I - '' ' " ' ' --^ ' " 






Jl -Ls iCcL^j'l 



A..a.xJi. 



i 



.*i:^ JuJi 



|.Ls.« jiAao 



s^«s'^ j.ljö"ii 



Schrift: gross, rundlich, vocallos. — Abschrift 
c. '-^«'nss. 

We.644: 4'°, 33Z. (23x U'/s; 19 V2 X 10«"). — Zu- 
stand: im Ganzen fleckig und unsauber; der Rücken aus- 
gebessert; Bl. 18 durchgerissen und zusammengeklebt. — 
Papier: gelb, glatt, ziemlich stark. — Einband: Papp- 
band mit Lederrücken und Klappe. — Titel (von der- 



selben neuen Hand wie We. 643): 



3LÜt 



Anfang f. 1": 



Jl yi* 



^^x/o v_ÄA*»^ ^i.£>iXi ü^Ji3 ../o 



LS' 



AJL»'j«j 









..UäXJLj 



o 



8^-«^J .■yS>^ 



02 

^_A>.M c.«.«»: s.^t 



üaJLS 



Ein Band von der Geschichte des Königs 
Seif, der aber nicht mit dem vorigen zusammen- 
hängt. Die Geschichte beginnt hier damit, dass 
Mergäne den Seif zu seiner Mutter C^_^x!i\ &.**-<), 
die in einer verzauberten Stadt festgehalten ist, 
hinführt und diese die Mittel angiebt, wie sie 
frei werden könne von ihrer peinlichen Lage. 

Bd 644 — 646, von derselben Hand ge- 
schrieben, hängen unmittelbar zusammen. Nach 
dem Schluss von We. 646, Bl. 32" würde damit 
der Schluss des Werkes vorliegen: i_i^.ij .^Jb^ 



j_»>.äJ( ^.♦«^. j^iAJi ^^i oLcU:^S i's^i ol^U! (.oLSi 

i ■ 



'QLajiiJlj »oLiji' ^A ».Hl .äiÄA.il 6y^i 6^S-^^i |.L*äJLi \_ÄA*g 
' ^«SLÄil ,.As^\ J2LJI Ar' ^l:^' .*säJI s^-S^i uVj ,Ac 

Diese Seite allerdings giebt einen Schluss, der 
jedoch ganz kurz ist und von dem bei We. 624 



78 



GROSSE ROMANE. 



No. 9121. 



bis 632 besprochenen völlig abweicht; dazu 
kommt, dass dies Blatt von anderer Hand als 
die 3 anderen Bände geschriebea ist und auf 
Bl. 31'' die letzten Worte ausradirt und um- 
geändert sind, um einigermaassen in Verbindung 
mit Bl. 32" zu stehen. Mir scheint, dass der 
Schluss von dem hier zuletzt Vorliegenden noch 
weitab ist; es schliesst dasselbe nämlich damit, 
dass wA«*a<« in Damaskus sich zum Dienst eines 
Götzen und die Seinigen ebenfalls dazu veranlasst. 
Zuletzt f. 31": ' J>^>\-*J5 j ^^cÜpS ^^ ^i 

We. 644 hat 49 BL; das letzte ist von ganz neuer 
Hand (um '^^"/isos) ergänzt. Die Schrift des Bandes ist 
klein, gefällig, gleiehmässig, vooallos. Um """/less. 

We. 645: 31 Bl. Format etc. und Schrift wie bei 
We. 644. Nach f. 30 fehlt etwas. 

We. 646:32B1. Format etc. wie bei We. 644. Bl. 21 
fast lose. 

We. 647: 22 Bl. 8'°, 19-20 Z. (20V2Xl4'2; 17 x 
ll'/s"""). — Zustand: fleckig. Bl. 1 lose. — Papier: 
gelblich, ziemlich stark und glatt. — Einband: schlechter 
Pappdeckel. — Titel auf dem Vorderdeckel: ^x-weUil^/o 
Darunter die Zahl », also 5. Band. 

A n f a n g : Af -i.j 



o- 



k6\^Xj OiX^I 5^Läs ^1Si>\ 



(.^l*.-"^^ %.j}.Xi f>-i*^^i L^*^ ^^'^ Aä«s L^*aSj. v-Äi^i" 

^\ ,.,Uj"5i I ojli» 

Die Geschichte beginnt damit, dass Seif 
aufbricht nach (-jUJi.»- j^XS und den ^t^-'^j^i auf 
seine Bitte mitnimmt, in der Wüste Hunger 
und Durst aussteht etc. Sie schliesst hier damit, 
dass jC^aiLc den Seif durch die Luft hinbringt 
zu dem Schlosse der Königin ^^..is jy und 
dieser sie wie ihre Schwester a.*^ zum Islam 
bekehrt, diese ihn alsdann aber bitten, sie zu 
heirathen und sie solange bei ihrer Verehrung 
des Feuers zu lassen, bis er alle Städte und 
Länder erobert habe. 

Schrift: ziemlich gross, flüchtig, vocallos, nicht un- 
deutlich. — Abschrift c. '^""/nss. 

We. 648: 40 Bl. 8'°, 14— IGZ. (21x16; 17x12"=™). — 
Zustand: ziemlich fleckig und nicht recht sauber; einige 
Blätter lose im Einband. — Papier: gelblich, stark, glatt. — 
Einband: Pappband mit Lederrücken und Klappe. — 

Titel f. 1° oben: oi**» »->;** k— »lÄi^ ^'■»»Ij; rechts davon 

Also der 9. oder 6. Band vom Leben des Königs Seif. 
Anfang: »oLi;} ü5^/i3yi J»*i=» >Xi ^j~.J.' J*-fts 



l*ji tL»^-! ÄJ.J ci^^ia^J 



JS .:S^J! wöL= 



LS' 



J5 






Dieser Band beginnt mit der Ankunft des 
Sirln und der ,,.)o und ihres Sohnes ,»,^»j und 
dem Zusammentreflfen der tL»s&5 üj.äJ! mit ihnen; 
ferner mit der Entdeckung, dass der bei ihrer 
Zusammenkunft krächzende Rabe der von 5,#; 
tLäjJl verzauberte Seif sei und dem Befehl au 
u~.jjt, sie Alle sofort durch die Luft zu dereu 
Schloss zu bringen etc. — Der Schluss des 
Bandes handelt von dem Kampfe des iXc^i >_&*«« 
mit König «.'y'? der trotz der Tapferkeit Ein- 
zelner, wie des ./»>>, dessen Zweikampf mit 
einem Habesiten ausführlich eszählt wird, in Be- 
drängniss geräth; ferner von , c*»».^^ ;•'-« u. .mxa. 

Schluss f. 40\- sÄS» ^J.c" j.aji5 j.iLl ^^Ji.j 

'vL^il J.i>b il5 .Ks^ t>.i>0 a^Jö O^Xxi L^jC=» i'i iy-äi^ 

Schrift: gross, weit, randlich, vocallos. — Abschrift 
c. "50/„37. — Nach f. 30. 31. 37. 38. 39 Lücken. 

We. 650 und 649: 4", 14—19 Z. (22 X 16: 16-17 
X 12-13'-"'J. 

We. 650: Zustand: in der oberen Hälfte fleckig; von 
f. 42 — 49 ist der Rand unten und zur Seite durch An- 
stücken von Papier vergrössert. — Papier: gelb, stark, 
etwas glatt. — Einband: Pappband mit Lederrücken. — 

Titel f. 1°: •^^^ »;;V*' cy^ ö^JU;]! 

Anfang: ^iX^c iC^Ls! ^ Us Lil Ia\ L^ jLs 

'i<X^ .sL*»./« Kü^xS q' \j c^^iLai J>jj<.*~ _.jLc ^g.*-^' i}^ 

^jLjCx. (_^J (j~.J ^^"i t!5iJJ J.C jAsI '5 jLs i^»/> 

Beginnt damit, dass ;;;^j Abschied von 
oiA*. nimmt, und dieser ihre Begleitung ablehnt, 
weite Wüsten durchwandert und endlich zu 
einem Riesen vom Volke der Amalekiter kommt, 
der im Stehen 60 Ellen misst, und ihm von 
dem auf sein Volk erzürnten König und seinen 
4 Burgen erzählt u. s. w. 

We. 649 schliesst sich unmittelbar an 650 
au. Es endet damit, dass Seif von König .i^i^Li 
das Wunderpferd ^ysL*j5 ^'^:^! erhält, das ihn in 
etwa 40 Tagen an sein fernes Ziel, das Kampfer- 
laud und die Lichtquelle (^_j.ijS^*c^ ,_j.sLJCJi oo^l), 
trägt. Im Kampferlaud angelangt will es nicht 
von der Stelle; vor Zorn tödtet er es. Da 
erscheint plötzlich i^iLc, macht ihm darüber 
Vorwürfe und erfährt von ihr, dass das Kampfer- 
land vor ihm liege, und sieht wie eine Licht- 
säule in der Ferne aufsteigen; sie sagt ihm, 
dass dort Ginnen hausen. Sie verlässt ihn, er 
geht seines Weges fort und hört eine Stimme 
sagen : zieh' deine Schuhe aus , diesen Boden 
betritt man nur barfuss. Er gehorcht der Stimme. 



No. 9121. 9122. 



GROSSE ROMANE. 



79 



Schluss: ijiX/oij (jJ^Jutj kX:>\ \_sa>»~ Lj J^sj 



'^Ui^l ,1b 



tJlfts 



We. 650 50 Bl., 649 45 Bl. Schrift in Beiden gross, 
rundlich, vooallos. — Abschrift c. "'Vi'ei- — Als der 

(_5jI, ist 650,2° u. 649,42° angegeben: ^jL**Ji j.jL — 

In 650 ist f.42 — 49 in kleinerer blasserer Schrift. In 649 
fehlt nach f. 14 etwas. 

We. 651: 4'°, c. 19—21 Z. (21 Xl5; n'/a X (12'/a bis) 
ISi/jCm). — Zustand: zieniHch unsauber, zu Ende auch 
fleckig. Bl. 9. 34 lose. — Papier: gelblich, stark, wenig 
glatt. — Einband: schlechter Pappdeckel. — Titel auf 
dem Vorderdeckel: \_ä*« y5^Jl*J'. Darunter steht !♦, 
also 10. Band. 

Anfang f. 1°: i.i ci^iLs ^5^*5 f^i^lb ^J JLss 



J^' L5^^ r" ~"-"' ">>""' C**" "*" °^' C5^"-^ V 

g^JS _.:5^JI ^ (^Ws f^^ a'' U*^^ (^ o=-5j Uli 
Beginnt damit, dass j^^ den .*a/« zu seiner 
Mutter bringt, dann kommen sie zu seinen 
Brüdern, die nach der ins Wasser gefallenen 
Scherbe ('!iv.;>l) suchen, den ma aber auf der 
Insel der Seeungeheuer aussetzen (,jisjl^.jJl ».jj>), 
wo er auf einen Baum, unter dem eine Quelle 
ist und viele Knochen liegen, steigt etc. 

Der Band schliesst damit, dass (j^^Lb, 
Tochter des ö_^*^ ^j.^l\^ eines Feueranbeters, 
entflieht mit .^aj, dem Sohn des Seif du jezen; 
sie wird eingeholt, er entkommt, kommt in ein 
ödes Schloss, genannt ^^y^l\ r^*^»-, in welchem 
ein wunderbarer Brunnen ist, aus welchem allerlei 
Gestalten heraussteigen, darunter ein hochver- 
ehrter Greis, dessen Tochter ^/Lt.Xi fjenannt ist. 



Die letzten Worte f. 34'': 



a" t 



.Lb >^>ji:>- cXxj 



ci^ ^^S j_j.jLj 



Schrift: ziemlich gross, rundlich, nachlässig, auch 
schief, vocallos. — Abschrift c. '^"'/nss. 

We. 652: 40B1.8'°, 17— 19Z. (20xl3'/a: ITxllV/")- 
Zustand: etwas unsauber. — Papier: weisslich, starki 
wenig glatt. — Einband: Pappband. — Titel auf dem 
Vorderdeckel : »_ä**. ».j^*«. Darunter steht 1, also 9. Band. 

Anfang f 1°: waa*v ^e «■^^'-■v» (►pL/*'' ^J' ^ 

(jLfli &A/0 c>.A-^J' it^iij. J.ÄÄJ v<.A«23i .i ».^i>ls j^^ttX'i 

b^\ \.i^^ ':t\ *.J \j.Xa fS^A Ls>}tXj j .c,^ ,^j\ A.^j 

Beginnt in der Erzählung, wie es gekommen, 
dass die Stadt des Königs ^_j.iolxi unter Wasser 
gesetzt ist und Elhidr Hülfe von Seif verheisst, 
dieser auch ankommt u. s. w. — Es schliesst 
damit, dass Seif im Kampferlande ankommt 
(s. We. 6 49), in Begleitung des Js^^-ae, dieser 
sich in der Lichtquelle badet, der Alte, den 



jener dort gefunden und der ihm Auskunft 
ertheilt hat, stirbt, nachdem er ihm Anweisung 
gegeben hat, wie er ihn bestatten soUe, welche 
Anordnung er auch ausführt. Dann giebt er 
dem Jj.-j-E Befehl, ihn nebst einem Kasten, in 
welchem Krone, Kranz und Gürtel, die Schmuck- 
stücke der Balqis ehemals, lagen, von dort 
wegzutragen. 

Schluss f. 40'': Lil ,_5l\^~ lj -b..xc »J JLäs 
L<« j_ffjLs5^ j^iUs»i oL5> jJ JLäs Ju4' i.Us'' >i>-*«J 
'oLx=>j li^i,« Lj -b..AC jj jLfis ti^is-( ..XI »;iA.A>*Lä 

Schrift: ziemlich gross, rundlich, flüchtig, vocallos. — 
Abschrift c. "oonsj. 

9122. We. 653. 

162 Bl. 8"°, 15 — 17Z. (leVaXll; 12 X TVa"^"). — 
Zustand: ziemlich gut, am Ende fleckig. — Papier: 
gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: Pappband mit 
Lederrücken und Klappe. — Titel überschrieben f. 1°: 

\,JSi>M lt^Jl4.Jl 8.AAV Sl\9 

Anfang: xi! |».>Cs»! »--t^ijj ,J^c' »-^J'^ c5^^ 
\ji X*j.Äj! üj^.Li*]' .yi1>\^ iC^A^^J! oLsLsj"ii .^A I iäjt 

tL»**o iCÄjiA^ j, uS^^JI \JCM ^A t<ÄU _^j Ljl\x*m 
gJ! •'^*;^-bE iCcL:^^ \i qK} ilcX^Ji cX.*»i ^***J o*^' 

Geschichte des Königs Seif in Abkürzung. 
Der Anfang ist im Ganzen so (aber kürzer), 
wie er bei We. 643 besprochen ist. Dieselbe 
ist hier vielleicht bis zur Hälfte vorhanden. 
Zuletzt ist die Rede von den Erlebnissen des 
ä..i:Lac und der *.i;..jii.xJi und dass Seif um Er- 
laubniss bittet, sich zu Mapr zu begeben. 



Die letzten Worte f. 162'': 



A.^C i_A«:2£ 



Darauf sind in etwas grösseren und gröberen 
Zügen, aber wie es scheint, von derselben Hand, 
wie die des ganzen Bandes ist, unten auf der 
Seite noch ein Paar Zeilen hinzugefügt und so 
auch auf der Innenseite des Hinterdeckels, um 
einen scheinbaren Schluss herbeizuführen. Zu- 



letzt: |ki>5jj . . . Ajixj lA*::^ ^^ 



o 



.i-i »Lj-!, 



%s-! ...Ls^*M oL/o ;tu>.^ XcLa/i*J! iü-< ^^Vu^ sLiic'j 

»j j (^J^i 



',.., 



Schrift: gross, rundlich, vocallos. — Abschrift, 
nach der Bemerkung auf der Klappe, von fjS^ r" 
^j5yC^; |JLäJ5 ^^a. - ' ^' ' =" - ""'' 



,A.^». ^L:^l ^ji, im J. l238/|g23. 



80 



GROSSE ROMANE. 



No. 9123. 



3. 'Antar. 

9123. We. 901— 960. 

Diese Bände enthalten den Roman 'Antar. 

Das Werk ist aus verschiedenen Exemplaren zusammen- 
gesetzt und fast vollständig. Das Format ist theils 8", 
theils 4'°, c. 19 Zeilen. Zustand: meistens etwas lose im 
Deckel, zum Theil auch lose Blätter, nicht überall sauber. 
Papier: etwas bräunlich, ziemlich dünn, nicht glatt. 
Einband: meistens Pappbd mit Lederrücken (u. Klappe), 
überall mehr oder weniger schadhaft, besonders auch im 
Rücken. — Die Schrift dieser Bände ist durchschnittlich 
ziemlich gross, gut, regelmässig, vocallos. Sie ist aber 
nicht überall von derselben Hand. Abschrift meistens 
vom Jahre i^es;,^^, ^ auch ^'^'^aeu (z.B. We. 957); vom 
Jahre "«s/nTa (We. 930); "»Viees (We. 959. 960). 

We. 901: 60 Bl. .S'° (21 X 15: 14 X 8^/3— 9'^^""). Der 

Titel fehlt, nämlich: JiiS' s'rXiM 

Es beginnt so: jjji-=" '■.^Ij-^S i^J^i! 1^ 0^\ 



'j>L*c 






t^J ^' 












'^LoJ!. 



>-^^' r"^ 

'^lj»..i 






O^ 



'oUiJti Q'^-«i^^':5 'j>U*JL (^Ji J^t Vj*^' V'-^^ 



.jJiJ '^XJI. 



',^! 



Vorangeht aber der 
schichte des 'Antar eine Vorgeschichte: 



eigentlichen Ge- 



Als Erzähler dieser Geschichte wird zuerst vor- 
geführt : Ä.^ ^ v^i- — Diese Arabische Vor- 
geschichte ergeht sich zum Theil in behaglicher 
Breite (bei bekannten Persönlichkeiten der Sage), 
zum Theil sehr kurz (z. B. f. 50"). Nach der 
Erzählung von Ibrählm kommt die Rede auf 
die letztv?illige Verfügung Nizär's an seine 
4 Söhne ^UiSj y^-'i **t^j5 ^y'; vreiterhiu wird 
die Geschichte der Kameeliu der fj^_y*^\ erzählt, 
mit ihren Folgen , etc. ; von Elniohelhil und 
seiner Herrschaft und Gefangenschaft und Tod 
(902, f 4''). Vom König jUjJn^ und seinen 
4 Söhnen, Zweikampf mit der Fürstin ^bJ!, 
Tod, und von der Niederlage der Benü ^j~-^e 
und Heimflucht. Nach des Königs Tode wird 
sein Sohn 'Amr und nach diesem Zoheir König. 
Er rächt an ujLjJ! den Tod des Vaters, und 
kehrt sieffreich zurück. Seine Geschichte mit 
der .äiUj, Tochter des ^jj.ixjt, u. Verheirathung : 
unte'r ihren Kindern die 3J>_^1 (902, 20''). 

Nach dieser Vorgeschichte beginnt f. 21' 
der Roman selbst. Eigentliche Titelaufschriften 
fehlen, doch steht in der Regel vorn in jedem 
Bande, meistens auch auf dem Deckel, die An- 



gabe, der wievielte Band es sei. — Die Ab- 
weichungen der verschiedenen Exemplare des 
Werkes sind ziemlich beträchtlich, obgleich die 
Erzählung im Ganzen denselben Verlauf nimmt, 
auch die Aufeinanderfolge der vielen Gedichte 
ziemlich die gleiche ist. Im Einzelnen enthält 
die Wortfassung des Textes grosse Verschieden- 
heiten, auch die Gedichte haben weder stets 
dieselbe Länge, noch dieselbe Folge der Verse. 
Unter den Gedichten — im Ganzen über 
fiOOO Verse — kommen auch die Mo'allaqät 
und das Gedicht des Ela'sä vor, aber die Ge- 
dichte 'Antars, wie dieselben in dessen Diwan 
vorkommen , habe ich nicht darin gefunden, 
wenngleich einzelne Gedichte damit ähnlich 
sind (z. B. Spr. 1297, f. 46'' und 1353, f 12"). 

Das Werk ist überall in gereimter Prosa 
und von grossartiger Composition, das Leben 
der Arabischen Stämme und Helden um die 
Zeit der Geburt Mohammeds wiederspiegelud 
und kunstvoll die geschichtlichen Traditionen 
zu einem Gesammtbilde benutzend. Die Sprache 
ist nicht überall correct, aber doch nicht eigent- 
lich vulgär; auch in dieser Hinsicht allen übri- 
gen Werken ähnlichen Inhalts überlegen. 

Schluss f 60": U Jou (H^^ !^*i^.J q'. 
]yS^ |tg!j<.^i. ^^^lXju !jJv.^ (_= Spr. 1312, f. 1 
bis 56", 5 V. u.) 
We. 902: 60 Bl. 8^° (21 X 15; 14 X S'/a— 9™). 

Anfang: ^^1 v^Üa f^\^\ j J-^H*^^ ^ij-^i 



»i. 



] ^Xb ( MvLw.^» 



LT^ 



o^> 



LT 



L*o> 



Schluss: 

(= Spr. 1312, f 56% 5 v.u. bis 1313", 30'.) 
We. 903: 68 Bl. S"" (21 X 15; 14 X 82/3-9'-"'). 

Anfang : *-wjXo q./o «jtii» ^\ tiSüII sAc ,'e.lLj>'j 
Äji^Lsr. ,L*~j — Schluss (Basit): 

(= Spr. 1313", f 30" bis 1314, 27".) 
We. 904: 60 Bl. 8^°, 19 Z. (21 X 15; 14x9'-"'). 
Anfang (Basit): 

Schluss: ['.^'l ^j^ i^j^ i}ry^' oLülja aj 
(= Spr. 1314, f 27" bis 1815, IP.) 
We 905: 70 Bl. 8"° (ebenso viel Centimeter). 



Anfang (Tawll) : ^y^^^ u^/öäJLi ^J-^ J^" ->. 



.^^.AMl 



Schluss : [L/»j] j^^jLä^j 

(= Spr. 1315, f. 11" — 49".) 



^y ^ ^-^j^ 



No. 9123. 



GROSSE ROMANE. 



81 



We. 906: 70 Bl. 8'° (ebenso). 

Aufang (Tawll): ,^il*h J»^ u^Lxc oJ^Li U^ 
Schluss : »jw. oLc^ J^s "^i v-jIc L*j Ä.*^jLaJlj »-«Ji^ 
(= Spr. 1315, f. 49" bis 1316, 24".) 

We. 907: 70 Bl. 8''° (ebenso). 

Aüfang: ^^/> üa5 \ji^*^. *5i. ^UbLi^ ^ ä*j,! 
ji.u=j.Aji iUaaJl — Schluss : Oo,i» _;.»~v' «^5 qLs 
;iy ,vilj ^' -ÄJLi.5 (= Spr.' 131 6, f. 24" 
bis 1317, lö''.) 

We. 908: 74 Bl. 8"° (ebenso). 

Aufaug: i^Jl tiiU/O iLö ,_yÄ»» y5oi/a J'j! '^3, 

Schbiss: >>JtJj 't*JiXJ!j!i> ^y» Lil »lXc' ei'wLS' qS "ÄS 
(= Spr. 1317, f. 15" — 52".) 

We. 909: 70 Bl. 8'° (ebenso). 

Anfang: ^S-'i] ^^\ Ul/oj Uji IjS jljU; L ij^ 
Scbkiss : Ä-Jlc 1«-*^ "'•**' ( j^^^i »i* ^'^ V— «ä!j 
= Spr. 1317, f. 5-2" bis 1318, 30".) 

We. 910 : 70 Bl. 8'° (ebenso). 

Anfiiug: :>\^^ jJCjuoJ) o..s»j jUcL-q^ — Schluss: 

(= Spr.^1318, f. 30" bis 1319, 7».) 
We. 911: 57 Bl. 8'°, c. 15 — 21 Z. (21x15; c. IG— 17x 

ll_12cm). 

Anfang: *.* J>-:LäJS o^U» Lo_j.J Oj«J' kijüj j^'^ 
— Schluss: o,l.> Ooi5 iöl 



rl- 



Uj Lo |.Lt 



oIJS 



LTr 



^_jLe ioi. »juu. 









^j^^'JO-^ (= Spr. 1319, f. 8» — 41\) 
We. 912: 70 Bl. 8" (wie 903). 

Aufang: cL-wJI '»'^^^ ry^i '•j-j «>cLwJt 

Schluss (Kamil): ^i:SUj V-^^^ r^*^' jr^'^ J^J^^" 
(= Spr. 1319, f. 42> bis 1320, 6».) 

We. 913: 70 Bl. S^" (19 Z.), 21V2X15; 14 x g«^"). 

Anfong (Kämil): I^^Xas-o j! '^^j--* 0->^' ^J>JS 
Schluss: t3Lfis (jLftlacj ijiß', ^^LiiAc. ^^r^ 
^^U*i:S (= Spr. 1320, f. 6»— 57".) 

We. 914: 72 Bl. 8'° (ebenso wie 913). 

Anfoug: iJM ^-s^i" ^jUi.i! ^»jiic u^^sSj tj\^ ^J^ 

Schluss: A*,^ jLi ^i jUiiLj !J>!j jLäJi ü5üö_^ 
[^LIai':<S]5 j.L^l (== Spr. 1320, f. 57" bis 
1321, 55".) 
We. 915: 68 Bl. 8™ (SP/sXlö'/s; 14 x 91/2). 

Anfang: o'^**!/ f*~S^'° '-'^ ij^ jr^J ^LLi'Ji! 

Schluss : LS>^Jw> ^.^c. UA'i f^J^ >-^^ i5 Lc-^>*^i 
(= Spr. 1321, f. 55" bis 1323, 11".) 

HANDSCHKIFTEN D. K. BIBL. XX. 



We. 916: G8BI. 4"> (22x14; 14— U'/s X 8V2— S"""). 
Anfang: L^L>j.y« fjJ^'i' jü^Ls LgJ -»»^i'uXs. UXjJO' 
Schluss: ü^OUlicS. iJilXi smJiJ^ l^-^ LjLj' «■J'j 
^yS? \jS1) ä-o^ \*L>~ (= Spr. 1323, f. 11" bis 
1324, 10\) 

We. 917: 60 Bl. 4'°, 18— 19 Z. (22x16; 17 x 10— ll«^"»). 
Anfang: oU-ngli» ^^^^^ »-^^ (c^' l-^:^-!' ^ 
ÜJOLc Jo>"5 |C*L?» — Schluss (Motaq.): 

(= Spr. 1324, f. 10" bis 1325, 22\) 
We. 918: GOBI. 4'° (wie 917). 

Anfang (Motaq.): ^^Ji:>~i\^ \S^J^ "^ (*^ ^- 

Schluss: j^SiL^aas Uä!' j_j.ij jLj>> ^^aJlL) ^^^"^^ 
^(öi5^^.L.(=Spr.l325,f.22»bisl326,33".) 

We. 919: 60 Bl. 4'° (wie 917). 

Anfang: v_a,«*Xj!j jSjiii\ ^j~jLi.o vXm^ «J-b Jö .Laxj 
Schluss : (K^ »^.i; ü5ü3 iA*»i JL^äJI^ dU.j'. 
^L>Jlj^}(= Spr. 1326, f.33" bis 1327, 49\) 

We. 920: GOBI. 4"' (wie 917). 

Anfang : jö^-I^, «.«-kJac «-».jJ^ (»^J %ms ti^3 i>ju; 

, w-^^c _Äj obL- — Schluss: |.'t*ii!l JJ'i vX;ic 

lyUi ^\J.*!I y_io J5 (= Spr. 1327, f. 49" bis 

1328, 58\) 

We. 921: 71 Bl. 4% 21-22 Z. (22 X lö'/a; H'/s-lSVaX 
ll_12cn.)_ 

Anfang : iJ'^' lXj>! .,/» ^ 'S jUil u^i '^-«J» 
^, g» ;■•■■. <- JUJ'j — Schluss: oij Jvs J^lJi ^jli", 

(= Spr. 1330, f. 25" bis 1331, 50".) 
We. 922: 87 Bl. 4'° (22 x 15';a; c. 18 x 12<='"). 

Anfeng: w *iJS» JLs. o,Li-5 >_^i b^Lw.s q.^ 
,3'jeftil »j>^ J^ — Schluss: ^'S.>JisL vi>^.l<'■S "ij 
^i^äJ lA/io! iü! «j a>oO'jt^ 'S! (= Spr. 1331, 
f. 50" bis 1333, 32".) 
We. 923: 46 Bl. 8" (21V3 X 16; 17 x 12-12V2™). 
Anfang (Basit): sSii. tiLcO >>.*£ (J-c ULic i^'^ 
Schluss (Hafif): jy^*" fyji (Jj'-i^' fJ^- O^ 
(= Spr. 1333, f. 32" bis 1334, 12".) 

We. 924: 67 Bl. S'" (20V4X15; 17 X 11 — llVa"")- — 
Hängt nicht mit 923 unmittelbar zusammen. 

Anfang : ^^\s bi .vX/a liXJJvj J-«-^' 'S; e5i**Xj 

i^S ( JU-'*' — Schluss: oLi*JL .v«.c i^Äj tLw.j 

^L. J Uli ^Li v'y-:)! w.cyüs (= Spr. 1334, 

f. 10" bis 1335, 28".) 

11 



82 



GROSSE ROMANE. 



No. 9123. 



We. 925: 85 Bl. 8™ (213/4X1G: 17-18x11-12'^"). 

Schluss: ^yL*:SUiJI^ o^-/^' ^"^ c>-»syi j^>ä« J-i^J 
(= Spr. 1335, f. 28" bis 1337, 30".) 
We. 926: 116 Bl. 8'° (löXlOä/^; lI-12Va x T-S-^""). 
Anfang : j'i=- U |ji.i>_»Jl (^_yw q' '^> ^il"^' ^^'* 
».*Aa£> 5-0 — Schluss : {j^^i >^^*^ ^*'" *-^'^ 
,^5- J^ ^j>i^ (= Spr. 1337, f. 13" bis 

1338, 29^) 

We. 927: 92 Bl. 8'° (15 X 10^ 4; U — 13'/a X 7— 9' 2<^'°). 
Anfang: a^ Vj*^' 'j^^** O'* Lf*^^ ci».*i' q'^ 
ijyij ^^\ ij-AC j_5.ÄJj — Schluss : Jö ^^yCj "^ij 
jodjj J.J4' j^^^'i Jh>^' .-**^' '^ ^^--f^^ 
(= Spr. 1338, f. 29" bis 1339, 21".) 

We. 928: 50 Bl. 8^° (21'/4Xl4V3; H'/a X 12'="'). 

Anfang: Jj_y.k!^ j**Ji ikX5> iii^jJaci qj-*^' ^5 
JL4J.I ^iUs JjiäJ'. — Schluss: ^! |.X;^ i^-e^^'i 
yi^-^ .l.^\,xx:i ^ (= Spr. 1339, f. 21" 
bis 1339, 64".) 

We 929: 73 Bl. S'» (21V3 X 15' ,2; HVa- IS'/a X IOV3 
bis 121,3'=°). 
Anfang: (ji^j^J! (»^ä«j «^ 5^.s\LL»aj» ^l^-- 
iüo^LJL S.j,«*öj — Schluss: ^^ |_^JS ^i>'.>5 
Ljl li^lsi ii^3o ü! o--J>cj Q*:^J' (= Spr. 1339, 
f. 64" bis 1340, 65».) 

We.930:68Bl. 8^°(21xl5V3; IG'/s-lTVsX lO-UVa'^'"). 
Anfang: '»-^^._f4-^ »j^ ^»))J ^Li-'J^ '^ ^l^'j (.r**^ iS 
Schluss: iwoUc ii.>~'^ (J>cj J'j^ *-*:V^ J^l-**" 

(= Spr. 1340, f. 65" bis 1342, 3\) 
We. 931: 60 Bl. S'"' (21 x 15; 17'/3X 12'='"). 

Anfiing : ii>s.=».i> U Li^^ cjr''-*^ (*-^v4^ j.:S\Xs! 



We. 934: 72 Bl. 8" (201,2X15; IT-HVs X 11"="). 
Aufang: .*ii^l iJ^S" -^i j. i3Uüi ^^yvJ fJ *-J,^J' 
UJ viiJLai — Schluss: »JÜ' q^s iiS*ii p Äi "i^ 
ädü iA*j .*aJi ^^■^ X.lj ^.* ■;>► (= Spr. 1346, 
f. 25" bis 1347, 22".) 

We. 935: 67 Bl. 8™ (20' 2 X 15: 17— HVs X 11"=""). 

Aufang : > ;.'.°'-^;, 'v>.c"ä! JJ'Lii ii<5Ul=»'5_; xUl lX*j 
bJi (j~5^'! — Schluss: ^^i^ t'i.*:2Äj i|^.i; JJ' 
J«*^"5t ji(=Spr.l347, f.22" bis 1348,19".) 

We.936: 59 Bl. 4'» (22 x 15' a; 17 — 18 x 10— 12i;2"=°). 
Anfang: j^Xäi'; iuasj! 3_j ,Ai "^^ ,i>.>-i «jiij 'b'j 
Schluss: i3i.fts jjLiJi _jJ^i _r^^' ü"* f^-^-*^ ^j, 
(= Spr. 1348, f. 19" bis 1349, 22".) 

We. 937: 'J2B1. 4'° (22x16; 17—18x10—11'-°'). 



Anfang: ä£L.w.j! Ü«x>> ..,L**vLJ! 



Oy.*»"äl jLfts 



^jUa^Ü (^J' 



— Schluss: *Lj! io^i 



b 



/L.^\ ^> j^!^! |.^J( ii (= Sp. 1342, f. 3 
bis 1343, 37\) 
We.932: 95B1. S™(18'/4Xl3i/3; 13i/2-14i,'2X 91/3-101/2'='^). 
Anfang: q/i wsül rTr^*Ji' i>4^ ^-*^ J'LvaJ^ 



.i\s» J'L.wjJi 



Schluss: UiJ'l.ä' [J^^ L/i UJi 



^__,Lib ^_J-1 ^U-o iJiJ.Ji^ (= Spr. 1343, f. 37" 
bis 1345, 3".) 
We. 933: 73 Bl. S^° (21 X 15',4; 15 — IS'/a X 11— 12"='"). 
Anfang : q,/i qjiAaoIj^ ^^ac^oLs *Äi! ^y*^* o'"^*"^ 
Schluss : j ,*Äj Loj (S-f^ ^-^J^S 
oUJ! st\»-!» ci^Osjij LPJv-oti oI^Jl^S »J>^ 
(= Spr. 1345, f. 2" bis 1346, 25".) 



oW.-J' 



^^üjiJI »j^5 Lj — Schluss : ^-^-ii^^ iji i^ju— Li 
(^^jUi jLi '_jjüiJi yJ' t^fjr^^J (= Spr. 1349, 
f. 22" bis 1350, 15\) 
We. 938: 37 Bl. 4'° (22 x 15' 3: 16' 2— 18 x 10'="'). 

Anfang: ci-iL=» c^i^t l^XS» i:l>.c c^ot*.^ Üb jLs 
^■^fi »jJsLc j^Ai — Schluss: UiJlj («.^.aIc (_j^'5 

(= Spr. 1350, f. 15" bis 1351, 22".) 
We. 939: 98 Bl. 8^° (151/4XII; ll'/s- IS'/sX 7'='"). 
(Synon. von Schwert, Lanze, Panzer, Pferd, 
Kameel, Wein, Schlange, f. 90 — 98.) 
Anfansr: ,.,Li«aJ1 iL>Äj jjw vii*-kJ,» ^^j vXj..i 
jlLu'SS; b^j/JOI — Schluss: iXo tli^u^i ^^ 
^'uJl ^\ j^ >J jLüj (= Spr. 1351, f. 23» 
bis 88".) 
We. 940: UOBl. 8'° (20i;jXl5; 14x91/2'='"). 

Anfang: JLäj s*s\yS> ^yo ^j ^^S (^oLi *jl ^ 
Jji^ \J — Schluss: »jJ'l*0 |.jP^ 

(= Spr. 1351, f. 88" bis 1352, 62".) 
We. 941: 93 Bl. 8™ (201/3X15; 14— 18 X 91/a— 13'='"). 
Aufang: U iOU-Jic^ Jo> "^^ ^jO>j> LjJ U sjJiL**» 
js.iy — Schluss: u^JuJ^ 1»:?^ V^' t^' i3>*^ 
^iLs" vW«"^' >'^=^*^' ^*i V-^^' (= Spr- 1352, 
f. 62" bis 1353, 55".) 
We. 942: 94 Bl. 8-'> (2P/3 X 15^/4; 17-18 x 111/2-12'="'). 
Anfang: *-Ji _-v>*o tiSlL« q5 j_cÄ=> (j^jLäJi !Js^ 
US L5-^j^ — Schluss: fJju ^^ j-äb ^;1-!^ 
i^\ ^ jiij U jwbLT Ji Jy*J! (= Spr. 1353, 
f. 55"— 80" und 1292, f. 61"— 113".) 



j_^*al«JI ^^J 



o"^ 5^' Lf'^i &t- 



No. 9123. 



GROSSE ROMANE. 



83 



We. 943: TeBl.S"" (2134X16: 16' o— 18 X lOVa— IS''"'). 



Anfang : 



^L 



IA=>\:> 



<^^ r^5 



sjäj J\^ 



iiijl ^i-ä=Jö- — Schluss: ^Jux^\ JJiJt ^U^l b! 

\y^i^ f>ju^ ^Ij>- e^ (= Spr. 1 292, f. 1 1 3" 

bis 1294, 46°.) 
We. 944: 78 Bl. 8"° (i'P.iX 16: 17— 18x 11-U«^"). 

Anfang: byiix. ^♦•"5» ^y^'^^ l5'^' ^^ 

Schluss : jus L^JjUJL j.> U ^Xco _jj^ ^.*2j\ LUi 

(= Spr. 1294, f. 46» bis 1297, 33\) 
We. 945: 83 Bl. S" (21'3Xl5V2; 16— 17 X llVa"="'). 

Anfang: jLj^it '^^'i) ^ ^'^ o'-t'^=*^' C7'' O^^' ^ ^^i 

Schluss (Kamil) : 

(= Spr. 1297, f. 34"— 96\) 

We. 946: 64 Bl. 8'° C20V3X15; 15— 19x 10— IS"^"). 
Anfang (Kamil) : v_^jLc ij^j]^ q-"' J^^* ^ fS 
Schluss: yüj^ b5 jL*.i"il ^i, »b! ^^^j ^bil^ j^^Xjiii!j 
(= Spr. 1297, f. 96" bis 1298, 43".) ' 

We. 947: 61B1. 8'° (20^!iXU^i: UVa-lSVaxS— 10Va"="'). 
Anfang: j.^ «j>-, Jö QL»*:iiJI ^li"} ^^^x4jaS\ jL» 



We. 953: 50 Bl. S"" (21 X lö'u; 15-16 x S'/a- U"^""). 
Anfang: \J^=» ^/) ij^l->^ .\äxJ.*^ ^jcii ^3 ^-J-> 
»jJ.O Oj,( — Schluss: 5J\^ 1^ JOc 6 j UJ^ 
^^lAl^\ j>c (jJiil ^J;3J^I (= Spr. l'sOö, f. 105» 
bis 1306, 15".) 

We. 954: 69 Bl. i'" (22i;3 X 16; H'/a X 121/2°'°). 

Anfang (Tawll): j»;'^' li'^rV^lj !>X«^ ^^i3 '->~ 
Schluss: ^i>^i2fti>^ ^^S; CT^ IJ^^V;*^' o^-«,! Uj5 *j 
(= Spr. 1306, f. 15"— 69».) 

We.955: G7B1. 4'° (22X15V3; 16— H'/aXll'/a- 12V2'^'"). 
Anfang: ^_p*>.Jt vi^*,' Ljil *j *jX J^^^jj »aIic 
L^i, Q.C — Schluss: *i—j (Ji';"^' J>-^i ->i2=> Uli 
J^ ».^Ij s.^U (= Spr. 1306, f.69» bis 1307,82".) 

We. 956: 89 Bl. 8'"> (21X15; 15— 17' 2 x 1113 — 12'=«'). 



Anfang : *-u. 



3./a XJu«..w.»^* \j 



i*' 



=^- o' 



Schluss: LiJ i«-^^ '^ 



&>3b 



a^ 



d^ 



i'li-t 



»tjO*»! ;AfiS Ni^ 



iLJLaJLAbJi J>_oLJÜb — Schluss: Lei ^^l L»jj 
i Ls^i^ jb_^i ^.c (= Spr. 1307, "f. 82" bis 
1310, 66».) 
We.957: 70 Bl. 4'° (23x16; 17' a X 11' 3'="'). 

Anfeng: tji33tJ5 ■» ^ ■^ " i ^ l^*^'^' ^ijA^jL:?' ^.j jij' 



^/ 



LJ, — Schluss: jL= 



J\ 



(= Spr. 1298, f. 43" bis 1299, 64».) 
We. 948: 85 Bl. 4'° (22 X 16; 16 — 17 X 10— 12<=°'). 
Anfang: (c^y **a^ j*^^ ^3'-*' u^jIjäS'^' ^. '^f^^ 
Schluss: OjÄ*iII q:0 ^i; ^-f^i^SAill ^*j j[m3 UJ^ 
Oy«5wJ( ij^5 IJsu (= Spr. 1299, f. 64» bis 
1301, 58".) 
We. 949: 86 Bl. 8"° (15 x 10; 1 l'/a- 13 X 7i/a<=°'). 

Anfang: »Ai^ ^y^ '^♦''j LoasJi / ii-i- UiLö 
v>l_j.=» ^j>c ^-^U^ — Schluss: j.l »-JLc c>../sl\.s 
J^U b1 ^yo "3! ^ Lxi. JoUäII (= Spr. 1301, 
f. 58» bis 1302, 21».) 
We. 950: 68 Bl. S"" (21 x lö',-.; 15— 17 X 11 — 12'-'=). 
Anfang: Jb' ^^\ jbsSj:*«"i'i ^3 J. i_A.*^t, J^j>Lc 

«ij LJÜb' — Schluss: jJXwJ JClx; *J ob (bO> 

|.jö i\s ü!^ liSÜJo ;? Uj.^ 5j^ (^ Spr. 1302, 
f. 21» bis 1305, 8».) 
We.95l: 62B1. 8™ (20'4X U'a; 15 — 16 X 10— IP"). 

ib-oi^E kXXs. -y« Sj-'^S *^^^ |»Ai lXÜ 13!^ 



Anfang 



Schi 



uss: 



«Jui ^^ 's,?-^' »^^ o 6y^ 



jo "i ^. (= Spr. 1305, f. 8»— 62".) 
We. 952: 65 Bl. S'" (21VaXl6; 16— 17 X 10— llVa""')- 
Anfang : v-J^.--yi «_vs»i j _Lo *bl *j &^(J..e «J'U'ts^Q^ 
Schluss: jOJQ.*.c ^i^%^JA^ lAi Oj^.'i'l dUiS. v^-l.^^ 
(= Spr. 1305,^f. 62"— 105».) 



«.4.A« AJs ^^b' ;bb (:= Spr. 1310, 

f. 66" bis 13n, 18».) 

We. 958: 44B1. 4"' (221/4X 15i/a; IG-ie'/a X ll'/a'^"'). 

Anfang (f. 2», 2) : 5^j Jt JJCä y:ic ^^ «.**- Jö 

3 ,U.c »rv^'j '^'-J; ^j' — Schluss : o.^«/ob»« 

(== Spr. 1311, f. 18»— 57».) 
We. 959: 68 Bl. 8^° (21 x 16; lö'/a- 17' aX 13— 13"ä'=°»). 
Aufauii: ».JiA/ä ^lc5 ,i. »J>-vc *.Ä>.>.c» .aS': wä*i^. 
u5Jj «Jb LJis Jüi — Schluss: f^^c ^jjjiaij ^ 

(= Spr. 1311, f. 57» bis 1313, 8".) 
We. 960: 71 Bl. 8'° (21'/3X IG; 17— 18x 13<="'). 

Anfang: o-Vi>!. «;),L*a/ot J,l c;.,.Lo3^.jjXj'^iil_,L;Ji5'^i 
Schluss f. 71»: tbIxJ! Jobns «.<v- Q^ äil! |*>J 

^ (_^ b f»**3 e^t^' ^^ '■^^ iL^.io'S'! j^ !^^i. 
'«>5ü..j.i3 KjuU! ^-JXJ 1(5 bt*XM*./o .! UJL)t;oo 5! L+JLc 

.aiX-vvJ» i^UiS-üL ä^W' ^-y^ «-Ulj ^-^ybj t^L^ij (•'u.äJ! 
"^wi^! ^iJl ^3b*bj i;jLJlJi oi^^ ^x. ,wJi*J! «JUt 

'|.:2bü; ^ w l-^-ii-ÄJb.- Uj bjs=.^^ "i ^.j5 ^^LuJ! 

'^^xJUJ5 v^ b ^.«t 
(= Spr. 1313, f. 8" bis Ende des Bandes.) 

11* 



84 



GROSSE ROMANE. 



No. 9123. 9124. 



We. 911 hängt nicht unmittelbar mit 910 zusammen, 
es fehlt 1 Bl.; ferner fehlt nach f. 52 1 Bl. — Auch zwischen 
We. 911 u. 912 fehlt 1 Bl. — An We. 926 fehlt das 1. Bl.; 
nach f. 105 fehlt 1 Bl. — In We. 930 fehlen nach f. 35 
c. 8 Bl., nach f. 52 2 Bl., n.ich f. 67 1 BL— In We.941 fehlt 
Bl. 5. 8. 59. — In We. 945 fehlen Bl. 2. 3 und 2 Bl. nach 
f. 72. — In We, 946 fehlt 1 Bl. nach f. 18, wo! 2 Bl. nach 
f. 51. — In We. 947 fehlen nach f. 3 wol 4 Bl. 

9124. We. 961 — 1020. 

Dies Exemplar desselben Romans enthält Bände 
theils in 8™, theils in 4'° zu etwa 15—21 Z. In der Regel 
ist der Zustand: nicht recht sauber; das Papier: gelb, 
ziemlich glatt, dick; der Einband: Pappband mit Leder- 
rücken und Klappe. — Die Schrift ist von verschiedenen 
Händen, meistens ziemlich gross, kräftig, deutlich, vocallos. 
Stichwörter, auch ganze Zeilen, rotb. Abschrift We. 961 
im J. "^'/i773, von ^^^sIsuoa —Li! qJ '-ä--^»J ; meistens 
um 1800 oder später geschrieben; We. 1020 im J. ^^^jiaso 
von L5-?j**-!' CT'*'^ Cr^ '^■'-t^ J^A.^1; We. 985 im 
J. '^'Vi867 ; We. 992 von x^o^P ^^ ^^y^^ o^ ^yila^^j^ 
im J. »oo;„g5. 

Für We961, den ersten Theil des Werkes, welcher 
den Titel hat f. 1": 

und in welchem die Vorgeschichte f. 3" beginnt, werden 
als Quellen angegeben die Räwis: 

(C,!iäJ! 'e^xJ^ ^J ■:>l*=>i j*-*-J5 (_5^*^'5 ij^**^' 

Weiterhin steht gewöhnlich bloss 155^ i3'-*5 bisweilen 
auch \*i/i qJ >_^; i^i oder ^U^"3i v**^ ^^ °^^'^ 

We. 961: 90 Bl. 4'°, 17 2.(22x16; axll-^™). 

Anfang: ^a ^jy-^'^ S L.^<.»»^-cj tJltX^i J:^^-'' JfL) 
ujUIi! j^ — Schluss: !J\S> JUJ! ^-aiJ! L^Li' 
.iv^L Li!yJ.c.(=We.901 U.902, f.l bisc.39.) 

We.962: 59 31.8™, 19 Z. (20'/2Xl4V2; 15— nxlli/jcm). 
Anfang : !f.i>,ll^^ io.jcs^! o_y*J! » Jv^ o!.j Ulis 
»^jü\ ».jjiji — Schluss: &as ^-J^UiL ^^^J^ ^,/o 
jL/^_^.^.i' ^=. ^ (^We.'gOa, f:21 bis 
903, c. 25.) 

We.963:55Bl. 8™, 15Z. (IS'/sXll ; 12i/a-13x7';2-8'='°). 
Anfang: yJ^^ cL,^'i i-J^LÄdl q:V^5^ c^», '•'^^ 



r^b.- 



CT'' 



Schluss : 



K^a^-tS: S-^j^^ U**'!? 



Ju£ ^^J! j^. iÜL^^! j (= We. 903, c. f. 25 
bis c. f. 63). 
We.964: 62B1.8", 15Z. (I53/4XII; 12V2-13x8-8V2'='"). 
Anfang: LS^J^j (^il .y^^ n^ac |.I ^1 ^iXäj »J! |«j 
^ii^Jüj]^ — Schluss: <^c>\ji^ |.L*j ^ \y>S' ^^! 
^- ^Ji xiU Jö ^Ij'l ^j'b (= W^e.903, c. f.65 
bis 904, c. f. 45.) 



We. 965: 89 Bl. 8", 16—21 Z. (2IX15V3; 15— ITxlP-"). 
Anfang: e5^*/«l i-j-^^^ *-? (»^ liSLJt jJJi äjLa. lAs^ 
liSJloKtj — Schluss: •«.♦/« uJki qI^JI. _;/«'!:it IlX^ 
>^j y^_^! (= We. 904, f. 45 bis 906, 45.) 

We. 966: 66 Bl. 8'°, c. 19—21 Z. (21 x 15; 17 x UVa'^'»). 
Anfang : ,Lc lü] wsui. |»U^' -**c i^LÄirjc »->.£>! |.^LX]( 
Schluss: '«Jjii' >^-**^ rr'« ^-^^ »_JLs>» ^_->,l üb lo^ 
(= We. 906, f. 45 bis 908, 8.) 

We.967: 121 Bl. 8™, 15Z. (15= 3XII ; 11 73—13x7-81/2'^""). 
Anfang: L*12j! oli-^ V^?^' tc^' J-^-;'* ^^ '-^^ '^5 
j.Lfts yjjJ' o.*«/i ^^ — Schluss: LJJ^.*! L^jy.J 

(= We. 908, f. 13 bis 909, 58.) 

We. 968: 110 Bl. S"", 19 Z. (21^ 3 x 15'/2 ; 17—18 X 
10 — 11 1,3'="'). 
Anfang: "US |»^ Us (.'^xJt ^ ]^j^ Lo ^.ij' ^^^i 
.yic (jLP q/0 — Schluss (Kämil): 
Qi.s'ÜI ^LX/o JUäI! i^ 
(= We. 909, f. 58 bis 912, 3.) 
We.969: 74B1. 4'°, 19-21Z. (22x15; 17-17'2Xll-12'^°'). 
Anfang ^Kämil) : 

Schluss: jLüJ! i3 j^istXAaJ"^ (3l>! üJuäs^ ^J-Air'' 

»j^S> ui-il^ ^! (= We. 912, f. 3" bis 913, 52.) 

We. 970: 74 Bl. 4^ c. 19— 21 Z. (22xl5''2; 17— W'/j 
X 11 — 12^°). 
Anfang: ^j^^ ^^ ijo^^ j. (*/Aac ci^-io XjjLs-I 



tliA.X, 



o^'^i 5 ' o 



»t ...JiXc. 



Schluss: iw>Li2:ii ij\p Jsju 



(=We.913, f.52 — 70. Spr.1321, f.l— 44.) 

We.97l: gOBl.B™, 13-15Z.(16xl0V3; ll-13x6»/3-7V2«"). 

Anfang: sAs^ \y^. ^^J' y>\ yt-py t<5U^l ^j! ^ 

ijL.*i3j! c>v^J («^' '^*Hj ~" Schluss: ^JaÄAJi äjLc 

i^i o' j'-^-'^J j.^*-^' (J^-5 r^^' '^ 
(= Spr. 1321, f. 44 bis 1322, 34.) 
We. 972; 80 Bl. 8'°, 15 Z. (16 X lO'/s; 13x7'i2™). 
Anfang: U ^^Ji. ^^ \^ ^\ e^jA^l !Jn^ 
,..Li; '^^ ,Js.J »ji-AC Uj Läaj — Schluss: kJ*-y»JLi 

(= Spr. 1322, f. 34 bis 1323, 17.) 
We. 973: 90BI. 4'°, 19Z. (22^'3Xl5V2; 17x11 — llVa"")- 
Anfang :_jkj L«JLS^^_j.b (>5;"^i i>' JfjJO^^^^*^ »^'j 
Schluss : ^_j.«iui-i jjj liJÜ J ju«s ^yJj:^' r^j^'j 
UJ^iyv, (=Spr.l323, f. 17 bis 1325,3.) 



No. 9124. 



GROSSE ROMANE. 



85 



We.974: 86B1.4'°, 19Z. (22xl5V3; 17-18V2XllV3-12"=°'). 
A nfang : ^-Jj.*^^ ,3 La j q-> « ../«S SJ-*^ ' ^*5 S•^^*^ '^^i 
Schluss: ..i^S>_J _jJI (^! i^l^jljjJl ^^c iyyi! ^=> 

bis 1326, Ende.) 
We. 975: 51 Bl. 4'°, 17 Z. (22 x 16; 17 '/2 x 12'="'). 
Anfang: Qbe-Jiil j ^^j^J! ^^1 I^Ls — Schluss: 

ww i5'3^J' i3L>Jl J^^"^; iH^ ^'^' *^'j*^' ij>=-' o'' 
(= Spr. 1327, f. 2 bis 1327, Ende.) 

We. 976: 69B1. S'", 19 Z. (21',aXl5Va; 16V2-17'/aX 
10— 12''°>). 
Anfang: \j,'l\jj «jißi ^;v^' (_s-*^'=*H ci^^i l)^ S i^^i 
».^^ J, (jii-jJ» — Schluss: [yioj j^^l ,_5i;=- 
l-l^i-t^ V/-^' c^' (= Spr- 1328, f. 2 bis 
1329, 14.) 

We. 977: 88 Bl. 8"°, 19— 22 Z. (20',a X IS'/s; 17xll»,2 
bis 12V9'=°'). 
Anfang: jL»-s-l^ i*).^'^' o^iL*«, ^jL-äü qL S.-jSTj 
t<5üo >>J.*s — Schluss: »LXs-ij u*|y>-' '^•i'' '^.:^' 
^c ^oäilj o-W^'j oW' (= Spr. 1329, 
fi 14 bis 1330, 40.) 

We. 978: 68 Bl. 8", 15 Z. (17x11; 12' 2—13 x 8™). 
Anfang: ^Ls*J! (j.;5LcaiJJi xLc ^^ ijaüifj (j«|^! 
"Li" (^^^ !lX^ — Schluss : j»i LotJl. i_,otXj! ^^ 

(= Spr. 1330, f. 40 bis 1331, 31.) 
We. 979: 80B1. 4'°, 19Z. (22x löVs; 17— 17V2 X 11V2"=°'). 
Anfang : i3j^ JSjvc^j^Aaj j_jj!j ,L.i;!. O^^' T'^-J '^'^^"~?"'5 
Schluss: >N-OfcÄjS !JsS> ;^^t.'j .-r*^ .*?; ...ji Lj üSUj, 
(= Spr. 1331, f. 31 bis 1333, 9.) 
We. 980: 56B1. 4'°, 19 Z. (22x1513; 17—18x11-12'="'). 



Anfang : 



^ ij=^ji C^^LXJ' '>>^ 1^^ ipjj 



\ftJLwJ! f,Ai\ — Schluss: J. ^j^^'i uiü^! L-lJLc 
vO>J^ ^^^' xi! «.i xiÄftJl ä.ui^ (^ Spr. 1333, 
f. 9 bis 1334, 17.) 
We. 981: 72 Bl. 8", 19 Z. (21» j X 15; 17 x 11 — 12™). 
Anfang : c>>.ü>, (.^lili Jlip\ 1?'^ »vXlc cyA^" 



|.5j^j"31 lS"^!^'' — Schluss: äJLj 



>5 l»'j"^5 q:^ 



^-<. :äl^5 jj JLi, ^:iiCi ^Jlj (= Spr. 1334, 
f. 17 bis 1335, 38.) 
We. 982: 84 Bl. 8™, 19 Z. (21V3X 15; 17 x IIV2— 12'='"). 
Aufaug:v_j^J5 io». Li.llij^l>.s.^^^(ji5.";:il»jN^(.jC!j 
Schluss: J. s^5_»:s- qäI^^ Oü: qJ «,Uc J-.aJCOwI 
«.«JÜ »>>S^ (=Spr. 1335, f. 38 bis 1338, 12.) 



We. 983: 100 Bl. 8™, 19 Z. (213/4 x lö'/a; I6-17V2 X 
11-12''"'). 

Anfang: lAs jkjj.i»! L!, Uils Si^\} OO;"^' (^J' 

i^,i>Liä «j» — ■ Schluss: j^,wjiji iAA«<"iil iUj>Ljx 

,L.;3lJi (»4:^ ^c^ .Lia-üi CJjLs« ,c*5» 

(= Spr. 1338, f. 12 bis 1339, 51.) 
We.984:77B1.8™, 15-19Z. (20xl4V3; 15— 17x9— ll<='n). 
Anfang: tN.*j JjÄj Joc>^ JwiJtj .Jsijjlj LasäH J«w 
li^A-J! J^ ä"lAijS — Schluss: ^t J~^^' ltjj 
J.aa1 U^^i ^^JS J.:?-' ^5 LS>!^5 (= Spr. 1339, 
f. 51 bis 1340, 47.) 
We. 985: 74 Bl. 8"°, 15 Z. (213/4 X lö'/s; 16 x 10— ll"""). 
Anfang: |^1; Ia^ JjjI^J! i3ijjJS q^ L^ iJ>^> U-o 
uxli JJu (j.£ — Schluss: !i^_jC o'l^I 1>^5 

(= Spr. 1340, f. 47 bis 1341, 54.) 

We. 986: 86 Bl. 8^°, c. 16-19 Z. (211/3 X lö' 2; lG'/2-17';3 
X 11-123/4'='=). 

Anfang: ^X^JS^ j^l\ J. q^sUJ' |>J_;*5 ^^^:^H^' 

ti5JL/i |.>Xäjj — Schluss: ft.*M ^c*^^ y^'^ iW-*"' 

^.♦xijS ^j ^v;^ Jf" ^^*" '^ *j' (^ Spr. 1341, 

f. 54 bis 1343, 25.) 

We. 987: 79B1. 8"°, 19 Z. (213/4X15V3; 17x11—12'='"). 



Anfang: 



o)y^ Lf^^ ^'■=^- 



=-\ ^j!^ ^sy-ii S^ jJ! 



i3lj3j"S! Q./0 »-OL=> (<-i^j 



Schluss: .LLi»'!^!^ 



jj^E ^*.^ i«*''^ "^ i5^' (^^^^' »j^ cy"i 
(= Spr. 1343, f. 25 bis 1344, 37.) 
We. 988: 80 Bl. 4"', 19—22 Z. (22 x I5V3; 17 x 12V3'='"). 



Anfang : *j! 



iAJIj c^-XLo ii» ikxi.'i 



v_Aj^ ^^LsUaJ-S — Schluss: "i] ijK ift^'Äc U 
jL>yi jiJuaJi ^3 ^^ij ^31^! (= Spr. 1344, 
f. 47 bis 1345, 52.) 
We.989: 90B1. 8™, 15Z. (I53/4XIO1/4; 12V3-13x8-8V3'='"). 



Anfang : 



JLäJi ,•»'« i^J^Xii L) 



jl^( 



^ Jjü 



a" 0' 



J^*aJl Jiil 



Schluss : _bLs^' "^, 



^5 ^^J! ^i l^^_^y ^.d;.^*^ (= Spr. 1345, 
f. 52 bis 1346, 36.) 
We. 990: 93 Bl. B^", 15 Z. (IGxlO'/j; 12— 13x7V2-8'="»). 



Anfang : 



<^' 



Jl 



-j! ls^li\ ,.,Ls U--1 J'JO" Ji^jtj 'i, 



liS^ 0<^^ — Schluss : 'i!^\ Jsc UjjJvj ^Ij r^r^'i 

iJ-«üi; V^^i (=Spr.l346, f.36"bisl347,18.) 

We.99l: 79B1. 8^°, 15Z. (16x11; llV3-13x7— 8'/3'='°). 

Anfang: tiiüuJi «-m« LUs >.ÄJjjw q£ LiAxäj 

»Lto -jJ-t ij^ ijMjJi — Schluss (Haflf): 

^J^^! JmL^ ^iS ^J^i [(3'^^] 
(= Spr. 1347, f. 18 bis 1348, 1.) 



86 



GROSSE ROMANE. 



No. 9124. 



We. 992: 82B1. 8™, 16— 19Z. (21x 15; 15— 18x 1 1-IS''"). 
Anfang: jS^ f>ji "^j v—oLc >_^c ^.xi 'jx*.^ 3^ 
^^~Xt^'i\»i — Schluss: jLäs jLj>>J( ^/o S.j*c U 

(= Spr. 1348, f.l bis 1349, 31.) 
We.993: 84 Bl. 8™, 15 Z. (16x11; 12V3 x8Va'='°). 
Anfang : I^ .^*»viJUil ^_^J' J.5 |*1''Lm<j., f,iSi,\ Uc^>^^ 
Schluss: J>i^ 1.^äJ^S|J.c jyjS. (^. *i*c^^^"il ,_gL5 
(= Spr. 1349, f. 31 bis 1350, 27.) 
We. 994: 100 Bl. 8-», 15 Z. (16 X 11 ; 12'/2 x S'/a'^"»). 
Anfang: I g^"'-- oJ«-i Jöj L^<-.i; oAäs Ül s^aÜI 
a-*.ci5 — Schluss: JCic J^c .-Uaj lAx^aJi »^j!'^ 1 
>iUi^! ^^j L) tLNij^ (= Spr. 1350, f. 27 bis 
1351, 40.) 
We. 995: 74 Bl. 4'", 19 Z. (22 X 15' a; 17 x Pi'//""). 
Anfang: ^-a t>>sj*^ ^J>c jy>=="' jj\Oj..wJS (j^^.i>^ 



..LoJi Är^S^Sii — Schluss: L<^;«.i. .^Tt-^i *: 



a* 



,UJ^^.^y^ (=Spr. 1351, f.40 bis 1352,30.) 
We. 996: 72 Bl. 8'"', 15 Z. (15'/2 x 10"2; 12 x 6^4"="). \ 
Anfang: ^»^^ -^"^i iUJ *iÄ (»■Ä-*-'' ^^' "'^ »^^'j^lj i 
Schluss: ^A jyjl ^^ i-5r?" '-' -TJsJ' J:^c U^^ I 
^Li^ j..i^Li ^..*J; (= Spr. 1352, f. 30 — 70^) { 
We.997: 98B1.8™ C.15Z. (I5XIOV4; 12— 13x7V2— 8'^'»). 
Anfang (Haftf): oLiJi JnjJnJ c>>sj> ^^/.^^xi L« 

Schluss: '^ JLa3. y;*c ^*'a jl-^ liUaiJt^ JLöJ'l. 

• jLLj":ii J^j- (= Spr. 1352, f. 71 bis 1353, 25.) 
We. 998: 100 Bl. 8'°, 15 Z. (IGxU; 13x8-9™). 

Anfang: lX—. ÄÜo'i» xäj'uO. jUa» ^:>^'^ v3^.^ 
;ö_b luls. — Schluss: '.^'Ji^ ^ajOLftJl AcJI &jli^ 
v_)jüi iC^i (^* (^ Spr. 1353, f. 27 — 80. 
1292, f. 61 — 74.) 
We. 999: 83 Bl. 4", c. 19 Z. (21'i3 x I5';j; I6V2— 17x 



We.l00l:S7B1.8^», 15Z.(153/4Xll; 12V3-13X7— S'/a«"'). 
Anfang fWäfir): ^\.:>, oiOj.i» J>y ^j-wjj 

Schluss : i5r> Uj j_^;:oJvj>j ^^..>v,jJ1 j L^^I^ Jö 
j^~ ^^1 LJi (= We. 944, f. 27 bis 945, 10. 
Spr. 1297, f. 41—45.) 

We. 1002: 100 Bl. 8'°, 15 Z. (153/4 X 11; 13 X 8';'3<='"). 
Anfang: ^ ^-Jaj J *^s cii jLsit tJs^ ,«r^^J' 

_jÄ!I öJs-ii — Schluss: ,<'>^=SJ q' sju^ix*o ^l=? 

^iOsi a^c.T'' Vjr^ '^ (=Spr.l 297, f.45-90). 
We. 1003 : 69 Bl. 8^°, 19 Z. (21 ','2 X I5V2; 18 X 12'/V"'). 
Anfang: xljLfi' ._j.^\*aJS qx »_;S\»o ^J! äiijiX/i^ 
iJu%^l.wJI üUj j^ — Schluss : t>Uii T-.^**' t^^' ^J 

(Folgt auf We. 1006.) 
We.l004:60B1.4",19Z.(22xl5V2;17-17'/2Xl2V2-13'^'»). 
Anfang: L> U ..^sL^Ji e5ÜJ j v_.^*.vJi ^.,K, ^ilä 
^'lJCs»";*! jj^y« i^'^j^ (J^^ ^ Schluss: jL^ LfJ Uj^^ 

We. 1005: 106 Bl. 8"», 15—17 Z. (16x11; 13 x 8— S'/^"^"). 
Anfang: \ASAi' ^^yj xs>y> ^../oJLj uL^iaiil sJijj 
^.Lij ^jl oU^ — ■ Schluss: J-»..s^3 |.^^j äj'ij'b'Sj 
^Ic JJ- j Js*^! LJ (= Spr. 1297, f. 90 bis 
1298, 25.) (Folgt auf We. 1002.) 

We. 1006: 96B1. 8", 15 Z. (16x11; 13 X S'^"")- 

Anfang: 'Sij ^3!lb"ji!j o^L 3 ».-^^ »-i ^^ q' 
LJju"b' rr^J — Schluss: '^>~^\ '^j^Ji jLs 

We. I007:97B1.8''°,15Z. (löxlOVa; 12— 13x7Va— S""). 
Anfang: «Aac (_^w<jÄAJt LjJ V-!Jv« v—jLcoJs. l<-«j^) 



10— IIV3™). 
Aufang: , i^^^ t^l^J^ 

Schi 



^X:>' 



v_VxiJI |.^ 



uss: 






VÜ^aJ JvJ^ vJ>Jl*J 



J.AJ Jiftil lixij ^N,v~^' j-**« u)j ^^ »jä 

(=Spr.l292,f.74-128. We.943, f.20-30.) 
We. 1000: 66 Bl. 8'°, 15 Z. (21 x 15',3; 10 X IK"'). 

Anfang: JLä^ ;>.i! ^j.c J.i»^» »--^ '^«r^j q' i«^' 
»Lol Lj '4J — • Schluss: ;uiA^ |.i ^ Vj*^' o^Ls? 

(= We. 943, f. 38 bis 944, 27.) 



^^.J-\ ,UoJ> U, U — Schluss: ^JlLu J^J^ .iLc, 

Die Bände folgen so: 1002. 1005. 1006. 1003. 1004. 1007. 
We. 1008: 83B1.8'°, 15 Z. (1.3^3 X IOI/2; 13 X 8— SVa""")- 
Anfang: .IjUs!^ Bj.s iJ^-^Qj! ^\.^<^1>\^ ^\ JjU/o 
Schluss: —\^ i5->5y J.A3; L?*^ *rlr^^ '-?'-' J^i 
F. 52 — 79 enthält ein langes Selbstlob -Ge- 
dicht (c. 418 Verse). 

We.1009: 95B1.8^", 10—13 Z. (15x10; I2V2X71/2— S'/a™)- 

Aufang: (^^iU^ ü5Ü3 iS a^-j^^ Ij^'i^- (^5 ^^ 

-L>1>! esiö» — Schluss: ^^ JCic ^^ ^ U Ulj, 

»jijvi c>-«.Ji iöLLc. oJspJi J>Ji qK qLs o!j>..io 

We.lOlO: 91B1. 8'", 19 Z. (I6XIOV4; 13— I3V3X7V2— 8™). 
A ufang :^^jÄ^-^Am ^5 ^. ct^^-hI--' L«^'>i f^i Lfs'j^' Jl* 
Schluss : (ffilo (j-aas ^^•==-» o'^ "^"^^ CT^ j^*'' 1^'^' 



No. 91-24. 9125. 



GROSSE ROMANE. 



87 



We. lOII: 102 Bl. 8"°, 15— 19 Z. (lö'/iXll; 13 X SV/""). 



Schluss: Jw.oL=> It 



JL^. v_sS_1j'5S. a^ci 



1^ 



LT^ 



We. 1012: 80 81.8'°, 15 Z. (lo^/iXlOVa; 13x8' 2"""). 

Scbliiss: Q_j->s u'^^-s» '->-^' i3 (?j i3l-^^5cr Vr^^y^ 
We. 1013: 82 B!. 8™, 13 Z. (213;4 X 16 ; 16—17 X 12' 2™). 
Anfang: ^^ iüiJJ! i^'S ^^,li ^^^ v_jJs LJls jLs 
Schluss: oJtij tXs» i_j-'<'51 (*:J^-^J 



y^Lo (j~-^i 



::!3^' 



'^5 



^jJ' r^. 



.lASJ 



We. 1014: 80 Bl. 8™, 15 Z. (16xlO',2; 13x8—9'-"). 
Anfang: .^"iii i^3 ^ jU-« jjicl ^»-jJ^ J>^3i 
5»s^t q( (Ji _XU! — Schluss: vX«'.^ LcjJS^ 

We. 1015: 100 Bl. 8", 15 Z. (16x11; 13x8',2— 9™). 
Anfang : ^X^S'^, /».^c Loi ^ ^^iHii &aJlc ^^^i^j s.X«äj 
Schluss: k_ÄJt (Aju <_A^'jJt^ iyJL*.« QAwi>^ 

We. 1016: 100 Bl. 8'°, 15 Z. (16x11; 13 X 8-8' 2"^°'). 
Anfang : äO-JI v_aj>Lo v.^xa^1 iA*^" , ^./ö j öXo 
«...^ÄüJij — Schluss: Ä>*»^! Jv.£ qK 13! jO»j 
j^^;;^ i_r^''-5 t^' ^.;' o*^ ^^^ ls^*" ^'-^ 

We.lOI7: eiBl. 8^M9Z. (21'2X15; 16— 17x10— 11' 2'^'°). 



Anfang: 0»*»"3i ! js^ Ac *j>i! v.^iO.r 



,iJU=I 



Schluss : ~^r^\ rj' >— Sui^J 



L5 Lf 

v-jtiJüi ^^! — Schluss : ^^j,JjJ j^ b ^^ijj>Lo Lj 

We.l018:58B1.4"',19Z.(22xl5's:17— 17V2Xl2-12';ä'=°'). 
Anfang: ».J! liSüu« y^s (J! »-*'S> J^^' 
v.i:^ju t>>o3 vXaxs 

We. 1019: Gl Bl. 8'°, 19 Z. (21 '/a X 15; 17 X 12'/2'°'). 
Anfang: qIX« ^! ^ »J^-lc *-^^cj -»^j ^-s^i 
lii^ö iL Uli — Schluss: (j«j-wäI! &Jjj> q./o^ 

^ • -' ■■ ~ ^ ^ ■ ^ ^ 

We.l020: 66 Bl. 8™, 19 Z. (21'-/3Xl5'/2; 17x 12'/3— IS«^"). 

Anfang: t<5ü3 ^Xaj^ *IjiLJ! »J tyivXSj QL/iJi_jJLc^ 

■«>( J! j^s»! — Schluss des Werkes : qj.^' ^j 



;aJ5 Jl 



j^ ...LwJü) 



O" 



iJj'! 



'i o^*=^'i 



^yfJXx}\ ^j [> Q;y>t — Schluss der Unterschrift : 

9125. We. 1021 — 1054. 

Auch dies Exemplar desselben Werkes ist theils 
in 8", theils in 4*°; Zustand: ziemlich unsauber, nicht 



ohne Flecken. Papier: gelblich, etwas glatt und stark. 
Einband: Pappband mit Lederrücken. — Schrift von 
verschiedenen Händen, meistens ziemlich gross, breit, ge- 
wandt, deutlich, vocallos. Abschrift um 1800. We. 1034 
im J. '252/, 835 von, 'S\k^J-\, -/iUz^SlX*»« .-j,.,^i.A3! A**^. 



'Lf"J LS- 

We. 1042 im .1. ""1773 von 



,sUl ^. 






Jl. 



We. 1021: 64 Bl. 4'°, c. 18 Z. (22' 3 x 16; 17— 18 X 12™). 
Titel f P: ö\3^ji, ^j ^J.c ä.*^ ^^ J^"iS. (Dar- 
über steht: ^..«äj5 Q'_j.j.>i iÄ*, was rücksicht- 
lich des Inhalts dieses Bandes zulässig ist.) 
Anfang wie bei We. 901. Schluss: ^iJij LJ^ 

(= We.'gOl bis 902, 19.) 

We. 1022: 66 Bl. 4'°, 0. 17—21 Z. (22',2— 23 X 15— 16'/a; 
17'/3Xll'/'2 — 12<:"'). 

Anfang: U^ x**l3*jM Ji_y?'^i »Ä^» ^c j^^i_j,ji\=»5 

ä.-J»=>i^c JAj — Schluss: k_p!.ÄJi \s.^^^c UcASj, 

^^ w.bg jj. ^1^ (= We. 1021, f. 17 — 64; 

We. 902, ?19— 24.) 

We. 1023: 48 Bl. 8-°, 15-16 Z. (21' 3 X 15V3; 15—16 X 
10 — 12 (9)""). 

Anfang : i^ji^j Js^ms *I .^:S^^ L:??..«, oLaj"SI il! ^ji 
Schluss : j_5.>5^i' liLlJ^ w^^LoiJ! s^*li)lj i^^-^^' ^l-^' 
(= We. 902, f. 56 bis 903, 35.) Bl. 47. 48 
gehören zu einem anderen Bande. 
We.l024: 89 Bl. 8", c.20Z. (21x15; 16— 18x12— IS'/^-^""). 
Anfang: |.y ü »oL*« ü «J^^c _^j\^ ^^«♦/a'^! jLs 
^_5^.=» Lc w^.:^! ^i — Schluss: ».ij.«]! oo^i ^1^ 
^i. ^iU ^.^5. j.^ (=We.902, f.21 bis 903,64). 

We. 1025: 71 Bl. 8"°, c. 14 — 18 Z. (I52/3 x 10«, 2 — 11; 
13— 13';2X8— 8'/2'^°'). 
Anfang : lil^jLi» v^^S' w^:^^ j_^Jl5 ids LÜLo ^ Us 

^=>'; (_^j' — Schluss: j|>=-j q'^-:V^' L^Lj' "^5 

l4ib ^^l.«.:> (= We. 905, f. 67 bis 906, 45.) 

We. 1026: 49 Bl. 8'°, 19 Z. (15VaXl0V2; 13'/2X8'/a— 9<^"). 

Anfang (f. 2% 4): L^L.' U i\^^\^ ^yU=> y_^> 

oULi j^j»=-j ^•Ij-'i o'^r*-^''' "~ Schluss : 

(= We. 906, f. 45 bis 907, 19.) 

We. 1027: 56 Bl. 8™, c. 16—19 Z. (21Xl5'/2; 15'/2 — H'/a 
X 11—12'="). 

Anfang: i_5^.^! 0*3^.5^ ''iJ^T^c i?*'^**" *^^:y°i '-'^* 

OjtXi |^.jLi y5^i — Schluss : (-J1 (_^.«Lü! '_j-S;äJj 

(= We. 908, f. 58 bis 909, 52.) 
We. 1028; 83 Bl. 4'°, c. 18 — 21 Z. (22 X 16; 16 — 17'/aX 

10 — 12';'2'="'). 

Anfang (Kamil): Lull! ^^kAt^ O.^! ^\ J-.C L. 
Schluss: q!; iiUUc!_./ij o.JI.aj!^ ^iU>L^^5 ci^Jj "3^ 
(= We. 906, f.65%is 908, 12.) 



88 



GROSSE ROMANE. 



No. 9125. 



We.l029:96B1.4'<>, 18-21Z.(22V2Xl6; 16-^17x1 1-12'="). 



Anfang : 



jj; ^^=>^ 



i U^= CJ^^ ■■) C5' 



^XXd 



\y'LS- ^JJs.i\ — Schluss: ii-cr« '-»■^^ eUJv^S U^ 

i^J^ *j^ L*j.i«j (=We^908,f.l2 bis 909,53). 

We.l030: 94B1.4"',c.l8Z.(23xl6; 16— 17'/aXlOVa-I2<="). 

Anfang: viLc^ ^♦Aij.Ji ^:i^*i2äji ^s* V^-^i ^■^*" 



>.>Jl «,-« -aaC 



Schluss: ..j.oj K/o^il. 



f\^i\ ^A 



We. 1039: 86 Bl. 8'°, 23 Z. (20i;3Xl5; ISVs X 10°"). 
Anfang: LtA»j ^Aac^/o 3.=»i k!kJ3 l\*jj A)\ 'iS%'i 
*.^cj>j — Schluss : til^AAjj if^^v^ '^ 5-^*^; ,o\.iiL 
JLi jAfljS lÄ^j (= Spr. 1325, f. 45 bis 1328, 8). 

i We. 1040: 68 Bl. 8™, 16 Z. (21';.j x 15' 2; 17— 18' 2 x 
12'/2— IS"^-"). 

Anfang: )t*.j. Lj .•^\, ,j~aS jLas ii)j.UJ ;_~,li »L^Ls "ij 



^»aA-.Ji ^_j!AjL (=We.909,f.53 bis 912,15.) 
We.1031: 65 Bl. 4'», 17-19 Z. (22xl5'3: 16-16VsX 



U-ll'/a 
Anfoug: cX,»j .Äic JLa: \'j L/o Ji.i,o «.^J U ^.Xi«j 

y«lj5 |.Jvi» Lj — Schluss: ci^axij ^1*3. ^L*» \J' jkj 

^UÄlj v/'^'t'^'' (=We.909,f.57 bis 910,70). 

We.l032:108B1.8^<',12-17Z.(15V2Xll;ll-135<7-8Va'="'). 
Anfang: Jj-j ^jj f^.-i Lj »Ol — Lj l^j^^ JLä 
^K'iS^ L.jJi ^.b-ä-j .jI*v — Schluss (Kämil): 
^p\ .s^)\ g,5L)Cc JlÄßJl ^j./(=We. 9 10, f.70 bis 9 1 2,3.) 

We. 1033: 90 Bl. 8'^ c. 15 — U» Z. (21x15; 16— I7V2X 

ll_12cm)_ 

Anfang: 'ciAxiA.<i> »As '^_»cJi q' ^u'^fV' (»-AxiAj^ 
lÄS! ij«>'^j l55'-^' i^'-* — Schluss (am Rande): 

CKi, dl«.c o-Aj (= We. 9 1 1 ^f. 69 bis 9 1 3, 36.) 
Nach f. 78 fehlt etwas. 
We. 1034: 138 Bl. 8"°, 15 — 17 Z. (16x11; U'/a- 13x 

7 1/2 — gern). 

Anfang: "<j)Ie c>^JLa' _j.j3 ^If.! cj^i, ^i.j' \..j^l.i' 
.J.A3 j. JL^.^^ — Schluss: i_5i.Xil xjLftJ5 J.^5 ^^-« 

N«/ä Cialis-, i__5Ä^' JLs-Ji i)»=""i» |*AÄAJ 

(= Spr. 1325, f. 43 bis 1328, 3.) 

Die Blattfolge ist: 1—28. 33. 34. 29. 30-32. 35 ff. 
We.l035: 61 B1.8^°, c.16-26 Z. (21' 3Xl5'/2; 18xl2-13<'°>). 
Anfang (Tawll) : iA/slc s.f.i (_cuXaa. Lj ^a*}C^ 
Schluss : \.*A Is-Ia >.ii.AJ ^j' ^i'^^_s.M.i ^ naILc x.j A^ 
(= Spr. 1321, f. 30 bis 1322, 55.) 
We. 1036: 55B1. 8'°, 19 Z. (21x lö'/a; IS'aXiS'™). 
Anfang: »..A2.9J! »l\^ ,^j' jOLjI »i ^1. (_5;=- 
;( ^L w<.A>*»j'. — Schluss : n«a:o .^-0 ^^j\ 



L5- 



f. 55 bis 1323, 56). 
We. 1037: 43 Bl. 4"', c. 16 Z. (22'/4Xl6: 19— 20 X 13'='"). 



Anfang: .^LjJi >_j«.aS' \ib' x^äc Ac JL« 



Schluss : 



z^'y' 



JlRJ .SÄjLXAi 



dysS U ^.ji AJLa. Jl (= Spr.1324, f. 15 — 58.) 
We.l038:47B1.4'M5— 17Z. (22x153/4; 19xl3(14xlO)<^°>). 

^ ^ ^ ./i"5ML\,PiA;i,U «Jl« 



Ü^ÄJl/A ^] 



Schluss : 



^JLi- ^j_. 



J.C NaaJ 



ÄÄj) J»*Cj 



iiAÜ: L«aJS. (= Spr. 1328, f. 8 bis 1329,7). 

We. 1041: 62 Bl. 4'°, 17—21 Z. (22 X 15'/2; 16— 17' 2 x 
10-12'=°'). 

das 



Anfang : j1.> ii>>U'_ .5>. sLsäLo Aac f,jA'j\ (_)rjS ci 



Schluss: (»^Äi*> U .JU- J j)Ac J, u~.a£ ^äj jj,l_ki 
JLj J.C ,^i (= Spr. 1329, f. 1 1 bis 1 330, 24.) 

We. 1042: 142 Seiten 4'°, 23 Z. (22 X I5Va; 18x 12™). 

Anfang: .L«.3-i .3 .-^ Aj.O ^~(*i L*is ^^.««.Aa^i JLs 

jLsp^LXJI IÄS= — Schluss: cX.i=\Ä-».j Jv*.^! nj' jS=. 

-i Li«<v, u ^^^i>( L) ,v)!'j ..t.c k'. JUs V:*-' lS^'-^«^ 

^^^...s' jJSM (= Spr. 1342, f. 22 bis 1344, 6.) 

We.l043: 66Bl.S'-»,c. 22z. (21x15; 17-19x101/2-12™). 

Anfang: JL^^i'^iSj Jy!' »^aIe ^^ L)Ai»i ^i^ IJLs 

jLs^i i}.*aäji — Schluss: ^j_j.»Lisj (^A«*»^JS *Ji«i5j 

^c J.L?^(5 JLa^I (=Spr.l332,f.48"bis 1334,10). 

Nach f. 15 fehlt 1 Blatt. 

We. 1044: 45 Bl. 4'°, 16—17 Z. (23 X 16; 16'/2 X ll^/i""'). 
Anfang: ..ä.a.c \Ac J.i>J) ^^^/oLiJ! ^y^l.\ J;, |.Lj' 
.i:»j>»J5 15-'^'°; — Schluss: Ä-fAlc (j: -> ^'•» 

Ia«.C ,ÄJ , ,^E I C— » L/O» .-.OiJI !_}. .A3 ../ä 

(= Spr. 1333, f. 28 bis 1334, 11.) 
We. 1045: 98 Bl. 8"°, c. 14— 22 Z. (16x11; 12-14x9™). 



Anfang: _.->' J_:J c:,v*j^=>5 U jiJ(. '^^^\ **j ciAjLaj 



L*ji' -j-« — Schluss : 



'cT^L.'-*'' ^^"^'-^Jr 



^x, l Ji. j^^i (=Spr.l346, f. 25 bis 1347,15.) 

We.l046:42B1.8'°, 16-18Z.(15xlOV2; 18-13'/aX8-9™). 
Anfang: (_c.a«~J ..^/o ^L«.«aJ' ^i-c, e^A^c o^jL^-j^aÜ 
.L#'5i. — Schluss: j5 i5J. ^^a^ac ^^^aj yjj» ^j\ 
t^fl;t :<>i.>^ (= Spr. 1348, f. 19 bis 1349, 6.) 

We.l047: 89 Bl. 4'°, 19—25 Z. (22xl5"3; 17— 19VaXl3™). 
Anfang: i^l^L ;^öfiiS As ».^Hc ^ol^jl i.sj (3'. ;jr ."^5 ,11 
Schluss (Tawll): ^ji.^Lj jT ^^ Jubj^i ÜJ.L«. Lj( 
Nach f. 25. 33. 87 fehlt etwas. 

We. 1048: 58 61.4'°, 15— 20 Z. (22x 15' 2; 17VaX ll'/a™). 
Anfang (Basit): ».J iir*"^^ ^^ LjLa»jI |»L^a« ^i^ 



Anfang : s.b i i-'jj'; li' *4Ä*Xc5 



i_)..i2iS JaAv, j^j' ^^Ua^äjI (J.C ^yi-'i} 



Schluss : 



'a^ ü^- 



t^ 



Schluss : 

-^Lxii ^...^JL .^^\ qUa^c Lj ^J JLj^ (=We.944, 



j.bL;^ij (= Spr. 1324, f. 59 bis 1325, 45.) 



f. 19 bis 945, 10. Spr. 1297, f. 41—45.) 



No. 9125. 9126. 



GROSSE ROMANE. 



89 



We. 1049: 4GB1. 4"', 15 — 17Z. (23x16; 17>/2 xl2'"'). 
Anfang: ^^ v_a^-».J( ,<.Lb5 ^äJLc .J-c ^J-'i:'^ *UJ' 
;ts. Ui^ xfiJ^ic — Schluss: W.S L*Jls i^i^ajl J^c 

We. 1050: t;4 ßl. 4'", 19 Z. (23 X 16; 17 — ISX 11 — 12<^"'). 



Anfang : 



».>.r~I A*Ä^ ,/B.j 8^<o ^_a.Jl 



Schluss : Ji'iAu 



ct:' 



LT'; 



We.l051:127Bl.S-M5Z. (IGxlQS/j; 12—12' 2x7'/a—8'^"). 



Anfang: Jwä; . 



Schluss : ä .äjUc 



..^i 



►*., 



We. 1052: 57 Bl. 8'°, c. 19 — 25 Z. (ll x 15 ; 17— 18 X 

ll'/2 — 12'2™'). 

Anfang (Tawll): l^S-'J .~v.ä=» tUjI J^c ojic 
Schluss: w^xAj o^^'' -j'"*^' '^^■■^' o'"-'^ ^"^'iJ 

We. 1053: 53 Bl. 8^°, c. 18— 19 Z. (21V3 X 15: 17-I9x 
12 — 13'/2""). 
Anfang: iL Uli w*jj bid j »A^c .^>v^c. .Aä>-, o»*^j 
Schluss: sii^iK US j>*3C>^J! oL=»|^i J^?l oJiLc^ 

^/.aj sÄ^j 8-*:^**= 1?*^' »tX^ 

We. 1054: 87 Bl. 8'°, 16-17 Z. (21 X lö-'s; 15— I8V3 x 

11 1/2—13""). 

Anfang: s^a^I] »AS j !.=> U —»^i^ l5;'-^' J^* 

i_i^:^l pS ii--*^^' — Schluss: oiAlli j.0l.5> ^t» 

j^L«^5 • ^j^l.>;^A« cj'^ jiiLi i_v.lj 'i,. ^»-li jiXA.ci»ÄMi!^ 

9126. We. 1055 — 1069. 

Ein unvollständiges Exemplar desselben Romans, 
theils in 4'°, theils in 8'°. Zustand: nicht recht sauber. 
Einband: ziemlich schlechter Pappband. Schrift von 
verschiedenen Händen, aus neuerer Zeit. 

We. (055: 50B1.4"', 17 Z. (22x16; 18—19x12—13=-"). 

Enthält den Anfang des Werkes, aber 
ohue die Vorgeschichte; der Band beginnt 
mit der Geschichte des Königs iUjJ^:> -yi _^;. 

Anfang (nach dem Bism.) f. 1": nU! i^^^o^ 

Schluss: '.:j^^J<=^ ^_y:^ ^^ j^^ä}\ '.±^\ Jv^Lc 
Jv^!^^L xJl^, n^<w (= We. 902, f. 18 bis 
903, 10.) 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



We. 1056: 92 Bl. 8'°, 16 — 18 Z. (15'/2 X lO'/o; 13 — IS'/s 
x7— 8V2""). 
Anfang: Uä' U i>.«j (»i eUu i_5"ij-*(i.c w*xci Lo^ 

.IhAJL, xUc — Schluss (Wäfir):"bL.j Li L^*:S-^.i>T5 
(= We. 904, f. 65 bis 905, 20.) 
We. 1057: 73 Bl. 8^", 16—18 2. (I5V2XIOV2; 13x8™). 
Anfang: a^jj iAac _,as oLj"i! \J>>.^ v_ÄÄ*ai! JLs 
o'Aui }>aj1 — Schluss: ^j' *.11äj vü^jl (3^.« Lj 
iLi^u^s ^*sJI oty ^/. (=We.905, f. 20 — 67.) 
We.l058:88B1.8''°,ll-17Z.(15xlOV3;10V2-12x7-8'^™). 
•■>l-s oL:>l ^c ^'L.i; jLw 
Schluss: jt/.jJ( A*>"5l jwjl^ 
^1 



Anfang : ^^•)l-AC Jl 

(= We. 905, f. 6 bis 906, 8.) 

We. 1059: 117 Bl. 8^°, c. 12— 13 Z. (1572X103/4; 11—12 

X7V2 — S"^"). 



j^i^Li, 



Anfang: *_»!.;> ^Las i-jj-*:' 



o' 



tXc L^li 



u5.=> Aaa*JI — Schluss: A.J.S.JI tL/toi, „L*aj5^A*ai 

^xi .ÄAC NAAili „^. 3^^Aj (=We.906, f.8 bis 907,6.) 

We. 1060: 122 Bl. 4'°, 14 — 19 Z. (22VoXlG; I7'/2 — 19 
X 11— 13V2'^°'). 
Anfang: \i jLs ^(»j'it^ L«».J j.iAi ^^■'^:>- UHs 

^LA«^j (^>.E — Schluss : lASj / ä**i2l' ^ -■''*'^( ^■^Lf'"^ 
^Ai j. lJ ^^^.s^^A-- (F. 1 — 97 =We.906, f.45 
bi.s907,57; f. 98 — 112=We.912, f.4— 44.) 
We. 1061: 88 Bl. 8"°, 14 Z. (16 x 11; I3V2X 9™). 

Anfang: ci^ii 1, l.gjw\i> v;^*I:iJ J>.i \.^a\ 'm^^ JLs 
LiJ^J; (t->^ — Schluss: 4.iUci j-iJ. Wt.i; *lic 

o^.^ ÜI5 (= We. 907, f. 51 bis 908, 58.) 

We. 1062: 68 Bl. 4'°, 25 (16—20) Z. (20 x 14; 15— 16x 
10_i2c"> und 22x16; 16x913 — 10"=°'). 

Anfang: j:?^"5l n^i[y>- .AhiJ.c_^S> .^i^ ^_f.^^i\ j:äc 

Schluss: U^ oL..s^Ii*3/o L^Uai! f-i-'s *^Wi'~=P-« 

f^^ -.:i.x.^\ (= We. 909, f. 27 bis 910,51.) 

Nach f. 48 fehlt etwas. 

We. 1063: 58 Bl. 8'°, c. 20 — 22 Z. (21 x IS'/a; 17— I7V2 
XlO — 13<=°>). 

Anfang: "äi ^ajj U. |.la.Ii ^/o Lj^j.^; Lo »J:S^ ^/o 

.\a!Lc j.,L3>^/i — Schluss: .fMJ "i _sjL.>jjL*«j (j)at* 

4.2J- üJAjj ».S-.J^=>5(=We.909,f.60 bis 910,70.) 

We. 1064: 89 Bl. 8'°, 15-18 Z. (2072X15; 15-17 x 
1072—12'=°'). 

Anfang: ci^sj^ ^'i .va+JI vi;^Aj ;3 Oj.^\ o.^^ 
Schluss (Tawil) : i>.*>Lc>^ ^_5»lAc ^^^/o j^^oUs ^.ils 
(=We.913, f. 40— 70. Spr.1321, f.l — 30.) 
We.l065:83B1.8'°,c.l9Z.(21xl5Va;14-18x8V2-127a<=°'). 
Anfang : ^,a/iJ>^1 |»si J^l ^j^c «^ .> i_$>Äi5 qK. cgi'J' Jls 



Schluss : 



"*'^'' ^-0 ^a 



.\ (=We.911,f.57 bis 913,33.) 

12 



90 



GROSSE ROMANE. 



No. 9126. 9127. 



.S/ol .-/o j..)iJ' C^i^ 



.L&A.ji o^oJ *.- 



^jC*j ^ Ü\j ^Jlj.=>5 



We. 1066: 53 Bl. 8-°, o. 19 Z. (21V3 X 15';2 ; IG — 191/2 
X 11 — 13''"). 

Anfang: L^J ^j^xl\ oL<v, q_j..^5 »;*ii \ii*Jl^»i 

cy . J.J Q_>-jjc — Schluss : 'Xa.i^^ Lji ,«.=» J L?A*jj 

jLi: ^i,^xc.c, ^^<;Jist ^il (= We. 913rf.i3-70. 

Spr. 1321, f^l — 28.) 

We. 1067: 107 Bl. S'", 13 Z. (IS'/jX 11; 12 X T'/a"^""). 

Anfang: ^^^a«]! >i!iX.i; qj' .ä/^ ».**» ^/o ■—jLäJ' 

isj' -Jl jLi . . . -ÄÄc 5.» |.Lki^ x/Si jj.c |J.*x-i^/o 

LJ-' '^iij.c: *IIj*v.j. likit-Vi Ä.Lc L»;^>i — Schluss: 

^L'5. ^xi.Ji (=We.910, f.65 bis 912,4.) 
We. 1068: 94B1. S"", 13Z. (le'iaXU; IIV2-I2X7V2''"'). 
Anfang: ^s-.W 1l\S> p! ü.<.JlJ' ''^} |*U( JLs ^ 
— Schluss : i^^^j:.M I 4AMIJ 

(= Spr. 1344, f. 61 bis 1345, 38.) 
We. 1069 : 106 Bl. 8^°, 13 Z. (IG V2 X 1 1 ; 11 ','2 X 71/2'=°'). 
Anfang: ^^LÄ-^si' q' ü5\Ju L» «iJt^ ^.Ä.JLc JLas 

Schluss: ^_jL> i_Aij.5 

9127. We. 1070—1085. 

Ein anderes defectes Exemplar desselben Werkes. 
Gleichfalls theils 8"", theils 4'°. Zustand im Ganzen 
ziemlich unsauber u. fleckig. Schrift von verschiedenen 
Händen, meistens gross, breit, rundlich u. deutlich, vocallos. 

We. 1070: 106 Bl. 8'°, 13 — 15 Z. (IGxU; 12V3-I3V3 

Anfang: »j^ JJi/o ,3 »Jv^ xU L>y^i '^l?*'' 
J>>j> jjKj äjUxJ! — Schluss (Wäfir): 

Dies ist nicht der Beginn des Werkes. 
(= Spr. 1323, f. 16 bis 1324, 15.) 

Die Blattfolge ist: 1—35. 40. 37—39. 36. 41 ff. 
We. 1071; 52 81.4*° (222/3XIG; 17 x 12<^">). 

Es ist der Anfang des Werkes, aber mit 
Fortlassung der Vorgeschichte (s. We. 1055) 
und auch sonst einer Einleitung (wie sie 
z.B. We. 1055 hat). Derselbe lautet f.l\- 



We. 1072: 60 Bl. 8"°, 15 Z. (19V3 xU'/a; 15— 15';2 X9<^">). 
Anfang: |»'->-l ^^:^-f:^^ '^^^''i xoiXJl olÄo (J^ 



^y. 



'.5 Ü"'-^ LS-''- r^-5 



Nach einigen Zeilen folgt die Geschichte 
des Königs Zoheir ben gadima. — Schluss: 

|>Lu2j>t>^ JxOtJI (t-^*J OivXv^ ^».m^aÄS 

(= We. 902, f. 20 bis 903, 25.) 



(j.«Lül ^\^ — Schluss; 



o' 



ils> J>!j^ 



0^:5 



B_^.ijüS^ o^\ JJCfij (=We.902, f. 10 — 55.) 

We. 1073: Gl Bl. 8", 15 Z. (19",2Xl4V3; 15—151/3X9'=«'). 
Anfang (Haflf) : L^t^Xi- o-ä»";» ^ ^J„.4^i\ cioLc 
Schluss : ,3^-^t boj U Jsjij jj_j-!' ti^^ ^-J^äj J^j 
(= We. 905, f. 61 bis 906, 41.) 

We. 1074: 61 Bl. 8"°, 17 Z. (2OV3 X I41/3; 17 X 11»°»). 
Anfang :*Ui':i5jj>c v_JLi^' UJ'(c3J'Q'i( sa^i LUxi5>j 
Schluss: ^i^Jic5 Lo^ t^.Lw^ oIkXo;JlQL<-A!isJs^,Jt 
y.^! U; eJÜJv (=We.902, f 50 bis 903,64.) 

We. 1075: GOBI. 8"°, 15 Z. (ig'/sXU; 14V3 X 9'^'°). 
Anfang ; ^j.s> i^yi: j J>t; w' |*j LoJJL >_^liil! Läo_.^j 

Schluss : xü^Ju q' ^JjJ "-^l*^ *-^' o-'^i *J^-~r! q' 

(:= We. 902, f. 55 bis 903, 37.) 

We. 1076; 58 Bl. 8-°, 16-17 Z. C19V3Xl4>/3; 14-16V3 
X 11 — 12'^""). 

Anfang: i>lXj'5(l Ȁi^ ^^ i.r*^ J^.5 '^^' cj'" 

..Ij^j^Li lötj — Schluss : IS^J^xi J^t. 'i/o^xü ^ 

We. 1077: 28B1. 8-°, 15 — 20Z. (2OV4 X I4V2; 14— 17x 

ll_12cra) 

Anfang: l>J\jiJ( ^^ ^yMl\^ äJsjJ' lixlj' ooli^») 
vi>oJ>J> Lfl. oL;:_j>.Xit — Schluss; U iOjUxi! 

We. 1078: 54 Bl. 4'°, 18— 19 Z. (22xl5V3: 16— I7V2X 
IOV2— 12"""). 
Anfang: u^yi^ ,^^ vi^Jj *>/o^ xLxc ci^J^.fw uis 

äJÜJ'li &J viiJli^i — Schluss: -fcc sjj^ Äjtxij 

(= We. 907, f. 62 bis 908, 60.) 

We. 1079: 120 Seiten 4'°, 20 Z. (22 X 16; 17'/3 X 13<"»). 
Anfang: i^*^i lVjJ..^' »Xäj i_J->i: aSy^ l^L L»J 
js^l^t, iXaj — Schluss: iow^b ^^\ j^\j s'j\ ^^a 
Joul uüyuc (= Spr.l329,f.21 bis 1330,33). 

We.l080: 99B1.8™ 19Z. (20V3XI5; 14—17x81/3—12'='°). 
Anfang: t<5^JJ ,J.c ^j^.j'l>w tjJU Uj |<-gJLJ!:i:*«"3 
5^_ii (c*^ ti'-^' — Schluss: »-ix^Äi* Ljl:^w(Ls 
. g ' -:v^jj ^j^^i /V^-^' ^^^-^ n' Vi>■^t^ 's^^'_j^'5 
(=We.913, f.38 — 70. Spr. 1321, f. 1—28.) 
Bl. 32 feUt. 

We. 1081: 120 Bl. 4'°, 15Z.(22i3Xl6; 18-181/2X12-121/2'='°). 
Anfang: *f*Äs! U Jo "ü (.^ÜiJ'j l.A^i /äJL>^ j.Li'^^ 
(.Lkv^! ijs^ — Schluss: J.*c J^«j J-t^», 5Ui>t 
U-L^ ^^b'^^! (= Spr.1323, f. 55 bis 1325,13.) 

We. 1082; s. bei 1001 N.acht. 



No. 9127—9129. 



GROSSE ROMANE. 



91 



We. 1083: 52 Bl. 8", 18-21 Z. (202/3 x U'/s; IS-lS'/a 
X 11 Va""). 
Anfang: .\e^LL U \::jjIJ-\^c ■t*« U ci«^j ^ »JlJ 

(iU j ^S, «>*ljs — Schluss : «-o! Qj^U.j Jiij (*^;-<i liJj! "^5 

(= Spr. 1331, f. 35 bis 1332, 48). 

We. 1084: 78B1. 8><', 17 Z. (20i,.2X U'/a; 16xllV3-12"='"). 

Anfang: ü>I*JS bLi>. (j~^ls xSU-«**»- j iwoL^clj 

*j\i>t. |j<^ — Schluss: »Lj'^ U' ci^auOs»! 

uxJi jliifii «-«-. Uli jus ^jlJw*j' S 

{= Spr. 1331, f. 19 bis 1332, 49.) 

Nach f. (51 fehlt 1 Blatt. 

We.l085:15GBI.4'», 15Z.{2lxl5Vi; ISV-i-UVaXS-lO""'). 
Anfang: *.a>j ii;^-L«i:)» »-jIaJ5 ^ ^Xi qLwÖ 
v_JjiiL ^^J\ o^^ — Schluss: »Jw-c ^^^ ^ 
c^llb^ q'J^iV*)^^ '^L*^' ci^iL*» |.tl)Gl tJ^P J^ju : 

9128. We. lOSö''"'^- 

Drei Bände desselben Romans, theils in 4'", theils 
in 8". Zustand von We. 1085" gut, von 10Sji'<- nicht 
recht sauber. Einband (von We. 1085") in rothem Leder 
mit Klappe. Schrift ziemlich , gross , gewandt. Ab- 
schrift von We. 1085" im J. 12G8 Dü'lhigge (1852). 

We. 1085": 184 Bl. 4"', 15 Z. (23x16; lüVa— 17 x 11»"). 

Anfang: »Aju^ . . . ij'^_y_; lj^*~ ^}sL &JJ! ^J~»öJ 

ol^LwJI c>^l-yä |.^iLiJ! üjüi ^^ — Schluss: 



|.^U1!! !Jsw ^-«^ J»)^- Ist (nach der Titel- 
angabe) der vierte Theil. 

We. 1085^: 85 Bl. 8^°, 15 Z. (löVs x 11; 12 x 8Va™). 
Anfang: lyjb' ^s. ^UCi^ tlj^c"5 ;j/-*£ ^Äj 
jt^tijj j.^tljj — Schluss: ».i^JUils "b'lj |.UUi &j 
»«i^5 bjjUJi ^^U.sJI (= We.905, f.5 bis 906,12.) 
(Nach dem Titel der dritte Theil.) 

We.l085'^:88B1.8",15Z.(16xlOV3;nVa-12x6i2-7V2<=°'). 
Anfang: >-Ji.c i^e-Lo^ (c^l^' ^^^ '^)^i '^'^ji 
^.i-5 üSJo^ — Schluss (Kämil): 

(= We. 906, f. 12 — 65.) 



9129. We. 1086. 
362 Bl. 4'° und 8™. Kattunband mit Lederrücken. 
Schrift von verschiedenen Händen. 

Bruchstücke desselben Romans. 
I) f. 1-19: 4", 23-25 Z. (22x15' 4; U'a- 15V2X9';2'='"). 
Anfang: |.U^! ^i^i^^ |»^» f'-^ C?"* 1^ r^ '^'^i^ 
(jis.'il «-wjä — Schluss: jj^ c>v 



Anfang des Romans, aber das 1. Blatt fehlt. 



c:.>j 



JO- 



rL-^ 



2)f.20— 33:8",18— 19Z. (21'/aXU'/s;17— n'/aXll"™). 
Anfang: '^\ ^J ^lAc ^Ij ^j.^^>Si\ j^y^bl^ j»ij5 
^xibül k_J^ — Schluss: LgxJsJ »A.i;^ ^^is'/ iii» 
^y_»iUJ! L^tj. Gehört in den Anfang; ein Stück 
aus der Geschichte Ibrahims und Nimrüds. 

3)f.34-69; 8'°, 16-19Z.(21'/4Xl43,4; 19x121,2—13'^"'). 
Anfang: ooij^ L^iA>J\5jLÜS(j*ytol Js-'i^ LS'jJ^ ^j>c 
Schluss: (j*Li ,U~i jSAAisiJi J_L_A.Ji Ljj5 «JLs-'5( 
.v^i ^J.£ (= We. 908, f. 38 bis 909, 21.) 

4) f. 70 — 86: 8'°, 17 Z. (21V4 x 15Va: 17 x lO'/y""). 
Anfang : ^j^JiJj >ijji*JI. jS']j^ »js^ ^^J>IÄj■, liLkij 

Schluss : (J^_jL♦J &J>Xj (J%J «^>~y^ >— **^ ir^*^ ikito: ^5 

(= We. 909, f. 61 bis 910, 10.) 

5) f. 87: 8'°, 26-28 Z. (21^/4 X lö'/s; H'/s X 12»""). 
Anfang: Ji j ^. ^K^! J. ^4' »^ ^^jJ^' S^i 
Schluss: ^;*g,w„i o'^AJtSt .J.C. (3jAiJ e^j U.i '^tv^5 
bJi u-y-i (= We. 910, f. 41—44.) 

6) f. 88-112: 8™, 19 Z. (20x14; 13'2— lö'/a X 9™). 
Anfang: ^.^jCs-j-w-U ,-»r0^i' >^'^^i .lüJ! _j>j i^*^' 
v_^3JLj — Schluss : t«5JiJ ij ^^J^lJ o^^*JS jL»s 

(= We. 912, f. 23 — 58.) 

7) f. 113 — 137: 8", 19-21 Z. (2OV2 X 15; 17—18 x IS-^"). 
Anfang: «)y^ iUai, r^-^^^ f^*°^ Lff""^ uiüjvi' 
^_:iS v_JLiüLs „"^5 — Schluss: q./j j^oi J»Jj 

(= We. 912, f. 59 bis 913, 36.) 

8) f. 138 — 140: 8™, 26—28 Z. (21 X 15; 17 X 12""'). 

Anfang: ^^li. oljJi J^!^ |.L*iiil ^-S^^^ ^^JolXJS^ 
«-oJ5 ._Jli Jji>ui! — Schluss (Kämil): 

(= We. 913, f. 40 — 46.) 

9) f. 141 — 171: 8'°, 21 Z. (20VaX 15; 17 x ll""-). 
Anfang: ^^c oUxXj' qI ii5ü ^^! lo^ j."^! j^jI L 
*iJ!^ l^i lj^J^s — Schluss: Joiüi jUj'b xJi 

jUJÜ! ^5! ^^ (j>. J6.5 (=We. 913, f 46 — 70. 
Spr. 1321, f. 1—15.) 

10) f. 172-177: 8-°, 18 Z. (16x10; I2Va-13 x7Va-8<="'). 
Anfang (Basit): xj'j^-kc. La^wj "i i^Aac i^*?^ 
Schluss :^jy »J.-«j: '■^j^^i r'"*^' ^~^0^ V/*^ '^'^ 
(= We. 913, f. 69. 70.) 

11) f. 178 — 193: 8", 19 Z. (21—22x15; 17'/3— 19x 

IlVa- 13 V"'). 

Anfang: ^^^'| ^''^^ 1.5-^'- T^' '^ '•^' '^'•^"^ 
t!i.j> >.j5 ^i — Schluss: liyo _j.P^ i.Ijö'SI jJ^ 
^^^5 oUi! ^ (= Spr. 1321, f. 6 — 28). 

12* 



92 



GROSSE ROMANE. 



No. 9129. 9130. 



12) f. 194— 212: S'», 13— UZ. (21x14; ISxS'/a- S'/s™)- 
Anfans: -Xic .Lii. .U^Ji ^_AA**Ji !j>^ >X:s^ 1i! 
0>Ls j_^.o j_^! ,<.<w-j — Schluss: u-jli L^yl ^^^ 

J,i» UJtJ J^C^ _.^5LwJi 1^ ^^s- 

(= Spr. 1321"^ "f. 16 — 32.) 

13) f.213-252: 4'°, 15— 16Z.(22xl6V2; 16x lOVs— U'^"'). 
Anfang: ».j.IiXj^ »ijrii *'*'^' ic*^*H ^i>^i« J^ i5 qI^^ 
Schluss: (_5=-j; i3'-'^J^ j'^ j-j-^i^' i^l^ ^J^a3 ^^b 
(= Spr. 1328, f. 3 ff.) 

14) f. 253 — 265: 8^°, 21 Z. (20x 15; I6V2 X 125/4'="). 
Anfang : 1^^^ V^-^' o' "^ '■^' li;'^'-^^ y**J' '^ 
ms:. jLäs — Schluss: ^i^i^ ».iUÄci^ «-^Ji i^wXäjj 

'Is.j..^^ i^ixc ^^ (= Spr. 1338, £.12—26). 

15) f. 266-270: 8^°, 16 Z. (20>'2 XI4V2; nxlUs«-). 
Anfang (Tawll) : |».^(^;j .Xs ^jj^JI^^^JjI! J^l«Ji_j^ 

Schluss (Kämil): 7^*^:1 --^j '«^^ &JLg,i^ 

(= We. 944, f. 13 — IsT) 

16) f. 271: 8'°, 23 Z. (20'/aXl5; 16',2 x U-^-"). 
Anfang: j«.^.;Uj ,'J> Lo^ f'^^' *"?>^0''* o'^ ^ ^^^ 
|.bliJi ^/o — Schluss: _uj!. y:^c v_^l.s ^Uas 
^^;:>^..yo^(=We.l003,f.36^Z^14bis37^16.) 

17) f. 272: 8™, c. 20 z. (20x15; 15',3-16 X 1P°>). 
Anfang (Tawil): L^^eU- o^^_s:\U "^iLs-, ciJl.>j 
Schluss (Tawil): ^^JUäl^ oL*j!j> Ovso^j yu 
(= We. 1003, f. 67% Z.T bis 68% 4.) 

18) f. 273. 274: 8™, c. 20 Z. (21x15; 17x 11 — ll'/2"'°). 
Anfang: ^jjS.:s-yi ^y*i^. (»..gji/iijLwj ■X^-^J'^ |»'^c'5il 
Schluss : ^.i> i ._sJ! (*XAc cX.j;l . j*^«*.^ JJ;i.c Li*^ j 
(=We. l'oO?, f.9%Z.7 bis 12% 10.) 

19) f. 275-280: S™, c. 20 Z. (20'/2Xl5V2; 17— 18'/2 X 

12 — 1,3cm) 

Anfang: ..!i=>'Ü!^lJyJI tXjU».iX]. jiJiJ! 1.^*5 *J 3^Sj 



Schluss: -Aiili i_soU'l/ L)^ Kj^t^ *^''L= 



L L=>L^. 



U^ JJ- ^c (= We. 1009, f. 68 — 78.) 

20) f. 281: 8'°, 25 Z. (21 X I43/4; 17<;3 X lis^^c"»). 
Anfang (Kämil): LcjJl j ij-jj^i' »^.äääj j^il 
Schluss : »,L\*OjJi &*Äo likiJ^j JCic «^-x Uis^_kJ-i ^ 
(= We. 1 11 ,■ f. 7 6% Z. 1 1 ''bis 80\) 

21) f. 282: 8-", c. 18 Z. (20';2 X 123,4; I6V2 X9V2— lO''"'). 
Anfang: ^S~f~'^ o.->~(o^ v.AÜ^ pji'^' x<i'u*vsä^ 

Ow«o»'bl (J^c — SchlviSS: OL^L ^3^.:?■l QjJiIlÄj 

oSjN-i ^^j y;.ic c^wyo J.C (= We. 1043, f. 66% 
Z. 7 bis f. 66''.) 

22) f. 283 — 311: 8'-, 21 Z. (19x14; I4V2 X 10'''"). 
Anfang (Tawil): (?jjJ^/a iLo.i ^a (^^äj owJi*«lj 

Schluss: iut_, Lä/oAc JJi] ».lll^ U^;^* bi>J*JS jü» 

(^c *J^_^A.*^ (= We. 1017, f. 34—52.) 



23) f. 312— 331: 8™, 19Z.(21V2Xl5V2; 16' 2-17x12-13'='"). 
Anfang: .>jij; ij'^^^' X..jj.s- ^5 ^y'-'-^i if^^-r' CT'" 
*.ii»jJiL üSÜJ — Schluss: JsJiJ NÜi^ jCac jJs^i 
^L«.c>-":iL üiÜd! !3«^ J; üiÜl^ (Von Bl. 323 an 
= We. 1018, f. 9 — 18.) 

24) f. 332-336: S'", 19— 20 Z. (19i;2Xl3V2; 15— 17 x 

10 — Ipm). 

Anfang: *j|^ v_)Li ö^, .^c t_k*Ji>l exij Jsju. 
t<5sJö J\-oü — Schluss (Tawll): 



JCil Jö Ltf'Us ,j*^>.c ^ 



6^J 



*^jl tii,J>ii 



(= We. 1018, f. 34 — 37.) 

25) f. 337— 344: 8'°, 19 Z. (21' 2 X 15; 16',3 x 10'='") 
Anfang: (o!^J:) o'^c.: xJlc oj>Uj 
»Äs»^; (JwE L>_»j'j — Schluss: ^.i>I 

o^ ir^ .-i^i j^' 

26) f. 345-358 (2OV2XI4; 18 x ll'/2-12'-'''). 
f. 359 (22 X 15; 17xl3'='"). 

f. 360 (20 X 141 2; 15 X 10<=">). 

f. 361. 362 (22 X 15; 18-19 x 12>/2-13'=">). 

9130. Spr. 1255 — 1311. 1313''i^ 

Ein Exemplar desselben Romans, theiis in 8'°, theils 
in 4'°. Der Zustand der Bände dieses Werkes ist im 
Ganzen sehr schlecht; Bände sind es überhaupt fast nicht, 
denn das bei weitem Meiste hegt in losen Lagen und 
Blättern in Deckeln, die grossenlheils selbst schadhaft und 
zu klein sind. Das Papier ist sehr verschiedenartig, an 
Stoff und auch an Grösse ; in demselben Deckel liegt mit- 
unter grösseres und kleineres Format, wodurch dann der 
Rand beschädigt ist. Das Werk läuft mit den Bänden 
nicht einfach fort, sondern grösstentheils wird entweder 
noch etwas aus dem Ende des letztvorhergehenden Bandes 
wiederholt, oder es ist auch eine (kleinere oder grössere) 
Lücke da. Auch ist der Text ungleichartig behandelt, 
bald kürzer, bald ausführlicher und selbst behaglich breit ; 
auch die Correctheit des Textes ist verschieden. — Schrift 
von verschiedenen Händen. Abschrift meistens in neuerer 
Zeit, um ™i785 herum. Spr. 1267 im J. '"Vugi: 1294 
im J. «08/1793; 1313bi8 im J. ^^^mii. 

Spr.l255:55Bl. 4'°, e.l8Z. (22x16; 17—191/2X11 — 14'='"). 

F. P: JJ^Ji %y^\. Titel f. 1": 

JÜ.S 'i.j..M, ^ ,L>-tJ' s-^Avji s3^$ 

Anfang f. 1'': rj!ü\ L/c v_^t. j^,jL«jo"St ^^L» 
^ \j '-v *> j^ ^ ... . j.. ^^ 

Dieser Band beginnt mit einem Streifzug 
der Benti 'abs, an welchem ^'.i ^j ö\j^i. theil- 
nimmt, gegen die Benü KLJs^. Derselbe 
läuft siegreich ab, und während der Heim- 
kehr thut Seddäd einer gefangenen schönen 
Schwarzen, Namens nj.*j;, Gewalt an. Sie 
hat ihre 2 Knaben, deren älterer -).=-, der 



No. 9130. 



GROSSE ROMANE. 



93 



jüngere ^_fj^ heisst, bei sich. Sie fällt, als 
der Trupp zu Hause die Beute theilt, dem 
Seddäd zu, und bringt (f. 5°) einen schwarzen 
Knaben zur Welt, der den Namen 'Antar 
erhält etc. — Schluss f. öö**: 

(= Spr. 1313% f. P— 60".) 

Spr. 1256: 76 Bl. 4'°, o. 13 — 19 Z. (22Va x lö'/s; 17—19 
X 11— IS«^""). 

Vorblatt: ^^'öii'i tj^l. Anfang 1": \fiy^. qI 

Schluss '76^: ^-.^^S L^J iiS^X>L> U .0 I^JLs^ 

yiiii jy^! (=Spr.l313, f.61 bis 1315,22.) 

Spr. 1257: 89 Bl. 8'°, c. 10-15 Z. (löVaXlO'/a; UVa— 13 

Vorblatt: e^LÜS Ij^^- Anfang 1": (J-=-jJ 
tU-wlsI |«^5 ^-E Q.^'3 tUJt i^j^i iU^ii j-il^ 
Schluss 89": eLlJ J^*j is^.Ai^' ^^ ä.cU.=- Joä^ 
^^ Ui=l (= Spr. 1314^f 35" bis 1315,12".) 
Spr. 1258: 82 Bl. 4'°, c. 15 Z. (22i3Xl5'/3; 18— 19x 12<^">). 
Auf dem Vorderdeckel: ^\A\ ljJ-\. Anfang 1": 
L^^L! iS^iß '-^^J er* k-'^'^i '^'■^ — Schluss 82" : 

(= Spr. 1315, f 14"— 54\) 

Spr. 1259: 67 Bl. 4'°, e.15-20 Z. (22V3X 151,2; 16-17 
X 11 — IS'^'"). 

Vorblatt: ^J*.^ti•i. Anfang 1": ^^X*- ^^^^ Jj' 
|.L^ «^ Uli j:ib^l. ^^jlj-i! — Schluss 67": 

J.^> xil ^ (= Spr. 1316, f 32 bis 1317, 30.) 
Spr. 1260: 84 Bl. 4'», 19 Z. (22'/4 X 16; 16 — 17 x U«^»). 
F. 1": ,«jU.^JL Weiter nach unten auf der 
Seite: j^*'^'-*^'- Anfang 1": J^..*» jJ üb "3^ 
t/jaj5 v_5Li>, 1— J_J! , Ji — Schluss 84": c^öÄi. 
jjo ik>.)Lc ^jL* ^^.* i^i ^..^i Lc^ fU-^' (^' (j-Lü! 
(= Spr. 1317, f 20" bis 1318, 22.) 

Spr. 1261: 67 Bl. 8™, 15— 18 Z. (21'/3Xl5V2; 16— 18x 
11— IS™). 

Auf dem inwendigen Vorderdeckel : j^L*^JI. 

Anfang 1": JCiji X.*j^ J. u,*.*.wJl ^li. i5»'j-^' 6^ 



,X*J J^s 



Schluss 67": 



r^}y Cy" 



(== Spr. 1318, f 24" bis 1319, 18.) 
Spr. 1262: 70B1. 4«°, 15 Z. (22x1573; I6XIIV2™). 
Auf dem Vorblatt: ^Lü'. Anfang P: ^^1 

c>.*-»^ LJ5 t^L<? Qj/li ü5üw uXic j_^j j-i-Ä-J 
Schluss 70" : o.Liij J^j-'; ti>^i^; ^J«lXi ^^ 
oU.i: (..^jw^ (= Spr. 1319, f. 18"— 66".) 



Spr. 1263: 67 Bl. 4'°, 15 — 19 Z. (22x15; 18' 3— 19 X 

12 — 12 V"'). 

Vorblatt: ^LäJ!. Anfang 1": n».=>5. .>!j^ 



U*^li _aJ'S! JUiüj J>5^! iC*:>-j — Schluss 67": 

(^ Lo. (= Spr. 1319, f 66 bis 1321, 4".) 

Spr. 1264: 78 Bl. 4'°, c. 16—20 Z. (22 X 151,2; I6I/3-I8I/3 
X 12™). 

Vorblatt: -ibiJK Anfang 1": .^c ^"il ,2. ,äj 
Lüi^=._j ^5^_ojJcJi — Schluss 78": ^Ij^Ji J'L^c 

(= Spr. 1321, f 4 bis 1322, 57.) 

Spr. 1265: 89 61.4'°, c. 19 Z. (23x 16; 18-19x12™) und 
f. 26— 35: 8"°, 19 Z. (21x15; 15x10™). 



Ueberschrift am Rande oben 1": 



L? 



oU! 



Anfang 1": ^ ^A^-L \L.^'i J^ tjyus ^Wi^;.^ 
qIjAc j^j — Schluss 89'': iy-jL:> i>''-^ rr-* 



^LLdi »Li ^.^.wj ^>ÄJ ^- (= Spr. 1322, f. 57 
bis 1324, 44".) 

Spr. 1266; 121 Bl. 4'", 19 Z. 

1) f. 1—53 (23 X 16; 19 x 12™). 

2) f. 54— 77 (23xl6i,'4; 19-20x14™). 

3) £.77—121(22x15—16; 17 — 18x12—14™). 

Oben am Rande l":yi.c J,LÜ5. Anfang 1": cLLl! 
L-JjtlS (Tjlsi cL.*.Av.J!j Oj.A«,'b!uLIilAv^.A»j — Schluss 
121": ^Ui ^:iXJt Ij^ J.«jj [.^lc^'iJ oLüi ^vOCij- 
(1) = Spr. 1324, f 44", Z.7 bis £47". 

2) = Spr. 1325, f 15 bis 1326, 15. 

3) = Spr. 1326, f 16 bis 1327, 37", Z. 8.) 
Nach f. 53 eine kleine Lücke. 

Spr. 1267: 1) f. 1-62: 4'°, 1 6-22 Z. (23x16; 18-19x14™). 
2) f. 63-1 10: S^°(21V2X15; 17-18x10-13™). 
(Ohne Bandbezeichnung.) 
Anfang 1": ^J^.i;LLj ^^c ^^äj ^i\ y,\^ ^Li;! 

oLolli! SJS.AJ — Schluss 1 10": sl J'Jjj_LoJ! ^!_bij 

ükL, J..r »j.i>i (= Spr. 1327, f 37" bis 1330, 2'^8".) 

Nach f. 22 fehlt 1 Bl., nach 46 4—6 Bl., nach 51 
2 Bl., nach 62 3 BL, nach 65 1 Bl. 

U. 1269: 114 Bl. 4'°, c. IG- 
171/3 — IS'/aX 12 — 13™). 

(Ohne Bandbezeichnung.) 
Anfang 1": ^L>i\i\ ^j.b .^ij^ ^sCS ':i ^"^^l ^jt [, 

Schluss 1 14": L- J_:il. j^Vj.JÖ ,.Ljj "l^, sJAxi j»X! li^ 

(= Spr. 1330, f.'^28", Z. 8 bis 1332, 26".) 

Spr. 1270 u. 1271: 80 Bh 8^°, 17 — 19 Z. (21 1,3 x 15' 3; 

17— 18x 12 — 13™). 

Auf dem Vorblatt: ^c ^LwJl. Anfang 1": 

f.xxi' ^^\ \JKS> A31J5 ^U' Lj äJ.L« Lj i^^y JLs 
^Ji ^UJ! J^l ^^^.c jOCJ U — Schluss" 80": 



LJA.JI sA-ic 



L^i'- 



Ä.1.XXJ «.cL».Xs»! ^^li"^ 



(:= Spr. 1332, f 26 bis 1334, 19".) 



94 



GROSSE ROMANE. 



No. 9130. 



Spr. 1272 — 1274; 78 Bl. 8'", 15-21 Z. (21'/3 x 15V2; 
18 — 19x12— U'-'^). 

Auf dem Vorblatt: _ci,c «^laJt. -ci-c -woUÜt 

Anfang P: |iiH &Jij ^j^c jhj L^ U^ LJkXJ! 

Schluss 78": ',^s^^\^ J-&&IL. i^_^_^Jl !.J.U ^"S 

^^.yi ^Ls (= Spr. 13.S4, f. 21" bis 1337, 9\) 

Spr. 1275 u. 1276: 94 Bl. 8'°, 14—18 Z. (21V3 x IS'/s; 
18';2— 19x 12 — 14™). (Ohne Bandbezeichnung.) 

Anfang P: ^j^toL.^! '_)Jt*»' UJ^ aol.^* L (^jUi (3is 

|.:5büi eiüJ. — Schluss 94": ^A ^^\,^,y^\ 

y^\ l4iK OL;vj>*^i iJus. (= Spr.' 1337,'^ f. 9" 

bis 1338, 49".) 

Spr.1277: 2731.8'°, 1 4-1 8Z.( 16x11; II' 2-1 3', aXS-g"""). 
(Ohne Bandbezeichnung.) 
Anfang P: 1>\ ^xä^ j^j>\:^! yi, 'w^«~,ij« cJ>-v*>o 
»i^oJi Lo L^! — Schluss 27": J:/'. u-^ ^r^'i 
olIIjI J..0 ^ioJ^ (= Spr. 1346, f. 8»— 21".) 
Setzt Spr. 1283 fort. 

Spr.1278: G7B1.8'°,18— 19Z.(20V2Xl4V3; 17—18x12'="'). 

e^cijt. An- 



Spr. 1284-1286: 89 Bl. 8'°, l.j— 17 Z. (IS'/a x lOVi; 
12';2- 13x81/2'='"). 

Auf dem Vorblatt : ^^..ioeJL ^.«Lü!. Anfang 1 " : 



Oben am Rande f. 1°; ,.,.. 



i5 ! 



^.^> !>*=-j f<^ 



i! 



fang 1 " : s^l. 

Schluss 67": \jJo ^aJj y'L*MjiJ( t3.5 J, u^ai'^ J>.Si 

v;>juUj^ ^^U~. (=Spr.l339,f.50» bis 1340,38.) 

Spr. 1279 u. 1280: 

1) f. 1— 63: 8"°, 17-20Z.(20xl5; 16'/2Xll';2'=°'). 

2) f.G4— 73^: 4'° (22 x 15',2; 18';2 x 13""). 

3) f.74— 131: 8'° (21 X 15 — 17; lOxlK""). 
4)f.lo2 — 163: 4"' (23 X 10; 19 X W-^). 

(Ohne Bandbezeichnung.) 



Ji) UJii JLs ...LvaII b 



Anfang 1': Jos UJb JLS qUoD) b^Ijs ^^^ 
J^-LÖlaJi ^ yilc — Schluss 163": ^ J^:^ 



0^ 



*^.*jul U 



äit Lr' >>j« 



S3^ r'j 



ü'iit^x^ (= Spr. 1340, 
f. 38 bis 1341, 62" und 1342, 1" bis 1343, 55".) 

Es fehlt nach f. 14 1 (oder 2) BL; nach 37 1, nach 
73 etwa 10, nach 115 etwa 1 Bl. 

Spr. 1281 u. 1282: 62 Bl. 4'°, 17 — 18 Z. (22=3 x 16; 
19';2 — 201/2 X 13— U-^""). 

Oben am Rande 1 " : qj -i^^ (j-^UJ! . Anfang 1 " : 



Schluss 62": c>oLI:ä lS>.i>\ 



O' 






(= Spr. 1343, f. 55" bis 1344, 57^) 
Nach f. 52 fehlen etwa 4 Bl. 
Spr. 1283: 55B1. 4'°, 21— 22 Z. (23 X 16; 19x13—14'="). 
Oben am Rande l'^: ^.M^^ «jLwJS. Anfang P: 

Schluss 55": liLiJ» 5-« J^ JJy^' -^J^ J>>^' c^^':' 
y^Ua*j y-c2i- (= Spr. 1344, f. 57 bis 1346,8.) 
Nach f. 29 fehlt 1 Blatt. 



i}-^ OJ- 



jy. 



&J-JJt tiXlJ' ^«jl-Jl 

J.,.9nH ^j jaIc — Schluss 89": ^ u QjJi^j 

(= Spr. 1338, f. 34" bis 1339, 50^) 

Spr.1287: 164 Bl. 8"' u.4^c.l3-18 Z. (21-23X 15— IS^i/s; 
15— 20x 10— 13'=°'). 



Oben am Rande P: 



^xibLÜlj 



a= 



,J...w«£» ^jwl 



UJI 



^jki^lji^ iAs»!^J(^ 



Anfang l": ,'l3sj'31 oU>Ji <» 
J^\i J^! j. ^^j^jw ;j~l>:.5 — Schluss 164": 

(= Spr. 1346, f. 21 bis 1348, 3^) Folgt auf 
Spr. 1277. 
Spr. 1288: 70 Bl. 4"', 19 Z. (222,3 x 16'/2; 19'/2 X 13'=°'). 
(Ohne Bandbezeichnung.) 
Anfang 1 " : ^s^_J^J-\ !JsJ=^ jUäii sj».? |»jC*xi (_j.Jl«Sj 
*JiAa2.j I-< — Schluss 70": jo ^Lb U Jvju 

(= Spr. 1348, f S-" his 1349, 31".) 
Spr. 1289: 89 Bl. 4'°, 16 — 18 Z. 

1) f. 1—44 (22X16; 18'/3 X 12Va'=°'). 

2) f.45— 89, S™ (21V2X 15; 17 x 12'=°'). 

(Ohne Bandbezeichnung.) 
Anfang P: o,L.v„ ^XiJw. »^i' , V.>'!< lAj.vi JiclLu 



U^* 



Ü 



Schluss 89' 



^^'q' tiUJ>(j>c Lü J_jjts 



^!^^^t Jv J' (= Spr. 1349, f. 32" bis 1351, 62".) 
Spr. 1290: 41 Bl. 4'°, 18-19 Z. (22x I5V2; 18';2-19x 



12V2 — 14'='°). 



Oben am Rande P: 



i^Li. 



fang P: ^^Ü". J'üi ^L^^l J»^'^ ^^W oöj JJ" 



J! .i 



Schluss 41": u-^li 



-:S'>Aa 



O^^' 



.L=- 



er""* 



(= Spr. 1351, f. 62 bis 1352, 25".)'' 
Spr. 1291: 69 Bl. 4'", 18—19 Z. (wie bei Spr. 1290). 
Oben am Rande: ^-^^i^lij 5jL»Ji^ ^-o^j (j*jU. 

Anfang P: LiÄLa MxLi gt^_; t)..=»J ^-*c^JUj ..ii-ya 1>\ 

Schluss 69°: J.C >_.^l_,. j>«..^jI! ^'}^\ L^ J^^aj "Ji 

(j..^ jb j J>|_»^ (= Spr. 1 352, f 25 bis 1 353, 35".) 

Zusamuiengebunden mit Spr. 1290. 

Spr.1292 u. 1293: 128 Bl. 4'°, 16-18Z. (22xI5V2; 15V2— 19 
X 12 — 13'='°). 

Oben am Rande 1 " : ^^-o^. «^Udlj ^^j^j^^Ij^ ct*'-^' 
Anfang P: i3u-iJi ^^ ly:*^. liWi^ ^^y>- <^ 
Schluss 128": v^H?^' (3'-*--!' a" !rVH ^-^ 

(1) f 1 — 53" = Spr. 1353, f. 35", z'.4 bis f. 80" 
(sehr abweichend). 
2) f. 61"— 128 = We.942, f. 11" bis 943, 38.) 



No. 9130. 



GROSSE ROMANE. 



95 



Spr.l294: F. 1 — 29: 8™, 13— 15Z. (15— 16'4Xll; 

II Vax 7'/2'=°'). 
Oben am Rande : ^fMj'i\. Anfang 1": |yJ(J5 
^^j-ou.>i=^ f^^^^ f'[>y^ O^^atj ^^A — ■ Schluss 29'': 

Spr. 1295 U. 1296: F. 30 — 64: 4'% 15 Z. (22 x ISVa; 
16— 18' 2 X 11— 12i,2'''")- 

Oben am Rande : ^yfjuj^ iA5>^i imd auch 
(von anderer Hand): ^^^i'^Li. q.^1JJI. Anfang 
30": j>_j(j^.i:Jt ^i »j^i^^ >-^^i ^^Ls;fuiJlJ o'-*"^' 
Schluss 63'' : '^jL=-.it JJ:/o ^jL*as»Jvc_j.^^ ^^Li-u. aI jLäj 

F. 52 — 63 zu 19 Zeilen. 
(Spr.1294— 1296 = We. 943, f. 37" bis 944,41=.) 

Spr. 1297: 136 Bl. 4'°, 15— 16Z. (22x15^,3; I7-I8V2 
X 12 — U«-"). 



Oben am Rande: ^^a»j^5^ 



JLiJl 



a^«t)'5 J^ 



'^ AlÜl 



CTA*^^'5 ff'-^' 



Anfang P: Jsc ^i^LÜ^ qLs-J' 

L4^/o ^ J^*=-i q'->v4' li Viy-=^ — Schluss 

ISe*": Ä.bUJ5 u^t^!^ iü.x'LXJi 3>A«JL. f?; i^Ls-Ji^^/o 

(= We. 944, f. 4P bis 946, 40.) 

Spr. 1298: SOBl. 8™, 15— 16Z (2IV2XI53/4; I6V2 x 



11' 



-12V2'^"). (Ohne Bandbezeichnung.) 



Anfang 1": ^\=>\ _,i\äj U ^Uä= J>..c uiv.US Ui^ 
xJ' J«.*^ — Schluss 80": i^K (jjji |.yül j. 
(»jCcibi Jvi L^^^j^^'-. (= We.946,f.4Öbis 947, 22.) 

Spr. 1299: 80 Bl. 8'^", 14—16 Z. (wie bei Spr. 1298). 
(Ohne Bandbezeichnung.) 

Anfang 1": ^i^JJ^j As ijoyi^», SiX^» itji.c"!)i *Xää^ 

Schluss 80'': ^aJI Jwöj '*^i- j^a tLsJ^^I v^^j^i 

(= We. 947, f. 22 bis 948, 16.) 

Spr. 1300: 80 Bl. 8™, 14—16 Z. (wie bei Spr. 1298). 

Auf dem Vorblatt : ^mta*^!^ *jLJi. Anfang 1": 

jj;_jJ5 tiU j^.jy^c^*" (J— j «^c ^Aä» — Schluss 80'' : 

iJJ u\*:^U Lv^! (=We. 948, f. 16 — 50\) 

Spr. 1301: 89 Bl. 8-", 14-15 Z. (16 XU: 12i;.3— 13"3 

X7 — 91/3™). 

Auf dem Vorderdeckel: ^^^^ju.L ^/oLiil. An- 
fang 1": ^LAa.«-o (.Uvcs: jdäj', |.uj" cj^(j/^. ^jLwjsJI 
Schluss 89'': .\).AJt o,vXs (jtj »U^ t<NJ^o «J JLä 
^^jUl jus (= We. 948, f. 49" bis 949,51".) 

Spr. 1302- 1304: 80 Bl. 4'°, 15— 17 Z. (22 x 15V3; 17—18 
X 13'="). 

Auf dem Vorblatt : ^^^aju^!^ «^Lxi!. Anfang 1": 

qIjs^I :\>toj^>j^j5 v_5iijti;il _.i» Li?,A**s 15» 'J' i3^-i 

Schluss 80" : JÜL^^S j*^ J Jt U j^jij i^Ü^].-. Uj 

j^^^i u=.c (=We.949, f.5P bis 950,61".) 



Spr. 1305: 1) f. 1-77: 8^°, 15-17Z. (2134x15' 2; 17-18 

X 12—13*""). 
2) f.78— 136: 4'°, 20 Z. (22x16; 1 7 X 1 1 '/s''"')! 



Auf dem Vorblatt 



Anfang 1 " 



Ai 



136": &*Ai Li.l t^^Xxl^ 



— Schluss 



=5' i<*^*ij' Q/« -:^*^- (5•*■^J uuiiij 

(=We.950,f 62" bis 953,45".) Sehr abweichend. 

Spr. 1306: 71 Bl. 8^°, 19—22 Z. (21 X U'/a; 18 x 12^-"). 

Oben am Rande l":^A.v.^<-=>^eJUjI. Anfang 1": 

Schluss 71'': vj^ »Ae lÜlj (A^ »XiXs^^I! eU oLbj 
(=We. 953, f 45 bis 955,^6".) 
Spr.l307:82Bl.S",17-20Z.(21'A,Xl5; 16-17x1 1';2-12'="'). 

j^Ui. Anfang 1": 



o^ 



Oben am Rande 1": 



Schluss 82": i3l>J1 ^ LT;^ >-*J' a^j^^ a"" J^ ' '^ 
(= We. 955, £5" bis 956, 2\) 
Spr. 1308 u. 1309 : 71 Bl. 8'°, 19 Z. (21 x 15; 16 x 12<^"). 



Oben am Rande 1' 



O" 



.A>«.*i>» 



LT- 



,^Li-i. 



An- 



fang 1": A.w.Ä:> '^j'q-« r* l-* CJ^'lS'^^^o'^ üL«^ä-u 

Schluss 71": J.i^. ^ji J^->~i V^' J'^'-' (*-p' (*^' 

v«a«JI ^ (= We. 956, f 2"— 78".) 

Nach f. 22 ist eine Lücke. 

Spr. 1310: 159 Bl. 8™, 13 — 18 Z. (15' 2 — 16^,3 X 10— 11 ; 
12 — 13'/2 x8 — g''"»). 

Oben am Rande ]": iA.*j (j*v>Lw.Jij o"^'^' 
^.-..«^♦.■i-» «j'w.«»JL qa.»».*^-! (aber (j,<>^L<-! ist aus- 
gestrichen). Anfang 1": L^äIjÄs>Ü ^^x^./a':)! jLä 
L.JJ Vr^i Ih-!' cy« .JOij: — Schluss 159": 

QX«..i;l J, IJy! {.j^Mt^ ji'^-r'^ o-JAc "ii^ sLotllj 

(= We. 956, f. 78" bis 957, 50".) 
Spr. 1311: 60 Bl. 4'°, 18— 24Z. (22x15; 18 X 1 l'V"). 
Oben am Rande 1": •.,;^.«m.^j ^^^iliJ!. An- 
fang 1": io.5 jy »Aju ^ ^jläxJ^ / iAft^i 4c 
Schluss 60": ^^^;C:fl^ ^^aj^_^4^I ,.,.Ji jjyl, 



o: 



>AJ'> 



.^ c?^ 



ÄäJS 



(=We.957,f.50" bis 959,3''.) Bl.l gehört nicht 
dazu; es ist = Spr.1310, f.l36", Z.7 bis 137", 2. 
Spr. 1313''": 79B1. 8^°, 18-21Z.(20'/2Xl5'/2; 18x11-12'="). 
Titel auf dem ungezählten Vorblatt: 

Ueberschrift auf I":'j_^J)'u*3JSyU£: S_y~|.LXi>'Js^ 

Anfang 2": IjLLiä! ^J\ J'L^jiJt cioi/isl» ULjöj 
L=>Lo» — Schluss 79'': .! ULc ^yi' ^;^^.»i JJj^ 



^jl .^a£ 9..AAW ,.^/3 



U*J! 



(= We. 959, f. 64", Z. 13 bis 960, f. 71.) 



i U 



96 



GROSSE ROMANE. 



No. 9131. 



9131. Spr. 1312 — 1353. 

8''°, C.18Z. (2lVaXl6; 16i,2 — 17x 12V2°"). Spr. 1315 
u. 1322— 13-24 etwas kleiner (20x14 i/a; 15— 16 X 12'^'").— 
Zustand: sehr gut, sauber, neu. — Papier: weiss, stark, 
nicht glatt. — Einband: Pappband mit braunem Callico- 
Rücken. — Titel in Spr. 1312, vor f. 1 (die Titelblätter 



überall nicht mitgezählt): 



',V^U^ CK^ 



U 



■J f 



In 1313, vor f. I : ^1^.; 



i.v</ .^J .>u^C 






Xf ^^yA 



In 1314: (c-Ji^' oLXi' iJs^S! u. s.w. Die Vorgeschichte 

ist also als Band für sich gezählt. 

Dies Exemplar des 'Antar ist nicht vollständig: seine 
2649 Blätter enthalten nur (und fast genau) die ersten 
zwei Drittel des Werkes: das letzte Drittel fehlt. 

Die Schrift ist ganz neu, gleicbmässig, nicht schön, 
etwas gezogen, ziemlich leserlich, vocallos (nur in Spr. 
1315 — 1317 sind die Gedichte mehr oder weniger vocali- 
sirt). — Abschrift vom J. '-™/i853. 

Spr. 1312 (68 Bl.). Anfang 1': M . 



iüät 



oLmjI vXji*I ä^*N »0>>-Js ^..s^Ji LoIJl*«. .31 

ijl j>!^t ^^jLj K*>. — Schluss 68'': vii^iLi- j^Xs» 

(=We. 901—902, f. IV.) 

Spr. 1312'''« (40 BL). Gehört an das Ende 
des ganzen Romans. Ohne Titel. Anfang 1": 

'^\j4-\ eJi-iö >_*.Ji ^1.*^' J>^' e^-» ^^r- — Schluss 
40'': *.fiL»o ^*-^ H^. iyf^ c?-' ^j^-^"^^ y:as'\ 
(= We. 959, f. U\ Z. 3 bis 67", 1.) 

Blatt 34 u. 37 mit rother Dinte stark beschmutzt. 

Spr. 1313 (62 BL). Anfang P: ^^\J jL* 

..yd y.i;.E ...' . . . iUjjtil &j,n»!i .jji^^. iy-^sSjl 
^sJl »i^^'S! ^Jjvj. u--^E (^.oj — Schluss 62"": 
(jS»Lc ftJ^ .i^sj-oli . . . jJJS (so für ^!, zu lesen) tc^\ 

^Ä=!i _.^. (= We. 902, f. 21 bi^ 903, 41.) " 

Spr. 1314 (60 BL). Anfang 1^ jL^L, oU. 
^jS^ß^- — Schluss 60'': ^b üi |^3Ji oJL 
^Iv^jj oJ.:i"^>_Jii(=We.903, f41bis904,43^) 

Spr. 1315 (72 BL). Anfang 1": ^jU=^ ^^ 
,L*L ^, yyC3 o^.^2=. ^. — Schluss 72":^U j^s-^L. 
üJi ij-^UJiy^c (=We.904, f. 43" bis 906, 42.) 

Spr. 1316 (60 BL). Anfang V: ^^l. y^-^=uJi 
J.Jt ,.-« sx>^ ^ — Schluss'eO": 



O 






c 



o*-^ 



äJ (=We. 906, 



Spr. 1317 (60 BL). Anfang P: juäJ!. «iU^Jö 
LL^^ ^J., — Schluss 60": Jüü »JH. e-jui^üf l^ ^'läs 
oJj^l vW LS^ (= We. 907, f. 42 bis 909, 16.) 

Spr. 1318 (60BL). Anfang l-^^oJiLi^j^JwJI 

J>_^*::i! _o>XäJlj — Schluss ßO^ : ^^.vUrO. UJ! ^ 

^Ei .^'JG j.;3JOs5 (=We.909,f.l6 bis 910,54.) 
Spr. 1319 (70 BL). Anfang 1": iS>\j,=~ ^^ 

«ciJli'. LPUsCi; J;i. — Schluss 70'': mi l.-vw«1 KLJji; 
tj^ i;!^ vi^tLiSj (== We. 910, f. 54 bis 912, 60.) 

Spr. 1320 (60 BL). Anfang P: U. jL* 
_l»Aii. LxJ! l»x4->~ o».jL^i '*->-* — Schluss 
60'': L=>Lo, i3'-»'^.i' öj-v^iü jL=>JI q./i »..i^c 
(= We. 912, f 60 bis 914, 5.) 

Spr.1321 (60B1.). Anfangl^oL:^^^^ [^s-Lo. 
s^.a3^ol^JIc — Schluss 60'': jSj.'«"5'5. lil-s^j' '3Lß;Jw*L 



lyiJLL.!. 



U-1?-^ 



(=We.9]4, f. 5 bis 915,6.) 






Spr. 1322 (60 BL). Anfang 1" 

JI^LJ! ^Loyil \._f^ — Schluss '60'': 
^Jt ■iO.^o.S;^ -iJ^ KL.J (= We. 915, f 6—57.) 
^ Spr. 1323 (60 BL). Anfang P: iU.x*.c ^1\ 
vjLjj'St y^ o^,( ui' — Schluss 60": qV^i'. ^iAit 
^^Lvs£ c^JLoj loJou (=We. 9 15, f. 57 bis 9 16, 60.) 

Spr. 1324 (60 BL). Anfang P: o^äK. ^ 
^^xA^ J^ ilsi — Schluss 60": ^^\^^''Sy^\i 
^Ujl j; (H'*'J^* (= We.916, f. 60 bis 917, 36.) 

Spr. 1325 (50 BL). Anfang P: J., ^Jö 
JjjLJ^ joli' iA*c |*t^';^ — Schluss 50": Li! ojwas 



44" 



— Schluss 



(= We. 917, f. .36 bis 918, 30.) 
Spr. 132« (44 BL). Anfang P 

(= We". 918, f. 30 bis 919, 14.) 

Spr. 1327 (50 BL). Anfang P:' x*.Ut. äy^l, 

»lXJjj _iJ?: a.).XSj — Schluss 50":y.ajl qS ^iX^/O i-X.j.5j 

^5^"!^ ^ J.**j- l- (= We. 919,"f 14 bis 920, 2.) 
Spr. 1328 (60 BL). Anfang P: c^^r, ^f. 

^j^j ;e.LiÄJi^ C^'-*^ — Schluss 60'': ^J^ ^j\0 ^^i 

l..£.> La (J' >— ^.^ «j5 ^J fH^^' Oj*J' h_*,g,! ^t 
(=We.920, f.2— 60; auch = Spr.l267,f.l2— 52.) 
Spr. 1329 (50 BL). Anfang P: LS'AJ. ^ ^Jüs 
ikJCcU ^y:^ o' f^ — Schluss 50": J^^^ O-J^ 
■i^.J>\ ^^J^ä ^\y.^\i (= Spr. 1267,' f. 52—84.) 






rl- 



f. 42 bis 907, 42.) 



Spr. 1330 (50 BL). Anfang P: 
,^jv.c Q_^ij" ^ — Schluss 50": ^; 
ys:"il bSu^ (= Spr. 1267, f. 84 bis 1268, 30\) 
Spr. 1330, f. 25-50 =We.921, f 1 — 25", Z.7. 



Nr.. 9131—9133. 



GROSSE ROMANE. 



97 



Si»i'. 1331 (50 Bl.). Aufang 1^: j^, ^"il 

jj J.S. ^j^ *'AJ! SchluSS ÖO'': ^fr^iol Juij'Si ^^Al 

jwoiJL ^Ul j^ (= We. 921, f. 25 bis 922, \\) 
Spr. 1332 (50 Bl.). Aufang 1": U ^^\. 

f^a. «->). cy;>-il ,*t^r' — Schluss 50'': !;.*=> [y*^) 

Ij^i.. o-^'i iUi^ ^^-s-. ^i/, (=VVe.922,f.l''— 52''.) 
Spr. 1333 (58 BL). Aufang T'.-^t-* i-^.v'^i 

(_sj' Jl jls ujLä*-'. jyiil — Schluss 58'': eVj'w^s>3 jt. 

J\rj_.i>i3j^;^^5 ^ J (=We.922,f.52''bis923,32.) 
Spr. 1334 (56 Bl). Anfang 1': :^^ ^xi j^o 



74 



■,1^^=^' 



JJLs uiL.xJl.'bi 



i^U;i 



(== We" 932, f. 93 bis 933, 49.)"^ 

Spr. 1346 (74 Bl.). Anfang V: ■^y^\ c>JL«i 

Schluss 



eXj 






74'': _X.J1 .-..! , ^^i.=- !.-«-> , ^i-=» 
(= We. 933, f. 49 bis 934, 49.) 

Spr. 1347 (72 Bl.). Anfang 1": ^, ^ 

^i>. ^Lä.<JL y,-^' i^T — Schluss*" 72" 



Lx.l. 



_^UJ1 



»3i_j., 



ef 



CT- 



j' eV* 



Schluss 56": v-JjooJt^^ij. 



-';a' 



?'^- 



yA'^. (= We. 923, f. 32 bis 924, 45.) 

Spr. 1335 (50 Bl.). Anfang 1»: vL';'^' y; o" 
^_^*liJl, ^ujÜI »iUi^;;.! — Schluss 50" : ^xi '^ Li*Ji iXi:. 
^Jü vW^''^ oL-^'^'o- (=We.924,f.4ä bis 925,7.) 

Spr. 1336 (50 Bl.). Anfang V: c^jjj ^^JJS. 



(= We. 934, f. 49 bis 935, 48.) 

Spr. 1348 (50 BL). Anfang V: jjjj /-^S. 



j.x^\ ^ 



Lj' (_^ '»Ia 



■^r^ 



Schh 



i'b Jv^i' L-^ ^jj ^ 



,*/5 Ä.»>.LJ' 



LA=» 



rc^ 



-Axi Ci 



:Ai. — Schluss 50": ,_i^. 



J^jciU^:iU;>_UAi:i3.J^ir.(=^We.925,f.7-54.) 

Spr. 1337 (56 BL). Aufang V: oUi--.S! ^^^x^- 
^^.^■bi cAX u>.s^- .1 _^^L. — Schluss 56": ^^1 <^\ 
t,'. \- o.^^ o^L^i (= We. 925, f. 54 bis 926778.) 

Spr. 1338 (58 BL). Anfang V: VJ■■^:^ L-U 



_^-£ .\xl>' 



L.?' 



i 3^ -Vj — Schluss 58": 



('= We. 926, f. 78 bis 927, 61.) 

Spr. 1339 (82 BL). Anfang 1»: «iljUc^ ^tjl 
Uj o.*j' Ai! — Schluss 8 2" : ^1 y ;. 

;i3ü (=We.927,f.61 bis 929,19.) 
Spr. 1340 (68 BL). Anfang P: JC-ic ^j jLai 



uss 50" 

(= We. 935, f. 43 bis 936, 40.) 
Spr. 1349 (58 BL). Anfang 1": l.\, 

j.j^i>i b; ^Jw::i-1 ^i.1 — Schluss 58": JwCSs! i.i}\ ^y.'sAt: 

^X^J5 *i1. o^Uil (= We.936, f 40 bis 937, 62.) 

Spr. 1350 (48 BL). Anfang 1': tixL' j. jj. 

,_yftLu=i' tA*^;- _j.^. ^ü'it — Schluss 48'': ^31-^s'2(L 

Uls ji5 ^L*ji .^.Ui'. (=We.937, f. 63 bis 938,23.) 

Spr. 1351 (88 BL). Anfang P: U. ^c^U! ^i' 

«-oJ5 ä^aJ, ■OA*aiüt — Schluss 88": i'i^^waijj^-o ^^li', 

J JJJi Ls&j'j'i, NX.« (= We.938, f. 23 bis 940,1", 3.) 

Spr. 1352 (82 BL). Anfang l":v-^Iil5AAC*JjUi 

^.-.aH ijo; iji ^_>3jiji^,jj — Schluss 82": b...e ^JvJ-=». 









•^^ 0"i/ dUj^J. X^L 



o'A.; 






O- 






Schluss 68": 



.^^:i (=We.940, f 1 bis 941,33.) 

Spr. 1353 (80 BL). Aufang !•': ^. so'ii^i 

j — Schluss 80" 

iJLjüi^ j>i jUI _wj_J! . j^^ ji>xJ.! ^..AA>o'i . 
j Sjou jj: jvii ^ jjü; j (= Wp.94 1 , f. 34 bis 942, 24".) 



\\.fi\ ^y^ \,. 






(= We. 929, f. 19 bis 930, 7.) 

Spr. 1341 (70 BL). Anfang 1": Jou^^^lil^^^c 

»./c'Jaj Ä>A-iJi ^ L«,-" qI — Schluss 70": «iJ^L^i J^c 
>.i>vjjj(''^'ö J.. ^LJ'. (= We.930, f. 7 — 67.) 

Spr. 1342 (72 BL). Anfang P: ^^yi ^L'i ^i. 
J>.*jiJ5 V;Jjl *-^aJ' J-*^» >-^s — • Schluss 72*: 5j»_«.=.. 
!>^^i>U 8.iL.AA^ L Jj.(=We.930,f 68 bis 931,38.) 

Spr. 1343 (74 BL). Anfang P: ^OJI. »L^aas» I. 
^-=4.i ci'JJJtAs! i>.s.' — Schluss 74": \Av.aJ ^JUJ^! 
*^" ji. .j^wo _j.xi.ii. (=We.931, f. 38 bis 932, 28.) 

Spr. 1344 (74 BL). Anfang P: J^c ^^j S^, 
dV.m ^.f.^ i^,3"i5 J^i>i -Laa:!-! — Schluss 74": i^yL/.j", 
1^' j.«i J^^! L*^V' (= ^^e. 932, f. 28—93.) 

Spr. 1345 (74 "BL). Anfang P: *jj jüä 



9132. Pet. 108. 



(37 Bl. 8'°, 13 Z. (16x11: 1-2' 2 x T'o«-"). — Zu- 
stand; unsauber. — Papier: gelblich, dick, wenig glatt. — 
Einband: Pappbd mit Lederrücken u. Klappe. — Titel f.l": 

i 



-y- <J _• > 



ijvj: 



Anfang (mitten im Gedicht) (Haflf) f. 1": 



i^JoJ^Wj^' 



■i.c^o^. 



> J ^ , w-4-XmJ1 c^jLc. 



HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



Schluss 



Schluss: j_yo. U J>.XJ -JJJ-^' '^•^ '^*-i J^; 

'-liäilijöuiL EntsprichtWef905,f.6Pbis906,42. 

Vielleicht fehlt nach f. 9 1 Blatt. 

.Schrift: ziemlich klein, dick, deutlich, vocallos. — 
Abschrift etwa ISOO. 

9133. Pet. 107. 

85 Bl. 8", 19 Z. (20 X 15: IS'/a x 11'='»). — Zu- 
stand: fleckig, unsauber, stellenweise ausgebessert am 

13 



98 



GROSSE ROMANE. 



No. 9133—9136. 



Rande und Rücken. — Papier: ziemlich dünn, gelblich, 
ziemlich glatt. — Einband: Pappband mit Lederrücken 
uud Klappe. — Titel leldt. 

Aufang fehlt. Das Vorhaudene beginnt f. 1": 

Dieser Band des Romaus 'Antar entspricht 
Spr. 1341, f. 54 bis 1342, c. 60. 

Schluss f. 85": Jotit U. Aj^a'i ^j.^ ^^^^S 

Schrift: gross, dick, vornüberlicgend, deutlich, vo- 
callos. — Abschrift etwa 1750. — Blatt 41 beim Pagi- 
niren übersprungen. 

9134. Mo. -288. 

•28 Bl. S-'", Ifi— 17 Z. (15 X 10' 3; 13' 2 x 7'./'"). — 
Zustand: unsauber, auch fleckig: lo.se Lagen. — Papier: 
gelb, ziemlich stark und glatt. — Einband: Hegt in 
einem Pappdeckel mit Ledcrrücken. 

Bruchstück ohne Anfang und Ende. Titel 

fehlt. Es ist ein Stück aus -*ac s_y* . 

Die ersten Worte f. 1": Jö ^^1. 

c -J ^ ' ^ ■■ 

Die hier vorkommenden Personen sind 



9136. Pet. 196. 



329 Bl. 4'°, 23 Z. (26 X 17' o: 20 x 12' 2''"). — Zu- 
stand: ziemlich gut: doch die letzten Blätter lose, ebenso 
wie der Deckel; Blatt 2 in der oberen Hälfte soljadhaft. — 
Papier: ziemlich dünn, etwas glatt, gelblich. — Ein- 
band: rothbrauner Lederbd mit Klappe: doch der vordere 
und besonders der hintere Deckel (fast) ganz lose. — 

Titel (f.l") (s. unten): ^^J ,XÄC 
J 

Anfang 



e^^ 



f.l": 



i .^_\..OJ i_\*=> |*Ju'' ..!i\. 



i.S^.f^!L.\ *JU J^J 



V_JJ>'b! ^^IS' .^Ü o\iJj 



»,.*il iLc^Ji / ii! J. ^.j. 



...W^MhJ J I 



1 ,J.iS'' iyjl; 



9 

>5 



N^-i CJ: j 



Eine (ziemlich volLstäudige) Sammlung der 
in dem Roman 'Antar vorkommenden kürzeren 
und längeren Gedichte, die der Verfasser im Auf- 
trage des Soleimftu beg, Sohn des Mohammed 
emln bäsä, zusammengestellt hat. Zu jedem Ge- 
dicht ist eine (gewöhnlich kurze) Ueberschrift ge- 
geben, welche die Veranlassung desselben enthält. 

Die Sammlung liegiunt f. 'i': .:.j-^-iül 



J" 






.0 und dessen Gefangener ^cucflJI; 



> ,i4 X ^ x^aS ^^>^ÄJ 9 » 






(Wäfir) 



O 



.♦^5 ,^.^1 



,.c (?)j^a 



Die letzten Worte f.28": 'iL^^^ «-l-i-' ^i,j! J.c. 

_ y^ ^ - 

'l»j'uäJ'. AtJi-i Js^c j.P,-Xj5 vü^,. f«j"i,«-' (^ c>-*-^. 

Schrift: ziemlich gross, gewandt, ziemlich gleich- 
massig, Tocallos. Die Stichwörter ^^ji+aj^I Jlä immer 
roth. Nach f. 17 eine Lücke. — Abschrift c."^i737. 

9135. Mo. 386. 

146 Seiten S'". 16 — 19 Z. (20 x 14: 15 — 16' 2 X 
Zustand: unsauber, fleckig: der Rand 



und schliesst f. 325" (Kämil): 

L«»,■^j_j ,jt 



-Jt ^^J »^ÜJ/Cj 






.^ «^lkX*J -^vO 






ü,,ir^ 



jL^Ls 



o 



CT- 



a'a-lO'j™). 

öfters ausgebessert. — Papier: gelb, glatt, dick. — Ein- 
band: Kattunband mit Lederrücken. — Titel fehlt. 



Es ist ein Stück JCic s..**« ^a. Dasselbe 
beginnt hier S. 1 : .Otci *i S^^ «^j 15 J' c^-^i 






^i:iO^ o*' 



o' 



^L*X: LJ c.>^vXo 



-J! jLutJ!. ^^J-\ i>=^ii> J^'5 r-^^' ^^- 
und bricht ab S. 146 in einem Gedicht: 

Schrift, ziemhch gross, ungleich, im Ganzen kräftig, 
meistens vocallos. Lücken nach S. 24. 54. 60. 80. 86. 96. 
108. 112. 116. 144. — Abschrift c. '»"/itss. 

We. 614, 44, f. 413. Ein Blatt aus dem 
Roman 



Worauf noch ein Lob (in Prosa und in einem 
Gedicht) auf seinen Gönner folgt: dessen Ende 
f. S-iö" so ist (Kämil dec): 

i_*Jx.JI uL^v^j oSi^Li-. -»i L\j -c \^-^ cis,"-. "5 

(Lies (3 ji.ii • In der Hdschr. unrichtig .j^ t.) 

DerTitel dieses Werkes ist nach f.2" unten: 

>XjLafiJf Ov.jfyJ ivÄ/ilJ-f •X^^^i'üf »«sMäJI 

Derselbe hat vielleicht, nebst einigen anderen 
Bemerkungen, f. 1" gestanden: er ist da jedoch 
jetzt bis zur UnleserHchkeit ausgestrichen und 
unerkennbar gemacht. Fast ein Gleiches ist 
der Unterschrift f. 326" geschehen, obgleich 
diese denn doch entziffert werden kann. 

Der Text ist im Jahre '-''^ nys aus dem Exemplar de» 
Verfassers abgeschrieben. Schrift: ziemlich gross, gut 
und gleichmässig, fast vocallos. Die Ueberschriften roth. 
Die einzelnen Seiten in grünen Strichen eingerahmt. 

Am Ende des Ganzen sind drei Blätter eingelegt, mit 
getheilten Columnen, auf denen der Anfang der anf f. 2 — 44 
enthaltenen Gedichte Terzeichnet ist. 



No. 913G— <)138. 



GROSSE ROMANE. 



99 



F. 18-2''— igS'' stehen die Mo'allaqfit. 

F. 258'' steht das 461 Verse lange Gedicht 

des 'Antar, das betitelt ist : üSJjjJstjtJi 8cX.>-*j,ftJI 
und seine Thateu verherrlicht. Es beginnt — 
lind von dem Anfang ist der Titel entlehnt (Kämil): 

i,V.'»*'i Jv^^i — ^ X.i,x, J^l-J) <A*iJ iv.J_j -.^jj. / iy^Jiju\ -yf^ 

Diese Sammlung enthält etwa 11 000 Verse. 

9137. Sach. 345. 

16Ü Bl. 8'", li; Z. (L'Oi 4X 14' 2: Ux lU'"). — Zu- 
stand: gut, doch nicht panz ohn« Wurmstiche. — Papier: 
gelb, stark, etwas glatt. — Einband: Pappband mit 
Lf-derrücken. — Titel fehlt: er ist: 



L*is_\; 



J^ 



Anfang f. 1'': I>.j.-=> S-^i 1^ -"^-P ^^ ^' 
*^jt>Ül , .r:J^j oiOi. i::j.-^j'51 »JsSJ *.Ji«-J 

Zusammenstellung der im 'Antar - Roman 
vorkommenden Gedichte , mit Ueberschriften, 
die Veranlassung derselben angebend. 

Bricht hier ab mit dem Vers f. l(j()': 

Nach f. 78 fehlt 1 Bhttt: f. 79 leer. 

Schrift: ziemlich gross, weit, deutlich, gleichmässig, 
etwas vocalisirt. Ueberschriften roth; der Text bis f. 47 
in rothen Strichen. — Abschrift um 1800. 



4. Elarqat. 

9138. We. 506-517. 

Kl.-S'", 14 — 15 Z. — Zustand: ziemlich gut. — 
Papier: gelblich, ziemlich stark, wenig glatt. — Ein- 
band: Pappbd mit Lederrücken. — Titel We. 506 f. P: 

hiß H^jj^ ^,. J,-^' s^s 

Anfang f. 1'': ^*c .,j l\*:>1 .,j*v.si' _jj1 ^^.^ 
.«.c ._j' »L. u .-c ».J.C ilii , c** i_S'^'' iA*J^ ..jj «JJ' 

y . CS- CT* O CJ" ^ v- y <^ ^ ^ ^ 

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Jw'i j3'>.-iX«.^J ^ .Ä.Ä>.ji >Jül 1A/.E ^i^J -A=J C>.JL\,^i 

^^.aj' ,AaJC.vi ^ajAs> jC »*ji«ji ^aC (JaL*«,;' ^ajAs» 
vXÄ-Mw« _»iPj )'_»*]' ,-»jW *-J5-*i' • -^ rj^} ^*,»>.»JI äÜi 

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y.j uo^lii ,\)JI J^.w.^ ^^l»aaj :>. sJiLji 






,i ».j>3 CL^. olax. 



*J l^e 



J^-LJI 






-vl'S J. 



Die in diesen Bänden erzählten Geschichten 
l)etreifeu die erste Zeit des Islam und schildern 
gefährliche Kämpfe desselben mit den wider- 
strebenden Interessen der nationalen Araber, 
deren Ausgang schliesslich von Erfolg gekrönt 
ist. Sie sind hier geknüpft au die Person und 
dieThaten des .,j 'i^'S^^^ .,j _ 

der seiner sprenkelichteu Hautfarbe wegen den 

Er war 






j ^y^^ ^j jj~.A 



Beinamen iii.^S erhalten hatte. 



Is 



Wegelagerer, Räuber, Mädchenschänder und 
Menschenfresser weit und breit berüchtigt. Die 
Erzählung beginnt damit, dass er imi die Tochter 
des ^£aa~' |,^Ij .,j ^.,'»ea3, den Mohammed selbst 
ffeehrt und dessen Tochter er als Kind eine 
glänzende Zukunft vorausgesagt hatte , sich in 
einem Briefe bewirbt, der eher ein Drohbrief 
als ein Brautbrief zu nennen. Ausser sich über 
die ihm widerfahrene Unehre giebt Qafwän das 
Schreiben seiner Tochtei^, deren Namen ^a^. |.' -wS: 
war, zur Beantwortung, die ihn mit Hohn ab- 
weist u. s.w. Auf die Einzelheiten des Verlaufs 
der Geschichten , in denen übrigens 'Ali eine 
besondere Rolle spielt, können wir nicht ein- 
gehen; schliesslich unterliegt Elarqat und wird 
am Kreuze grausam ums Leben gebracht, die 
Ausbreituucr des Islam aber ist bedeutend ge- 
fördert. Die Darstellung ist gewandt und an- 
ziehend, auch durch ziemlich häufig eingestreute 
I Gedichtstücke belebt. In Abschnitte zerfallt das 
Ganze nicht, nur dass von Zeit zu Zeit die Er- 
zählimg durch die Einschiebung der Worte „der 
Erzähler sagt" — • oder dgl. — unterbrochen wird. 

We.506: 49BI. (lö'oXlOV^: ll'/a-lS x7V2— S«-"). 
Schrift: ziemlich gross, etwas flüchtig, kräftig, nicht 
undeutlich, vocallos. — Abschrift c. ''™ nas. 

13* 



100 



GROSSE ROMANE. 



No. 913St. 9139.- 



We. 507: 47 Bl. (15' 3 x 10: 0. 12x7™). Zustand: 
nicht ganz sauber. — Arabische Foliirung. Auf f. 26 
folgt noch 26\ Nach f. 42 fehlen jetzt 2 Bl. — Schrift: 
ziemlich klein, gefällig, gleichmässig, vocallos. .\bschrift 
im J. ^"^lum (nach We. 517, f. 36"). 

Unmittelbare Fortsetzuug. Der Titel ist hier: 



;lX«a 



.■d^:.^ ^jl JjS;^' 



"J 



-■^^ e?^' 



Anfang f. 2": 






-^1 



e5:- 



L5- 



9 . %.X<^vs,^rf ^XJt 



^^^' 



O 



i.*ij5 ic^ ^f^ "3 *-*Jji '3 L/C qÜ' _j.J^ 



C5^'"° LS' 



LS' 



We. 508: 59 Bl. (15 x 10: c. 12 x 7— 7'Y">). Einige 
Blätter lose. — Arabische Folürung. Auf f. 30 folgt noch 
30*. — Titel und Schrift wie bei We. 307. 

Unmittelbare Fortsetzung. — Anfang f. 1": 

L*.#i >./a^ll T-f'^i \j^^'^^ -1^ "^^ ^*^J (^.'^ A-v.ai J..,c.c_j.^, 

We. 509: 52 Bl. (15' 3 x 10: c 12 x 7— 7',^"'). — 
Arabische Foliirung. — Schrift und Titel wie bei 507. 

Unmittelbare Fortsetzung. — Anfang f. P: 

We. 510: 38 Bl. (IS'/s x 10: 12 X 7 -7» /■>•). — 
Arabische Foliirung. — Schrift und Titel wie bei 507. 

Unmittelbare Fortsetzung. — ■ Anfang f. 1°: 

LajUj »..«^O J^Ä.fUis J.S-' j.ji.^«.i*.At Li' U |^*Ii«i*». j "i, 

We. 511: 47 Bl. (151 3 X iq. 12 x7— 7' 2<^n'). — Ara- 
bische Foliirung. — Zustand (in der oberen Hälfte stark 
fettfleckig) etc. und Schrift und Titel wie bei .507. 

Unmittelbare Fortsetzung. — Anfang f. 2": 

We. 512: 46 Bl. (15' 2 x 9^3: c. 12 X 7 — 7V2'^"'). — 
Titelblatt fehlt, aber der Titel steht so, wie oben, auf der 
Rückseite des Vorderdeckels. — Arabische Foliirung. — 
Schrift wie bei 507. 

Unmittelbare Fortsetzung. — Anfang f. 1": 



.u. ^^ ,; 



^-' J-Sj 



NU 



►xa3 ».Li dj^) l5;*' 



We. 513: 48 Bl. (15' a X 10; e. 12x7- 



"). 



^jJ^iJl:^! ^^Ji LI' ^j.S>'J ^.,i LI., 



Arabische Foliirung. — Schrift und Titel wie bei 507. 
Wol unmittelbare Fortsetzung. — Anfang 

f V: ..,^A:>j,ii oL5;j |j-^*l~Kil w^jLü f^iAsz ^^iM 3^ 

We. 514: 49 Bl. (151/2 X 10: c. 12 x7— 7';'2™). — 
Arabische Foliirung. Auf f. 13 folgt noch 13*, auf 22 
noch 22^ — Schrift und Titel wie bei 507. 

Unmittelbare Fortsetzung. — Anfang f. "i": 

We. 515: 43 Bl. (15' 4 x 10: c. 12 x 7 — 7' j«""). — 
Arabische FoliiruDg. Auf f. 30 folgt noch 30-^. — Schrift 
und Titel wie bei 507. 

Wol Fortsetzung. — Anfang f. 2": j.J Jws 

We. 516: 38 Bl. (15',3 X 10: e. 12 X 7 — 7'/2"^'"). — 
Arabische Foliirung. Auf f. 15 u. 24 folgt noch 15* u.24*. — 
Schrift wie bei 507. — In der unteren Hälfte grössten- 
theils stark ölfleokig. 

Unmittelbare Fortsetzung. — Anfang f. 2": 



We. 5(7: 36 Bl. (15' 3 X 9« 3; c. 12 X 7 — 7'/2"°). — 
.Arabische Foliirung. ■ — Schrift und Titel wie bei 507. 

Unmittelbare Fortsetzung. — Anfang f. 2": 



LS- 



'O' 



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Schluss f 36' 






.v«.l.~ 



J.^. o' 



C)-' 



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sj^ J^s.")! 



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iiÄ.5>. ..aIL«,'S kj, uj ..»*'=' ;\.*jjjJ( ^»j , -Ji A*.*" ■\\ 

9139. We. 518 — .521. 

We. 518: UOBl. 8™, C.19— 25Z. (20' 2x10: 16 — 16' 3 
Xc. 11 — IS'™}. — Zustand: fast durchgehends fleckig, 
besonders in der 2. Hälfte: mehrere Blätter besonders 
gegen Ende des Bandes ganz lose, einige Lagen nicht 
recht fest Die Anfangsblätter schadhaft. In der 2. Hälfte 
etwas wurmstichig. — Papier: in der vorderen Hälfte 
gelblich, ziemlich dünn, in der hinteren gelb und stark, 
auch glatt. — Einband: Pappband mit Lederrücken. — 

Titel f. 1" von späterer Hand: Ja'i.'il ...j^s ^3»^' ^'—-^ 

Es ist der Anfang desselben Romans. 

Anfang ebenso wie beiWe. 50fi angegeben 

ist. Die Bhätter 1—90% 17 enthalten den 

Text We. 506 bis 510, 38", 5. Der folgende 

Text weicht ab, auch die darin f OC— 110 

vorkommenden Verse tinden sich in We. 5 1 0, 

f. 38" und folgenden Bänden nicht. — F. 110 

hängt mit 109 nicht zusammen. 

Die erste Hälfte des Bandes f. 1 — 50 ist von der- 
selben Hand geschrieben und umfasst den Text We. 506 
bis 508, f. 36", Z. 7. Schrift: gross, kräftig, rundlich, 
gedrängt, vocallos. F. 2 — 7 zur Seite abgegriffen und der 
Text daselbst beschädigt. Abschrift c. "^,1737. Die 
Arabische Foliirung geht bis f. 50. 

F.5r', I ff. entspricht We.508, f 35M1 (= 518, .50^ 3). 
Das Blatt ist in der Mitte des Seitenrandes beschädigt und 
ausgebessert. Schrift: klein, kräftiger Grundstrich, ge- 
drängt, deutlich, vocallos. Stichwörter roth. Abschrift 

C. "50;,737. 

We. 519: 70 Bl. 8'», 21 Z. (21'/'2X 15; 14 — 15x 
11 — 12'^'"). — Zustand: lose im Deckel; im Ganzen un- 
sauber, besonders im Anfang und zu Ende; auch wasser- 
fleckig am oberen Rande. — Papier: gelb, stark, glatt. — 
Einband: brauner Lederdeokel mit Klappe. — Titel von 
späterer Hand f. 1° oben am Rande: 



Aa*;' 



Anfang f. 1": «.iU'. s.>Lc^' j. .\äJi=» jJ.c >iL'3 



O^-J^- y 



O.J>i.aJ 



■S^'. 3 _\A»r s.^ Jlj, 



No. 9139. 9140. 



GROSSE ROMANE. 



101 



^i>x*j^^j» u^AJ^*^^-^ si:.^**Ä^u ij^yw:>i '•,.*. 5»^ —^^♦-1 

Schluss f. 70^: Q..j-XAij "i ^j.J.jijc Q,*-^-=^ *i 






Die vorkommendea Verse finden sich in 
We. 506 — 517 nicht. 

Schrift." gross, rundlich, etwas eng, flüchtig, ziemlich 
Was?, vocallos. Stichwörter roth. — Abschrift c."^,i737- 

We.520: 37B1. 4'°, 21 Z. (22x16; IT'/.jX 11 — 11 '/j™). 
Zustand: ziemlich gut, doch nicht überall sauber u. nicht 
ganz frei von Flecken. — Papier: gelb, glatt, stark. — 
Einband: Pappbd mit Kattunrücken. — Titel f. 1" oben 

von späterer Hand: *iJ! ,\^*j Jas,^' »-V" cy' 

Anfang f. 1": J^Xxi ^■^J^j^XJ jv.s>U (j~;Ls ^.o 



Anfang des Vorhandenen f. P: U ioii:?-!^ 



^_15., ,.,UJi iiXU' b 1»:^^" "i »J ^Liis , ^sXj 



L^ 



jüi> J-*vj' t>>oi (_^c ^J>.Äc 



,.^^ ItJtlllSj 



o' r^ 



.J 



tjs^ eS^ji j_5!^ eJüJ lAvOiS 

Schluss f. 60'': (J^Äi^ /j-S 5->) Lrf OvJU ^ji *J 
..*]!. -S^Jt (Jl vivJ^' ^jfcAi ^/« JoJ«.^. ^.^l^i^j 



a.Xam i) ,"Y^ 



(J?' 



l-o^t 



, _/0^i» J^jAaa3 J»UJ» iAjiA.C; (J~j 



Li 



iA^ t -J l^^Jv. ^ 



jkJi»J5 (JLc äXo Jsju ^jXJ lA-i^'» j.L*"il _j^ »^J 

JJiJi L.-'^,.Ält j,<iL. ^^sx!^ |*,jjy> ;._^ ^1 ^yüS ^ lXs 

Dieser Band beginnt mit dem Zweikampf 
des u^.'jJi mit 'All ben abü tnlib und dem 
Tode desselben und hört auf mit dem Kampf 
des O-^ i^'J^x^ ^yi ._*c und des ,3»äJI ^■^\j. Es 
ist darin überhaupt fast nur von Massenkämpfen 
oder Zweikämpfen die Rede. 

Die darin vorkommenden Personen sind 
hauptsächlich, ausser dem Haupthelden ijjü\ j^v^l^ 
und dem 'All ben abü tälib imd Mohammed : 

(.u^i^^j ^jL^S j^^jJS ->>^1^': ^■^'^^1 /->J' Jy^5 

^sH^^ ir^' o^ '''^' ^'' i3-''^' ^*'°' r^-'°v-*''' 
j>.J_JI Q.J iA.lLi>, o!^ä*ii, i3yJ' u~'j qJ ii.<iiEO. 

Es gehört dieser Band, wie ich glaube, nicht 

zu der j3Lij"5! ».**.. Die darin oft angebrachten 

Verse finden sich in We. 506 — 517 nicht. 

Schrift: zieml. klein, gefällig, gleichmässig, vocallos. — 
Abschrift c. "50/1737. 

We.52l: 6061.8'°, 15— 16Z. (16x lOVa; c. ll'/sXT"»;. 
Zustand: fast lose im Deckel: einzelne Blätter ganz lose; 
durchweg unsauber ; die obere Hälfte fettfleckig. — Papier: 
gelb, ziemlich glatt, stark. — Einband: Pappband mit 
Lederrücken. — Titel fehlt. 

Es ist ein Band von 1001 Nacht; f. 16". 

27". 34\ iO\ 49\ 55" beginnen Nächte. Es ist 



Schrift: ziemlich gross, breit, deutlich, nachlässig, 
vocallos. — Abschrift c. '^""/nss- 



5. Elbedr nar. 

9140. We. 533 — 540. 

4'°, 12 — l.iZ. (22X16: c. 15 x 10 — 11'"). — Zu- 
stand: ziemlich gut. — Papier: gelblich, ziemlich stark, 
etwas glatt. — Einband: Pappband mit Lederrücken. 

We.533 (103 Bl.). Titel auf dem Vorblatte: 



•Li lOyjf ^-^ i3..^i 



Anfang f. 1": 

Aa«jS «^J3 u5_j.Jl. 



\Aj,.ij «.)lc' \1.'!. -X: 






5.1^ 



O 



Ulijl 0!,l* 



J O^ '^^' 



jo J^.^ 



\j JLäj Q'i"i'5 



(_5jyi JLS ';1.4Ai'j ij-J-'Lj ;UJCJ! j LXS'l..?r. iM^ »•J'-J 

Xajl\/5 ;i-^^' ..J>.*jl ..^a; .<.AjA..a J .jwJ >.ji Ui5vjjj 



O^ 



^.,'^ljj LjLsj jjS»cI 



"ij-*--?" 



die Geschichte des ».Ut lX. 



^* O^ o* 



»Ji J>.a£; ».S-L 



und der Königstochter io^b: sie findet sich 
in der Büläqer Ausgabe nicht. 



qÜ'^ ;ji^AAS ü^UI ^^ (^ikA.*Ij «xUi a^j j j»*»l ijlij 
il_k3^ fi.:^. il.Ä^ (JvC J.*Ä/ij rM'_»J.i J (^^~>^:^-^ '»^^ 
,L*>I J'S! ,•1»'^ ji-JI ^A*r isi^'^-' ti>.J<3 1^1^^ ..,»ac'» 

Das Volk der Stadt Bäs qurdi lebt in 
Götzendienst und verehrt das Feuer. Einst 
geht der König derselben, Namens Qaibüs, auf 
Jagd mit seinen Grossen, und nimmt auf der- 
selben das Lager eines ungeheuren Heeres wahr. 
Bestürzt kehrt er zurück in die Stadt, 4 Kund- 
schafter werden ausgeschickt, 2 davon kehren 
mit einem Gefangenen zurück. Niemand ver- 
steht seine Sprache; endlich findet sich Jemand 
imd entdeckt aus der Unterredung mit ihm, dass 
der König von ^L:j-^ Namens liLU' lX*«1^j Q_»j..i;, 
mit einem Heere ins Land gefallen ist. Mit 
Geschenken entlassen kommt er zu dem Sohn 
seines Königs zurück; dieser ist ausser sich, 
dass es ausser seinem Vater noch einen selbst- 
ständigen Herrscher giebt; der König nimmt 



102 



GROSSE ROMANE. 



No. 9140. 9141. 



sich vor, ihn mit seiuen Unterthaneu zu tödten 
oder zu bekehren etc. 

Dieser weitausgesponnene Roman schildert 
die Ausbreitung des Islam in entlegenen Ländern, 
nach laugen und furchtbaren Kämpfen mit 
Götzendienern. Die Hauptrolle darin spielt 
..i..--^' A.i'J .,j ,j ,A-.J1: seine Mutter heisst x^j-,. j 
Die Geschichte endet mit Massenbekehrungeu | 
zu dem rechten Glauben. Nachdem der Haupt- | 
held .3.5 feindliche verbündete Könige erschlagen 
und vier ausserdem gefangen genommen, ihre 
Truppen besiegt und bekehrt hat, lässt er seinen 
Sohn ^. .^S j^.^1 in der Stadt i'.^>-' als Statt- 
halter zurück, marschirt weiter und stösst auf 
den tLwii j.i^ „b^ , der mit Truppen aus 
"24 Stämmen gegen ihn anzieht. Derselbe wird 
nebst seineu Hauptanführern durch List ge- 
fauffeu üenommen und zu Elbedr uär geführt. 
Von den Anführern wird der der Beuü gorhom, 
der den Islam nicht annehmen will, getödtet, 
die andern bekehren sich, ebenso auch ihre 
Trappen, theils durch Beredung, theils durch 
Drohung. Elbedr zieht nun zur Stadt des 
Kesrä, wo er freundlich empfangen wird, dann 
weiter zur Stadt >>.<.*::-, wo er sich mit seinen 
Frauen vereinigt und seinen Wezir ^^j>.^i und 
die Grossen seines lleiches begrüsst. Am fol- 
genden Morgen werden vor der Stadt die Ge- 
fangenen ._Lj^ und ^;^*'^-' -r^^ nebst den Weisen 

^j.i> und ./.VI.--.- grausam hingerichtet, dann 

verbrannt, der König aber, nebst seinem Sohn 
Jv-Ai-^^.., kehrt in die Stadt zurück und bleibt 
fortan in seinem Lande bis zu seinem Tode. 

Die in dem Romau vorkommenden Per- 
sonen sind hauptsächlich folgende: tji^_«_A.ip, 

^■^, L?-^'*^' ;J-«-i^»? ;^J j^-^S *l-«^'5 ^i'>-=^'> 

^i^lj^^Ä, ^L«^:', ^U- >^U', ^.4-\ o^p^ ^Li^, 

bii.jA/o, ,-)l*';-' &.?J, Q »=-jA/j iJ^U', \JL>, ijib. , 
^^,^*a-S eUi', j.j..>j>, ^^LLi^fiJS^^j ^i>.»^i', ^jUAiiy^jJ^ 
ii)..k\/»^Il, O.Lli, ^j_j.3^.xiAi', v'j**' ii>»U', \-i\Jtj\ l\.*~1, 
i^.«Äv, _.L^a3J^ .yLfß', _,'o../«Ait, ^b..i^, t_iL:>-^, l 

^^U'LSl, JiJL=.^./o iüCJLlt, ^yLaS'iXi', (3^*c, o.A**J', 
^woj, —vA-äI*-! |j_y.ü^>^./sLAi, /•yi'-J) v'4'^' ö5üiii, 

Ow.=i' O'^^W? LfJ-J^' (►-^7 Vj,-^' '^•"S ^-'■^'»jjS 



O^'-^' 



We. 534 (110 BL). Anfang f. 1': ^.x, ^j*x 

F. 90«"'' und 44'>. 4'J^ SP. .32''. .57^ öS"", öfl"" sind 
leer; ausserdem die Hälfte von SS"" u. 100''. 

We. 535 (80 Bl.). Anfang f. 1»: ^1=-. ^Uxi! 
We. 536 (5(1 Bl.). Anfang f. P: ü( ,.Jy«j 
We. 537 (100 Bl.). Anfang f. 1°: Ü.^.o 
We. 538 (118 Bl.). Anfang f. P: ^i.^äP 



:<i,^i 



^..Äi 



^ii (^ ^i-)->. ,*5^;L:;. 



C5 



F. 5.^''. 61''. 63''. 107'' sind leer. 

We. 539 (116 Bl.). Anfang f . 1 : A.i:„! ^^ 

F. 50»'' u. 88"'' und 4^ 51''. 66''. 69''. 76^' sind leer. 
We. 540 (13.3 Bl.). Anfang f. 1": ^jUi j.ä. 

Leer geblieben sind: f. 70«''; 64". 77''. 81". 88". 90". 
104". 110''. 11-."'. 117''. 132''; ausserdem die halbe Seite 
von 63". 66''. 71". 

Schluss f. 133": iXUJI ^$\ (^^Aü lii^s-.aj' iXs^ 

Bisweilen kommen Gedichtstücke vor, im 
Ganzen nicht häufig. 

Schrift: dieselbe wie bei We. 522 angegeben. 

6. Amr enno'män. 

9141. W^e. 679 — 68-2. 

We. 679:34 B1.4'°,c.l8— 20 Z. (22x15' 2; Wj— 18x 
r2'/3— 13'^'"). — Zustand: unsauber u. fleckig. Bl. 1 u. 6 
lose. — Papier: gelb, stark, etwas glatt. — Einband: 
Pappband mit Lederrücken. — Titel f. 1": 

^yUCL^i. obr-.-^'i o'-^^;^ ß)^i o^ ^^ 

[We. 682, f. 41" steht: 

Anfang f. l"": .^~. ^xs- ^-3 ^^Li^.*.^ .>.«j Loi 



Nn. 9141. 0I4-2. 



GROSSE ROMANE. 



103 



^jv> ^j' ^-a")' ^io 



.^ ,.ji; o- 



Alieuteuer des Königs 'Amr enno'man und 
seiner Söhne. 

Schill SS f. 34": Loj ^jlsji J>iJi jL.ji:i wäj. 



--J" 



i_Ä;»-*l-I '^' «.♦-»'J OAC 



Schrift: ziemlich gross, rundlich, flüchtig, vocallos. — 
Abschrift c. """'/'nss- 

We. 680: 49 Bl. KI.-8", 12— 13Z. (HlxlO'/a: 
llVa — l2'liX i>'""). — Zustand: fleckig, besondors unten 
am Rande. — Papier: gelblich, ziemlich stark und glatt. — 
Einband: Pappband mit Lederrücken. — Titel f. 1": 

Anfang f. 2': j.J JLs ci^Ul ^J ^jÄ-' ü^lxl 



J(-,l ^. .si;.s ,J.c j^i 



.:,JS lji.=>5 ^fllj j),c L^ IJI \jLj 



,.,'cXj,iA.j' 



Dieser Band hängt mit dem vorigen nicht 
zusammen ; er ist als 4. bezeichnet. Er bricht 
ab mit den Worten f. 49'': l"/«^' '^* o'^ '^'i 

O ^ ~ ' — 

Schrift: gross, rundlich, vocallos. — Abschrift 

C. '*0/,785. 

We. 681: «2 61. 8^", 9—15 Z. Format etc. u. Schrift 
(aber ungleich an Grösse) wie bei 680. — Titel f. 1": 

Unmittelbare Fortsetzung von We. 680. 
Beginnt f. 2°: \^x-uä»i tj.xii'i. \*.x\l\ „U.-! ä.a»«.J1 

Bricht ab mit dem Verse f. 62° (TavFll): 

^j>:i ^J\ ji. Lei- A^:\ ,^ü 

We. 682: 41 Bl. Format etc. und Schrift (aber 
grösser und mit dickerem Grundstrich) wie bei 680. — 

Titel f. 1": i^i^ , ^^^^i\ J.:>i 

Unmittelbare Fortsetzung des vorigen Bandes 
(We. 681) und Schluss des Ganzen. 
Anfang f. 2^ (Tawil): 

^-^[^£.^ ^_5.>Lc'b' ,A*ji xyoj.s lA^«« |.,'LXy«J>JI Ijl 

("Im ersten Halbvers lies: ..^. ...Uyc.J' J', im 
zweiten: w-.Äl^aJi o*ty-~JW)- 

Schluss f. 41'': A.*c» ^,J i./a5 ^^Lj ',Äi»(. 



7. Hamza aqrän. 

9142. We. 683 — 690. 

We.683:60B1.4M8-19Z. (22x151 3: 17x9'5"°). 
Zustand: ziemlich gut. — Papier: i^elblich, stark, etwas 
glatt. — Einband: Pappbd mit Lederrücken u. Klappe. — 
Titel fehlt. Doch steht auf dem Vorderdeckel: 

,.,'.»' si*=- i.^^ -.^ i.y^ tij^i 

Anfang f. 1": *..<=>'. .v*/.£ i aXcS \)ji. _<=> 

•uXfiJ» ^.:i..ä >^c 



^zf^^'S u,..:s ki.^^A j ^.,i NÜ 



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Der Perserkönig ^j",. 



hat einen 
Traum gehabt, der ihm aber aus dem Gedächt- 
niss entschwunden ist. Nach vielem Suchen 
wird ein Traumdeuter gefunden, ein junger 
Bursche von 14 Jahren, Namens .-v.:>,ij, auch 
.i*;>,.j und mit Abweichungen geschrieben, der 
ihm den Traum erzählt und deutet : nämlich 
dass Juden ihn und sein Volk hart bedrängen, 
ja ihm fast das Leben nehmen werden, bis dass 
ihm aus Elhigäz ein Held, Namens ^^.i\ 5.«.^, 
mit seiner Schaar von 1000 Gleichaltrigen zu 
Hülfe koninipu wird. Dieser nun, der Sohn 
des Emirs Ibrahim von Mekka, ist der Held 
dieser Geschichte. 

Die Bände hängen alle zusammen, gehören 
auch demselben Exemplare an, sind von der- 
selben Hand geschrieben, es fehlt aber der 
Schluss, wahrscheinlich mehrere Bände. 



Schluss f. 60": xi^j.:S »A^» dU: 



%.«._:£ I i.*j 



Schrift: gross, kräftig, rundlich, vocallos. Auf den 
ersten 40 Blättern enthält jede Seite 2 — 3 Zeilen in rother 
Schrift, weiterhin sind meistens nur Stichwörter roth ge- 



We. 684 (60 Bl.). Format etc. wie bei We. 683. 
Die rothgeschriebenen Zeilen sind in diesem und den 
übrigen Bänden nicht. 

Anfang f. 1": .r^'-•^' ^•'-■i .-tc _i»j' o-r^sj "i 
c '- ■■ 






— Schluss f. 60": 



'J^^ 



.•.^^s^ L«.^Ä^J K-m. 



We. 685 (60 Bl.). Anfang f.P: ^^l. J^.= 
Lj ii.J Jus. .;y«"il je'' ci^-s.Ä..'S L?Ai"4i («j ^^iJ.iA. 
i^jl ^'XV^l . c^sify<:sj i_5>>'-'« (^A;^*» — Schluss f.60" 



Lj (i^J, 



<:2^Ä J Las .J 



OaaJ* \^ 



C5-^' L^' 






104 



GROSSE ROMANE. 



No. yi42— 9144. 



We. 686 (60 Bl.). Anfang f. P: .^'^\ ^<.:>Äj 
c>^i«j :<j^.-»*ajl ^'.^ ci-.J;S^ Jji^JI i;.oA,c J, ^^*.c'^ 
^Ji >_,-*-!. iL-^''':i — Schluss f. 60": -..i-'J i^^\ 

We. 687 (60'B1.). Anfang f. P: /-.Ü ^,^ 



j^Jl ^Jii jj.ij L*Ii:i — Schluss f. 60": Uj jji u, 
..,L.*-i c>^a,iu»«. |.bi.i ^E iki*b'! tiiiij' 5_^JiJj jl«j5 ^^-y/» 



'^^U^il Ji U*Jil>. J^i5 ^__^b ,J.c \^.jj i.L':); J,Li ^^:! 
We. 688 (60 Bl.). Anfang f. 1": J>J^.*^ 

^ii ^LßJi c^/:'. — Schluss f. 60": ^ij\ *L9 
c C ■ " ' 

^jLjiJ t>5>-».Jsi La*J^c (jT.i: s;*=- ^.e'iÜ jLs. <>*/5A's (J.C 
'^^ La fff-^«J >•)'■'' ,•)' l»^^' ( t*""'' '"- ''-♦^' ;!^''"^' '•^ 

We. 689 (60 Bl.). Anfang f. l'': S^ ^j '■^ 

äII ,.,L.i; .^E — Schluss f. 60": o;^ J^s Lil. 

V.i , As-'i-o^Jl ^^^'> -«^»^ .^'il/.JS kii»ix O;.:^» ».Äc 

We. 690 (60 Bl.). Anfang f. 1': >.: o^i-^l. 
(iJ^Jj ,ivi. o.Aj !>i*:>- .*.^"i' t*.. ,\A.Ä.s.j ,.,! xjw.i; A 
Äsii lXLJi — Schluss f. 60": g*.j\ ^Ac fs^i-i 
.f^'i^ ,g'^ '•*'*' o.IäJ 1*^5 (s^^j w\a«.!S Li' ^«»J! 
'(.w.*« \'j Jlüj S.^c j^j LiS -A*' u xj e;AJLs 5;*==- 

8. Firüzsäli. 
9143. 

1) Pet. 627. 

176 Bl. 8'", c. 21 Z. (21'-:) X Ki: 16— IT'j X 
10' 2 — 11' s'""). — Zustand: lose im Deckel, etwas un- 
Bauher, das I.Blatt schadhaft, ebenso f. 46. F. 1.50. 162. 
169. 170 sind lose. — Papier: gelblich, dick, ziemlich 
glatt. — Einband: Pappdeckel mit Lederrücken. — 
Titel und Anfang fehlen. 

Dies Werk ist der Roman des FirQzsäh : 
Er beorinnt hier auf Bl. 1" mit den Worten: 



DasUebrige fehlt. Gedichte kommen nicht vor. 

Drei verschiedene Hände haben daran gesehrieben : 
von denen ist f. 1 — 87 am besten: ziemlich gross, gewandt 
u. gefällig, deutlich u. vocallos; f. 88 — 141 ist ungleich, 
aber im Ganzen recht gross, unbeholfen, unangenehm, nicht 
undeutlich: f. 142—176 kleiner als f. 1 ff., ebenfalls ge- 
wandt und ziemlich gut. deutlich. Alle drei sind neueren 
Ursprunffs, etwa von 1800; f. 88 — 141 sind am neuesten. 

Cf. HKh. TV 9428. 

2) Pet. 293. 

216 Bl. 4'°, 17 Z. (22 x 15';4; 15' 2 x y'/j -10""). — 
Zustand: ziemlich gut; am Ende etwas schmutzig. — 
Papier; gelblich, ziemlich stark, wenig glatt. — Ein- 
band: braunrother Lederband. — Titel u. .Anfang fehlt. 

*J .^'^\ 
sÄ^ C)-?^"*' CT-' vi?'* J*^ '■*** J'*'*:! (•;' ^';'; L.5j'^ 

Der letzte Theil des Romans des Flrüzsäh. 
Er beginnt hier mit der Ermordung des Königs 
Napr durch i_5.*b , die Tochter des Masrüq 
ben 'otba, Königs von Damaskus, welche sich 
seiner nicht anders zu erwehren weiss und 
schliesst mit dem Besuch des Iläqäns von 
China bei Flrüzsäh, dessen Sohn ^-^iiJ die Tochter 
jenes, Namens ..j=.lX^.;Cj ..=>, zum Weibe genom- 
men , und mit dem Besuch des FirQzsäh bei 
seinem Vater, dem König Däräb, der ihn zum 
Herrscher von Iran macht. — Die letzten Worte: 



,U=.^5 



j». 3_«.i>-c «Aaj«.-' -^'" 



»X 



S^.«w.C» Xa^I 



^'i\ 'i ^Lb JLfli aui .2.^<a (jo'ili» j. .*jv>.;;i( ^jA^i sLi; •,. .xi 
d. h. mit der Erzählung von der Befreiung des 
Motafi'er sah aus dem Gefängniss uud der Ermor- 
dung des Gefangnisswärters, und seiner Zusam- 
menkunft mit FirQzsäh im Hause des AbQ'lhair. 
Er schliesst f. 176" mit dem feierlichen Einzüge 
des FirQzsäh in die Hauptstadt von China, in 
Begleitung seiner Prinzen uud Grossen und 
seines Wezirs Mihrjär. Die letzten Worte : 



Das Vorhandene beginnt f. P so: .i>' 

<.rs. , Jj,i\ L»aj' cLjs ,., ..«U' t/ol. , ,*Ä*j 



f^- 



JS 



lyijj »J. 



J. ui\UJ' 



i».j.i:cl.jjj |ji.j. 



»^J v^'-'; 



Gedichte sind bisweilen eingeflochteu. Der 
Text ist uncorrect. 

Schrift; ziemlich gross, geläufig, deutlich, aber nicht 
gut, vocallos. — Abschrift etwa 1800. 

9. El'anqä. 

9144. W^e. 551 — 556. 

Kl.-8''°, 12— 13Z. — Zustand; unsauber, zum Theil 
fleckig. — Papier; gelblich, stark, ziemlich glatt. — Ein- 
band: Pappband mit Lederiücken. — Titel We.551, f. I': 

•j.:^ [»'l-T'? ^■l^'^^ i-lÄxÄjf 'Sj-yv* ^■v'' 3-'^' lj>-^ 



,^^y. 



Anfang 




Ä^^ J. Jls.\ iJJ^j c^*'^ 



«AÜJ. 



LS^ 



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i uisiii ^^1/. '^^i jX» 4^ *-»^= *-»*^" ^4^ ^■^^ 



No. 9144. 



GROSSE ROMANE. 



105 



Eine Feenjjeschichte, in die Zeit des Harun 
arrasld verlegt. Ein Zechgenosse des Hallfen, 
mit Namen 'Abdallah ben näfi', leistet einmal, 
weil der Bote die Nachricht nicht bestellt hat, 
seiner Einladung keine Folge. Da er erfährt, 
dass derselbe darüber sehr böse geworden sei, 
wandert er von Bagdad fort und kommt nach 
Qasmir, bei dessen König Gamhür er bald in 
hohe Gunst konmit. Dessen einziger Sohn, 
Elemlr Mohammed, schliesst sich ihm eng an, 
und eines Tages erzählt er diesem eine Ge- 
schichte, deren Gegenstand die schöne Sängerin 
j^O'j^\ Äii?' ist. Der Zechfreund des Halifen 
und Sänger Ishäq ennedim hat sie für Härün 
bei einem Sklavenhändler für 100 Dinare ge- 
kauft; derselbe lässt sie, wegen der Eifersucht 
der Zobeide und anderer Frauen, sorgsam be- 
hüten. Eines Nachts, als Härün bei Zobeide 
zubringt, erscheint Satan in ihrem Zimmer; er 
verlockt sie durch grosse Versprechungen, ihm 
zu folgen und sichert ihr die Rückkehr in 
7 — 8 Tagen nebst reichen Geschenken zu. 
Ihr Besuch bei den Ginnen, ihr Raub durch 
Meimün und ihre Rettung aus dessen Haft 
sind der Hauptgegenstand der Geschichte. 
Ihre Befreiung erregt allgemeine Freude ; die 
kostbarsten Geschenke werden für sie, die nun 
nach Bagdad heimkehren wird, zusammenge- 
packt; vor der Abreise aber bittet sie, ihr die 
Geschichte der -^LJUjiJ!, Tochter des jy>- |»'-^, 
welche sie mit den Ginnenfrauen besucht hat, 
zu erzählen. In Folge dessen trägt ihr eine 
derselben, Oj.JläJ! &i>i, die Geschichte der El- 
'anqä vor (We. 552^ 29" bis 553, 31"). Aus 
grosser durch Prophezeiungen hervorgebrachter 
Furcht lässt Behräm gür, ein mächtiger König 
von Errum, mit der Hauptstadt QjtJ^iS ^La*»!, 
seine Kinder umbringen; doch wird die von 
seiner Lieblingsfrau geborene Tochter El'anqä 
heimlich am Leben erhalten und der Indische 
Sterndeuter n^.^j^ stellt ihr das Horoskop. 
Erwachsen tritt sie vor ihren Vater; die Stimme 
des Blutes spricht zu ihren Gunsten, er lässt 
ihr dicht bei sich ein Schloss bauen und feiert 
das Wiederfinden. Plötzlich wird sie stumm; 
kein Mittel hilft; endlich entlockt die Mutter 
dem Arzte unter dem Versprechen, dass seine 
Auskunft ihm selbst keine Gefahr bringen solle, 
die Mittheilung: die einzige Hülfe für das 
Mädchen sei Beischlaf. Rathlos geht die Mutter 
darauf ein, dies Mittel anzuwenden; es hilft, 
das kranke Mädchen gesundet — aber ist 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



schwanger. Der Vater, der sie zu seinem 
Nachfolger annehmen will, entdeckt den Um- 
stand und will sie durch seinen Wezir tödten 
lassen; dieser macht ihr ein Fluggewand, das 
sie, durch List dazu gebracht, anzieht: in 
Folge dessen entführt sie der Wind. Als der 
König von ihrer Mutter die näheren Umstände 
erfahren hat, ist er trostlos über ihren Verlust 
und legt Trauer an. Sie landet inzwischen 
auf einer Insel d^^ix*^! °!7tr?")' lieirathet daselbst 
den Königssohn, Namens ^[y^- Dieser wird 
an Behräm gür abgeschickt, um ihn über den 
Verlast seiner Tochter El'anqä zu trösten, von 
deren Tod man auch auf der Insel gehört hat, 
ohne zu wissen, dass die Angekommene, welche 
sich 'li-M^iJii genannt hat, eben diese Tochter sei. 
Sie wird inzwischen aus Eifersucht von der 
Schwester des qI^j^ und deren Mutter in Be- 
täubung versetzt, in einen Kasten gelegt und 
3 Dienern übergeben, die nach einer Fahrt von 
3 Tagen den Kasten ins Meer werfen sollen. 
Dies geschieht, sie entkommt aber auf wunder- 
bare Weise, wird auf das Schiff des Indischen 
Königs >iLAÄ^ von dem Wezir und Gesandten 
desselben, Namens ^jj', aufgenommen, dann 
bei dessen Tode an den König von China, 
...►Joil, der ebenfalls zu Behräm gür reist, 
übergeben und empfohlen. Dieser verliebt sich 
in sie; sie solle ihren Mann sich aus dem Sinne 
schlagen und ihn heirathen. Sie giebt sich als 
Tochter des Behräm gür zu erkennen : bestürzt 
bittet er um Gnade, sie verzeiht ihm. Er reist 
auf ihrenWunsch vorauf, dem König die Freuden- 
botschaft zu bringen. Dieser hört zuerst un- 
gläubig den Bericht an, dann aber erfüllt ihn 
unbegrenzte Freude und in feierlichem Gepränge 
zieht er und seine Grossen , Alt und Jung, 
ihr entgegen. Endlich kommt ihre Sänfte in 
Sicht, der König tritt heran — sie ist leer; 
er schreit laut auf, fällt ohnmächtig zu Boden, 
dann beklagt er bitter sein Geschick, legt 
Trauerkleider an und erbaut ihr in seinem 
Schlosse ein köstliches Grabmal, an welchem 
er Abends und Morgens um sie weint. Sie 
war aber, als sie, nach der Abreise des Ifridün, 
ihre Sänfte für einen Augenblick verlassen hatte, 
von der Fee El'anqä, Tochter des Windes 
(^^i ^i>Jo iLflixJI) — dieselbe war weder Mensch 
noch Ginn, weder Vogel noch Insekt, son- 
dern ein gutmüthiges Geschöpf mit 2 Köpfen, 
2 Hälsen, 2 Schnäbeln, 1 Leib, 2 bunten Flügeln, 
die ausgebreitet die Sonne verdeckten — ent- 

14 



106 



GROSSE ROMANE. 



No. 9144. 



führt worden: denn sie liebte schöne Jung- 
frauen und freute sich an ihrem Anblick. In 
ihrem Schloss auf der Götzen-Insel (,*;>aJ! »y^), 
Keinem zugänglich und allein von dem gut- 
müthigen Kobold (^ahr bedient und aufs Beste 
mit allen Bedürfnissen versehen, lebt die Ge- 
fangene, erhält auch ein junges Mädchen zur 
Gesellschafterin ; zu grösserer Bequemlichkeit 
baut ihr Qahr einen Säulenpalast, stirbt bald 
hernach, von der Tochter des Windes, von 
El'anqä und dem jungen Mädchen tief betrauert; 
im Uebrigen aber verlebt El'anqä eine lange 
Reihe von Jahren auf der Insel in ihrer Ein- 
samkeit. — Diese Geschichte erzählt die nach 
Bagdad zurückgekehrte Sängerin ^.^X^aJI Äi^' 
dem Halifen, der über ihre Rückkehr und ihre 
Geschichte sehr erfreut ist. 

Als 'Abdallah beu näfi' mit diesen beiden 
Geschichten fertig vear, wurde der Emir Mo- 
hammed vor Liebe und Sehnsucht nach El- 
'anqä krank und verlangt, jener solle ihm zur 
Vereinigung mit ihr behülflich sein, er erklärt 
es aber für unmöglich. Auch der König, sein 
Vater, stellt ihm vor, er habe das Unglück 
angerichtet, nun möge er auch helfen; und der 
Jüngling sagt, er wolle Wüsten und Länder 
nach ihr durchsuchen und sie auffinden oder 
sterben, 'Abdallah aber solle ihn begleiten. 
Endlich verfällt dieser auf den Plan, mit dem 
Emir Mohammed nach Bagdad zu dem Halifen 
zu ziehen und diesem ein reiches Geschenk von 
dem Könige zu überbringen; dort möge alsdann 
wol die schöne .^vX^aJi iLä^', wegen ihrer Ver- 
bindungen mit den Geistern und ihres Einflusses 
auf dieselben, ihrem Vorhaben behülflich sein. 
So geschieht es denn auch und die Erzählung 
der wunderbaren Abenteuer zur Erlangung der 
El'anqä ist der Gegenstand der letzten Erzäh- 
luna:. In der That kommt Mohammed zu ihrem 
Besitz und kehrt mit ihr heim nach Qasmir; 
die Freude des Vaters ist ausserordentlich gross 
und die Freude des Wiedersehens wird erhöht 
dadurch, dass auch der Vater der El'anqä fast 
zu derselben Zeit daselbst eintrifft. Sein Astro- 
loge hatte ihm verkündet, die Zeit sei nahe, 
in welcher er seine Tochter wiedersehen werde; 
ausserdem war ihm aus den Lüften ein Schreiben 
in den Schooss geworfen, das, von der Geister- 
königin ^-jjifiJ! io» j an ihn gerichtet, die Rück- 
kehr der Tochter nach Qasmir anzeigte. In 
Folge dessen war er dahin aufgebrochen, freute 
sich, wie die Uebrigen, des Wiederfindens der 



Verlorenen und gab sie sofort dem Emir Mo- 
hammed zum Weibe. 

Schluss We. 556, 46»: ,^^Lä U ^^^ oö^ 



LftijtJI 



'i JJ 



[.U^ <^^i 



!:UU«JS 



O^ 



UJ! 



^ iJJLi öyiJj qLs-S töjXej jjiA*aJ! SAS^'^ f^.-^^ ii>-u 

In dem Werke kommen ziemlich viel Ge- 
dichte und Gedichtstücke vor. 

We. 551: 50 Bl. (15V4 x 11; 10— 11 x 7 — 8"-">). — 
Schrift: gross, dick, deutlich, vocallos. Abschrift 
c. '■""'/nss. Bl. 44 — 47 von etwas späterer Hand ergänzt. 

We. 552: 59 Bl. (15' 3 xll; 10— IIV2 X 7'="'. — 
Schrift f. 51— 59 dieselbe wie We.551. Bl. 1-50 kleiner, 
gleichmässiger, weiter, vocallos. Nach f. 1 fehlen 8 Bl., 
nach 11 ebenfalls 8 Bl. 

Anfang f. 1": qi-:^! vü^^^ S^'^' ^^-^ o' 1^ 

We. 553: 40 Bl. (16 X 11; 12x71/3'"°). — Schrift: 
dieselbe wie bei We. 551, nur etwas kleiner u. gedrängter. 

Anfang f. P: u5ÜÖ 't;Hr^' J^' '^ ("^^^ ^'•* 



^ jLi-^'I L 



We. 554: 49 ßl. (15';2 X lOVs; H x 6<=°>). Fast lose 
im Deckel. — Schrift: von verschiedenen Händen, durch- 
schnittlich ziemlich gross, zum Theil vocalisirt. Ab- 
schrift c. '-""/nss. 

Anfang f. 1": I.Js^lj _^lwJI ^1 \y,^ JLs 

Das letzte Blatt (f 49) gehört nicht dazu; 
es enthält die Anfangsworte eines kurzen Com- 
mentars zu den Mo'allaqät von 

Dieselben sind: ^\ ^ UJi*=- (cJnJI »li iX*J-\ 
j^^^ ■x2jA\ o!oU ^J,\ \JJ1 L^Jä> j_5JS i^:^ jJi iJtJi' 
vXjjt , ^Ls K*.>uJS Kj.jüi^ ^*12J..*J1 (J^i ^äLua+jl 
».a1i£ oUübuJt 



iü! oLkj'51 t>5>Jij <_ajjÜ 'i>fc/a L;>_i; 

Das untere Stück des Blattes ist abgerissen. 
Schrift: gross, dick, vocallos, um '^'"'/nss. 

We. 555: 40BI. (IGVsXll; 11 1/3— 12x7«°'), ausser- 
dem 1 ungezähltes Vorblatt. — Schrift wie die letzten 
Blätter in We. 554. Bl. 20 beim Zählen übersprungen. 

Anfang auf der Rückseite des Vorblattes: 



No. 9144—9149. 



GROSSE ROMANE. 



107 



We. 556: 46 Bl. (ohne Titelblatt) (I6I/4 X II; 



ll'/j — 12',2X7':»). 



Schrift wie in We. 555. 



Anfiing f. 1 " : L^ ^^^) c5^ o*^ o' ^'-^^^ 

9145. We. 557. 558. 

120U.88B1.8™, 13-15Z.(21'/2><I5V9; 0.15x10'=°').— 
Zustand: im Ganzen gut. — Papier etc. und Schrift 
wie bei We. 533—540. 

Dasselbe Werk. Titel We. 557, f. 1": 
gjj( c^-ij <.Läi*Jl ^A J^-il. We. 558, f. 1": 
j.LjiJutJ! ^^/i j^^jlÜL Anfang u. Schluss ebenso 
wie bei We. 551—556. 

Leer geblieben sind: in We.557: f. 40'', 74'>, 79\ 91^ 
92^ 97^ 110". In We. 558: f. 13\ 18°, 19^ 32'' — 41^ 
51^ 56^ 61^ 62^, 66^ e?" obere Hälfte, 72'' — 79^ SC 
untere Hälfte. 

9146. We. 559. 

175 Bl. 4'°, 13Z. (22x16: c. liXlO«:™). — Zustand: 
lose Lagen u. Blätter: im Ganzen ziemlich gut. — Papier: 
gelb, glatt, stark. — Einband: Pappdeckel mit Lederrücken. 

Dasselbe Werk. Titel von späterer Hand 
auf dem Vorblatt : (joajs's. oLj«**», LjIXs» -mu vjLäJ' 






^i.as- 5 .A« 



C5^}- 



'^NjJ! O.ÄJ tLÄÄJtJij ;_>=» r^"!^ \ii^ ilftjUlji^ «ilj 

Die Wortfassung weicht öfters ab. 
Anfang f. l*": lXäc qIS' >Ji |fcl.cS \Xj5^ cs^'^ 

c • .. ^ 

Der Schluss fehlt. Das Vorhandene ent- 
spricht f 175\ ult. = We.556, f 44'', Z. 3 und 
genauer = We. 560, f. 13•2^ Z. 16. 

Schrift: gross, weit, kräftig, deutlich u. gleichmässig, 
vocallos. Stichwörter roth. Bl. 1 — 11 ergänzt, davon Bl. 8 
von spätester Hand, ziemlich flüchtig, auch Bl. 2 sehr 
spät, f. l. 3 — 7. 9 — 11 ziemhch gross und gleichmässig, 
auch vocallos. Von derselben Hand wie Bl. 8 ist f. 132 
ergänzt; 166 u. 167 wie Bl. 2; 168 — 175 etwas kleiner und 
gedrängter, deutlich u. gefällig. — Abschrift des Haupt- 
theils um '™/,785. 

9147. We. 560. 

137 Bl. 8", 20—21 Z. (21» 2 xUS/i; 15 x S'/j"^"»). — 
Zustand: gut. — Papier: gelb, ziemlich stark u. glatt. — 
Einband: Pappband mit Lederrücken und Klappe. 

Dasselbe Werk. Titel f. 1" (roth): 
Anfang f. 2'': 1*5^=»'; ^**c j Ati\ aJJI^, So 



./s"bl^ |.AaÄ*JI ...Loij'l j. ..\S \il 



*./a"il iiA.jki'LS.1 ._>« 



iAac ».] Jlßj *JiA.J »jUAJ 5kl.*;> ^^ ^^li"^ ._j^L**s>c^ 
(fcj |fcSiA>Le (**i*'j xji-cAi (^«i^s»' q'^^ JtiLJ ^j' sJÜ' 
qK l*Jj «.sLJ ^jl xiJ! lAxc i3ti qI-ojJ' «^*1.c ,\v> »j! 
lA's ..<kÄ.«^*j' .^xi' oA>.^ L?'^'^ fw"^' O^*^ i'T'' |T>^ 

>^^ ^V-C liSiJi <.Ii«5 'S.! x^ic 5jc.jcS 



sAÄc .-X 






Die Wortfassung weicht öfters ab. 
Schluss f I37\- s^S; l\*s^ _..o-i; ^^S |.i 

(J5 l\*.S? -yc'il J.=>>>j ^ji^Xji j^jL«-! |fc^A^)L\./0 ^i 

j-LaäxJ'^ x»«äJ! (fcixjij t^=" o'^"^ ^'' ^3 |>^Lsl^ j-Lälltj 

Schrift: ziemlich gross, geläufig, deutlich, gleich- 
mässig, vocallos. Einige Stichwörter roth. — Abschrift von 

|wjC:^i j^-O^li-S ^OLäii 1A/.E ^J üaJ.J» t\*=-i iXäm^JI 
im Jahre ''■'^'•','1846. 

9148. Harn. 32. 

161 Bl. 8^", 22—23 Z. (21 x lö'/s; 14 X 9<=°'). — Zu- 
stand: im Ganzen gut; einige Stellen ausgebessert; ein 
grösserer Wurmstich f. 148 ff. — Papier: gelb, stark, 
glatt. — Einband: brauner Lederband mit Klappe. 

Dasselbe Werk, oft abgeküi'zt. Titel fehlt. 

Anfang f. 1'': *-^>'. 'y^J 1*'^=' ^^i ls^^ 

^^JL*»« |.i^sj. ls-'^'' ^*' C~^>^i \_aii.!j fj^^i O-cIj 



^^Ji «iÜ ^i xUl 



Schluss f 160": \j.l^j Lo, 



o'lXUI |.jl5' ^LjI ^^x> ^LS, ^JLJ v_j^..i:3 J.i'! ^j 
'|.^*-.j j.Li.a'lj ^^_j.**ji ^j»Li \j.jjXi^ oLcL*.?-! '.i: ^^ 

Schrift: ziemlich klein, allmähg etwas grösser, breit, 
kräftig, fast vocallos. Stichwörter roth. — Abschrift von 

^j'l*_J( (^^lJI ^j^XÄJi A»>i ^j5 ,_5^äJI j-Xc 

im J. 1150'Ragab (1737). 



10. Du rhimma wa'lbattal. 

9149. We. 434—483. 

4«°, 12-14Z.(222/3X16V2; 14>/2— 15x IOV2— 11'=°').— 
Zustand: ziemlich gut, doch nicht überall ganz sauber. — 
Papier: gelblich, stark, ziemlich glatt. — Einband: Papp- 
band mit Lederrücken. — Titel auf dem Vorblatte: 



Verfasser; s. Anfang. 



14* 



108 



GROSSE ROMANE. 



No. 9149. 



Anfang f. 1": t^^^^f |»L^^,jJ ^^' J^ I 

^)>^m ^J .^\j. ^i v_Ä*ii J-aS^-' ^J^ j'«'-«^ J-*'' ^€*J 
s.Jt\i:>5 ÄJiXvLs- \^jL^i\\i^ öjL.^ ^-**-?^i ;*»<* ^J>.Xi' lXjj 
OjL^' >"*-j'; NjAi>- (J-' i_f^-^ '-'* ji J^J ^-^ i3j'-: 

Nun beginnt die Erzählung selbst f. 1" unten: 

^£>1> \aaXJ ^Jlci ».lUt. .So 



Dieselbe preist zuerst die Vorzüge der ^^j 
^^Ij gegenüber den ^*i-. _j.*j, die aber wegen 
ihrer Verwandtschaft mit den Omajjaden an- 
gesehener und eiuflussreicher waren als jene. 
An der Spitze der Beuü kiläb stand damals 
^.L:^! ^j >.j>5J5-, tapfer, gegen Schwache herab- 
lassend, gegen Fürsten stolz; an der Spitze 
der BenQ soleim aber stand i^i^^-i' ^j o'-^-'"' 
ebenfalls tapfer und hochangesehen. Die Mutter 
jenes >.ju\ä=- hiess vW--') ^i^ hatte ihn, nach 
dem Tode ihres Mannes OjL^^i, auf der Flucht 
in der Wüste geboren, war aber daran gestorben. 
Der Fürst der dortigen Gegend, Namens |.jb, f;ind 
das Kind auf der Jagd, u. nahm es mit sich u.s.w. 

Dieser erste Theil des Romans schildert 
zuletzt die unglückliche Liebe des _'ua;s\A2JS, 
Sohnes des wJ^äs», zur Leilä, Tochter des oLLc, 
und verschiedene Heldenthaten desselben. Aben- 
teuer allerlei Art füllen die nächstfolgenden 
Bände; Efpahfäh hat die Leilä geheirathet, 
die dann einen Sohn gebiert, der *JLb genannt 
wird; er ist von dannen gezogen, wohin weiss 
Keiner von den Seinigen, hat unter den iAa=>j,JI ,J^ 
ein Mädchen Namens iuiUi geheirathet, von der 
er auch einen Sohn hat, Namens ry-J^Ii/s, ist 
wieder davon gegangen, ohne Kunde von sich 
zu geben, hat sich längere Zeit in einem Kloster 
aufgehalten, fasst endlich den Entschluss, zu 
seiner Frau Leilä zurückzukehren, wird aber 
unterwegs von Panthern aufgefressen. Sein an- 
gebissenes Ross entrinnt, kommt bei den Benü 
kiläb an, die Familienangehörigen erkennen es, 
ahnen aus den Bissspuren an demselben das 



Schicksal seines Herrn, folgen dessen Spuren 
zurück, finden seinen Leichnam, bestatten ihn, 
verweilen an der Stätte noch einige Zeit und 
begraben daselbst auch seine Mutter, die dort 
nach 3 Tagen stirbt. 

Tälim tritt die Erbschaft seines Vaters an, 
reitet mit grossem Gefolge nach Damask, wo, 
als er ankommt, eben der bisherige Hallfe El- 
welld gestorben ist. Dessen Bruder und Nach- 
folger Soleimän empfängt ihn mit allen Ehren 
und stellt ihm ein Diplom aus als Fürsten aller 
Wüstenaraber. Von allen Seiten kommen diese, 
ihn anzuerkennen; auch 'Obeidalläh, der nach 
dem Tode seines Vaters (»i^' j-yj o'iy" "her 
die Benü soleim herrscht, huldigt ihm, aber 
mit dem gegen seine Stammesangehörigen aus- 
gesiirocheneu Vorsatze, bei erster Gelegenheit 
seinem Stamme das ihm gebührende Ansehen 
und Uebergewicht wieder zu verschaffen. 

Die Mutter des erst 5jährigen f_^i^ kommt 
nun, um vou jjlfc den Erbschaftsantheil von 
dem Nachlass des Vaters ihres Sohnes (und 
zugleich des Vaters des z«-!'-^) i"i erhalten. Er 
behandelt sie mit ihrem Sohne sehr hart und 
jagt sie fort. Sein Stiefbruder wächs-t inzwischen 
unter den iS,f^j.j\ yi-i heran, übt sich in allen 
kriegerischen Künsten und wird als ihr Häupt- 
ling angesehen. Tälim beschliesst, sich seiner 
durch einen Ueberfall zu entledigen ; Maflüm 
erfährt dies, kommt ihm zuvor, raubt seine 
grossen Viehherden, es kommt zum Handge- 
menge , aber auf Veranlassung der alten und 
erfahrenen Kiläbiten, die in Mat'lüm den Sohn 
ihres früheren Fürsten sehen, wird ein Vertrag 
zwischen den Brüdern gestiftet und das Erbe 
gütlich getheilt; Tälim aber hegt stillen Groll. 
Zur Feier des Vertrages heirathen Beide am 
selben Tage; Tälim die .xLc ki^^iJ t^j^^jt!! und 
Mat'lüm die u^^i ^^^j JJ^ o-o iü'.*.:^!. Friedlich 
kommen nun beide täglich an einem Teiche 
zusammen, unterhalten sich und kehren dann 
jeder zu seinen Zelten zurück; Tälim aber lässt 
bei dieser Gelegenheit treulos von seinen An- 
hängern einen Ueberfall auf Maflüm und seine 
Begleiter machen ; auf Anstiften der Alten vom 
Stamme der i_jbLi'_j.*j wird wieder P>ieden ge- 
schlossen und festgesetzt, dass der Knabe, den 
ihre jetzt schwangeren Frauen gebären werden, 
der gemeinsame Herrscher über ihre Stammes- 
genossen sein solle. In der That gebiert als- 
bald die Frau Tälims einen Sohn, der c^^L^! 
genannt wird, die des Mat'lüm aber eine Tochter. 



No. 9149s 



GROSSE ROMANE. 



109 



Es wird von den Eltern beschlossen, auszusagen, 
ihnen sei ein Sohn geboren, derselbe sei aber 
sofort gestorl)eii, und dieses Mädchen einer zu- 
verlässigen jungen Frau zu übergeben, dass sie 
es für ihr Kind ausgebe und als solches aufziehe. 
So geschieht es denn auch; ein junges Weib, 
Namens IvXä-w, übernimmt das Kind, giebt ihr 
den Namen 'üU-LLs und säugt sie zugleich mit 
ihrem Sohne ,i,»-, ,x:; das Mädchen wächst heran, 
zeigt Verstand und wunderbare Kraft. Sie ist 
5 Jahre alt, als die Benü tajj die Wohnungeq 
der Kiläbiten überfallen und plündern; sämmt- 
liche Männer des Stammes, die von dem beab- 
sichtigten Ueberfall gehört, waren ausgezogen 
und plünderten inzwischen die gleichfalls von 
den Männern leeren Wohnstätten der Tajjiten. 
Diese theilen die gemachte Beute und die ge- 
fangenen Weiber und Mädchen und ziehen in 
2 Haufen ab; die dem einen derselben unter- 
wegs begegnenden Kiläbiten nehmen diesem seine 
Beute wieder ab und ziehen heim ; der andere 
Theil der Tajjiten kommt mit der Beute und 
den Gefangenen wieder bei seinen Zelten an. 
Unter diesen Gefangenen war Sa'dä und ihr 
Sohn Marzüq und ihre — angebliche — Tochter 
Fätima. Nach ihrem Namen gefragt, antwortet 
die Mutter: nennt sie, wie ihr wollt. Sie geben 
ihr darauf den Namen 'i.:s^'.X^. worüber sich das 
Mädchen sehr betrübt. Bei der Beutevertheilung 
fällt sie nebst ihrer Mutter einem Emir zu, 
Namens s_».ä) ^ i älaUJi ; dieser verwendet Beide 
zum Hüten der Kameel- und Pferdeheerden. 
Das kleine Mädchen hilft der Mutter aufs Beste 
dabei, tummelt sich Tag und Nacht bei und 
auf den Pferden herum und gewinnt ganz er- 
staunliche Körperkraft; damit Keiner ihr Gesicht 
sehe, trägt sie einen Schleier. Die Hirten des 
Emirs, 100 an der Zahl, staunen über das 
wunderbare Mädchen, am meisten aber macht 
sie auf deren Obersten, Namens / ä^^äJl, Ein- 
druck. Er bittet den Emir, sie ihm zur Frau 
zu geben; dieser sagt sie ihm zu, falls sie ein- 
willige. Dazu sucht er sie zu überreden; sie 
weigert sich dessen. Der Emir wird zornig 
und heisst den Elfatlq, sich ihrer mit Gewalt 
zu bemächtigen ; er schenkt sie ihm als Sklavin, 
zumal auch deshalb, weil sie ihre Stammgenossen, 
die Kiläbiten, vor ihm gerühmt habe, die in 
seinen Augen verhasstes Volk sind. Jener will 
nun seine Hand an sie legen ; sie aber packt 
ihn und wirft ihn mit Leichtigkeit zu Boden. 
Erstaunt über diese That, räth der Fürst seinem 



Oberhirten, von ihr abzulassen ; sie müsse von 
edler Herkunft sein. Nach einiger Zeit lauert 
er dennoch ihr Nachts auf; dieser Ueberfall 
kostet ihm das Leben. Nun fürchtet sie, der 
Emir werde sie dafür um ihr Leben strafen; 
ihre Mutter beruhigt sie, denn er habe ja seinem 
Diener geratheu , sie in Ruhe zu lassen , der 
aber habe nicht gehorcht. — Fortan kam denn 
ihr Name in Aller Mund, man nannte sie nur 
noch Ä.i.gJ! .0, und sie nebst ihrem Milchbruder 
Marzüq führen fortan ein abenteuerndes, auf 
Streif- und Beutezüge, auf Kampf und Nieder- 
lage der Feinde abzielendes Leben. — Sie ist 
die Heldin dieses langen und dennoch nicht 
langweiligen Romans. Ihre Geschichte, deren 
Anfang hier mitgetheilt ist, beginnt erst im 
5. Bande, We. 438, '23"; die Erzählung ihrer 
Thaten ebendort f. BS" oben. Ziemlich zu An- 
fang derselben, f. 93" fi'. wird ein für den Verlauf 
der Begebenheiten folgenschweres Ereigniss ge- 
schildert. Der Vetter der Heldin, der oben 
erwähnte o,L;ii, ist in Liebe zu ihr entbrannt; 
sie erwidert dieselbe nicht. In seiner Liebes- 
qual wendet er sich an den Qädl iyjic: er 
räth ihm, den Sklaven derselben, den Marzüq, 
der immer zusammen mit ihr speise, zu be- 
stechen, damit dieser ein gelbliches Pulver in 
ihr Essen thue; wenn sie auch nur ein Köm- 
chen davon geniesse, falle sie regungslos hin, 
dann solle er seine Begierde an ihr stillen. So 
geschieht es denn auch; die Folge ist, dass 
sie — zu ihrem Schreck und Kummer — 
schwanger wird und schliesslich einen Sohn 
gebiert, in der Stille, der den Namen ^iS>J>\ Jyc 
erhält, u. s. w. — 

Das Ende des Romans ist so: 'Abdelwahhäb 
und seine Mutter nebst einer ziemlich grossen 
Anzahl ihrer Anhänger kommen, von Feinden 
bedrängt und eingeschlossen, in einer Höhle, 
deren Zugänge ausserdem durch Schneemassen 
verstojjft und von der Aussenwelt abgeschlossen 
sind, vor Hunger um. Band 49, 120". So 
scheint es; aber durch einen Geist aus der 
Höhle errettet, treten sie Band 50, 60" ff. 
wieder auf. Der Halife P^lwät'iq nimmt Kon- 
stantinopel ein; er will den 'Abdelwahhäb dort 
als Siatthalter einsetzen , dieser lehnt aber zu 
Gunsten seines Sohnes ^JU? ab, und der Halife 
kehrt nach Bagdad zurück. Unter den ge- 
fangenen Weibern Konstantinopels, die als Beute 
vertheilt werden, fällt die Tochter des Königs 
\jo^^ dem *JLb zu; sie ist vor Schmerz und 



110 



GROSSE ROMANE. 



No. 9149. 



Trauer ausser sich, entstellt ihren Körper zu f 
hässlichem Aussehen, um von Anfechtungen ! 
verschont zu bleiben. fJUa aber erfährt davon; 
sie wird durch List zum Baden veranlasst; er 
sieht sie in ihrer vollen Schönheit, entbrennt 
in Liebe zu ihr, sein Vater giebt ihm den 
Rath, sie durch ein Mittel in ihrem Essen zu I 
betäuben und sie alsdann zu entjungfern. Der [ 
Plan wird ausgeführt; darauf tritt sie zum 
Islam über und ein grosses Fest wird gefeiert. 
Nach einem Jahre schreibt der Hallfe, dass 
sein Statthalter ÜLb ihm den seinem Herzen 
nahestehenden JLlaJi (auch einen Helden des 
Romans) nebst Familie zuschicke und dass er , 
von den Tributzahlungen der abhängigen Reiche \ 
eine Hauptmoschee baue. Letzteres geschieht 
sofort durch einen dienstbaren Geist; derselbe 
muss auch schleunigst den Hallfen durch die 
Lüfte herbeiholen ; dieser bleibt 3 Tage, weiht 
die Moschee ein, kehrt auf demselben Wege 
nach Bagdad zurück, wo alsbald auch jLliJi 
eintrifft und herzlich bewillkommnet wird. — 
'Abdelwahhäb aber imd seine Mutter Dü'lhimma 
begeben sich zur Wallfahrt nach Mekka und 
bleiben daselbst längere Zeit; sie stirbt und 
wird dort begraben; nach einiger Zeit stirbt j 
auch 'Abdelwahhäb daselbst und wird an ihrer 
Seite beigesetzt, jjli aber herrscht in Kon- 
stantinopel 10 Jahre lang, jedes Jahr, auf 
seinem dienenden Geiste reitend, zur Wallfahrt 
nach Mekka sich begebend; als er das 10. Mal 
dahin reitet, trifft seinen Geist ein Strahl vom 
Himmel vmd verbrennt ihn, ^li? aber fällt her- 
unter und bricht den Hals. Da dies imweit 
Mekka sich ereignete, finden ihn alsbald Leute, 
erkennen ihn, bringen ihn zur Stadt und be- 
statten ihn dort zur Seite seines Vaters und 
seiner Grossmutter. Sein Sohn aber, der nach 
seinem Grossvater den Namen 'Abdelwahhäb 
erhalten hatte, wurde vom Hallfen als des 
Vaters Nachfolger bestätigt und regierte, Gott 
und den Menschen zum Wohlgefallen, bis er 
starb. Elbattäl zog sich nach der Stadt ^JJ^:S^! 
(im Griechischen Reiche) zurück und verbrachte 
seine Tage in Zurückgezogenheit. Dem ^J~j'LJ 
baute der flalife eine Moschee in Bagdad und 
stattete sie mit reichlichen Vermächtnissen aus; 
dort betete derselbe bis an seiueu Tod: sie 
heisst „noch" nach ihm die Moschee des Jänus. 
Auch Elwäfiq der flalife stirbt und nach ihm 
kommt Elmoqtadir billäh auf den Thron. Seit 
der Zeit erobern die Griechen ein Land der 



Moslimen nach dem andern, bis dieTscherkessen- 
dynastie zur Herrschaft gelangt, jik^ unter ihnen 
auftritt und ihnen die Länder wieder abnimmt. 
Er stirbt und nach ihm herrscht ÄL« <►! über 
Aegypten und Elqähira. Damit schliesst dieser 
Roman, der in behäbiger Breite einen Zeitraum 
von etwa 1 40 Jahren behandelt. 

Schluss Bd 50 (= We.48.3) f 82": \\s> 
JjL J^l |.^*~"31 o^b Ai>Lj |..yi i6j,Lc o^Lo t\ä. 
Lj'Lj ,}lf.'i'i\, j-!,/o"bi oj..«j iJLLiaJI '^♦j '»«♦■X' /».^"^ 



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'^4:0'^ 'Jt> J-J' J^c ^iJ A*c^ij JlLiJl^ ü*^cXjl ä^j^ 

Die Blattzabl der Bände ist verschieden, durchschnitt- 
lich aber hat der Band 1"20 Blätter: im Einzelnen so: 



434 


l.Bd 119 


Bl. 


450 


17. 


Bd 


115 


Bl. 


467 


34. Bd 


141 Bl 


(ausserdem dl 


sTitelbl.) 


451 


18. 


» 


141 


-•) 


468 35. 


» 


121 » 


43.5 


2.Bd 121 Bl. 


452 


19. 


» 


120 


» 


469 


36. 


» 


120 > 


436 


3. 


» 


121 


» 


453 


20. 


» 


121 


» 


470 


37. 


» 


121 » 


437 


4. 


» 


121 


» 


454 


21. 


» 


121 


» 


471 


38. 


» 


119 » 


438 


5. 


» 


121 


» 


455 


22. 


» 


121 


» 


472 


39. 


» 


119 » 


439 


6. 


» 


101 


» 


456 


23. 


» 


111 


» 


473 


40. 


» 


117 » 


440 


7. 


» 


95 


» 


457 


24. 


» 


100 


» 


474 


41. 


» 


117 » 


441 


8. 


» 


117 


» 


458 


25. 


» 


119 


» 


475 


42. 


» 


113 » 


442 


9. 


» 


121 


» 


459 


26. 


» 


120 


» 


476 


43. 


» 


121 » 


443 


10. 


» 


121 


» 


460 


27. 


» 


121 


» 


477 


44. 


-■> 


113 » 


444 


U. 


» 


122 


» 


4G1 


28. 


» 


109 


» 


478 


45. 


» 


117 » 


445 


12. 


» 


125 


» 


462 


29. 


» 


121 


» 


479 


46. 


» 


113 » 


446 


13. 


» 


101 


» 


463 


30. 


» 


121 


]> 


480 


47. 


» 


113 » 


447 


14. 


» 


99 


» 


464 


31. 


:» 


121 


» 


481 


48. 


» 


117 » 


448 


15. 


» 


114 


» 


465 


32. 


» 


121 


» 


482 


49. 


» 


121 » 


449 


16. 


» 


121 


» 


466 


33. 


» 


121 


» 


483 


50. 


» 


82 » 



Band 12 ist am Ende fleckig; {.90^ ist leer geblieben. 

» 15, f. 53''. 92''. 98" leer. 

» 16, f. 30'' leer. 

» 18, f. 29'' leer. 

» 20, f. 61'' leer. F. 112 Mitte ist ein Loch gebrannt. 

» 22, f. 96'' leer. 

» 26 ist wasserfleckig. 

» 27, f. 74''. 75'' leer. 

» 29 wasserfleckig. 

» 31, f. 102" fast ganz leer; in Bl. 2. 3. ist ein Loch 

» 34, f. 15'' leer. [gebrannt. 

» 35, f. 45''. 49". öl". 52''. 53''. 54''. HP leer. 

» 37, f. 48''. 87''. 88'' leer. 

» 38, f. 9'' fast ganz leer. 

» 42, f. 53—58 oben am Rand beschädigt ; die untere Hälfte 

» 44 am Rande fettfleckig. [des Titelblattes fehlt. 

» 48, f. 82'' leer. 

Der Titel der Heldin ist ausser X^i) ö 
meistens i^4,.gJLN.JI. 

Das Werk ist in Reimprosa abgefasst. Ein- 
gestreut sind viele Gedichte, in der Regel 
nicht kurz, formgewandt, aber ohne besondere 
dichterische Bedeutung. Das längste Gedicht 



No. 9149-9152. 



GROSSE ROMANE. 



111 



steht Baud 49 (We. 482), f. 77"— 109% etwa 
470 Verse (Tawll) enthaltend, eine Qa^lde 
kriefferischeu Selbstlobes, dem Helden JLLJi in 
den Mund gelegt. Anfang: 






a> 



,xilLi yi;AJu lASj 



Qies: Ly< iA*J iUäcY 



Schluss : 






(jr^j;-' Kjr-*^-^ ^^*' c 



:i 



•ij Lc. 



W»=»!_yJ qUI. ,'^ |»^iJ»l^J; («JC»* 



o' 



Li^j. 



Die Schrift ist gross, dick, kräftig und gewandt, 
vocallos. Die Deutlichkeit der einzelnen Buchstaben, be- 
sonders im Zusammenhange mit anderen, wird oft ver- 
misst und im Ganzen ist der Text nicht leicht zu lesen. 

Aus Band 7 (We.,440), f. l*" geht hervor, dass diese 
Abschrift im J. 1257 Gom.II fertig und verkauft worden ist. 

Wetzstein hat in seinem kurzen handschriftlichen 
Katalog Folgendes bemerkt: Der Abschreiber war hoch- 
betagt, die Hand schwerfällig, schwierig, der Text sehr 
gut. Vollständig und gut erhalten. Es war für die Biblio- 
thek des geachteten Damasceners 'Abdallah elmidäni ge- 
schrieben, bei dessen Tode im J. 185'2 das Buch verkauft 
wurde. Es war das einzige Exemplar in Damascus. Die 
Siret el Delbame ist überhaupt die grösste Seltenheit und 
William Lane sagt im 3. Bde seiner modernen Aegypter, 
dass er nach langem Suchen nicht mehr als die ersten 
3 Bde (im Ganzen 302 Seiten) und den 46. u. 47. Bd auf- 
finden konnte. Manche stellen dies Buch über den 'Antar. 
Es ist wie dieser in höherer gereimter Prosa mit einge- 
streuten Gedichten geschrieben. 

9150. We. 484. 

74 Bl. 4"', 19 Z. (23 X I6V4; c. 16''2 X ll«^"). — Zu- 
stand: ziemlich gut. — Papier: gelb, ziemlich stark und 
glatt. — Einband: Pappband mit Lederrncken. — Titel 
f. 1' (von späterer Hand): (d.i. &*.^'iA.J!) \»^Ju\.JI3 ^a j^'ii 
Verfasser: s. unten. 

Anfang f. P: j^^j^'S' _;*■<« J-*=- q-» Qi-^y-*" 

sU-' O.iö lAäs iA«j Lol . . . ,.,jj;*j5 i.\j\ A.AÄ- iSi 
;<>j.iJ\ vi/vj>iLs>^ .^A UaS Ls. Ka,^s^Xj5 s,AA»^.i aiÄ^ 
Aic^ ^i^'^ nJuS J^aS- ^^^^ o^j'j '-♦J <^^ Jl^ 



,.,A*<cLAV.ilj A^lj ...J^XÄ] 



Ji «lÄ* t*^' o' 



a>.j' ^A3i*s>i 



l^^JlLj ,..,4.J 



CT' 

Als Verfasser dieses Werkes — das zu den 
,AA«, kriegerischen Lebensläufen, zu rechnen ist — 
wird f. 2" ausdrücklich ^■\^\ i~»J;.\j^\ *Li.5i^ji\;S^ 
genannt, der f. 1*" abgekürzt als lX^' vorkommt. 

nennt sich f. 2": 



Als Herausgeber 



dagegen 



^._j^l l»-».Ls ^j cX*:^. Dieser sagt f. 2'', dass 
er ein vollständiges Inhaltsverzeichniss der ein- 
zelnen Abschnitte des langen Werkes vorauf- 
schicke; dasselbe ist aber in dieser Handschrift 
fortgelassen. Er schickt 5 Lobverse auf den 



Verfasser, ein längeres Regez-Gedicht auf das 
Werk selbst vorauf (f. 2''. 3"); ebenso einen 
längeren Excurs über den in dem Regez-Gedicht 



erwähnten Kass- Si^ ^-^a , ^La-jÜI f^il>\ ^j iiJ^^ 



(f. S»" — ö''). — Dann beginnt das Werk selbst 
f. ö*", 15 in der Weise, wie bei We. 434 an- 
gegeben ist. 

An eine wörtliche Uebereinstimmung des 
Textes ist bei Werken dieser Art gewöhnlich 
nicht zu denken. So werden hier f. ß*" (nicht 
aber in We. 434) als Quellen für die folgende 
Geschichte diese Schriftsteller angeführt: 



1) ^^AJISJI ^_^^yA ^^ ^^U, 2) ^R 



ifW^Jl 



gJLÖ, 



3) j,*ui't^l |.Li.$ i^j <^^i 4) (__^^i' O^j ^2jJ äjUc, 
5) jljLii .^^jo^c u. endlich 6)^*AÄjiiiiUUi^^j j.*x:. 
Schluss f. 74'': JL>J'5 i^'i ciAilJ iüa*H jj^ 

k3^Xi "3 'J1.5;. iA-( UXSÄJI IaIxId \^\j \6\ ._;L.,i.JI_5 

Diese Worte entsprechen im Ganzen denen 
auf f. 112" oben in We. 434. Hier liegt also 
der 1. Band desselben Romanes vor. 

Schrift: ziemlich gross, rundlich, gewandt, im Ganzen 
deutlich, vocallos; die tJeberschriften der Abschnitte roth, 
fehlen aber im letzten Drittel. — Abschrift c. 1800. 

9151. We. 485. 

54 Bl. 8'°, 21 Z. (21V2 X ISVa; 14 x iP/a'^"). — 
Zustand: die erste Lage ganz, die anderen fast ganz lose 
im Deckel; am Rande wasserfleckig, auch sonst oft fleckig. 
Auf den letzten Blättern Wurmstiche. — Papier: gelb, 
glatt, ziemlich stark. — Einband: Pappband mit Leder- 
rücken und Klappe, schadhaft. 

Ist ein Stück aus demselben Roman. 

Der Anfang dieses Bandes fehlt; nach f. 4 
fehlen 13 Blätter. Er entspricht We. 470, 
f. 67% Z.8 bis 74% 2 und (von f. 5'' an) We. 470, 
96% 11 bis 471, 53% 11. 

Schrift: gross, rundlich, deutlich, vocallos. Die 
TJeberschriften der Abschnitte roth. — Abschrift c.io'*/i664. 

9152. 

1) Spr. 1360, 3, f. 61— 70. 
S^", c. 22 Z. (.21X15: 19 X laVs*^"). — Papier: 
ziemlich stark, gelb, nicht glatt, schmutzig. — Schrift: 
ziemlich gross, nicht schön, leserlich, vocallos, um '""/less. — 
Titel, Verfasser und Anfang fehlen. 

F. 61" beginnt: Jiol i^Lss ^jXm^\ X .». » ;.!iji 

[j-SKs^ ü-slÄi- '_«.J^j )i.jLij [y.^. i>A.S! t.Ov*c |*ji r-jÄiLi 

-^li!! f% Ls>3-. !>JvE>!^ ij^ *^ i3«*c Jö» i'^j^ 
■a^\ ^Aa^! vW cy" ^°*^ ^' '^^^ bricht ab mit den 
Worten: ,^ju£la Ja-^/^J! ^ _i^ ^ y>y^. '"^'i 
^jaJLi3"31 s^lftiJt e$Uj' kIc^ j*:>1>\ i_^JJ! gjLsAaJ 



Vj> 



.$15' >sjL^ i^O^jL 



O^i 



112 



GROSSE ROMANE. 



No. 9152. 9153. 



Ein Stück desselben Romans. Hier ist 
die Rede von iyÄc, der aus der Haft des Königs 
lJjje.ijt.ii entkommen, sich an den Hof des Königs 
(jaJfc/o^Ji begiebt u. s. w. Die letzten Blätter 
handeln von der Königin ^-t^Lij und dem Könige 
(jJLkxi^, und von dem Günstling J-Jy. 

Schrift: ziemlich klein u. deutlich, vocallos. F. 67 ist 
eine Lücke. 

2) We. 614, 43, f .395 — 412. 

Stück aus demselben Roman. 

11. ElÜäkim biamr alläh. 

9153. We. 486 — 505. 

8'°, c. 20 Z. — Zustand: im Ganzen unsauber und 
nicht recht fest im Einband. — Papier: gelblich, stark, 
glatt. — Einband: Pappband mit Lederrücken. 

We.486:36Bl.(20i,.2Xl6;c.l.3i/2XlO»™).— Titel f.l=: 

j^JL*j MJl j^li |*i L^l »J.AW ^7'» '■j^ Ji' 
Anfang f. 1'': l<.^sL«j'^ ..j>,iL«Ji *_j, il^ A*^! 

^AAM J..Ä> 'yA .•X^\Mt .-^^aÄj) J^i.^> tA*^^ LJwVa*« 



.u: 



i.d>yC i.j.c .,aJ."31 



|.Aäj. £■•:='» 'As UaJ *^=-'» '^•^r^«J (*^c' -^''j ic^^ 

;^il Ä.s..i.*JI xJCxi , J! .AA«>j ».jl xaj! .-.* 
Der Sohn eines Königs von Elqairuwäu will 
nach Mekka pilgern, um bei den dortigen Ge- 
lehrten sich in den Wissenschaften zu vervoll- 
kommneu. Er nimmt, unter den Reisegeräthen, 
ein wunderbares Schwert aus der Schatzkammer 
seines Vaters mit, genannt oU.^' ^j; er selbst 
nimmt für die Reise den Namen ^.^i^J^' an. 
Nur noch 3 Tage von Alexandrien entfernt, 
wird sein Schifi' von fränkischen Seeräubern 
überfallen, er selbst nach tapferster Gegenwehr 
gefangen genommen. Sie führen ihn zu ihrem 
König in :<AJ,.LiÄL«AäJi, der ihn zum Lehrer seines 
Sohnes annimmt; dort bleibt er 7 Jahre und 
wird von dem Könige in seine Heimat zurück- 
geschickt. Aber alsbald kommt er auf sein 
früheres Vorhaben zurück; in derselben Zeit 
wird sein Zögfling ihm durch Zufall als Sklave 
vorgeführt: er erkennt ihn, kauft ihn los und 
segelt sammt dessen ebenfalls in Gefangenschaft 
gerathenen Dienern ab, um ihn zu seinem Vater 
zurückzubringen. Die Fahrt ist glücklich; aus 
Dankbarkeit zeigt ihm dieser in der Haupt- 
kirche einen Brunnen, in welchem von früheren 



Herrschern fiibelhafte Schätze aufgespeichert 
seien; er wird hinuntergelassen, findet dort 
unter anderem auch viele Bücher und nimmt 
deren 3 an sich. Er segelt nach Alexandrien 
und findet unterwegs, dass das eine Anweisung 
giebt, Schätze zu finden, das andere, Gold zu 
machen, das dritte ist ein Zauberbuch. Darauf 
begiebt er sich nacli Mekka, dann nach Elmedina 
und kehrt nach 2 Jahren in die Heimat zurück. 
Sein Vater ist inzwischen gestorben, es herrscht 



dort (^jAaII ^*j^ 



a^ 



iJJi 



JcaC ^i ^, 



^äj\ ..J |J>a£ 



oder wie Andere richtiger sagen: \IJS .a-L. |«.jLfiJI. 
Er war jetzt, bei seiner Zurückkuuft, 80 Jahre 
alt; aber die ältesten Einwohner erkannten ihn 
wieder und sagten dem Könige, der Sohn des 
vorisen Herrschers sei nun wieder da. Er macht 
ihn, da er die ihm angebotene Herrschaft ab- 
lehnt, zu seinem Rathgeber und in dieser Stellung 
verharrt er viele Jahre, bis der König stirbt. 
Vorher hat er seinen jüngeren Sohn ,_^'^*-' — 
da der ältere, Namens j'ii, abgelehnt hat — zu 
seinem Nachfolger und den älteren zu dessen 
Wezir eingesetzt. Da der letztere, durch die 
Unterweisung des alten Rathgebers, sternkundig 
ist, wird eine Stunde ermittelt, in der die Zeu- 
gung eines Erben glücklich abläuft; der König 
verpasst dieselbe um einige Stunden, aber die 
Frauen beider kommen zu gleicher Zeit nieder 
und gebären beide einen Sohn, die des ,' j um 
einige Stunden eher. Dieser nennt seinen unter 
glücklichem Gestirn gezeugten und geboreneu 
Sohn Moüammed und dieser (f. 1 2'') ist der 
Held dieses Romans. Nach allerlei Schick- 
salen, schon in seiner Jugend, wird er vom 
Sultan u. Fürsten Aegyptens Ismä'il zumWezir 
und zur Stütze von dessen Solin, dem .9\Jäi\, 
bestellt und von dieser Zeit an M\ ./lU ^fi*S 
genannt (We. 487, f. 57". 58^'). Jener stirbt, 
wenige Tage nachher auch dessen Sohn, so 
wird er denn selbst Herrscher (f. 58"). Seine 
Erlebnisse, die übrigens nicht einmal die Hälfte 
des Werkes ausmachen , können hier nicht im 
Einzelnen besprochen werden; sie treten nicht 
aus dem Rahmen der üblichen Verwicklungen 
und Thaten heraus. Den grössten Raum nehmen 
die Schicksale seiner Nachfolger ein. Die Er- 
zählung schliesst mit Erbauung der Stadt Ei- 
es o 

qahira und dem Tode der in der 2. Hälfte am 
meisten betheiligten Hauptpersonen, des Königs 
^.SSwIaJl und des Königs jxi\ und der Fürstinnen 
^j./i und iC*IpLj. Verse sind bisweilen der Er- 
zählung eingemischt, aber nicht zu häufig. 



No. 9153. 9154. 



GROSSE ROMANE. 



113 



Schluss We. 505, f. 48": ci-J'^. ^ijUMwi 



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fcA.» >:J^J»^» i.-*^Ä^:^1 >.i>^,.^j' C^^A.*.^-* O^ift-'' ♦r-.' "w'**3» 

.^j'bLiil 5»*:>« x^JS J: J-^— j Kj,_»fc2Äi' .\./*..kAi^ L*j^ 



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'»i.«.. . . . A*s^ J-^**« ^*»'iJiJ( Lj' wAjk>.^^. . . . >X*.> 

Abschrift, nacb We.505, f.48'', im J.1104 Dü'lBigge 
(1693) (wabrsclieinlich ist aber in dieser Zahl, durch Be- 
schneiden des Blattes, ein Wort weggefallen und es 
könnte etwa "^* nii oder '"^/neo gestanden haben). Die 
Schrift dieser Bände ist von verschiedenen Händen und 
in We. 488, f. 79" ist als Zeit der Abschrift das Jahr 
lldS angegeben, und als Abschreiber der ersten Bände: 

Schrift der Bände sehr verschieden, sogar in dem- 
selben Bande sind öfters verschiedene Hände thätig ge- 
wesen. Die von We. 486 ist gross, kräftig, rundlich, vo- 
callos, meistens gedrängt, einige Blätter aber weitläufig 
und in noch grösserer Schrift. Der Text einiger Seiten 
ist in rothen Linien eingerahmt. 

We. 487: 35 Bl. (20 x 15' 3 : c. 15 x 10' 2'^"'). — 
Schrift: zum Theil dieselbe wie in 486, meistens aber 
kleiner, etwas flüchtig u. ungleich, aber deutlich ; vocallos. 
Bl. 65 ist ungezählt; iin Text fehlt nichts, sondern an 
f. 64", Z. 7 schliesst sich 66", 14 von unten sofort an. 

We. 488: 34 Bl. f^O's X IS'.a; c. 15 X W"^). — 
Schrift: theils wie in 487,theils in grösserer, dickerer Gestalt. 

We.486 — 4S8sind mit fortlaufenderArabischerFoliirung 
versehen; 486 Bl. 1-36, 487 Bl. 37— 71, 488 B1.72— 105. 

We. 489: 41 Bl. (21'3X 15''3: c.lSx 12'=«';. Ziemlich 
unsauber. — Schrift: theils die grosse, dicke Hand, theils 
eine kleinere, die meistens breit auseinandergebogen ist. 

We. 490: 40 Bl. ,203 4X15: c. I8x IS-^-»).- Schrift: 
die grosse dicke Hand. 

We. 491: 42 Bl. (21 x 15' -2; c. 19 x 13""). Ebenso. 
Von f. 2',t an ist die Schrift meistens kleiner, gleichmässiger, 
gefälliger, wird gegen Ende aber auch wieder grösser. 

We. 492: 3S Bl. (20x14' 2: c. 15 — 16' -j x IP™). — 
Schrift: gross, dick, kräftig, breitgezogen, vocallos. 
gelblich geworden. 

We. 493: 40 Bl. (20 x 14: c. 16 x 11 <■">). — Dieselbe 
Schrift wie 492, aber meistens nicht gelblich. 

We. 494: 40 Bl. (19= 3 X 14' 3: c. 15 — 16 x lO«-""). — 
Schrift wie in 493. 

We. 495: 33 Bl. (19',2X 14'-2: c. 15' 2 x 10' 2<^™). — 
Dieselbe Schrift, gegen Ende gelblich. 

We. 496: 32 Bl. (19- 3 x U^/i; c. 15—16 x lU™). — 
Schrift wie 492. 

We.497: 40Bl.(19'..xl4'3;c.l5 — 16l2XlO'a<■™).— 
Sehrift wie 492. 

We.498: 40 Bl. (19- 3X 14' 2; c.15— 16' .j xll<="').— 
Schrift wie 492. — Am unteren Rande wassertleekig. 
Die Blätter folgen so: 1. 3-10. 2. 11 ff. 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



We. 499: 4Ü Bl. (19' 2 x U'/s; c. 16 X IK™;. — 
Schrift wie bei 492. 

We. 500: 40 Bl. (20x14: 15' 2. X lO'V"»). — 
Schri ft wie 4',l2. 

We 501: 40 Bl. (192 3Xl4';3: c. 16x1^"°). Ebenso. 

We. 502; 40 Bl. (19^ 3 X 14; 0. 16 X 1 1«^™,!. — Schrift 
wie 492. 

We. 503; 39 Bl. (20 x U'/a: 0.16—17x11='").— 
Seh rifi wie 492. 

We.504;40Bl.(19xl4'/3;c.l6— 17xll'/2""). Ebenso. 

We.505: 48B1. (20' 4X14'.^; c. 16x 1 l'/a^^'"). Ebenso. 

Die Erzähkiug wird ineisteus durch die 
Worte (^.'J" J-i eingeführt, aber sehr häufig 
auch wird QLXl.i>^^jl als Verfasser dieses „äo.LxJI" 
angeführt, z.B. 498, f. 1 00^ 492, 1% wofür auch 
bloss .:.-j,.x:'»^;>.AO vorkommt,wie490, 23''. 27'' fi'. 

9154. We. 747. 
2j f. 50-61. 

S'% 20-24 Z.(21';2X 16; 18-18',2X 13- M'-). — 
Zustand: lose Blätter, nicht ganz sauber. — Papier; 
gelb, glatt, stark. — Einband: fehlt. 

Ein Stück desselben Werkes. Titel 
f. 50° von 2;auz neuer Hand: 



' • •• ^" \j 

Anfang fehlt. Das Bruchstück beginnt 
hier mit einigen Versen (Kamil) : 

,.*;> s'.Äci 'iis i^-''' J»*^ — — — — 

Elhäkim und seine Geliebte ^r^.-i', beide in 
Verkleidung, zechen mit einem Schiffer, der 
ihnen vorsingt und allerlei Kiu'zweile vormacht, 
bis jener angetrunken ist und sein Verkleidungs- 
gewand ablegt. Das reiche Unterkleid reizt 
die Habgier des Schiffers^ er beschliesst sie zu 
tödteu. Elhäkim verlangt nach mehr Wein 
und will, dass sie nach dem Ort zurückkehren, 
von wo dieser Schiffer sie in einem Boot 
(j_j.;;.i^./i.) geholt hat. Er fährt also mit ihnen 
ab, in der Unterhaltung aber — und absicht- 
lich — fährt er weiter, bis nahe ao einen Ort, 
wo er Verwandte hat, die Räuber sind. Er 
legt also an, jener holt aus einer vollen Börse 
10 Goldstücke; er eilt fort, holt seine Ver- 
wandten. Inzwischen ist ä.^>.i eines Bedürf- 
nisses wegen ans Land gestiegen; ein Wirbel- 
wind zerreisst das Seil des Bootes und die 
Wellen führen es mit sich u. s. w. 

Es schliesst damit, das Elhäkim auf einem 
Kauffahrteischiffe fährt, worauf Handwerker und 
Kaufleute sind, als ein Kriegsschiff in Sicht 
kommt. Der Kapitän wird ängstlich und giebt 
sich , falls es ein fränkisches Schiff', für ver- 

15 



114 



GROSSE ROMAJ^E. 



No. 9154. 9155. 



loren, da keine Leute auf seinem Schifl'e zum 
Widerstand sind. ElBäkiui aber will sie be- 
kämpfen, er beredet auch den Kapitän, dieser 
die Mitfahrenden, zum Widerstand. Das andere 
Schifl" (^A*.i:) kommt näher, führt in der Flagge 
ein Goldenes Kreuz auf blauem Grunde — es 
ist ein Frankenschifl'. Es legt sich an die 
Seite des Kaufi'ahrteischiffes, ein besonders 
muthiger und tapferer Franke springt hinein, 
Elhäkim haut ihn nieder; als dies die Franken 
sehen, drängen sie sich zu dem Schifl", aber 
Elhäkim schlägt den Ersten, der herankommt, 
in Stücke. Da schlagen die Franken ein Kreuz 
und rufen sich zu : stürmt das Schifl"! 



Uol 



Schluss f. 60": JL«r> 



(k.iS'j.: 






Ü( '.^ 



►i L-i 



X.)l«.s» ijl»;>l LAi3«j 

Schrift: ziemlich klein, etwas gedrängt, deutlich. 

aber flüchtig, vocallos. Die neuen Ansätze zur Erzählung, 

mit den Worten ^u'lä.'.\ _.^=»U3 ^\l'i oder J.sLaJI }ls 

und dgl. sind in rother Schrift. — Abschrift c. ''"'•'/nsi. 

Bl. 61 ist leer. 



12. Elmelik ettahir. 

9155. We. 561— 586. 

4'", auch 8'"', c. 27 Z. — Zu.stand: ziemlich lose im 
Einband; nicht recht sauber, öfters fleckig, auch wasser- 
fleckig. — Papier: weisslich, glatt, stark. — Einband: 
Pappband mit Lederrücken, schadhaft u. stark wurmstichig. 

We. 561. 

4'", f. 1—59 (22 X 16: I8V2 X M"")- 

Titel f. 1°: >i>sUI 8,A^ ^,^ 3."ii ljJ-\ Ij^ 

Den specielleren Titel s. im Anfang. 



Anfang f. P: 



> LT" • ^ 



Jotj US . . . -^^IÄj 



^^ iJjvXJi i^l-Ä-*-)' d^"^ '-*' f»^'^' '^^^ C?*** ^^5 

Zur Zeit des Hallfen *vva;cxl! verheert eine 
fürchterliche Pest das Land; alsdann fallen die 
christlichen „ Küstenbewohner " erobernd in seine 
Reiche ein und unterwerfen die Gläubigen; nach 



Einnahme der ganzen Küstenstrecke von Tunis 
bis Suez erobern sie Alexandrieu, Jerusalem u. a. 
grosse Städte; der Hallte kämpft, mit Auf hietung 
aller Hülfen, mehrmals mit den Aufständischen, 
aber sehr vmglttcklich. In dieser Noth empfiehlt 
ihm ein Mann, Namens Ibrahim, sich an den 
tapferu , ,Xjj'it,Ä.;*- V' zuwenden, den er auf seiner 
Reise in das Reich der Elhansä (tuw-A^-t ;Od*<) 
gesehen und von dessen Kriegsruhm die Welt 
voll sei. Er befolgt den Rath und schickt eine 
Gesandtschaft au ihn ab. In Folge dessen 
kommt er mit seinen Söhnen und Verwandten, 
70 an Zahl, deren jeder 1000 Reiter anführt, 
dem Hallfen zu Hülfe, schlägt, bevor er noch 
nach Bagdad kommt, 72 Heere, deren Führen 
er in eiserne Käfige sperrt, und nachdem er 
zuvor einen Vertrag mit dem Beherrscher der 
Gläubigen abgeschlossen, dass die Einkünfte 
der zu eroliernden Länder ihm und seineu Nach- 
kommen gehören sollen, zieht er in Krieg und 
erobert zuerst Elmaufil, weiterhin flaleb, Himf 
u. s. w. und setzt über jedes dieser eroberten 
Gebiete einen seiner Söhne oder Verwandten. 
Seine letzte Eroberung ist Rosette (jy^,); 
dann wird er krank und stirbt; sein Nach- 
folger ist sein Sohn (^>-J; J^cl^.*.!. 

Von hier an (f. S") geht die Erzählung in 
Abschnitten (J-^) weiter, und zwar in dpr 
Weise, dass die Ueberschriften derselben immer 
mit den Worten: ^^JS J~^i ^_s-_j. oder 
^^L<Jt. ^vivJ! ,«^-J' anfangen, worauf dann ebenso 
regelmässig auf die Inhaltsangabe die Worte 
folgen: eSJJ j _,.^>->vJS, oder tixii J. ■^^^^'> ^i.. 

Die Ueberschriften sind: 
4b 



'^O^^Oi 






^^ .-^j^Ji ,_jj liLUi) ^j:, 



5" v_ju*,..j ...fjjJI -)Lo '>j1j.I^ 8° ( -.-NÄil 



9" 
lOA« 

12" 
13" 

15" 

16" 
17a 

18" 
19" 

20» 






^='\ 



4JS.EJ Jwä_.l» .,^fi* 



JOL'S. Sii „»^ 



XÄjJLs^^d, , ^,«,(il.ii.'i 






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^jjl i^^^JI 1*^ r'.')J'' ^.>^^-'= 



>Ji.>„,»J' ii>sjLc ., k*i 3 v_J4^=>jj 



-vi.c ^y.:>. 



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O.iAiii ^L'-\ 1— Ijj! ^UJi 



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»i^ *^'^'» -<JOCi<o v_)t^=. 



^ßp o 



^\ ',.>c;oai ■iAJJ-\ ^ 



t -UKJi 






X... 91 55. 



GROSSE ROMANE. 



115 



(^♦JÜjti! qjL '•^^'^ i}-^; J'J^Jb j\s>\ 



23' 

27'* U^L a»^^w>. aX^^'S ^\^ 2'i^X^^^ X:>\ 



We. 563. 

y^", f. 119— 128. 1— 5ü(21V2XlöVa; n-lDxll'/a— 14="). 
Unmittelbare Fortsetzung. 



R,«i .y^a. 



31» .^U Jo-i, 
32° \jif^^, 

33-^ 
34» 



29"*-J'LLüU»xJ 30'».*•sJ.^lJU..iä 



o-- 



O" 



- ^^„<JI ol*-^' ^i^^ jyA^ 



120' j^'J^s 

121" v .=> 

125'' 
1» 









*j.j oi j I »JLs- 



O" 






35'' diy.j' QJ-X-' ic ^_j..; 



37" ^-X^l „^iu^S iL.', 






36« 



6" .c.^i »U. 



41' 
43' 
44'' 
48' 
49" 
51" 
52" 
53' 
551' 
56« 
57' 






>■• 1 ■■ ^ 



i! 












0-Jii( ,,>.£ »j! , J' .i^J«.;^( «J>_> 



|.j.Aäi! Os^L 



Nj.iAÄ'L &x>. 



-1. iyj't-iji , jJi 



i^.AXJ >kXi^ 






z'v 



^q.*^^ iCicP^j i\Ajjtji s_fi-^J (j^..^*j i~>Jyi 






Os.äJ1 



Ä.J J^.>^vi.w.J^ 5..^! J\.i»(., i>..AA.< |»^^LS' 

^. •■ ^ >i> • 

13' ^ 

19" 
31» 

33' iü.*L J. **ä:LjS s^^-cic 35 

35" \*^^ ^Ji «Äj U. ^^jJi.>JS (jo^i 

42', 8 die Ueberschrift ausgelasseu. 



^cü.Ji xJljül«, yliiJl '-ri«-^=j 



39" ^. ^JLoi ^^.! J_.i.j. 



43" 
46" 

48" ^^J)^U1 a>.Lc 



J^jjSjl ^_Jj 



a: 






->Aü*Ji 






50" 



c)!>^ (?) ^^. 



Schrift: gross, eng und gedrängt, rundlich, vocallos. 
Uebersohriften roth. — Abschrift c. ''■'*' uss- — Arabische 
Foliirung. Nach f. 10 folgt noch ein ebenso gezähltes 
Blatt, jetzt 10*. 

We, 562. 

4'", f. 60— 118 (22x15=3; 18ViXl4<^™). 

Unmittelbare Fortsetzung von \Ve.5l'>l, auch in der Foliirung 

fortgefahren. — Schrift dieselbe. 



Schrift: bis f. 30 dieselbe wie bei We. 561 Von 

f. .'51 an weitläufiger und Anfangs flüchtiger, 

We, 564. 

S'", f. 51 — 111 (21'/2 X 15',.j: c. 17' 2X 12""). 
Fortsetzung. 



53" ...j J^=^- 



o- 



63" wd> 



i ff^'O'- 



LS 



^' 



-i. _b. 



A, »^*Ü 



CJ^-O , c^ .X-OL**.JI V_>^r=3.. ^yyi^S 



JJ ..J^X-i 3l*£ 



J^^ 






60" 
62" 
64" 
65* 

68" 

70' 
7 7" 



78' ^•^\ 
81" 



<.tTMl 



~A JwO ^^.f-A f^-t-f^ 



j^^Jlj.Xi5 , if?^ jf.^^ S^ 






L^LiS». 



.xJl.i- , »..^ ,'% \lxi. ^, 



r> — ';i 






^^ 






.lAiuJ' 



a' 



*J.X1 *Jl 



72" ^^b .. ij^UJi iLjJjö. >3'-oJS ,.,..^i*3. 

80' *>-Oj<J'i (-^^Sj"^ .\jA.U. Qj.^i qJ J^f;^=» c^ 



~t. ,L^*ii j^^>^L« 



5 mW 



.c^' 



""j'i 



«1 X.M»H*.^-» 



o 



XJ .l^aX^ 



~.*.aj ^J»--'' "^4" J>;>~*»>i' ü5k)i/a &-0, 



J^s£-0^-J^ p 



■ib 



3^^^ 



„JLoJt 



A..ail.w 



102" 






^: 



>L/j j.aXj'51 iL>j, 79' JvA=> Ä.;iaJl*- 



r^ 



-UJ .JitlaJI *i=>J> 



:>-5 -..< \J «Jij uo.. 



82" ^üCi ».aS^ 



85' 



c~ 



.u^ 86" üS'ai' i^Ai 



87" ^^y^i^-i '^j^Sj 

94' " " 

96" U-^b ^^ 98" 

104' 



90' jj.*Ji .^N.U! 



l; 



115" 






,Wi_Wl ^*^A.W. f .A^Üi^ji Ci^^ 



118" 



,-^^_^ 107'_«-.Jt,vil.- 109' IaS^w^xh-j^j, 

jiAjJi Äi^ S"^; 



F. 100 in 3 Theile gerissen, dann zusammengeklebt. 
Auf dem Vorblatte eine kurze Inhaltsangabe. 



Schrift: dieselbe wie We. 563, f.3l ff. 

We. 565. 

8'°, f. 3—54 (20';2 X 15' 4; c. 18 X 12',2'™). Beginnt in 

der Arabischen Foliirung mit Bl. 3 und geht bis 54. 

Unmittelbare Fortsetzung. 

26» ^ii>\ ^A (^c_^ii ^j.^\ ^^^, jU^S ^^\ iUi.^ 
43" ^S^i^ uSiL~> J^'cr' «i^^;^ v^'; r^'^' V^ 

i Dieselbe Schrift wie We. 564. 

15* 



116 



GROSSE ROMANE. 



No. 9155. 



We. 566. 

8™ f. 55 — 98 (21',2X IS'/s: c. IT^oX \'2^i'"^). 
Unmittelbare Fortsetzung. 



|.U*JiQ«l=> V. 



1 ^Xiijui' sXi- 



CTi''i'f^'^V* 



86« ».^J^P, J^^^i yi^ ^^;1 ^^\ ^Uc |.JJii5 ^_>^ 
.UjAJU iS^\ iojö, , <-»» JUS _-o 5 liJüJS, Ji 

Dieselbe Schrift wie We. 5('5. 

We. 567. 

4'°, f. 1 — GO (22xl6'/2: I7> 2 x 13''"'). 

Unmittelbare Fortsetzung. 



i". ^'^ . ^ T .V^^AÄv ^.^ixiA/Ck *JIavJI ^»^sAx 

(s. WE. r?], 1, f. 84'' ff.) 






^ --^ • -> -.^^ -»— ^^ • ^ ^ '' 

Ob f. 12 — 25 sich richtig unmittelbar an f. 1 1. und f. 2iiff. 
sich richtig an f. 25 anschliessen, ist wol nicht ganz sich -r. 

Schrift von verschiedenen Händen; bis f.2ö meistens 
gross, kräftig, flüchtig, vocallos. F. 26 ff. ist klein, eng, 
vornüberliegend. 

We. 570. 

8'", f. 53-97 (21 X 15' s; c. 17' 2 x l^'™). 

Nicht unmittelbare Fortsetzung. 



70" äJ! .v.l.: 






'^'^3 



32'= 



^yjf jy^'- o 



.,jjJl v3U.>n 



pXw"35 S±; ^J.!:^ .V 



'J'- 



^:i. 



Dieselbe Schrift, aber zum Theil grösser. 



We. 568. 

4">, f. 61-108 (22 X I6V2: c. 18 X 13'/2"°). 

Unmittelbare Fortsetzung. 

79" y^\ fJ^ ci^j Joüi i^LftisJI^ "ij^^ "-ry—^j 

84" äJ' <^>.^j:>j>i 1^^ yw*J' ^_^SsJi^ 

(s. WE. 171, 1, f. 1»— 40''.) 
Dieselbe Schrift wie bei We. 567. 

We. 569. 

8"°, f. 1—33 (20';2X 15: c. 17-18 X V2^h"°). 

Fortsetzung. 



(WE. 171, 1, f. 139" ff.) 
81"(WE. 171, 1, f. 160") -JS v^' jy-'^ )j^ 

Dieselbe Schrift wie We. 568. — Auf f. 67 folgt 
noch 67*. 67»; auf f. 80 noch f. 80*. 



. We. 571. 
4'°, -f. 1—71 (22 X 15; c. 18 — 19x 13'"'). 
Unmittelbare Fortsetzung. 
1" i,.~-^«~ Ä-ijA.* -Y/ä Q.jJyJi vjL»:s- j.>Xäii LXßi 



LS*"- 



J! 



12' ^S o-f"^' -?"^' Ls' 

(WE. 171, l,'"f. 200".) 






21" (WE. 171, 1, f. 217") 






(s. WE. 171, 1, f. 41"— 59».) 
(s. WE. 171, 1, f. 139" ff'.) 



(.joJi t ^*5!jS äJ)Lu i 33" >x,ot«J! J.;cs. ^^ 






C5-' V-r— '■ 0-:<^— 1.^- 

^LbJLJi iw- (WE. 171, 1, f. 231"). 
4 0" J^x«-Jt uö^li>5 v^l^ 






■ 0-* 1-- 



.^.C VjLOj U> 



a' 



26" ^L^ ^^^ ^. 



»jjXa-o j-yj n;-^^ o'^' 5>-X.jJC,o 



30" ij« Jo"^! S±i ^Ji\ ij«y_.c ^^0J5 OLv" ^-^'i' ^'jj 



43 
45 



47" L^CL/0. SJAiJi AjiiäjS 3vX? ^> (_-_• 
49" i;i,i'5.S. :<Jt^' 



a- 



?JI ^ iJUij jlrV^^ j-^^ 
J>_ij5, .♦:>'b! ^^*^' k!^"^ 



«Ä> Lo^ LÄS>^> '-''^^^ 



50" 



L> 



..JJaiwJl l>=^Lp>. 



"i U"^ 



..i^ "—>>. 



«jü Lo« «>>o,.>,'3 v,»^! '^^j'i tisLj -ci^c Ä*.».>«^ji 



vXi£(_iS ^i;*^ r^'JJ (^-^ '^^ i^W •'^'jji 


53" 


-Jj,^3,j iÄ2J!^S ai^Jl/i ^-jjS j».Jl v^*^ J*^Ji 


56" 



r^l- 



_)i ,<JI x*.üCj^! 






Ai_«JI AJlii ti5>XÄ^ i'T^T^ )>>>£ 



No. 9155. 



GROSSE ROMANE. 



117 



(!!'' J^ySJ^jj. ^ i_/'_^j:^ T'hji J=^'S' «iä^^ '-riy^^j 
65" (66") ^.^i ^JvJiiL JsjAli^ ^_^I 

Die FoliiruDg dieses Bandes läuft f. 1—21 eigentlicL 
fort aus dem vorigen; also 98 — 118. Da aber die Blätter 
oben am Rande durch Papier- Anstücken verlängert sind, 
um das Format ebenso gross zu machen, wie f. 22 ff., so 
siud die Zahlen meistens theils verklebt, theils durch Ab- 
si hneiden beschädigt. Von f. 22 an ist eine grössere, grobe 
Schrift, wie We. 569, f. 13 ff. Die Schrift bis f. 21 die- 
selbe wie in We. 570. 

We. 572. 

8'°, f. U8— 193 (21 X 16: c. 17 x 14='"). 

Unmittelbare Fortsetzung. 

148" ..*.*^.i ^..3^ 149'' ,i...iJ>»ui; l^^^ 

150" ^:,.i\^\\ ^i lö'i» (^^j^wc LJ w5 L,-^j^-c 

4r,JI Ö^J~i\ .jAJS _^JLL ^J fXo. Ol»>5 

152'' .V.;-^^-*' t!5Jl-* 

154" u^-".'* ^Ajj^/o ,j.c ikj \3~^ ^i .**J' -<v»aj 
155' uo-s -jA ^y^^^W 

157* w».Ji> xij^A-o (J>c v_;.ji<< 0..i.co.Ä<iu' w»**" 

162" tiU^il (^>i'^J' *J J^sj; ^l-AJi g5s>^5 ^\ ij^yi.s. ^y=>:> 
163" .ä^litil i^<iji (__5ii jt=>_, 

166' s^_j.-..x*J' .5 L«~«J1. viVj^jijJ ^j u^Jj^i ^PL^-i 
1 70" L,-«^-*^'; ^T*'"^^' 171"^1>.-«J( yi\ J.*cL*w( |.J^ftII 
174" Äjl.fw.*.>-ij j**fljj J>*cL<v<l U''**^ ij^Sii^c ölXx^'» 

^PlXi' wä*aA-o. ^^Jülii. »..c'ili.. ^PljCJl uo^lc>, 

^^^^C—t^^ ^^.uv» . . ^^ ^X^w (jLa^* ^^jww Xa^^aS» 

^ftj u. ,.,^l.ft- 



40" JwacL«..*^ ^j ^ii.iy>- (C'f^;j' 

I Arabische Foliirung; auf f. 13 folgt noch 13*. Bl. 2 

I bis 5 unten beschädigt im Text; stark fettfleckig, beson- 
ders in der vorderen Hälfte. — Schrift wie in We. 570. 



We. 574. 

8'°, f. 1 — 53 (21'/* X 16 ; HVa X 13"="). 

Nicht unmittelbare Fortsetzung. 

J-- j ^ ^ •• o ■■ ^ ^ 



a'ili-. »j;«12aSj ^.äjL^JI 



176« 



sSL ^%xS« ^J ■^Ua.J 



j5 ^AJ (J»C 



CT' 



>^Ui 



et^L 



L<«>ii »»o5, ..jAj' JL*> *l\.r*J' 



Jl 



178" gJ! Jw^U! J>>.s'. ^L^5 j_^^» U J.S ^^jlj 'ü.i;_., 
1 80" ^adUJI v_ä**», ».^..i. |_y.AcL**»i 

181" ^„^L# ^^UJ; ^j U! vj>^j 

182''J>.x«-..Jl(iUH 183"^^j5:iLs>^jUii 185"^-oJ.|.oL> 
1 86" ^\ w.Ji..aJi -i>i i »^Lc^S^>.=> L. jcsj (Öls ^.,i*lX!l 
187"x:sf!.ui^.c ^.jlj.=.^Lb 193"jj..JL>_5,ä' 'J.^Ls:\^ 

Sehr wasserfleckig u. fast lose im Einband. Schrift 
wie in We. 570. 

We. 573. 

8''°, f. 2 — 52 (2I'/a x 16; c. 18— 19 X 14'='"). 

Unmittelbare Fortsetzung. 



gOl öy. 



Ji\ 



22* ^AJ_|0 ^^=> ^\ ^j'y> >J_>i»> 28"^ü.xixc ii ^ß 



5" 
9" 



iLX-A.Ä-, 



.a.L.La 



9" w^i 



O^ ^ 



*JUJi 



^L.iAU l«.^j;jj ».A^ o'-^^ 4>'^'^5 



1 1" i_r^~.^.i; -_^;3 1 3" ^1 «ö.bCi;. ^^Läj_.U^5'lXil ^y>:> 



ii^5»"il «.^.»«jI |.bli, J.L*JUJi ,_*1^J5 Jl--~j^j ^j_JjeAi 



22" 



&..SAA* 



v_Si>LS*/a^ )_^**'J' j-jJ'^'i' (*^ ;.>-J^ 



l5,- 



34" U-Li-I ^^»^b 35" J.-.^l-.i( olJ> ÜAJ^-Cji 

^aJI s»^a^^ iA^*»iJu (_g..»»j.*jl ci^AJ x«.ji- 
j_^5LAaJ5 ^jJ.JI J..A- ^_^^; 



43" 

50" 
52" 
53" 



Q_'T. -'"} L<;t^-*^' ;^- O^ f^^'' ;J 



Schrift: klein, eng, gedrängt, etwas spitz, vocallos. 
Ueberschriften roth. — Abschrift c. '"""/nss- 

We. 575. 

8", f. 1—61 (21'/2X 143/1; 17 X 10'/2'='"}. 
Unmittelbare Fortsetzung. 

Beginnt njit dem zuletzt in We. 574 an- 
gegebenen Abschnitt, dessen Ueberschrift hier 
jedoch diese ist: 



2" ^,i,JS 



. As4.it 



<j'- r^^ 



SjLAOsi! i\^ji\^ li^iJS^ ic""- 



.Aftji 



wi» ...»^tAÄXJt c>.ÄJ 



•^5 



^wAfti^ H/j^ 



O"- 



j^Jb L5ikS>i >_)»3 



ri?^;i O^^' 



».Iäs. 



O"^-'. 



J>«v^1a«aJ! Cj'Ö *.AJy.Ä.i l»^J ♦ (•^•J' V^r'i^i 



11" ^.j5_.Sv>.ii ü5im ^ji ^_^-AAftJ 



L!* 



12" 



«.j^iA^X* 



. u 









1 5" lA*». i;.^A-iX/o 1 6" c 



, i.jtA«>.it ,.,jAii| 



O^* 






S-oLak-jI Aj i 



..,LLiJly»>.ji 



21' 

23' 



»J,c ^i535 



.i-.Ji Q-« jj»,Aäj, üäli; 



' s.£>LA«^Jt «>i^4.A>« A^Li j ^,Cw.A:^t aIa3aa9 V_^^=>, 
aLa:i*a3 &>:aAi9. _)L:>- Lt Ä^A.CC.J1 Aj , ^l.£ L^lJläs» 



.\s»!.;^ i_)^äi"i5 ä.jl.*J »XLo^ A.»«,Lä*il 



jr!^ C5^' 



^*a/o j^J! ^^LbiAwJi '''■^'j 3j>.iiÄ*jI ;5 



118 



GROSSE ROxMANE. 



No. 9155. 






30^ 



lS^-- 



Ji Ci^Aj ^3 .\ÄJj!. J.L0JI .■■,:;>AJ1 tV«. 



CT- 



i^Alii- 



, ^I^Ujt .^Lii^ &A;^^J ^LLliA'.Ji ylj^— Tjj &JkA2Cj 



^5:^' 



.kaJlj 



c;aa>.j1 .^ (J, , ä.j 



iLoJI 



\. 



38"' V_llft»J5 Ä,.A.Ä.i. V_ftAAvJ' ,wJ j, J.AjLi^.A/S >-Jj'— ->. 

,i i_i.s«^i jiLAlalu». ))>.j>t,^sJi H>l.A3c» ^>AJ^ 



103» 
106" 
109" 
119" 



uyU/o' 



lSA* Sj^Xk 



^Jt &J%^v>> 2kAJ«,OA;aA«^'i 



J./«LJoij JoLju! äaüaS^ »^ü'-^i CT^^ '^'^^i 

yj'uäjtjt ÜaISaS^ K^\fjii v^a2a^^ ijU.5> ki5.L<. 

J^AiAM ücLip'^ JL>J(^ 

54'' -?Ij2<^ c^'AÄ/i.j. cjw*3jJlftji üAA^t .=-L-«*J( J.j.LtiAS 

Lfj ;_^^ij; r»'»35 o'-^-'^ K^m f^ i Ji^»}\^ 

Am unteren Rande stark fettfleckig; nicht recht fest 
im Einband. — Schrift: ziemlich klein, kräftig, gleich- 
massig, vocallos. Ueberschriften roth. 

We. 576. 

S--", f. 62— 120 (-212 3 X 15; 17 X lO'/-/"')- 

Zustand etc. und Schrift ebenso wie bei We. 575. 

Unmittelbare Fortsetzung. 

64» ^>^, 



;J r 






69» 



k,.^j ijiÄ^jl/w —'»v^ i»; 



t '^ 



..."ÜAsi LS .A^'i' -^j' .,Ai2A^=y/a ;_?-J^ 



S.lAC; j^C,Ol"b^ 



^..»*J ^J *.a3.C |.L\ft*jl _)_»,l£' 



74b 

76^ U J- 






X s^. 



!. .\J>A^C. 



lAJ! 



;u:>\Ä 



jyi^ 



j.XJ>J ^/s ».i «jij 



f.S' -^i ^^*.U aAs.11 ..j ;«i^Läit w»A<« )_;-^ 






^^.^aC — ^ » . » iw, AA J A jO • 

,.,LlilL»jS J^jlXaj. io.^Aai 



>.AA>I ..J.UJIC )>^-^ 



:2aS. La=" 



O' 






>A«A>> A.A^5j'. ^t-ia-l 0^**5 



»j-^'.5 o-;*--^^ ti!>= 'jl-*'? CT^.-^^ ^"^ 



A^lA»°^i B.A:ii» .X.M~xJ .Av.i^ • ü2^jL»ji 
89» i_A=»'uo ,.._».lis,*~ »iAaX/Oj i!>5vJl*ji >— ibj (j^a^JtJ 

jwÄAAaij ._»äÄ3s./« ».'i5..A« JlaxjS^ (joLäj &,«JL's 



jj.»bls> ^jLflJi 



.J.A]< .j5 



.AaJi 



)J^ 



C<^)'b~^'^ 



^.flAA» ^J ,J^C |.^lj' 



l5;^'*^'' O^ 



.^li 



We. 577. 

8''°, f. 121 — 181 (21' 2X15: 17 x lOV/"»;. 

Zustand u. Schrift wie bei We. 575. 

Unmittelbare Fortsetzung. 

121''xA£.ftA:i ULvo, *^i.c i,-124'>>i.,Ll;A=j .-j ,^Aj.j- 

132'' >.Ä.i;^.vi, .j-.».il ..A.?..i •«.* .,Lbl.Aw>>' xaas 

133" ^ylLlAv.jl _^i^l ^.♦xäj-, ^A<?\.jl s.'Ac wAAA. 

136» Ok~-U.;'' ÜaSj l/..J>5 ^jJ> 

14 P ,tALi 

147" 

1 48" |.^lA.^^ o^lJ ^j.x: ^j.U.:l ju 

Aj ^3 \ÄSOj li^Aj' -.J J»*>1 



^„— . .^j-V-'' .A3Ü ^j-A^ 144" ijLLiJIa-^JI Ji5^ 

I.» •AA.IO*.' 9.l^£ 



151 ' 1^-AÄCk.Xi .»iLaIj 



155" 

159" 
162" 
169'' 



>? ' -^ ■> Lp? 



a^^ -^J 






1.5-" 



J«.^' [^^^ nJLa-]^ 



^i-i .jj> ^Lj J: d^j.J)jv>.JS v~*^' V 



;-*t- 



173' 
174 
176' 



I«.a5^Lj' |.Aa»J( 



_:Aa»' i_j»S«j .-j ..uVAijl t\».^ |»jIa«i 
178'' jüiü j_j-p'i \-*\aa1j i^c^^l*.;*-' . ff—AC )y^- 



lj_»A2*-l ä^^j 



We. 578. 

8'°, f. 1S2— 201.2— 41 (21' 4X15: 17— 19x lO-lO'/a''"'). 

Unmittelbare Fortsetzung. 
182'' ,..j .ijtA«. ,L>U.A<. \:i^J^ _i.;. ^wwl «ukiii s'_i; 

185" J^'JÜI .iAAiii ^j! iLilaL- 

1 89" A..:^! JLa>a*j A^LAv■ii 3^ .,>vc \a'JC;i. J^.kr>l ljO, 
193" ( -»i-c ^-s-- 197» Jl>JI JiAtoAj 

198" i^X^!. 



ot 



a^ 









J_aJl 



C^-J 



13" iJaaJj |.jüui5 jj-^Jb i 25" 



93" 



aJ( 



L<WM«I XJ^^Xwi <«^ 



fS, 96"^.ARJ:J^^^J^^SLXÜ^ySiC^J 

— U.» a'...CÄAJ ...LlilAAj' ^ g^^ LJAvi' XaSaS» 



=^LA,. 



C5-' cr'.-^ 



)" =WE. 171,7, 32» 
Ji 1 29° = do. 36» 

20"f>..iü! j ^ittjS iULU i 31» = do. 38" 

23»(^ J^ac Liia^Ai^AA. i 37" = do. 46" 

Zustand etc. und Schrift bis f. 201 ebenso wie bei 
We 575. Von f. 2 an abweichende Züge: etwas grösser, 
geläufiger, weiter, vocallos. Ueberschriften roth. Ab- 
schrift 0. "00 1,85. 



No. 9155. 



GROSSE ROMANE. 



119 



We. 579. 

4'°, f. 42— 100 (-22 X 15' 3: U' x 10"^°'). 

Unmittelbare Fortsetzung. 



=WE.171,7, 125" 
do. 135» 



Schrift wie bei We. 578. f. 2 ff. — Zu Anfang uml 
am Ende etwas wurmstichig. Am oberen Rande ölfleckig: 
nicht ganz fest im Einband. Auf f. 81 folgt noch f. 81*. 



53' = WE.171, 7,65» 


91» 


54"= do. 67» 


95" 


77«= do. 99" 





We. 580. 
8™, f. 101 — 127. 1 — 30 (21' 2X I5'/4: 17' 2 ■ 
Unmittelbare Fortsetzung. 



-19 X 10"")- 



101»=WE.171,7,144" 
106"= do. 155» 
116»= do. 175» 



123» 
125» = 

1": 



102" = 

107" = 

112» = 

114" = 

116» = 

119" = 

124» = 

125" = 

129» = 

1 30" = 

131» = 

Schrift: dieselbe wie in We. 581, f. 71 ff. — A 
Ende etwas wurmstichig. Am Rande etwas fleckig. 



do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 



48» 

67» 

82" 

96» 

100» 

116» 

135" 

142» 

154" 

158» 

159» 



do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 



134» = 

135" = 

137" = 

138" = 

139" = 

140" = 

141» = 

2»=WE.171,10, 1 
3»= do. 7» 

5»= do. 14" 

8»= do. 32" 



167» 
169" 
178" 
182" 
193» 
197» 
201» 

h 



We. 583. 
f. 12— 71 (22xl5Va: 19x10'-"'). 
Unmittelbare Fortsetzung. 



16"=WE.171, 10,118» 
22"= do. 152» 
24»= do. 157» 
31"= do. 172" 
34»= do. 177» 



46" =WE.171,11,]3" 
48»= do. 19» 

49" = do. 22" 

55"= do. 41» 



=WE.171,7,192" 
=WE.]7],9, 1» 



Zustand etc. und Schrift bis f. 127 ebenso wie 
bei We. 579. Von f. 1 an etwas gedrängter und steifer, 
gleichfalls vocallos. 

We. 581. 

4">, f. 31 — 90 (22xl5',4: 17' 3 — IS x lO'^'"). 

Unmittelbare Fortsetzung. 

33»= WE. 171, 9, 38" 75» =WE.171, 9,101" 

49»= do. 59" 76»= do. 104» 

65»= do. 81" j 85"= do. 126» 

67»= do. 85» t 89"= do. 158» 

74»= do. 98" 

Schrift: f. 31—70 dieselbe wie in We. 580, f. 1-30: 
von f. 71 an dieselbe Hand wie in We. 580, f. 101 — 127. 

We. 582. 
8^", f. 91 — 142. 1-11 (2P3X I5'/4; 18-19x10""). 

Unmittelbare Fortsetzung. 
96"=WE.171,8, 22" ' 132"=WE. 171, 8,161" 



38"=WE.171, 10,190" 
40"= do. 200" 
41"= do. 204» 
42"=WE.171,11, 3" 
43"= do. 8» 



57" =WE.171,11,45» 
60" = do. 52» 

63» = do. 58» 

66» = do. 67» 



Schrift wie in We. 582. Im Anfang lose Lage und 
lose Blätter. 

We. 584. 

4'°, f. 72—131 (22 X 15'/2: 18—19 X 10>;"»). 

Unmittelbare Fortsetzung. 

WE.171,11, 82" I 115»=WE.171,2,11» 

118»= do. 

120»= do. 

121»= do. 

123»= do. 

125» = do. 

129»= do. 



72» 
74" = 
79" = 
86» = 
89" = 
94" = 
108"= 



do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 



91» 
102" 
116» 
125" 
140» 
167" 



19» 
24» 
28" 
35» 
40» 
54» 



112"= WE.171, 2, 3» Schrift wie in We. 583. 

We. 585. 

8™, f. 132—143. 3 — 50 (21>3 X I5V3; c. IS'.a X 10""). 

Unmittelbare Fortsetzung. 

132»=WE.171,2, 65" 9" =WE.171,2,131' 



134" = 
1.35" = 
137"= 
139» = 
5» = 
6" = 



do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 



74" 

78» 

85" 

91» 

116» 

121" 

125" 



13» = 
16» = 
19» = 
20" = 
22» = 
23» = 
23" = 



do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 



142" 
152" 
162" 
169" 
177» 
181" 
185» 



32» ^S>üCt ^ l:_^ij^\ ^)J ^^ i.J 



37" >.^\hj\ s^Ui 39»^.sLj^ 6^^-*^ r-"^' J>J~t^ 

41» t<>^j 0JJ1.W..C iUiJ^J: 47" (_^v-Ü _Lj XJLxJs 

49» (_5*c' _^i r^'-^i ^j.iJI J-c J^^cU-^i J5.i>J> 

Zu Ende etwas wurmstichig; auch lose Lage im 
Deckel. — Schrift wie in We. 584. 

We. 586. 

8™, f. 51 — 111 (212/3 X I5V2: c. 19x10™). 

Nicht frei von Wurmstich. — Schrift wie in We. 585. 

Unmittelbare Fortsetzung. 



53" i-JO^^. -j.^^ äJjJs 



.,^jivfc5 *X.iXJ 1 



61 



oL- 



^jSj 



65" JJSi J.>Ud! vL- 



67» 

68» 
69» 
71» 
71" 



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:.^! ^\.Z 






120 



GROSSE ROMANE. 



No. 9155. 9156. 



7. Ja 

73'' 

74" 
77" 
78" 
79» 

8r' 

83" 
84' 






Ü 






85" »./S^j -bvStol T-AiT»'" 

86» ^^LLl.vJ^ by>L^ 
88" ^,j!A4.jI X./«.^ ^^ 



100" ^; .^. ^a ^i,; 

101" ^.ji:i iöV» 

1 1 "jj 5_j.VsqJ J^*i-> x^IaL» 
101" ^,^'bl J^i> !->{; 

102" ^lLiaX iwJjj 

102" ^^UJi o'-cyü> ^.! [ 

103"ij.(JvA!l J>"ä.,S c>^jyi> 
104" .*i3 ^S v_5jjt^ kLü , 

105" ^j »u _,jo ;_»^ ; 



ÖkXj .<c> ».* 



.^\. 



..^"Üi v^uUJ, V_A.<J* 



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91" 
92" 
92" 
94" 
95" 
96" 

97' 



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106" v_)^L^_»jl ^l.£ j_j-{-^ 
106" 






98" ,*:>ÜI wV^i-f- ^ 

99" ,.,.^)^ *^i 

99" 

99" 



107" ^,j *Jw^\ M^ f^ 
108"^J^..c ^,jj>o!yajj_^ 



j^\ 



108" 
109" 









109"^J>, 



O-y^ Ou 



100' 






109" 
110" 






Deckel oder dem Titelblatte zum Theil von 
der auf dem Schnitt ab, nämlich : 

Wetzstein Titelblatt Schnitt 

1 fehlt fehlt 

2 12 VA 

3 5 (3) ... . 5 

4 9 lü 

5 fehlt fehlt 

6 6 <; 

7 7 7 

S 8 :t 

9 8 8 

10 10 II 

U 11 12 

Diese Angaben sind nicht ganz, richtig; die 
Folge der Bände ist diese: 

WE. 5. ]. 3. 6. 7. 9. 8. 10. 11. 2. 
Der Anfang fehlt, 1 Band; vor 1 und 6 fehlt 
je 1 Band; nach 2 fehlt 1 Band (der Schlus.«). 
Wohin WE. 4 gehöre, ist nicht ersichthch, 
jedenfalls ist er einer der letzten Bände. — 
Die Wortfassung veeicht in der Regel von der 
in We. 561 ff. ab, ist meistens auch ausführ- 
licher. Dasselbe gilt auch voudenUeberschrifteu. 

1) WE. 171, 5. 

120 Bl. 4'°, c. 23Z. (22x16; 18-19x13'='"). — 
Zustand: lose im Deckel, unsauber. — Papier: gelblich, 
stark, ziemlich glatt. — Einband: Pappband mit Leder- 
rüoken und Klappe. — Titel fehlt. 

Anfang f. 1": j;5L'~» :i\j^'' (*€:^^^ i"-^*; 
f. 6" .♦Ääj 5j.i>l )>^^S Kj.^a^-» 3 (_'*•* 



.AJO XA-kJ 



a 



Mit diesem Abschnitt schliesst das Werk; 
die letzten Zeilen sind f. 110": ,.>-iJi J. ^üsl. 

"' LfjJi ^^"jJH Äi^-1 ^yü.] jUÜL 
ajNJP j^j.)^ «.lia' (^v«J J^^^: o^***^"' ^'r^* 

Das Eingeklammerte von ganz später Hand (um 1840). 

9156. WE. 171,1— 11. 

Ein Exemplar desselben Romans, aber 
nicht vollständig. Ueber die Reihenfolge der 
Bände weichen die Angaben auf dem inneren 



o- 



!.*£ Aj' \ÄS>^ 



>14.A^ 1 C^ N.Ä.S ..AM» 



O^'. 






15" '(^g-.U ^-.^c xxliU 17" 'v_;..i"5i Js^li» xiLU 

34» Lj'/aJ, "u-Aßil ,.^15 39" <iX>.A:Sj ,,Ls fli 

42" ^.^iLüi! -;l.i> 44" ,,A.*,^S .= 

47" ',^:^ 

57" ;^**-^ ^C^J f-'i 

58" J.jj) ^j A«*. |.Aä*J5 ;_>fi'; ».*J.AJw |.'ib 

64» ^..i.- 

67" 






A.^c ^^Li. , ^J^^' -*=ßJ' ».^* 



91" l_?■'^-^■^''' U^^^ 



JSfo. 9156. 



GROSSE ROMANE. 



121 



92'' \;^^j.Xi ^jjjAjt Jw*=- ^j' ^x.^A-i / ijL-^Ji )_^^ 

95" ^j^^i ^^Ji j^i. 97" o'^*=;,»r^ 99' .^-^ jM^ 
101'' ij^clj) qj' ■fjwV.j' v_Ä**»» , ■».^ii ,.»j' , )i^Ä> 
105" 



i_*;^ O- >-^* 



1*^5^5 j"5 ^Ji_}.Ü ^^J J.;^).; 






U~J^ 



Aaa 



;J>^Ij ^,jt ^^\l^l^:\ ^^^ 



IGT" 

1 1 2'' J.-^»>j~. dVU :j> 119^ tiL^x ^jj_v:i y j^ysh> 
Schluss iu diesem Abschnitt f. 120'': 

c.i;; iJl*v1 J-*^' (j-^A^'ilj .\»,laj -j'i jjLi3JL».Jl w<.i==) 

Schrift: ziemlich gross, flüchtig, doch deutlich, etwas 
spitzig und ungelenli, vooalios. — Abschrift (nach dem 
Yorblatt) von ^^LäjI >X^S ä^as ^j (»J-^' iAac _L*I 

im J. "^*i-4i- — Vgl. We. 562. 563. 

2) WE. 171, 1. 

231 Bl. 8", 25 Z. (21' 2 X 15: 17 x 10' ■/'"). — Zu- 
stand: lose Blätter und Lagen, unsauber, fleckig. — 
Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: Papp- 
deckel mit Lederrüoken und Klappe. — Titel fehlt. 

Anfang f. 1°: .k2.a ^\ J.i>o^ i}-=*j; (-^'^ 

»;.>' I».a*Lj^ Äi-L ^j^"5'lJ .*2^ ^9. i^c^iJ. J>J»i»Aj 

f.r 









'r^-^^ 


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«:i j^j^Cä. 


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a'i^-^ 


r^^i 


c-J;'^'^ 


5^ ^5 





\j^? r^^^^i (j;.'-*"^^-'' C.T-' cT-;^'~'*i 



i' l>;^_-c 8.^ j |.^L*.'^^ >-ÄA«. ^ \jiKai (_5Äi! 



XXaA2» XxJtAA^ ,_A>.AM 






.?Lj5 A,j, 



i^iOSK. 






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^ii S.,A^1 (^ Jti) ^, Jb-Jt . . . 



^jLßj I q' j.*. ti)>.J3 j ,j^AA-.J I ^^1^3 V*"'^^ qLüJU.J I 



84'' iCoiAx j_^J5 (^"J"",-^ j^jti^-' v-Ä*" _;*'«"i' i3_)-=»^ 
»Äi>5. ^»y.j.c v_RAiAXi. i_i..«/a ^3J.i>•>>. (j«.}o"ii 






XJ>^AÄv Xa12a5» 






vi;A:fc" ..O it x.S^A.i; k_ft»aA/«. ÜaaaXJ! ij^3 
v_J>.S/:» , y._»i.5tj x«:3a2> u5L1i^«.j1 .jJ o^asJIj 

A-A^Lj^ lAj (J.E .-j.ä,c^.i; xIäs. A^Av"il vl^^)J 

La3 >_>Lsx.1 , »A^Ä^ ^uVfill , ^:i> 

jLajI I^Ia^kJ La- ..(jAJi A/a' ,.,' wkA>~.i! .•%'^_j 

.^j' S. ».A«,}i*Jt .5^Laa*j' -Xaw/O 



o' 



.:^jl q1_»jA- 
160' '^\k:\ ■xxli w.: 



200" ^^_»b: 



O^J 



'^ » ^.^l-AM &JWM>«tl^ »4.A. 



,U, ^j( (^UJi ^y.Jy. 



217" 



»..Ji »^_J.-.3C*JI JL~.»Ji q'_»^. tl^Jj J. -AAA.>JI 



*Aj' 



5.^ XÄl .*3i. 






Aax.~.:s 



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' ,.,J. '-*',. Jf'JaJ! J.J. ,w^Ls■5' 
^t / &.aJLsJ1 xix's lAxj 



■*^'' L?"' O^-S^ Vt^ 



231" Li xii «!).:j j W.AA.J; ^yli'J '., 

Aa«a«J' «./O _1,. , ^j,l3*Jl] ./o"il ...tlai«».]! sLLjcl 
C». o ''^ ».-?• ^ ■ -^ ^ 

Schrift: gross und deutlich, kräftig, aber rundlich 
und unschön, etwas flüchtig, vocallos. — Abschrift c. 1800. 
Nach f. 189 eine Lücke. — Vgl. We. 568—571. 

3) WE. 171, 3. 
259 Bl. S^o, 21 Z. (21x1.^; U'/s X 91,2— 10'^°'). — 
Zustand: ziemlich gut, doch etwas unsauber. — Papier: 
gelblich, stark, glatt. — Einband: Pappband mit Leder- 
rücken. — Titel auf dem Vorblatt: 



O" 



^/oläJ! 



auf dessen Rückseite von späterer Hand: ü^!,\ o:ajLaJI <^\.*S 

(F.l— 30 = WE.171,l,f.40— 231, abgekürzt.) 
Anfang f. P: ^L*«. ^j^^J^ Ai»'^ j_^.Li*i.o j^J. 

Ä.J1 u^JlJ5 JA5>3 u*'r'i ■'^-*;.>-' Ji>» 

9kÄ3> _% ^^ItAj« iAsav» A.A$i.jl XXa^ 

kÄ^AAOAÄil 
,AAi^5 



f. 4" 

7« xiUi. 

10" ^x.. 



U~*H; 



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139' 



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,»-r>--5 xajiA/o ij. X.Ä.A.J ..j _«.AA.. x;iLj >>«.j( 
jI,', ..."iL/o^ Li .A^"!55 ,_H s.*»l. xjt^=,, 

>_,J^.j XajL^I^ XA3.J .XamC .M^S^ i^f.^ C>jJlM-A 
...».iAaX«.'^ XäJüLS/O. AL3>Jt XÄjiA<e ,i^C : WkJ.C 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



'x»i3ASj ti^JL*.Jl 

1 3' '«^AcbUl ^,« JL>.jl3 &.£>iJi.f.A liKÄj U« J.Afic ^_j.f^ 

16 ^M%>.Xi^4..>l ^^AAW.-! t^>^jA^» .•■», lXÄXv») l.Cv.ÄÄ^ 

8.^>L«»>.!i i'T^-^ fV'^ J"'"*^ [.Li>.j! xajlX/5 rr^*^i 

19" ^fiji xJi:^' lÄi»!^ J-*ftc r/^* V ''J'*^' ;^f^ 
v_si*aA/o, t>^i.*Ji ol^^ »Äi»!. ^f^^ xj^liAajS 






J CS'^' IJ~:^ 






w.>.A>A -»kÄ£» v^LÄjÜI iv, "; ^ -j ^ 

16 



122 



GROSSE ROMANE. 



No. 9156. 



22« 



24'' 



27" 



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56« 
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91" 
95" 



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, _!i ^L.S'Ji ^jCÄ.iÄ.<j «,_^jaJ'j K/oL*flj! ^aXa««j 
\Xaj1Xo, JwajÜxJ^ .jsi i^ä>5, ..aLuJL:! i_*ptjl 



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107" ,..aJ.<< t<^i«.lj »v^Ai^/0, ä,AJ».Äi.Ai ._^L^J5 l54.i»>> 



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117" — 'j-,. waaIasJ' A.;C L.^1/0 ii.ÄJj ^i:AAJlÄ£: _ kÄS 

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o"i^"i &,«a*Sj 8(AjA.s-5 H.Ls- ,3 ^Lki» \J^L«.c^ 
i-i^^^ ^LtiLI »_^1L=" .-ajÜ 'üUjLX/Sj ^-A*Ji*A»J! 

^_)^^3.j »./l'iLcj ^5lL>C^ Ä.*J^^i i>.«««^ r^L"'' 

iyjJ^LLiJl |»A*. (c^c ücLla^^ ».i^^A.il Aj ,_^^.c 

123" ^Ai; KaJ'LLijI SjUc. .\äA3^.s (_^i ^SibCt J_ji».i 
_,_jj3j jP'witjl .ajAaj ._^L=> ^i/Oj ^_j,iiÄ*a.s 
a^amIj ^JA^i.c Aj ,J>c 3.<a jc'^'-^ -V^ '-^^ 



(JkC ä.ii\A.i: ^jo^»^ B.L/o 



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«.ÄJ L/O. .Ai.* .i ... ^ÜAa3,S iAJ 



127" y:^AAJ AA*I:ii>, Jwlcu.«»' ^j( O'^'l^v 

ääIäs^ *./o^«.tj ..^IXJ! Aj fc^E Ä./jaAjj jjii.jj.3>- 

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144« ..,li2Jl*w.Ji Aäc >.»a<A^j^ j_5.*»^aaJ1 iCcLi 5.L*c 



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ObL«Ai. ^.AiA' ^A ^'>> ^_^i>J ^^_»J_,|^!j 



No. 9156. 



GROSSE ROMANE. 



123 



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^xlaji j.'ili . \sL*3j fv'*'? *-^->~ w»«ai^. .S'Liii! 

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152'' ^<;iJ' 



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J»*i»i ji«Jis ,-yA ^/c^liJ ^^Lij' ;<abi> 
t, -s^. .i-LwAjl ^Vj.LIa/i kAÄ*J \/.A2Ji KäjA/s 

Hört in diesem Abschnitt f. 259" so auf: 

=).Äj ,-.\ ».^»-i ..^ .'^>.l.^ \^sß\ ^LJl i_jwj .lü. 



165' >./«\*.5j »A>- ^äJias» .Afi^wj! ^iß*> L-i-ÄA-o 






«jL» L«. >.AJfcA.i;j ^,j c5^'* 
169' &JC»~<i^ ._<►*«-' •tr!-^-'' (*^ ;>^i NcLüIS |.'SL3 



*^SAW^ Cjlj^^ ^'^^} C<^ r^^ ^i*^^3 .AA^J^ 



ÄJL.«Ji. ij» 



0>jLa.1 —yiä^ fj^4.M |«Aii4>J' ._^^^^ ^Ä«..Jl 

190' ^ajs>\ ^^^ .ä.i;"b5 JjXa. «>i ..,lLi1.av^jS Ü/o^^p- 

195' ^'»j; Lf-a^*"'» ^y.JAÄ^S vi;aÄJ ,j«,aÜ<c. s.L); 



.^^♦.' ^;^-.)~P>J> 'öl tL5>.Jl*-' .5^' Civilis ^^J«\ V"'^ O- 

Schrift; ziemlich gross, kräftig, ziemlich gut, ge- 
wandt, gleichmässig, vocallos. Die Ueberschriften roth. — 
Abschrift c. 1750. - Vgl. We. 571— 575. 

F. 259'' u. 260 setzen f. 259' nicht fort: 
ein kleines Stück aus demselben Werke sind 
sie allerdings. 

4) WE. 171, 6. 

] 189 Bl. 4'°, 21 Z. (22' 3 x 16; H'.s x lO'/s— H"^""). — 

! Zustand; nicht ganz fest im Deckel, der obere Rand 
j fleckig, auch sonst nicht ganz sauber. — Papier; gelb, 
j stark, etwas glatt. — Einband: Pappband mit Leder- 
rücken und Klappe, schadhaft. — Titel f. l'-' 



a" 



-.j>uw.JS *_JiJOüi 



Anfang f. 1": >^<JLLI ,.,LLiLJ! 'J.a^5 



^^>^i „,*. iou ij~-i-=> Kfis^ d^^i ^-^^ T-^y'-^' 



Ufoj 



,^i 



»b 1U2J 



lSy»-\ v_i. 



O 



»l39.A~ KllÄS. IfJ 



/■^^ T 



(j^ki.c iAj ,j>c \äJiäs. I»«-' Ji>£ fiy'^ ■— v?^ 






iÄ^5» ...^i:ii.«» sAa^» 



Doch gehört dies Blatt nicht dahin, ist auch 
von anderer Hand geschrieben. 

Der Anfang ist vielmehr f. 2': »J SyJLsj 

iJt iLij' tiX:>-iij ...^ «..^'lJ» ä.AAj« üSaaj 

16* 






124 



GROSSE ROMANE. 



No. 9156. 



£.9" ^^ji^ ^\^^ QJ ^^>JCä.c ^. ^\1A^\ )i^ f^ 



18"= 



„xÄvOä/O ,\.X£ 



49" 'i5sv^ f^ r^i i^V^' ^r^^' lii^o^^-'' &^ 
53' B;U*j i^J^' l5I-*> iü'->JC!! Qj^^' ^^LLi*« iq^i 

87" v-^r*-^' vy^ r^^' 

98" »:/« (^jJLS u~^' VL-^; »y>L^^ '^^-^'^ ^«^^^ 
105" 2a*<w.j5 »^^L-L y^i^i^ s.y*j qj' j.>x;>j1 ^ .ii 

120" ^_5i'y^-Jl (^j'-^' £^1-* J^i C?/^' ;-># 

143" Uujlo ^^t ^JaL«, ^Lfw», ü=-ijj5 ^UJi »-iaä »Ui 

1 55" 'e^^Q^' J-»U^1 >iUi'j eV^i j*i'cr^' ^x*=-' :^'^^ 
159" e.^1 ^^ji J-olij '^>^^ *i' o^' -^"^^^ ^"^^ 



46" ^,i^! 



65" ^.J^>o ioa*^! -^1/ 



67" 'Oj.J! tLa«3 xXi-Li ,ji:..*Ew\j5 pu.x>l. i,\.*=>' iüLkiUiJ' 
.. .. ^.y . K^ ^ 



l\ 



xi j, ^jdilwJl X. 



'^Jüi 



^* .<.=-'iS .^-*J' J";^i 
125"^S'LJÜi j_^=.J>^ o:'^-«*^ "^^ r^i iUijLLJS -Ni>^ 
«jij lo. x»^c^/«^ jicvc j^( Lj'*'^ u'-*~)'; 'V^- 



135" 
144" 



C> 



cr\ 



a^' eß r 



iJviuJt 



3^.X ^jj^ IS^ "^ O'^' |*a3lC j.J>.Ä*-I jJ-~ 



lXJ^Xj wO» 



Js-O,. 



155" 



• kMwJ) 



ü^-^ 



^ ^.- 






132" J>\±l'.\ i^<Jdi ^^LM.w-;! Ol 






.-*^' a^ 



L-i^ -^/a ^j! ^jS.jJ! j"5^t 



j\ S^^ ,\c 'wi-^ ,«./o 



1 64" '^y^SlLy-^*:^l^^-«;'5iy:-^0^1cr^oru-'yj7=r"' 

182" 'lt^^-^ O^' jf^^'''^ -*-^''^" 

Schluss f. 189": c^l^o^ UJt ^S ULsP 

JUXiS, |.l*;ÜS ^>c ;.;i ^bl.*.!, x^^i; g^yiai ^-v^"5iS 

Schrift: dieselbe wie in WE. 171, 2. 
Vgl. We. 577. 578. 

5) WE. 171, 7. 

198B1.4", 21Z. (23xlG"2; 17-17' jX 11-1 1' a'"). - 
Zustand: fast lose im Deckel; im Anfang unsauber. — 
Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: Pappbd 
mit Lederrücken u. Klappe. — Titel f.l"(von späterer Hand): 



a' 



jL*v.JS ^c^' 



!jv^ 



F. 1" gehört zu einem andern Stücke des 
Werkes. 

Anfang f. 2": |.bLw"il ci-*:?^j (.Is^i ^^jl-«*^' 1)^ 

iCijjv.-i^jLyi-ji »"s.^ »j^^i^, L^t ui^i t.ö,. j.iJi yo^. 



188" '.v>\..ii ^_JuaÄ.*, »-'\'i -i.i*xi'i! „x£ 

192" ,.,!JU*I! -<Aj1 .-=>! icJoi-JI .*xxj v->»=, 

'»»jlj ^?^'i -^-^j' l}-*'^-J'* 

1 Schluss f. 198":" ^^-JCi, ^^LäJI ^»•ij! ^_^1 

Schrift: wie in WE. 171, 2. — Vgl. We. 578-580. 

! 6) WE. 171, 9. 

167B1. 4'°, 21z. (22I2XI6V2; n'/aXlO'a-ll""). — 

Zustand: ziemlich gut, aber doch etwas unsauber. — 

, Papier: g«lblich, stark, glatt. — Einband: Pappbd mit 

Lederrücken und Klappe. — Titel nach der Angabe auf 

dem Deckel: 

A n f a n g f. 1 •, 1 : ' jUjüt. ^UJd! J.E (^ Jot^ 5^-«:^ 
f. 1 ", 1 '■^\ iU^ |.^bii ;o:>.j,jL^l Jbüi, JwJj! ^^wl>U 

'AaäAsJI ^3 NJ,S>X£I 5»L*=£^ p_»*3il ^ 

; 59" ^i x.y>05 Jo5lJ^i:> |.^Ü. j^^l J^5 j^j"ä! -ißfr 

'^t'ijXj U. i^m^i iOCftjl*>N/3j oL^-Ji. ä_,L<Ä;.jl .i^ 
i 81" '^liii i *Ji*i er'" 
85' ».x^jCüj litH-'^ q^' ^^t'j 

I '^Lfü! ^il^l^ "iojLvÄJI, SjU^!. o^.'i ;^i-!3i' 






17' 



'c5H^^' ci--b r'^'^' j->^ 



98" '^^»AafiJI -^o-Vo, j 



^J! 



t,^;,-,.*«*^», , *A>Jl 



o'^^-r; 



^^! ^':^; 



2 5" |.LÄJt ^5 ^5 jjI iuLÜ 2 9" J^ >x>j: I^xxa v.^^.^-~ 



32 

38' 



1' ^^Uj>^ ^^1 ^> ^^^ir 



36" ^^Xl\ ^ 



o^^' 



j^ ^J^i O^^ C5^' ^^LLiLJ! iCftL:> 



101" 'oJ^Äi^l ^iS' ^r-*^' w 

104" iJiiüuL o-_rr- ^H->^ cy' ol?^ ^^bCi! Jj.i'-> 

LT!^ C5*J j:!'^ C5^'j '•^»-^f ' 0*^^i !VJI 

j_^*.-o ^JCÜ!^ ^_Jaj>'Si &«.-«! "3}! ^;j_vJ.-5"3( 



No. 9156. 



GROSSE ROMANE. 



125 



i3L*:> [•J'i'» B^i'i'j!. ...LLlI.«JI iL.v.^s>^ v_a<oLAil 



'J^ 



CrH- 






jjL^Jt &_Lx.j. ^^-:v>-^. / ^LmJI ks-.^ 



100" ,^x.:; j_^__b v^^uo ^^Ljj). ,*jUivc., j^u fis' 

V-jL^ üUasJ! (_5'«=''>^ ^^>-^ Ass. ^jj.i?y*äjl 



vi^^'Äw J^^^ 



>L=-I qj! Ä-t-tJj J-fcS'i 



a^' cy- 



:JÜ! 






116" 



^j^i jL*c «V*'^' i—aIs» ^_oLj J>.äc L^ *^i^; 
LpJaAj >_S->i'; c'u^l (^5 k^'j)? U^:^^' Jj' 

»jw jL>.j( 'iy^^l ^-Jls=- J. x-LjlLav. ,3-^cl^.^l 









U'"J~ 



Ji 



^'vj 



X5fU0i 



<^ s.Lo'i^Sj 



Schill SS in diesem Absclinitte i". 167'': 

Schrift: ziemlich gross, gewandt, kräftig, flüchtig, 
vocallos. Ueberschriften roth. — Abschrift (nach dem 
Vorblatt) von J^^ii» „Lil ^^j ^-«-^J -L>' im J- 1168 
Rabi' I (1755). — Vgl. We. 580. 581 



1Ö5 ^»^'-^ H^*^^ u")*^ y 

! 1 42'vi..**.im^ JyAÜ i>.*»_^^ ^.,j! ,*a^' iü:üj oLoj'bi äji 



.! 



uSjJo ...LLiJLvjt X" .«. [if. 



154" 



158" ^^^SSi\ |.:ü' 159" /Li ^_ /Li ^_^ 

161" ji|5jtJt iLijA-c 167"^JLJlw.:!ALoi,! (j«J^.c_t5j 



169" 



^^i>.>j «üj u» ijis.j)j>j0 



^*JI ^j.ji jj'_J-> ÄjlXii 



6/ 



7) WE. 171, 8. 

•203 Bl. 4'", 21 Z. (23'MXl6'/a: IV'/a X lOVs-^""). — 
Zustand: mehrfach unsauber. — Papier etc. u. Schrift 
wie bei WE. 171, 0. — Titel nach der Rückseite des 



178" 'L:>wU /)Uä bjUc 
188" ^AJ:^ 



' 182" 



r^? xä^- ^^ 

193" 'j^axaJ! uxlii L\äj 



Vorblattes: iJ! ,;y»'^' V_JJü' 

Anfang f. 1": Sj^i J. KcU-^l ii5üö ^ Jv.^5 

liXLo (i-c 5^/^^ ^i^' i3>^ *J^'-j' q;^ (*-^^ (^' J^ 



'Le!:j ioiii >_ojs-ijo J^'l jJL=* [.Jüil' JJ-5~' 
Schluss in diesem Abschnitte f. 203": 



1 197 
• 201 



22" 'jjj^! s^^ ,Jt 



48" ^1 ^i;Jj.:^ jL^ 



V^r" (^' ut5-L-= >V>J. 



Vgl. We. 582. 



'yiAjj JwjlJo! ^jI j^+s^' |.jk.ijj 



O 



ivy^ 



-Lo 



,)lAiJ! Jl^I 



ciAÄj JoLS;5 _yU.=- L=>5»J-! [."^j J^cUa»! 
ij _;S'LkH ajsljt j^L=. b^Ucj vL•-^^' ''^**=- 
/jfi>5 ^^lü! <-« Jo_jiii A*=-l iU^5j>-» ii*-y^i 
^Üij! ^ |*5>Lci>^. .\^^j oL*^ o^' O^^ 

«Jb U^ e^wJL«.^! ÄÄa2 

75" '^_j^i ^^y 



67" 'Lfti>^S .Ju^\ 



'-5 a'^-' 



8) WE. 171, 10. 

204B1. 4", 19-21 Z. (221,2 X I6V2 ; 16-16 '/a x 1 1-12'^"'). 
Zustand: fast lose im Deckel, unsauber. — Papier: gelb- 
j lieh, stark, etwas glatt. — Einband: Pappbd mit Leder- 
rücken und Klappe. — Titel f . P : 

-< ^•- \J ^ 

Anfang f. 1": *J »jiöl^j Qto'ii. q'»"^^ '->l-J; 
(ji.'äij S>^\^ O*-^"' ^ i!)';5 oLi>XAait i)-S. OLij'b! 



f.l" L*^ .\j_^AaX-.1 ^, 






J«Hi *-< t^y 



126 



GROSSE ROMANE. 



No. 9150. 



f. 7* JiiZ^- j. e^j», u^jC qJ<->>'!' wAx- ^-j^'SI üäLi- 

10" 'L^)-»j ,*A«J1 »_j^ 

11'' '•^yfUU.^.Ji cjj.^'iUl _jj)j5 o^'lJS sj^ ti5ü-o 
12* oUJS by^ 

14" yC^l v_j^b3.t^ ^UJ' ^^T^ ^JLLUJI Jo fjj 

jL<U<.'» Ij50.^iJ> iUjlj>w/i^ ^_gV..«<iTi) JJ~_»AJ &.;Oy>^ 

'<Jij 1/9. i:<^jjL*ji v^; 
32" (j:Oyi. x-^Lj y'j^5 J-öLiÄil oli *Jj>A.o 

^s>iXH 6j.=>^i ,*t^' o^r^^ r^-^-s v*^^^ 

j^ .»g.ifclc. CJ^flii^ »>A*c'ÜLj ^fc^_jjiA/o, yax 
iüJ^:>L ^Jü^ "-ciT^; **■^;^ a^^^-^J yüiii 



157" 'i ,-J.c >^^ij t ' 






^^:i ^, 



O^ (.5^-.* 



iAj ,.J.c »Jk-lxi. ..,' 



: o:»-; 



£.L*x>! »'-j'* ''-~-^'-J -H^-<" ( c-' ^i^l-^ i3j-^^i 



34» 






jO 



CT^J 



>^1 



s\U.c. 



■ ^. ^^A^^X-I üj^j^j 



C5-' 



118' 



o^3 



y^ 



I ttJtw.J 



ii _)'i> iJ_j.X-<5 ^ iLL Jy.^ 



J^^r>J>. Qj!.:? J^' ^^.jj' (J,4^ CT<4^' r"^i 






Ji 



;i j. ^is^» ^'i3-^JJ »;Jj?-' »^'^ c?-*' o'tJ-'--^ 



133" ^^jUtJ> iyp-L \i>3l 



>'uo 3\j^^\ .3 



C^J' 



,,ib 



OL^i 



h=»l XJ»=-I 



vy;j 



^AOAAait ' «.S^US 



äJLj_>^ ^1.c *4ac.:j Itr^''^ ?-^5 IV^' ^-^^'j-^ 



^(.5^-5 



J'Ia*^ 



O- 



JLi .^ 



^cr^ ^ ^^^-^' 



.jlj^j 



cr^- r 



Li>JI 



-^b'. 






»LvJi 



J5 ■i.^ö iüCUi 



.jSJ^» l-J^i »-.SS-ii ^.Äü-l/0^ j.^iLu'i! uij.l./J -jL« 
_w_i'. ^.s'bl niS_jJui »;_»*^ j.^L^'i^ uiyL^ 



l-Ä*^' f»Jy' Jj-«^ 



172' 



^-»^Jl ^i ^^^\ j-S^jj ^.x^( 



oj;.-^ 



'ijjs^. iL*;.*3 r-_?**} 



177" 'j.joU*aJl pisj -btä^S ^! ^^Ly( iäLi> 

190" 'v c?^^ .*^' C5^' o-A= 4h>^ 

200" '8,uli!i ^--ai &-.i 204" 'uj^ äj^ 

Schluss f. 204": ^lJj Jixs ^_i>£ i>.L*j *^S 

.-j V-^ ''^•^ cr^- ^ 



^^\ !j^ (^^Jlx: f^ 



Schrift: verschiedene Züge, meistens schlecht und 
flüchtig, der Anfang ziemlich gut. — Vgl. We. 582. 583. 

9) WE. 171, 11. 

175 Bl. 4'°, 21 Z. (22'/3Xl6'/3; 17 X 11-11 ',2<^°>). — 
Zustand: unsauber, fleckig. — Papier: gelblich, stark, 
ziemlich glatt. — Einband: Pappband mit Lederrücken 
und Klappe. — Titel auf dem Vorblatte: 



O' 



^^.>'l^J! iwj'ja \ö^ 



Anfang f. 1": .i>-J |Jc>J> Uis ^^^%.a, j>stil\ 






ylJ> 9.1^^5 



f. 3" 

8" 

13" 

19" 

22" 
41" 
45" 
52" 

58" 

67" , c^LxJi ^ s>rt^' — ikt/i^i ci«-ij i./»» 
k_--> j jj^ -* (_ >.> ■■ ■ ^ 

82" ^1^ y^h '■i^y^'^^^i (j-"-^^'j (^Uü! ,.^ 

91" 'joLr» ,.j!ij. O..AJ „»i3. L^ i-jLr 

b 






lj^3> 






.aJ _ < 



102" AJilLii ^*iic"Sl -issJL ^*J_J*J> J; CT^^j^-" ''j^r 



116» 
125" 
140" 



»./C 



:X^I. 






o^^ ^>i.r**H ji^^ 









o^' 



ö. 



167" 






Schluss f. 175": obuJS ^J.c oU-iJi o^b, 
.iXJ! LjUi ,J1 v-^OcXJS e5UJt >^OÜ'j 
'u/cS. 'J.i'Si ^:^UüS. 
Schrift wie bei WE. 171. 9. — Vgl. We. 583. 584. 



Ut^j^i 



L? 



No. 9156. 



GROSSE ROMANE. 



127 



10) WE. 171, 2. 

193 Bl. i'", 21 Z. (23'/3X IG'a; ITVaX lOVa'")- — 
Zustand: nicht ganz fest im Deckel, etwas fleckig und 
unsauber. — Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — 
Einband: Pappbd mit Lederrücken u. Klappe. — Titel 

auf dem Vorblatte: ^Lkli 'i->^ ,-t'» -^c Li:ii')>\ v— )Ui 
Anfang f. 1": 



T 



■^ er 



-J! ^\1A^\ 



O'^ 



f. 3 



^! ^l^. Jus '^^W^( _j.^i ^^1 ^^^ 
19» ß^\ Jv.»=>; ioL^5 pLciJl j oU_^*.wJl ;^i' 



Schluss iu diesem Absihuitte f. IGS*": ^JS 

Schrift wie bei WE. 171,9. Nach f. 63 fehlen 2 Bl. 
Vgl. V^e. 584. 585. 

11) WE. 171, 4. 

llüBl. 4'% c. 20— 22Z. (2-2V2Xlfi; 16—17x11™).— 

Zustand: unsauber, nicht ganz fest im Deckel. — Papier: 

gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: Pappbd mit Leder- 

' rücken u. Klappe. — Titel auf der Rückseite des Vorblattes: 

.SUjzli a>JuJ5 ^.^ ,-yA «.A^UII ^-JJO' 



O^ 



a\^^V 



^•JL ^:.Uj 



Anfang f. 1": (Jüsa. 



OJ 



_»^ 



i_r^=- 



.^U! 



^^^"5 'gL^l _»^! J-^cU->~^ pJ^I ^^1 



^! ^*-JLj i_j3- lJ ^LlaJi ...1 



1 1*» ^^^lLUJ!. fc^v-i «.^ 



14 






iN.J> ,% 



<y^jy^ 



e' 



<^- 



Njj'Ljj' ...LLiLJJ AJ'iXr>l. KJJA^ii &j«is _JCs» 



40" iJi ,.^iKJS ^-« ,'«JyCj Uj iC*i»^' axJu 

54" iNJI v^y...JS ^^lii Jü '|JlLJl.~^j! jLmj:. ^^jUüI Ki^u^j 

65" gJi ^yli5 jLi yc jji (j-y^^ ^ z,^y*^ jy^ 



78» j.>JS 



85" 



jj+i^i 



NaA4»w.4wvÜ \AAJ» 








^>c Axx^i 0^^:==;5 v-^-' a*=^J V-^' 


18" 


'^A.^5> xcLb!, ^^*=-=- f^y^i ^^."ii wa>ai.<<j 0*^ 


40" ' '^,;^ 5^1 j.^S ^.^^j 




*^^i-Ci. s.c-'-«iJl iWk*^. ^».jv»^' '-'jr*-^ c i 



91" 
116" 

121" 






JJL iiLll-i.iüi~l. .•i^») ^— '1 



'^^AjJ^S SJs^ ^ij-« ,**J L/«; "■' 



o^' i^^^-^' r^*^''*^ j^ 



-^L^, Üs.. 



Ä^J,>w« 






125" ^iüül ^^^ Nj 



131" ü.<^j=. »Lix-'i iGVx.. »^^! j^t ^ÜoL^l ^!.^ 



^üJi iLitSi»-», -^vXj' vXac *-*-?'; Q*^*-»^ f-J^iii 

2ir u:o!_t.J"i! _o^ 






C5^ 



:\ 



iJi*ji^r 



152" ^1,3, 



162" 
169" 






'üÜ «JÜ lyi 



!^ ^i ö)y^ oij^ 



>i 



'5^ , ^JlS La.i-'üi >_a>-«» 



181" ii~y«^j 5-« \i>JLJ' Läi-'i'! ^_a,y« jj^r^i 0>^'>*' 

185" 'oIHt- o^i^' i^*:^«Ji iUJ3;L.wÄi^ v_;lr=" 



^^^Jl j is^^*~j jL^^' Jl^-*^' ■^'^' QJ-Ni^c 
jj! S;:^*^''^ j^t;^'-^^*=^' •-^^^ L-^ 0'° ^'^J^i 

Ju«> »^.■..ii (^ic ».cL*>5j iwJLä«J! iU.*iiäJ'^ 
I.^U'bl ^ib ^^\ QjJoLc J\i>^j cri-^' -'*=- 



128 



GROSSE ROMANE. 



No. 9156. 9157. 



Schluss f. 119": Js3-i „,U jJJI. ^*5:Lji ^.i 

Dann folgt die Unterschrift, dass die Ab- 
schrift sei von i-jJ( ^jLj .A ^ -zi^Ji Js.«.=>S Jv_k^t, 
im J. 1168, am '14.^1^(1754). 

Darauf folgen noch diese 2 Zeilen: t>5üU.JI. 

»Ujk.} .«.-»i-^» *J a^c^ Ji.*JS LXi>t j^_»AiU sliicl j.Lj' 



O' 



^^'J^JUil v*L> 



Schrift: im Ganzen gross, kräftig, deutlich, etwas 
flüchtig, vocallos, oft wie die Schrift in We. 171, 9. 
Einzelne Stücke, z. B. f. 29— 44, von anderer Hand. 



9157. We. 587 — 613". 
Ein im Ganzen vollständiges Exemplar des- 
selben Romans, aber aus verschiedenen Hand- 
schriften zusammengestellt, theils in 4'", meistens 
in 8'°. Die Reihenfolge der Bände, welche sich 
im Text nicht genau an einander anschliessen, 
zum Theil auch (zu Anfang und am Ende) 
doppelt vorhanden sind, ist diese: 591. 603. 
606. 613. 598. 613". 595. 597. 600. (597). 592. 
602. 594. 604. 588. 609. 607. 589. 596. 610. 
605. 601. 599. 611. 593. 587. 608. 612. 590. 
Der Text hat in seiner Wortfassung viele Ab- 
vs^eichuugen, desgl. auch in den Ueberschriften. 

We. 587. 
72B1. 8™, C.2Ü— 21Z. (20';>xl5; c. 1G',2X lO'/o"').— 
Zustand: unsauber und stark fleckig. An einigen Stellen 
der Text ausgebessert: f. 11.20. — Papier: gelb, ziemlich 
stark und glatt. — Einband: Pappband mit Kattun- 
rücken. — Titel fehlt. 

Anfang f. 1": ü5s-j^J,J> Jji j^Jl J-^i ^-^ßi 
= WE. 171, 11, f. 58". 



5"=WE.171,1], 67" 
13"= do. 82" 

16"= do. 91' 

21"= do. 116" 

Nach f. 20 Lücke. 

Nach f. 23 grosse Lücke. 

F. 27 — 33 = We. 5S5, 



etwa f. 28-33. i 61" 
34"=WE.171, 2,65" \ 64" 
36"= do. 74" ' 

38"= do. 78" 

41"= do. 85" 

42"= do. 91" 



52"=WE.171,2, 116" 
54'= do. 121" 

55"= do. 125" 

56" «LaJ^j» ».jI J^Jü 

60"=WE.171,2, 142" 

66"=WE.171,2, 152" 
69"= do. 162" 
72"= do. 169" 



Hört in diesem Abschnitt auf mit den 
Worten: ^yLi' ^^; [^J Jj] >Si ^J ^\lii.^i\ ^.^"^ 

\ÄaS.X i.*j .\U' VJ'bJ ^jA _b.E 

Schrift: ziemlich gross, flüchtig, vocallos, nicht 
undeutlich. — Abschrift c. """',i785. 

We. 588. 
124 El. 8^°, 21— 23 Z. (20' 2 x 15: 15 x IC^™). — 
Zustand: unsauber, auch fleckig. — Papier: gelb, stark, 
ziemlich glatt. — Einband: Pappband mit Kattunrücken. 

Beginnt in dem Abschnitt j^_.»-^*JI ^^^Xj iuLi> 

(We. 574, 43") mit den Worten f. 1": j^yJi ^ 

^\ ^y'iXLi uiy: \if.wi, lx^j\ U>j! &J je ob L^J^A3 ^j. 



9" = We. 574, 50" 


62"=We.577, 


132" 


13" = do. 52" 


63" = 


do. 


133" 


16" = We. 575, 54" 


65" = 


do. 


136' 


überschrieben : Jo.Lk/.s 


71" = 


do. 


141" 


^^S>Sj\ äJiLis>^ .^.LvJS 


74" = 


do. 


144" 


21" = We. 576, 64" 


77" = 


do. 


147" 


überschrieben : 


81" = 


do. 


151" 


24" = We. 576, 69" 


84" = 
88" = 


do. 
do. 


155" 
159" 


27" = do. 72" 


91" = 


do. 


162" 


Nach f. 28 Lücke. 


99" = 


do. 


169" 


30" = We. 576, 89" 


102" = 


do. 


173" 


32" = do. 93" 


104" = 


do. 


174" 


35" = do. 96" 


105" = 


do. 


176" 


39" = do. 100" 


108" = 


do. 


178" 


41" = do. 103" 


113"= We.578, 


182" 


43' = do. 106" 


116" = 


do. 


185" 


46" = do. 109" 


120» = 


do. 


189» 


Nach f. 50 Lücke. 


122" überschrieb 


en: 


52" = We. 577, 124" 


^J 


^UJl 




Schluss f. 124": » 


mI— äjJäII 


^u^- 


»'>- 



Schrift: im Ganzen gross, flüchtig, etwas rundlich, 
vocallos. — Abschrift c. '^""'nss. 

We. 589. 

70 El. 8^°, 19 Z. (21 X 15; c. 17 x 10-12'""). — 

Zustand: zum Theil lose im Deckel, im Ganzen unsauber. 

— Papier: gelb, ziemlich glatt und stark. — Einband: 

Pappband mit Lederrücken. — Titel f. 1": £jj>- tiXS» 

I _j" ^ ^~j ^ ^ ^ j C- " ' " ^' ^ 

F. 2 — 10 enthalten keine Ueberschrift, sie 
gehören wol einem früheren Theile an; nach 
f. 10 ist eine grössere Lücke. 
13" = We. 576, 87" 35" = We. 576, 96" 
18" = do. 89» 47" = do. 100" 

27" = do. 93" i 

Von hier fehlen die Ueberschriften; das 
Vorhandene hört in dem Abschnitte, der voa 



No. 9157. 



GROSSE ROMANE. 



129 



^^jj^y^il handelt (We. 576, 109" ff.), auf mit den 



^;C ».ou» 



Worten f. 70": 

' äjL*,^! ^Jj'ii' i^X*«^/« ^jlsi (A-i*J KcUj>- i >3ju 

Schrift: ziemlich gross, auch dick, flüchtig und 
nachlässig, vocallos. — Abschrift c. '-*' kss- 

We. 590. 
75B1. 8'", 17 Z. (20' 2 X 15; c. 15 X 9 — lO'^™). — Zu- 
stand: ziemlich lose im Einband; nicht recht sauber. — 
Papier: gelb, grob, ziemlich glatt und stark. — Einband: 
Pappband mit Lederrücken und Klappe. 

Titel fehlt; doch steht auf der Aussenseite 
des Vorderdeckels von ganz neuer Hand: 

Es ist in der That der Schlussband mit Lücken 
im Aufeng; die üeberschriften der Abschnitte 
weichen jedoch sehr ab. 
f. 1 " iüA^Ji^ *Ti->»^' *** iJoL [auch^j.l3 3 Ju] j^nä-cXj 

.y:^S^ ^\ iü..=.j »._j.ii<lÄ! Ju>-Jl v3jj>J. 



4» r^ 



13" Jji^ o^jjj^ o^ r!^ J-^' ^5.-*^ ^lXäJ! ^_^ 
, ^lü-J' ...LLiJL« »^Xä*J1j (j<^Sji*j! ijij.AvkXi! 

24" ^jiAjS vjü-i j.LXüJi Jjojj^ äjAjj»^! Jv=-( 
27" iAasj ^^JiXi' pl"^?-^ (»Jvjujt Jj3. L^^^Liij! Jsj>! 

(We. 586, 77"). " ' ^ 

35" (We. 586, 74"). ^^yc^ »j^^ „_^ 

38" -^ly. I4JU Jn^^j l^'y>j 1-^' J^j ^^ ^_yi 

(We.'586, 72"). C5^b-!^' r^^l-^' 

44" »JLäs^ &sLj v_jLi>. Qr:>xii v3u.> ^i>.s*il i^***- 

IjiiJjl äA^^ ^«.mOU ..^PLÄ ^«yCJl ,.^J ,.,«),uXÄX.M 



49" 
52" 



(We. 586, 69"). 



O- C)-5> 



ij-.jl. 



(ji;ju..»ji. _»3^äjou . 



L^l 



olr^ a 



.^bCJi v_JjCt 



/ .^y:J( ,^ 



,5. ,.,LLJ. 






58" ^j^J^i rsSi^\^ &;S=\^ O"-*^' kiU^ (.>>.äJ5 »Ls^ 
^j,Xji CJLoi ü^AiL ^^JiJ! ^ jji ^j^!J!. 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



62° j«.jÄi.*«Lo. |fcj.«Xi». *jÄ!lr>. j>^ot«Jt äLs^ 

64 b^6>\ jvju ijwjo^Li, y ■'-'I ■■■ 

67" *jJoLx/Oj i!JC,«4X»- ,5 iJ (*Äj Lcj ^y.j^i üaLJL« 

72" Iav iwl«» sjoüül (^3 ^3 O"^ O^ J-!^^ *i^" 

73" 111' -iL:^ ^Qs ^_^.s:* _^ ^ yaU! kJjj 

Schi u SS f. 75": ü**> v>ju (*^ JjI-s^ /^r^ *i-> 

äJ! «J-! vX*:*-!} j*j 'j«^J^ ^\ , ;t.> .'v *^>ol^ s»X-Lc 

Schrift: gross, kräftig, weit, vocallos. Bl. 1 — 5 u. 8 
von späteren Händen ergänzt. — Abschrift c. ^"'"jisto- 
Nach f. 1. 2. 3. 5. G fehlt etwas. 

We. 591. 

S'°, 19 Z. (21X16: IfixaVa'''")- — Zustand: wasser- 
■fleckig, bes. in der oberen Hälfte. Etwas lose im Einband. — 
Papier: gelb, ziemlich glatt und stark, etwas grob. — 
Einband: Pappband mit schadhaftem Lederrücken. — 
Titel f. 1' oben am Rande: .j^/i ^Ji. ^ OläXJI IjsP 
ist ausgestrichen; am Seitenrande oben mit Bleistift: 

was richtig ist. Im Anfange fehlt 1 Blatt. 

Die Üeberschriften beginnen hier f. 7" mit 
Uo^jj ^„jjJi ^^lo iuLLw (= We. 561, f 5") 
und entsprechen denen in We. 561. 

Dieser Band hört auf in dem Abschnitt 
f,'^\ jyjtj (We. 561, f. 36") mit den Worten: 

Schrift: ziemlich gross, weit, gleiehmässig, vornüber- 
liegend, vocallos. — Abschrift c. "'",1737. 
Nach f. 59 fehlt etwas. 

We. 592. 

58 Bl. 4'°, 23 Z. (22x15' 2; IS'/aXlS™). — Zu- 
stand: ziemlich gut. — Papier: gelb, stark, ziemlich 
glatt. — Einband: Pappbd mitKattunrflcken. — Titel fehlt. 

Beginnt im Abschnitt Js^Jic r-r?"» *— jLä»Ji jj^ 

(WE. 171, 3, f 19"). ' ^ " ■ 

1 8" Lgj>j>ä» i_rrv* 

26" ^w-v.j^*« ä-oJ^x fj^ Q-* i^r)*^' d^-*^ ftJJiVi -yja v-^A.«" 

33" ^^jiaJt f>':i^^. |*V-'. '->"^il' >>^-> S^^ 

44" ^ .iisx^AaJt wl..w ji-*"j'» *J_?^« y*-f^ qJ ( ifJ'^j' 



bCix/:. o^Uxi^ i 






..^oOl .% 8-<.M>^. yi«.L«jl KaJ'lX/Ci, ,.,k^w.«Jül 






3.. ^JaJ( ^/c \Lii. 



'o5'^>)'-5 O-?^'^' u^"^^'-==*i o*^^' r^'^ 

17 



130 



GROSSE ROMANE. 



No. 9157. 



Hört in diesem Abschnitte (cf. WE. 171, 3, 
f. 24'') auf mit den Worten: ^^Lii J. c>..*JüU 
JaJs^'ä! Qi/aJ 1*^^' O^'^ *^* W?'^"'' ''^Jp' "^ o^-sb 

Schrift: gross, dick, weit, flüchtig, vocallos. — Ab- 
schrift c. '^1785. — F. 6 gehört wol nicht dahin. 

We. 593. 

119B1. 4'°, 17 Z. (22 X 16; IG'/a— 18x 13— 14'="'). — 
Zustand: fast ganz lose im Einband; nicht überall sauber; 
auch etwas wasserfleckig. — Papier: gelb, glatt, stark. — 
Einband: Pappband mit Lederrücken und Klappe. — 
Titel fehlt, doch steht auf der Innenseite des Vorderdeckels: 

F. P beginnt etwa 6 Blätter ab von dem An- 

i ^t^ J^l ^^Lal-w 
mit den Worten: 



fang des Abschnitts xXs»^:} ^Li 



(WE. 171, 9, f. 1" fi'.) 

g^Jt V>^^'3 U"l-i^ '-^ '^>^^- (=We.580, 6^15). 
26'' = WE. 171,9, 38» j 77» -iL^^ ^V^^\ ^^ 

92''=WE.171>,158" 
102":= do. 8,154" 
119' 



35» ^^\ lÄo ^^ 

54» -i.*^^ iUili] ^^ 

60" = WE.171, 8,135» 
63»= do. 9, 85° 



Hört auf mit den Worten f. II 9» : _^1 j jy^ 
Schrift: im Ganzen gross, breit, nachlässig, vocal- 



We. 594. 
94 Bl. 8'°, c. 20 — 22Z. (21 x löVa; W/j — 18'/2 X 
12'/a — 13"^™). — Zustand: ziemlich gut, doch nicht ohne 
Flecken. Die oberste Zeile an einigen Stellen durch Be- 
schneiden der Blätter beschädigt. — Papier: gelblich, 
stark, etwas glatt. — Einband: Pappband mit Kattun- 
rücken. — Titel fehlt. 



1» 
9» 



= We. 572, 157° 
= do. 162» 



17» i.toiiA.^) (_,'-^J_;= r^i\ 



28" = We. 572, 174» 
37» = do. 181» 
45" = do. 187" 
51» = We. 573, 5» 



63» 



o" uy 



y.'j^ 



66» .*Lj1 j.: 



3j ^J-^i^;f 



' .i»).A^ S^^l ^^^3'^ »£sA,^JCJt 

\ 



-"y 



LaJ^a«w.J 



82» 



89» (AA**w^il 'i^.ö^ cjj^-^^' 

Hört auf f. 94» mit den Worten: \.\=>\. 
„Ls^Jl _.i.-Ji _.^i: ,J>c w^i LJi J. 'i^iU^ ^^jy> u«^; 

Schrift; gross, rundlich, flüchtig, vocallos. 
f. 88 Lücke. — Abschrift c. "»/nss- 



c^näj |»^^i iLJiobU! 'sSXa 



Nach 



We. 595. 

80 Bl. 8'", 21 Z. (21 ',2 X IS'/a; 15 x 8',a— 9'^"). — 
Zustand: ziemlich gut: in der oberen Hälfte ein grosser 
Wasserflecken. — Papier: gelb, glatt, ziemlich stark. — 
Einband: Pappbaud mit Kattunrücken. — Titel fehlt, 
doch steht f. 1" unten: ..ff'L.Ii.ii 8.**» ..a t;=» \kX$ 

Dieser Theil enthält keine Ueberschriften, 
weicht auch sonst von den anderen Texten in 
Sprache und Darstellung, die bei weitem cor- 
recter sind, vielfach ab. Er beginnt f. 2": 






, <.^^:> LI 8./.^ 



« XÄclj^".™ (».iäCj 8..aXj BlA^ij '^^^ SiiL: 



O' 



>iiAj1t, lAxj 



'-'i.- 



•Aßll 



Dieser Band handelt also zuerst von 
, »a:^ .,j .*«»*it , dann von Aaää*o"5> und zuletzt 
von dem ^..^5 .y J^tv*-^ i^ii^<i oL^-^j' (ji^iA-U, 
betrifft also vorzugsweise dieFedäwls. Im Ganzen 
entspricht We. 562,107 bis Anfang von We. 565. 

Dieser Theil schliesst f. 80»: ^.s^'^ ^~\^ JLä 
JLäs J-LaJI ii.>j.jl 5^/« w*«ij jisL^i J^J.i-Qli'^jlj^jCj J,LwJ 

'\»/o i_».«ji ^t-S^ \>. ^^'> ^^ r/^'' ^^ ^^-»^^ ^*J l^-^L"^' 
Schrift: klein, fein, spitz, etwas geschwungen, vo- 



We. 596. 
157ßl. 4% 19Z. (22';3X16; 16— 17VaXlO-I2™).— 
Zustand: ziemlich fleckig u. unsauber. — Papier: gelb, 
stark, etwas glatt. — Einband: Pappband mit Leder- 
rücken U.Klappe. — Titel f. 1" von späterer Hand; 



-* >*• CJ w* -^ 



2" := 

9» = 

14» = 

18" == 

20" = 

27» = 

33" = 

36" = 



40" 
46» 
51" 
57" 
60" 
64" 
68" 



We. 576, 64" 
69" 
72» 

74» 
76" 
81" 
84» 
87" 
89" 
93» 
96» 
100» 
103" 



77»^ 
82": 

86": 
93»: 



We.576, 116» 
do. 119» 

We. 577, 121» 
do. 124» 



do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 

do. 106" I 130" = We. 577, 136" 
do. 109" 155»= do. 141» 
Hört in diesem Abschnitte auf. 

Schrift: gross, kräftig, gewandt, deutlich, vocallos. 
Von f. 109 an weitläufiger. Ueberschriften roth. — Ab- 
schrift c. "™/i737. — Nach f. 108 fehlt etwas. 



102» ^.! >LJÜi ^_^b 
i>.La3 kIxsj (_jLLi:> 

110" eS^UJ! ^LblA^i! JaJ 

»..A.Ä.A.I:i.Ä.l3A»äii 
114" 0.j,.l\ a5;Ui V^^ 
122" !^_J.M^i |.^li' 



No. 9157. 



GROSSE ROMANE. 



131 



We. 597. 

210 Bl. 8^°, 17 Z. (-ilxlö; ISxg'a'^"') [16x 12'^"']. — 
Zustand: nicht ganz saaber: von f. 152 an stark wasser- 
fleckig, der Rand öfters hescliädigt. — Papier: gelb, 
glatt, ziemlich stark. — Einband: Pappband mit Leder- 
rücken und Klappe; der Vorderdeckel fehlt. — Titel fehlt. 

4" = We. 563, 43\ 
10> = do. 46". 



1 9" «.äe'.Iij'. r^»-t^ ä«.*ic 



22" ^LLiL 






,j^V.Jl ^a^ 



|.J.ftJi ^_^^^ 



36« ui^.io> ^^j^ A^^-« 41" = We. 564, 80». 

62" ^M-^-' Jj-S^ O- O"^^' -»"^ -'->*^ 

69" i5^L^ ^3J feii^^'^ ^•jJ'^-' -c ^^*r-=' 

73" \j,iAAX»."b \ji)u. >.*.Iä*. aiisL: 



79" .^:s:i 



H;^;- 



=;j LT^, 



O W.J5 (jobl; 



CT'v ^-^ ^ ^ • '^ > ■ > 

85" = We. 565, 53". 

94" J^*i~,\ |V^:> if^' .*.i.LiA*jS nJücj 

98" JsUi.si kJiäs^ XAjLA.i,*ji .\<iXA«j j».«.». —(»v 

101" jsc xiLiL«^ (».ftlc -»JcX.^' 0^*c *kXa*:5 j^aI^ 

O^.«^ (jci^i>. ol.->^=> 
'S \>.jL 



dok.j) .^t.2X.il 






05^^ o'"-^-'' 



147" 

15.3"(-=WE.171^1,41") 

154" 

(=WE. 171, 1, 59"). 
158" J.A2C ^i-xl\ o^ 

161" ^^j.s,o^.i; yxi^ j.' ^ 

(=WE.171,1,139"). 
163"(= do. IGO") v'ls«-' jj-^--^ r^ai'j>e^ 
167'(cf. do. 217") ^^L»i*:5 

171" ^La^;^ ^^i"^ jIa;^' iüLXj 177"Aj^^I. oJaJ! ,.15 

183" I pv«.i.c s.L*.sc. o^;»^ OLjvCi.Ä*»l 



scXaXa:^ ^aa^Ls-äJi 






Lrt>- 



191" 

208" 



C.SJ Lc» 



W. 



C..VV.AAJI ^kCS »,L*C 



^: 



')' 



Schrift: bis f. 151 gross, weit, deutlich, gewandt, 
Tocallos. Ueberschriften roth. Vou f. 152 an eine andere 
Hand, ziemlich gross, gedrängt, vocallos : die rothen 
Ueberschriften meistens durch die Wasserflecke beschädigt 
und nicht immer lesbar. Nach f. 151 eine Lücke. Blatt 8 
gehört nicht an seine Stelle. — Abschrift c. "'''/1737. 

We. 598. 

90 BI. 8^°, 17 Z. (20',3Xl4; ISxB'/s™). — Zu- 
stand: im Ganzen ziemlich gut, doch nicht frei von 
Flecken u. etwas unsauber. — Papier: gelb, stark, glatt. — 
Einband: Pappband mit Kattunriicken. — Titel fehlt. 



-AAJ LRaLs 3"r v-AÜil 



I tiV.Lo 



\;^aJ 



U^-.'^t^. 



aJ Aj^ %J 



w^JL/o ..^ ^;L.A^.t 



k«^j 



(We. 562, 62").' 



xUXm»» 



-4.0 xIäS 



Ifi" ( do. 64") 
20" =We. 562,65". 
32" = do. 70". 

56^1= ^°- "" 
60" il*«.*; (J>t .^»jCi'b! ii^l«.J v_j»^3.. |».LjiI\ fS.- 
63" ö5i*j5 wVj ^U ^xJUi. ^_i..i^i •C.JjL, 

67" (= We. 562, 85") o.^»^\ ^} ^ ^~.^, .<>Lv« 
69" ^^UüL, (j«^.*xj UäU 71"jAJ! 8^.:?\-ij _j«Ii -^^^ 



47" = We. 562, 74". 



76" 



(J* 



' (C-* i_l~-**^ J?- 



Hört in diesem Abschnitte f. 90" mit den 
Worten auf 



(_c-X««aC ../o iA=>5 



'.>«v.J j ^äXa£ ...i 



>.,<- 



L\=.i 



V.5^A».J 



"i i ».Ä.Lx.s 



O'i r-^- 



Schrift: gross, kräftig, breit, gleiohmässig, vocallos. 
Ueberschriften n. Stichwörter roth. — Abschrift c. '-'* 1735. 

We. 599. 
115 El. 4"', 16—18 Z. (22Vi x 151,2; Ifi — 17 x 
10*2 — 11' a"^"). — Zustand: ziemlich gut. — Papier: 
gelblich, grob, ziemlich stark u. glatt. — Einband: Papp- 
band mit Kattunriicken. — Titel oben am Rande: 

5" = We. 578, 193" i 1 6" = We. 578, 198" 



12" = do. 197" 24" = do. 

39" = We. 578, 13" 
51'' ,'«J,"ib \=>\.v ► .j5i> 5Ji"5' , J' I y^J-c 

_j^i=>- itj,"i' *'^Av'. e:^L*j 
54" >_lA^^li.. Uj *a$1 



4" 



, . . L.fi. J I ,_aAiA/0^ 



I |.li.Äj'j ,ji.s( sii^Aj iA»5 



76" = We. 579, 54". 



LS- 



«jj»Äj L/s. ^.jbl* 



(We. 5 78, 20") 
59" = do. 23". 
66" = do. 31". 
99 

106" ij5.)i*Jl -.J ^J^A%^ ^*.:>\ o^AA-i^j 

11-2" = We. 579, 77". 

Hört in diesem Abschnitt auf mit deuWorteu 
f 115": ^^>xi UiL:> c^Uc sJ^>^J5 ^-Uj^b- U% 
'^?|»/c,'i,..5»>i.' jiw>...i;;\.AJLii5ciAJLJCj q'_«.=» c;Ai*c iCAiLi^'. 

Schrift: bis f. 65 gross, flüchtig, rundlich, weit, 
vocallos, unschön. Von f. 66 an ziemlich klein, gewandt, 
deutlich u. gleichmässig, vocallos. In den Ueberschriften 
ist meistens Platz gelassen für die Worte J.oaJi ,«.>j;. 
Abschrift c. '-""/nss. — Nach f. 65 fehlen, wie es scheint, 
ein oder zwei Abschnitte. Auf f. 8 folgt noch 8\ 

17* 



132 



GROSSE ROMANE. 



No. 9157. 



We. 600. 
141 Bl. 8''°, 23 — 25Z. (20',2Xl5: \5x9\i''"' und 
213/4X15' 4: 16— 17 X 11 — 11 W""). — Zustand: im 
Anfang schadhaft, besonders unten am Rande, und aus- 
gebessert; ausserdem an mehreren Stellen, besonders oben 
am Rande zu Anfang und auch gegen Ende, wasserfleckig 
und ölfleckig; auch sonst nicht überall sauber. — Papier: 
gelb, glatt, ziemlich stark; auch weisslich, stark, etwas 
grob. — Einband: Pappbd mit Lederrücken u. Klappe. — 
Titel f. lieben: j^L!äJ,\ ü.-f;-'^ ^^ LrH;'j;-^ '"^* 

1« = We. 566, 77"; 1 7'^ = We. 566, 86«; 
69" ^.jj.«.« ^J^a*:' (cf. We. 567, 32"); 
105" = We. 568, 79"; 112" = We. 568, 84". 
Hört f. 139" auf mit den Worten: ^i l^s-i 

^J>"i.l (J.C U»!— J.JO. ^yy^=> ^''» UUJCäj I.jLaO 

F. 140 u. 141" enthält, ohne Ueberschrift, 
eine Qapide, 69 Verse lang, eine Vermahnung 
des ui^Jt'« an seinen Sohn (j^^jjC, dem Islam 
anzuhängen und nicht dem Christenthum; zu- 
gleich giebt er darin einen Abriss über seine 
Lebensschicksale. Anfang (Tawil): 

Schluss : 

Schrift: (ziemlich) gross, gefallig, vocallos. B1.22— 25. 
65—82. 133—141" von späterer Hand ergänzt, gross, rund- 
lich, ungefällig, vocallos. — Abschrift c "^"/nsj- — Auf 
f. 72 folgt noch 72^. 

We. 601. 
49 81.8'°, 15Z. (21 Xl5',2; 15',2 x 9' 2'^"'). — Zu- 
stand: ziemlich lose im Einband, fleckig u. unsauber. — 
Papier: gelb, stark, ziemlich glatt. — Einband: Pappbd 
mit Lederrüoken u. Klappe. — Titel f. 1" von später Hand : 



41" 



.s>[]äi\ ^Ul ä.. 



«jiji i-jLä3c:i 5lX5> 



£.5" = We. 578, 4°; 20" = We. 578, 20" 



39" f,f.S>\. 



Z> 



\J-\ l\* 



)^ 



Nach f. 17 fehlt etwas: desgl. scheint nach f. 13 etwas 
zu fehlen. 

Es hört hier auf f. 49" mit den Worten: 

Schrift: ziemlich gross, gefällig, gleichmässig, vo- 
callos. — Abschrift c. '''"/ua?. 

We. 602. 

57 Bl. 8-», c. 20 — 21 Z. (21 X 15V2 : 16— I8V3 X 
11— IS"^""). — Zustand: ziemlich gut; doch in der 2. Hälfte 
am oberen Rande wasserfleckig. — Papier: gelb, grob, 
dick, wenig glatt. — Einband; Pappband mit Kattun- 
rüoken. — Titel fehlt. 



■^y- 



^i^» , ^.41.-1 



*i.^.i iAac lii^jiA; 



S^\ ■■,^'S^ 



(WE. 171,3, 107") ^; 

(WE. 171, H, 111") ^'^J.^Li! ^Ia. 

|.Li>Jl xäjlX/i i^.\ i^Xa^\ ^i.cLLis ij.i>^^ 
(WE. 171, 3, 113"). " 
53"= do. 117". 56'^iJ^JLi^5^JiJ;s-yopJ' 



Jy,Äwl r^^ J^j ji:^•< 



:.\ 



.^^J^, 



Schri ft : gross, flüchtig, vocallos. Abschrift c."'* 1785. 

We. 603. 
58 Bl. 8'°, 23 Z. (203/4 X 15: 16—17 x 11 — 12'^"'). — 
Zustand: zum Theil lose im Einband, ziemlich wenig 
sauber; zu Anfang wasserfleckig am Seitenrande. — 
Papier: gelblich, ziemlieh glatt, stark. — Einband: 
brauner Lederbd. — T i t e 1 auf der Vorderseite des Vorblattes : 



^S>. '■^S>\j!\ ^-.lÄJi ^^LlaJl lisU! s-v* ^.<i J^'il !--J-\ 

= We. 561, f. 1"— 37", Zeile 3. 

Hört auf mit den Worten: ääJ,:^! J».*.'s 

^S3.j.l\ J.C wsJ tj oy^^ *•*" - Jl>'»"i'j t'l-*-ul ^'^^\,, 

Schrift: gross, kräftig, rundlich, vocallos. Ueber- 
schriften roth. — Abschrift c. '■'"' nss. 

We. 604. 

90 Bl. S'-", c. 18-19 Z. (21x16; 17-I8V2X 13-14'="°). 
Zustand: lose Lagen u. Blätter; am Rande fleckig, auch 
sonst nicht ganz sauber. F. 27 am Rande ausgebessert. — 
Papier: weisslich, stark, etwas glatt. — Einband: Papp- 
deckel mit Lederrücken und Klappe. — Titel fehlt. 

Blatt 1 — 5 gehört hinter f. 90; dazwischen ist aber 
noch eine grosse Lücke. Auch nach f. 45 ist eine Lücke 
und eine kleinere nach f. 82. 

11" = We. 573, 40" 82^ (aus dem Abschnitt 

53" = We. 5 74, 13" We. 574, 23"). 

79"= do. 22" l"=We. 575, 2". 

Hört hier auf mit den Worten f. 5": J 



SvÄi^^ «-J»^^' (J>C 



L«ij 



^' 



.^\ lXj 



O* l^' 






Schrift: gross, rundlich, vocallos. F. 83 — 90 von 
anderer Hand: kleiner, gewandter, etwas gedrängt, vo- 
callos. — Abschrift c. '^•'"/itss. 

We. 605. 

74 Bl. 8", e. 29 — 31 Z. (20x143,4; 16 — I6V2X 

9 — 9'/2''°'). — Zustand: im Ganzen unsauber, auch 

fleckig. — Papier: gelb, ziemlich stark und glatt. — 

Einband: Pappband mit Kattunrücken. — Titel fehlt. 



5" v_jt. 



&AJ.>U>kO S. 



>'l.wJI 



27» 



J>acU 



U^ft*u.C i_a.5>LaO BiA.aN/0 



JkS?.v 



,.^*ax^» i'yly^ 



^j.5Cl*ii ijSiii'^ 






(= We. 577, 173") 



31"=WE.171,3,91". 34" = WE.171,3,95". I IP 



(= We. 577, 178") 



jlLJuJi :>t^> CL?^' '^^-^^ V* 



o 



No. 9157. 



GROSSE ROMANE. 



133 



15'' 

23" 
29" 
32" 



(= We. 578, 185"). 
= We. 578, 198";' 



J^\ ^^i- 



a' 



tijj Loj aXJ,.^.^ 



jl 2i.aäXj 



^ 



JUS OUXji ei^J,^,^ i3U-,i 



-j^j^ 



36" = We. 578, 4\ 43" = We. 578, 13". 

54" = We. 578, 20". 



58» 

72" 



ZJ 



\J-\ O.J. 



j>y 



■#> 



J^Jui ^^LLii* 



63"= We.579, 54". 



Nach f. 72 fehlt etwas; desgl. nach f. 73. Auf f. 15 
folgt noch 15*. 

Schrift: im Ganzen ziemlich klein und gedrängt, 
gewandt, vocallos. — Abschrift c. "^/ns?. 

We. 606. 
101 Bl. i-"', 21 Z. (20VaXl4: U'/a— 15 X 7'^"'). — 
Zastand: wasserfleckig, bes. zu Anfang an dem oberen 
Rande; ausserdem nicht überall sauber. — Papier: gelb, 
stark, glatt. — Einband: Pappband mit Kattunrücken. — 
Titel f. 1" von ganz später Hand: 

Enthält den Anfang des Werkes, We. 561 
bis f.57. Auf den Abschnitt f.99" ^c^,k^Jt^j*ai»Älxä 
folgt hier f. 100": qjjA^ u-W ^^'^ 

Hört hier auf mit den Worten f. 101": 






Der Anfang weicht ab. Er ist f. 1" 



so: 






>:.äH 



iS-j »^ J. »w\.aj ^^jwlXs*]! 



r; 



L=> J^^! 



^ j_yü!! JW.C LjJiiüj JlLäJ! ^ijtl\ Jn.>.£ L^! »^^J' 

Dann heisst es, dass Gott durch seinen Pro- 
pheten den Glaubenskampf verordne u. dadurch 
die Stellung der Herrscher erhabener mache; 
zu diesen gehöre besonders u^-^aj ^ÜaJ! a5ULj!. 
Darauf folgt f. 2" die Vorbemerkung: dass das, 
was im ^^ÄJ^jJI ^JL^^ji^ Q,yJtojJ! ujUi' ("worunter 
die 'Abbäsiden und die Kurden zu verstehen) 



erzählt werde, herrühre von den Berichten der: 

Dann wird begonnen so wie der Inhalt bei 
We. 561 angegeben ist. F. 4" = We. 561, 3"; 



ibid. 



u. s. w. 



Schrift: klein, gefällig, gleichmässig, etwas vornüber- 
liegend, vocallos. Ueberschriften und Stichwörter roth. — 
Abschrift 0. i™;i688. 

We. 607. 

168 Bl. 4'% 21 Z. (22x16; 17 — 18x13'='"). — 
Schrift wie bei 604. Der hintere Deckel lose. — Titel fehlt. 

2" 

5" 

12" 



14" 
39" 
50" 



We. 575, 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 



21" 
23" 
29" 
30" 
46" 
54" 



63"jo.Lb.ö_^~.t iius|.:ir 

^.^^.xXw .«1»:» dJJC^» 

66" = We. 576, 64" 

72" = do. 

78" = do. 

81' = do. 

84" = do. 

91" = do. 

95" = do. 

98" = do. 

101"= do. 



74" 
84" 
87" 
89" 
93" 
96" 
100" 
103" 



104" = We. 576, 106» 
108"= do. 109* 
118"= do. 116" 
122"= do. 119" 
126" = We. 577, 121" 
133"= do. 124" 
140" ^j J^LXJi ,»J^ 

147" = We.577, 136" 
154" ^ ^JLyuJi iu;i 



155"= We.577, 141" 

158" ^U ».ij^ 



ü 
164" 
166" 



We.576, 147" 
do. 148" 



We. 608. 
78 Bl. KL-S", c. 16— 17Z. (15x11; llVa X 8"=""). — 
Zustand: nicht überall sauber, besonders zu Anfang 
fleckig; f. 61''. 62" schmutzig. — Papier: gelblich, stark, 
etwas glatt. — Einband: Pappband mit Kattunrücken. — 
Titel fehlt. 



1" = We. 585, 23" 


66" 


= 


We. 586, 71" 


7" = do. 27" 


66" 




^.liN-JUc ^uVä» 


22" = do. 32" 


67" 


= 


We. 586, 71" 


28" v.^^L3 y^! jja 


67" 


= 


do. 72" 


^L- 


68" 


= 


do. 73" 


(cf. We. 585, 34") 


68" 




^5.-^ z,y^ 


32" = We. 585, 36" 


70" 


— 


We. 586, 77" 


40" = do. 39" 


72" 


— 


do. 81" 


44" = do. 41" 


72" 


— 


do. 82" 


48"o^!üJ^j«o,JLLji 


73" 


= 


do. 83" 


51« = We. 585, 49" 


74" 


= 


do. 84" 


53" = We. 586, 53" 


74" 


= 


do. 85" 


59" = do. 61" 


75" 


Ä<s-»^j ^LIoLaJ! Ov^ 


62" = do. 65" 




jyouwj! 'iüIiL«, 


64" = do. 68" 


78" 


= 


We. 586, 91" 


65" = do. 69" 









Schrift: ziemlich gross, kräftig, flüchtig, vocallos. ■ 
Abschrift c. "^O/htst. — Nach f. 70 fehlen 2 Blätter. 



134 



GRUSSE ROMANE. 



No. 9157. 



We. 609. 
201 Bl. 8"°, c. l'J--20 Z. (21 X 16 ; 17— H'/s x I2V3™). 
Zustand: nicht recht sauber; am oberen Rande stellen- 
weise wasserfleckig. — Papier: gelblich, starlt, etwas glatt. 
— Einband: Pappband mit Lederrücken und Klappe. — 
Titel f. 1" oben: 







j^'Ji!! ^i*:s 


^^Lbi^i; s 








19» = 


W 


e. 574, 


22" 


136» = 


w 


3. 575, 


46" 


23" = 




do. 


2.3" 


1 49» = 




do. 


54" 


29" ,j^ 


r^^' jj^ 


161" = 


w 


B. 607, 


63" 


65" = 


W 


e. 574, 


5.3" 


163" = 


w 


e. 576, 


64» 


77» = 


w 


e. 575, 


11" 


170" = 




do. 


69» 


79" = 




do. 


1 2" 


175" = 




do. 


72" 


84" = 




do. 


15» 


178" = 




do. 


74" 


87» = 




do. 


16" 


180" = 




do. 


76» 


95» = 




do. 


21» 


187" = 




do. 


81» 


99» = 




do. 


23» 


193" = 




do. 


84" 


107" = 




do. 


29» 


196" = 




do. 


87» 


109» = 




do. 


30" 


201» = 




do. 


89» 


122» = 




do. 


38" 











Schrift: gross, etwas rundlich, weit, deutlich, yo- 
callos. Die Ueberschriften in der ersten Hälfte fehleu 
öfters oder treten doch nicht deutlich hervor. — Ab- 
schrift C. "^,1737. 

We. 610. 
127 Bl. 4'°, 19-20 Z. (22',2X IG; 16-17x 12-13<-°>). — 
Titel fehlt. — Schrift wie bei «04. 

1.51" 51" = We.578, 189» 

155" 

159" 

162" 

169" 

173» 

174" 

176» 

178" 

182" 

185" 
Nach f. 122 u. 126 fehlen je 2 Blätter. 

We. 611. 

198 Bl. 8™, 15 Z. (20xl4';2; U-14',2X9 
Zustand: ziemlich gut. doch nicht besonders sauber 
die obere Ecke gegen Ende wasserfleckig und schadhaft. 
Papier: gelb, glatt, stark "• • ^ ^ 

Lederrüoken und Klappe. - 



1« = 


W^e. 5 


6" = 


do. 


11» = 


do. 


14" = 


do. 


24» = 


do. 


29" = 


do. 


32» = 


do. 


33" = 


do. 


37» = 


do. 


42» = 


We. 5 


46" = 


do. 



57» = 


do. 


193" 


62» = 


do. 


197» 


64" = 


do. 


198" 


72» = 


do. 


4» 


85» = 


do. 


13" 


94" = 


do. 


20" 


99» = 


do. 


23» 


102" = 


do. 


25" 


1 1 0" = 


do. 


31» 


120" = 


do. 


37" 



). - 



Einband: Pappband mit 
Titel fehlt. 



f.l" ^j.^\ ^^'-i\ 






-•il 



J^'H 



Jr ^tj,. 



l^^.i! 



^jj^'bi^ ^^\^\ ^ *.^J0oj ;;iLslj iJlLo. i^J\ ^ 



^5 5Jü lo. 



o: 



k)l.iJl -^>.^' -*•*•'' ' 



«.r>L) A>jji.c. 



(= We.580, 125») '...^^Vi! ^^1>.M IJs^ 



,.,L»-.«jJ! t>^JdLj j^cL+Xs»!» c>j.ä»j! A.AvCo.^.'iJ 
LkisJI 'sSj<Xa , ^5 '-^•^~?^s ^jjoJ,] ._ju*JS iJ 
JOCUit >3sj»t^ _jS>LwJI »~o5 yi)j^ nlxi^ »jlXj jj>c 

*lXä» ^k*3_tl ^SU>*Ji xL.wl»J .0^4.^/0 .2i~ -Y» 
^ ^ ^ •• ^ • ~^ '• J \_J 

^A*Jt Ljia j^ »^Juj_5 i^y*^ ^i^i jUi/ijJ 

^_«.E-'UkO ...»iAxav öNLL! ,>sUc ».*w'^ L^*'^' (»-5l*v'» 
LP.*v.y^ 3.S>La«JI SJiy**.A 'i^~f^. )•>>-!' iC/jJ^.^ 

^**C vXÄC Q.^ ,J;3-\ JL*V.l^ L>J>3_»,jS ,_a*A.~U 

47» |.:5L,"5iyLw.c. iü.(j<AlL ^yi\i ^\SA^\ ^!=, 

67» (j.=-'lJ( qIjj a5JLJS t^ ^'lLuI) bSU+Ü J^_^ 
,,..,jLiai! (j«Ls=Uj1 q5^'j (»J-^^^r^' »-0.X/0 i_/.=»LAa 



,^qJ>!_j >_^>Lo -jjü^' i^Uib ^Lk+b ti5Ü^Ji 
Jjäj -'«'>^' r^'«"^' ^H lif^ i3j-c u^'i.i'i j^Hj 



86" 



^üs.j liiJd' CsJ^ ^\ !sJ^s>!. qLLI^! |.^c J>-oi 






jj'wsj ti5^m 



vXj (J..C fi'J^ u.«.^£ ^**^ *iL«!^ *-oJ>./o Q;k«jj"ii 

iwJ^ ^\ SX^ j^_j^=j5 ^^LX^^^;^ ^^Llii-..J1 



o 



1 20" ^Läfij tl>lli JOC S-wi. 

^^^L^»J ^'•J'i ioiii. tJC-io ic'^')' 



oi; 



iU.JkX/0 vw» 



L5^ ^Oil J.-0 



O 






^^LJ J>c 



^id 



L^«^ Ü 



..LftJt 



r^-^;? 05 






^XÄ£» 



»Law^j! 



M^A. 



,A.Ä _:Si\.A»J ts^*»«.E 



;_.^^j; ^bbCii iJo> j ^j u^ ^^u."ii 



No. 9157. 



GROSSE ROMANE. 



135 



150"jLjJ^J! ^1\ 



o 



\ O^ii rjA f'^^'i^ ^'lw-c PJ^; 



165" = We.586, 99" 






0)^ l^'ä 



o 



,llii.wJ5 ^S ^ oj 



ui>;. 



«.Is 



LT 



iü.!>>.aJi 



C^-^ 



162» 



,5 ^t 

oLi^i o'ö ^:>- ,-..3 



173" , ^<! »v>..iii, r-'.i/o J. ^xL!xIlc, ^.^l.iXJ! fcjl ...Lmü- 






-j.>.ji 



«JÜ Lcj .ASyC i^E v_jLi-l .« g*»^j >>-k*A2Ji ^j 

(^f. We.^581, 33") |.bl)üi !jsj? j 

Schluss f. 198": ^^U^l ^^ ^^^iJl.^l gJUl^ 

6^xs>L *,_5^. ^^e'^ *-^ rl;' o^ O'' ^ ''^'^* ^'^j^'j 

^^lAJ' ^-^5 **Jj^' u>i/j! |»_^J Lf''-^' '^^^-►*J' i'jA) 

' ..L^lsij j_50L3» (Cj'uo'ü!^ iÜ5ljs.sJI iJ^cj *-A^c .tili»! 

Schrift: gross, weit, deutlich, gleichmäsBig, vocallos. 
Ueberschriften roth. — Abschrift c. "^"/ij37- 

We. 612. 

182 Bl. 4'°, 19 — 21 Z. (23',4X16V2: 17 — H'/aX 
11 — IS""). — Zustand: ziemlich gut, doch nicht frei 
Ton Flecken, auch nicht yon Wurmstich. — Papier: 
gelblich, stark, glatt. — Titel f. 1": 



166" = 
167" = 
168" = 
169" = 
169" = 
169" = 
170" = 
170" = 
172" = 
173" = 



do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 



99" 
100" 
100" 
101" 
101" 
101" 
102" 
102" 
103" 
104" 



174" = We.586, 105" 



176" = 
177» = 
178" = 
180" = 
180" = 
180" = 
180" = 
181" = 
181" = 
1 82" = 



do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 



106" 
106" 
107" 
108" 
108" 
109" 
109" 
109" 
109" 
110" 



We. 585, 26" 



do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 



27" 
32" 
34" 
36" 
37" 
39" 



8" = 
12"== 
36" = 

47" = 
54» = 
61" = 
72" = 
79" 

iL.*~bLs_j *_äJl, 

81" = We. 585, 41" 

89" = do. 47" 

91" = do. 49" 

97" = We. 586, 53" 

107"= do. 61" 

113"= do. 65" 

116"= do. 67" 



^,^\ oUe ^!jj 



129" o.-u ^\J> 

133" = We."586,'77" 



135" = 
135" = 
138" = 
140" = 
142" = 
143" = 
144" = 



do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 
do. 



78" 
79" 
81" 
82" 
83" 
84" 
85" 



1 45" ^.^!«Ä} ^^Lyi.w.Ji 'i3y> 



o 



\1A^\ 



-k^i 



117" = 


do. 


68" 


118" = 


do. 


69" 


121" = 


do. 


71" 


122" 


c>.jJ.Äc 


r^^ 


123" = 


We. 586, 


71" 


124" = 


do. 


72" 


126" = 


do. 


73" 


128" = 


do. 


74" 



(= We.586, 86") 
147" = We. 586, 88" 
150^= do. 91" 
152"= do. 92" 
153"= do. 92" 
154" ,J;,^^m iUM*, 

156" = We. 586, 94" 
159" = do. 95" 

161" ^^W» s^ 

162" = We. 586, 97" 
164" = do. 98" 
165" = do. 99" 



Schluss ebenso; nach _oU-i U^j'li^^ noch: 

Schrift: gross, kräftig, weit, deutlich, vocallos. 
Ueberschriften roth. F. 81 — 90 in grösserer Schrift, rund- 
lich, nachlässig. — Abschrift im J. 1168 Ramadan (1755) 



von >w).>JI rj^M 



We. 613. 



107B1. 8'", 10— HZ. (IG'/aXll; 10-11 X7—7V2'=°'). 
Zustand: im Ganzen unsauber. — Papier: gelblich, 
stark, ziemlich glatt. — Einband: Pappband mit Kattun- 
rücken; der hintere Deckel ledern. — Titel fehlt. 

1" «Jij U^ ^.f.^\\\ *JL» |»^i^j s_k.S^J! (j"-^*J ^:^_H 

(cf. We.' 561, 55".) 

8" ».cL«.Ä=»ij l^l***« i5 \J^ ;':*?. >^^*>'i 'il^S .*».> »jUc 
11" («jLcXii Juwj'^ '^■i-j'} iV)l?^ ^-!^^-'5 (^^'"* ^1*" 



14" ,*ßj U; w~l:> ^^l.J (^£ 



o'i^' ü'-^^' 



liXAj' 



3 U"^- 






31" (We. 561, 58") ^^0^\ t^JÜL^, J^^>^.- v.>^ 
38" (We. 562, 65") ■^,^,^1 L^i^j, iü^y! ^,^ s^bj 

57" »j-«.2» iiJ^i>0^ jo.lXäJCwI i_>2.*/.j 'i-*^y'i 

(We. 562, 70".) 
66" ^J^\ Jy.^ ^A (_^>>.il ^^j^ 

71" «Jij U^ |.Lxi>J! (i-c J»=>l*^Jl u5^La \^y^=>, 

\ (We. 562, 74".) 

78" = We. 562, 77"; 86" == We. 562, 79". 
88" ^c jLjlHj u~J^ ,L.«Xi"ii jy.j f-J' J^-^fi-' ,«->-j 
(cf. We. 562, 78") J^s2 Li>S.^ ^^^_ ^ 
: 89" _jAÄ*aJi ^^l\ ^i\ -xibi« " 91" = We. 562,81". 

95" L>^--^ ^'ijj O^^J^ ^LS^ 

101" i_i.»Ji «./o «.J «.sj l,«j |.L*^I i^^, J! ^J~->^J *r*H' 

(cf. We. 562, 85".) 






106" ^<;ijl ,t , K— J tUx>lj äUJ!, ■i^\ ^^■i 



LT^-t 



«Jjj L<o^ 



.\ g^JL 



136 



GRÜSSE ROMANE. 



No. 9157—9159. 



Hört auf mit den Worten f. 107": ^Lajf Jls 
"i^ ■by=> ^ ^Jy>- JLj (_vA-lJ; f,S>^^)^i ci^-^ji u iji 

Schrift: ziemlich gross, kräftig, gewandt, deutlich, 
vocallos. üeberschriften roth. — Abschrift c. "^/i737- 

We. 613'. 

57 Bl. 4'°, 20—23 Z. (23 X I6V2; 21 X IS-^«"). — Zu- 
stand: schlecht; durchweg wassserfleckig und unsauber; 
der Rand oben (und auch an der unteren Ecke) stark 
abgegriffen und beschädigt, auch oben am Rücken schadhaft; 
besonders beschädigt sind die ersten Blätter. — Papier: gelb, 
stark, etwas glatt. — Einband: Pappbd mit Lederrücken. 

Die Ueherschriften fehlen , auch ist kein 
leei'er Raum dafür gelassen; nur f. 28" steht: 

Dieser Band entspricht etwa We. 562, f. 98** 
bis 563, 37": er hat viel Eigenthümliches, wie 
es scheint. 

Schrift: gross, etwas rundlich, flüchtig, doch nicht 
undeutlich (ausser an den beschädigten Stellen), oft Ter- 
blasst, vocallos. — Abschrift e. "^/nsT. 

9158. WE. 172. 

82 Bl. 8"», 31 Z. (■>[ X 15: IG — 17 x sC/a— 12'="'). — 
Zustand: fleckig, schmutzig: zum Theil am Rande etwas 
ausgebessert: lose Lagen und Blätter. — Papier: gelblich, 
ziemlich stark und glatt. — Einband: Pappdeckel mit 
Lederrücken und Klappe. 

Der erste Band dessellicn Romans. Titel 
fehlt. Blatt 1 ist auf der rechten Seite überklebt. 
Anfang wie bei We. 561. Schluss f. 82": 

^jjyj^i ^_5J>UJ ^'L:>-) »W J-^J^j' i5 »-.c j^c ^.ui' ..,' , _il 

= We. 561—562, f. 88. j 

Die Handschrift ist aus verschiedenen Stücken zu- j 

sammengesetzt. Der ursprüngliche Theil ist klein, eng, \ 

sehr geläufig, ziemlich gut, deutlich, vocallos geschrieben; ' 

die ergänzende Hand ist grösser, steifer, unschön. 1 



8" Ia. ,LiJ! J.: 






9159. We. 614. 



m'j Bl.) 



Vgl. We. 576, c. f. 80—87. 

2) f. 9-13: 8^°, c. 29—32 Z. (20x 15; nxB'/a'^"'). — 
Schrift: ziemlich klein, eng, geläufig, vocallos. — Ab- 
schrift um "^/i737. — Nach f.ll Lücke; nach 12 gleichfalls. 

Auf f. 9 steht von ganz später Hand: jj»i>u«*jl IjJ-^ 

Vgl. We. 576, f. 11 a" ff. 

3) f.14-34: 8™, 29— 31 Z. (20x15; lG'/2-18x 
9',3 — IP"). — Zustand: unsauber. — Ist wol dieselbe 
Hand wie bei 2). — Nach f. 15 ist eine Lücke. 

21'' |»A^i |.bli'. ^:>Sl\ ^jJ^-' fl-?^ J.^ i'^i.i' 
23'' s.^ ic^'-^ i*t^-^i OkAxLijt 'i.jii 






.jj> jUc 



33" 



.•tAÄ&Jt 2^ÄjU .jtA.«:Ji ^_;«.fijtj 
Vgl. We. 577, f. 155" ff. 



.^±^\ 



4) f. 35-42: 8™, 21 Z. (2OV3 X 14= 3; 15 X W-"). — 
Schrift: ziemlich klein, gewandt, vocallos. Um "^/i737. — 
Nach f. 39 eine Lücke. 

35" i^y^jc ;<-*«- 38" JL>Jt iC.^..^s 

Vgl. We. 578, f. 198" ff. 

5) f. 43 — 53: 8^° (203/4X15; 17X13""). — Zu- 
stand: ölfleckig, besonders oben am Rande, und unsauber. 
Format etc. und Schrift wie bei We. 61G, 1. 

43" 
45" 
49" 
52" 



^^^^i\ ^y^^_ 



J>^'_*r>^=,L**iS !s»j»L L:S:\i 



A) Fragmente (1 — 40) desselben Romans, 

in losen Lagen imd Blättern. 

I) f.l-8: 8"°, 23 Z. (20x U'a; 15';3X lOVa-^""). — 
Zustand: lose Lage, unsauber und fleckig. — Papier: 
gelb, glatt, ziemlich stark. — Einband: Pappdeckel mit 
Lederrücken. — Titel fehlt. — Schrift: klein, gewandt, 
gefällig, vocallos. Üeberschriften roth. Abschrift c."5''/i737. 

2" s6X^\ 



Lt* 



M» ...^aÄ^^Äa- \^}.aC •)^*'^ ^_^AAM 



CjLctä.!^ L5^^ 



2" i-s-Vi 
6» 






^ jbL^i 




Dies ganze Stück geht dem in We. 616, 1 vorhande- 
nen unmittelbar vorher. 

6) f. 54 — 57: S'° (201/2 X 141/2: 15'/2 X lOi^"""). — 
Format etc. u. Schrift wie bei 1). — Nach f. 55 fehlt etwas. 

Ueberschrift fehlt. Das Vorhandene beginnt 
f. 54": j_c;5» \yoAJ>S \j.£; j ov^jl ^X] n^/cA:«?. sÄj 
^\\^ iZ jw's &.^ji |.L\ßJ' iCniflli J.*aJV vAj.j L/o JUj 
*- i3-* c «'^'*"'J L '"'^^^'*'' '^'■'^ -b..i; (^J^c »Ji.j >,j5 JLi 
ä^J! »Aj 'lX-o und schliesst f. 57": '_jjLj ^«.^j! »S 
.X.,». \i3tj o>^ x»l»ji .jjJ.M^i'i lX^U, —Laas^' , -.1 

7) f. 58-67: 8™, 23 Z. (2OV2X UVs; IS'/aX lOVa""). 
Zustand: ölfleckig, besonders zu Ende, und auch sonst 
fleckig. — Schrift: ziemlich gross, gefällig, deutlich, 
vocallos. Um "^''/i737. 

61" , «jL^b. _,ä/s , .«oiJ' KL3. , -JixJ! lO^i» WA.A*, 



No. 9159. 



GROSSE ROMANE. 



137 



8) f. 68— 96: 8"°, 15— 18Z. (21xl5'/4: 16— IG'/aX 
lO'/a- 11"^"). — Zustand: der obere Rand zu Anfang 
fleckig; zu Ende fast die ganzen Blätter wasserfleckig. — 
Schrift: ziemlich gross, weit, geläufig, deutlich, vocallos. 
Um "^ImT 

71"' i^S-bCiUi^. ^LLJuJi OJ-c ^wj>^! tilyJd! oi^j, ^!j_j 

84* ./äJsi' X.<^*»5 .Ia^"31 liSüu«^ V"'* lA^''^ äIjUw 
j^jjJ! ^iU=> ^jJuJi ous;./!^ r^l-^'i 

SP cr**^ CT? r^L-^' (.J^juil 8,Uac 

So* -ojsj'j rjJ->-^ s.UiC^ N!_7*-^ j^-^' (*^L"?' j*-"*^ 

o^^ c^ r=^l-^' ^^'i al>^ a*^' 

9) f. 97— 107: 8"°, 19 2.(203,4X15; 16— IGVaX 
11 — ll'/3<"™). — Zustand: am oberen Rande und zu Ende 
stark wasserfleckig. — Schri ft: gross, kräftig, etwas flüchtig, 



fällig, vocallos. Ueberschrift roth. — Abschrift um 



125" 



C' 



JS iJUij ^yt^^ i^>>^^ c^ |.iAil.Ji ^yi^ 



^^>.t~?^\ c^lJÜ! ^y) jsj Loj ^ij.= 



-■31 



vocallos. 
97=' 

101» 
102* 
104* 
105* 

107» 



Ueberschrifteu roth. — Abschrift um """"insä. 



.^SÜGi 



Lr^j= 



isLJ\ Äjjiflj; 


v_^'U= 


v^ 


MJj ^-H'i^ 


5 olJ . 


_.vJ>U3 




*^'-**=^i 


UXJl^ 


a^' .-^ y^ 


Oj)^ 


x;^U 


6:>\^\, ^,.^\ 


X-OjXs» 


C>-*^\\J) ^»^ 


^!j-i 


o5^i 



10) f. 108-115: 4'°, c. 23—24 Z. (22 x 16; 19— 20x 
14.cm) _ Zustand: grösstentheils fleckig; der Text einiger 
Blätter unten am Rande abgerissen. — Schrift: gross, 
rundlich, vocallos. Um '^""/nss- 

114» J-vg-'» iJ^j iiAÜJ'bUl ^ iUiLs iooJoJI JNJ>( 

11) f. 116: 4", 24 Z. (22X16; 19x14'^"'). — Wol 
dieselbe Hand wie in 10). 

116» steht als Titel von späterer Hand: 



^Ly; 



a" u~°^ 



i\. '^^^^ 



116* jVS^'1>\ ^ ^ujtxLüj, j^jijJl • • • (,5^' (^'j' »>- 



Vgl. We. 563, f. 19*. 



12) f. 117: 4" 



c. 22 Z. (22 x 16 
tig, vo( 



Schrift: gross, flüchtig, vocallos. Um """"/tyss. 
117» 



19 X IS-^"»). — 



J^ OJ^ O^' 



'J 



13) f.ll8. 119: 8^°, o. 22 Z. (21 Xl5; 16 X lOS/i«^"). — 
Zustand: fast ganz wasserfleckig. — Schrift: ziemlich 
gross, gefällig, gleichmässig, vocallos. Ueberschrifteu roth. 
Um "^,1737. — Nach f. 118 eine Lücke. 

118* 



118» jjj*i! .>.*.=>! Kjy. 



^**^- 



119* 



■ij 



JoUt-wJ! 



Oj.^ 



14) f. 120-123: 8'°, 15 Z. (21 x lö'/i; UVa x IP"). 
Schrift: gross, flüchtig, vocallos. Ueberschrift roth. 
Um >«»/,,8,. 

122* ^-Ji ^J\ ji?Ly! e5JuJt ^3LbJuJi s^^ 

15) f.l24. 125: S"", 23Z. (20'/2X 14V2: 15'/2XlOVs<=°'). 
Zustand: stark fleckig. — Schrift: ziemlich gross, ge- 

HANDSCHRDTEN D. K. BIBL. XX. 



16) f.l26-l29: 8'°, 21 Z. (2IV3XI5V3; 18x 12V2'=""). 
Schrift: gross, rundlich, deutlich, vocallos. Ueberschrift 
roth. Um '=»0,1785. 

126* ^y^i^! Li ^^^1 ^^ o^^^^^.-^ j^ 

Vgl. We. 576, f. 69». 

17) f. 130— 145: 4'% 18— 20 Z. (22x16; 15-16 x 
11 — 12'="). — Schrift: gross, kräftig, rundlich, vocallos. — 
Abschrift um '^""/nss- 

135* ^yi i^c ^^y=» y ^^J^i^ ^.öLäJ! oyiL. 

139* j..kJS ,_j.^. »J>J>^5 i*>^*s>^ Ä.jjAi^l c/ir^^ 'S^Ij-' 

142*^ "c5^.-^'j^ 

144» ^^tv=. e^^lXIi^, Ä^su^ ^^JJS '^U=- jlyoLj- 

18) f. 146-153: 8", c. 18 Z. (21 X 15' 3; IGVa— 17 
X 13'^'"). — Schrift: sehr gross, kräftig, rundlich, vocal- 
los. Ueberschrift roth. — Abschrift um ^"^"^Imi. 



147* |..^ LS»^ *^'_5 *J.i! 

V_)Lii?! X..w.tAi iÖj.i>! 1— ), 



>U3 ÖLi;"i! 



!;5 






,vi!0 



^cr^^"»/'-^ y^5 0-5^* c/'^i r'^^' 



|.^ljj AjOJ 



,o!i\J 



''J (Jt>t 



..X.«a<^£k ■..I.iTX.w.iIi 



J^ ^! f^ju ÜJy-ij J^j'ytJS} ^j^-*^' **^5 
t^Ji^ .jSJ3, l-^Xii^ ük^'-^.i i_ÄAaÄ^j |.^5L»'i(l liSy^ 

Lo^ tik\c"!)S -w^j ^oj'^il ui^Lo Sj_>*aj |.^^"ä! 

Vgl. WE. 171, 10, f. 133" (We. 583). 

19) f. 154—158: 8"° (21',2Xl6; 17 Xll'/s— 13'""). — 
Zustand: am unteren Rande stark fleckig, auch sonst un- 
sauber. — Format etc. und Schrift wie bei We. 615, 1. 

155* ^^LwJi J-jjl h ^ •■; Vgl. We. 575, f. 54 ff. 

20) f. 159—200: 4", c. 18—21 Z. (22x 16; 18x12™). 
Schrift: gross, kräftig, etwas rundlich, vocallos. — Ab- 
schrift um "^/l737- 

166» Lryj^ ä^Lac 

171» *;CcU> ^5 idXij »J'^L*aC5 ^^J^ jO^c- 

181» p^ a^^ O^^^y 

190* _-*^5 jJJ^ jy^i »Ajwo ä-oJ^ ^yä 

21) f. 201—212: 8"°, 17 Z. (19 x 14; Wh X 10'='"). — 
Zustand: im Anfang fleckig; Bl. 210—212 oben be- 
schädigt. — Papier: weisslich , ziemlich stark, rauh. — 
Schrift: gross, kräftig, gleichmässig, vocallos. Ueber- 
schrifteu roth. — Abschrift um ^^""jnss- 

210* by> Si^ ij^.j) ^ ^^\^iJ■\ Jo>i 

212* «y ^^ o'^>^' ^■^'^' 

18 



138 



GROSSE ROMANE. 



No. 9159. 



22) f. 213—221: 8", 23 Z. (20x 14 Vs; 15'/jX lO'/a""")- 
Zustand: fleckig und unsauber. — Schrift: klein, ge- 
wandt und gefällig, vocallos. Ueberschriften roth. — Ab- 
schrift c. ''^"/nsT- 

214' '^^J^ (*^'j^' "'ij? ^i>-^^ *>H;'-«*t^ 

215" |.ibü5 ^^-c i^j^. U3 o»*.Ui( iyi, L^i ^>i 
218» jxi jJ ^ üi «>;s\^- O^^J^S 3U=- |.lXäJ1 

^jj,h;<o ,ji-iäJi Oj^=,5 ^^_^Jjax V**'y' 
219' o^^UJi iyJs. L^! ^jj> vLr=* 

220" JuJ> ^^J Jouw ^^ ^L*LJi ^^jlXÜ yaÜ ^j^ 

Vgl. We. 577, f. 136 ff. 

23) f.222— 237: Format etc. u. Schrift wie bei 22). 
F. 228 von anderer Hand ergänzt. 

223° ii,.«j^.=»(JsC(j*jJjC cUi:=>!. pLi-yi üijj^iiki/su,^*^ 
224" _blÄw-..Jl biSJu i\ac u~jj_c ijii^i !_,*.**- 

225" ÄjLjJcJ 2oobl.3-j ikÄcLbS^ J_^cL**«i ^jLyac ^^j*» 



27) f. 277— 286:8", 19 Z. (20';2X U'/j; UxlO«"").- 
Zustand: vielfach fleckig, auch unsauber. — Schrift: 
ziemlich klein, gefällig, gleichmässig, vocallos. — Ab- 
schrift C. "^/l737. 

277' ^-y*is.j ilOj^t Ä»JuiJ'^ ^Ci.yi iwoO-o vi^jJ^s» 
»jjjCJ! (C.!jö (»"^'j cji^'" cx>^ jCj'iAfiJt 



SjLct 



JUWK 



»o'bi.l^ ^Jli2Jl.«Jt 1^. 



■5 r-r*!r 



...«^.fi^Äj! J^M-c 



,\J>J\ 



227' 



Js^cL*j*l «.,0 ^LLiL*^j^ pL*x>' 



230' |.^Ji jVi xj «jjj Lä^ ^j^ÄAi^c liSsLo 5yj:£ >_,"--i~ 

232" j^Ut ^>^^^ 234" ^^^Lä.M.c ^y3 v«- 



235" \J'J\ exH-o 



.^ ^-i;^ pLüil !—)»==, v^'^ 



237' LSiJ! J. ;^x:>. ^*^; J^.Lc ^.jLLJuJI ^e 

24) f. 238-246: 8", 19 Z. (20';2 x 15; 14 x II''""). 
Schrift: gross, kräftig, etwas flüchtig, vocallos. Ueber- 
schriften roth. — Abschrift c. "^,1737. — Nach f. 245 
ist eine Lücke. — F. 246 gehört nicht dazu. Schrift: 
ebenfalls gross, kräftig, regelmässiger. 

243' ^j._JjU.Ji tiUil v_^. jx/iL. (j*y_ji £^*^' /'^ 

25) f. 247— 271: Format etc. u. Schrift wie bei 24). 
Lücken nach f. 255 u. 263. 

247' >^jrT-ji '-''^ »-*5^ jj-'^'^^^i f«^?^' qLLiL*JI _t^j 

251' Vj^5 r'^' er" o*^-*^' "-"^^^ '^^^ ^•^ LT^ 
L^bLi- i^LbJuJI ^<^=^j l-jJ 'iö^=>^i Jjj'=-_/- 

259" v^^ v*^'^ (j^^ ^^ j'^ ci^-Jt v-jLxs' ._*:ü' 

263' i^^Sj lij^'i r^'L-r?' -^'^^ r^^*^^' ^-H^" 

264" Jv.j^! (»-u-Li 83s3>!^ jÄJül »jj-^c^ ltj^j^ '*-»^=*^ 

s_ji>^ .j^iaJI, i5>^i^ »J^ ^XJLo^ ._bL*JI ,«J'l/o. 



28) f. 287—299: 8", 21 Z. (21 x 15; 17x IOV2™). — 
Zustand: im Ganzen fleckig; Bl. 2S7 am Rande aus- 
gebessert. — Schrift: ziemlich gross, randlich, deutlich, 

t vocallos. Ueberschriften roth. — Abschrift c. '^""/nss- 

I 291' ^»/i^S ^! t^_^^^ ^\,j 

293' JwJic ^^jAJi A.V.! j_^ 298' Qjywyi JoLä 

Vgl. We. 569, 30" ff. 

29) f. 300-304: 8"°, 18— 19 Z. (202,3X15; 15-16 
X 11 — 12'^"'). — Zustand: fleckig; auch am Rande 
f. 300, 303, 304 beschädigt. — Schrift: ziemlich gross, 
kräftig, etwas rundlich, vocallos. — Abschrift c. ""*/i785. — 
Nach f. 301 Lücke. 

Ueberschrift fehlt hier; es handelt von 

jjikc --jjAJS oL«.c *JüUJt Qy.i=^S ^-jihLn 

30) f.305— 308: 8^", 19 Z. (20»/3X U'/a; löVjxg'^'"). 
Zustand: Bl. 305 sehr fleckig. — Schrift: ziemlich klein, 
vornüberliegend, gewandt, vocallos. Abschrift um "^/i737. 

305' .;n.^! iUi fU 



307« 



-J 



'U^ «,XÄa! '>^- 



Vgl. WE. 171, 10, f. 200" ff. 



i^^^ 



&ju,lj \j^: 



X]\ 






26) f. 272-276: 8™, c.24 Z. (20 x 15; 15 x 10™). — 
Zustand: stark fleckig. — Schrift: gross, dick, deutlich, 
vocaUos. F. 272 in kleinerer, flüchtiger Schrift. 

273' iüJu.j lOiv^.^^^ _*=- j.jj v_j^jL» |.jvJUJI jj^ 



31) f. 309— 316: Zustand etc. u. Schrift ebenso. 
Ueberschrift fehlt. Handelt von ,e../iLjtJ5 .*j 

jj^jiXJt Jui3s >.i>^;i von ^äLe und ^:>!-ii etc. 

Fängt an f. 309': _IäJl u^jj-^ ^ -v>- *-5 

und hört auf f. 316": L« &j! »mJ^! ^^LLiLwJl U!^ 

..\ l_Mlci .\:Sf..^ j.Ijv-rS:'. SjS, \_k.Lc ^_.«jto a5^.w.>.'^ 

32) f. 317— 319: Zustand etc. u. Schrift ebenso. 
317' |.U^i ioLui j_^*a |.^ J.C j_^i>Ait 

Vgl. WE. 171, 11, 122". 

33) f. 320— 327: Zustand etc. u. Schrift ebenso. 
324' l\JL=> jj^i "^ij^ ^y^i ^.y^ VL-==" 

Vgl. WE. 171, 11, f. 91'. 



,No. 'J15Ö. 



GROSSE ROMANE. 



139 



SS"") f. 328 — 335: Zustand etc. u. Schrift ebenso. 
Bl. 335 am Rande beschädigt. 

332" ^^JJi JSff -iSj..^^ ^ i>c 4>^aJ! 

335'' v_^ jyV^'^ o'/^'i^' -t^IP" ^':'-'^-* li^ lij-^'^-i' 



a^ 



j^ji J>.*ai yiA 



,^^Si\ ^ ^.J<1\ 



Vgl. "WE. 171, 11, f. 41" ff. 

34) f. 336— 339: Format etc. u. Schrift ebenso. 
Bl. 338 unten beschädigt. — Die Blätter folgen nicht un- 
mittelbar auf einander. 

336' ^1 ^*.cj>.ftj' yi5. ijj\ JwÄ-a-j' xjl 'jy^jtwJl 

35) f.340-349: 8^°, 23 Z. (20',2Xl5: 15x9V2'="°)- — 
Zustand: nicht ohne Flecken. — Schrift: ziemlich 
klein, weit, etwas vornüberliegend, gefällig, gleichmässig, 
vocallos. Ueberschrift roth. — Abschrift c. "^",1737. 

349" y^Lyi ^ ÄJ->A^x^5 o^^^^'^ ^^^•^j '^^ij r^ 

ioii^j l^j^_*;s:* L?^* ».XEt*=» 'ilXi^ *wXiÄi, 
Vgl. We. 565, 53". 

36) f. 350— 361: Format etc. u. Schrift ebenso. — 
F. 361 gehört nicht unmittelbar dazu. 

Ohne Ueberschrift; handelt von ^^^j>JjJ\ 

iiud seiner Tochter ^.-.s^jj. Vgl. We. 575, f. 7". 

37) f. 362— 365: Format etc. u. Schrift ebenso. — 
Nach f 363 fehlen einige Blätter. 

Ueberschrift fehlt. Wird gehören zu dem 

Abschnitte: y^~^ e^LX=». Fängt an f. 862": 

0:3.1 Loi LJi (.J^JU Li iJJLi LoLb.lj \J.^Ji ^-yc ^yt 

38) f. 366: Format etc. u. Schrift (etwas enger 
u. gedrängter) ebenso. 

Ueberschrift fehlt. Wird gehören zu dem 

Abschnitt: ^J*J^'iS ^jSis- -j^- 

39) f. 367-382: 8^°, c. 13—22 Z. (21 X 15; 16-17 
Xll"""). — Zustand: fleckig am Rande, auch unsauber. — 
Schrift: f. 367. 368. 373 ziemlich gross, etwas rundlich 
und flüchtig, vocallos; die übrigen Blätter haben grosse, 
stattliche Schrift, die aber (. 378 ff. etwas flüchtig wird, 
gleichfalls vocallos. — Abschrift c. '*°/i-85. — Nach 
f. 379 fehlen einige Blätter. 

367" JiJjL.b^ J^i^-^i 'V^' ßf> c^' olrr- '^y=^ 



LT-'i 



378» 
378" 
379" 
380" 
381" 



^.^Js^Ä-X. 



Xw-A^i ^i^>A^^ »\jn,^j^ 



Vgl. We. 576, 69". 

40) f. 383. 384: 8'° (21xl5'/4; 16x10' 2"") und 
(20x15; 16V3Xl2'^'"). Bl. 383 ist in ziemh grosser, weiter, 
deutlicher Schrift, dagegen f. 384 ist in kleinerer, flüchtiger, 
undeutlicher, zusammengedrängter Schrift; beide vocallos. 

Zwei nicht zu einander gehörige unsaubere 

Blätter, von denen f. 383 sich auf den ^liio!, 

das andere auf i^d^^y.^ v^' bezieht. 



JL» ^A i^y>. 



Das Stück beginnt f. 387", 1: 



B) Fragmente aus verschiedenen andern 
Romanen und Erzählungen. 

41) f. 385. 386: 8'", 17 Z. (21 X 15; 16 X lO-^"). — 
Schrift: ziemHch gross, gefällig, fast vocallos. üeber- 
schriften roth. — Abschrift c. "^,'1737. 

Zwei zusammengehörige Blätter, ein Stück 

der Geschichte Alexanders enthaltend. 

Der Erzähler ist ^^y^\. Es ist hier die 

Rede von der Königin ii^j. F. 385", Z. 12: 

^_j^3, i03,^5 »-»ty^i V^-^ g^' l\=-S^ JJ' ^ oB[^^! 

c 

42) f.387— 394: 8''», 18— 19 Z. (21 X 15; 16x IP""). 
Zustand: unsauber, auch fleckig. — Papier: gelb, glatt, 
ziemlich stark. — Schrift: gross, rundlich, flüchtig, nicht 
undeutlich, vocallos. Die Ueberschriften meistens roth. — 
Abschrift c. "'»/i785. 

Titel fehlt. Es ist ein Stück aus der 

Geschichte Alexanders. Der Erzähler 

ist t5_;>«^Jl 

o>^L? "■ 

'i] UjLc (^ U jLfiJ . . . ^^t S-Jj.^=J ^iJ^' 
■ C*-*^' *-^'^ Lg^ iyJlÄ~< 5Jf> '.l^l^i Ä-J.Ä*«/ »jJj> 

und hört in der Geschichte dieser Königin 

(jüU^l) auf f. 394": iUjus x! c;...*!!^ Jj-^ Uü 
aJCö^ j3 ^Ä-wJLs-lj »iA«o u:)»X5»!^ cjl^tii" >JcL*äX*«ij 

43) f. 395— 412: 8'°, 18 — 24 Z. (21x15: H'/aX 
II — 12'^"°). — Zustand: sehr wasserfleckig. Bl. 395 
(auch 396) unten am Rande, auch im Text, beschädigt. — 
Papier: gelb, stark, etwas glatt. — Schrift: ungleich 
gross, meistens aber gross, rundlich, kräftig, deutlich, 
vocallos. — Abschrift c. '«o/j.j,. _ Nach f. 397 u. 406 
sind Lücken. 

Bruchstück aus dem Roman K ♦ g 1 1 jO, 
Das Vorhandene beginnt: JoisJl !iX^ j^xLjj^ 
.X> LJx \jÄfhj "^ (*.^JU lAjy Q.^' Ä-Jj.*^ ciJLäs 
^^_^JLvil (j^ ^jj\ l_j.äJDl lAs^ IJ^P («-j^j |_5wo v_.«..sSj! 
^5 >_AJ^lXJl w^jlj QA^'i jU^l q/1 f^ l^jb. 
gJl ^^_^1 Js.^' ^LL £>i-SJt l>*J^i r*^ly» 

Ein Abschnitt beginnt f. 398": ü5ülI1 Jxts 

LJ^l *^^J! JÜli' L^X;:?' ^ -:>^j^ L5'J>^^ c^^^üaS 

Der letzte Abschnitt beginnt f. 412": LJls 

äJI ^-w^äJl ^3 ^^J'^''^ (3/^ '^ ^^3 'r^'^ 

18* 



140 



GROSSE ROMANE. 



No. 9159. 9160. 



44) f. 413: 8", 23 Z. (21X15; HVsX ll'/a'^'")- — 
Zustand: unsauber, fleckig. — Schrift: ziemlich gross, 
weit, deutlich, fast vooallos. — Abschrift um '^"^/nss. 

Ein Blatt aus dem Roman JCLc. Beginnt 
hier f.41 3% 1 : ^XcUsui ^^ iOU^Lc- l\s ^y^», Ij^ 

gJl j'l^; /L.w^ s.^ xxL U, öll^i A>* u5Jdt ^y^5 
Schluss f. 413'': ^^a tjMs: ^^Xj ^ _.i» kX» 



LT; 



UJ! 



.XJLc j^j5 iwJfcAoi Ki 



!l31^ ...Lw^l 



'jLLjlil sLsX». ^3!^!^ ^,l^\ ^b^ jL>. J'i^ ^j^\ 

45) f. 414— 421: 8"», 21Z. (21xl5V4; le'/jXÖ'/a™).— 
Zustand: im Ganzen ziemlich gut. — Schrift: gross, 
kräftig, gleichmässig, vocallos. Stichwörter roth. — Ab- 
schrift c. '™,i7e5. 

Stück aus einem Roman, der die Anfänge 
und Ausbreitung und Kämpfe des Islam zur 
Zeit Moüammeds schildert. Es treten hier 
besonders ^jjJjJ, lA»:^", >_JLb ^t ^^ ^j^i 
l\JjJ5 ^j lAJLi-, ^yiJ>, (^^*^LaJi qUJL*. u. a. A. auf. 

Das Vorhandene beginnt : »Xsj ,<-i— 3 lXs 
I Jv5> ,UrJ! t>5üi J^ii^ jL-^"^' u^^^':^ J^ j'.a^i yu.i> 
äJI _-s^j5 Jw*«Jt jp; jj^3 jJLs- ^-..«"S! J«.^^. Jsjj , 

Ein Abschnitt beginnt f. 416": ««.♦.*« Uö jLs I 

^■^li f^*.c JJÜ, j.U.^i O^^ ^^iUJ! e<üö JJS^.* aSÜLll 1 

Ein anderer f. 420^ ^^a,^ tty?^! iUipLs J i^Lä 

jLss j.'iL-'li! LTj^ '-:'. jtV*^' >^jj' O^' {_5^f l-j** *J^' 

Zuletzt f. 421": ^. JLs ^;j^i j^':^! xJ'iT 
'yaij ^^UilJI_5 JJJl J-Ji ^x> .a( u5Ü3 ^ yij^ 

46) f. 422-429: 8'°, 27-29 Z. (21xl5Va; I7V2X 
ISVa"^'")- — Zustand: fleckig. — Papier: gelb, glatt, 
ziemlich stark. — Schrift: ziemlich klein und gedrängt 
(gegen Ende etwas grösser), deutlich, vocallos. Ueber- 
schriften zum Theil roth. — Abschrift um '"^"/leai. 

Bruchstück; es handelt zuerst von Soleimän; 
weiterhin Aussprüche Mohammeds, geknüpft an 
das Thema Verträglichkeit und Elternliebe. 

Das Vorhandene beginnt f. 422°: ^J .it.! \J>\ 

425° JLi 'j»£ .i^b ^^j qU-Ju- f^^ v_j^^ **^ 



427" ^\j ^ jJJt >3^«,^ ^^1 ^lä T, iUioLc 05^ 
öjjtlLj I^yj! i3>ÄJ J^. ^ «JJt ^^i jj«UJi l4jt 

428' wL:^.^ »JJ! jLs '^.-UJ^ ^^ ^Ju>aJi j. J-^ 
429' V'->;"^'j y;^"^' *J^'^; o^^^U' }J J-^ ^ J-^ 

Hört hier auf f. 429": o^^L u^-o ^JÜ ^-ol, 

\L^f^i.*^ I«.^»^' ä.1a3» ^-^JOifc-I ^ jJ 0**° Cf^ CT'^' 

9160. We. 616. (243 Bl.) 

1 8 Bruchstücke desselben Romans. 

I) f. 1-31: 8'°, c. 21—27 Z. (202/3X15; 14' aXlOVa""). 
Zustand: lose Lagen, unsauber, auch fleckig. — Papier: 
gelb, ziemlich stark und glatt. — Einband: Pappdeckel 
mit Lederrücken und Klappe. — Titel fehlt. — Schrift: 
von ungleicher Grösse, im Ganzen ziemlich klein und ge- 
drängt, deutlich, vocallos. — Abschrift c. '^^/nss. 



4' |.j.büi 4^ 


22" 


O^J^i 05.-^ }J^ 


9" ^ •^J' LJ ^*lXjI 


25" 


^A ^♦jl^iAJ! i^.C 


iuJlhii 




■ ■■ o>^ 


12' ä.^-, ,L^' ,.,Lh)i-, 


27" 


^..^Jl „^ü ^(5; 


14* J>\j> JLi 




jLLJi 


15"Lry^-'a^o''j*;->*^ 


28" 


Ö;J^' ^i,A^5 


17" v^^Hiic 


30» 


_1.^^ *..i;^*:si t>5Uu 


18' WtÄ. ci^'J )i^'' 




K^\ ^'JÜ5 


19" LTJ-J^-'^ ^^** 


30" 


^0 v_Ä**. 


äi'u^i^-^'i^' oij^"' 


31' 


^^VSJA iix>..LJiJ" 


5^=»S v^; J^^ 




o'..^ 



Dies Stück folgt auf We. 614, 5 (f. 43—53). 

2) f. 32—46: 8^°, 19 Z. (21 X 15; 15Vs X lOVa"""). — 
Zustand: lose Lagen, unsauber und fleckig; Bl. 38 be- 
schädigt, 39 — 46 die obere Hälfte arg beschädigt im 
Text. — Papier: gelb, ziemlich stark und glatt. — Titel 
fehlt. — Schrift: ziemlich gross, weit, etwas rundlich, 
vocallos. Ueberschriften roth. — Abschrift c. '^'nss- 



34" 
36" 
39' 

42" 



iJ^jr* o- 



,._*^L« |.j»Ä»J5 j_>-^ 



Ail 












,U>jJ5 



o^ iJ^ jy^ 



'^•^= O^ (J^j'^ 



40" i..j„>.ij Je>l 
44" ü^LLii ö^\ 



3) f. 47— 53: 8", 23 Z. (20'/2Xl5; 15x972"^'".) — 
Zustand: lose Lage, nicht ganz sauber. — Papier: 
gelb, ziemlich stark und glatt. — Titel fehlt. — Schrift: 
ziemlich klein, gefällig, vocallos. — Abschrift c. "^/i737. 

51' »AjX«j lAjOtwJ! tiSsJiJÜ i^.M.j^\ ci^*J iylii- 

jLo^JI )_y^i ''>~i}^^ ji— J L5r^^f•^' 

Vgl. We. 575, f. 29' ff. 



No. 9160. 



GROSSE ROMANE. 



141 



4) f. 54— 73: 8", 19 — 21 Z. (21"aXl5; 16— H'/s 
X lO'/a- 12"^™). — Zustand: lose Lagen; nicht ganz 
sauber. — Papier: gelb, ziemlich stark und glatt. — 
Titel fehlt. — Schrift: ziemlich gross, weit, etwas rund- 
lich, vocallos. — Abschrift c. """'/nes- 



54 



^i 



60'/ iLLJl |J>>.:>^JS >.i*.Ä/iJ} ^jnj.i.c ^j^i\ >.Jij^ jMii\ 
62'' ?>^'3 ^L^'ii ^ö o-;*^'"^ k5^Uj5 >_jj^j 

64» f;0^i ^. ^.^Jl ^^C ;^i: ^C ^_^.*il 

65*" C/i^L"^ Ci~*J tLfi*S-l }^i^ 

72'' ^JJ>.c^ iL«AAO u^cji ^Jl ^«.Ji ^i j^LLJi^JI -i^^ 

Vgl. WE. 171, 10, c. f. 133 ff. We. 616, 14. 

5) f.74-83: 8'°, 25Z. (2OV2X 14' 2: ISVaXSVs'^"').— 
Zustand: lose Lage, unsauber, auch fleckig. — Papier: 
gelb, stark, glatt. — Titel fehlt. — Schrift: ziemlich 
gross, etwas vornüberliegend , gewandt, gleichmässig, \o- 
callos. — Abschrift c. "^■'/nia (s. f. 177»). 

81" ^^iÄi\ sA^5 i-Uj'^! f.1^i C^*^-^^' J^*^' l 



■iiXJ, ^-.LÜS ^J\ fi^-"i L5; 



U:)i ü5;JL 



.4^ s, ^*o 



'iÄjoi »J^jJ^ ^yLbJl*v.Jl £jg:S^» »Aa«.~.j'3 ^jU"il 

6) f. 84 — 91: 8", 25 Z. (21'/3XlG: IGxe'y"). — 
Zustand etc. und Schrift wie bei 5). — Titel fehlt. 

iLoiXyO J.J_y.ilJ5 ^1^ J»x$;S» ^_«.S»L*0 (J^J_;C ^^jAi5 

«.siLIalj LT^-'j'^ axj>ij ^S^UÜSj ^^*Li~vi_.*. (»^i^ 
(.^5'^J>c Jjj>jü5j /ijL*«^]^^ cX«*«. ,»:^*'^-j' lAJiJ^c 

Vgl. WE. 171, 11, f. 116" ff. 

7) f. 92 — 99 (2IV3XI6; 16x9V2'^°'). — Format 
etc. und Schrift wie bei 6). 

yX^4.j _,_^^i iiU..«j>i 1»^^; CJ-"'-^''' C^^i jSuo^^ 

Cji '^J-^}^^ ;ri<^^ f^^i "-^i^ -^"^j' '^j-ij-^^^ J^=J 

VgL WE. 171, 11, f. 140» ff. 

8) f. 100 — 107. Format etc. u. Schrift wie bei 6). 
Am unteren Rande stark fettfleckig. 

Eine Ueberschrift eines Abschnittes ist hier 
nicht vorhanden ; aber es kommt in diesem Stück 
vor f. 102'' eine Auseinandersetzung 'i-i-j-h ä^Uc ^ 
Vgl. WE. 171, 11, f. 91 ff. 

9) f. 108 — 130. Format etc. u. Schrift wie bei 6). 
126» (^-~.*c i.^i', j_y.:S\^JlsJi f.'^i'^ ^S>ö^l\ ■i.i^ 



^$\S1\ ^ ^Lä^ 



^\y\ &lxsj i^Ul Il\S> J<.ic 



Vgl. WE. 171, 11, f. 41 ff. 

10) f. 131 — 138. Format etc. u. Schrift wie bei 6). 
Nach f. 134 fehlen wol 2 Bl. 

Eine Ueberschrift nicht vorhanden. Das 
Stück beginnt f. 131": ^j ^y>. ^SiljCiS \^^i 

ösi! Li^jl Lj oT ^^5 JlX*JÜ\ jLi l>^j;i> Uli '_»*JU3j 
Es hört auf f. 138": i.:^>J;. ^^ jb Üi L^ jJJ 

11) f. I39r-I77 (21V2XI6; lexaVa'"). Format 
etc. und Schrift wie bei 6). Abschrift (nach f. 177") 



von ^jAJI j: 



kX*.='\ 



.^i 



iA*c 



A*s^ 



a- ^*-^ a- Ls- 

im Jahre 1124 Ramadan (1712). 

141" .jAj'i .<o.*Jl -j'j^'j Lä^j' "j^H'^i 'j'^' iCjijLX^ 
j.jj.i-o, ^^LLil->ib ^j^5 ^^<Pbü5 ^3^l3'j t>^:o"S; 



lXJ 



i^*J 



U, 



147" xs^IjI^ iOCia/s^ -.jjül y5^Lo ^JS ^j^.c 6y>s> 

..JjjX/O SlXa^^^ JLe..aJI (J»,I (J! ».Ä*X«ÄJj 



|.ibCi SAS" ^5 üO^^J Uj ^.j 



.! 



150" ^^Li» ^ü i.^J'^ L^^i Jl . ^^*a=.j &iL=.jLVij 
8l\;>1j .ä^L^JL s.tXi^ .Li lXac Jir^^ u*-*-»*'^^^ 

c;-5;y o^ jjj^ r^i ^-^'■'' ^ " ''^^y^ '^ 



^Li 



(i' 



Jb 



«./o s>sLsJ'(^ 



iüL>,iXyJ &.p-^J5 ,».§J 



ijiwAÄ.ö iAa£ L.ÄLt.ji ^j*a»» 



^ ^^ÜiJl 



LT-* 



^yLLL 



(^ ..«xÄiajU 



».»♦>5 qLä.!' xoiXoj 



^^s> p-^*'j _^^UaJ! (jwa^Li.^ J'Li ^"^5! |.^J'^ 

158" ^J '^r'o^*'' n^ '^f:'°i) 1^ «uXJjUa ^ ^jJojS-kXj 
jJLwjlj »J CJ*'^' ^J^^ii^^ ^?-~-^' iü^.:^. sLcJ!^ 



142 



GROSSE ROMANE. 



No. 9160. 9161. 



167' ^^-0 j\lc ^^toij^'j, y i^sfi (^^jW ^j*J( Kiblj 
üxJ'lXoj o^«l! |,^Äi.l5 ^L^jr^^jl ^^LsÜ! J^s 



^^Liü! U3> j j^J^;cj 



u, ^L«J( ^1\ 



■^.=> 6y^^i ;l-*l3il (jiJ^J ^Lj 



170" il^.-»; r-^s-S-j":; .ä>LliJI ^jx, cX-i^J; >_;.> w*U3 

12) f. 178. Format etc. und Schrift wie bei G). 
Es beginnt mit diesem Blatt ein neuer Band. 

^ f^'' c^' c)'>^ '^j-='^i o^-i'^i o^f r^^5 

,..^_j.:>- A*E *.i/StXi>j J^^>.i; r"^5 Jbs^"5' (^r^;"^"^ 

13) f. 179 — 214. Format etc. u. Schrift wie bei 6). 
F. 198 u. 201 sehr schmutzfleokig. Nach f. 179 u. 182 
fehlen mehrere Blätter. 



190 



»J.x: j^JiAj^ 



-^)1 



La, 



LT^-':^ o^'-^" -^'' ;-"■" "^"^ ^'"~^' r-/'c5^>-^ 

5ö.=-Lo i^jj,^,' /^ . j_^-Jij. , Lfc<s5 iaLi:> w^*-<j 
Lä»;^I ^_^; ■— «•■^~-i ii»iLi' ^})^^i ~^^ v_äL3c 

Vgl. WE. 171, 10, i. 157 ff. 

14) f.215-226: 8'°, 19 Z. (20i,2X U'/a; c. 15V2X9'="")- 
Zustand: lose Blätter u. Lage, etwas unsauber. — Papier: 

felb, ziemlich stark u. glatt. — Titel fehlt. — Schrift: 
lein, etwas vornüberliegend, weit, gewandt, vocallos. — 
Abschrift c. "^,1737. 

216» 



Kyi>^^ J>L^^' .0 ^.)^^'^ ^U.l\ ■^J^=) 



216" 

218' 

220" ij*^-cL:ii oM- CT^ iP'Lfij' a^*^^' y^'-' J^ 

223' gy'SI ^,,j ^^jlXJS tbic j_^b ^J.c _,_.*»J1 

224" „Lj"iS ob _L:ST.äJl u^^ii ;.bl.J' <>c J^5>L\Ji 

Vgl. WE. 171, 10, f. 133" ff. We. 616, 4, 62" ff. 

15) f. 227: 8'°, 21 Z. (2OV4 x 15; I6V2 x Wk'"°). - 
Zustand: unsauber. — Papier: gelb, glatt, ziemlich 
stark. — Schrift: ziemlich klein, gewandt, vocallos. — 
Abschrift c. "^11737. 

227' ^_vL^' o'-*^''-' a^ '^■''■^' a-'^'' f^'^ ;-^*^ 

Vgl. We. 616, 14, f. 220". 

16) f. 228—232: Format etc. n. Schrift wie bei 15). 
228'/ ilaLJi J»<.> ;i,5 eJi.fXiu:i^ |_^_jJ^^^ji>.Jiv_AA*» .jL/o"5' 

230" 



Vgl. We. 616, 4, f. 60» ff.; 14, f. 216—218. 



17) f. 233— 239: Format etc. u. Schrift wie bei 15). 
233'.*iJi^^>_,_j.;Li3 236"i:Ji.i;.JIi.' j^.jLÜUJ! iialij. 

" '237" J.^.^1 
Vgl. WE. 171, 10, f. 177-5. 

18) f. 240— 243 (2OV2X 14'2: c. 15/2X9'^"'). — 
Format etc. u. Schrift wie bei 14). Nach f.241 fehlt etwas. 

Eine Ueberschrift fehlt. Das Stück gehört 
wol zum iLs*^I ^j^ ^»^5 (f. 190' ff.). 

Es beginnt hier f. 240': J^iü^\ j-Lk-j 

äJi uiJL«.jl K»l j' ^-.jJ^'. Lf^U ^_5J^J' L/Jj q'^> (_5^' 

und schliesst f. 243": ^^J-S ^^ o^Iä^jI ^:ö vü-3K. 
'ci^jLÜ Ä^a.i. u5..=^ \Ä*'s. (jis^ij 

9161. We. 615. (78 Bl.) 

4 Fragmente desselben Romans. 

1) f. 1—8: 8™, 25—31 Z. (21V3Xl5'/2: H'/zX IS"^"). 
Zustand: einzelne Blätter, unsauber. — Papier: gelb, 
glatt, stark. — Einband: Pappdeckel mit Lederrücken 
und Klappe. — Titel fehlt. — Schrift: ziemlich gross, 
etwas spitzig und unbeholfen und flüchtig, vocallos. — 
Abschrift c. »'^»/i-37. 

Vgl. We. 573, f. 40" ff. 

2) f. 9-29: 8", 25 (bis 32) Z. (2IV3XI6; HVa 
X 13 (17'/2X 11)'=°'). — Zustand: lose Lagen u. Blätter, 
besonders am (unteren) Rande fleckig, auch sonst nicht 
recht sauber; an der unteren Ecke ausgebessert. — Papier 
etc. u. Schrift wie bei 1); nur Bl. 9 u. 10 von anderer 
Hand, grösser, gleichmässiger, deutlicher, um '^™/i785- 



,C »»LiCLC» 



22" 



24" 



26" ,.,1^-Si-' >^^ 






)y¥^i Lryj 



ijo^Li». J>/j.,t.«<.t jj^Sj u^^Lit»«j; v_A.>-Lo »Js-^X* 
>L:i^\j;M ._a*.T»/o» ...i^.s»'^ ^^— kXi-tJl 

^i'^» », ^lXJIj &./oLtJiji _jC»ö' 



29 






Vgl. We.572, f. 157' ff.; 602, f. 1—41. 

3) f. 30-48: 8", 21 Z. (2OV4 x U^/r. 17 x 101/2'=°'). 
Zustand: lose Lagen und Blätter, ziemlich unsauber, 
auch fleckig. — Papier: gelb, etwas glatt und stark. — 
Titel fehlt. — Schrift: ziemlich gross, etwas gedrängt, 
vocallos. Ueberschriften roth. F. 47. 48 von anderer 
Hand, weiter, flüchtiger. — Abschrift c. '**/i785. 

31' o^*^ O^ '^^ >X«.-^ J^ (^5^ i5>=-^' 

34" 0^1 »^-J J^j i3LLu' 

36' ü5Xo J:^ xhaaJI ^1 ilxij, gLy«J!_»ji J^^U*-' 



38" 



No. 9161—9163. 



GROSSE ROMANE. 



143 



40" 
42" 
42" 

47' 






o 



42'> 

43\ 

46" 



•j^ .. . ^ 
*ilxc rf^ etc. bis 



9163. We. 618 — 623. 



Nach f. 37 fehlt etwas. — F. 47 hängt nicht mit 46 
zusammen. (47 u. 48: 16 Zeilen.) 



144B1. 8", 19Z. (Sl'/sXie'.U; 17xll'/2— 12™). — 
»jjv_jy^l Ljl.^ Zustand: ziemlich gut. — Papier: gelb, ziemlich grob, 
massig stark, wenig glatt. — Einband: Pappdeckel mit 
Kattunrücken. — Titel (We. 618, f. 1'): 



Vgl. We. 585, f. 41—81. 

4) f. 49— 78: 8^°, 24 Z. (2I1/4X 15; 16 X 9';2™). — 
Zustand: lose Lagen, am Rande wasserfleckig. — Papier: 
gelb, stark, glatt. — Titel fehlt. — Schrift: klein, 
deutlich, gleichmässig, vocallos. — Abschrift c. "^/i737- 

49" ^\~> v_5yi"3! iuLd*- 68" 

52 ^^^^h' iCLLii.» 

58" ,jJ! 5_<ui. l*i\ lUs 
58" 



74a 
77a 

Vgl. We. 562, f. 79- 



■l^i ä^LliLw 



■■->■ iy 






■106. 



9162. We. 617. (86 Bl.) 

3 Fragmente desselben Romans. 

I) f. 1-38: K1.-8™ 10 Z. (16x103,4; IOV2X7™). — 
Zustand: lose Lagen u. Blätter, unsauber u. fleckig. — 
Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: Papp- 
deckel mit Lederrücken und Klappe. — Titel fehlt. — 
Schrift: ziemlich gross, gefällig, gleichmässig, -vocallos. 
Ueberschriften roth. — Abschrift c. """ less. — Lücken 
nach f. 3. 5. 8. 27. 28. 

4" 
11" 
13» 
14" 
17» 
25" 






^■>~tj^\ f^\ J>*^5 






35' 



^LasÜ ..X^c ü'^Ul^^j 



1 w^^j .^^'3'^XxcL- ),LäcÄLi*~1i! x*w\.i>,U AjtiÄJl«.>j, 
\u ^ — V" '^ <~ ^ /^ • ^"j 

Vgl. We. 561, f. 49 ff. 

2) f. 39— 46: Kl.-8^°, 15Z. (IS^/iXll; 12x8™). — 
Zustand: lose Lage, fleckig. — Papier: gelblich, stark, 
etwas glatt. — Schrift: ziemhch gross u. weit, deutlich, 
vocallos. Ueberschrift hervorstechend gross. — Ab- 
schrift C. "M/lTST. 



39" 



Jj^l 



a*^ 



»Lo ^sä!! y>^i. \_.^A*< 



ÄJp^lkff »^^.w.if »J^P 



24. Anfang f. l":^^5tJ!Jls 



Auszug aus demselben Roman 
We.618. F.] 

o4.-^ V>5' ^r- o" y^^' er' '^ ^>-^ <^}yi 
cs^ j*^ ör^' **^ er"' r«-^ "-^^^ ^^ ir^ 

Beginnt mit dem Traum des ^-J^t ^UaJI liUii 
und der Deutung desselben durch qj > >jg^ 
iAa«J! / ä^o auf" Kriege mit den Franken und 
Hülfe von Seiten der eingeborenen Bererbewoh- 
ner; ferner mit der Vorgeschichte des Bibars 
(cf. We. 561, f. 37" ff.). Dann geht die Er- 
zählung in der Weise, wie in dem Haupt- 
werke, weiter, insofern die einzelnen Abschnitte 
mit ^1 JwkfifiJ! 5->-)^ eingeleitet werden. So 
zuerst f. 7" ik^i'LLij'l^ u-'^.*;^ --'5; ; 7" unten ^_.a »^L: ; 



8" Mitte Jo.^ 



n. j: 



8" ^UJ; v.^^ 

u. s. w. Zuletzt f. 24" / ijLül )j^- 

We. 619. F. 25— 48. Unmittelbare Fort- 
setzung. 25" qXo! sj; 27" QjjJI o-i; j__^fb 
Q_j.As^i ;^; zuletzt 42" o^jJi^ ^:i^^ Sus^ y^^. 
We. 620. F. 49 — 72. Unmittelbare Fort- 



setzuncr. 50" 



i!-öJi 



'«.bL-w >w>« 



3) f. 47—86: Kl.-8"°, 15 Z. (16 xll; 12 x7i,2™). — 
Zustand: lose Lagen; nicht ganz sauber. — Papier: 
gelblich, ziemlich stark und glatt. — Schrift: ziemlich 
gross, gefällig, gewandt und gleichmässig, vocallos. Ueber- 
schriften roth. — Abschrift c. "^'1737. 
48" : - - :- v:..Jl 



62_" ^o^, .IxJ.^ o=oj ^5 ^^*.JiJ ^^LU.wJi ^t^^ 

66"^..«^i^-...=>^_^^ 72" iLäÄjJ ^^[M^\ ääL*. 

82" by ^i\:s ^\ ^\ ^r^y jy^ 

Vgl. WE. 171, 10, f. 157 ff. We. 616, 17. 



zuletzt 72" p>! ^j j.5>,j C5*-*-« v^l-c qI^ ',3jiwXi. 

We. 621. F. 73 — 96. Unmittelbare Fort- 
setzung. 73" ;j-^«jj äjLjj; zuletzt 96" jjJt sIäö. 

We. 622. F.97-120. Unmittelbare Fortsetzg. 
97"^^^i^!; zuletzt 120" _^.«..i;^Ji ^^iUj iw..^. 

We. 623. F. 121 — 144. ' Unmittelbare Fort- 
setzung. 122" ^ iil' Sjp. ; zuletzt 1 3 9 " o^ iüj. 
Schi US s f. 144": .i>^*vlj |.U/a o!j io>,LJIj 

iUhj^ &:SS-i; r-iÄ ^^^Jt** [JiilDl LS>JUc / jA-\ L-Oj;'j -r-:^ 

'^Lusäiitj »i^ljiil Q-« *JJ! JÄ>Uvo^ n^'^'j cy'^'^^ 'i'^^i 
Hiemit ist aber der Auszug vielleicht nicht 

ganz zu Ende. 

Schrift: gross, rundlieh, flüchtig, vocallos. In den 

Ueberschriften macht das langgezogene Wort JwasJi die 

Absätze kenntlich. — Abschrift c. '^^/nas. 



144 



GROSSE ROMANE. 



No. 9164—9166. 



9164. Spr. 1355. 

352 Bl. Kl.-8'°, 13 Z. (ISVaXlO'/a; llVa— 12x 
6 — S'/s'^'")- — Zustand: ziemlich gut; etwas schmutzig, 
und vorn einige grössere Flecken. — Papier: ziemlich 
stark, gelblich, nicht glatt. — Einband: Pappband mit 
Lederrücken und Klappe. 

Derselbe Auszug. Titel fehlt. Anfang 
und Schluss wie bei We. 618 — 623. Darauf 
folgen noch einige kürzere Gedichte. 

Nach f. 352 fehlt etwas (1 Blatt). 

Schrift: im Ganzen kräftig, deutlich, stellenweise 
klein, durchschnittlich aber ziemlich gross, auf f. 1. 2. 11. 
12. 22 — 25. 56—123 sogar recht gross, vocallos. — Ab- 
schrift um 1800. Bl. 1, unten halb abgerissen, ist ergänzt. 

9165. Mf. 550. 

d) 2 Blätter. 

Polio, 28 Z. (Text: 28 X 15'=">). Lose im Deckel. 

Auf der 1. Seite von Bernstein (nach Urü 
Catal. 849) bemerkt, dass die folgenden 3 Seiten 
aus dem Roman über das Leben des Sultans 
J>LJaJI entnommen seien. Der Titel des Buches: 

^ . .,,...--,. t. ..r . I. ; ... » '. .1 



iH^'i 



t 1^ 



(^ 



^\ 



^i^j 



oL=.l 



|.Aäj. (c»^'' '-»f 






:S\^\^ J.xiii ^\yil\^ JUJI ^A ^]L.i- ^\ 



O" LS' 



i^^Ji, 



Ein wohlhabender, angesehener, freigebiger 
Kurde, Namens Kurhän (auch pLs>.i) genannt), 
wandert in Folge einer Hungersnoth mit allen 
Angehörigen aus der Heimat fort und lässt 
sich mit ihnen schliesslich in einem Grenzlande 
Indiens nieder. Ihm fehlt zu seinem Glücke 
nichts als ein Sohn, der ihn beerbe. In Folge 
«iner Traumeingebung gelingt es ihm , einen 



Es sind hier 4 kürzere Stücke, aus ver- 
schiedenen Stellen des Werkes. (Obige Hdschr. 
f. ]51«'_i53a. 106"''; 143" u. 144' oben; 25"). 

Die Schrift etc. wie bei c). 



13. Mohammed elkurdi. 

9166. We. 541—549. 

We. 541: 60 Bl. 12"°, 11 — 12 Z. (I43/4 X 10; 11 — ll'/a 
X 7— 7',2'='"). — Zustand: nicht recht fest im Einband; 
nicht ganz sauber. — Papier: gelblich, glatt, ziemlich 
dünn. — Einband: Pappbd mit Lederrücken. — Titel f.l": 

Anfang f. 1": i^^'j «>**£ ^ ^et &JLJi^ /3 



:>\J^\ ^A ^:>.i J.=-j o's'^'' _;*a«Jl i_ajL~j qI-«^5 
As. 



«"^s J^' ^^'« q'^_> iJ'JJ Ji-^j »•p'-^S' 






Sohn zu erhalten; er lässt ihn gehörig aus- 
bilden, stirbt aber, bevor derselbe erwachsen 
ist. Alsbald legt sich dieser, dessen Name 
Mohammed ist, auf Vergeudung des väterlichen 
Gutes, zumal nachdem auch seine Mutter ge- 
storben ist. Es gelingt ihm dieselbe binnen 
weniger Jahre; glücklicherweise nimmt ein väter- 
licher Freund sich seiner an, er wird Ilirte bei 
ihm. Aber in Folge eines Zankes mit anderen 
Hirten behagt ihm das Leben nicht mehr, er 
wandert von danueu. Die Schicksale, die ihn 
betreffen, sind Gegenstand dieses Romans. Er 
wird schliesslich König von China und seine 
Nachkommen regieren daselbst, bis die Herr- 
schaft übergeht an .>.i '1>\ ^j^j^AJI Jil=- . 

Die Bände folsen nicht alle unmittelbar auf 
einander. Band I (We. 541) geht bis zur Er- 
zählung der Verliebtheit des Königs ;i.iJ.=- in 
die liS^J! 5.>i und der Absendung einer alten 
Frau zu ihr, um Erkundigungen einzuziehen, 
ob sie die Frau oder eine Dienerin des Mannes 
sei, bei dem sie lebt. 

Der 2. Band ist nicht unmittelbare Folge, 
sondern zwischen beiden ist eine grössere Lücke 
(s. bei We. 747, 1). Derselbe beginnt mit 
Schilderung eines Wundergartens, in welchem 
Mohammed der Kurde sich der Kleider der 
..Uj-i ii5>ii, Tochter des Griechenfürsten (^.^IbL» 
...Ljj.*.-'), durch List bemächtigt; in Folge dessen 
sie mit ihm durch die Lüfte fährt und sich zu 
Lfi' ,l\j und ^ J.i' s,o begiebt, wo sie 40 Tage 
lang als Frau mit ihm zubringt. 

Der 3. Band (We. 543) schliesst sich un- 
mittelbar an und endigt mit einer grossen 
Schlacht, in welcher w^ lXxc, Anführer der 
Feueranbeter, geschlagen und getödtet wird; in 
Fol^e wovon der Sohn des Mohammed des 

o 

Kurden und der ^^y>^ >^j^i Namens ^^'^»; das 
Land der Magier erobernd durchzieht, nach 
Hause, zu der Stadt j^.' J^' o'ö, heimkehrt und 
von seinem Vater zu seinem Nachfolger bestimmt 
wird. Der Alte legt die Regierung nieder und 
ergiebt sich frommen Uebungen, der Sohn tritt 
die Herrschaft an, seine Brüder walten als seine 
Wezire und ganz China ist seinem Scepter 
unterthan und die Herrschaft bleibt in seinem 
Hause bis auf die Zeit des Geläl eddin elekber. 
Band 4 und folgende (We. 544 — 549) 
geben die Fortsetzung der Ereignisse, die den 
Köniff Hasan betroffen haben. Es handelt sich 
auch hier wieder haupsächlich um Kämpfe mit 
den Feueranbetern und um die Ausbreitung des 



No. 9166. 9167. 



GROSSE ROMANE. 



145 



Islam. Die Geschichte beginnt damit, wie dem 
König ein Sohn geboren wird, der den Namen 
Soleimän erhält und wie um dieselbe Zeit auch 
sein Bruder einen Sohn erhält, dem er den 
Namen 'Abd errahmän giebt. Freudenfeste 
schliessen sich an diesen Vorfall, und bei dieser 
Gelegenheit giebt der Erzähler, der ^/o-,^S^»J-i 
genannt wird, eine wunderbare Geschichte zum 
Besten, die den ganzen Band füllt. 

In dem folgenden Bande (We. 545) schreitet 
die Erzählung fort, indem der König Hasan gegen 
den Inhaber des Wolkenschlosses (*_<L^v*»]i yai), 
dessen Name ^A-^il o^*"J ''®''' einen Ver- 
nichtunsskrieg; unternimmt. Die verschiedenen 
Abenteuer, abwechselnd und zum Theil span- 
nend, müssen hier auf sich beruhen; der König 
geht aus allen Gefahren siegreich hervor und 
der Islam wird ausgedehnt und befestigt. Zu 
guterletzt wird noch eine lange Erzählung aus 
der Zeit Härün errasid's eingeschaltet (We. 549, 
f. IS*" — 26'') und zum Schluss kurz erzählt, 
wie der alte Mofiammed stirbt, nachdem er 
seine Söhne vermahnt hat,^ und begraben wird; 
wie dann auch sein Sohn Hasan, der Nachfolger, 
stirbt, sein Sohn Soleimän an seine Stelle tritt, 
und nach dessen Tode der Sohn desselben 
Mohammed. Dessen Sohn erhält den Namen 
Hasan und die Dynastie dauert, bis die Herr- 
schaft an Geläl eddin elakbar kommt, der 
gleichfalls aus der Nachkommenschaft des Stamm- 
vaters, Mohammed des Kurden, stammen soll. 

Schluss des Ganzen (We. 549, f. 27'>): 
^^i^\ CJ^^' >3^^ q' J-** i/^*" (H^-^i^ ^S^ Jjj' 1*^5 

Schrift (We. 541): gross, dick, deutlich, vocallos. 
Für die Worte t_5«'.JI jjs sind überall Lücken gelassen. 
Abschrift c. '^oo/nM^ 

We. 542: 57 Bl. 8™ (16x lOVs: UxG'a— 7',3''"). — 
Zustand: nicht recht sauber, auch an einigen Randstellen 
wasserflecltig. — Papier: gelb, grob, ziemlich glatt. — Ein- 
band: Pappbd mit Lederrüeken und Klappe. — Schrift: 
ziemlich gross, etwas flüchtig, vocallos. F. 42 — 57 in ganz 
moderner Schrift: gross, rundlich, flüchtig, unschön, vocal- 
los. — Abschrift c. '™,i785- — Nach f. 2 fehlt 1 Blatt. — 
Arabische Folirnng. 

We.543: 43 Bl. 8'° (16x10; 13 X 7'^"»). — Zu- 
stand: ziemlich unsauber. — Einband: Pappband mit 
Lederrücken und Klappe. — Schrift: klein, gefällig, 
gleichmässig, vocallos. — Abschrift c. "^1737. — Ara- 
bische Folirung. 

We. 544: 28 BL 8'° (ISVaXlO; 13x7=°). — Zu- 
stand (fettfleckig) etc. u. Schrift wei bei 543. — Nach 
f. 1 fehlt 1 Blatt. 

We. 545: 35 BL 8'° (15i;2XlO; 13 x 7'=°'). — Zu- 
stand (nicht ganz sauber) etc. u. Schrift wie bei 543. — 
Nach {. 9 fehlt 1 Blatt. 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



We. 546: 32 Bl. S"" (I5V3XIO: 13 X 7'^'°). — Zu- 
stand (etwas wasserfleckig) etc. u. Schrift wie bei 543. 

We. 547: 36 Bl. 8'° (15';3 X 10; 13 X 7»°'). Ebenso. 

We. 548: 44 Bl. 8" (I523XIO; 13x7":"). — Zu- 
stand (nicht ganz sauber) etc. und Schrift wie bei 543. 

We. 549: 27 Bl. 8^° (IS^'s X 10; 13x7'="'). — Zn- 
stand (die untere Hälfte stark wasserfleckig) etc. und 
Schrift wie bei 543. 

Die Anfänge sind: 

We. 542: J.*:^ ^i\ ^X<]( j>.j^ ^^\J\ JLä 



O^ 



■'W c^' d-*^i o' L?^' 



_).>avJI i^ .Lvu S^\ 



We. 543 : -bj.L=- «.J J>^jii: xi! J^^ liSCJÖ ^5 ^\>Xi 
oL^>-5 •»-< Ä.^s» jJI .L*».j lAs- \i (^', Us iA=> ^\ 



.^1 



»JJ! 



tL» L« ,Lm,: 



We. 544: ^■iS.'^ A*.^ öa.jA> ^Uj J1X35 

ü5ÜL. »JJ5 Jou> A*;^ «5;m ^\ LI, ^J^\J\ in 'pL^I 

We. 545: JwL^j ».^L»-. \ic aJJ! ^c i_55y5 JLä 

We. 546: oL.i:^:«;s*J', ,J^^~t.j\ c'_j.jIj jC.ii,^R/a 

We. 547: ».J !yC>l ti5^Jö ^XX*i JLä ^yA%\ ^a 

i\JS ii3_j.i*J! j_gi! |j«*»jl ji.L;äj |__5^J 

We. 548: ci^Jb-yil ^^^*J5 (Jlc q:^' OnxS, 

jiU»^c c>.xJs, d^L»Ji li^iAJj L,'^^^ ti5U.*ji ^J L*»»c 

We. 549: ^ JJ' J>.a*'} ^äaSj ^**i.>~*jl ü5U/o 
^^ O^*^' c^nSäJS, ^.S'L*w»«j ,j.^S^ k!5^Jö iA.ots ».jys. 



jL^I 



.L= 



J;J O" ^5' 



9167. We. 747. 

1) f. 1-49. 

SOBl. 8™, 17— 22 Z. (201,3X141/2; 131,3— 141,2 X 
10 — IP™). — Zustand: lose Blätter, ziemlich unsauber, 
auch öfters fleckig (besonders f. 44. 45. 48. 49) ; der Rand 
zum Theil etwas beschädigt. — Papier: gelb, stark, glatt. — 
Einband fehlt. 

Ein Stück desselben Romans. Titel fehlt, 
aber von späterer Hand ist f . P oben an den 
Rand geschrieben: ^^.iiA S-o.- ^. 

Anfang fehlt. Das Vorhandene beginnt f.l*: 

19 



146 



GROSSE ROMANE. 



No. 9167—9169. 



Dieses Bruchstück gehört in den Anfang 
der Geschichte. Mohammed kommt hier gegen 
Abend zu einer Stadt, genannt —ijlii o5J, tritt 
in einen Garten und legt sich dort in einem 
Häuschen schlafen. Zufällig kommt eben dahin, 
an jenem Abend, bei schwerem Gewitter, die 
Tochter des Königs Hassan, Namens u5^JuJ! ä.Oi 
(die ein Philosoph ^^L>.j; im Ramal unterrichtet 
hat): sie erwartet ihren geliebten Vetter Mo- 
ßammed dort zu finden, verwechselt in der 
Dunkelheit diesen mit jenem, und entläuft mit 
ihm der väterlichen Aufsicht und Strenge und 
kommt mit ihm in das Reich des Königs 
Gulnär ( .LiüLs-). 

Es bricht hier mit der Geschichte ab : dass 
der angeführte Vetter Mohammed den König 
von China, Namens .Li Jsjx, zum Kriege gegen 
den Kurden Mohammed veranlasst. Sowol der 
König von China als der Vetter fallen im 
Kriege, alle Könige Chinas werden durch 
Geisterhülfe in Ketten gelegt und vor Mohammed 
gebracht: die den Islam annehmen, bleiben am 
Leben und zahlen Tribut, die übrigen werden 
umgebracht. König Feidüs (_^y.»J\-kS stirbt, sein 
Sohn wird König. Zwei Jahre später stirbt 
Hassan. Da fallt dem Mohammed ein, seine 
Heimat wiederzusehen : er bereist also sein 
Reich, kommt dahin, findet auch den Hirten, 
bei dem er gedient hat, nimmt ihn mit. 

Die letzten Worte f. 49'': >,^\Ji:i^^L^yu^_ 
-Lj'iiS uiüj j_^ j*^..sr.U.i> j_^*:2Äjj e5Ji.«J!j j^^^^ 

F. 1 — 16" Mitte entspricht We. 541 (nur 
dass der Anfang hier fehlt und nach f. 1 3 eine 
grössere Lücke (von vielleicht 20 Bl.) ist). Die 
im Anfang von We. 542 vorhandene Lücke wird 
durch das ausgefüllt, was hier f. 1 6" — 29'', 8 steht. 

Schrift: ziemlich gross, nachlässig, nicht undeutlich, 
vocallos; die letzten Blätter besser geschrieben, aber etwas 
blass. Der Text bis f. 43 unschön von einer rothen Linie 
eingerahmt. — Abschrift c. ^'^/i737. 

9168. We. 550. 550^ 
Zwei Bände desselben Romans. 

We. 550: 60 Bl. 12»'° (14X10; 11 X G'/i""). — 
Format etc. und Schrift wie bei We. 541. — Titel 

auf dem Vorblatte: ^^JOCJI Jv.«.s^' »rty« ^y^ U^^cLs-l 

We. 550": 66 Bl. Format und Schrift ebenso. — 
Titel f. P: i^-yii' ^\*s^ ■ijjy^ ^^^ (j^oLJl 

Beide Bände umfassen das Stück, welches 
enthalten ist in We. 543, f. 3», 10 bis 43^ Schluss. 
In We. 550" ist f. 55 beim Zählen übersprungen. 



14. Gudar eggajjad. 

9169. We. 674 — 678. 

Dies Werk besteht aus Bänden, theils 8'"', theils 4". 

We. 674:45B1. 8'°, c. 15Z. (19x13' 2; 16x9— lO'^"»). 
Zustand: schlecht, fleckig und unsauber; der Rücken 
ausgebessert, zum Theil auch der Rand und einige andere 
Stellen. Bl. 42 lose. — Papier: gelb, glatt, stark. — 
Einband: Pappband mit Lederrücken. — Titel (von 
ganz später Hand) f. 1" u. 2": 



Anfang fehlt, ist auf f. 2" ergänzt: Juu loi 

.^UiJlj jLLuJlj J.*^tö ä.AA. Ji/C Cj'-<L««Xj ü^,\jjr 

(>i*'>j yL-JI ^'5 yLlaJ! eSJuJS |H>->^ 0>L*ail ^e 

ij^ jy-^ '»^.i-^ '^j-- ^J' • • • >^j l5jL"^' <^^ 
^jj^ß-^ >^i^ »l-iJS cr^l u-j^ y^LtiJi JjJi ^^Lo3 

Sj^LäII »J^.*aJI jlri^-il j . • . ^itiX^iOJI (_5*5>J>"äI 
wLciJi. «JlXwC yA .jSS iS^. -y«5 »AÄc ...L^=j . . . 

Geschichte des Fischers Güdar ben 'omar 
elmiprl, zur Zeit des Elmelik et't'ähir beibars; 
nicht selten mit Gedichtstücken untermischt. 

Bricht ab mit den Worten f. 45'': iUjL==- ^^, 



^ ry^ r^ 



Schrift: ziemlich gross, gefällig, deutlich, vocallos. 
Bl. 5. 6. 10. 21. 22. 38. 42 von neuerer Hand flüchtig 
ergänzt. Arabische Foliirung. — Abschrift c. "^/its?. 

We. 676: 56 Bl. Format etc. u. Schrift wie bei 
We. 674. — Arabische Foliirung, erst von 2 an beginnend. 
Bl. 56 lose. Ergänzt sind Bl. 10—14. 20—26. 40. 44—46. 

Schliesst sich unmittelbar an We. 674 an. 
Beginnt f. 2° : ii^y-, ^Ij-.^ ^i 6jäji Ls>^ j (j«L:s\Jl 

Bricht ab mit den Worten f. 56": "i ^ u>Jii 
(ClXj! ci'-tJ^j o-J-jS -** O^'^ y'tf^ iS'^^-fr^ ^ J^.i'lJ' 

We.675:38Bl. 4'°,c.20-22Z. (23xl6V8;c.l8xll<='»). 
Zustand: ziemlich gut. — Papier: gelb, stark, etwas 
glatt. — Einband: Pappbd mit Lederrüoken. — Titel f. 1" 



CT* ^j^! f/=» 



A n f a n g f. 1 '' : LgJUs'" J^c vi>w«Lä Lo I, q.;^ «^ 



No. 9169. 9170. 



GROSSE ROMANE. 



147 



äJ! LjL=> J.C U>^ ^_y*^ L^^i- US Ljl^U=j 

Es entspricht We. 676, f. 4% Z. 10, obgleich 
die Wortfassimg etwas abweicht. Der Schluss 
von We. 676 steht hier f. 37% Z. 10. Es 
folgen dann hier noch einige Zeilen, deren 
letzte Worte f. 38": ü! (*j!j eS^ ^Ju^\ j^J^Lja 

'JLc^j ü5ül>'^ ^-^j-^i qL**.*]' oLäj (JkC ^jj^«*.^^ 

Schrift: gross, kräftig, rundlich, vocallos. — Ab- 
schrift c. '■^''*', 1785. — Auf f. I" steht das InhaltsTerzeichniss. 

We. 677: 41 Bl. 4'% 16— 19 Z. (-22x16; 15— 16 x 
10— lO'/a'^™). — Zustand: nicht recht sauber, auch nicht 
frei von Flecken. — Papier: gelb, stark, glatt. — Ein- 
band: Pappband mit Lederrücken. — Titel f. 1°: 

Unmittelbare Fortsetzung von We. 675. 
Beginnt f. 2": jSÜÜ ^jjJl \J>J> ^\ y>^ b ^^^ 

Hört auf mit den Worten f. 41'': v_«jLs- ^ 

L«^ ju^i LijL ii[j.*:pds- (joSj &ji j»j •»_j.;,im Jixi ^Los 

Schrift: ziemlich gross, etwas flüchtig, vocallos. — 
Abschrift von ,_ytJLLiJ! ^^L*aJl (^^J< qJ jJLi> 
^_^*^L\Ji (^y^' im Jahre 1167 (?afar (1753). 

Das Inhalfsverzeichniss steht f. 1". 

We. 678: 117 Bl. 8", 18-20 Z. (21 xl5; 17—18 
X, 12"^™). — Zustand: ziemlich unsauber, auch fleckig. — 
Papier: weisslich, ziemlich stark, wenig glatt. — Einband: 
Pappband mit Kattunrücken. — Titelüberschrift f. 1": 



J 



<y 



Anfang f. 1": ü.;-c i^bü »Jbtäj ijj^J' <— >LiJl 

«„^jJlj y!>^'i QOlxJi ^ 8>Xic U-I ^^j)y>\i ü^jjljt 

Dies entspricht We. 674, f. 13% Z. 12. Nach 

f. 1 fehlt 1 Bl. (= We. 674, f. 16% Z. 4 bis 18% 8). 

Schluss f. 117^• ili>ö\^ ♦Jic ^ji »J J..*^;^ 

^ ^.jj.«! .U3^ !i>.ä> La^OjJ ^1 Ä^'sl-? (C^i ^J;^^>^' 

Bei f. 61 ist ein Abschnitt gemacht. 
Auf f. 12 folgt noch 12\ auf 110 110*. 
Schrift: ziemlich gross, etwas dick, gewandt u. deut- 
lich, vocallos. — Abschrift von ,Lä^1 ö^ö im J. '-^^/isio- 

In diesem Bande liegt also das ganze Werk 
vor, nur dass vor f. 1 einige Blätter (etwa 5) 
fehlen, entsprechend We. 674, f. 1 — 13% Z. 12. 



15. Etteir ennatiq. 

(Der sprechende Vogel.) 
9170. We. 654—661. 

Dies Werk ist aus verschiedenen Bänden, meistens 
in 8'"', zusammengesetzt. 

We. 654: 31 Bl. 8'», 19 Z. (21 X 15; 17 x IP""). — 
Zustand: nicht recht fest im Einband; einige Blätter fast 
ganz lose. Im Ganzen nicht recht sauber. — Papier: 
weisslich, ziemlich stark und glatt. — Einband: Pappbd 
mit Lederrücken (schadhaft). — Titelüberschrift f. l*": 

^\^.~^ jAA\ ^oIXä. u^ 

Auf dem ungezählten Vorblatt (und so auch im Anfang) 
steht aber der gewöhnlichere Titel: 



^UJf 



J- 



.A^\ 



y^^ a^ 



J.^! 



Anfang: ^ÄJi / iljLAJI -^^-J' »t:^** «^p "-^«j W 

oljbi:ii ^A ^^\^ 'y^c' ^^ %-^^ (_5*3 ~=^ »LL^s- 
l^lcl iJJI. ^J.:> '^IpUJl^-JaJ! JiLb*flj ^\'.\ OjLoJl ;<jUÜ> 
^L*A^j! eVJJ ^^1^. j_»jJ3 '>L*'ö J-r*j vi' (3^' • • • L?*^'* ''■♦i^ 

Ein armer Vogelsteller, dem seine Frau zn 
6 Töchtern einen Sohn gebiert, fängt einen 
wunderbar schönen Vogel, verkauft ihn an den 
Händler 'Omar, der ihm, damit er ein in Be- 
zug auf seinen Sohn gethanes Gelübde erfüllen 
könne, eine beträchtliche Geldsumme dafür zahlt. 
Dieser Vogel kann sprechen, ist klug und gottes- 
fürchtig, und übernimmt, als der Händler eine 
Reise nach Elbapra unternimmt, die Aufsicht 
und Berathung seiner zurückbleibenden Frau. 
Dieser stellt der ^OJ^ »LixJI nach etc. Der Vogel 
erzählt morahsche Geschichten. So 

22* c>.Äj ^ Nj i_^.s- L/o^ f«/oL-ixii i\«.js? XjLjCs» 

^^l .Las L/9^ a.aX^I 

Schluss f. 3P: ^^aj i^LXiAaJ! J.4,i> xi! ^ 

Schrift: ziemlich gross, gewandt, etwas rundlich, 
vocallos. Ueberschriften roth. — Abschrift im J. '2^/1344 
(nach We. 659, f. 29»). 

We.655: 50 Bl. 4«°, c. 17-19 Z. (22V2X 16; igxlS«""). 
Zustand: unsauber; lose Lagen und Blätter. — Papier: 
stark, gelblich, etwas glatt. — Einband: Pappdeckel mit 
Lederrücken. — Titel f. 1": 

Ist unmittelbare Fortsetzung von We. 654 
(aber von anderer Hand). Anfang: ..s^il ^ 

isJl *Jlj j, Je» li) Aac |_^il rj^'i l-e:<«^»' o' »^^j' JLiiil"iil 
Der Vogel erzählt f. 4": jUjSj (J.c i>!_jü is'.L*«*' 

19* 



148 



GROSSE ROMANE. 



No. 9170. 



Schluss f. 49'': >Ai£ ^-« ^i^fr^ üSaL^! Jü» 
^**=» jLs »löi ^j.c ^^,Lii*/iJI jvJü jj«j.«._j.j 'S j_^=> f*^'^' 

Schrift: gross, rundlich, vocallos. Abschr. c. '^""/nes. 

Auf der Rückseite des Vorderdeckels und 
auf f. 1, 2" u. 50 ist eine Anweisung zur Punkt ir- 
kuDst. Fängt an (nach dem Bism.): ücä «ÄP 

Schlecht uod flüchtig geschrieben. 

We.656: 44B1.8", 17-19Z.(16xlO'/3;llV!iX6'M°'). 
Zustand: nicht ganz sauber, auch fleckig; Bl. 1 u. 44 
zur Hälfte abgerissen. — Papier: gelb, stark, ziemlich 
glatt. — Einband: Pappbd mit Lfiderrückeu. — Titel fehlt. 

Der Anfang fehlt hier, wegen des be- 
schädigten 1 . Blattes. Das hier zuerst Vor- 
handene ist f. 1 '', Zeile 5 v. u. : _^ i^=»j-J' »-J' |«-J' 

iNJ! *^r* »Jy'') jl-^' i)>J' '-J 1-^LX(0 «Jlla lj!.*ajl iy.»-uo 

Dieser Band umfasst (Bl. 44 eingerechnet) 

das Stück We. 655, f. 1 — 22% Zeile 15. 

Schrift: gross, steif, rundlich, vocallos. — Ab- 
schrift um '^'"/isos- 

We.657: 54B1.8-"', 16—22 2.(15x11; ISxS-S'/a"^'»). 
Zustand: nicht ganz sauber. — Papier: gelb, glatt, stark. — 
Einband: brauner Lederbd. — Titel f. 1»: ..^Ui .,.< AtiJI 

F. 1—40 enthält das Stück We. 655, f. 4% 
Z. 16 bis 22^ 13. 

F. 41" ist leer; f. 41'' u. 42 gehört wol nicht 
zu diesem Werke; es ist daselbst die Rede 
von einem j^Aii' <A*c und 2 Derwischen. 

F. 43 u. 44" leer. F. 45 — 54" ist der Schluss 



aus dem Werke 



Ö'r 



dessen Verfasser 



LtoJ! ^li ^ixJi ^jL\il iiLc ^.^j j.*:^' sich f. 53" 
nennt: cf. Pet. 701, 3. 

Schrift: gross, steif, flüchtig, vocallos. (Auf den 
ersten Blättern kleiner). — Abschrift c. ''■''"/laos- 

We. 658: 38 Bl. Format etc. und Schrift wie bei 
We. 654. — Zustand: lose Lagen im Deckel, ziemlich 
unsauber, auch fleckig. — Titel f. 1": , iiiLÄJl -fcIi.Ji ö-^*.. 
Darunter: 1 ^r^i ^.Iso 9. Theil. 

Anfang: \s-L:il ic>;j ci»«*«' i-*ü t_5j'y' 6^i 



aJl .-<« j^j 



\jji\ 



Ä^-1 I4J ^li i^lpJI _;*£ (j^C _;♦£ »>=-l^^l 

DerVogel erzählt f.P: \xi»l«.*«i)^m^^^.M. iüLXo 

15^_^:^i!^ -.JCi »LiJl Kjb:> 34''^^-^j;^jLUJI ÄjbC:> 

Schluss f. 38'': ^t »JU=-3 ^A-^ ^S aA^*^ 






Lwv» ^JtÄ^ 



Lw ,La:is 



jL>j oLÄjt äxam. 



We. 659: 24 Bl. Format etc. und Schrift wie bei 
We. 654. Fest im Einband. — Titel f. 1": .^Lül s-^«. 
Darunter: II*' ti:^5, also 13. Theil. Ueberschrift f. l»»: 

Anfang: ».=»l_^i5 ^j- (^5^' £*■"' '•♦J -*iil' r} 
(_5_jaL L .OJIj «J o«.iLä LPJ3 |.(>.aj i^jAjI üjLXs» .«t 
[L^ jLs] L^s (_5>»; ii*c «/o „.^i ci^AßJ ^ Li' 

Schluss f. 24°: Isjl. »Llp^^ u^^' '^^ tj>c l-'^ 
|.o'^ ;?lj'i q' f^\ . . . o'LAaAJ", La*jj J>c »[^.iit^ ot.>^ 
' ,_j>ä1I •**^i ji"-^' ^.r^i olcU.?-! . 'i^ Ta/«5 otiÄlJi 

Dies ist der Schlussband des Werkes. 

We. 660: 30 Bl. Format etc. und Schrift wie bei 
We. 654. Fest im Einband. — Titel auf dem ungezählten 
Vorblatt: .*LJi s.a^. Darunter: !• t;^L d. h. 10. Band. 

Anfang: JJ »s Js^j.^.-' i^^ii^yQ ».»^lic »j.^ 



^jt i^li.1 uXa«j \:>«j>, 



-r-^-'i 



Schliesst sich unmittelbar an We. 658 an. 
Schluss f. 30": ,A*2j L»j. bA*j-, üxUi iAac 



.LfiÄ.>«i} «1.2:^ ~Jt ''rt?'^ '-•~&A'< 






.b 



...1 . Jl tj^Aij ^.^5»!^ iji^A^ vxILj ÄJi>jjtJ5 UfJLw «./o 



',.. 



Dies ist der Schluss der letzten in We. 658 
angefangenen Geschichte. 

Dann kommen noch einige Zeilen als Ueber- 
gang zu dem folgenden Bande : slwc vi>^AR;J( »j 

i.ii^j'1 i^LjiaI' |»_^j qI^^ ^*^i 3.>"?^'^' /'■'° rJj' >^^:^^ 

We. 661: 30 Bl. Format etc. und Schrift wie bei 
We. 654. — Titel f. 1": .aLj! s..^. Darunter: ir s-iJ-], 
also 12. Band. 

Anfang f. 1'': »i^ .^^*.*^ L*Jii j^^'J' S^ 

|._j.j ^^1^ L*J^ 3J"?^'^' »ä* jt/o —jj o.^ L« Lj'i 

DerVogel erzählt f. P unten: «.^aäJj ,»-oü SCjLXs- 

Schluss f. 30*": iji^äij CKiä^ |»a»j ^^ i_5i.^' 

UaJ( (c&aÜ L« IuX^j »,jJ>*a ^^c JaJ-\ji Ls*aJI _|^' 

sjbJI .../« aJJI ^xÄM^ij . . . ».«.ajÜj A-Axi Äjias ^.o 

^\ IjiAa*» j^C »JÜl (J^»o», . . • 

Nach der angegebenen Bandzahl (12) folgt 
hierauf We. 659 (Bd 13), was sich aus dem 



No. 9170—9172. 



GROSSE ROMANE. 



149 



Text selbst nicht ersehen lässt; nach demselben 
könnte dieser (12.) Band auf We. 660 folgen, 
obffleich dieser als Bd 1 bezeichnet ist. Die 
Bände folgen also so: 654. 655. Lücke einiger 
Bände. 658. 660. 661. 659. Möglicherweise 
zwischen 660 u. 661 die Lücke eines Bandes. 

16. Alimed eddanif. 

9171. We. 664 — 670. 

Dies Werk besteht aus Bänden zweier Exemplare in 8". 

We.664:306Bl.Kl.-8", 19Z.(15'/3Xll;12';3X8Jy"). 
Zustand: gut. — Papier: gelblieh, ziemlich stark, wenig 
glatt. — Einband: Pappbd mit Lederrücken. — Titel f.l": 

Anfang: U ^jj_»i>l jkX.io[y.i; s.iXj ^jjlAi, 
UUjUc c;^s>'j L\jj.i» L l_^Jß »üilto^ i^^'I' l"<i f»^lj 

—\j Lc lAsaÄj J.«=-5 oLiJI ^^j( (J^c ^j\: ^jjc^x L 

Zweiter Band der Geschichte der Gewalt- 
streiche des Ahmed eddanif und Genossen, einer 
Art privilegirter Soldatenbande. Hier und da 
sind Verse eingestreut, im Ganzen aber wenige. 

Es finden sich einige Ueberschriften (in 
rother Schrift): 

81 sl^ÄA/Oj .XiCyii .yit^S' \_^^ ^' «1^^'> J^A^fiJI )K-^~> 
«JÜIJI J«A=^lj 2kAA^JI v_AAsLU.it ^/> J^XSJ L/tj 

124» ^jl JLi, (^c j_^ ^^Ji ^^XJ!^ J.*aäJl ^jj 

».SjSJt w^AC^UJ'j Oi>oLui^ 

240» j^jJI 14^:^5 iCJLÄ^! iaj>> i.tii' (_^J1 ,}.j^\ ^.j 

2 8 7" iCÄjJ./i Jsc ^^li'vi »Li^Jt v^iT, ^1 ,.^1305 j J^xasJ! j.=._| 

Schluss f. 306»: «j y«^ ».cLo _äA*^il iÄs»t^ 

^1 »•^^-J *1^' ij>^5 ^^'^ i3 )>^- ?^hi *"■*') ^i' '^:^' 
^ Jwas.« ^.cpl lÄ^ ^S> iötj jL.ftJ5 (j^^5 _,Lü5 



'sr^o^ 



""^ |.l:^i ,*^j' Iji? (V^^*« 






Schrift: gross, kräftig, deutlich, wenig vocalisirt. — 
Abschrift c. "w/nss. 

We. 665: 113 Bl. 8'°, 19Z. (21'/aXl6; 16— 17x11'="'). 
Zustand: ziemlich gut. B1.41 leer; desgl. 72». SS*». Auf 
f. 42» steht bloss: i_ÄJiXSi i\*=>\ ^/> j-LÜI oi^a-Üt. — 



Papier: gelblich, ziemlich stark und glatt. — Einband: 
Pappbd mit Lederrücken. — Schrift wie bei We. 663. — 
Titel f. 1»: iCJLJj^Jl^ okJJ^JI J^s-\ ^^j vi^iUJl. 

Anfang f. 2»: v_ÄJ,li> Ij'^ oLL^i ^J.c .— «.a^j Lsj 

J 3.J L*.: \ilwwt .«23.:£r. Ui« i^jlc 



^^^ ^i 



J. 



e5' 



'5 

j3L) Mt4,M<S 



^^=> ikjjv^jj ^ 



Dieser Anfang steht We. 664, f. 129», Z.B. 

Der Abschnitt We. 664, 240» beginnt hier f. 95"; 

der Abschnitt We. 664, 287" beginnt hier in 

We.666, f.22'', Z.4 ohne besondere Ueberschrift. 

Der Schluss vonWe.664,f.306^ steht hier f.36»,4. 

We. 666: 119 Bl. Format etc. u. Schrift wie bei 
We. 665. F. 114'' leer geblieben. 

Ueberschriften von Abschnitten fehlen hier; 
doch steht am Rande f. 40»: j^L-aJ' ^j5 J.c j^fb 

We. 667: 123 Bl. Format etc. wie bei We. 666. 
F. 43'' ist leer gelassen. 

Am Rande f. 80": (j>.jJ5 ^^c jj^h. 

We. 668: 115 Bl. Format etc. wie bei We. 667. 

We. 669: 81 Bl. Format etc. wie bei We. 668. 



72 



Am Rande f. 20": |^ä.i;U*JI ^^\ J^c ^_j.f^; 



We. 670: 72 Bl. Format etc. wie bei We. 669. 
Unten am Rande fleckig. 

Schluss f. 72": ^^ J.J f.[Ji.i\ y^i U>l 1> 

(j*Ok.flj' ,^j' ^5, .vXi *^*'' j»J,sÄ5 s.'*ÄXXii *L*i.Jl .*e 

LaLiJ'j J^aiiji^ oliAij ^il (j^Li« v_«.i.5» iJ)^ !>*"') U*^i 

_,ejl 'iJj.ö ^^A ^_c4>^' U li^^j »>i'_;' ü-Uö j aJJj |*5>.J'3 

'^^1/ Lo j^ ^y_»jCj U ^5 ■i:>\^'^\ xjj o^;'^'^ ^^^'^^^ 

Dies ist der Schlussband. 

Die Bände 665 — 670 folgen unmittelbar 
auf einander und sind von derselben Hand ge- 
schrieben und enthalten Band 3 — 8; an diesem 
Exemplare fehlen also die beiden ersten Bände; 
der Text des zweiten ist aber in We. 664, 
f. 1 — 129 enthalten, so dass im Grunde nur 
der 1. Band an dem Text des Ganzen fehlt. 

9172. We. 702. 
9) f. 107-119. 

4«°, 25 Z. (Text: 16'/2 X 9'//"'). — Zustand: nicht 
ganz sauber. — Papier: gelb, ziemlich stark und glatt. — 
Titel f. 107" von anderer Hand: v_aJ»xJI J>.*s-I iUai 

Anfang: ^ . . . (>-i^^^ >-^^ (J^' *J^'i ls^^ 

vX*s>S x*A»5 jjj L^ ^li'^ iUcjJS I g.t.i.! u^Lj' äi««l 

LijAic ^ y^SJ Uy ^LT iüli i_ÄJiX!t ic^JWj v-aiJsJt 

^ -^ O-^^ V5^' O^i -^^ 5' Cj'^j) O^ ''^ 

. . . »x*>.! &♦.«,! ^J^^ oüv> »J^c 1j4>^ o'^y ii5Uj 

iüS O**** £!■*" »-«.cj eyLo »jjt qKj 



150 



GROSSE ROMANE. 



No. 9172—9175. 



Anfang der Geschichte desselben AHmed 
eddanif. — Die Geschichte dieses Ahmed in 
1001 Nacht (ed. Bul.) III 268 ist viel abge- 
kürzter und, trotz desselben Gegenstandes, ganz 
anders componirt. Es scheint in der That, als 
ob hier der wirkliche Anfang zu der bände- 
reichen vX*Ä-t S.A-W vorliege, wenngleich er die 
Lücke vor We. 664 nicht völlig ausfüllt. 

Das Vorhandene bricht ab mit den Worten: 
q' öjtj Li S^j^^ i^sJ i^j^ liSsJjsJ UxOj ^^■^*| 

'i^Li^, 0.^ _<.i»l ^jJLs ♦■^J-« te^ji. ^ 

Schrift: ziemlich gross, gedrängt, deutlich, vocallos. 
Abschrift c. "^o/na?. — Nach f. 118 fehlt etwas. 

9173. We. 671. 

54 Bl. 4'°, 15 Z. (22';3 X IC'/a; IT'/a X 13y2'='°). — 
Znstand: ziemlich unsauber. — Papier: gelb, dick, etwas 
glatt. — Einband: Pappband mit Lederrücken. — Titel- 
überschrift f. 1": ^Ji iOoi ,../a. Daneben noch: 
v„sJfcXj5 t\*:=-!. Auf dem ungezählten Vorblatt: 

Anfang: j (J-^hjÜ t^c J^-ot! li^i L>5 ii5^U! 

Richtig ist, dass hier ein Stück des Wei'kes 
664 — 670 vorliegt, aber in abgekürzter 
Fassung; so z. B. ist hier kein einziger Vers 
vorhanden. Ob es der '^. Band sei, lässt sich 
nicht gut feststellen. — Es stehen hier viele 
Ueberschriften der Art: ,_,^A.«Ji o'^^' 'i^^^r auch 
andere: so f. ll*" i:}^y^ ^.w-s^J J^ösJi ^«.»vj^ 

50'' (jiiLiJü^ Jv-».=>1 ^5 ^_,v2J! ,t=-->i 

51" (_rÄ!! •■^5 ^5 JJ5 ;>-^i j^jj. 

Bricht ab mit den Worten f. 54'': »J\5> !jJLä 

cyJoJ j.i>OLJ! ii>öLS iCcLw Jvju l\X>J! z«-^'-*" O'^ 

C" ^ 
Schrift: gross, flüchtig, rundlich, blass, vocallos. — 
Abschrift c. »o/i785. 

17. Alf leila we leila 

(1001 Nacht). 

9174. 

1) Do. 183. 
210 Seiten Kl.-8'% c. 22 Z. (lö^/i X lO'/«; c. 13Va X 
8 — SVa*""). — Zustand: ziemlich gut; aber der Text 
ziemlich oben durch ein kleines Loch an vielen Stellen 



beschädigt. — Papier: ziemlich stark, nicht glatt, theils 
weisslich, theils bläulich. — Einband: Pappband mit 
Klappe. — Titel (vor S. 1): 

Anfang S. 1 : ^^^5» '^^. *J^c! jJJlj S^J'3 

Erster Theil von 1001 Nacht; umfasst die 

1. bis 71. Nacht und ein Stück der 72. (geht 

bis Do. 1 84, f. b\ 5 v. u.). (= ed. Habicht 

I bis II, 5, Z. 13.) 

Schrift: gewöhnlich ziemlich klein, aber nicht ge- 
drängt, deutlich, nicht schön, vocallos. Die Ueberschriften 
der Nächte roth. — A b s c h r i f t von dem Tunesen Mardochai. 

2) Do. 184. 

172 Bl. 8^°, 15 Z. (17 X U; W^U X ß«^")- — Zu- 
stand: gut. — Papier: gelblich, glatt, stark. — Einband: 
hellbrauner Lederband mit Klappe. — Titel f. 1" und 2": 

Zweiter Band von 1001 Nacht; umfasst 
die 72. bis 171. (incl.). (= ed. Habicht I, 
363 bis II, 332.) 

Schrift: ziemlich gross, deutlich, vocallos, Euro- 
päische Hand. Die Ueberschrift der Nächte roth. — Ab- 
schrift c. 1800. 

9175. 

1) We. 701, 2, f. 32"— 112. 
Format etc. u. Schrift wie bei 1). — Die erste Seite 
fehlt und ist in grosser unschöner Schrift auf f. 32'' er- 
gänzt. — Titelüberschrift: 

Anfang: L*aS ^X^-Ij ^-^ i3 («^' ^^i -^^ 
j, ^jLi' &j( (Si\ ^i>jJ>L»-l ^ ^_ai«. |.i\äjj (_g.«ii* 

gJ! v\Jb ^ ij ^ «J, jL^t 

Anfang der 1001 Nacht, aber in etwas ab- 
gekürzter F'assung. — Bricht hier ab mit den 
Worten f. 112": ,./ ^^ u"l-üi v^^' ^^i k^is/i 

U-J-c ,Xs^ »>A>1.=- s-U.^. JU..^! .Ai2S»S., \Ji=»j Ä^"^' 

Dies Ende entspricht 1001 Nacht (ed. Bul.) 
I, 71". 

2) We. 663. 

100 Bl. 4'°, 15 Z. (22x16; 15 X U"^"). — Zustand: 
gut. — Papier: gelb, ziemlich stark und glatt. — Ein- 
band: Pappband mit Lederrücken. — Titel fehlt. 

Enthält Stücke aus 1001 Nacht und zwar 
in abgekürzter Fassung. 

Anfang f. 1": j»jJÖ ^ ^^Lr äJi ^\ äUI^ ^^Xs- 
w5 jjL.Lv ^;. ^J'uoJ j ^.l,\i yjJ! oJL«5 ^^\ 



No. 9175—9179. 



GROSSE ROMANE. 



151 



j^Jüt ^'lil ,jl^5 qL*-«-^ j:t'?«*=^'5 ßj^ >-^'^^' r*'' o'^5 

Zuerst der Anfang des Werkes bis zu Ende 
der Geschichte des Kaufmanns und des Kobolds 

Dann f 26''^fA_^i\jS*s> ^ f^\J^^ J^.«s* äjUCs* 
und f. 39'' ^J^X^J! «^SL» üjbC=>. Diese Geschichte 
ist aber nicht zu Ende; die Blätter 46 — 52 
sind leer gelassen. 

Darauf f. 53" ,JLt! M^ C5^^ '^*s>JI lXac iUiä 

und f. 82': v:>o^^l «-< oLx^J! iüLÄ> 

Schluss f. eQ*-: liSU^:^ ^ a5a*i=» jJl! Xi;^ 

lOLS» »Lj'i ^! r';^'i j^ ^ '^*^ u^'-^^i tiiUii uoi_j.i- 

Schrift: gross, rundlich, geläufig, Tocallos. — Ab- 
schrift C. "20/,g^5. 

9176. We. 1082. 

50B1. 8", 15Z. (Iß'Axll'M; 12— ISxT'/a— 8'/a'="'). 
Zustand: nicht sauber; lose im Deckel. 

Ein Stück aus 1001 Nacht. Auf dem Titel- 
blatt f. 1° steht, es sei der 13. Theil; dies ist 
dann in 20 verändert. Enthält die Geschichte: 

Anfang: -Lm^S ^^Tf*- '^^' l-^' ^5^^' '^'^ 
Schluss: ^^ «jtL^i^ »ww ^'1^^ s-yivuj »jjv./«^ 

Schrift: ziemlich gross, rundlich, etwas gedrängt. 
Bl. 3—8 fehlt. — Arabische Foliirung. 

9177. We. 701. 

I) f. 1-32°. 

197 Bl. 8^°, 16— 17Z. (I6V4XII; 14x91/2"''°). — 
Znstand: recht unsauber, auch fleckig, besonders am 
oberen Rande. — Papier: gelblich, ziemlich stark und 
glatt. — Einband: brauner Lederband. — Titel f. 1": 

»,Ji,yÄM*j\ ^r^j*i J^ [^ *-^^ 

Anfang f. P: fX=>\*, lu^ ^ (Jci jJJl^ Si 

^\j^\ iUjO^ i5 . . . qIojÜ (^lXs ^i ^\S &J! . . . 

^^j^J! o^ !^ qÜ", . . . j\^\ jjli'5 ^ j^Lj' Jc>, 

... »^ ^^T ^3 /ö i>^\ wjj Jö j^^j <^>5^' 

gJ5 äjU ^^.w^i v3 _j^3 jLi. ^^ «jJj j»«i ^^l(j 



Geschichte des jungen Kaufmanns 'AMär 
und der Zamorrod der Vorhangstickerin. 

Schluss f. 32»: j-.i:=>l_5 |.L*Jij u^Li-i ^Ji 
jty. ^jjOaJl (H^:*^^ o^ij, ^jjUIi A*J .>j.«35 ^Ui J^ 

sjjül *J j..^ ^ o*^"^ o!Jsl'! |.viL3' ^Lil ,_yÄ5=. 

Die Geschichte steht in 1001 Nacht (ed.Bul.) 
II, 180 ff. 

Schrift: ziemlich klein, gefällig, vocallos. — Abschrift 
im J. 1207 Ra^ab (1793) von (^=>;5LöJS j_^äL»ax! Jy^wJ! 



9178. Lbg.57. 

48 Bl. 8"°, 11 Z. (15',2 X lOVa; 11 X es/i"""). — Zu- 
stand: etwas unsauber, auch fleckig. — Papier: gelb, 
glatt, dick. — Einband: brauner^Lederbd. — Titel f. 1»: 

Jf 



^^ß 



LT-» 



»MaA 



Verfasser fehlt. 
Anfang f. 1": 

|.UiQli''Sjv_,J3.sr.w*jJL«>'i(j -LwöqIZ'^j JoJqI/jJ »'^ 

Liebes-Geschichte des Enes (Ins) elwugüd 

mit der Elward fi 'lakmäm (oder auch Elward 

'alä 'Ihudüd) in vierversigen Strophen ( ij*^) mit 

dem Grundreim auf 1!!., in vulgärer Sprache. 

Schluss f. 47": ^Ui: JliJ- !^\j (^Ic ^5 

Die Geschichte steht in 1001 Nacht (ed. 

Bulaq n, 265 — 286). 

Schrift: gross, ziemlich gut, vocalisirt. Der Text 
in rothen Strichen. Nach f. 4 fehlen 2 Bl. — Abschrift 
im J. 1192 Dö'lliigge (1779). 

F. 47'' u. 48^ einige Sentenzverse. 

9179. We. 702. 

18) f. 177-185. 

4'°, 23 Z. (Text: 15 X 973''°'). — Zustand: ziemlich 
gut, doch nicht ganz sauber, bes. auch Bl. 185 nicht; 
ausserdem der Text hier in der Mitte beschädigt. — 
Papier: gelb, ziemlich stark und glatt. — Titel f. 177": 

Anfang f. 177": ,jCi>lj xj^ ^I jJJi^ y'J 
.Ls^J! ^ y>Lj . . . qIojJ' ^'Xi J, ^^ &j! . . . 

Die Geschichte beginnt damit, dass ein 
wohlhabender Kaufmann in Bagdad, Namens 
Nur eddin der Goldschmiedssohn, mit seinem 
Sohne ein schönes gescheidtes Mädchen, das 
er OOji nennt, aufziehen und in den Wissen- 



152 



GROSSE ROMANE. 



No. 9179—9182. 



Schäften unterrichten lässt, in denen sie denn 
auch erstaunlich bewandert wird. Der Kauf- 
mann stirbt, der Sohn verarmt und in ihrer 
Noth schlägt sie demselben vor, sie um 100 000 
Dinare an Harun errasld zu verkaufen, voraus- 
gesetzt, dass er sie und ihr Wissen so hoch 
anschlage, etc. — Die Geschichte steht in 
1001 Nacht (ed. Bul.) II, 357. 

Schluss f. 185'': (^Jo ^^.^ ijoj^^ c>Ji*ä» 

^^y^p>^Ji^ ^y;r=^j L*^» i*^t-^'i (•-^^'■i' V^ k*^5 

Schrift: ziemlich gross, kräftig, vocallos. — Ab- 
schrift vom J. w"/i645. — Nach f. 180 fehlt etwas. 

9180. 

Dieselbe Geschichte in: 

1) We. 709, 1, f. 1— -28. 

60 Bl. 8'°, 13 Z. (16X11: IS'/a X 7Va<^"'). — Zu- 
stand: nicht ganz sauber, besonders zu Anfang. — 
Papier: gelb, stark, etwas glatt. — Einband: Pappband 
mit Lederrücken und Klappe. — Titel fehlt. 

Schrift: ziemlich gross, , kräftig, deutlich, vocal- 
los. — Abschrift im J. 1174 Gomädä II (1761), von 

F. 28" — 30 allerlei Mittel durch besondere 
Gebete; auch einige Gedichtstücke. 

2) Pet. 76, 3, f. 56 — 70. 

S''", c. 16 Z. (20',2Xl5; 16x11™). — Zustand: 
unsauber, wasserfleckig. — Papier: gelb, dick, ziemlich 
glatt. — Titel fehlt. 

Anfang — wol nur 1 Blatt — fehlt. 

Das Vorhandene beginnt : I gll t>; ^-i^^ S ^-a«^ 

-Ji Aj3":ii_5 tUxis, iUUJI, il^üaJi ^ 
imd schliesst f. 70": ^c**^ '^.^^ '-J S^ >^^ (^ 
'i^V (J^ ij^'^jf o' ''^■^ LS^^ ^Li ^>Li 

iJUJÜIj pL+xJ^ ^U 0.>jj iCAaä qX UiJu iJ^Jt \ö^^ 

Schrift: flüchtig und ziemlich schlecht, vocallos. — 
Abschrift etwa 1800. 

Pet. 76, 4: Türkisch. Die Sultane von 
1^3^ ^Uic (t™/i326) an bis auf ^L3> ^.J.^ ^^ S\y> 
t '""^/isgs- Ibr Name in rothen Kreisen, 4 auf 
jeder Seite; unter und auch neben denselben 
biographische Notizen. 

3) Lbg. 1036, 2, f. 4"— 13\ 
Schluss der Geschichte (der ööylV). 



9181. Do. 185. 
1) f. 1-50. 

56 Bl. 8", 15 Z. — Zustand: gut. — Papier: 
dünn, gelblich, glatt. — Einband: brauner Lederband 
mit Klappe. — Titel fehlt eigentlich, steht aber im 
Anfange als Ueberschrift. 



Anfang f 1": 



^r 



ML^J-f -iLjoa^Jf^ 



Diese Worte sind vielmehr als Ueberschrift 
zu betrachten: Geschichte des Seefahrers Essind- 
bäd und des Lastträgers Elhindbäd. 

Es ist die bekannte und interessante Er- 
zählung von den 7 Reisen und Abenteuern 
des Essindbäd. Der Lastträger hat dabei nichts 
weiter zu thun, als dass er die Geschichten 
anhört, und schliesslich der Ueberzeugung wird, 
dass jeuer für alle Mtthsale und Gefahren seinen 
jetzigen Wohlstand verdient habe: woraus ihm 
selbst denn auch eine bessere Lage zu Theil wird. 

Der eigentliche Anfang ist: q'lS' >J( l?**:; 

Schluss f. 50": iJuts-^ aJlc ^5 ü^3 joLäs 

gj( ^^i ^LI u\*^li (= ed. Bul. in, 3 ff.). 

Schrift: ziemlich gross und gut, gleichmässig, vocal- 
los. — Abschrift um 1800. 

9182. We. 17.30. 
I) f. 1-25. 

153 Bl. 8'°, 17 Z. (-21x15; 16' a X llVa'^"'). — Zu- 
stand: etwas unsauber und fleckig, besonders zu Anfang 
oben am Rande. — Papier: gelb, etwas grob, ziemlich 
stark u. glatt. — Einband: Pappbd mit Lederrückeu. — 
Titelüberschrift f. 1": 

'^5^! ■i^:Jj.\ '■i^i^::^ j^ ^J>i ^l^^lj 
Anfang f 1": U^ r/'ii''i ^=>5»^)^S jJJI^/j 

^\^^ ^LtJ-\ ^-^'jJSJ^ *J JLäj ^j ^*-i Jl oJ>-^ i^^' 
iJ! iAam qLXai &j j>U^ i}-^ ^U.=- i^j o! l> J.*=» o^ 

Die Reiseabenteuer des Sindbäd (er heisst 
hier immer ^^LjU.wJl), in 7 Erzählungen (2", 5", 
8% 13% 17", 20", 23"). Sie sind sehr abgekürzt. 

Schluss f. 25": qLiJ^^ i}.c f**j5 i^i ^Aju |*j 

Li-Ji |C^' ^'^ iJs^J ->-Lj ^U.Cj \JJ0 \M^t, il4^\ 

^JLfi jUji! jjÜLXiPj i5j-^^' o'^'^^**" ^^^'^^■*" er* 

'^^LaäJÜi, Ü^L^i ^^»"'äJLjS ^.ajÜLw!^ jL*<Jl5 ^Ud! 

Schrift: gross, rundlich, nachlässig, vocallos. Ueber- 
schriften (and Stichwörter) roth. — Abschrift c. 1800. 
F. 26 leer. 



No. 9183—9185. 



GROSSE ROMANE. 



153 



9183. Mq. 65. 

6) f. 194-218. 

8", 21 Z. (20'/2X 14» 2; 14'/2X9™). — Zustand: 
am unteren und am Seiten-Rande wasserfleckig. — Papier 
■etc. und Schrift wie bei 2). — Titel f. 194-'; 

A Ufa Uff f. 194": ,^-Ci^^ U^i Uci »IJl. S3 



wii-v 



»^Äj» 



CT^ c;'v o^ 



xXlx .J^w ,.^c 



J^J 00 






c i 

lu einer Gesellschaft lioi drm Hallfen 'Abd 
elmelik kommt eines Tages die Rede auf Salorao 
uud dass er eiust, auf die (iiuuou erzürut, sie 
iu Erzkrüwe hiueinsezaubert uud diese dauu 
versiegelt ius Meer geworfen habe ; und jener 
äussert den Wunsch , einige derselben — um 
ein Beispiel daran zu nehmen — zu sehen. 
Einer seiner Fürsten, Tälili ben soheil, meint, 
das lasse sich ermöglichen, er solle nur an 
seinen Statthalter in Elmagrib , den Fürsten 
Müsä ben uaQlr, dieserhalb schreiben. Dies 
geschieht; Tälib selbst hat den Brief zu über- 
bringeu, der Fürst Müsä lässt einen alten reise- j 
kundigen Mann, Namens 'Abd eppamad kommen, 
bespricht die Sache mit ihm und nach den 
gehörigen Vorbereitimgeu brechen sie alle auf. 
Das vorliegende Werk giebt nun einen Bericht 
über die Reise, die Abenteuer darauf ^worunter 
auch der Spiikgeist (o-h^^^) Namens J^^'^ \ 
eine Rolle spielt), die Ankimft bei der ver- 
zauberten Stadt von Erz und Schilderung der- 
selben und ihrer vielen Schätze, endlich wie 
sie auf dem Heimwege Bekanntschaft mit dem 
König der Neger machen und dieser sie auf 
einem kürzeren Wege die Rückkehr anzutreten 
veranlasst und sie endlich glücklich mit einigen 
versiegelten Krügen Salomos bei dem Hallfen 
Dann heisst es f. 218": f^S-JKi'\ Uis 



sondern enthalten nur einen Ausspruch des 
•O-^i -Ä*^ (Anfang: oui' y^^ ^-t ^^l o»-^^ 

Dieselbe Geschichte in 1001 Nacht (ed. 
Bul. IH 64 «.). — Vgl. auch No. 8947, 2. 

9184. Mf. 1300. 

7) f. 110-117. 

Format, Einband, Schrift wie bei 6). — Zu- 
stand: sehr wasserfleckit? u. am Rande stark ausgebessert. 

Dieselbe Geschichte. Titel f. 110". 
Anfang (nach dem Bism. und einem Theil 
des Titels) f. 110" 



^1 



..U 



Jy.c jjl •Ls-'iS älflill 



CjiO ij^r 



Oi' 



^ -yi |J>>A*J! 



Bricht ab f. 117" mit den Worten: 

kJL.>^. Ui*S . . . 



'^'.j ,J,£; ,.,U i^ 






F. 118 — 120 enthalten ein grösseres Stück 
eines theologischen Werkes , einige Gedicht- 
stücke, auch talismanische Quadrate und f. 120" 
den Anfang einer Abhandlung des (J>c Jj>.ä*.'I 

^^L^U.^ ^J J^^- ^ j-^-^' ^il' t "7l474 

(zuerst: ^1 «.^j li>-o J^I p^'S Jju> 15-xJ' •'^Ij' ->^-f^') 

9185. We. 700. 

63B1.S", C.19— 21Z. (21V4XI5; 17 — 18x11-13™). 
Zustand: lose im Deckel: schmutzig und fleckig. — 
Papier: gelb, stark, etwas glatt. — Einband: Papp- 
deckel mit Lederrücken und Klappe. — Titel fehlt eigent- 
lich, steht aber f. 1" in grosser unbeholfener Schrift: 



~'. f~>-l^ ..Äw.;^ XaoS 



und 



^S 



für 



J'=- 



wo aber statt ■^'u richtiger i.jL«.2j 
zu lesen ist. 

Anfang f. 1": f*i^i. ^y^ *^-^ '^^'i C5^^ 



^-.JI ^y.^ 



üLf 



.->> 



,j^j 



_».S iJÜS \jls JS 



anlangen. 






I . Y>^-i^ te>»w. J O 



\s\. SJ^J>^, Uiu.j 



^\ jj.. 



■i. .■dji 



CJ^^ 



Lj UÜ 






O- 



'>j>Üi 



a' 



o'ij^ a^' 



Das Weitere fehlt hier, also der eigentliche 
Abschluss dieser Erzählimg : wahrscheinlich 
nur 1/2 Seite oder doch nicht viel mehr. Denn 
die noch folgenden 7 Zeilen (in kleiner, sorg- 
fältiger Schrift) gehören nicht zu dem Werke, 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



Abenteuer des Goldschmiedes Hasan. Es 
sind ziemlich viel Gedichtstücke eingemischt. 
Sie beginnen damit, dass ein Ausländer, Namens 
^^^.=^1 *!_iJ (f 8"), sich sein Vertrauen gewinnt 
und ihm verspricht, ihn das Goldmachen aus 
gewöhnlichen Metallen zu lehren. Er zeigt ihm 
Proben seiner Geschicklichkeit darin, imd bei 
Gelegenheit der Unterweisung in dieser Kunst 
macht er ihn bewusstlos, packt ihn in einen 
Kasten und besteigt mit demselben ein Schifl" 
und segelt davon; etc. — Die Geschichte ist 
hier nicht zu Ende geführt; Hasan ist auf der 
Heimreise mit den Seinigen begriffen und trifft 

20 



154 



GROSSE ROMANE. 



No. 9185—9187. 



mit (j«,j^ftJl t\.«.c zusammen. Die letzten Worte 
hier sind f. 63'': e5^j;s»j; c^-woii» tXss viioi U! jLs 



Uf ^^J^Ji ^. 



Aus 1001 Nacht (ed. Bul. III, 422 fl'.). 

Schrift: ziemlich gross, flüchtig, nicht undeutlich, 
vocallos. Einige Blätter ergänzt. Nach f. 51 u. 56 fehlt 
etwas. — Abschrift c. '^"nss. 

9186. 

1) We. 702, 5, f. 23 — 38^ 

i^", 13 Z. (Text: löxS'/s'^"'). — Zustand: nicht 
recht sauber, auch fleckig. — Papier: gelb, stark, glatt. — 
Titel f. 23" (von ganz neuer Hand): 

Anfang fehlt, ist aber von derselben neuen 
Hand ergänzt, nämlich so f 23'': j*).t! *JJL SJ> 



^Ji r/^i >'"'•- *^' 



^yj J.y ^.jl/j 'xa*^' >-*^' 



Jt . . . ,__5*:3'« ^ j 

Geschichte des Fischers P>lholeife und des 
Halifen Harun. Beginnt damit, dass der Fischer 
im Tigris einen Allen im Netz fängt, der die 
Fische vom Netz verscheucht hat, und dass er 
hinterher noch einen hübschen Afi'en fangt, der 
dem jüdischen Wechsler Abu sa'ade gehört und 
dem er täglich 10 Dinare einbringt, etc. 
(Steht in 1001 Nacht, Bd IV S. 72 ff.) 
Schluss f. 38": ^x:'w^;c>!. S^i\ ^cj>, J-c 



>Xi,S j. !jJi; 'Sj \jO. 



jj 5 AP. s,äs Osju 






'».Xs-^ «Jü 



iA*.>-U OLc 



Schrift: ziemlich klein, gut, gleichmässig, vocallos. — 
Abschrift c. """/less. 

2) We. 734, 2, f. 89— 117\ 

4'°, 14— 16Z. (Text: ISxlU'"'). — Zustand: ziemlich 
gut. — Papier: weisslich, ziemlich stark, wenig glatt. 

Dieselbe Geschichte. T i t e 1 ü b e r s c h r i f t : 



oL^Aill ^J>.Az 



wozu das Wort iCoi zu ergänzen ist. 

Anfang f. 89": ^ ^^\J' sj^ fj^\ JÜai^ ^<=- 
Jc>-) iA.x.iiJt ,-i.,LP *^:^^^ i'T^V ij-c ^ijJu &.ajA^ 



^i ^ll\, ^Jl<?! 



Die Geschichte des Fischers Holeif ist hier 
sehr abweichend. Er hat kein Glück mit seinem 
Gewerbe; so giebt er es auf und wird Last- 
träger; auch da ohne Erfolg, tritt er bei einem 
Gärtner in Dienst u. s. w. 

Schluss f. 117»: Jl ^ Lf-^L--^' >^ y-^ 

—tj» 0!-jJli> ,^Jv>i wä>Jl^ ( c-' (^^^'^i ,_.v?3 •,j,..Ij3 io 

änJ! jL*aJ; wÄJ^i> |»^^y q1^ '-» 1^^; '^J^^^-» -^-^ ^' 

Schrift: gross, rundlich, gewandt, vocallos. — Ab- 
schrift C. '"0 1805. 



9187. We. 698. 



36 Bl. 8"", -21 Z. (-21 X 15; 17x8<:"). — Zustand: 
ziemlich gut, doch nicht überall ganz sauber. — Papier: 
gelb, stark, etwas glatt. — Einband: Pappbd mit Leder- 
rückon und Klappe. — Titelüberschrift f. 1": 






Anfang f. 1": *..^=-!i ^^<-r^*J *^^ ^'' le^^ 






>i ^x pJsJiJV ^_j,..: 






^^J o" ■- - 

^ . o ■■ y ^ ^ ^ 

Beginnt mit der Geburt des Nur eddlu; 
sein wohlhabender Vater, ein Kaufmann, war 
bis dahin ohne Kinder gewesen. Wegen un- 
gebührlichen Betragens gegen seinen Vater, dem 
er ein Auge ausgeschlagen hat, entflieht er, 
nimmt einen Beutel mit 1000 Dinaren heimlich 
mit, schifft sich nach Alexandrien ein, kauft 
dort alsbald eine fränkische schöne Sklavin 
um 1000 Dinare, die ihn durch ihre Kunst- 
fertigkeit im Gürtelmacheu ernährt , etc. — 
Schliesslich heirathet sie ihn ; die Reclamatiou 

c 

ihres Vaters, des Frankenkönigs, an den Hallfeu, 
ihm seine Tochter zurückzuschicken, wird alj- 
gelehnt, da sie zum Islam übergetreten ist, 
und sein Gesandter verliert seinen Kopf. 

Schluss f 36^ ^Uc. ^^\ j oy' Ni i-ii 
>.,>.> TT }iö i3 ^J (**^'j »iL-c.Xi &!*:> ^A ,»JjO 5A.IC 

Es sind viele Gedichtstücke eingeflochten. 
Dieselbe Geschichte in 1001 Nacht ed. Bul. 
IV 132 ff. 

Schrift: ziemlich gross, deutlich, gleichmässig, vo- 
callos, blass. Stichwörter roth. — Abschrift c. "^/ns-- 



Bi>s:>. .-iv'.'' 



,.> J^J 



Je 



F. 36"' enthält den Anfang eines J-=*3 (Ge- 
dichts) (o^^ ■~^^. ^ O"' ^) ^01^ derselben Hand. 



N... 9188. 



GROSSE ROMANE. 



155 



18. Sijar (sira) beni hilal. 

(Die K r i e g s z ü g e der B e u ü h i 1 ä 1.) 

9188. We. 748 — 753. 

We. 748: 30 Bl. 8'°, c. 13 Z. (21'2Xl6',4: 17 x 
9 — ll'o'^'"). — Zustand: nicht ganz fest im Einband; 
nicht ganz sanher. — Papier: gelb, stark, etwas glatt. — 
Einband: Pappband mit Lederrücken. — Titel auf dem 
ungezählten Vorblatt oben : 






i."i' 



A*j u 



Au taug f. r 



0=^-5^' 



J-»=- O"' 



<3- 



>^L' 









Cf- rr^ ^'. 






a* 









r-H 



■^:^5 



^^i ^..1 



A. 



\.y 






-i o'^r' 



As 



i'tiJI. 



SX^Ki , ><>4»'>V 



■t JSj^tJt 



"^ r 



i>i. ^^lyuJi 



t> o^J V 



is..Jl iüiiS ,« ! « i«'!» *J.*Ji J>Lä*j («s.'il äaJlsS ^^*« Ac 

Diese weitausliolende und vielverschlungene 
Geschichte behandelt den Kampf isnuielitischer 
Stämme mit jemenischeu, den Untergang einiger 
Köuigsfamilieu uud den eudlicheu Sieg jener, 
lu uralter Zeit, da die Menschen noch 1000 
Jahre, auch mehr oder weniger, alt wurden, 
herrschten 2 Könige, Rebi'a, von den Benü 
qais, uud sein rechter Bruder Morra. Jener 
war der Oherkönig uud 400 Jahre alt, dieser 
der Uuterköuig uud 300 Jahre alt; ihre Residenz 
war in Syrien. Rebi'a hatte 4 eheliche Söhne, 
nämlich Nizfir, genannt Koleib, Sälim ezzir 
(.jj'), beigenaunt Abu leilä elmohalhel, 'Adl 
uud Dorei'ät (oatj,J>); ferner eine Tochter Asmä, 
geuannt ^Lmd. Morra hatte 3 eheliche Söhne, 
fj^iJH^^, ,»L».P, Qulii..««. und eine Tochter iJiA).:^S. 
Sie sind überaus mächtig und herrschen über 
die 7 Klimate der Welt. Auf Vorschlag des 
Morra werden Dibfi' uud Homäui mit einander 
verheirathet und die spätere Verheirathung der 
Elgalile mit Koleib besprochen. Nuu herrscht 
zu jeuer Zeit in Eljemen ein Tobba', Namens 
^j.*Aji ^^'i ^L.w..>, ebenfalls einer von den 
mächtigsten Herrschern: seine Macht erstreckt 
sich aber über die Meere und Inseln. Eines 
Tages fragt er seinen Wezir, Namens 



L5- 



o" 






1 .•»Ai>5 



ob eiu anderer König wol ebenso mächtig sei, 
wie er. Dieser erwidert, allerdings sei Rebi'a 
noch mächtiger. So wird denn ein Kriegszug 
gegen ihn beschlossen, die ehere Trommel ge- 
rührt, 2000 Schiffe bereit gestellt und 10 Sultane 
mit je 100 000 Soldaten stellen sich ein. Der 
Tobba' überträgt für die Zeit seiner Abwesenheit 
die Regierung an König _>-o^^l und das Heer 
fährt ab uud landet. Rechts und links schwenken 
je 5 Sultane ab uud eroberu die vor ihnen 
liegenden Länder; der Tobba' selbst fällt in 
Syrien ein, ohne dass Rebi'a und Morra, die 
gemüthlich im Wädi ^.^jMJtJ'il sich die Zeit ver- 
treiben, eine Ahnung davon haben, ihr Statt- 
halter Zeid aber huldigt dem Tobba', liefert 
ihm Schätze aus, auch die Grossen huldigen, 
Rebi'a, der sich weigert imd eine stolze Antwort 
giebt, wird an seinem Schloss aufgehäugt, 
Morra erbittet und erhält Verzeihung, uud die 
Benü qais werden nach den 4 Himmelsgegenden 
zerstreut, Morra inuss mit den Seinigen nach 
Ba'lbek ziehen. Nun werden die 4 Brüder 
der Frau des Rebi'a die Rathgeber des Tobba' 
und er herrscht 30 Jahre in Wohlstand uud 
Ruhe. Aber seine Neigung zu jungfräulichem 
Umgang ist ausserordentlich stark und da er 
die Abwechslung liebt, wird es allmälig schwer, 
den Bedarf zu decken. Er pflegt zu dem 
Zwecke Leute im ganzen Lande herumzu- 
schickeu und so kommt auch Zeid heimlich zu 
den Benü qais. Dort soll grade die Hochzeit 
zwischen Koleib und Elgalile gefeiert werden; 
schnell hinterbringt er dies dem Tobba', dessen 
Begier durch die vortheilhafte Schilderung rege 
gemacht ist, und der sofort an Morra einen 
Brief abschickt durch deu Wezir , ^^j Jl ..LiaJ, 
dass er die Eloralile zu ihm briucren soll. Morra 
ist rathlos und weiss keinen Ausweo- als zu 
gehorchen; Koleib fasst im Stillen einen Plan, 
lässt die Hinreise geschehen uud begiebt sich 
zu dem frommeu alten Einsiedler No'män, der 
ihm für künftige schwere Zeit eine besondere 
Hülfe versprochen hat. Dieser übergiebt ihm 
ein mit allerlei Kräften gefeites Schwert, ertheilt 
ihm auch besondere Rathschläge, uud so ge- 
lingt es ihm, mit List den Tobba' zu über- 
wältigen und zu erschlagen, seine sämmtlichen 
Anhänger zu tödten und sich der Herrschaft 
zu bemächtigen. Er heirathet die Elgalile, 
die ihm 7 Töchter, aber keinen Sohn, gebiert. — 
Der erschlagene Tobba' hat eine Schwester, 
Namens So'äd, im Gebrauch der Waffen überaus 

-20* 



156 



GROSSE ROMANE. 



No. 9188. 



erfahren; sie hat zur Bediuguug ihrer Ver- 
heirathung gemacht, dass der Bewerber sie im 
Zweikampf besiege. Dies gelingt einem Manne 
aus Eljemen, Namens Sa'd, und sie zieht mit 
ihm. Nun kommt eines Tages zu ihr ein dem 
Bhitbade entronnener Sklave des Tobba', ihres 
Bruders, erzählt dessen Untergang und reizt 
sie zur Rache dafür auf: sie beschliesst, durch 
List den Koleib aus der Welt zu schaffen und 
sich dazu des Elgassäs (Sohn des Morra) zu 
bedieuen. — Eines Tages ist diesem sehr be- 
klommen zu Muth; er versammelt seine An- 
gehörigen , darunter auch sein Bruder Soltäu, 
und beschliesst, durch das Ramal-Spiel die Zu- 
kunft zu befragen. Soltau , in dieser Kunst 
bewandert, setzt die Punkte kreuz und queer 
lind giebt schliesslich als Resultat an: dass 
Gessäs seinen Bruder Koleib durch List tödten 
und dass alsdann Sälim ezzlr auftreten , ilin 
rächen und sie alle nebst ihren Weibern er- 
schlagen werde. Darauf schlägt Einer vor, 
diesen lieber sofort todtzuschlagen, um dereinst 
nichts von ihm befürchten zu inüsseu ; aber 
Soltäu hindert es mit den Worten, dass der 
Schicksalsbeschluss sich doch nicht umgehen 
lasse. Alsdann begeben sie sich zu Elgallle 
und stellen ihr vor, was von Ezzlr zu befürchten 
sei; sie übernimmt es, ihn durch List zu be- 
seitigen. Darauf stellt sie sich, als habe er 
ihr Gewalt anthun wollen; Koleib prügelt ihn 
elendiglich durch und degradirt ihn zum Kameel- 
hüter; aber damit hat sie nicht genug, sondern 
giebt vor, er zettele unter dem Volke Ver- 
schwörung an, und darüber ausser sich will 
Koleib ihn mit dem Schwerte tödten, aber die 
Hand versagt ihren Dienst. Da schlägt die 
Frau vor, dass er ihn .aufs Pferd nehme, in 
das Löweuthal reite, dort lasse und dann selbst 
schnell zurückreite; dies geschieht, aber ein 
Löwe springt auf Koleib los und hätte ihn 
zerfleischt, wenn nicht Ezzlr denselben getödtet 
hätte, u. s. w. Auf die weiteren Schicksale 
uud Abenteuer des Ezzlr können wir hier nicht 
eingehen; sie endigen, entsprechend der Vor- 
aussaguug durch das Ramal-Spiel, mit dem 
Untergang der meisten Angehörigen Morra's und 
dem Siege Ezzirs über alle Feinde und Fährlich- 
keiten. In dem letzten Kampfe hat ihm Koleibs 
Sohn, Elgarw (..^1), aufs Tapferste geholfen; 
diesem überträgt er, selbst verzichtend, die 
Herrschaft über das ganze Reich, die Vasallen 
huldigen ihm und Ruhe kehrt zurück. Dem 



Ezzir aber war der Panzer, den er angelegt 
hatte mit dem Schwüre , ihn nicht abzulegen, 
bis er den Tod seines Bruders Koleib gerächt 
halben werde, mit dem Fleisch verwachsen, so 
dass er ihn nicht wieder abziehen konnte. 
Achtzehn Jahre hatte der Rachekrieg gedauert. 
Die Erzählung wird in kurzen Pausen stets 
unterbrochen durch ein Gedicht , meistens von 
längerem Umfang, welches, das Erzählte zu- 

\ sammenfasseud, demjeuigeu in den Mund gelegt 
wird, von dem so eben die Rede gewesen ist. 
Sie fangen alle mit den Worten an : Es spricht 
der u. der und endigen mit einem Segensspruch 
auf Mohammed. Mit solchem Segensspruch 

j schliesst auch immer das Prosastück uumittel- 

i bar, bevor das Gedicht beginnt. Gedichte wie 
die Prosastücken sind in vulgärer Sprache; von 
dem Metrum der alten Gedichte ist hier in 
ihrer reinen Durchführung nicht die Rede, ob- 

j gleich sie deunoch in verstümmelter uud roher 
Weise denselben zu Grunde liegen. — Der Held 
der Erzählung, Ezzlr, tritt erst in der Mitte 
des -2. Bandes, We. 749, f. 14" auf. 

Schrift: gross, dick, rundlich, vocallos, flüchtig und 
schwierig. — Abschrift c. '"",1834. 

We. 749: 21 Bl. 4'°, 13—21 Z. (22 X IG: c. 17— 20''^ 
Xll — IS*""). — Zustand: nicht frei von Flecken. — 
Papier und Einband wie bei T4S. — Schrift: dieselbe, 
aber etwas gedrängter. 

Unmittelbare Fortsetzung. Anfang: w^^.i;! 



Schluss: 






OJ-^'"j 






i.f^" fi'-'^*- 



'j -' 



Jas 



.j;<i A..LAX aj^i 

We. 750: 57 61.4'°, 13 Z. (22isXie: 16' «x 1 1"="). — 
Zustand: ziemlich gut, aber nicht ganz frei von Flecken; 
einige Blätter lose. — Papier: gelb, stark, wenig glatt. — 
Einband: Pappbd mit Kattunrücken. — Schrift: scheint 
im Grunde dieselbe Hand zu sein, wie in We. 749, aber 
etwas sorgfältiger, 

Schliesst sich f. 1 ", Zeile 5 an den Schluss 

von We. 749 an. Nach f. 14 eine Lücke von 

etwa 7 — 8 Bl. (= We. 823, f. 12% Z. 2 bis 

f. 15%Z. 9); dann folgt f. 25 — 4fi. 15 — 24. 

48 — 57\ Bl. 47 leer. 

We. 751: 5GB1. 4'», c. 15— 16Z. (23x16: IG^o-lSij 
X 12— 12' •/"■). — Zustand: fast lose im Einband: 
schmutzig und an der Ecke oben stark ölfleckig. F. 56 
oben die Textecke aljgerissen. — Papier: gelb, stark, 
wenig glatt. — Einband: schlechter Pappband mit Zeug- 
rücken. — Schrift: dieselbe Hand, gross und flüchtig. 

Unmittelbare Fortsetzung von We. 750. 



Anfang (Wafir): 



»J-s-i e5-?;>> er-* 



W 



»s:i 



:';^*J 3- Pr<^^. o'j'^ -^-i^i 



Schluss: >_i., 



\jXc. 






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L«i":;L. 



No. 9188— 9190. 



GROSSE ROMANE. 



157 



We.752:44ßl. 4'",c.l5-17Z. (22xl5>;3: 16' iXlO"-"). 
Zustand: in der oberen Hälfte fettfleckis. besonders zu 
Anfang, überliaupt nicht recht sauber. — Papier: gelb, 
stark, wenig glatt. — Einband: Pappband mit Leder- 
rücken u. Klappe. 

Unmittelbare Fortsetzung von We. 751 (s.bei 

We. 871). Schluss f.44'': ^\.i^ Nj.i>^JUU_,S. 

',., »*>.-i: ^^^l\ J*j Jj &5i..i;.j .jJ' ä*c bli- NscS.ji 

Schrift: ziemlich gross, im Ganzen gleichmässig, 
vooallos. — Abschrift o. '^nss. 

We. 753: .i9 Bl. 4", 16—19 Z. (21'/2X 16: 16' 2-I8 
X 11 — 12'^°'). — Zustand: meistens lose Lagen; zu An- 
fang fleckig, im Ganzen nicht recht sauber. — Papier: 
gflb, ziemlich dünn, etwas glatt. Gegen Ende einige 
Blätter roth. — Einband: schadhafter Pappdeckel mit 
Lederrücken. 

Unmittelbare Fortsetzung von We. 752, 
obgleich ein Hinweis darauf fehlt. A u fa n g f. P : 



Das erste Buch geht bis f. lö**; das 2. be- 
ginnt f. 18' und der Titel dazu auf f. 17»; 
f. 23° ist die untere Hälfte und f. 23'' ganz 
leer geblieben, aber am Text fehlt nichts. 

Schluss f. SS*": 5-(Ji 5Ä5> ;^ ,<♦/„! ^.m 



./i:L*Ji \Sjk 






^;i ^y.^,l\ (cf. We. 826, f. 2% Z. 8). 

F. 23'' ist ganz auf f. 27" ff. wiederholt; f. 24— 27 sind 
also leer gelassen, ohne dass etwas im Text fehlt. 

Schluss f.59": .i5>US J <S^'. >^,w.j •J i \J J^as 



\Ui5 



\_AJ'. 






\^ilx/0 



r^^' c^-' 



jj^»_^ --"■'; w*^Ci \_Jlj'. (_5_?*" \^' 
w5..i.i'. J^i^'. *'j^i-'. Ax.«:i nJ >_ 

Damit ist dies Werk zu Ende. 
Schrift: ungleich, meistens gros,-;, rundlich, vocallos, 
flüchtig. — Abschrift 0. '"»/nss. 

9189. We. 822 — 826. 

We. 822: 39 Bl. 4«% c. 19—26 Z. (22i/iX 16: 0. 19-20 
X 14'"^'. — Zustand: lose Blätter; unsauber, auch 
fleckig. — Papier: gelb, ziemlich stark, wenig glatt. — 
Einband: Pappdeckel mit Lederrüeken. — Titel auf dem 
ungezählten Vorblatt: ,.,L«»,> ÄS.*/iXJi ^'^o .y) J.b' i_)LÄi 



Schrift: gross, kräftig, etwas rundlich, zum Theil 
gedrängt, vocallos. — Abschrift c. '-""1705. 

We. 823: 35 Bl. Format etc. u. Schrift wie bei 822. 

Unmittelbare Fortsetzung. Anfang: Jx^^äs 

'^\ ..Ji-Ji jJL. — Schluss f. 35 (unten am 
Rücken etwas beschädigt): (_cr,^i ^9\ (iVsAi_...ij J.^ 
'*..jjL ^_=^>.-^*~ L j.-wa: J-jÜ f\.xA e^) -.- ,jr,»-i» ^■r'^'^ ^ 

We. 824: 43 Bl. F ormat etc. u. Schrift wie bei 822. 

Unmittelbare Fortsetzung (vgl. We. 750, 
f. 52% 8). Schluss f. 43^ .slsc ^i, ^^.xi j.s 

C 
We. 825: 40 Bl. Format etc. u. Schrift wie bei 822. 
In der unteren Hälfte sehr fleckig. 

Fast unmittelbare Fortsetzung. F. 1°, 1 

entspricht We. 824, f. 43'', Zeile 5 von unten. 

Schluss f. 40»: 



_<.<i,j iS^l ,LÄi-'' A<.i>l 



1,,U Oi..Ia30»'' to^^ A« 



Es ist der 1 . Band der .Jiil 



j_^.j 3.^ |.\J JJ _.#. 



.^x^jl 



und zugleich der Anfang des ganzen Cyclus 
von Geschichten der Benü hiläl. Die Wort- 
fassung entspricht nicht überall derjenigen des 
Exemplars We. 748 — 753, noch auch derjenigen 
von We. 867 — 872. Die Gedichte sind so 
ziemlich dieselben, wenngleich auch sie nicht 
immer von gleicher Länge. 

Anfang f. 1": 'J^'k'.\ ^^\ ^^ÄiS xU 0^>-\ 



) — — -■ t^- 
Es ist hier in ein kurzes Gedicht zusammen- 
gezogen, was We.752, f. 42'' u. 43'' in 2 etwas 
längeren, die ausserdem zwei verschiedenen Per- 
sonen in den Mund gelegt werden, enthalten ist. 

We. 826; 49 Bl. Format etc. u. Schrift wie bei 822. 
F. 23 im Te.xt unten beschädigt. 

Unmittelbare Fortsetzung. Anfang f. 2": 

jSlL\ ^> ^\ ^C '^-~\>' C^^=^'. |.-i-}Ci .^A _j.C.i L*i.S JtS 

^nJI^^ILJI — Am Schluss fehlt 1 Bl. (=We.7ö3, 
f. 57", Z. 1 bis 59' Ende). Das Vorhandene 



9190. We. 867 — 871. 

We. 867: 51 HL 4'°, c. 14— 15 Z. (2234X16; 15—16 
X 11 — 12''"'). — Zustand: zum Theil lose Blätter, sonst 
ziemlich gut. — Papier; gelb, stark, etwas glatt. — 
Einband: Pappband mit Lederrücken. — Titel fehlt; 
doch steht auf der Vorderseite des Deckels; 



schliesst 


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w«.jü^i' ,Ac >.S».wö .-r^» w*J.iJS V_J.Ll.ll ^^'» \^>^Ji 

JL^-Jt vAj,L>S !tÄ>l_j^ j. jLxxivJS Ljj _»jjk,i='o i^ÄJ5 



o- ^^5^' 



Es ist der erste Band desselben Werkes 
(-'.'■' ^-~ -'■a)^ ».*—). Anfang fast wörtlich so 
wie bei We. 822 angegeben ist. Schluss f. 51'': 

jj J l'S. XE 

Schrift: gross, weit, rundlich, kräftig, vocallos. — 
Abschrift im J. '^«s/is^g von ^»JijiJl^,,*«^»- (VV^e.868, 38'') 



o- 



i. ._* ,X^i ,Lo tiXjö tXÄ«! 



wo tjLJlc -siJl 5L>. ..yXJ^ jJlIl (JlC ,t. 



158 



GROSSE ROMANE. 



No. 919Ü. 9191. 



We. 868: .S8BI. Format etc. u. Schrift wie bei 867. 
Unmittelbare Fortsetzung. Anfang: ^^Ai 



\Xi.S. LJ! — .s^b' sl JLj ^Ä.Ä.5..C .,j5 






o^' o^ r 



tj Jls 



(-?— C" 



JC^MV-J S^^J<.StJ J> 



JuVS ^_^jU 



Schluss f. 38": 

(= We. 749, f. 2P.) 

We. 869: 11 Bl. 4'", IG — 19Z. (22' iXlG: 17x11' s"^"'). 
Zustand: zieml. gut, doch nicht ohne Flecken. — Papier: 
gelb, stark, wenig glatt. — Einband: Pappband mit 
Lederrücken. — Titel f. 1": 

JX?, -AJ .,/5|.l*Äj' Ac>_*>.K L<aLi1.«, NaXaXvI l<*jS\UI »A^ 

Es ist eine fast umnittelhare Fortsetzung 
von 867; sie beginnt etwas vor dem Schluss, 
nämlich 867, 5P oben, wo aber die Wortfassung 
nicht dieselbe ist wie hier; genauer entspricht 
We. 749. f. 5", Z. 1 1 . — Das Gedicht f. 2» — 8" 
ist hier (869) viel länger als in den anderen 
Handschriften: es handelt ausführlich über die 
Znkunftsereiguisse der Stämme. 

Schluss f. 11": -y^-i LiJ 









r. 



. ai^>L<"5i -./O «.aäIlj .,li L* ^A*2» _Lia 



«!>,- 



(= We. 749, f 8".) 

Schrift: dieselbe wie\Ve.751. Abschrift imJ.'-^'/ie45. 

We.87l: 34 81. 4'°, c.l7-20Z.(22xl6; 17VaXl2',3'^"'). 
Zustand: lose Lagen und Blätter; die obere Hälfte sehr 
oft ölfleckig, im Ganzen unsauber. — Papier: gelb, stark, 
wenig glatt. — Einband: Pappdeckel mit Lederrücken. — 
Titel f. 1": -^ Jl ..^ , rAAili-! 

- Schluss: 



Anfang f. "i": 









OJ 



«.JLaaw.J* ..A.J i^. 



Dieser Theil entspricht ganz genau dem 
We. 752 und gehört seiner Schrift nach eigent- 
lich zu dem Exemplar 749 ff. 

We. 870: 32 Bl. 4'°. lii-20Z. (22i/sXl6: 17x11-^™ . 
Zustand: ziemlich gut. — Papier: gelb, stark, wenig 
glatt. — Einband: Pappbd mit Lederrücken. — Titel f.l': 



Anfang f. 1": 



,ä.r>;«.( >.*J. i^}';^' i3i-s 



i\A/5 \Jl^ ^J.ali^. ,..' 0>U ^IaSj ,Jo —aaIj s.i\ ^L*A-i 



^♦-=■^ 



■A/3 jcAÄ 



aaIi LJ h.\ J.ai JL^.J 



IPlji üktlcl. N^AÜil |.j.J _-< LaJAJI xäJli" ji._^J ../O LfJ 



■iy.iUXi L.w.Jl: oAac uo o^ iklkss, ^AjuCÄii ^> ^a5.j'I , i«aj 
v_as^J1 LiaJ ».».^.JL/o .j k«.c-.5 yj.c L jJ-Ua.!' ,..L~.s> Jü9 



L5^' CT- 



,JÜ. 



^Ic. ~Xi .\*,\ä:-. 



"V' o^*' c^'' i^-*-*^ ^ J,*^' 



\A2J ^=.^A^ ^^ ^^l5\ 



Schluss des Gedichts f. 32": 

L «.ix. ' . 



w«.Uaj! (c^«'» 



,j.Alaii 'Äw j_^'«"i' ci^l;i 



Das dem Gedichte zu Grunde liegende 
Metrum, das allerdings in den 2 ersten Versen 
gar nicht erkennbar ist, ist Motaqärib. Der 
1. Vers ist in We. 894, 1 verbessert; im 2. ist 
:v-iJs . . . q'^ A j, , dann J.?^ zu lesen ; im letzten 
Halbverse iiA»-A«.. Es ist etwa 7 60 Verse lang 
und behandelt die geschichtlichen Ereignisse 
vou Anfang au bis zu Ende der Welt, giebt 
zuletzt eine Aufzählung der Türkischen Sultane 
und der Hauptvorgänge ihrer Regierung und 
knüpft daran eine Anweisung, wie aus den 
Buchstaben die Zukunft ersehen werden könne. 
Der Mehdl wird nach f. 30' auftreten im Jahre 
i2^*/i857, dann kommt Christus und bleibt 
40 Jahre. Das Vorbild zu diesem Gedichte 
ist das Gedicht in We. 869, f 2" fl'. 

Darauf folgt noch eine halbe Seite Prosa, 
auf welcher erzählt wird, dass Koleib, der das 
Ganze angehört hat, erklärt, er habe nichts 
davon verstanden und dem Tobba' den Kopf 
abhaut, seine Anhänger tödtet und das Gedicht 
in eiucu Kasten legt und im Schatz verwahrt. 
Als in späterer Zeit, nach Ermordung des 
Koleil) durch Gessäs und Tödtime des Letzteren 
durch Elgarw, dieser, der Sohn des Koleib, 
zur Herrschaft gelangt, findet er mit seinem 
Oheim Ezzlr eines Tages dasselbe im Schatz auf, 
lesen es und legen es wieder an seinen Platz. 

Schluss f. 32°: JsAjii^AJ _iiJI ».♦£, ^9 \.i>:i 

^i\ L.0 lA*. ' UJi,<*- , Jl ».S'.OiLe'. _aaU . -i^jLS 

c '-■ \J - 

DieselbeHand wie inWe.751. Abschrift im J.'^^'/i845. 
We. 872 gehört nicht zu diesem Werk. 

9191. We. 894. 
1) f. 1-20. 

31 Bl. S'", 17— 20 Z. (20x141/2: 15' 2 — IG' 2X12'^™). 
Zustand: nicht recht sauber: die unteren Ecken f. 15. Ifi 
beschädigt uud ausgebessert. — Papier: gelblich, ziemlicli 
stark, wenig glatt. — Einband: Pappbaod mit Leder- 
rücken. — Titel f. 1': 



Anfang f. 1" (Motaqärib): 



■■:>} ■ 



LS-' 



Es ist das bei We. 870 besprochene Gedicht. 

Schluss desselben so wie dort angegeben ist. 

Schrift: ziemlich gross, rundlich, flüchtig, vocallos. — 
Abschrift c. i-"o.is4i. 



No. 9192. 



GROSSE ROMANE. 



159 



9192. We. 754. 

37 Bl. 4'", 13 Z. (•221/4 X 16; I6V2 x 10 (l-i)"-"'). — 
Zustand: nicht ganz sauber, auch fleckig, besonders 
f. 8 — 10. — Papier: yelblsch, etwas stark u. glatt. — Ein- 
band; Pappband mit Lederrücken. — Titelüberschrift: 



Anfang f. 1*: ^L 



ü 






Ljiwc. ^y^U^i^ ^5^ ^ÄJi ^Af^ic L*-^r^3 (•■t-^^; L*-'^^*^ 

Nachdem Gessäs erschlagen, seine Schätze 
geplüudert, seine Anhänger theils getödtet theils 
unterworfen sind , giebt Ezzir die Schätze des 
Koleib und Rebl'a an Elgarw und macht diesen 
zum Beherrscher aller Araber. Von der Toch- 
ter des Emir ^^'.v' bekommt er 2 Söhne, den 
Taglib und den Mälik. Als dieselben erwachsen, 
verschaflFt er ihnen zu Frauen zwei Schwestern, 
Töchter des Statthalters (^i .^) im Lande Hamät 
(5.»> S%i jl), des ti'i*, welcher dafür aber die 
Schwester des Elgarw, Namens -vä.»^.", zur 
Frau ausbediugt für seinen Sohn j^Ux. Nach 
1 5 jähriger kinderloser Ehe besuchen jene Beiden 
ihren Schwiegervater, der aber nebst seinem 
Sohn alsbald das Zeitliche segnet; worauf dena 
die Frau des Letzteren zu ihrem Bruder Elgarw 
zurückkehrt. Nun sind beide Brüder die Ver- 
walter von Hamät und werden endlich, nach 
besonders inbrünstigem Gebet, an demselben 
Tage mit Kindern beschenkt, Mälik mit einer 
Tochter und Taglib mit einem Sohn : dieser 
erhält den Namen , v..")!, jene wird " ~' genannt 
und zugleich wird verabredet, dass sie dereinst 
sich heirathen sollen. Ihr Vater Elgarw, von 
dem Ereigniss benachrichtigt, kommt erfi'eut 
zum Besuch; im 2. Monat seiner Anwesenheit 
daselbst stirbt sein Sohn Taglib, er aber kehrt 
heim, nachdem er seinem Sohne Mälik noch 
väterliche Ermahnungen ertheilt hat. Die Kinder 
wachsen heran , der Knabe zu einem tapferen 
Reitersmann, das Mädchen zu einer blühenden 
vielbegehrten Jungfrau. Beide lieben sich und 
schon will Mälik sich der Freude darüber hin- 
geben und durch ihre Verheirathuug den son- 
stigen Bewerbungen ein Ende machen, als eine 
Reiterschaar von 500 Mann heransprengt, die den 
Wezir wJL-^^i des Königs ^A^^i r.ji y --j ^\jAa*2j'1, 
des Vetters des Königs ,<-1^.j, begleitet, welcher 
die Mejja für seinen Herrn zur Frau begehrt. 



Wegen der bevorstehenden Verheirathuug der 
Mejja mit Elaus wird die Bewerbung abgelehnt; 
in Zorn reitet ^^,J.X^1\, ohne Begleitimg, au 
den Aufenthaltsort des Mälik, trifft zufällig alle 
Männer abwesend und nur Frauen und Kinder 
daheim, gewinnt als dürftiger Gast Zutritt und 
entführt die sich sträu Inende Mejja schnell auf 
seinem Ross, während sie weint und die Frauen 
ihr nachschreien, zu den Seiuigen. Dort werden 
ihr Fesseln an den Fuss gelegt, damit sie nicht 
entlaufe, der König aber rühmt sich, die Ihrigen 
erschlagen zu haben und so in ihren Besitz 
gekommen zu sein. Sie schilt ihn vor den 
Seinigen einen Lügner, er will sie dafür tödten, 
unterlägst es auf Dazwischenkunft des Wezlrs 
imd der Fürsten, übergiebt sie aber zu strengster 
Behandlung der Frau des Scharfrichters, die 
Ki^-^/c heisst, die sie aber alsbald mit Wohlwollen 
behandelt und vor Züchtigung bewahrt. — Als 
die Männer Abends zurückkehren und die Ent- 
führung der Mejja vernehmen, gerathen sie in 
tiefe Bekümmerniss ; Elaus fasst sich am folgen- 
den Tage und beschliesst, da Niemand über 
den Entführer das Geringste auszusagen weiss, 
denselben aufzusuchen und lehnt jede Begleitimo- 
ab. Er macht sie schliesslich ausfindiff, besiegt 
im Zweikampf den König und tödtet ihn, feiert 
sein Wiedersehen mit Mejja, kehrt mit ihr heim, 
nimmt unterwegs eine 2. Mejja, Schwester des 
Qäfl, mit sich, heirathet beide und nimmt 
schliesslich ein fröhliches Ende. — Allmälig ist 
Ezzlr ungefähr 500 Jahre alt und stumpf ge- 
worden und kindisch; auf seinen Wunsch lässt 
ihn Elgarw im Lande mit Bedienung umher- 
reisen; bei dieser Rundreise wird er in Aegypten 
von den Dienern, die ihn begleiten, ermordet. 
Ihre Berathung in Bezug darauf hat er gehört; 
er bittet sie, seinen Hinterbliebenen seinen Tod 
zu melden und einen Vers zu bestellen, den er 
ihnen mehrmals vorsagt und so einprägt: 



»iLil 



-P'^ 






iiaA/o 



id\ 



o a- 

Darauf öffnen sie ihm die Adern , begraben 
ihn, kehren heim und melden den Tod und den 
Spruch. Elgarw weiss ihn nicht zu deuten; 
seine Schwester Eljemäme aber erkennt darin 
Halbverse, an deren jedem der 2. fehlt, aus 
denen ersichtlich ist, dass er von Sklaven um- 
gebracht worden. In Folge dessen werden die 
Diener in Verhör genommen , gestehen und 
erleiden den Tod. 

Schluss f. 37^: J.^lXil iÄs> Li^u.<S U«,-- UU 



160 



GROSSE ROMANE. 



No. 9192. 9193. 



i3.*äj \ii: \jh.s jfciji ..S'\ i_i.c Uli ^f:i'^ (J>c i}^'^ 

l«.J (ji^^C i-^i;i-J lA^*=» -Jri' '^♦C ;''J lÄ^'. t\ÄA*J5 

Schrift: gross, weit, rundlich, flüchtig, vocallos. 
Stichwörter meistens roth. — Abschrift im j. •''^/leu. 
Bl. 5 und 34'' leer, aber es fehlt kein Text. 

9193. We.827. 

39 61.4"", 15-18Z. (22VsXl6; 18— 19xl2Va— 13'="'). 
Zustand: ziemlich lose Lagen u. Blätter; unsauber, auch 
fleckig. — Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — Ein- 
band: Pappband mit Ledorrücken. — Titel: 



i_Ji.i 



O^ o> 



.."si i_juy \j>j> 



= We. 754. Anfang im Ganzen ebenso; 
voraufgeht: Ju^\ lj. ijvX»-^ ^\S Lj (^»'^1 j^ 

Der Schluss steht f. 34" iilt. und 35% 1. 2 
der Sache nach ebenso wie dort, die Wortfassung 
weicht etwas ab. 

Dann aber kommt hier noch ein Zusatz. 
Danach stirbt Mälik nach 2 Monaten und Elaus, 
deu er auf Rath der Eljemäme hat kommen 
lat-seu, bleibt au dessen Stelle in Syrien. Sein 
erster Sohn von Mejja hiess 'Auiir, dieser 
heirathete später eine Tochter von den Nach- 
kommen des (^Ac und hatte von dieser einen 
Sohn, den er S^ nannte; er wurde geboren 
in derselben Nacht, in welcher Elgarw starb. 
Dieser hatte wieder einen Sohn, der 'Amir 
(der Zweite), und dieser einen, der Hilfil (der 
Zweite) genannt wurde. Dieser letztere lebte 
zur Zeit des Propheten Mohammed und war, 
wie seine Vorfahren, ein tapferer Held. Seit 
dem Tode des Elgarw zogen sie in den Wüsten 
umher, ihren Aufenthaltsort beständig wechselnd, 
und mieden bewohnte Oerter. Hiläl II hatte 
einen Sohn Elmondlr (^Jv:*Ji), der ein wackerer 
Ritter wurde; er (Hilal) trat zum Islam über 
imd legte sein Glaubeusbekenntuiss vor Mo- 
hammed persönlich ab, er imd seine 400 Be- 
gleiter, die mit ihm nach Mekka gezogen waren. 
So wurde er einer von Mohammeds Anpären. 
Nim Hess er auch alle seine Vettern und 
sonstigen Angehörigen kommen; alle nahmen 
den Islam au und Mohammed wies ihnen AUen 
ihren Aufenthalt in (j~LaxJ! (^->ij au. Sie hiessen 
fj^j^; bei ihnen dort Hessen sich auch die 
./:.c .^aj nieder, die beide unter der Herrschaft 
des Emirs Hiläl standen : Mohammed gab ihnen 
den Namen j^iL* _j-o. Sie nahmen Theil an 
deu Glaubenskämpfen jeuer Zeit, als Streit- 
genossen des 'Ali, 'Omar und der übrigen 
Prophetengenossen. — 



Soweit geht dieser Zusatz mit der allge- 
meinen Notiz über die Benü hilal. 

Daran schliesst sich unmittelbar, ohne Ueber- 
schrift, die Geschichte von Hiläl (11) und 
seinem Sohn Elmondir. Sie beginnt f. 36", 9: 

Heraklius rückt mit einem ungeheueren 
christlichen Heere von Antiochia aus zur Be- 
kämpfung des Propheten und des Islam und 
lagert sich bei Tabük (ei^^-j), ihnen gegenüber 
die Moslimen unter Führung des Propheten. 
Erst am 8. Tage beginnt der Kampf ijeider 
Heere, bringt aber keine Entscheidung, obgleich 
Heraklius sein halbes Heer verloren hat; am 
folgenden Tage fordert Heraklius zum Zwei- 
kampf heraus; nicht 'Ali, dem Mohammed es 
untersagt, sondern Elmond'ir stellt sich ihm 
und besiegt imd tödtet ihn. Nun laufen die 
Seinigen herbei und greifen au; sie werden 
aber, namentlich durch 'Ali's Hülfe, zerstreut. 
In ihren Rücken faUend und sie verfoljjeud 
macht Hiläl grosse Beute. Sie kehren nun 
zurück, von den zurückgebliebenen Ihrigen froh 
begrüsst; bei dieser Gelegenheit sieht Elmondir 
ein junges Mädchen von grösster Schönheit. 
Er entbrcimt in Liebe und bittet seinen Vater 

, um Erlaubuiss, sie zu heirathen. Dieser schlägt 
ihm die Bitte ab, weil sie mit Gessäs verwandt 
sei; er wolle ihm eine passende Frau suchen. 
Dies lehnt der Sohn völlig ab , worüber der 
Vater böse wird und ihm eine Ohrfeige ertheilt. 
Diese Behandlungsweise verstimmt den tapferen 
Sohn dermaassen, dass er mit seiner Leibschaar 
von 500 Mann abzieht und Wegelagerer wird. 
Wegen des öfteren Ausplünderns und Fort- 
nehmens von Karawanen wird er bei dem Vater 
verklagt: derselbe gerätli in Trauer und Zorn 
und schickt einen Haufen von 1 000 Reitern 
aus, die ihn gefesselt abliefern sollen, damit er 

: ihn mit dem Tode ijestrafe. Aber ein Freund 
überbringt ihm spornstreichs heimliche Nachricht 
davon: so überfällt er unversehends den Haufen 
uud schlägt ihn in die Flucht. Nuu aV)er wird 
dem Elmond'ir die Sache doch bedenklich: er 
fürchtet doch die Macht und die Strafe des 
Vaters und will reuig umkehren. 

Damit bricht die Geschichte ab ; die letzten 
Worte f. 39": ^^a »jüo JÖ^ •S^_^'>^ '■^^ "^y^ t 

Schrift: gross, kräftig, rundlich, vocallos. — Ab- 
schrift e. '260 ,gj^. 



No. 9194. 9195. 



GROSSE ROMANE. 



161 



9194. We. 873. 



30B1.4'°, XG-lSZ.mxlbU: \G-\6' iXli-V^' -f'"). 
Zustand: nicht ganz fest im Einband: ausserdem nicht 
recht sauber. — Papier etc. und Schrift: im Ganzen 
wie bei We. 754. — Titel f. l'': 

= We.754. Aufaug u. Schluss fast wört- 
lich ebenso. Der Schluss weicht etwas mehr ab, 
er ist: v— '.s- li/ou» L\j>X.i; Ji=> Kts^ ,\c 






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^,j Ly«'üi i-)!»!!-^ ry* ^:V^' ^t^' ^ 

9195. We. 755. 

76 Bl. 4'°, 13 — 21 Z. (22i,i x IG: IT'/s— 19 x 
12 — 12' i""). — Zustand: nicht überall fest im Einband; 
sonst ziemlich gut. — Papier: gelblich, ziemlich stark, 
etwas glatt.— Einband: Pappband mit Lederrücken. — 

Titel f. P u. 1'' oben: 



jr.. . ^ j. . 



<y 



3.^1 ^joCt 



Anfang: ^Jy.*ii j^^-o.^ jjl ^ uJis u*J _a^ 




Die Geschichte beginnt mit dem am Schlüsse 
von We. 754 erzählten Ende des Ezzir. Die 
Sklaven, die ihn umgebracht haben, sagen im 
Verhör aus, dass sie für den ermordeten Gessäs 
Rache genommen hätten und erleiden dafür den 
Tod. — Elgarw lässt den Elans, seinen Enkel, 
aus Hamät kommen ; seinen Platz dort erhält 
ein Oheim (Verwandter, j.Ue' q/* i.c) von El- 
jemäme; Mälik, Vater des Elaus, ist inzwischen 
gestorben. (S. We. 827, der Zusatz am 
Ende.) — Nun wird hier bis f. 3'', 7 wieder- 
holt, was über die Schicksale der Nachkommen 
dort gesagt ist. Darauf wird die Niederlage 
des Heraklius bei Tabük kurz erzählt (We. 827, 
36'): worauf f. 4" — 6° genealogische Notizen 
über die Nachkommen des ^^^ qj .JsJ.*J5 und 
des _jJ5 *i-w folgen. Dann beginnt aufs Neue 
die Geschichte des Heraklius und der Kampf 
bei Tabok, aber ausführlich.^ Die Zweikämpfe 
des 'All, 'Omar ben el'äp, Gebel ben elaswad 
elkiudi. Hiläl, j.^i> ^i j»*^i^, ferner des Mer- 
wäu (der den Sirwän , Sohn des Heraklius, 
erschlägt, während der besiegte Bruder des 
Sirwän, Namens r}'^-, Moslim wird imd am 
Leben bleibt) werden ausführlich beschrieben; 
auch die des siegreichen Griechen tL3\..j_J! (f. 17"), 
den schliesslich 'All besiegt. Wiederum (wie 
schon öfter in diesem Kampf) erbittet und er- 
hält Heraklius eine mehrtägige Waffenruhe; 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



diesmal aber will er in der ersten Nacht der- 
selben die Moslimen überfallen , wovon aber 
sein Bundesgenosse König vi,x-;iJi, mit dem 
Beinamen |.,u*^**.jj!, abräth. In Folge dessen 
überwirft er sich mit diesem; dieser, im Zorn, 
tritt zum Islam über und meldet heimlich den 
geplanten Ueberfall an Mohammed. Kurz, der 
noch längere Zeit dort dauernde Kampf endet 
mit dem Tode des Heraklius im Z^veikampf 
mit ,j^x^\ und mit der vollständigen Niederlage 
seines Heeres. Die Moslimeu kehren nach El- 
medina zurück, die Benü hiläl nach dem Wädl 
el'abbäs (f 38"). Von den 4 Frauen des El- 
mondlr waren bei seiner Rückkehr 3 gestorben 
und nur die jüngste derselben, Namens KjJ-.?, 
Tochter des ^cjj_Ji J.l*3, übrig geblieben. 
Allmälig war das Lebensende des Propheten 
gekommen und Abu bekr sein Nachfolger ge- 
worden , und Hiläl war mit den Seinen über- 
gesiedelt nach ..*».j'S, wo sich grosse Haufen 
von Arabern aus Damaskus, Hamät und anders- 
woher zu ihnen einfanden imd ihr Ansehen 
und Ruhm weithin wuchs. Eines Tages kommen 
3 fahrende Sänger Namens JiJ ^-^j ^yc und 
j.Lc und .-rJ ^j 1»;,;:^ zu ihnen und tragen 
ihre Gedichte vor. Sie werden beschenkt, auch 
von Elmond'ir, und dieser fragt, ob sie, die so 
weit herumkämen, nicht au einem ihrer Höfe 
von einem schönen für ihn passenden Mädchen 
gehört hätten. Sofort empfiehlt und rühmt ihm 
'Azim die schöne Tochter des Emirs ^ ct*^"' 
" >w^-^A.«w^JI ^Lo. Er verliebt sich in die Be- 
Schreibung derselben und beschliesst die Reise 
zu ihr trotz der Entfernung von 40 Tagereisen; 
die Sänger ziehen als Wegweiser mit. Sie ge- 
langen zu der Stadt ».J^Li', wo der Emir wohnt: 
freundlich aufgenommen und bewirthet, erlangt 
er alsbald seinen Wimsch und reist mit der 
jungen njJs-c, mit guten Wünschen von deren 
Vater und Bruder X^t^ und Tante i;..<L*=> be- 
gleitet, nach Hause zurück. Von seinem Diener 
Feridüu benachrichtigt, reitet sein Vater ihm 
mit einem Haufen entgegen und der Sohn hält 
einen fröhlichen Einzug und feiert seine Hochzeit. 
'Ad'ba wird Mutter eines Sohnes und einen 
Monat später Hadba ebenfalls: jener wirdGobeir, 
dieser Gäbir genannt. Sie wachsen auf und 
werden gute Reiter , aber an Charakter ver- 
schieden: Gobeir edelmüthig, freigebig, Gäbir 
hochfahrend, geizig und habsüchtig. Letzterer 
war des Vaters Liebling und gleichfalls der 
der Mutter. Alle drei hassten aber den Gobeir 

21 



162 



GROSSE ROMANE. 



No. 9195. 9196. 



sainint seiner Mutter 'Ad'hii. Eines Tages, als 
derselbe schon 30 Jahre alt war, brachten die 
Benü raäzin seinem Vater zum Geschenk ein 
schönes Pferd, Xi^li:.Ji genannt; auf Rath des 
Jsii/c, eines Stallknechtes seines Vaters, bittet 
er seinen Vater um dasselbe; dieser schlägt es 
ihm mit bittereu Worten ab und heisst ihn, 
nicht mehr au seinen Hof zu kommen. In 
Folge dessen hat seine Mutter eine Unterredung 
mit seinem Vater Elmond'ir: sie endet damit, 
dass er sie nebst ihrem Sohne verstösst und I 
auf Rath seiner Frau Hadba dann vor öffent- 
licher Versammlung dies nochmals ausspricht. ' 
Sein Vater missbilligt den Schritt: er sei un- | 
gerecht und bringe ihm Schande bei Allen, die 
es vernehmen würden; auch die übrigen An- 
wesenden stimmen ihm iiei, aber ohne Erfolg. [ 
Dann begiebt er sich zur 'Acl'ba und sagt ihr, 
sie solle sammt ihrem Sohne fortziehen, aber 
Alles, was sie in ihrem Schlosse um sich habe, 
Sachen und Diener, mitnehmen, (lobeir will 
sich von seineu Freunden veral)schieden; sie 
aber erklären, ihm wohin er gehe folgen zu | 
wollen, und verlassen — an Zahl 500 Reiter — | 
mit ihm ihre Heimat, nachdem 'Ad'ba noch an 1 
den ihren Abzuo; ansehenden Elmond'ir ein Ab- 
schiedswort gerichtet hat. Am Abend des | 
3. Tages lagern sie im Wädl ti>.-^-oU*il, rauben 
dort einige Stücke der weidenden Heerde ; in 
Folge dessen kommt 'Imrän, der Bruder des 
Besitzers, des Emirs Jv;*:>, und fordert sie zu- 
rück; Gobeir lehnt es ab; er stehe fortan auf j 
Kriegsfuss mit seinem Vater und dessen An- 
hängern und Untergebenen. Es erfolgt ein 
Zweikampf zwischen Beiden, "Iniräu fällt; dann 
kämpfen auch die Begleiter Beider mit einander; 
die des Gobeir tödten 9 und jagen die Andern 
in die Flucht. (Tomeil pflegt Raths mit den 
Seinen ; es wird beschlossen, den .i».*, seinen 
Sohn, mit 1 000 Reitern gegen Gobeir auszu- 
senden. Aber auch dieser richtet nichts aus; 
er fällt auch im Zweikampf, seine Schaar er- I 
leidet eine grosse Niederlage. Darauf reitet 
Gomeil zu Elmond'ir und klagt ihm die Vor- ' 
falle mit Gobeir. Der Vater schreibt dem Sohn, 
er solle den Raub an die Eigenthümer zurück- 
zugeben; er lehnt es ab und schlägt auch dem 
Gomeil die Rückgabe ab und kündet ihm Fehde 
an, besiegt ihn gründlich und zieht von dort 
mit seiner Truppe und seiner Beute weiter, 
bis sie an. das Gebiet der Benü hod'eil kommen, ' 
zum Emir Färis {y^Xs\. Sein Bruder Gäbir 



erfährt dies und räth seinem Vater, demselben 

die Aufnahme des Gobeir und seiner Mutter 

und seiner Begleiter zu untersaaren, was dieser 

. . . . ' 

aber ablehnt. Er selbst schreibt heimlich in 

diesem Sinne und droht im Falle des Unge- 
horsams, und schickt schleunigst den Brief an 
Färis ab durch Mas fld, seinen Diener. Dieser 
fühlt sich jenem gegenüber zu schwach und 
bittet Gobeir weiter zu ziehen , was er auch 
thut. Färis aber schreibt au Elmond'ir, dass 
er seinen Sohn nicht aufgenommen habe und 
dass dieser weiter gezogen sei , er wisse aber 
nicht, wohin. Aus diesem Briefe ersieht El- 
mond'ir, dass (-räbir hinterrücks gehandelt hat, 
ist empört und betrübt darüber, dass dieser 
Sohn den Bruder überall hin verfolge. In- 
zwischen gelangt nach weiteren 7 Tagemärschen 
Gobeir zu den Beuü fodeil fj^yc^i), deren Emir 
Naufal ist, und rastet dort in •,A*iL~J!, einer 
fruchtbaren Gegend. 

Schrift und Abschritt wie erewöhulioh. 



9196. We.756. 

48 81.8'-°, 18— 19 Z. (21'2X15V2: 17— IT'oX 
11 '/a — 12'"). — Zustand: einige Lagen lose: nicht ganz 
sauber, etwas fleckig. — Papier: gelblich, stark, etwas 
glatt. — Einband: Pappbd mit Lederrücken. — Titel f.l': 



Sis> ^ ^A j. 



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j!f^\ -yjji Q 


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^.j Uijij 


U Aju ^/O ^ 


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Auch von Emir Naufal will (Täbir seinen 
Bruder Gobeir vertreiben und schreibt an den- 
selben im Namen seines Vaters, oljgleich dieser 
sich dagegen sträubt, und lässt den Brief durch 
seinen Diener Gauhar überbringen. In Folge 
dessen reitet Naulal dem (Jobeir entgegen, als 
die Nachricht seiner Ankunft in der Nähe ein- 
trifft, ist freundlich gegen ihn, entschuldigt sich 
aber, dass er ihn nicht aufnehmen dürfe wegen 
des von seinem Vater ihm überbrachten Be- 
fehles. Derselbe zieht weiter und sein Bruder 
untersagt in gleicher Weise wieder dem P^mir 
{^älili, dem Mutterbruder des Gobeir, die Auf- 
nahme des Neffen, so dass auch dieser ihn 
wieder von dannen ziehen heisst. So sehr sein 
Vater die Härte des Gäbir bedauert, ist er 
doch zu schwach , ihm mit Erfolg entgegen- 
zutreten. Inzwischen geräth Gobeir in grosse 
Noth, weiss auch nicht mehr, wohin er sich 



Nc. 91 9C. 



ÜHOSSE ROMAN!-:. 



163 



um Aufunhiiie wenden soll. Da trifi't er auf 
eine Karawane, erzählt, wie es ihm geht, und 
der Führer derselben räth ihm, nach Negd zum 
Emir , (i-sÄ*^' u«; j ^^,j v_j-*^ sich zu begeben. 
Au der Grenze begegnet ihm der auf der Flucht 
begriffene i^j^uJS ^.j'l».^ ^ ^^*i5 und räth ihm, 
seine Reise nicht fortzusetzen, wogen der dortigen 
Fehden zwischen dem ,.««^>.;^! |»JL* ^-y: (J>^l.il .-«.c 
und dem ^im^j^ ^-^j J«^i^' qJ ^-jUx-^Ji ; er aber 
kehrt sich mit Verachtung von ihm ab, zieht 
weiter und kommt so zwischen beide Heeres- 
masseu. lu dem Kampf der beiden Parteien 
tritt er als Gegner des .»^^l^' auf und tödtet 
dessen Schwestersöhne im Zweikam])f. En- 
uo"mäu ist über die uuerwarrete Hülfe erfreut 
und zugleich überrascht; sein Vetter .lxi\ der 
zu ihm stösst mit seinem Haufen, giebt ihm 
Auskunft darüber. Da begiebt er sich mit 
seinem zahlreichen Heere zu ihm, schliesst 
Freundschaft mit ihm und nimmt ihn und die 
Seiuigen zu sich. Am folgenden Tage kämpft 
Elgalill imglücklich mit (4obeir und entgeht nur 
durch glücklichen Zufall dem Tode; er macht 
ihm darauf schriftlich grosse Versprechungen, 
sagt ihm die Hälfte seines Reiches zu etc.; 
aber der Bote, Namens \4J^c^ .g'fbt den Brief 
an den Euuo'män, den er für (lobeir hält, ab 
und dieser pflegt mit seinen Grossen Ratli, was 
zu tlum sei. Auf ihren Rath giebt er Reich 
imd Herrschaft an Gobeir uud vermählt ihm 
seine Tochter »-il^J» 'i^'' Bote aber kehrt mit 
abschlägigem Bescheide zurück. In dem darauf 
wieder beginneuden Kampf fällt Elgallll von 
der Hand Gobeirs, sein Heer wird theils ver- 
uichtet, theils in die Wüste versprengt, grosse 
Beute wird den Siegern zu theil. Aber der 
Vater des Enuo'män ist mit dem Abtreten der 
Herrschaft an deu Fremden nicht zufrieden uud 
tadelt heftig seinen Sohn, dieser aber weist die 
Vorwürfe kräftig zurück, und Gobeir herrscht 
ülxr Negd kräftig, glücklich uud geehrt. Er 
heirathcte 4 Frauen; ausser der Bot'eiua uocli 
|.L».J.J^ C-J' l'o^'liter des Wezirs J>.ä'I : ; dann 
^.jo v:>.^ &.*«j.? und J.La3 ci^ ^r«~ "ud hatte 
von den 4 Frauen 20 Kinder (f 21''). Sechs 
Jahre danach stirbt Euno'mäu. — In jener Zeit 
spreclien 3 Dichter und Spielleuto aus Eljemen 
bei ihm vor, Namens J\^L ^^j -^5 --»i-«^ [;'-*^] 
und _\^, und singen sein Lob. Reichbescheukt 
werden sie entlassen; bald darauf begeben sie 
sich au den Hof des Elmoud'ir und tragen auch 
dort ihre Loblieder vor. Der Lohn, den sie 



dafür schliesslich erhalten, ist nicht bedeutend; 
sie äussern ihre Unzufriedenheit damit und _' j 
erzählt, wie reich sie von Gobeir, dem Beherr- 
scher von Negd, beschenkt worden seien, ohne 
zu wissen, welche Beziehungen zwischen diesem 
uud Elmoud'ir uud (Täbir statthaben. Der Vater 
ist über das, was er von seinem Sohne gehört 
bat, zu Thränen gerührt; aber Gäbir will die 
Spielleute als Lügenbolde umbringen lassen. 
Davon bringt ihn sein V^ater ab, es wird jedoch 
beschlossen, 40 Dichter dorthin zu senden, lun 
zu sehen, ob er diese auch so reichlich beschenke; 
wenn dies nicht der Fall, sollen jene mit Tode 
bestraft werden, inzwischen aber in Haft bleiben. 
Die Probe wird gemacht; sie beweist aufs Glän- 
zendste si'ine Freigebigkeit : so werden die ge- 
fausreuen Dichter denn freigeseben. Der Bericht 
der zurückgi-kehrten 40 Spielleute bewegt deu 
Elmoud'ir heftig imd erfüllt ihn mit Sehnsucht 
nacii seinem Sohn. Ei' reist zu ihm; derselbe 
ist zufällig auf der Jagd; er unterhält sich in- 
dessen mit dessen Mutter &jjv.c, die auch nach 
der Wiedererkenuung mit der Aussöhnung zögert. 
Golieir kommt in stattlichem Zuge heim, verzeiht 
dem Vater seine frühere Härte imd feiert ein 
Fest der Versöhnuner, briugt auch die Versöh- 

I o' o 

uung der Mutter mit ihm zu Stande. Er bleibt 
bei ihr 1 Jahr; in Folge dessen beschenkt sie 
ihn mit einem Söhucheu, das ^c genannt wird 
uud später Nachkomnu^n hat (37"). Darauf 

! kehi't er mit Geschenken heim, nimmt solche 
auch au Gäbir mit, bittet auch, derselbe möge 
ihn besuchen. Inzwischen ist mJ^ gestorben 
und (jäbir lässt Hass uud Gi'oU auf deu Bruder 
nicht fahren. Da kommt aber eine Huugers- 
noth, 3 Jahre hinter eiuauder : sie wandern nach 
dem fruchtbaren Negd aus, das Gobeir nun in 
3 Theile theilt : einen Theil für ihn selbst, einen 
für Elmoud'ir, einen für (läbir; sie bleiben da- 

i selbst 5 Jahre. In dieser Zeit stirbt ,^>ift^, 
Bruder di^' ».jJn^, sein Land fällt au Gobeir 
und Gäbir; 9 Monate später stirbt auch El- 
moud'ir, etwas über "218 Jahre alt; bald auch 
Gobeir, der 1 3 Söhn(> hiuterlässt, während Gäbir 
deren 4 (mit reichlicher Nachkommenschaft) hat 
(38»'). — Elmond'ir's Nachfolger wird alsdann 
■^/i^; er heirathet die Tochter seines Ohms 
JoLL, mit Namen »;♦«; sie schenkt ihm einen 
Sohn, der j.yu> genannt wird (41°). Er wird 
ein tüchtiger Reiter und sein Vater tritt ihm, 
als ihm im Alter von 143 Jahren die Regie- 

i ruugsgeschäfte über werden, die Herrschaft ah. 

21* 



164 



GROSSE ROMANE. 



No. 9196. 9197. 



Dreissig Jahre herrscht Häzim ; da hcirathet er, 
auf Wimsch seines Volkes und Rath seines 
Vaters, seine Cousine s^J^j , Tochter seines Ohms, 
des ^j^i' o-*"^" ^'" Sohn wird ,;)L:>^-~ genannt. 
Als dieser 20 Jahre, sein Vater aber 178 alt 
ist, tritt dieser iinn auf seinen Wunsch die 
Herrschaft ab. 40 Jahre hat (>r bereits regiert; 
noch lebt sein Vater (283 Jahre alt) und sein 
Grossvater \j-^.:>- (340 Jahre alt); da kommt 
sein Ohm v_J^c und bietet ihn) seine Tochter 
;'.ur Frau an; er lehnt das Anerbieten ab. 
Damit schliesst diese Geschiclite. 
Schluss f. 48": }S'\ 



uj; ^^xi; u ijs^. 5--*4i '!^-i ^jw, 'w..^! 



Q^jJ> Ix^ ^-0. 'J'^P ic^it ;■ 



.5. 



U 



(CtXj.OOi 






d)J s''3i ^^^' ■■'' "^^ 



^ y^"^ L?--H;'^' ^^j ^'j^i u-i.-:' oi :r' 

Schrift: wie gew,öhnlich in diesen Bänden. — Ab- 
schrift vom J. 1261 Gom I (1845). 



9197. We. 828. 

3GB1. 4'°, 17 — 23Z. (-22x16; 17' 2— 20' i x 13'^"'). — 
Zustand: grösstentheils lose Lagen u. Blätter; im Ganzen 
unsauber; Bl. I — 13 sehr fleckig, 27 durchgerissen. — 
Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: Pappbd 
mit Lederrücken. — Titel f. 1" (zweimal): 



■^^-r-i 



_iL> ujLxS' 'js^ 



Anfang: Jl.li *JsiLi>l c^Jw'ö^ J>*s U J-^ i*^J} 

^\ *-§^5 ^3 I-aJ'A.J! ^ZJ^jM,\ti iyJlc \,>v>Ü U^yij c»>J( 

Der Anfang dieser Erzählung fehlt. Sie 
beginnt hier damit, dass Elniond'ir, von seinem 
Vater S^iS- Verstössen, auf der Irrfahrt mit seinen 
Genossen Anwandlungen vou Reue über sein 
früheres Benehmen empfindet. Er schreibt an 
seinen Vater, zieht aber weiter. Dem Vater 
thut seine Härte leid ; er schickt Reiter aus, 
ihm den Sohn wieder zu bringen; sie können 
ihn aber nicht finden und kehren ohne Erfolg 
zurück. Elmondir aber, überall freundliche 
Aufnahme findend, kommt in das Land, das 
^.-yJS w^Hi'ä. >-^~^J' S^ii heisst; der dortige König 
J.**> nimmt ihn herzlich auf und giebt seine 
einzige Tochter ^x.jJs.c zur Frau. Nach 2 Jahren 
übergiebt er ihm die Herrschaft imd stirbt. 
Da er 10 Jahre lang keine Kinder von \jJ^£ 
hat, heirathet er die xjJv?, Tochter des Emir 
Soleimän in ,.M^i\. Zufällig bekommen beide 
Frauen in derselben Nacht einen Sohn; der 
der «.jJ^P wird ^,=", der der io>.XE aber _)^:> 
genannt. Sie wachsen heran. Da stirbt Hiläl 
und sein Sohn j.Li.P wird sein Nachfolger in 
dem L,*L*i5 j^^U; da er aber eigenmächtig 



herrscht, ziehen die Vornehmen von dauneu 
und begeben sich zu Elmond'ir, der sie gütig 
aufnimmt. Die beiden Knaben werden in 
ritterlichen Künsten geübt, (lobeir ist der über- 
legene, zwischen ihnen entsteht Eifersucht, des- 
gleichen bei den Müttern; der Vater ist dem Gäbir 
und dessen Mutter mehr zugethau. Sie sind 
inzvnschen 15 Jahre alt geworden; da liringt 
der Emir q,— ' eines Tages eiu schönes Pferd, 
genannt Äi3..i^', an den Hof etc. Vou hier an 
(f. ö"") stimmt die Erzählung im Ganzen mit 
der in We. 75ß; sie schliesst f. Sl*" oben, nach- 
dem zuletzt von der Nachkomniensciiaft (lobeirs 
und (Täbir's in kurzer Uebersicht die Rede 
gewesen ist. 

Die mit einigen Zeilen auf f. 34"' angefangene 
Geschichte des Königs von Rom, ;^oj\.j .,j *-ij"i', 
beginnt vollständiger auf f. 35'' mit den Worten: 



t^' 



iJi i^'^AiviJl tiJU ^.,,^- a^Juc' awO'Lliii 



Der christliche König ^j^^jJ •,j U«.i, bei- 
genannt «.^"bi (wegen seiner Kleinheit und Un- 
förmlichkeit und Hässlichkeit), ein trotzdem 
tapferer Reiter, hielt eines Tages einen allge- 
meinen Diwäu, in welchem einer der Vornehmen 
(*X,iJo) daran erinnerte, dass die Anhänger des 
Lsläm früher oft von ihnen bekämpft seien, 
dass dann namentlich die Benü hiläl und deren 
Haupt Hiläl, seinen Ahnherrn Heraklius getödtet, 
seine Heere besiegt, den christlichen Glauben 
vernichtet luul ihre Kircheu in Moscheen ver- 
wandelt habe. Darauf erkundigt er sich , wer 
von denselben jetzt hen-sche und beschliesst 
den VeruichtuuLTskrieg gecren sie; ihre ietzigcn 
Häupter sind einerseits \j^^ ^i ,.-.v.> , anderer- 
seits *..i:L# -yi \_aj^jt i^^jisji. Mit zahllosem 
Heere kommt er nach Haleb, setzt dort ;ds 
Statthalter den Vili*J( eiu, zieht uacli Hamät 
und Himp über ;j~-1.jÜ nach ,w^' J^'- ludessen 
hat v_)U3.j, der Serif luid Herr vou Mekk;i, 
einen furchtbaren Traum; er lässt ihn sich Von 
dem Ramal-Kundigen ^^jiAJ! ^^^\ deuten und 
schickt dann den Vertrauten J^-fS^ ;iuf Kund- 
schaft über den ^J^Y' nach Syrien. Nach 
dessen Bericht über die Heeresmassen desselben 
und sein Vorhaben, Mekka zu eroberen und 
die Gläubigen zu vernichten, schreibt Qordäb 
an den Emir Häzim, der den von Sa'ld über- 
brachten Brief im Beisein seines Sohnes ^Js^^, 
des Qädl JoLS, des ^jo^Ju' »j, und der Emire 
liest: Alle erbieten sich, dem Qordäb beizustehen. 



No. 9197. 9198. 



GROSSE ROMANE. 



165 



Schliiss f. 36^• Ij^s 



LÄAj . . .LamJ 



iLP ^,j5 »_^. 



Schrift: wie gewöhnlich (stark und kräftig). — Ab- 
schrift c. ''"'Ois«. 

9198. We. 810. 
2) f. 19-34. 
4'", 17— 19Z. (2-2' 2X16; n'/s— 18',2 X läi,/-^. — 
Zustand: f. 19 — 27 nicht ganz sauber, auch etwas fleckig, 
f. 25 etwas aufgebessert, f. 28 — 34 besser bis auf das letzte 
Blatt. — Papier: f. 20—27 gelb, stark, wenig glatt: 28 ff. 
gelblich, dünn, glatt. — Titel von späterer Hand f. 19" 
oben in der Mitte: 



-♦AiLiü jjjf 



'wftJ 



J_wJl 



t_)Lx2j.s (•yJ""'^ 



(desgleichen f. 20" oben am Rande, ohne Hinzufügung von 

Der Auf'aug fehlt. Das Vorhandeue be- 
ginnt f. 20": OHj }S'i li^übtlii. j^j (^j^f^i V'^i'^' 

Der Aufaug dieser Geschichte ist bei We. 828, 
f. 35 erzählt. Sie begiuut hier damit, dass 
iw)v/to.j, öfter auch bloss i'^Ji sjeuauut, aus seinem 
Traum auft'ährt, den Ramalkiiudigeu .-.jjLXji 



J ' 



kommen lässt und ihm den Traum erzählt, und 
dieser denselben auslegt. Sofort schreibt er 
au die Benü hiläl um Hülfe, schickt den Brief 



O^ f) 



^■^5. Dieser liesst ihn und 



theilt ihn den Emiren mit und der Emir 



fordert sie auf, jenem Htilfe zu leisten. Darauf 
werden 1000 Reiter, völlig ausgerüstet, dazu 
bestimmt, Häzim giebt ihnen Verhaltungsregeln: 
dann reiten sie fort und kommen in die Nähe 
von Mekka. Sa'ld, Qordäb's Bote, geht vorauf 
und meldet seinem Herrn die Ankunft des 
Hülfscorps; dieser heisst sie willkommen und 
veeist ihnen Unterkunft und Unterhalt in den 
Gasträumen an, wo sie 10 Tage bleiben. Am i 
1 1 . Tage kam König «^^ii [derselbe heisst 
We. 828 t.i.j'ii] in das" Gebiet von Mekka; 
seine Truppen füllten das Land weit und breit 
und schlössen die Einwohner von Mekka ein. [ 
Qordäb lässt fragen, was sie im Lande wollen; 
er erhält die Antwort vom König, dass er das- 
selbe erobern und Mekka verwüsten, die Ein- 
wohner vernichten wolle, es sei denn, dass sie 
den Zehuten gebeu. Diese Autwort liest er 
den Emireu vor; da sagt Sirhäu : Leute, brecht 
auf: heute ist der Tag zum Kampf und Streit! 
Sofort ziehen sie mit Trommelschlag ins Feld, 
ihre Gegner ebenfalls. Der Wezir des Königs 
«ti^JS, Namens ,.,L**äJ5, kämpft mit Sirhän 
und fällt von seiner Hand; auch im allgemeinen 
Kampf ziehen die Soldaten des Königs den 



>Xs ^A I Kürzeren. Am folgenden Tage kämpft Jv.j^ 
mit dem Ritter _!-« und haut diesem den Kopf 
ab; von den Heerhaufeu fallen auf beiden Seiten 
sein- Viele. Tags darauf kämpft 4^U»J5 mit 
Qordäb ; dieser wirft ihn vom Pferd und nimmt 
ihn gefangen. Zornig darüber reitet nun 
König ^Ji^\ selbst in die Schranken, kämpft mit 
Qordäbs WezIr a<^\^ ,->j ^\jl5 und haut diesen 
nieder: ebenso den Emir Aj.e und noch 30 
andere Reiter. Als nun Keiner mehr mit ihm 
kämpfen will, nimmt Sirhäu den Kam]:)f auf, 
aber flieht alsbald vom Kami)fplatz. Nun 
stürzen sich die Franken auf die Bekeuuer des 
Islam und kämpfen bis zum Abend: ungefähr 
30 000 Christen fallen, etwas weniger von Seiten 
der Gläubigen. Qordäb ist in grosser Be- 
stürzimg, hält ein(> Berathuug ab und fordert 
den i^iXj^J^JI V:. auf, mit dem Könige zu 
kämpfeu und ihn zu tödten : für den Fall ver- 
spricht er ihm seine Tochter 5.«;=:^! zur Frau. 
Am folgenden Morgen kämpfen Beide mit ein- 
ander, der K(inig fällt durchbohrt nieder. Als 
dies die Franken sehen, stürmen sie mit ihrem 
lauteu Feldgeschrei Hannä und Mirjam auf die 
Gegner los, aber Rizq, Sirhän, Qordäb werfen 
sich ihnen entgegen und dringen mit ihren 
Schaaren unter dem Ruf: Gott ist gross, auf 
sie ein. Bis zum Abend dauert der Kampf, 
dann auch noch die ganze Nacht hindurch: 
da fliehen die Franken, nachdem 100 000 von 
ihnen gefallen sind, in die Wüsten und Ebenen, 
die Gläubigen aber, von denen ungefähr 30 000 
den Tod gefunden haben, macheu grosso Beute: 
die Schätze des Königs und die Waffen der 
Gefallenen. Alle preisen die Tapferkeit des 
Rizq; Qordäb vertheilt die Beute, tmd dann 
kehren sie Alle siegreich nach Mekka zurück 
und Qordäb bewirthet sie reichlich ; dann beruft 
er die Emire und nimmt sie zu Zeuiren. dass 
er seine Tochter dem Rizq zur Frau gebe, 
imd zählt deren reichliche Aussteuer auf. Da 
sagt Sirhän: W^illst du seine Tochter heirathen, 
o Rizq, ohne den Sultan j.jLi» um Rath und 
Erlaubniss zu bitten? — Du hast Recht, Sirhän, 
versetzt er, das ist nothwendig. Nvni schreibt 
er an fX^ und trägt ihm sein Anliegen vor: 
derselbe g;iebt erfreut seine Genehmiffunjr. Nun 
wird der Heirathsvertrag aufgesetzt, die Hoch- 
zeit gefeiert, ein grosses Gastmahl gegeben; 
Qordäb empfiehlt dem Rizq, seine Frau hoch- 
zuhalten und gut zu behandeln; wer ihr Leid 
thue, thue ihm selbst solches an und er würde 



OM. 



166 



GROSSE ROMANE. 



No. 9198. 9199. 



dafür sstrafeu; sollten sie sich trennen, sosolle 
er sie ihm zurückschicken. Darauf verabschiedet 
er sich vou ihnen. 

Schluss f. 34": A*^-" ^.i J.C ■i'^^}\ Uü!j 

Mit den noch folgenden Worten: (qjU' S^ 
i,juJul'i [ja.i i.Ai.i ^ Vj^ i j Uli bricht die 

Erzählung hier ohne Schluss ab. 

Schrift: f. 20 — 27 gross, etwas steif, vocalios; f.28 ff. 
etwas kleiner und gewandter. — Abschrift am '■'''',i844- 

9199. We. 747. 
3) f. 62-71. 
■svo^ 20 — 2IZ. (17X11' 2; 14' 2X6' 3"°). — Zu- 
stand: lose Papierlage, oben am Rücken fleckig. — 
Papier: gelb, glatt, ziemlich stark. — Einband fehlt. — 



Titel oben am Rande f. 62": JÜ.» 
Anfang f. 62»: -c , <.,ii ^:\ 



\i.A 



*^^ w£y,U ,L 






Bruch>tück aus der Geschichte des Emir 
Ehuond'ir beu hiläl. Entspricht den ersten 
Blättern vou We. 828 (und dann ;uicii dem 
in der .Mitte vou We. 755 Erzählten): es ist 
hier auslührlicher. 

Dir Emir Elmoud'ir besucht den Emir k_jj>..jil: 
dieser m:iebt ihn zu seinem Wezir, giebt ihm 
seine Toeiiter Ilad'bä zur Frau, stattet ihn mit 
Hab uud Gut :iuf das Reichlichste aus. Nun 
bleibt ei- mit ihr 3 Jahre dort iu augeuehmeu 
Verhältnissen im Laude ,i>,*-ij( l>^lJ : dann wird 
Elmohad'deb krank, uud übergiebt, mit Ein- 
willigung der Grossen, ihm die Herrschaft, uud 
stirbt alsbald. Elmoud'ir herrscht gerecht, fried- 
lich und zur Zufriedenheit seiner Uuterthauen 
10 Jahre laug, aber uoch hat er immer keiu 
Kind von Had'bä. Nach eiuer Unterredung mit 
ihr, iu der er ihr verspricht, sie ferner liebreich 
zu behandeln, giebt sie ihm die Erlaubniss, eine 
"2. Frau zu nehmen, um Nachkommen zu erzielen. 
Er spricht darüber mit seinem Wezlr Maupür 
beu hämid und fragt, ob er ein Mädchen edler 
Herkuuft für ihn wisse. — Allerdings, sagt er, 
sie lebt aber weit von hier im Laude Ouj:, .--JI; 
der König dort heisst Qälih, ist ein redlicher 
Manu, seine Tochter heisst Lj>3\x uud ist sehr 
schön. — Da bricht Elmoud'ir auf mit 1000 
Reitern uud reichlichen Gescheuken , kommt 
nach 1 5 Tagen an, findet freundliche Aufnahme, 
trägt sein Anliegen vor, der König erfüllt das- 
selbe, lehnt die Geschenke ab, lässt den Ehe- 
contract aufsetzen; nach 7 Tagen tritt er mit 
b JvE die Rückreise an : dieselbe erhält reichliche 



Aussteuer, der Vater begleitet sie noch ciue 
halbe Tagereise, giebt seiner Tochter gute Lehren 
auf den Weg, sie aber bittet ihn, alle Jahre 
oder alle 2 Jahre sie einige Zeit zu besuchen: 
sie fürchte, dass ihre Stellung als Nebenfrau 
nicht besonders angeuehm sein werde; er aber 
beruhigt sie darüber uud Alle nehuu-u herzlichen 
Abst'hied von einander. Er kommt mit der 
jungen Frau glücklich heim und widmet sieb 
fortau abwechselnd beiden. So vergehen 3 Jahre, 
da sagt Had'bä, froh darüber, dass 'Ad'bä auch 
keine Kinder bekommt: ich sehe, deine andere 
Frau bleibt auch kinderlos! — Nun, sagt er, 
Gott ist gnädig, mau muss sich auf ihn ver- 
lassen! — Aber er uimmt sich die Worte doch 
zu Herzen, theilt sie der 'Ad'bfv mit, beide beten 
zu Gott um ein Kind. In der That wird sie 
schwanger, fast zu gleicher Zeit wird es auch 
Had'bä, und beide gebären zu derselben Zeit 
Knaben. Elmoud'ir ist grade auf Jagd , ein 
Bote reitet ihm uaeh, dies Ereiguiss zu melden: 
er wird vou dem erfreuten Elmoud'ir für frei 
erklärt mit seiuer gauzeu Familie, danu reitet 
der Köuig sofort heim, empfängt Glückwünsche, 
giebt Freudenfeste uud speist die Armen 7 Tage 
huiif. Der Sohn der Had'bä wird jl>, der der 
'Ad'bä -k*=- geu;iuiit. Sie wachsen heran, werden 
unterrichtet, aber (xobeir übertrifft seinen Bruder 
Gäbir au Schönheit, Edelsinn und in ritterlicheu 
Künsten; dafür beneidet und hasst Gäbir ihn, 
uud hält sich zu seinem Vater, der ihn auch 
viel lieber gewinnt als den (xobeir. — Qälih wai- 
inzwischen g(>storbeu uud sein Sohu„-Jla/), 'Ad'bäs 
Bruder, herrschte an seiner Statt. Nach Ver- 
Imif vou 2 Jahren besuchte er seinen Schwager 
Elmoud'ir, sah si'iue Sciiwester und seinen Neffeu, 
blieb einen Monat, dann kehrte er zurück. 
Gobeir aber klagte seiner Mutter die Bevor- 
zugung des Gäbir Seitens des Vaters; das nahm 
sie sich zu Herzen uud machte ihrcun Manne 
darüber Vorwürfe. Das entfremdet ihn der- 
selben uud Had'bä reizt ihn auch noch fort- 
wäiu'end gegen sie uud ihren Sohn auf, so dass 
er ihr endlich schwört, dass er jeuer nie mehr 
beiwohnen wolle. Die fortwährende Zurück- 
setzung, über die sie auch mit ihrem Sohne 
spricht, ist ihr so kränkend, dass sie mit El- 
mondlr eine Unterredung sucht und ihn um 
seiuen Grund dafür fi-agt. Das Gespräch endet 
damit, dass er ihr freistellt, zu bleiben oder zu 
den Ihrigen zurückzugehen sammt ihrem Sohn; 
mehr als jetzt dürfe er uud könue er sich nicht 



No. 9199. 92(10. 



GROSSE ROMANE. 



1(17 



um sie kümmorn. Damit dreht er ihr den 
Rüekeu zu uud geht zu Had'bä, die über deu 
Besuch bei der 'Ad'bä ärgerlich ii<t uud erst 
wieder vergnügt wird, als sie hört, dass er sie Ver- 
stösse. Ad'bä aber packt ihre Sacheu zur Abreise. 
Schluss f. 71": J^LiU vi^-^j Lj^S: 



r^ 



o 



Schrift: ziemlich klein, gedrängt, etwas .in einander 
gezogen, vocallos. — Abschrift c. '-"" nss- 

9200. W...829. 

(;0B1.4'°, 15— 20Z. (-i-J'isXli;; 16 — 19i,3Xl-2— 13™). 
Zustand: lose Lagen ; unsauber, auch ziemlich fleckig. — 
Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: Papp- 
deckel mit Lederrücken. — Titel f. 1" (fast verwischt): 



Anfang f. P: ^yL.s^-~ ^^.^i iÄ,;: ^^.US j.i 

LäJIs _s-^5 JI»?^'. *T^i^-^' O'" (*^ '"^ '•'** ^-^^ 1^*^ 
.^..s»j jits>^ J^'^« ^A*.*'. (_»..'5^ w^iij _^ji jy^'; 

i?.ji NJ'tXJW , ^* 1 c"^' '^^-r'i' '•*'' '■:^*^i '^'».^■^' »^i>"5 
Fortsetzung der Erzähluug von fläbir und 
(Tobeir. Dieselbe beginnt hier mit Rückkehr 
des Elmoud'ir von seinem Sohne Gobeir zu 
seinem Sohne Gäbir (We. 756, f. 37" ff.). 
Dann folgen genealogische Notizen über die 
Nachkommen Beider; dann beginnt f. "2'' unten 
die Geschichte des (j^Jjj qj «.xij'il', von deren 
Anfang schon bei We. 828, "'f. 35' die Rede 
gewesen ist. Sie beginnt hier mit der An- 
gabe, dass 400 Jahre nach Mohammeds Tode 
^L^ ^^ v_Äj^j-i;JS ^l*Oji in Mekka und ^J ^ i jj 
in Wädi el'abbäs geherrscht habe, und geht 
ziniächst bis f. 7'' soweit, wie bei We. 828 
angegeben ist; nur ist die Wortfassung in dem 
vorliegenden Bande etwas ausführlicher. 

Nun heisst es (f-7", 4 v.u.) weiter: König 
Häzim wählt 150 000 Krieger aus, bewafihet 
sie, giebt ihnen deu 'i\j u. r)'-=^j^ zu Führern, 
und diese ziehen mit ihnen nach Mekka , wo 
v-jUsjä sie freundlich empfangt. Der auf Kund- 
schaft ausgeschickte Sa'ld kommt nach 20 Tagen 
zurück und berichtet, dass Elabsa" bei Tabak 
(t<>»*j) lagere. Die beiden Anführer nebst Qor- 
däb ziehen mit ihren Heeren über Elmedlna, 
bis sie dem Feinde gegenüberstehen. Nach 
erfolglosem Briefwechsel beginnt der Kampf, 



der mehrere Tage sich in Eiuzelkämpfen hin- 
zieht, in denen die tapferen Elabsa", Qäid, Sir- 
hän 20 bis 30 ihrer Gegner tödten. In all- 
gemeiner Schlacht fallen auf jeder Seite 30 000 
Mann. i^'^-^j^'.^-J' .»Jj erschlägt am folgenden 
Tage deu König Elabsa" im Zweikampf, die 
Christen fliehen in Bestürzung uud erleiden eine 
vollständige Niederlage, die Sieger aber theilen 
die reiche Beute und ziehen. nach Mekka, wo 
Rizq zur Belohnung für seinen Sieg die Tochter 
des Qordäb, Namens L«:^.^!, zur Frau erhält. 
Er theilt dem Häzim dies l)rief'lich mit, der- 
selbe beglückwünscht ihn uud ladet ihn zum 
Besuch bei sich ein. Sie begeben sich zu ihm, 
werden freundlich aufgenommen; Elhadrä ge- 
biert eine Tochter, die den Namen X^...i: erhält. 
Da sie aber 7 Jahre hindurch keine Kinder 
mehr bekommt, rathen ihm die Seiuigen, eine 
andere Frau dazu zu lieiratheu: erschlägt dies 
ab. Zutällig aber wird sie grade um diese Zeit 
schwanarer und trebiert einen Knaben, der den 
Namen cjIij erhält. Vor Freude über dies 
Ereigniss giebt er Sklaven und Mägden die 
Freiheit, darunter auch dem sJ>l**v ^j .Lx*«, der 
ihm vor Monaten die freudige Nachricht ge- 
bracht hatte, dass seine Frau schwanger sei. 
Eine Woche nach der Geburt wünschen die 
Grossen und Vornehmen das Kind zu sehen, 
um ihm Geschenke (Amulete) zu machen. Als 
^.,l:>-w demselben die Hülle vom Gesicht nimmt, 
es zu küssen, bricht er in Lachen aus; vom 
Vater befragt, sagt er: du bist weiss und deine 
Frau auch und dies Kind ist braun und sieht 
dir gar nicht ähnlich, wohl aber dem Sklaven 
,LkAv . Da stimmen die Uebrigen lachend bei, 
Rizq aber wird betrübt und zornig uud be- 
schliesst seine Frau zu Verstössen; Sirhan aber 
wird von seinem Vater und deu Verwandten 
wegen seiner Rede getadelt, dass er auf jenen 
neidisch sei, er aber bleibt bei der Ausrede, er 
habe es ja nur im Scherz gesagt. — Elhadrä 
bemerkt bei der Rückkehr ihres Gemahls seine 
Verstimmung, sie ahnt iin* Schicksal, alle Ver- 
sicherungen ihrer Treue sind vergebens. Die 
Trennung von ihm erfolgt, sie verlässt mit ihrem 
Söhuchen und ihrem Hab und Gut und Dienern 
und Mägden das Haus uud Jvjüs begleitet sie. — 
Häzim ist betrübt: er fordert den Sirhän auf, 
zu sagen, ob er Unehrenhaftes von ihr wisse. 
Er versichert, es sei nicht der Fall. Auch die 
Amme *^ >.:>-o oUob sagt zu ihren Gunsten 
aus. Die Grossen fordern den Rizq auf, die 



168 



GROSSE ROMANE. 



No. 92(1(1. 



iiuscliuldise Frau ziiiückzuliolcu: vergebeus! — ■ 
Zehn Reisetage hat diese zurückgelegt, da bittet 
sie deu Qäid, sie nicht zu den Ihrigen zu brin- 
gen : diese würden sie in Verdacht ihrer Schuld 
tödteu; er solle sie vielmehr einem seiner Feinde 
zuführen, so werde man von ihr nichts hören, 
er aber könne sagen, dass er sie au Ort und 
Stelle abgeliefert habe. Er geht darauf ein, 
schlägt ihr den braven ^j'iL>jJ! vor, aber fügt 
hinzu, er selbst dürfe nicht mitkommen, wolle 



sie aber in dessen Nähe bringen. 



Eine Tage- 



reise von ihm entfernt, zeigt er ihr dieWeges- 
riehtuug zu demselben und kehrt heim. Sie 
aber reist weiter und trifft in der Nacht auf 
Enno'niän, den Schwestersohn des ^.j^L::^ J!, der 
feindlichen Eintälleu der Schaareu des Oj.J-\ _jjl 
zu begegnen im Hinterhalt lag und den an- 
kommenden Trupp für feindliehe Schaar hielt. 
Nach gegebener Aufklärung führt er sie zu dem 
Quartier seines Onkels. Dieser sieht am Morgen 
die Zelte, ist erschrocken, erfahrt aber bald 
von einem Diener, wer sie ist und wie sie dahin 
gekommen. Er zweifelt an der Richtigkeit, sie 
selbst aber giebt ihm genügende Auskunft: so 
heisst er sie willkommen und bestellt seine 
Schwester Asmä zur Wärterin des Kuaben. 
Derselbe wächst mit deu beiden Söhnen des 
Königs heran, deren Namen »jiÄ/s und |*a*j sind, 
und lernt von ihrem Lehrer allerlei Wissen- 
schaften, Künste und Geschicklichkeiten, giebt 
ihm aber auch Proben seiner auffahrenden Heftig- 
keit. Er ist erwachsen: da fiudet er eines Tages 
seinen „Vater" — so nennt er ihn von jeber — 
betrübt, weil .>j_=il jji den Zehnten, wie seit 
Jahren, als Tribut von ihm eingefordert hat. 
Er tröstet ihn und bittet, ihm zu gestatten, die 
Forderung zu verweigern , lehnt sie auch in 
einem Schreiben an Aluilgüd ab. Dieser zieht 
in Folge dessen mit seinen Kriegern herbei ; die 
Uuterthauen des ...'iLs-J! geratheu in Angst und 
macheu ihm Vorwürfe, dass er auf den Jüngling 
(jehört habe und sie in Unglück bringe. Der 
Wezir Mahmud ist auf seiner Seite; sie sollten 
doch die Schande bedenken, die mit Unter- 
würfigkeit verbunden sei. Er selbst (Berekät) 
will mit nur 2000 Reitern dem Feinde entgegen ; 
gehen, selbst aber mit dem Abü'lgüd kämpfen. 
Er zieht mit einer Schaar, die aUmälig — auch 
auf Vorstellung des Königs hin — wächst, bis 
7,ur Landesgrenze , wo er sich dem feindlichen 
Vortrab, unter Führung des Wezirs, etwa 
10000 Mann, gegenüber sieht. In zweitägiger 



Schlacht wird dieser und dann der König 
Abü'lgüd selbst von Berekät erschlagen; die 
Krieger derselben grösstentheils vernichtet, die 
Uebrigen entfliehen. Die Beute und Freude 
der Sieger ist gross, der Ruhm des Berekät 
verbreitet sich weithin. Nun ist im Lande der 
Beuü hiläl Hungersnoth ausgebroi-hen; sie be- 
geben sich daher in das fruchtbare Gebiet des 
^^^l^ Jl lu.id lagern sich an der Quelle r^^iJ' oiliS. 
In Folge dessen erfolgt ein Kampf, in welchem 
qjLs>JS von Rizq verwundet und in diesem 
Zustande von seinen 2 Söhnen von der Walil- 
statt getragen wird. Berekät, auf der .lagd 
abwesend, erfährt bei der Rückkehr am Abend 
die Vorfälle des Tages. Er nimmt am folgen- 
den Tage den Kampf auf, tödtet oder verwun- 
det im Zweikampf seine Gegner, mehrere Tage 
hindurch: ihr Hauptkämpe Rizq ist inzwischen 
auf Jagd abwesend. Bei seiner Rückkehr macht 
Sirhän, der auch im Kampf verwundet ist, ihm 
Vorwürfe: er sei Schuld daran, dass sie überhaupt 
ins Land gezogen, und nun gehe er auf Jagd. 
Er verheisst, am folgenden Tage Alles gut zu 
machen; sein Zweikampf aber mit Berekät ist 
erfolglos, so will er ihn durch List tödten, 
aber :v.>\-.ui (seine Schwester) ruft ihm zu, auf 
seiner Hut zu sein; so beginnt der Kampf aufs 
Neue, Rizq fällt, aber '!L>\^ bittet, ihn nicht 
z\i tc'idten, sondi'rn frei zu ffeben. Dies ge- 
schiebt, der Sehwerverwundete kounnt ins Lager 
und will die Tochter verbrennen lassen. Sirhän 
untersucht deu Vorfall, sie rechtfertigt ihr Thun 
damit, dass er, der Braune, nicht der Sohu 
des weissen ^'^Ls-Jl sein könne, dessen andere 
Söhne ja auch weiss seien ; sie habe eine Ahnung, 
dass es ihr Bruder sei; ausserdem sei die treu- 
lose Ueberlistung, die ihr Vater gegen ihn 
beabsichtigt habe, schändlich. Sirhän giebt 
ihr Recht, lläzim räth, die Sache zu uuter- 
sucheu und sicli bei Qordäb zu erkimdigeii, 
was aus Berekät geworden sei. Dies geschieht, 
derselbe weiss von Nichts; da erzählt Qäid, 
was stattgefunden li;it und dass Berekät bei 
^J^ls>•Ji ist. Um die Wahrheit zu ermitteln, 
betritt Rizq noch einmal deu Kampfplatz; statt 
aber mit jenem zu kämpfen, sagt er ihm, dass 
^j'iL=>JI nicht sein Vater sei und reitet zurück. 
In seiner Verlegenheit nimmt Berekät ein Stück 
Hasis ein , viodurch er wie starr und leblos 
erscheint imd hofft auf diese Weise aus dem 
Munde der klagenden Mutter zur Erkenntniss 
des wahren Sachverhaltes zu kommen. In der 



No. 9200. 9201. 



GROSSE ROMANE. 



169 



That briugt sie iu der Klage um deu scheinbar 
Todteu die volle Wahrheit au deu Tag. Da 
springt er auf die Beiue, die Mutter freut sich, 
dass er genesen, er gesteht seine Verstellung 
ein uud schwört Rache an Rizq uud Sirhän 
nehmen zu wollen; seine Mutter bittet ihn, 
den Vater zu schonen. Sirhäu sei an Allem 
Schidd. Er aber will von Nichts hören imd 
reitet zum Kampf, schlägt den Rizq zu J3oden, 
zieht ihm die Rüstung aus, bindet ihn nackt, 
barfuss an seiu Pferd und reitet, ihn an der 
Leine mitschleppend, zu den Seinigeu zurück. 
Rizq bittet, ihm die Schande zu ersparen, er 
bleibt unerbittlich uud führt ihn so seiner 
Mutter vor. Diese thut Fürbitte für ihn; 
Sirhäu habe alleiu die Schuld an Allem. Er 
bleibt den Bitten uuzugänglich, schleppt ihn 
zu ^j':5U>J!, der solle über ihn entscheiden. Auf 
desseu cindriugliches Zuredeu uehmeu sie ihm 
den Strick ab und lassen ihn dort. Ezzalilän 
aber, der seiu Ende fühlt, spricht als letzten 
Willen, den Alle Seinigen zu befolgen schwören, 
aus, dass Berekät sein Nachfolger seiu und sich 
eine seiuer Töchter zur Frau wähle. Er ent- 
scheidet sich für die ^^uJl ^^y^- Ferner empfiehlt 
er dem Berekät Güte gegen seine Söhne, Töchter 
uud Unterthanen und dass er seinem Vater 
Rizq Verzeihung angedelhen lasse. Demgemäss 
geschieht es und die Kunde, dass er die Herr- 
schaft angetreten habe, verbreitet sich auch 
zu Sirhän und den Benü hiläl, uud da er ihnen 
in Allen Stücken überlegen ist, geben sie ihm 
deu Beinamen t\j; ^!; ferner da er im Kampfe 
mit Rizq, dem noch Keiner widerstandeu hatte, 
„vmversehrt" davon gekommen war, nannten 
sie ihn auch noch >^^5L>,, er aber freute sich 
über diese Namen. Bald auch kam *.:s=wi. an, 
ihre Mutter wiederzusehen. Nach 7 Tagen 
stirbt ...y.5> JS und wird feierlich bestattet. Sirhäu 
aber schlägt den Seinigen vor, dass sie iu ihr 
Land zurückkehren; sein Vater jedoch empHehlt, 
bei Berekät sich zu entschuldigen, ihm wegen 
des Todes des ^.,^i=>J! ihr Beileid auszusprechen, 
ihm zur Herrschaft zu gratiüiren und ihn ein- 
zuladen. Qä'id überbringt den Brief, Berekät 
will von Verzeihung nichts wissen, sondern 
heisst sie, in ihr Land zurückzukehren. Aber 
nach Berathuug beschliessen sie, dass 100 Emire 
uud 100 Frauen sich zu ihm nackt und barfuss 
begeben, seine Verzeihung zu erbitten. Dies 
hat den gewünschten Erfolg: er ist freundlich 
und sie bleiben 1 Jahr bei ihm. Auch eine 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



O^. 



lAs-^ 



vöUiffe Aussöhnuna: zwischen Elhadra und ihrem 
Manne Rizq , die bisher noch keinen Verkehr 
wieder mit einander gehaVjt haben, findet statt, 
nachdem die Entscheidung ihres Vaters v-jLtoyi 
darüber eingeholt ist. Dieser stirbt nach einigeu 
Tagen und nach Rückkehr des Boten feiert 
Berekät sein Todtenfest. Inzwischen hat im 
Lande der Beuü hiläl die Dürre aufgehört; sie 
kehren zvu'ttck, auch Rizq und Frau und ihre 
Tochter «.<s^.i;, Berekät geleitet sie einen halben 
Tag und verspricht, sie jedes Jahr zu besuchen. 
Bald darauf wird Häzim krank, übergiebt dann 
Sirhän die Nachfolge in der Herrschaft, giebt 
ihm noch schliesslich tjute Lehren zum Ver- 
mächtniss, worin namentlich betont wird, dass 
er nur aus dem Lande des Ansehens und Ge- 
schlechtsadels (v„*.*»jJi^ v_,^*^i S^ ^yA^ heiratheu 
solle, und stirbt, nachdem der Sohn ihm ver- 
sprochen, seine Lehren zu befolgen. 

Schluss f. 60: likj [»jL^- tixJuJ! i'f%^ (*^ 
s^AJJ. -skÄÄS. »«i.«^c , jJläj *Ji.ji iC*s>J 

^jLj3 ^^ ^c«^' L'*' '^ V"^' r^^*^' "^^^^^ *-^' 

Schrift: von drei versoliiedenen Häaden: 1) f. 1 — 4. 
16-23. 57—60: 2) f. 5-15. 24-36. 38-56; 3) f. 37. 
Die zweite ziemlich gross, ist besonders flüchtig, ziemlich 
rundlich, ungefällig, vooallos; die erste ist kleiner, ge- 
drängter; die dritte gross u. dick. — Abschrift c. ''^^/isu- 

9201. We.875. 

48 Bl. 8'», 15—18 Z. (20'/3X 15; lö'/a X lO'/s«^""). — 
Zustand: lose Lagen und Blätter; nicht recht sauber, oft 
fleckig. — Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — Ein- 
band: Pappbd mit Lederrücken und Klappe. — Titel f.l": 

^*llc ^J>- Lc. J^L^ ^J s.^*- ^/o ;t.M.ljil\ qUj>> 5AS> 

Anfausr: srauz wie bei We. 829. 

Die Erzählung geht bis dahin, dass der 
Lehrer dem Berekät verspricht, ihn in allen 
Wissenschaften und Künsten zu unterweisen und 
dieser den Unterricht fleissig benutzt. =We.829, 
f. 27. — Die Wortfassung weicht oft ab. 

Schluss f. 48": LS>J3 ^J^äJS ^_y)l*JI j^*> 

0-' — "-^'^;-J z^ ^"''° 



Schrift: ziemlich gross, geläufig, vocallos. — Ab- 
schrift c. '^^^/isso- 

22 



170 



GROSSE ROMANE. 



No. 9202—9204. 



9202. We. 757. 

100 Bl. 4«", 14 Z. (22 X 16; 15— 16 X ll"""). — Zu- 
stand: meistens lose Lagen; zum Theil fleckig. — Papier: 
gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: Pappband mit 

Lederrücken. — Titel f.': L^själl, Jil* ^Xj [q'_»J->] 
Anfang f. 2": aivUi ^'.\ ^Aj^uX-I , -.j JJJ Li, 

Die Erzählimg, deren Anfang hier fehlt, 
beginnt mit Verheirathnng des Rizq mit der 
Elhadrä, Tochter des Qordäb (= We. 829, 
f. 11", 10 ff.). Die Wortfassung weicht oft ab. 
Die Geschichte ist hier zu Ende geführt. 

Schluss f. 100": ^Jo\.*:J.. ^y^>>.'^^ Ji^ ^f>i 

■ y CT"' 

Schrift: ziemlich gross, weit, vocallos, kräftig. — 
Abschrift c. ^"^^'mn. 

9203. We.830. 

40B1. 4'°, e. 16-18Z. (22x1512; 15';2-16' sX!!'//"). 
Zustand: fast nur lose Lagen und Blätter; fleckig und 
unsauber. — Papier: gelblich, ziemlich stark, wenige 
glatt. — Einband: Pappbd mit Lederrücken u. Klappe. — 

Titelf. 1«: S^S' ,^Xi ■i.j.^ ..X, J^U:\ ,.,'.j..\ji W^ 
Anfang f. P: oK^.j .jG Uijl ^^-<i ^^\S Ui^ 

■^■^^ ..,_j.Äajlj It?^*''' f'-f:*-^ ».♦JCi> 
Die Erzählung beginnt hier damit, wie oI^j 
Unterweisung in allerlei Wissenschaften und 
Künsten erhält. = We. 829, f. 27». 

Schluss: ebenso wie We. 829, f. 60^ 
Schrift: gross, kräftig, vocallos. — Abschrift 
(c. "«',1844) nach f. 40'' im J. '"'/issi. 

I 

9204. We. 831. 

46B1. 4'°, 13— 16Z. (22X15V2; lö'/sX 1 1"")- — Zu- 
stand: fast lose im Einband: unsauber, auch fleckig. — 
Papier: gelblich, stark, ziemlich glatt. — Einband: 
Pappband mit Lederrücken. — Titel f. P: 
t\i r^ ... ... _ .1 St * 



:^U^ 



tJ^P 



S^ I^AJ ä_^*V Q./0 yii^ ^J^l^\ ^iS» 

Genauer wäre: X^,./^ ,.,[>J'i 

Anfang f. 1": ^i:>.^ |.^L>Ü! !Jn^ ^^jUl JLi 

|.il*»Jlj »XkaJ! Jvkiai! '•rvJ^^ (C<"^'' -^'^i (»Ülii LJ, 

^ L.jJ ^yi Uj Syiii-! qI^j.^ jUi' ^^'ä |»J' Lo wäjjlj 

OLc ^^^ jr^ L;S:U.ia>a!5 ^j^^S-^'i 0U.J3 O^^'-S i3Jj 
^5 qI£-j*v »>XJ» ^riWi 1*3^ •f:'''^^ (Jo~*S xls^ fJI 



Die Erzählung schliesst sich an die in 
We. 829 enthaltene als Fortsetzung: an. Sie 
beginnt damit, dass der Emir Häzim krank wird 
und seinem Sohne Sirhän einschärft, nur eine 
Frau aus dem Lande des Ansehens und Ge- 
schlechtsadels zu heirathen (We. 829, f. .09). 
Er stirbt und wird begraben. Sirhän, sein 
Nachfolger, regiert viele Jahre uuvermählt, denn 
keiner weiss ihm jenes Land anzugeben imd 
eine Frau anderswoher will er nicht nehmen. 
Da kehrten eines Tages 3 SpieUeute bei ihm an, 
,Lij und .M^ und _»aLj mit Namen, aus El- 
Jemen stammend, imd trugen ihm ein Lobgedicht 
vor. Er gebot, sie 40 Tage zu beköstigen, 
wollte sie aber nicht wieder vor sich lassen 
und hiess, sie beim Abzüge zu beschenken. 
Die Geschenke schienen ihnen für sie drei zu 
kärglich, sie lehnten sie daher gänzlich ab. Der 
Eniir lässt sie kommen und fragt, ob irgend 
Einer in der Welt freigebiger gegen sie gewesen 
sei ? Allerdings, versetzt der Aelteste derselben. 
Und wo lebt der? Im Lande des Ansehens 
und Geschleehtsadels. Er bittet darauf um 
nähere Auskunft und Näpir beschreibt ihren 
Edelsinn: es seien 3 Brüder, qjAJ! qj;, |J^jAJI^ac< 
und ^jjJ' j~-*^5 ihr Vater heisse JUc ^j d-^^', 
sie hätten 3 schöne Töchter Namens ^:^sä, nSyji, 
imd IIX:,. Ausser sich vor Freude fragt er sie, 
ob sie das Land kennen, wie weit es bis dahin 
sei, lind erfährt, es sei 6 Monate von dort ent- 
legen. Er beschliesst, sich dahin zu begeben, 
und bittet, dass einer der Spielleute ihm den 
Weg dahin zeige, was auch zugesagt wird. In 
diesem Augenblick kommt Abu zeid mit 2000 
Reitern (von den Benü (jiL=i-:) an; er ist auf 
dem Wege zu seinen Eltern ("Rizq und Elhadrä). 
Sirhän bewirthet ihn freundlich und bittet ihn, 
in seiner Abwesenheit sein Land zu regieren; 
er lehnt es ab, da zu viel Feinde ihm selbst 
im Rücken seien, aber er solle die Regierung 
seinem Ohm, dem Emir Mälik abü zoheir, über- 
tragen und unbesorgt reisen. So geschieht es 
und der Spielmann Näpir geht als Wegeweiser 
mit, bis sie nach 6 Monaten ihr Reiseziel er- 
reichen. Der Führer kündet ihre Ankunft an; 
Zein eddm reitet dem Sirhän entgegen mit seinen 
Brüdern und Gefolge und nimmt ihn und seine 
Begleiter freundlich auf. Nach 7 Tagen berätli 
Zein eddin, was sie dem Sirhän gegenüber zu 
tluin haben; es wird beschlossen, den Wezir 
'Ann an ihn zu schicken und nach seinem Be- 
gehr zu fragen. Sirhän erzählt diesem, sein 



No. 9204. 



GROSSE ROMANE. 



171 



Zweck sei, sich hier eine Frau zu holen: so 
habe ihm sein Vater geboten. Als die Brüder 
dies erfahren, beschliessen sie, jeder von ihnen 
solle seine Frau fragen, welche besonderen Eigen- 
schaften und Vorzüge ihre Tochter habe; dann 
wollten sie die vorzüglichste dem Sirhän zur 
Frau geben. In Folge dessen erhält er die 
Tochter des Zein eddin und der Selmä, genannt 
U.i;, zur Braut; sie erhält kostbare Aussteuer 
und wird mit Dienerschaft ihm übergeben, dass 
er sie unbei'ührt und ohne Schaden in sein Land 
bringe imd dort heirathe. Am 20. Reisetage 
gelangen sie zum Feuerthal und zu den Schwefel- 
bergen (ci^-^^> i3W^j j'-*-'' l5^'-5)- ^''^' ^^****^ '^^"^ 
bitten, den Tag zu rasten und in der kühleren 
Nacht weiter zu wandern. Dies geschieht; 
jeder lagert sich, so gut er kann ; Sammä ruht 
in ihrem Zelt, von jeder Kleidung entblösst, 
von ihrem langen schwarzen Haar eingehüllt. 
Sirhän findet in seinem Zelt, das dem ihrigen ■ 
gegenüber steht, keine Ruhe; er denkt des Ver- 
botes, sie zu berühren, bevor sie in seiner Heimat 
sind, und ist neugierig zu wissen, ob sie schön 
oder hässllch sei; in letzterem Falle möchte er 
sie dem Vater zurückschicken. Er schleicht ; 
sich zu ihr, sieht sie ganz schwarz, hält sie 
für eine Negerin, holt sein Schwert, um sie 
zu tödtcn. Als er zurückkommt, hat sie sich 
auf die andere Seite gelegt; er sieht nun ihre 
"Weisse und Schönheit vmd bei ihr ein köstlich 
strahlendes Geschmeide. Er nimmt es mit sich, 
um es draussen genauer zu betrachten; da scliiesst 
ein Vogel herunter, nimmt es fort und fliegt 
damit weg. Er läuft hinterdrein, fallt fränkischen 
Schiffern, deren Capitän Uyoj heisst, in die 
Hände; er schreibt, was ihm zugestossen, mit 
Blut aus seinem Finger auf ein Brett ; sie führen 
ihn gefangen mit sich. Er wehklagt, erzählt 
dem Capitän, wer er sei; der tröstet ihn damit, 
dass er ihn zu Hause zum Ober-Sauhirteu machen 
wolle, er hätte noch 10 andere Sauhirten seines 
Glaubens daselbst. So geschieht es, er bleibt 
in diesem Dienst 30 Monate. Inzwischen hat 
Sammä bei ihrem Erwachen ihr Diadem vermisst. 
Niemand hat es, Sirhän wird vermisst, seine 
Kleider sind da. Man sucht nach ihm vergebens. 
Die vornehmsten Begleiter, Rizq, Fäid (JoLs) 
und Qäid zanken sich um sie, jeder hat Lust 
zu ihr und will ihr Sirhän ersetzen. Sie schickt 
zu Jedem, ohne Vorwissen der Anderen, Bot- 
schaft: er solle schweigen, er sei der Auserwählte. 
Als Nachts die Reise fortgesetzt wird, weiss sie 



sich die Kleider des Sirhän zu verschaffen, zieht 
sie an, legt ein Schwert um und reitet davon, 
denselben aufsuchend. Sie kommt ans Meer, 
findet das Brett, worauf er sein Schicksal ge- 
schrieben hat, und ist tief betrübt: schreibt dann 
auch ihre Geschichte darauf. Matrosen eines 
dort ankernden Schifies, dessen Capitän Andrea 
heisst, finden sie in ihrer Verkleidung, halten 
sie für einen jungen Mann; sie nennt sich qU-ä; 
jene bringen sie mit ihrem Pferde zu Schiffe 
und segeln ab. Ihre Traurigkeit sucht der 
Kapitän zu entfernen; er sei ein junger Mann, 
der seinem verstorbenen Sohne gleiche; nun 
habe er noch eine Tochter Namens Oj.jLi>, mit 
der wolle er ihn verheirathen. Sie geht schein- 
bar auf den Vorschlag ein. Sie kommen ans 
Land, treten in das Haus des Capitäns, dessen 
Tochter entbrennt in Liebe, sobald sie den ver- 
meintlichen Jüngling sieht; er wird bei ihnen 
aufs Beste verpflegt und gekleidet, und als er 
am Christfest in die Kirche geht, blendet und 
verwirrt seine Schönheit Alle. Auch der König 
Simeou (^j^ju-u.) wird seiner ansichtig, verliebt 
sich in seine Schönheit, Andrea tritt ihn an 
diesen ab, er wird sein Thürhüter imd erhält 
seinen Platz so, dass jener ihn stets sehen kann. 
Der Ruf seiner Schönheit verbreitet sich. Auch 



des Königs einzige Tochter .-X^^ 

o o CJ ■ 



^: sieht ihn 



zufällig und wird Sterbens verliebt in ihn. Ihre 
Mutter iJ\y*J^ fragt die Liebeskranke nach der 
Ursache ihres Leidens; darauf geht sie zu dem 
Könige und bittet ihn, seine Tochter dem Thür- 
hüter zur Frau zu geben; er aber wird zornig 
und verweigert es. Nun droht die Tochter sich 
ein Leides anzuthun, die Mutter räth zur Ge- 
duld. Sammän ist inzwischen von Sehnsucht 
nach den Ihrigen erfüllt und weint. Der König 
erfährt es und ist darüber verwundert; sein 
Wezir räth ihm, dass er ihm die Beschäftigung 
zuweise, an die er daheim gewöhnt sei. Auf 
Befragen sagt er, dass er daselbst Steuern ein- 
zutreiben habe; seine Hoffnung ist, bei der Ge- 
legenheit Sirhän ausfindig zu machen. Nun 
überträgt ihm der König dasselbe Geschäft; 
nach 3 Monaten kehrt er zurück und wird 
ehrenvoll empfangen. Inzwischen härmt sich 
die Königstochter um ihn ab; wiederum bittet 
die Mutter den König, jenen ihrer Tochter zum 
Manne zu geben. Dies Mal willigt er ein, 
Tochter und Mutter sind darüber hoch erfreut 
und bereiten die Vermählungsfeier vor. Der 
König theilt nun dem Sammän sein Vorhaben 

22* 



172 



GROSSE ROMANE. 



No. 9204—9206. 



mit: er lehnt es zuerst ab, geht dann aber 
darauf ein. Nach beendigter Feier werden die 
Vermählten beisammen gelassen; Sammän über- 
lässt sich dem Schlafe. In der folgenden Nacht 
bekehrt er sie zum Islam und nachdem sie ihm 
feierlich versprochen hat, ein Geheimniss, das 
er ihr mittheilen will , Niemand zu verrathen, 
erzählt er ihr seine ganze Geschichte. Nun 
trösten sich Beide, forschen auch nach Sirhän, 
aber ein Jahr lang vergebens. Da stirbt der 
König. Der Sitte gemäss ziehen die Einwohner 
aus der Stadt und lassen den Königsvogel 
fliegen: derjenige, auf dessen Kopf er sich setzt, 
pflegt damit als ihr König anerkannt zu werden. 
Er setzt sich diesmal auf den Kopf des Sammän; 
aber da er Moslim ist, wollen sie ihn nicht über 
sich, die Christen, zum Herrscher haben. Da 
der Vogel aber ein zweites und drittes Mal 
sich wieder auf seinen Kopf setzt, sehen sie 
dies als Gottes Willen an : er wird ihr König 
und regiert gerecht über sie. — Längst schon 
ist die Schaar, welche den Sirhän auf seiner 
Brautfahrt begleitete, heimgekehrt. Vergebens 
hatten sie die verlorene Sammä gesucht; sie 
hatten schliesslich nur die Tafel gefunden, auf 
welche ihr Schicksal und das des Sirhän ge- 
schrieben war. Bei der Heimkehr gaben sie 
an, dass Sirliän mit der Tochter des Zein eddm 
verheirathet und dort zu Lande geblieben sei. 
Aber Mälik dringt darauf, die Wahrheit zu 
sagen: worauf denn Rizq erzählt, was vorge- 
gangen. Sie sind betrübt, melden es dem Abu 
zeid. — ludessen hütet Sirhän die Schweine; 
aber eines Tages in besonders trauriger Stimmung 
fällt er in Schlaf: als er aufwacht, sind seine 
Schweine fort, und er geräth in Angst vor den 
Folgen bei seinem Herrn. Er findet sie aber 
wieder, ist hinfort achtsamer. Eines Tages liegt 
er unter einem Baum, da beschmutzt ihn ein 
darauf nistender Vogel. Er steigt hinauf, dreht 
den Jungen den Hals um und findet im Nest 
das längst vermisste Geschmeide der Sammä, 
steckt es in einen Ränzel auf dem Rücken. 
Abends treibt er die Schweine in den Stall, 
die kleine Tochter seines Herrn springt ihm, 
wie sie oft zu thun pflegte, auf den Rücken 
und reitet auf ihm, das Geschmeide fällt dabei 
zur Erde und glänzt wunderbar. Sie läuft zum 
Vater und erzählt ihm; der fragt, was er da 
habe imd bekommt das Geschmeide zu fassen. 
Weiter geht die Geschichte hier nicht. Ob- 
gleich es nach der Unterschrift scheinen muss, 



als wäre sie hier zu Ende, ist es doch nicht 
der Fall. 

Schluss f. 46^": A*i jCjlJ' Jls t^ t/i U Ji 
o'muy_i^' _5»! sJS^j '*-^^ E^-* lAäjiJi ^-i^bj '-oyoj sjs_j 



80"3,,i 



jj-^i o^^ T^y- '■^'^ 



Schrift: gross und gewandt, vocallos. — Abschrift 






9205. We. 775. 

2) f. 43-87. 

8'°, 12— 17 Z. (16 X 10' 2-, 11— I2V3X8— Sia-^"'). — 
Zustand: nicht ganz sauber, auch fleckig. ^ Papier: 
weisslioh, zieml. stark, etwas glatt. — Titel f.43' (ganz oben): 

Anfang fehlt. Das Vorhandene beginnt 
f. 44°: ».jLX/« ÜI ^Älai*« ».i^Jl i_ß_^i^ >ii^i,^l l»J^ 

= We. 831, f. 1", 10 bis 38", 6. 
Schluss f. 87": *Ji(L). LjJij.=> (J»c oAjiäj J'js 

Schrift: gross, kräftig, deutlich, vocallos. — Ab- 
schrift c. '210 igj^. 

9206. We.874. 

38 Bi. 4'°, c.14— I8Z. (21x 15'/a: 17— 18 X 12';g<=">). 
Zustand: ziemlich unsauber, auch fleckig. — Papier: 
gelblich, ziemlich stark, etwas glatt. — Einband: Papp- 
band mit Lederrücken und Klappe. — Titel (von ganz 

neuer Hand) f. 1": J^S^ ^Xj 'i. 



O" 



0^= 



ol"^^ 



Anfang: ^c (^=»ij v*^ j f^ *^^ (V^ 



O'i^'^ 



.Aaxi' v_sJu«, j. ...LliJu. 



"5 Tj-^ c^' 

Dieser Anfang ist von ganz neuer Hand ; 
er ist sehr abgekürzt. — Dem Inhalte nach 
= We. 831. Hier aber geht die Geschichte 
von f. 33% 1 1 an weiter. Barpümä ohrfeigt deu 
Sirhän, erfahrt, woher er es hat und heisst ihn 
nachsehen, ob er dort vielleicht noch mehr der- 
gleichen finde, giebt aber das Geschmeide an 
seine Tochter, die erfreut darüber dem Sirhän 
ein ungewöhnlich gutes Essen verabreicht. Sie 
schmückt sich nun mit dem kostbaren Schmuck, 
zum Neide aller Frauen; das Gerede davon 
kommt auch zu den Ohren des Königs Sammän. 
Er lässt sich das Geschmeide von Barfümä 
zeigen und erkennt es als das verlorene. Be- 
fragt, woher er es habe, erklärt dieser Anfangs: 
von seinen Vorfahren; dann aber erzählt er die 
Wahrheit. Zur Bestätigung derselben muss Sir- 
hän kommen. Nach einigen Ausflüchten erzählt 
er den ganzen Hergang in Versen: inmitten 



No. 9206—9208. 



GROSSE ROMANE. 



173 



des Gedichts bricht die Erzählung hier ab mit 
den Worten f. 37": 

Schrift: gross, kräftig, flüchtig, voeallos. — Ab- 
schrift C. "«/l824. 

F. 38' enthält von ganz neuer Hand einige Recepte. 

9207. We. 758. 

100 Bl. 8™, c. 14 — 15 Z. (21V2X I5Va; U'/a- lö'/a 
X 11"^™). — Zustand: ziemlich gut. — Papier: gelblich, 
stark, etwas glatt. — Einband; Pappband mit Leder- 

rücken. — Titel f. 1»: qL=-^.».j i.*:si-! ^^l^ ^^ i_ffj'^' 
Anfang f. 2°: t_5J^Jj b ^jL> xJ Jö e^ aiX«j^ 

Der Anfang fehlt. Das hier zuerst Vor- 
handene entspricht im Allgemeinen We. 757, 
f. 97^ oben. Es fangt im Ganzen ebenso an, 
wie We. 831 (Häzim giebt vor seinem Tode 
Verhaltungsregeln seinem Sohne); geht dann 
aber noch weiter und enthält auch noch dasjenige, 
was weiter in We. 874 steht. Der daselbst an- 
gegebene Schlussvers steht hier fSS**, 6. 7. Dann 
folgt das, was in We. 832, f. 1 — 14% 11 steht. 

Schluss f. 100": »;.j |.U=il vW J»= U**'i 






Schrift: die gewöhnliche flüchtige, etwas unangenehme 
und nicht grade leicht zu lesende Schrift. — Abschrift 

9208. We.832. 

63 Bl. 4'°, 11-14 Z. (2-2VaX le'/a; IS'/a-HX Il-12<='"). 
Zustand: lose Blätter und Lagen; ziemlich unsauber. — 
Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: Papp- 
deckel mit Lederrücken. — Titel f. 1": 



s^ 



jLÜ! ji:> ijs^ 



Anfang f. l^ ^^L^^ |.:5l>ül !Js^ ^^jUi JLi 



iS,:>\ t.-X=> ^A'i] ,.,\ UÜ UJ OuT 



"J- 



r) 



j'äi iwi, 



_jiÄj 'S Jip' >^U '^^5 '^J' ü^^ »t\i»i 1*3^'; oj.Ji 

Nach einer kurzen Zusammenfiissung der 
in We. 831 ausführlich erzählten Geschichte 
beginnt hier f. P, 9 die ausführliche Erzählung 
mit der Entdeckung des Geschmeides im Nest 
und wird bis f. 5", 1 so weit geführt, wie bei 
We. 874 angegeben ist. 

Dann geht die Erzählung so weiter: Sammän 
sagt zu Barpümä, er habe kein Anrecht auf 
das Geschmeide, und trotz Widerspruches muss 
er auf dasselbe verzichten und sich davon be- 
geben. Sirhän bleibt bei den Dienern des 
Königs, dieser zeigt ihm sein Interesse, unter- 
hält sich auch mit ihm und verheisst ihm Ver- 
einigung mit seiner geliebten Sammä. Er muss 



i»^J J'lS i— '''-^•'' _y*As -^sAj -SiAxi 



sie ihm beschreiben; dafür verspricht er ihm, 
im ganzen Reiche alle Frauen zu versammeln, 
damit er sie darunter aussuche; falls er sie 
nicht wiedererkenne, werde er ihn tödten. 
Darauf erzählt ihm Sammän seine Geschichte, 
mit einiger Abweichung von dem wirklichen Ver- 
lauf Darauf lässt er Sirliäu in das „Bad des 
Ermordeten" führen und daselbst einschliessen, 
damit er dort gereiuigt werde. Er aber bringt 
in Angst die Nacht zu. Am fola;euden Morien 
wird er in Todesängsten gebadet, geschoren, 
prächtig gekleidet, und reitet auf stattlichem 
Rosse zum Schlosse, wo er auf dem für ihn 
bereit gestellten Sessel Platz nimmt. Dann 
führt der Könisr ihn zu dem Palast der Königin 
(ijL>J! ^-^'j): dort speisen alle drei an Einem Tische; 
aber trotz des übervollen Glückes, das ihm zu 
Theil geworden, bittet er doch um Erlaubuiss 
zur Heimkehr in sein Land, um zu forscheu, 
was aus seiner Sammä geworden sei. Da lachen 
die beiden Frauen zu seinen Seiten und Sammän 
fragt, ob ihm nicht die Frau zu seiner Rechten 
gefalle? — Er habe sie als Frau eines Anderen 
gar nicht angesehen. — So sieh sie doch an, 
sagt der König. — • Ist das deine Frau ? — 
Ja: aber bleib hier, lass von dem Gedanken 
an Sammä, und ich trete dir meine Frau ab. — 
Nimmermehr, mir liegt einzig an Sammä. — ■ 
Aber du musst, sonst schicke ich dich zurück 
an Barpümä. — Da bequemt er sich und wird 
Mann der ,.,LJt S>\ und bringt mit ihr 20 Tage 



oL^'yj 



zu. Alsdann fragt er den König, ob er Nach- 
richt von Sammä habe. Allerdings, sagt dieser; 
auf der Insel so imd so sind 2 Mädchen dieses 
Namens; du sollst so lauge in meinem Reich 
die Streitigkeiten an meiner Stelle schlichten, 
bis ich sie hole und dir vorstelle : ist dann 
eine derselben deine Geliebte, so ist es gut; 
sonst suchen wir weiter. Er ist es zufrieden ; 



der König aber geht nach 



Zeit mit der 



qUJS S'x ins Bad, zieht Frauenkleidung an, jene 
wechselt auch ihren Anzug; so lassen sich beide 
durch die Amme mjä>.: zu Sirhän führen. Auf 
sein Geheiss nehmen sie die Schleier vom Ge- 
sicht: er aber erkennt beide nicht. Da sagt 
Sammän: dies ist die Frau, der du 20 Tage 
beigewohnt! Da erkennt er ihre Züge. Doch 
wer bist du , fragt er die Andere. Da giebt 
auch Sammä sich ihm zu erkennen durch ein 
längeres Gedicht (19'). Er nimmt sie nun 
auch zur Frau und führt mit Beiden ein fröh- 
liches Leben. Drei Monate herrscht er nun 



174 



GROSSE ROMANE. 



No. 9208. 



über das christliche Reich : da denkt er an seine 
Heimat und sehnt sich zu den Seinigen zurück, 
ebenso auch Sammä. Diese ist schwanger und 
sie fürchtet auch schon daher bei den Unter- 
thauen, die sie als König beherrscht, üble 
Nachrede. Wie sie aber fortziehen sollen mit 
ihren vielen Schätzen, wissen sie nicht, namentlich 
meint Sirhän, sein Verstand habe durch seine 
Beschäftigung als Sauhirte gelitten; also möge 
Samma auf Mittel uud Wege sinnen. So wird 
denn angeblich eine Wallfahrt nach Jerusalem 
unternommen; auch Zahr elbän, in den Plan 
eingeweiht, ist einverstanden, mit ihnen zu 
sehen; sie sei auch ihres Glaubens uud schon 
seit 2 Monaten schwanger, wolle daher nicht 
allein im Lande zurückbleiben. In der Ab- 
wesenheit des Königs soll ßar^iümfi und Andere 
die Rechtspflege ausüben. Mit vollgepackten 
Schiften segeln sie ab und kommen nach einigen 
Tagen in den uioslimischeu Hafen, wo er am 
Strande Zelte für sich und die Seinigen auf- 
schlagen lässt. Rathlos, wie er die Schätze aus 
den Schiffen aus Land bringe, ohne in Verdacht 
zu gerathen oder auf Widerstand zu stossen bei 
den christlichen Kapitänen und Matrosen der 
Schiffe, trifft er zufällig auf Araber aus Gazza, 
die ihm ihren Beistand versprechen. In der 
That überfallen sie die Schiffsmannschaft, tödten 
sie, bringen Alles aus den Schiffen ans Land, 
er lohnt Allen reichlich, weit uud breit kommen 
die Leute, ihm ihre Achtung zu bezeigen. 
Dann bricht er auf, schickt aber vorauf einen 
Läufer — da es keine Dromedare zu Lande 
giebt — mit einem Brief an die Seinigen im 
Lande »jLe. t.,*JI, sie von seiner Ankunft zu 
benachrichtigen. Der Bote weiss zwar nicht, wo 
dies Land liegt und wo die Benü hiläl wohnen : 
er aber sagt ihm, es liege 2 Monate entfernt 
östlich von Bagdad. Er kommt glücklich an 
der Grenze des Landes an, findet das Volk in 
kriegerischer Bewegung, erfährt von einer Alten, 
die er fragt, dass seit der 3 jährigen Abwesenheit 
ihres Königs Sirhän alle Jahre Feinde ins Land 
fallen und dies Jahr ein Heer von 200 000 
jüdischen Reitern aus -;j^s- sie überfallen habe. 
Der einzige, der ihnen helfen könne, wohne in 
weiter Ferne: das sei Abu zeid. Der Bote 
lässt sich die Richtung zeigen nnd eilt davon, 
erzählt ihm von Sirliän's Rettung, von den Zu- 
ständen in !._*J! und bittet ihn, zu helfen. Er 
bricht sofort auf, sie kommen eilig an und bringen 
den Feinden eine grosse Niederlage bei. Die 



Benü hiläl danken dem Abu zeid für seine Hülfe 
und er besucht seine Mutter S-oa3-l und seine 
Schwester x:^i_i;. Die Feinde, mit denen er schon 
früher siegreiche Kämpfe geführt, halten weitere 
Anstrengungen für vergeblich, so lange er den 
Benü hiläl beistehe; aber ihr König, Namens 
.'uo.o, widersetzt sich dem Abzüge; er wolle am 
folgenden Tage ihn im Zweikampf besiegen. 
Aber sie werden völlig aufgerieben, die Sieger 
theilen sich in ihrer grossen Beute, nur Aliü 
zeid lehnt jeden Antheil davon ab. Er erzählt, 
wie der Bote ihm Nachricht gebracht habe; als 
aber die Benü hiläl von keinem Boten wissen, 
kommt dieser herbei und übergiebt dem Abu 
zeid den Brief des Sirhän , den er zu Aller 
Freude vorliest. Der Bote wird reich beschenkt, 
das Heer der Benü hiläl zieht mit ihm dem 
Sirhän entgegen. Sie treffen ihn, sind Alle 
hocherfreut, und er erzählt dem Abu zeid uud 
den Benü hiläl ausführlich alle seine Erlebnisse. 
Dann kehren sie um mit ihm in ihr Land, der 
Bote aber erhält Erlaubniss, in seine Heimat 
zurückzukehren; sie werden auf das Freudigste 
von Allen begrüsst und beschenkt. Abu zeid 
will in sein Land zurückkehren; da steht Zeid 
elhail, ein Sohn des ,»,3;, ein ausgezeichneter 
Reitersmann, auf und bittet ihn um Erlaub- 
niss, seine Schwester *.i=vii zu heirathen; er 
erhält dieselbe, da auch die Verwandten t'iu- 
verstanden sind, und heirathet sie und bekommt 
mit der Zeit von ihr einen Sohn, der q';^ 
genannt wird. Abu zeid kehrt heim, Sirhän 
regiert die Benü hiläl und hebt ihr Ansehen. 
Einige Monate nach seiner Rückkehr gebärt 
Sammä einen Sohn, der den Namen Hasan er- 
hält; und 2 Monate später Zahr elbän gleich- 
falls einen Sohn, der Selmän genannt wird; 
jede von ihnen bekam überhaupt 5 Söhne und 
5 Töchter. Nämlich Sammä noch: den cU^, 
».>Li.=>, .Ju und jLi-" und die 5 Töchter: »i^Li^jJ, 
*j^, «.j_yto, b j', "i^; und Zahr elbän die Söhne: 
Selmän, ^c (der auch ^aajS^JI ^c genannt 
wurde), jUx, j^ic und li^li und die Töchter: 



•H;, 



^5 j^^i 



und ^«iaLi. Hasan wächst 



heran, zeichnet sich in allen Stücken aus, ist 
bei Allen beliebt, ist zuverlässig, wahrhaftig, 
fromm, sehr wohlthätig und mildherzig, auf 
den Ruhm der Freigebigkeit seines Vetters 
Abu zeid gleichsam neidisch und eifersüchtig. 
Auch war er ein tüchtiger Reiter und Krieger 
mit seiner Schaar von 5400 Mann, von 
denen er 3 zu seinen Busenfreunden machte: 



No. 9208. 



GROSSE ROMANE. 



175 



waren zugleich seine Vettern. Da aber seine 
Freigebigkeit seinem Vater Sirliän übertrieben 
vorkam, empfahl er ihm Sparsamkeit und setzte 
ihm die Einkünfte aus 4 Städten zum Unter- 
halte aus. Da sie aber liald verthan waren, bat 
er den Vater um neue Mittel: Freigebigkeit 
bringe Ruhm. Aber der Vater, über seine Ver- 
schwendung böse, schlug es ihm ab und drohte, 
'wenn er sich nicht ändere, ihm alle Mittel zu 
entziehen. Weinend geht der 14jährige Jüngling 
zu seiner Mutter Sammä , die ihn über Alles 
liebte, und erzählt ihr den Vorfall. Sie tröstet 
ihn; wenn er etwas brauche, solle er sich nur 
an sie wenden, sie wolle ihm ohne Vorwissen 
des Vaters geben, sie kenne die Schatzschlüssel. 
— So gieb mir sofort 3 Beutel, die ich au die 
Armen draussen vertheilen will; sie warten auf 
Geld, und ich kann doch nicht sagen, dass ich 
nichts habe. Vertröste sie auf morgen, da sollst 
du eine Kiste mit 1 000 Dinaren haben und 
so jeden Monat. Nun ist er wieder froh und 
lebt so 6 Jahre in dieser Weise fort. Da tritt 
eine Hungersnoth ein, Sirhän beruft eine Ver- 
sammlung und schärft Allen Sparsamkeit ein, 
bei Todesstrafe. Jeder soll einen Pförtner an- 
stellen, der Fremde und Bummler fortweist, bis 
die Theurung vorbei sei. Sein Sohn Ilasau aber, 
obgleich von Freunden gewarnt vor den Folgen, 
will sich nicht daran kehren; alle Hungrigen 
und Fremden finden bei ihm reichliche Ver- 
pflegung. Darüber wird sein Vater sehr böse 
und schickt den Oberdiener [ijh mit einer Schaar 
ihm vors Haus, alle Bettler und Fremden fort- 
zuweisen. Als nun Niemand kommt, ist Hasan 
erstaunt, wie das zugehe, ^^^LjJ! giebt ihm den 
Grund dafür an. Da tritt zu ihnen sein junger 
Diener, ^^^U» mit Namen, Sohn des Lj_b, und 
erzählt, sein Vater stehe vor der Thür und 
wehre allen Fremden den Eintritt. In Zorn 
erschlägt er den Ls-b, heisst dem (^jUv, sein 
Haupt dem Sirhän vor die Füsse zu werfen, 
zugleich auch einen Brief, und sich dann eiligst 
davon zu machen, um nicht sofort den Tod zu 
erleiden. Sirhän ist vor Zorn ausser sich und 
befiehlt ihn zu tödten. Verschiedene rathen ab; 
es sei den Religions- Satzungen zuwider, sagt 
der Qädl Fäid. Er lässt davon ab, entzieht 
ihm aber alle Einkünfte; Keiner solle ihm etwas 
borgen, bei Todesstrafe. Da dieser in alter 
Weise fortfuhr zu verschwenden, ging ihm bald 
sein Vorrath aus; dann verkaufte er Waffen, 



Geräth und alles Besitzthum und verthat es, 
bis auch dies bald zu Ende war, und er schliess- 
lich nur uoch in Kleidung eines Bettlers selbst 
einherging. Da blieben die Gäste fort, seine 
Anhänger aber brachten ihm von ihrem Ver- 
mögen, er aber lehnte die Annahme ab. Auch 
die Emire, welche von seiner Lage unterrichtet 
waren, boten ihm, oiiue Wissen des Sirhän, ihre 
Unterstützung an, ebenso auch seine Mutter: 
aber er lehnte Alles ab. Die Mutter war dar- 
über tief betrübt und theilte auf Befragen dem 
Sirhän den Grund mit. Er wurde weich und 
liess ihm sagen, sein Vater wolle ihn sprechen. 
Er kommt au in seinem ärmlicheu Anzüge, um- 
geben von seinem, Ö400 gut berittene Diener 
zählenden, Gefolge. Er erzählt seinem Vater, 
wie er Alles fortgegeben und verkauft und sich 
damit einen Ruhm erworben habe, der nicht 
vergehen werde bis zum Jüngsten Tage. Darauf 
versetzt der Vater: wer Nichts hat, ist Nichts. 
Aber wenn du jetzt begriffen hast, was es heisst, 
Gold haben oder uicht und wenn du hinfort so 
handeln willst, wie Andere, will ich dir das 
Verthane wiedergeben und es soll dir an nichts 
fehlen. Aber der Sohn bleibt unverbesserlich, 
er lehnt Alles ab; seine Natur könne er nicht 
ändern; er hoffe auf Gott; auf Leiden folgen 
Freuden. Da grade kommt Botschaft, dass 
Abu zeid zum Besuche komme, Sirhän und 
Gefolge und auch Hasan mit seinen Leuten 
reiten ihm zum Empfange entgegen. Jener er- 
fahrt von Hasan und spricht mit ihm von seiner 
Lage; er solle nur getrost sein, wenn er wieder 
zu Hause, wolle er ihm 20 Kameelladungen 
Geld schicken; aber auch dies Anerbieten lehnt 
er ab. Abu zeid besucht nun seine Eltern; 
seine Schwester hat einen Sohn, Bedrän genannt 
[sein Vater ist 2 Jahre nach seiner Geburt ge- 
storben. — Ein Jahr später stirbt auch die 
Mutter; sein Ohm ,L*c zieht ihn auf und mit 
ihm seine eigene gleichaltrige Tochter, f. 52". 
Darüber handelt ausführlicher eine andere Er- 
zählung]. Täglich fiuden Festlichkeiten statt 
bei einem der dortigen Emire. Plötzlich kommt 
eines Tages ein Haufe von 1 00 Reitern und 
nahet sich weinend dem Sirliän. Ihr bejahrter 
Anführer erzählt: sie seien aus ^T*^i sLxijo und 
aus dem Lande qjj^ •^^- Ihr König Namens 
(^Xj_li liixJli! sei gestorben und habe eine Tochter 
iCo_E> und einen Sohn ^^U-JL» hinterlassen. Eines 
Tages, als dieser, der die Regierung übernommen, 
auf Jagd gewesen, hätte ein fränkischer Christen- 



176 



GROSSE ROMANE. 



No. 9208. 9209. 



häufe aus dem Lande L^^ (? ^jy) unter An- 
führung des i^U-^t ~y*^ sie überfallen , ausge- 
plündert uud den zurückkehrenden König sammt 
vielen Anderen gefangen weggeführt. Nun sei 
iui^ die Regentin, aber es sei zu besorgen, dass 
die Franken nochmals sie überfallen und plündern 
würden: daher bitte sie, auf seinen Rath — er 
heisse Mas'üd uud sei ihr Wezir, wie er dies 
auch schon früher bei ihrem Vater und Bruder 
gewesen — , dass Sirhän ihr Reich beschützen 
möge. Zugleich überreichte er ihm Briefe von 
der Königin und anderen vornehmen Frauen des 
Landes, die zugleich Schleier luid Haarlocken 
enthielten. Da brachen die Bcnü hilal vor 
Rührung in Thräuen aus, aber Abu zeid, der 
auch zugegen war, rief aus: was sollen Thränen? 
zieht euren Glaubensgeuosseu zu Hülfe, ich gehe 
mit ; aber gebt mir erst den Brief der Königin 
zu lesen! Er las uud brach auch iu Thränen 
aus, dann las er ihn vor. Darauf eutliess Sir- 
fiän die Gesandtschaft mit der Zusicherung, er 
werde kommen , sie in Schutz zu nehmen , sie 
selbst aber sollten sich auch iu Vertheidigungs- 
stand setzen; und an die Königin gab er einen 
Brief dem Mas'üd mit. Nach der Rückkehr 
übergiebt er ihr denselben, stattet Bericht ab, 
versammelt die Vornehmen aus dem ganzen 
Lande ('Aden, Zebid etc.), rüstet sie mit Allem, 
was sie braucheu, Waffen uud Pferde und Ge- 
räthe, reichlich aus, so dass sie meinen: am 
besten wäre, er würde ihr Herrscher. Worauf 
er antwortet, es falle ihm nicht ein, treulos zu 
werden. Dann theilt er mit, dass Sirhän und 
die Benü hiläl ihueu zu Hülfe kommen würden. 
Sie treffen die nöthigen Vorbereitungen. Sirhän 
aber beräth sich mit deu Seiuigen : Rizq soll in 
Stellvertretung Sirhän's regieren , dieser zieht 
alle Krieger zusammen, Abu zeid schreibt seinen 
Brüdern (*jü^ und ^ajü, ihm mit der Hälfte 
seiner Truppen bis nach Eljemen entgegenzu- 
kommen, Hasau (Sirhän's Sohn) reitet mit seinen 
5400 Kriegern gleichfalls mit, er selbst in sei- 
nem ärmlicheu Aufzug, da er die vom Vater 
angebotene Ausrüstung abgelehnt hat. Sie 
kommen nach Eljemen, auch die entbotenen 
Truppen des Abu zeid kommen an, 45 000 
Mann, der Wezir Masfld zieht ihnen entgegen; 
sie schlagen die Zelte draussen auf Wiesen 
uud unter Bäumen auf uud die Königin n^ji- 
schreibt, erfreut über ihre Ankunft, eiueu Brief 
au Sirhän und trägt ihm ihr Reich au. Damit 
bricht dieser Band ab. 



Schluss f. 63'': KAj»- c;^j9 LJä 15^^^ ^^ 

Die Fortsetzung s. bei We. 759 (f. 62'' ff.). 

An dem Gedicht f. 43' fehlt der Anfang, 
5 Verse (= We. 759, f. 41°). 

Schrift: f. 1 — 42 etwas blass, ziemlich gross, gewandt, 
vocallos. Von f. 43 an viel schwärzer, grösser, ähnliche 
Hand, vielleicht dieselbe wie vorhin. — Abschrift c.'^^, 1824. 

9209. we.775. 

1) f. 1-40. 

172 Bl. 8'°, 14— IG Z. (15 X 10; 12 — 13 x 8>="). — 
Zustand: nicht ganz sauber. — Papier: weiss, dünn, 
glatt. — Einband: Pappbd mit Lederrücken. — Titel f.!": 



O^' J^j^ 



o> 



•J^ 



A u f a n g : ^jUJt / jsCi\ . . . J>. 0., Lj Jsu-Lj L 
^s>^ S:is> ^^x, j>^( j.s>i j_^y> K,'J Ji^ c^^' 



Ä.J1 



r*^**-j r 



ijs.=> 



>Lo 



= We. 831 u. 832, bis f. 20. — Obgleich 
die vorliegende Geschichte denselben Gegenstand 
behandelt, weicht sie doch so erheblich ab, dass 
ein Auszug nöthig erscheint. 

König 3>*;=- herrscht über die Benü hiläl, 
hat aber trotz vieler Frauen keine Kinder. Eines 
Tages besucht ihn ein Derwisch : er klagt ihm 
dies und fragt, ob er kein Mittel wisse, um 
Kinder zu bekommen. Ja wohl, sagt dieser; 
seh in das und das Laud, freie dort die Tochter 
eines der Angesehenen und du wirst deinen 
Wunsch erreichen. Er begiebt sich in das be- 
schriebene Land, wird freundlich aufgenommen, 
nach 3 Tagen nach dem Zweck des Besuches 
gefragt. Nachdem er denselben angegeben hat, 
geben sie ihm ein schönes Mädchen zur Frau, 
er reist zurück und seine junge Frau genest 
nach Monaten eines hübschen Knaben, der den 
Namen |.;L> erhält. Er wird in Wissenschatten 
und ritterlichen Künsten erzogen; dann stirbt 
sein Vater, nachdem er die Grossen und die 
Wezire hat Gehorsam gegen seinen Sohn schwö- 
ren lassen. Nach seinem Tode herrscht fläzim, 
heirathet und erhält nach 2 Jahren einen Sohn, 
der den Namen qL^-« erhält. Er wird gut 
erzogen, legt sich namenthch auf ritterliche 
Künste und auf Jagd und zeichnet sich darin 
aus. — Er ist 20 Jahre alt geworden, kehrt 
eines Tages von der Jagd heim, trifft seinen 
Vater todtkrank an: die Grossen seines Reiches 
umstehen ihn wehklagend. Sirhän setzt sich 
weinend an sein Lager, der Vater giebt ihm 
Verhaltuugsregeln und sagt, er solle nur Eine 



No. 9209. 



GROSSE ROMANE. 



177 



aus guter Familie beirathen und müsse er auch 
noch so weit darum reisen und sollte die Be- 
werbung: auch noch so lange währen. Dann 
schärft er den Grossen des Reiches ein, ihm 
Gehorsam zu leis-ten und stirbt. Sirhän wird 
König. Fünf Monate etwa sind vergangen, als 
er an die Vorschrift seines Vaters denkt, eine 
Adlige zu beirathen. In dem Augenblick treten 
die Wezire und Grossen ein und stellen ihm 
vor, er solle beirathen : jeder von ihnen habe 
eine schöne Tochter. Er aber lehnte ihr An- 
erbieten ab und erinnerte sie an das seinem 
Vater gegebene Versprechen. — Fünf bis sechs 
Monate später denkt er wieder an die Sache 
und wohin er sich wenden solle, als 3 Spielleute 
eintreten. Er unterhält sich mit ihnen imd fragt, 
ob sie, die so weit herumgekommen seien in der 
Welt, Einen kennten, der so grosse Heere habe, 
der noch freigebiger und in Ansehen und Ge- 
schlechtsadel höber und vornehmer sei ? er wolle 
sie reichlich belohnen, wenn sie seinen Durst 
nach Belehrung darüber stillten und die Wahr- 
heit sagten. — Nun erzählen sie, dass in dem 
Lande des Ansehens und Geschlechtsadels drei 
Emire, und zwar Brüder, wohnten, deren jeder 
eine unvergleichlich schöne Tochter habe: ihre 
Namen seien Zein eddin, Sems eddin und 
Muhji eddin; sie seien freigebiger, mächtiger, 
reicher und adliger als er, und zwar bei weitem. 
Die Namen der Mädchen aber seien: Sammä, 
Siha, Sauka. Als Napr eddin, der Spielmann, 
mit Beschreibung derselben zu Ende ist, freut 
sich Sirhän sehr und fragt, wie weit das Land 
entfernt sei. — Er antwortet, 6 Monate Wegs : 
sie würden, wenn er wolle, ihn begleiten. — 
Nun lässt er O^Jls, seinen Ohm, und Rizq ed- 
doreidl und die anderen Emire rufen, theilt ihnen 
seinen Plan mit, wählt 1000 Reiter zur Be- 
gleitung aus und reitet mit ihnen, so schnell er 
kann , fort und kommt endlich am Ziele an. 
Er schickt einen Reiter vorauf, seine Ankunft 
zu melden: sofort kommen ihm die Emire ent- 
gegen, bewillkommnen ihn und nehmen ihn auf 
das Ehrerbietigste auf. Nach 3 Tagen kommt 
Zein eddin mit seineu Bi-üdern und fragt nach 
dem Grunde seines Kommens: fliehst du vor 
Feinden? wir stehen dir bei; willst du hier 
gasten? sei willkommen jahrelang. — Nun sagt 
er ihnen den Zweck seiner Herkunft und Zein 
eddin fragt seine Brüder um ihre Ansicht: Jeder 
solle seine Frau nach den Eigenschaften seiner 
Tochter fragen: die vorzüglichste und beredtste 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



wollen sie ihm geben, auch wenn er keine 
Morgengabe für sie zahle. — Die Brüder fragen 
ihre Frauen; die des Einen sagt, die Tochter 
sei tadellos, nur habe sie einmal eine Probe der 
Naschhaftigkeit gegeben; die andere sagt, sie 
ist tadellos, aber als kleines Kind hat sie auf 
einem Lappen gelutscht; Zein eddln's Frau aber 
sagt, meine Tochter hat keine einzige schlechte 
Eigenschaft. In Folge dessen ruft er sie, schmückt 
sie auf das prachtvollste, führt sie zu Sirhän 
und dieser ist hocherfreut, dass er seine Tochter 
Sammä ihm geben will. Der Heirathscontract 
wird aufgesetzt. Feste gefeiert und als Sirhän 
an die Abreise denkt, legt ihm der Vater die 
Verpflichtung auf, mit seiner Tochter die Heirath 
in seiner Heimat zu begehen und unterwegs ihr 
nicht zu nahen. Er geht diese Verpflichtung 
ein, dann reist er mit seinen Leuten ab, nimmt 
Sammä in einer köstlich geschmückten Sänfte 
mit; ihr Vater begleitet sie mit grossem Gefolge 
bis zum Abend. Dann nimmt er bewegt Ab- 
schied, Sammä vergiesst heisse Thränen: darauf 
trennen sie sich. Unbehelligt von widrigen Zu- 
fallen geht ihre Heimreise von Statten: eines 
Tages aber lagern sie auf einer Wiese an einem 
Quell, man schlägt für Sirhän ein Zelt auf, 
ebenso für Sammä nicht weit von ihm ab, in 
einiger Entfernung lagert das Gefolge. Er geht 
in sein Zelt, zieht die Kleider aus und legt sich 
schlafen. Da aber der Schlaf sich nicht ein- 
stellen will, geht er vors Zelt, spaziert hin und 
her, in Grübeleien, sieht ihr wunderschönes Zelt 
und denkt : ist die Inhaberin desselben so schön, 
das wäre ja herrlich! — Noch hatte er sie nie 
unverschleiert gesehen und dachte: aber wie, 
wenn ein hässliches Weibsbild darin wäre? Ich 
will doch einmal der Sache nachspüren, trotz 
des Eides an meinen Schwiegervater. Ich will 
ja auch nichts als einen Kuss, wenn ich sie schön 
finde, und sie soll mich auch gar nicht sehen. — 
Er geht also hinein, tritt nahe zu ihr; sie liegt 
schlafend da, einer fiürl gleich, auf ihrem Ge- 
sicht ein kostbares Tuch, ihre Haare lose herab- 
fallend, die Knöpfe ihres Gewandes losgemacht: 
er hebt das Tuch, voll Schönheit und Liebreiz 
liegt sie da, das Auge geschlossen, Schweiss 
perlt auf ihren Wangen, Honig tröpfelt von ihren 
Lippen: er küsst ihre Stirn, fasst ihre Hand, 
will ihren Nacken küssen: da sieht er an ihrem 
Halse ein Geschmeide von Edelsteinen, das die 
Augen entzückt, dessen Gleichen er nie sah. 
Er löst es ab von ihrem Halse, deckt das Tuch 

23 



178 



GROSSE ROMANE. 



No. 9209. 



über ihr Gesicht, geht heraus, zieht das Ge- 
schmeide hervor, um sich an dessen Anblick 
im Sonnenschein zu freuen: da schiesst ein 
Vogel wie der Blitz herab, reisst es aus seinen 
Händen und fliegt damit fort. Er setzt ihm 
nach, verfolgt ihn bis zur Meeresküste, die nicht 
weit entfernt war; der Vogel wirft sich in die 
Wogen, er aber bleibt rathlos am Ufer, hin- 
und hergehend: da kommt ein fränkisches Schiff, 
die Matrosen steigen aus, ergreifen ihn, legen 
ihn in Eisen : vor Schreck und Bestürzung ist 
er fast dem Tode nahe. Der Kapitän des Schiffes 
Namens Bar^flmä lässt ihn durch den Dolmetscher 
befragen, wer er sei? Unter Thränen sagt er, 
er heisse Sirlään. — Du bist offenbar von vor- 
nehmem Hause, wie kommt's dass du nur mit 
einem Hemde bekleidet hier V^ist? erzähle mir 
deinGeheimniss! — Es ist mir schlecht ergangen; 
hätte ich Lanze und Schwert, würde ich dir 
über mich Auskunft geben. — Nun geht er an 
die Meeresküste und schreibt seine Erlebnisse 
auf ein Brett daselbst. Dann theilt der Dol- 
metscher Alles dem Kapitän mit, Sirhän, der 
ohnmächtig hingefallen ist, wird durchgeprügelt 
und gebimdeu ins Schiff geworfen, er schreit um 
Hülfe, sie aber lichten die Anker xmd fahren ab. 
Inzwischen ist Sammä erwacht, vermisst ihr Ge- 
schmeide, sucht SirEäu in seinem Zelt, zieht 
seine Kleider an, gürtet sein Schwert um, geht 
seineu Spuren nach, kommt ans Ufer, liest die 
Schrift auf dem Brett, ertahrt, dass er gefangen 
ist. Sie wehklagt, dann schläft sie erschöpft 
am Ufer ein. Ein fränkisches Schiff wirft dort 
Anker; der Kapitän, Andrea mit Namen (ü,Jo!\ 
steigt aus, sieht einen schönen Jüngling dort 
liegen. Derselbe nennt sich qL*.^, sagt, er sei 
hergekommen, um einen vermissteu Freund zu 
suchen, fragt, ob sie ihn vielleicht gesehen hätten ? 
Nein, sagt der Kapitän, aber wenn wir Einen 
gefangen nehmen, muss er bei uns die Schweine 
hüten und sich arg plagen : du hast aber nichts 
zu fürchten, ich nehme dich zu mir. Keiner soll 
dir zu nahe kommen: auf und folge mir! — • 
Sie nimmt Abschied vom Land, besteigt das 
Schiff, man segelt ab. — Dem Sirhän aber hatte 
man den Bart abgeschoren, seine Kleider fort- 
genommen und einen Kittel angezogen und 
500 Schweine zu hüten gegeben; Sammä da- 
gegen hatte die prächtigsten Kleider erhalten 
und lebte auf der Insel Hanna (U^ 5_ji:>). Dort 
war es Sitte, bei jedem Fest die Gefangenen 
aufs Schönste zu putzen und dem Könige vor- 



zuführen: derselbe hiess ^^jjLtJ^. Bei dieser Ge- 
l^enheit sieht er den Sammän, bewundert seine 
Schönheit, lässt ihn sich schenken, macht ihn 
zum Wächter bei den Frauen. Er hat eine 
Tochter, Namens qUJ' j^j, die sieht ihn nach 
einigen Tagen, verliebt sich in seine Schönheit, 
so dass sie ohnmächtig hinfällt. Sie erholt sich 
wieder, dann sieht sie ihn noch 10 Tage lang 
von ihrem Fenster aus, das auf seinen Platz 
geht, wechselt Liebesbriefe mit ihm, wird dann 
krank, gesteht ihrer Mutter ihre Liebespein, und 
diese erwirkt von dem Vater, dass er auf ihren 
Wunsch, den Sammän zu heirathen, eingeht. 
Die Hochzeit wird gefeiert, Sammän aber hält 
sich von seiner Frau fern und hält sie 6 Monate 
hin. Dann stirbt, nach einer Krankheit von 
einigen Tagen, ihr Vater Q_jji*.i;, und Sammän, 
auf dessen Kopf der Königsvogel sich 3 mal 
niedergelassen hat, wird zum König ausgerufen. 
Eines Tages kommt er in sein Schloss, will sich 
schlafen legen; Zahr elbän kommt ihm entgegen 
und bittet: befreie mich aus dieser Lage und 
gieb mir Gift. Als Grund giebt sie an, dass 
er sich ihr immerfort fern halte und sie dies nicht 
mehr ertragen könne. Er vertröstet sie auf die 
Nacht und erzählt ihr offen seine Geschichte, 
und tröstet sie damit, dass, wenn sie Sirliän 
finden, er sie heirathen und die ersten 20 Tage 
ihr widmen soll, und sie verspricht ihm die 
Wahrung seines Geheimnisses: sie wollen sich 
fortan wie Schwestern lieb haben. — Sirliän 
aber hütete eines Tages seine Schweine und 
dachte über seine Lage nach, dachte auch an 
die Heimat und an Sammä und weinte. Er 
sass unter einem Baum, holte aus seinem Sack 
sein Frühstück — schwarzes trocknes Brot — 
hervor und weichte es in etwas Wasser auf 
und härmte sich über sein trauriges Loos. Dabei 
schlief er ein, wachte aber von dem Vogelgeschrei 
in den Baumzweigen, die über ihm hingen, auf. 
Als ihm vormals der Vogel das Geschmeide ent- 
rissen, hatte er geschworen, hinfort jedes Nest, 
das er ti'äfe, zu zerstören. Er stieg also auf 
den Baum, drehte den Jungen im Nest den 
Hals um und vernichtete ihr Nest. Da fiel das 
Halsband zur Erde; er stieg herunter, nahm es 
und küsste es und weinte vor Freuden, steckt 
es zu sich und treibt die Schweine heim. Er 
tritt ins Haus, die Tochter des Herrn, Namens 
^^ÜCJi ,_jj, sieht das Geschmeide, nimmt es aus 
seinem Kittel heraus, lässt es sich von ihm geben 
und er denkt: Sammä, der es gehört, ist ja fort, 



No. 9209. 



GROSSE ROMANE. 



179 



was soll ich damit machen? Damit legt er sich 
schlafen; die Tochter aber legte es sich um 
ihren Hals, dann aber versteckte sie es vor Vater 
und Mutter. Bei einer Hochzeit aber putzte 
sie sich aufs Schönste und legte den Schmuck 
an; sein Glanz aber erfüllte die Räume, aUe 
besahen das kostbare Geschmeide, überall sprach 
mau alsbald davon, das Gerücht davon kam 
auch zu König Sammäu. Er hört von seinem 
Wezir, dass es sich bei Barfümä finde imd 
schickt hin ihn zu holen. Darauf theilt er 
der Zahr elbän die freudige Nachricht mit. — 
Barf ümä tritt ein uud der König sagt : du hast 
ein Geschmeide, ich will es unverzüglich von 
dir haben. — Ich weiss davon nicht das Ge- 
ringste, versetzt er. — Seine Tochter hat es, 
sagen Einige. — Sofort lässt er diese holen; sie 
sagt, sie habe es von einem Gefangenen, der 
bei ihnen diene, Namens Sirliän; es steckte in 
seinem Rocke, ich nahm es eigenmächtig an 
mich. Sofort wird Sirhän geholt und befragt : 
dies Mädchen sagt, sie hat dir ein Geschmeide 
fortgenommen, ist es wahr? — ■ Ich weiss von 
nichts, sie hat mir nichts genommen und nichts 
gegeben. — ■ Sirhän, sag die Wahrheit, sonst 
werde ich dich hart bestrafen, sagt der König: 
woher hast du das Halsband ? — Unter Thränen 
erzählt er nun seine Geschichte und beschliesst 
sie, indem er sagt: ihre Liebe brennt mir im 
Herzen und sie gleicht dir an Schönheit vind 
Wuchs. Sammän lacht und sagt : ich bin es 
nicht. — Wärest du nicht der König, versetzt 
Sirliän, so würde ich sagen : du bist es : aber 
du bist ja ein Mann, sie eine Frau. — Als du 
ihr das Halsband abnahmst, fragt der König, 
lag sie im Schlaf auf dem Gesicht oder auf dem 
Rücken? — Auf dem Rücken, ein Tuch lag 
über ihrem Gesicht. — Hast du mit ihr nichts 
gemacht? — Ich nahm nur einen Kuss, der aber 
schlug mir zum Unheil aus. So muss nun ich, 
ein Emir, Schweine hüten, der ich über Tausende 
gebot. — Der König lachte herzlich und sagte: 
es ist dir schlecht ergangen! — Ja, versetzte 
er, und das Missgeschick hat mich von den 
Beinen gebracht! Aber wozu das All? kannst 
du mich nicht heimsenden, so kannst du mich 
ebenso gern tödten. — • Wenn du Sammä sähest, 
würdest du sie erkennen? — Freilich, sagte er: 
sie hat ein Maal an der Wange , wie du da, 
und ein Maal am Kinn, wie deins da, und ein 
Maal unter ihrer Vorderlocke, wie ich an dir 
sehe, und wäre es statthaft, ich würde sagen: 



du bist es selbst. Da stiess der König einen 
lauten Schrei aus: die Soldaten sprangen herbei 
und er rief ihnen zu: führt diesen Teufelskerl 
in das Todteu-Bad (^J^Äsi' f'-*^)' So hiess es, 
weil mau in diesem sehr schönen Bade früher 
die Leute umbrachte. — Von dem Regen in 
die Traufe, dachte er: weit ab vou deu Könisfen 
ist gut, ihnen nahe sein heisst verderben. Man 
brachte ihn in das Bad, schloss die Thür ab, 
die Diener gingen fort, er blieb allein, in trüben 
Gedanken. Dies Halsband hat mir nun schon 
zweimal Unglück gebracht, sagte er, nun bringt 
es mir den Tod ! — Sammän indessen liess 
Rosenwasser bringen, ein reichbesetztes könig- 
liches Gewand, schickte Diener, den Gefangenen 
zu baden und zu bekleiden mit dem Gewand. 
Sirhän aber hatte die Thür verbarricadirt. Oefine, 
sagten sie, der König hat es gut mit dir im 
Sinn. Endlich schlugen sie die Thür ein und 
fonden ihn im geheimen Kabinet versteckt, holten 
ihn heraus und sagten: bist du verrückt oder 
bestrickt? Nun badeten sie und putzten ihn 
und führten ihn zum König, er aber fragte: 
träume ich oder wache ich? — Die Uebrigen 
gingen fort, Sammän und Sirhän blieben allein. 
Du bist ein Königssohn? — Ja! — So nimm 
diesen Königsring und sitz und richte an meiner 
Stelle; machst du deine Sache gut, so ist es 
schön; thust es aber nicht, so ist all dein Reden 
schlecht. Ich aber werde dir eine zur Frau 
geben, die schöner als Sammä ist. — Sirhän 
war über all dies wie verblüflPt oder im Traum; 
er steckte den Ring an den Finger, setzte sich 
auf den Thron; »ammä aber ging zu Zahr el- 
bän, zog sie kostbar an und sagte: von jetzt 
ab wird dir Sirhän 20 Nächte lang als Gemahl 
angehören. Dann ging sie zu Sirhän und sagte: 
geh in das Zimmer dort, da findest du eine 
Schöne, freue dich ihrer! Daraufging er hinein. 
Nach 20 Tagen liess sie ihn zu sich kommen 
und sagte: nun gebe Gott dir, die Sammä zu 
heirathen. — O könnte ich sie nur einmal küssen, 
einmal an mich drücken! — Sitz auf deinem 
Thron und richte als König und am Abend 
komme ins Palastzimmer zu Sammä, du soUst 
sehen, ich führe sie zu dir und sie wird dir 
willkommen sein. Er dankt ihr, sie beglück- 
wünscht die Zahr elbän, beide gehen ins Bad, 
putzen sich und gehen in das Palastzimmer zur 
Abendzeit und setzen sich auf die Polster, nach- 
dem sie die Kerzen angesteckt haben. Sirhän 
tritt ein und ist aufs Höchste erstaunt. Das 

23* 



180 



GROSSE ROMANE. 



No. 9209. 9210. 



ist ja der König uud seine Frau! wenn ich mich 
nahe, schlägt er mir den Kopf ab uud bläst 
mein Lebenslicht aus! Was soU daraus werden? 
Sammä lacht, sieht, wie verwundert er ist, tanzt 
vor ihm, treibt ihre Possen mit ihm, er aber 
wird nur immer verwirrter, bammä giebt ihm 
einen Kuss auf die Stirn, er schrickt auf, sie 
giebt sich zu erkenuen uud herzlich umarmen 
sie sich. Nun will Sirfiän sie heirathen, sie 
aber sagt: dräng uicht darauf; lass uns zu 
unseren Verwandten reisen und dort Hochzeit 
feiern. — Daraufpacken sie ihre Sachen, nehmen 
AUes mit, was ihnen zusagt, die Frauen be- 
steigen köstliche Sänften: so zieheu sie fort und 
kommen in die Heimat. Boten meldeu ilire An- 
kunft: mau kommt mit Pauken und Trommeln 
und Pfeifen uud grossem Aufzug ihnen entgegen. 
Feste werden gefeiert und Sirhäu erzählt ihre 
Erlebnisse. Beide Frauen gebären ihm Kinder, 
Zahr elbän den Manna' und Selmän, Sammfi 
aber die Elgäi'ze imd den Hasan; dem Hasan 
aber stand Sieg und Glück im Gesicht ge- 
schrieben. In jener Zeit aber trat Abu zeid 
Seläme, der vorzüghcbste Ritter, auf 

Schluss f. 40'': Jv.»:^* ,.! »j..jLil s-U^ ^ »L>lj 



,.jUaJl*»Ji ^>>.J ^Xä.«J5« .Aa.ü( ijli. ^M, 



^yiyuJij 



Damit bricht diese Geschichte ab. 
Schrift: ziemlich klein, gewandt, fast vocallos. 
Abschrift 0. 1™ 1853. — F. 41. 42 leer. 

9210. We. 759. 

97 Bl. Format etc. u. Schrift wie bei We. 758. 



\^.^\ ^ ^jiJiiJ! 



Titel f. V: ,.,L:>-«~., 

Es ist unmittelbare Fortsetzung von We. 758. 
F. 2" beginnt: IjJiäj ^^y \o>^\ U ujUS oI^ ^yi 
i-jLJi ^( xj. — F. 2 bis 62^ 13 enthält den 
Text von We. 832, f. 14", 11 bis zu Ende. 

Von da an geht die Erzählung so weiter: 
Sirhän schreibt der x/i.i> als Autwort eineu 
beruhigenden Brief: er wolle ihr Reich uicht, 
aber ihre Feinde seien auch die seinigen. In 
der Nacht träumt sie von ihrem Bruder: er 
sitze auf dem Throne und einer der Benü hiläl 
habe ihn aus der Gefangenschaft befreit. Ihr 
Wezir weiss ihr den Traum nicht zu deuten. 
Sie hat denselben Traum in der folgenden 
Nacht; als sie den Namen des Retters erfragen 
vrill, erwacht sie. Desgleichen in der dritten 
Nacht; des Bruders Traumbild sagt ihr: er sei 
vor Gott reich, bei den Menschen arm. Sie 



will wissen, wer es sei; der Wezlr muss ihr 
einen Wahrsager (S'^'^J) holen. Deren gab es 
in Eljemen 40 : er lässt den ältesten kommen, 
der heisst jLs». Sie erzählt ihm ausführlich 
ihre Träume: er legt sie dahin aus, dass ein 
Hilälite, tapfer und vornehm, aber arm, ihren 
Bruder befreien werde. Der Wezir will nicht 
daran glauben, die Benü hiläl seien alle reich. 
Sie aber glaubt darau und gebietet ihm, binnen 
3 Tagen ihr diesen Retter zu beschaffen , bei 
Todesstrafe. Nach Beratlnmg mit seiner Tochter 
geht er am folgenden Morgen aus, ihn unter 
den Benü hiläl ausfindig zu machen. Es ist 
zufallig Feiertag und er hört, dass Sirliän ins 
Bad , dann zur Moschee sich begeben wolle. 
Er schlägt daher der Königin vor, ihn und sein 
Gefolge zu einem Mahl einzuladen, vielleicht 
finde sie darunter eiuen, auf den die Beschreil)ung 
passe. Sie kommen und werden aufs Beste 
bewirthet; die Königin mustert, hinter ihrem 
Gitter, die Anwesenden, findet aber keinen 
heraus. Sie lässt den Wezir rufen, der ihr die 
Vornehmsten darunter nennt. Wer ist denn 
der dort zwischen Sirliän uud Abu zeid, in 
ärmlichem Kittel , der ohne Anstand isst und 
schlingt? Er kennt ihn nicht, er müsse in der 
Zeit, dass er sich zu ihr begeben, gekommen 
sein. Sie macht ihm Vorwürfe, dass dieser ge- 
meine Kerl an dem Platze sitze, er solle ihn 
von da wegweisen. Er geht also hin, fährt ihn 
grob an und weist ihn fort, erfährt dann aber 
von Särl, seinem Diener, dass dies der fromme, 
edle, tapfere Hasan, Sohn Sirhäns, ist. Er 
hatte nämlich beim Beten sich länger aufgehalten 
als die Uebrigen und war daher erst später, 
und vom Wezir nicht bemerkt, zu dem Mahle 
gekommen. Nun entschuldigt sich dieser und 
bittet um Verzeihung, die ihm jener auch sofort 
gewährt. Erfreut geht er zur Königin und 
sagt ihr, dass der Gesuchte gefunden sei, und 
schildert ihr die Eigenschaften Hasans imd 
zeigt ihr denselben. Sie zweifelt, dass dieser 
junge Mann, ohne Mittel und ohne Anhang, 
der richtige Helfer sei. Der Wezir räth ihr, 
sich um Beistand des Bruders bittend an Sirhän 
und seine Emire zu wenden, da werde es sich 
ja zeigen. Sie thut es uud verspricht reichen 
Lohn. Alle schweigen uud sehen einander an. 
Sirhän erkundigt sich mm genauer, wo die Feinde 
seien und wo sie wohnen. Sie seien vom Meere 
her gekommen. Ob es keinen Landweg gebe? 
Der Wezir lässt einen alten angesehenen Mann 



No. 9210—9212. 



GROSSE ROMANE. 



181 



könne sich 



Er 
die 
Da 
auf 



nebst 10 Greisen kommen, die Bescheid wissen. 
Jener sagt: der Seeweg sei der gangbare, der 
zu Lande sehr weit und sehr gefahrvoll, 
schildert die Gefahren desselben, darunter 
oLaj'bi iC;.j-X/ä, Stadt des Königs , ^i'^\ 
sagt Sirhän zur Königin: er 
Nichts einlassen ; der einzig mögliche Weg dahin 
sei zur See, und über Wasser gehe er nicht. 
Ebenso wenig sind die Emire bereit, sie schweigen 
alle; auf Hasans Befragen antworten sie, dass 
sie sich nach Sirhän richten; und Sirhän er- 
widert ihm, er selbst sei dazu ungeeignet, aber 
Hasan mögre doch das Werk unternehmen. Das 
werde ich, versetzt er, obgleich ich in ihren 
Augen ein junger Bursch, du ein bärtiger voll- 
kräftiger Mann bist; sterbe ich, so ist es Gottes 
Wille. Abu zeid bestärkt ihn in seinem Vor- 
haben; er wolle ihm beistehen: denn er selbst 
war Willens gewesen, der Königin hülfreich zu 
sein. Vergebens sucht sein Vetter eSJL« qj .g^ 
ihn von seinem Vorhaben abzubringen; er setze 
sein Vertrauen nicht auf Menschen, sondern 
auf Gott. Dann geht er zu Sirhän und fordert 
ihn auf, seinen Sohn von seinen Plänen zurück- 
zubrintren. Dieser hat Hasaus Rede nicht für 
Ernst genommen, wird nun zornig und spricht 
mit seiner Frau Saramä, erzählt ihr den ganzen 
Vorgans und dass der Sohn sich und seine 
Leute dem sicheren Untergang weihe, mit dem- 
selben Leichtsinn, mit dem er Hab und Gut 
verthan habe. Sie macht ihm Vorwürfe : er sei 
Schuld daran, da er seine Freigebigkeit be- 
schränkt und ihm die Mittel, die Seinigen und 
die Gäste zu unterhalten, abgeschnitten habe. 
Nun unternimmt er es, den Sohn zu bestimmen, 
seinen Plan aufzugeben; er solle hinfort, so 
lange er den Werth des Geldes kenne und 
achte, aus seiner Schatzkammer nach Belieben 
nehmen. Er aber erwidert, er könne nicht in 
seinem Entschlüsse wankend gemacht werden, 
sein Geld wolle er nicht. Als Sirhän dies 
seiner Frau mittheilt, sagt sie, er solle den 
sämmtlichen Leuten Hasaus befehlen, nicht mit 
ihm zu ziehen, dann müsse er selbst wohl zu 
Hause bleiben. Diese aber lehnen den Befehl 
von sich ab ; sie wären verbunden, dem Hasan, 
ihrem Herrn, zu folgen ; sie könnten ihn nicht 
im Stiche lassen; sie wollten aber versuchen 
und ihn bitten, dass er sich nach den Wünschen 
des Vaters richte. Auch seine Emire bittet 
Sirhän, auf Hasan einzuwirken. Aber gegen 
die Vorstellungen Aller — denen nur Abu 



zeid sieh nicht anschliesst — ■ verhält er sich 
ablehnend. Wenn sie nicht mitgehen wollen, 
gehe er allein. — 

Schluss f 97'': iJÜt ,J>c •^iS^^ c>.^;c Ü! 



\3^^s 



J ÜL 



J! 






F. Sl*" ist leer geblieben, aber Text fehlt nicht. 

9211. We. 882. 

40 61.4'", c. 19Z. (22"axl6; 17—18x11 — 12™).— 
Zustand: unsauber. — Papier: gelblich, ziemlich stark, 
wenig glatt. — Einband: Pappband mit Lederrücken. — 
Titel f. 1«: 'J^l-S» ,^J^ s..A..^ .-XI ..iXc , -JLÜI 



,LJf ^i 



.f. 



■y^\ 



Anfang: «.«c^Ll^^i ^^Lr>.*« c j Uli (_5j'J' JL» 

l*Jii o^iLä^ \xL^j 1^«amj ..j.>^L2-t^ ...L*..:^ is>5\i*il^ 

änJI L*,.*3,J c>si;J'. äi.bli» w«.*!^ ,.,L:>.*wJ 

Umfasst (f l*" — 40", 5) dasselbe, was steht 
in We. 832, f. 6% 9 bis zu Ende (f. 63^ 11); 
ausserdem noch (f 40", 6 bis Ende) [die un- 
mittelbare Fortsetzung zu We. 832, nämlich] 
We. 759, f 62^ 14 bis 63% 10. 

Schluss f. 40": Lä>_jl3U> ^\Jo sjLxXJl L^JI J-ao, 



ji'Jt »^,C 



OJ^C» 



Schrift: gross, etwas rundlich u. flüchtig, vocallos. 
Abschrift c. '^'^»is«. — Nach f. 18 fehlt etwas. 

9212. We.760. 



107 Bl. Format etc. u. Schrift wie bei We. 758. — 
Titelf. P: ,.,L>.«. 5.A:=i-S ,.,-o ;«.j!J! 

Anfang f. 2": j>o,5 Ls^ cf'^'^j O^^ ^' ^ 



oy^ 



Unmittelbare Fortsetzung von We. 759. 

Da Sirhän mit Vorstellungen und Güte auf 
seinen Sohn und dessen Anhänger nicht wirken 
kann , fängt er an zu drohen. Wer ihn be- 
gleitet, den trifft Todesstrafe; will er denn 
allein gehen, so gehe er in Teufels Namen! 
Errijäsi spricht ofleu und ohne Furcht seine 
Anhänglichkeit au PLisan aus, Abu zeid lobt 
ihn darüber und der Qädi Fäid giebt die Ent- 
scheidung, dass Hasans Mannen ihm zu gehorchen 
haben; Sirhän, statt ihn zu hindern, solle ihn 
vielmehr mit Leuten und Mitteln unterstützen. 
Sein Sohn habe der U.i- Hülfe versprochen, 
er halte stets sein Wort: so möge er ihn ziehen 
lassen. Da giebt er endlich nach und will ihm 
20000 Reiter mitgeben und Alles, was er für 
nöthig hält von Geld und Geräthschaften. Er 
lehnt Alles ab. Auf die Frage des Vaters, ob 



182 



GROSSE ROMANE. 



No. 9212. 



er ihm böse sei, antwortet er Nein, aber er habe 
geschworen, von keinem Menschen etwas anzu- 
nehmen und nur sich auf Gott zu verlassen, 
und bittet in den Stunden des Gebetes seiner 
zu gedenken. Dann verabschiedet er sich von 
Abu zeid und den Emiren und stellt es seinen 
Mannen frei, ob sie mit ihm ziehen wollen oder 
nicht. Einmüthig erklären Alle, dass sie ihm 
folgen wollen und brechen mit ihm auf: Alle 
wohlgerüstet auf guten Pferden, er zerlumpt, 
ohne Wafien, auf einem Klepper. Wenn ihm 
Feinde begegnen, ruft Sirhän aus, wie will er 
mit ihnen kämpfen ? Lass ihn, sagt Abu zeid, 
er wird es schon macheu. — Hasan kehrt bei 
seiner Mutter ein; sie weint beim Abschied, 
bietet ihm auch noch Geld und Gaben an, aber 
er weist sie zurück; kaum kann sie ihn dazu 
bewegen, ein Geschmeide von ihrem Vater, be- 
stehend aus 90 Edelsteinen im Werth eines 
Königreiches, anzunehmen imd in seine Tasche 
zu stecken. — Er bricht auf und zieht westlich 
von Eljemen, während die Benu hiläl östlich 
davon lagern. Er lässt sein Zelt am Abend 
so aufschlagen, dass dessen Thüre in ihrer 
Richtung gegenüber ist dem Christenlande Li>; j, 
in das er eben ziehen will. Nochmals stellt 
er den Begleitern frei, zu Hause zurückzukehren 
oder ihn zu begleiten : sie wählen Alle das 
Letztere. — Ein jemenischer Hausirer, Namens 
Sa'd, der gehört hat, was zwischen ihm vmd 
seinem Vater vind seiner Mutter vorgefallen ist, 
und der ihn in so ärmlichem Aufzuge und dabei 
doch mit dem kostbaren Geschmeide ausgestattet 
gesehen hat, kommt zur Königin L<_i>, die ihn 
kennt, um ihr Botschaft davon zu bringen imd 
Belohnung dafür zu holen. Sie lässt ihm 200 
Dinare geben und schickt ihren Wezir Mas'üd, 
ihn zu sich einzuladen, um ihu dann mit allem 
zu seiner Unternehmung Nothwendigen zu ver- 
sehen. Er kehrt unverrichteter Sache zurück. 
Da geht sie selbst zu ihm, bietet ihm jegliche 
Hülfe an, und da er auch ihr alles abschlägt, 
ist sie sogar bereit, ihm ihr Reich abzutreten, 
da ihr Bruder doch ohne Zweifel todt und der 
Kriegszug daher zwecklos sei. Er bleibt fest 
bei seinem Vorhaben, den Zug zu unternehmen 
vmd ihren Bruder zu befreien. In grösster Ver- 
legenheit lässt sie, auf Rath ihres Wezlrs, seine 
Vettern ^^L>jl\, ^^i, ^U=- und oj.c kommen, 
um durch sie auf ihn zu wirken. Endlich nimmt 
er die von ihr mitgebrachten Geschenke als Gaben 
für den Heiligen Krieg an, aber alles soU bei ihr 



bleiben, bis er zurückkehrt von dieser Unter- 
nehmung. Nim bricht er auf, wird aber noch 
in festlichem Zuge von den Vornehmen und 
Gelehrten und Aeltesteu des Landes begleitet 
eine halbe Tagereise. Da nehmen sie Abschied 
von einander, Loy> hat ihren Schleier fallen lassen, 
beide sehen sich ins Gesicht. Ein Wegführer 
Namens _L*o begleitet ihn ; er hat von ihr den 
Auftrag, ihn nur sichere Wege zu führen; ist 
der Landweg zu schwierig, so stehen 20 Schifie 
von ihr bereit, sie über Wasser zu ihrem Ziel 
zu beförderu. — Bald nach der Trennung und 
dem Aufbruch sucht er das von seiner Mutter 
erhaltene Geschmeide hervor und schickt es an 
L«^ zur Aufbewahrung: für ihu habe es keinen 
Nutzen. — Nun ziehen sie Tage lang, bis das 
Land zu Ende ist und sie das Meer vor sich 
sehen, und mitten darin eine grosse Stadt. Der 
Wegweiser erzählt ihm, es sei die Stadt des 
^jU^I «^!, Namens ijJJI iiÄjJwo: sein Vorfahr 
y^i habe denselben getödtet. Der im Laude 
von dem in Krieg ziehenden Tobba' zurückge- 
lassene Stellvertreter _U2.s:vAaJ! bemächtigte sich, 
auf die Nachricht seines Todes, der Stadt und 
befestigte sie; die herbeiflüchtenden Söhne des 
Fürsten und die Grossen des Reiches imd Sol- 
daten desselben liess er nicht hinein, worauf 
sie sich des Haurän bemächtigten und dort 
lange blieben. Später belagerten sie diese Stadt 
40 Tage lang, nahmen sie durch Verrath, er- 
schlugen den _Ui;=v«aJi und regierten die Unter- 
worfenen sehr tyrannisch. Dies war vor Eintritt 
des Islam: diesen anzvmehmen verweigerten sie. 
Da wurden sie, nach verschiedeneu Prüfungen 
um sie zu bessern, vertilgt bis auf ,5»LwJl qJ'-^'«' 
Dieser hat die Stadt aufs Aeusserste befestigt, 
das Meer herumgezaubert, so dass sie unein- 
nehmbar. Er räth dringend dem Hasan, umzu- 
kehren, dieser will sich die Sache bis übermorgen 
überlegen. — Indessen härmt sich Sammä um 
ihren Sohn, Sirhän tröstet sie, er werde bald 
wieder zurück sein, ausrichten könne er da nichts. 
Nun fürchtet sie, dass darunter seine Ehre leiden 
werde. Sirhän weiss darauf nichts zu antworten, 
sagt aber: wäre er hier geblieben und hätte 
mir gehorcht, so hätte ich ihm eine Kostbarkeit 
geschenkt, vrie sie kein König hat, ein Zauber- 
schwert, das gegen Wasser, Feuer und Feinde 
hilft. — Wo hast du das? — Im Kasten in 
der Schatzkammer. — Heimlich stiehlt sie es, 
schickt es ihm durch Beihülfe der U.i> und 
beschreibt ihm seine Eigenschaften, die sein Ahn 



No. 9212. 



GROSSE ROMANE. 



183 



Koleib selbst erprobt habe. Hasan will seinen 
Weg fortsetzen und die Stadt erobern, seine 
Beffieiter wollen umkehren und tadeln ihn heftig 
wegen seines Leichtsinnes, der ihn selbst und 
sie ins Verderben reisse; sie drängen ihn, den 
Weg zu Schiffe zu nehmen. Er aber sprengt 
sein Ross in die Fluthen, die sich vor ihm wie 
eine Strasse ebenen und auf denen er gleichsam 
den Huftritt vernimmt, seine Begleiter eilen ihm 
nach, müssen aber am Ufer bleiben und haben 
nur das Nachsehen. Zwei geisterhafte Reiter 
kommen ihm entgegen; auf einen Wink mit 
dem Schwert fallen sie leblos zu Boden, als 
wären sie von gelbem Erz (Messing); ähnlich 
ergeht es vier Personen, die Feuer auf ihn 



blasen; das Wasser verläuft sich sofort und 
Hasan sieht rings um sich nur festes Land, 
Sand und Kiesboden. Seine Genossen sehen 
sich erstaunt an: träumen oder wachen sie? Sie 
ziehen nun also hinter ihn drein und stosseu 
zu ihm, als er nahe dem Thore der Stadt ist. 
Er aber sieht sich nicht nach ihnen um, ver- 
driesslich, dass sie ihn in Stich gelassen haben; 
sie entschuldigen sich und er nimmt schliesslich 
ihre Entschuldigung an. Sie lagern auf den 
Wiesen am Flusse vor der Stadt. Dort heisst 
er am folgenden Morgen das Volk bleiben, er 
selbst geht mit seinen 4 Vettern auf die Stadt 
los. An dem prächtigen Thor eine Inschrift des 
früheren Herrschers und Ruhm seiner Thaten. 
Vor dem Schwerte Hasans fallen die Riegel, 
öffnet sich das Thor. Sie besichtigen die Stadt, 
das Schloss, den Thurm — überall unermess- 
liche Schätze von Gold, Silber, Edelsteinen, seit 
der Zeit her dort, dass die Einwohner gesagt: 
wenn Gott 7 Tage und Nächte Gold und Silber 
regneu liesse, möchten wir wol deu Islam an- 
nehmen ; jenes geschah, das Andere nicht. Keiner 
darf etwas mitnehmen; wer aber von dem Kriegs- 
zuge zurückkehrt, soU so viel haben, als er 
wünscht. Sie brechen auf; nach 5 Tagen sagt 
der Wegweiser, dass sie erst in 4 Tagen an 
das äusserste Gebiet der Moslimeu, an die 
Brücke des i^^l\, kommen werden. Dort lagern 
sie in einiger Entfei'nung, kundschaften aus, 
durch 'Auf, dass 8 Schiffe auf der Rhede, jedes 
mit 1 00 Mann Besatzung liegen, und dass die 
übrige zahlreiche Besatzung sich am Ufer mit 
Schmausen vergnügt. In Folge dieser Nach- 
richt übei'listen sie die Schiffe und hauen die 
Mannschaft zu Boden, dann greifen andere von 
3 Seiten die Matrosen am Ufer an, tödten viele, 



nehmen die Uebrigen gefangen, befreien die in 
den Schiffen in Ketten liegenden Moslimen und 
werfen jene dahin. Unter den Gefangenen ist 
ein Kaufmann aus Aegypten, der mit 70 ande- 
ren eine Handelsreise nach Indien vorgehabt 
hatte, jeder mit Waaren von 50 000 Dinaren 
au Werth ; die Christen hätten sie aber gefangen 
genommen und alle ihre Habe ihnen geraubt: 
seit 2 Jahren sähen sie jetzt zuerst wieder Land. 
Hasan verspricht ihueu Ersatz und Rückkehr 
in die Heimat, sobald er glücklich seineu Kriegs- 
zug beendet; bis dahin aber sollen sie auf den 
Schiffen bleiben und diesellieu bewachen. Auch 
**Ü erhält deu Auftrag, mit 1 000 Mann dort 
zur Sicherheit zurückzubleiben, uachdem die 
Schätze und Vorräthe aus deu Schiffen an's 
Land gebracht und die Leute reich beschenkt 
worden sind. — Nach einem Marsche von 6 Tagen 
ist Hasan der Stadt bis auf eine halbe Tage- 
reise nahe gekommen. Sie lagern, er überlegt, 
ob sie bei Nacht angreifen. Der Wegweiser _u*o, 
den er befragt, räth ihm, 4 verschiedene Hinter- 
halte zu bilden, am Morgen die ausziehenden 
Hirten und Heerden zu überfoUen und so mit 
List den Kampf zu führen, dann in die Stadt 
einzudringen. Nach diesem Vorschlage wird 
verfahren: der Kampf dauert '2 Tage; schon am 
1. Tage ist der feindliche Wezir nach tapferer 
Gegenwehr erschlagen; am folgenden Tage zieht 
der König selbst mit zahlloser Macht heran ; 
die jemenischen Begleiter gerathen in Angst und 
woUen nicht kämpfen, sondern fliehen; Hasan 
wendet sich an seine Leute aus dem Stamme 
yj^i diese sind ihm treu und tapfer und todes- 
muthig; er feuert sie an mit einer Rede, die 
Vettern ^^^LjJi und ^U=> sagen ihm ihren Bei- 
stand zu. Der Kampf ist furchtbar, gross die 
Tapferkeit auf beiden Seiten; Hasan tödtet den 
König im Zweikampf, aber von der Uebermacht 
bedrängt, schlägt er sich mit den Seinen durch 
zu einem rings geschützten Platz, zu 2 Seiten 
hohe Berge, hinter ihnen ein tiefer Fluss. Hier 
überzählt er die Seinen: es sind 1000 Mann 
gefallen; da bricht er in Thränen aus. Einge- 
schlossen und belagert von den Christen ver- 
theidigen sie sich aufs Tapferste ; aber ihr Muth 
und ihre Kraft sinkt, sie denken au Ergebung. 
Da wirbelt Staub auf, ein grosser Reitertrupp 
kommt angesprengt, Abu zeid tritt als Retter 
in höchster Noth auf Die Feinde werden ge- 
schlagen und fliehen, auch die 5000 Feinde, 
welche in den Eugpass eingedrungen waren und 



184 



GROSSE ROMANE. 



No. 9212. 9213. 



den Hasan und seine Schaar hart bedrängt 
hatten, werden von Abu zeid niedergemacht; 
Hasan, der sich errettet sieht, fällt vor Freude 
in Ohnmacht, Abu zeid aber lässt ihn hegen 
und eilt fort zur weiteren Vernichtung der Feinde. 
Diese werfen sich in die Stadt, schliessen die 
Thore imd schleudern Naphta und Feuerbrände 
auf die Angreifer, die sich nun etwas zurück- 
ziehen; Abu zeid nimmt in dem Engpass noch 
eine grosse Schaar Christen (5000) gefangen, 
darunter 7 stattliche junge Leute, vornehm aus- 
sehend wie Königssöhne, und bringt die Nacht 
bei Hasan zu. Er erzählt ihm, dass seine Mutter 
ihm Vorwürfe gemacht darüber, dass er ihm 
Beistand versprochen habe, sonst wäre ihr Sohn 
nicht in Krieg gezogen. Deshalb sei er mit 
seinen Reitern aufgebrochen, habe seine Spur 
verfolgt, unterwegs auch ^..t^ bei deu SchiflPen 
gesprochen und von ihm Auskunft erhalten. 
Weiterhin seien ihm die flüchtigen Krieger aus 
Eljemen begegnet, die ihm von seiner Noth und 
Gefahr berichtet hätten: so wäre er herbeigeeilt 
so schnell wie möglich. — Dann beratheu sie, 
was nun zu thun sei. Hasan will die Stadt 
belagern und erobern, sich Tribut geben lassen 
imd den Soleimän befreien; Abu zeid verwirft 
dies und empfiehlt, mit den Gefangenen abzu- 
ziehen und sie zu *^i zu bringen, dann würden 
die Feinde schon kommen und sie auslösen, zu 
welchem Preise es auch sei. Dieser Plan wird 
befoWt, sie brechen auf nach der Brücke des 
. ^'«l! zu *jv.i£. und lagern dort. Inzwischen be- 
räthen die Feinde, ob sie nicht um Hülfe aus 
Indien zu erbitten eine Botschaft abschicken. 
Andere halten die Auslösung der vornehmen Ge- 
fanccenen für nothwendirj : dazu wird der Patrizier 
C£jS\^ Namens j^lys^j QU.^*i'Qj_j-»i^UJ'Qj (»i'Ui' 
ausersehen. Er geht und nimmt 1 Christen, 
aus Eljemen stammend, mit sich, bittet um 
Friedensbediugungen ; Hasan fordert die Befreiung 
der Gefangenen, namentlich des Soleimän, und 
eine Menge Geld und Gut (Kameele, Waffen) 
und Sklavinnen. Diese Bedingungen giebt er 
jenem schriftlich mit; er werde binnen einem 
Monat die Antwort erwarten. Bald jedoch 
kehrt er mit Allem, was er verlangt hat, zurück; 
nur dass sie die Hälfte der Gefangenen zurück- 
behalten. Unter den Ausgelieferten ist Soleimjin, 
der für seine Rettung dankt, dem Hasan sein 
ganzes Reich abzutreten verspricht und seine 
Schwester ihm als Dienerin verheisst. Jedoch 
auch den Rest der Gefongenen müssen sie her- 



geben und sie erhalten die ihrigen zurück. Die 
Schätze und Sachen werden in die Schiffe ge- 
bracht, die Zauberstadt mit ihren Schätzen be- 
sichtigt, und gleichfalls deren Schätze dort auf- 
geladen. Darauf berichtet Hasan dem Sirhän 
über seine Erfolge und Soleimän schreibt an 
seine Schwester und Freunde Briefe über seine 
Befreiung und Hasan schickt diese Schreiben 
voraus durch die Aegyptischen nun aus der 
Gefangenschaft freigegebenen Kaufleute. Diese 
brechen auf, kommen in Eljemen an, übergeben 
der \jij> das Schreiben, bringen dann auch dem 
Sirhän den Brief und werden reich beschenkt. 
Hasan und sein Gefolge kommen etwas später 
nach Eljemen. Sirhän und die Benü hiläl ziehen 
ihnen dahin entgegen, sehen mit Stauneu eine 
grosse von 500 Menschen gezogene Kanone, 
die als Beutestück aus der Zaubei'stadt mitge- 
führt ist. Dann hält Hasan und seine Getreuen 
und das ganze Gefolge festlichen Einzug, So- 
leimän übergiebt seinem Versprechen gemäss 
die Herrschaft seiner Lande an Hasan; darauf 
findet das Wiedersehen zwischen ihm und sei- 
nen Eltern statt; mehrtägige Schmausereien 
und Armenspeisungen werden abgehalten, dann 
hält er feierlichen Einzug in seine Hauptstadt, 
wieder herrscht mehrtägiger Jubel, dann hei- 

rathet er die Lo.3-. 

j 

Seh hl SS f. 107": L^A.« ^Uij l«;i> t>: »^X~-J)!^ 

•iLJI J^i iC^Ljil^ vL«ä!Ij (»^b, wozu von 

anderer Hand noch hinzugesetzt ist: ^\ «5^. 

Leergeblieben, aber ohne dass Text fehlt, sind die 
Blätter: 11". 44". 46". 56". 57". IV. 71". 75". 76". 89". 95". 

9213. We. 877. 

1) f. 1-58. 

88 Bl. 12"°, 12— 16Z. (14x9Va; I2V2 x 8V2™). — 
Zustand: unsauber und fleckig. — Papier: gelblich, 
t ziemlich dünn, wenig glatt. — Einband: brauner Leder- 
i band. — Titel fehlt. 

Anfang f. P: ^ ßjy^^ ci^/oj'^ LfiL'^' ^^ 

aJI )L.^I J»Ij ^■>:^i iJ'^ 5^^*H '•''' _;*^:! 

F. 1 — 32% 2 entspricht We. 759, f. 63", 
Z. 10 bis f. 97", ult. F. 32% 2 bis 58 = We. 760, 
f. 2'— 31% Z. 2. 

Schluss f. 58" unten: oJa i5 »^^j qI^j 
5t\i>5 ^i.=> A»»ii tiÄ* i5 ^Ji ,jii.j! »Jb j ^\j:^\ 

Schrift: gross, flüchtig, rundlich, vocallos. — Ab- 
1 Schrift c. '26o/jj„. _ F. 35" u.Sö" leer, aber Text fehlt nicht. 



No. 9214—9219. 



GROSSE ROMANE. 



185 



9214. We. 833. 



38 Bl. 4'", c. 13 Z. (23' 4 X 16' 2: IG— 17x U'^"). — 
Zustand: nicht recht fest im Einband; unsauber. — 
Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: Papp- 
band. — Titel f. 1": 






Jbl? 



Y^ .--v^S lÖ^. U^>| 



Anfang f. 1": 



i^-' j-^*-. 






:,Ax:\, O'Jl 



f'J? J^ 



(^^-*.«.l_. OlJ.1 f^ 



= We. 877, 1. Schluss ebenso. 
Schrift: ziemlich gross, gewandt, vocallos. - 
Schrift c. '-"', 1824. 



Jijü 



Ab- 



9215. We. 761. 

23B1.4'°,c.l9-22Z. (23'3Xl6i,'2:l7"2-18';2Xl3'"'). 
Zustand: nicht recht fest im Einband: unsauber und 
fleckig. — Papier: gelblich, ziemlich stark, etwas glatt. — 
Einband: Pappband. — Titel f. P: 

^ We. 833. Anfang u. Schluss ebenso. 
Schrift: die gewöhnliche flüchtige Hand dieser Bände. 

Abschrift c. '-*" 1924. 

9216. We. 876. 

39B1.4'",c.l4— 26 Z. (22x16: 16— 18' jX 12-13'="'). 
Zustand: ziemlich gut. doch nicht frei von Flecken. — 
Papier: gelblich, ziemlich dünn, etwas glatt. — Einband: 
Pappband mit Lederröcken. — Titel fehlt. 

Anfang so wie bei We. 762. Schluss 
f. 39": LiiAv^sr iL*j. Li.i LläÄ^-i. <sj>a=.l l»).i>o. 



OwcL«..;^! (*/*'' tC'' ^'-J'i' *" ii>.*J 



Der Inhalt dieses Bandes entspricht We. 760, 
f. 31% Z. 2 bis zu Ende desselben (107"), ist 
aber, namentlich am Ende, ausführlicher. 

Schrift: von verschiedener Grösse; in der ersten 
Hälfte recht gross, auch kräftig, rundlich, in der 2. zum 
Theil recht klein und gedrängt, vocallos. — Abschrift 
im J. '-'^/i803. — F. 17^ leer, doch steht unten überkopf 
der Anfang von f. 11^. 

F. SO*" enthält ein ganz modernes Gedicht. 

9217. We. 762. 

34 Bl. 4'°, c. 17— 20 z. (23xlG'/2; H'/j — 18'/2X 
12 — 13'''"). — Zustand: lose Lagen: ziemlich unsauber. — 
Papier: gelblich, ziemlich stark, etwas glatt. — Einband: 



Titel f. 1": 



LT- 



Pappband mit Lederrüeken. — 

^^Jt? {Jj^.^ O" (^^'^' ^-' LS-^ »J^ a" 

Anfang f.] '':j_^jl >.\.^.\^ ^jj.\ i\a«Ji !Ä3> Js.s> 
^' li''^^'' 0-^*^^ '3;^*"^ '"c^'^' *.*L~. 5Ar>L: *,yo.i> 



Schluss f. 34": .-*^> JLj 



er 



S».>4* X4.j^^ 



Der Inhalt dieses Bandes entspricht We. 760, 

f. 31", Z. 2 bis f. 92% 12. 

Schrift: die gewöhnliche flüchtige, rundliche Hand, 
vocallos. 

HANDSCHRIFTEN P. K. BIBL. XX. 



9218. We. 834. 

.50 Bl. 4'», 0. 13— 16 Z. (22x16: 16 X 10''°>). — 
Zustand: fast nur lose Lagen; unsauber, nicht ohne 
Flecken. — Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — 
Einband: schlechter Pappband. — Titel f. 1": 

.\i»j.J (.^.i ^A J^l? ^^^*J ä.^.v- ^A ^.Xi.E T^i^-}^ 

Anfang f. T": ^z^^.i ^Jls L«.j oi*5 Lfi'--' ^3-* 
:.'J< j^^^Ä-' T--^^i ;^'~j .\-c^.:> -^y^^ lAs«-' o'*"'^ 

Schluss f 50": so wie bei We. 762 an- 
gegeben. — Der Inhalt entspricht ganz dem 
von We. 762. 

Schrift: ziemlich irross, gewandt, vocallos. — Ab- 
schrift c. '^""nss. 

9219. We. 763. 

30 Bl. 4"', 16-18Z. (2:"2Xl6; li'/o- 18x 12""). — 
Zustand: ziemlich unsauber, nicht frei von Flecken. — 
Papier: gelblich, ziemlich stark, wenig glatt. — Einband: 
Pappband mit Lederrücken. — Titel f. T': 



Ol 



■1 'J^Uf ^;j ^,x 



L,'~- 



Anfang: »iS^lXj ,^JsJl 5Jn.5> !Jv^ L« ,^y>^^ 

Der Anfang entspricht We. 760, 92% Z. 12. 
Er schliesst sich als Fortsetzung unmittelbar au 
We. 762 au. F. 13% 12 entspricht dem Schluss 
vou We. 760; doch ist die Wortfassuug wie bei 
We. 876, besonders zuletzt. 

Die bei We. 760 erzählte Geschichte wird 
dann hier (von f. 1 3", 12 an) weiter so fortge- 
setzt. Am folgendeu Morgen ist Hasan eben 
in den Diwäu gegangen, als die Ankunft des 
^Lc ^ V"":^^ gemeldet wird, der gekommen ist, 
seinen Onkel, den J^jj j^äiJü!, zu besuchen. 
Er bleibt längere Zeit; da kommen eines Tages 
plötzlich eine Menge Einwohner zum Sultan Hasan 
und schreien : die Christen sind zu Schifie an- 
gekommen und umringen ims vou allen Seiteu. 
Jeuer befiehlt dem Soleimän, den Diwän ab- 
zuhalten und auf die Rechtspflege zu achten, 
und seinem vertrauten Diener J^ci-v,^>!, bei dem- 
selben zu bleiben; er selbst geht fort. Nach 
Aufhebung des Diwans spielt Soleimän mit Mu- 
sä'id Schach, wie dieser gewöhnlich mit Hasan 
und Abu zeid zu thuu pflegte. Da er mehrere 
Male verliert, geräth er in Zoru und ersticht 
ihn. Seine Frau geht mit ihren Kindern auf 
den Weg, wo der Sultan zm-ückkehren muss, 
und erzählt ihm klagend und weinend den Vorfall. 
Er verspricht Untersuchung und Bestrafimg des 
Schuldigen. In Folge dessen befiehlt er dem 

24 



186 



GROSSE ROMANE. 



No. 9219. 



Särl, seinem Diener, ihn am Stadtthor zu ent- 
haupten. Abu zeid aber lässt ihm denselben 
abnehmen; er solle nur sagen, dass er ihn ge- 
tödtet habe; dann steckt er ihn ins Gef'ängniss 
und lässt ihn bewachen. Dann kommt in den 
Diwan ein Haufe Leute; ihr Sprecher Jezid 
saart, die Christen seien mit 4 Schiffen nach suCas 
gekommen, .3000 Manu seien ausgestiegen und 
belagerten die Stadt, er möge ihnen zu Hülfe 
kommen. In Folge dessen bricht er auf mit 
seinen Helden-Gefährten, Abu zeid, uJ.ji und 
Anderen und mit seineu Reitern. Abu zeid hat 
die Vorhut und führt sie aus einem anderen 
Thore als dasjenige ist, bei welchem Soleimän 
erhenkt werden sollte, damit der Sultan ihn 
dort nicht etwa zu sehen verlangte. Dann 
kommen sie in die Nähe von Qan'ä, halten 
Kriegsrath, in Folge dessen 2 von ihren Ab- 
theilungen am Ufer entlaug marschireu und sich 
der Schiffe bemächtigen, die übrigen die Be- 
lagerer in die Mitte nehmen und niedermetzeln; 
200 Gefangene befreien sie. Das in den Schiffen 
Erbeutete erhält Abu zeid vmd vertheilt es an 
die Gefangenen und Armen ; dann hält Hasan 
feierlichen Einzug in den Palast seines Statt- 
halters dort, Namens ^Ju«-J' qL*£; darauftreten 
sie den Rückweg nach Eljemen an. — Inzwischen 
haben sich bei flarmä verschiedene vornehme 
Frauen eingefunden und tadeln Hasan, dass er 
eines Dieners wegen mit ihrem Bruder Soleimän 
so hart verfahren sei und die Tochter des Imäms 
von Eljemen Namens \S'\ fordert sie auf, ihn 
aus seinem Gefängniss zu entlassen. Sie giebt 
den Befehl dazu ihren Dienern; sie sprengen 
die Thür des Gefängnisses imd machen ihn frei. 
Der Gefängnisswärter widersetzt sich seinem 
Fortgang und will ihn ins Gefängniss zurück- 
bringen; er wird aber bis zur Ohnmacht ge- 
prügelt und Soleimän seiner Schwester zugeführt, 
zu deren grosser Freude. Bald nach Hasans 
Zurückkunft fällt die Rede, als grade die Emire 
bei ihm sind, auf Soleimän ; es thut ihm leid, 
dass er ihn hat hinrichten lassen ; zu seiner Freude 
hört er, dass Abu zeid dies hintertrieben und 
ihn ins Gefängniss gebracht hat. Nun erfahrt 
er, als er ihn von dort holen lassen will, aus 
dem Munde des herbeigeführten Aufsehers, was 
vorgefallen ist, und geräth so in Zorn, dass er 
beschliesst, Harmä zu entlassen und ausser Landes 
zu schicken. Abu zeid aber räth, er solle die 
Grossen seines Reiches befragen, was er thun 
solle, damit später ihm Niemand Vorwürfe 



machen könne. In Folge dessen verbannt er 
sie imd ihren Bruder in das Schloss, das genannt 
ist »J^iXsJi Kxii. Nach 10 Tagen, die ihnen in 
ihrer Einsamkeit wie 10 Jahre vorkommen, machen 
sie sich gegenseitig Vorwürfe; beide schreiben 
an Abu zeid und bitten um seine Fürsprache; 
sie hat Erfolg, Harmä zieht wieder in ihr Schloss 
ein, Soleimän wird wieder zu Gnaden aufsre- 
uommeu. Bald darauf trifft Hasan ihn bei seiner 
Schwester in Thräuen an; er erzählt ihm den 
Grund seiner Betrübniss. Sein Vater habe für 
ihn um die Tochter des Emirs J'w.;:>, Oberherrn 
von ^.,iL.*v, geworben grade damals, als die 
Christen gekommen und ihn mit sich geschleppt 
hätten. Dann sei sein Vater gestorben, Hasan 
habe ihn aus der Haft befreit: nun aber habe 
er erfahren, dass Hammäd seine Tochter au den 
Indischen Sultan ->'.:>• geben wolle. — In Folge 
dessen erhält Abu zeid Befehl, dahin aufzu- 
brechen, der aber sagt, es sei verständiger, dass 
Hasan dies selbst thue ; zuvor aber solle er an 
ihn schreiben und seine Antwort abwarten. Auch 
die Reichsgrossen billigen den Vorschlag. Er 
schickt also ein Schreiben ab, Hammäd fragt 
seinen Wezlr^^j^lc, schreibt ihm, er habe geglaubt, 
dass Soleimän nicht mehr an Heirath mit seiner 
Tochter denke; da es der Fall sei, möge er nur 
kommen. In Folge dessen bricht Hasan mit 
stattlichem Gefolge und mit Harmä und deren 
Dienerinnen dahin auf; sie werden gut aufge- 
nommen und bewirthet. Hasan bittet, die Sache 
zu beeilen, da sie wieder heimkehren wollen; 
Hammäd aber will sie noch länger hinhalten, 
doch besteht jener darauf und bricht am fol- 
genden Tage auf, der Vorbereituugen wegen 
aber erst um Mittag ; die Braut führen sie mit 
sich. Kaum sind sie 2 Stunden unterwegs, als 
Staub aufsteigt und das Heer des ludischen 
Königs ihnen entgegenkommt. Da ergreift Furcht 
die jungen Reiter des Hasan , sie fliehen imd 
lassen Hasan und dieFrauen im Stich. Da schickt 
er seinen Diener Särl eilig ab, dass er den .\liü 
zeid benachrichtige und herbeihole. Seinen drei 
tapfern Begleitern aber, dem ^^uiLjJ!, .iJä.* ..^j ***•= 
und 0U.=> befiehlt er, die Frauen-Sänften vor sich 
hergehen zu lassen und sie auf einem Hügel in 
ein Versteck zu bringen. Auf dieser Flucht 
schneidet das Mädchen, das Hammäd bei seiner 
Tochter in die Sänfte gesetzt und dem er auf- 
getragen hatte, vorkommenden Falles die Riemen 
zu durchschneiden, damit seine Tochter nicht 
mit Hasan ziehe (denn er hatte heimlich die 



No. 9219. 9220. 



GROSSE ROMANE. 



187 



schleimige Aukimft des ludischeu Fürsteu und 
Braiitbewerbers veranlasst), dieselben durch, die 
Sänfte fällt zu Boden, die Frauen kreischen auf. 
Aber Hasan, der es sieht, lässt sie wieder auf 
das Kameel aufbinden und auf den bezeichneten 
Hügel führen, er selbst aber und seine Tapfern 
begeben sich wieder auf den Kampfplatz. Als 
die Sänfte nicht bloss ein 2., sondern auch ein 
3. Mal zur Erde fällt mit zerschnitteneu Stricken, 
sagt die Braut, jeues Mädchen habe es gethan, ^ 
und man möge dasselbe dafür tödten. Dies 
geschieht; so kommen sie endlich auf den festen 
Hügel, bringen die Weiber dort im Versteck , 
in Sicherheit und gehen aufs Neue in den Kampf. ] 
In demselben tödtet Hasan den Indischen König: 
in Wuth darüber stürmt sein Heer auf Hasan 
und seine Genossen ein, sie gerathen in Be- j 
dräugniss. Da erscheint Abu zeid: jene sind 
verwundet, ihre Pferde getödtet; er richtet ein 
grosses Blutbad unter den Feinden, trotz ihrer 
Tapferkeit, an; endlich fliehen sie, hinterlassen 
grosse Beute. Die Sieger kehren heim; Hasan 
will die jungen Truppen, welche ihn im Stiche 
gelassen haben und davon geflohen sind, tödten; 
das aber widerrätii Abu zeid; er solle sie lieber 
durch einen Spottgesang von Weibern verhöhnen. 
Dies geschieht; \*jj singt ein Spottlied auf sie; 
desgleichen die V^-äJ' ^y^:^ und die ^»-.^jtJS ^;>^=>1. 
Die jungen Leute aber lachen darüber. Vor 
Zorn, dass sie kein Ehrgefühl haben, will Hasan 
jetzt sie tödten; Abu zeid aber räth, ihnen die 
Barte abscheeren zu lassen und sie ausser Landes 
zu verweisen. Der Barbier Q-X-i-> scheert sie \ 
und sie werden verwiesen: dann heirathet So- : 
leimän die erbeutete Braut. 

Schluss f. 30": ^ls6\ L^'Jou^ ^S>lJ. ^;^ 

Schrift: die in dieseo Bänden gewöhnliche flüchtige 
etwas rundliche Hand. — Abschrift c. '-''"1344. 



We. 764. 

UBl 4'°, 11 — 16Z. (23x16; 17— 18 X 12<="^). — 
Zustand: ziemlich lose im Einband; nicht recht sauber. — 
Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: Papp- 
band mit Lederrücken. — Titel f. 1": 



'^.jCJf Jj.ji ' j^l* 



Anfang f. 1' 



O^ 



ili 



:.j is^ o 



-X^c «Jl.«««Ji 



a.*i i5i'-J^ JiJ 



*-«^»j [i>C .-.-i^fXj^ 'kl.3-J). J)«..iAjS j'uvwsC -v*i' ,.-/«.S> 






L'uinittelbare Fortsetzung von We. 763. 

Die geschlageneu Indisclien Truppen fliehen 
nach Indien, kommen zum König ^^yk'.\^ 
Vetter des :>!.=-. Der hatte 10 Regimenter 
(oy) und 1000 Elephauteu, auf deren Rücken 
er, wenn er in Krieg zog, Thürme mit Mann- 
schaft und Kriegsgeräthe setzen Hess. Jene 
melden ihm die Niederlage; er rüstet sofort und 
lässt auch erzene Oefeu mitnehmen; sie brechen 
nach Eljemen auf Das Gerücht davon kommt 
dem Hasan zu Ohren. Er beruft eine allge- 
meine Versammlung, in der er den Abu zeid 
um Rath fragt. Der räth, Truppen ringsher 
zusammen zu ziehen, zugleich aber auch Kund- 
schafter über die Zahl der Feinde auszuschickeu. 
Zu diesem Dienst aber meldet sich, trotz 3mahger 
Aufforderung, Niemand. Da ist Abu zeid selbst 
dazu bereit: er schreibt au Rizq mit allen seiuen 
Leuten zu kommen, Ilasau schreibt au Sirhan 
in gleichem Sinuc, so aucli cj.jJ au seinen 
Vater j^^isUi! *JLi. In Verkleidung eines Der- 
wisches macht jener sich auf deu Weg und durch- 
wandert tagelang einsam schauerliche Wüsten. 
Da begegnet ihm Elhidr, der von dem Besuche 
des Grabes Adams in _.^jAJ./.v kommt, und sagt 
ihm, er müsse sich immer rechts halten, dauu 
werde er am 8. Tage sein Ziel (die Nähe des 
Inderkönigs) erreicheu; aber bis dahin müsse 
er durch 7 Thäler; iu jedem derselben hause 
ein Scheusal, grösser als ein Schifl"; das thue 
das Maul auf, um ihn zu verschlingen; er solle 
jedem derselben eine von den 7 Kugeln in den 
Rachen werfen, die er ihm gebe: dann werde 
er seine Wunder erleben. Der Indische König 
sei Feueraubeter und Verehrer des Kalbes; er 
habe 1000 Elephanten, gegen welche die Pferde 
nichts ausrichten; das einzige Mittel gegen sie 
sei das Rhinoceros; es sei einzig so zu fangen, 
dass er ihm einen grünen woUenen Strick, den 
er ihm giebt, um deu Nacken werfe, daran lasse 
es sich führen. Uebrigeus solle er in höchster 
Noth sehr laut seinen Namen rufen, so werde 
er ihm beistehen. Damit verschwindet er. Dem 
Rathe gemäss wirft Abu zeid im ersten Thal 
dem Ungethüm eine Kugel in den offenen 
Rachen: sofort fällt es zu Boden, ein Haufen 
Asche; ebenso in den übrigen 6 Thälern mit 
gleichem Erfolg. Am Abend des 7. Tages 
verrichtet er sein Dankgebet : da sieht er zur 
Rechten ein tiefes Thal, darin Schlangen und 
Ginnen und furchtbare Riesen; zur Linken ein 
Thal, darin einer mit Augen gleich glühenden 

24* 



188 



GROSSE ROMANE. 



No. 9220. 



Kohlen. Ihm stehen die Haare zu Berge, er 
weint, dann betet er. Da sieht er auf hohem 
Berge rechts und links weit sich hinziehende 
Feuer und dazwischen eine Menge Leute sich 
bewegen: es ist das Heer des Inderköuigs. Er 
geht näher, sieht die Elephanteu, die Erzöfen 
und stösst, als er sieht, wie sie in einen der- 
selben einen Todten hineinwerfen, den Glaiibens- 
ruf aus vor Erstaunen. Mau wird seiner an- 
sichtig, ergreift ihn und führt ihn vor den König. 
Wer bist du? — deine.'< Gleichen, ein Mensch. — 
Das weiss ich; wen l)etest du au? — Gott den 
allmächtigen Schöpfer. — Nicht das Feuer mit 
den Funken ? — Thor, wie kann man anbeten 
etwas anderes als Gott den Herrn? — Ins 
Feuer mit ihm! In dieser Noth ruft er: Abul 
'abbäs (d. i. Elhitlr), hilf! — Da erbebt die 
Erde, furchtbares Getöse erfolgt, die Krieger 
fallen einer auf den andern. — Was ist das 
für ein Lärm, ruft der König. — Die Moslimeu 
überfallen uns, schreien sie, ihre Rosse sprengen 
auf uns ein! Damit suchen sie das Weite und 
lassen Abu zeid in Fesseln liegen. Er löst sich 
diesellien ab und macht sich aus dem Staube. 
Am Ende des 5. Tages kommt er auf einen 
hohen Berg, darauf ein Betplatz und eine Quelle; 
unweit derselben eine bewohnte Stadt. Dort 
findet er freundliche Aufnahme. Ihre Plage 
war ein grosses Ungethüm, das täglich zur Quelle 
kam und durch sein Trinken daraus sie ver- 
giftete; Abends kam dann ein Rhinoceros, steckt 
sein Hörn hinein und nahm damit dem Wasser 
die giftige Eigenschaft. Er verspricht ihnen 
Hülfe, wenn sie ihm zur Erlangung des Rhi- 
noceros hehülflich sein wollen. Darauf befreit 
er sie von dem Thier, indem er 10 Ziegen 
schlachtet, in ihren Bauch Kalk steckt, und 
sie so an die Quelle legt; das Unthier kommt, 
frisst sie auf, trinkt, sein Bauch platzt. Nun 
graben sie eine Grube und decken sie mit Erde 
zu; dass Rhinoceros kommt und trinkt, fällt 
in die Grube. Da wirft er ihm den wollenen 
Strick um den Hals und führt es ganz folgsam 
mit sich. Endlich kommt er heim, uachdem er 
schon vorher seine Ankunft hat melden können, 
wird mit Jubel empfangen und erzählt seine 
Erlebnisse. Nun sammelt Hasan seine Heere; 
Abu zeid macht die Aufstellung, und mit einer 
auserlesenen Schaar von 5000 jungen Kriegern 
geht er an der Spitze, sein Rhinoceros führend. 
Nach 5 tägigem Marsche treffen sie auf die 
Elephanten des Feindes; kaum vernehmen diese 



das Gebrüll jenes Thieres, als sie zurückweichen, 
trotz der Schläge der Treiber. Da lässt Abu 
zeid dasselbe auf die Elephanten los; diese 
werfen ihre Thürme und Mannschaften sich ab, 
rennen davon und zertreten eine Menge der 
Indischen Streiter. Dann brechen die Moslimeu 
auf sie los imd hinter sie drein und metzeln 
bis zum Abend zahllose Feinde nieder. Am 
folgenden Tage betäubt ^^^.^JvxJ', der Inderköuig, 
im Zweikampf durch furchtbaren Schlag den 
u.)lji; er fiillt zu Boden und jeuer will ihm 
mit dem Schwert den Garaus maehou : da stürzt 
Abu zeid auf ihn los und jagt ihn in die Flucht, 
er verfolgt ihn und schlägt ihn nieder. Alle 
übrigen Helden kämpfen gleichfalls aufs Tapfer- 
ste; mehr als die . Hälfte der Feinde erliegt 
ihrem Schwert, der Rest wendet sich zur Flucht ; 
hinter ihnen drein folgen Al)u zeid, Hasan und 
iw).jj mit ihrcu (itetreuen, und jagen sie bis nach 
Indien, sich die Länder dahin unterwerfend. 
Sie nehmen das Schloss des Elkaukabi, sammt 
seinen Schätzen und seinem Thron und seiner 
Waffenkammer, zerschlagen das goldene Bild 
des Götzenkalbes, theilen die Stücke desselben 
unter sich und schlagen ihr Lager vor der 
Stadt auf. Darauf schickt Hasan einen Brief 
an den zurückgebliebenen Sirliän und meldet 
ihre Erfolge. Nach Eroberung Indiens und Ein- 
richtung einer Statthalterschaft daselbst kehren 
sie zurück, begleiten auch die zu Hülfe Ge- 
kommenen bis nach Eljemen, wo man sie froh 
begrüsst. Hasan und Abu zeid ziehen feierlich 
in wjtiA3 ein, festliche Gelage finden statt, reich- 
liche Spenden an die Bedürftigen. Die Soldaten 
werden in ihre Heimat verabschiedet. 4 Jahre 
hatte die Expedition gedauert, so lange war 
Hasan von Hause geblieben. Nun sehnte er 
sich heim, und nach Berathuug mit Abu zeid 
lässt er als Rechtspfleger und Unterkönig da- 
selbst den (.u"bS zurück, dem Alle Gehorsam 
augeloben, und geht mit L^.i> und ^.*^).»« und 
mit allen seiu(>n Schätzen zurück nach seinem 
Lande »JUc^ !.^t, zieht dort feierlich ein, 
erhält daselbst jährlich den Tribut aus allen 
unterworfenen Ländern, und herrscht daselbst 
mit einem Ruhm, der den des Vaters noch 
überstrahlt. 

Schluss f. '24:': vj-«.*-' '^.-^ «iSJ3 .X*j. 

Schrift ebenso wie bei We. 7G3. — Abschrift im 
Jahre '^eo ,844. 



No. 9221. 9222. 



GROSSE ROMANE. 



189 



.^'J-t l^\ 



9221. We.835. 

64 Bl. 4", 13— 18 Z. (22x16: 16-17 x lO'"). — 
Zustand: lose Lagen und Blätter, unsauber und auch 
fleckig. Bl. 43 unten beschädigt. — Papier: gelblich, 
stark, etwas glatt. — Einband: Pappdeckel. — Titel: 

= We. 76.3 u. 764. Anfang u. Schluss 
ebenso. 

Schrift: ziemlich gross, gewandt, vocallos. — Ab- 
schrift c. '^•'"l824. 

9222. We. 765. 

22 Bl. 4'°, 17—20 Z. (22 X 16 ; 16—18 X 12—121;/"'). 
Zustand: fast loso im Einband; unsauber und fleckig. — 
Papier: gelblich, stark, etwas glatt. — Einband: Papp- 
band mit Lederrücken. — Titel fehlt. Aber aussen auf 
dem Vorderdeckel steht: 



^-^^^ e)^""^ '^' 



Anfang: '|.j"51 



■'; o' 



U>. 



rv 



fjUS i'^i 



^L«;( dUÖ JU! .^c ^J-^:>. K>,:f ^ L**%J' J^^(3*J ^^ 

lil^U .^A liU-a (gJi \^ wo «.**.' j.^ii Lix,a ^l l_j./iLsÄ*.5, 
ySii ^_cS.'^ .^^^\ lFJ_»j ^j J.i;^^i a,-*' qI^^ L=;l-*aii' 

Der christliche König Heräklius versammelt 
eines Tages seine Wezire und die Grossen seines 
Reiches und lässt sich von den Begebenheiten 
seiner Vorfahren erzählen. Er erfährt, dass zur 
Zeit des Auftretens Mohammeds sein Grossvater 
Heräklius getödtet, die Häuser der Griechen- 
Christen geplündert, ihre Kreuze zerschlagen 
seien : das hätten die Benü hiläl vor allen An- 
deren gethan, wie denn sie auch seinen anderen 
Grossvater ^^'i! getödtet, der durch die Hand 



Seinigen durch den Qadi J\_jl 



O^ 



_\j vorlesen: 



deS|__cOvo-^-!'~J',35 gefallen sei. Nun ergrimmt der 
König und als er von ihnen erfahreu, dass jetzt 
in Mekka ^'^ ^i\ >_ajyiJ! J^ waltet, schwört 
er, an den Moslimen für alle jene Unbilden 
Rache nehmen und Mekka und die übrigen 
Städte erobern und die Einwohner zu Christen 
macheu zu wollen. Er trifft also seine Anstalten 
und hat nach 6 Monaten ein Heer von 600 000 
Manu um sich. Schnell erobert er Haleb, setzt 
dort einen Statthalter (den Ehnohalhil) ein und 
nimmt Hamät, flimf u. a. Städte. Das Gerücht 
davon kommt zu Sukr; er beschliesst, sich um 
Hülfe an die Benü hiläl zu wenden und schickt 
durch seinen Diener Räsid einen Brief an ihren 
Emir Hasan. Dieser liest ihn, lässt ihn den 



die Hülfsleistuug wird freudig beschlossen. Sie 
brechen auf, unter ihnen der tapfere Emir i—Jbö 



und der gewandte Abu zeid als Wegführer. An 
Mekkanisches Gebiet gekommen, schickt Hasan 
Meldung davon an Sukr. Dieser nimmt sie froh 
in Empfang. Auf das Gerücht, dass die Feinde 
in Tabak lagern, geht Abu zeid auf Kundschaft 
aus, in einen Möuch verkleidet. Er wird von 
feindlichen Soldaten bemerkt, gefangen und vor 
den König geführt. Er sei der Mönch .s.ÄiL/.- 
aus der Gegend von Jerusalem imd wolle den 
Sinai besuchen, behauptet er. Zur Prüfung 
muss er ihnen Evangelien und Psalterstücke 
vorlesen, l)efriedigt Alle, der König gewinnt iim 
lieb und behandelt ihn als frommen Mann gütig. 
Der Wezir v-jyUj ^-^j ,j<.^,».>y> lässt ihn kommen ; 
er entdeckt in ihm den Abu zeid tmd lässt ihn 
fast todt prügeln ; dies wird von einem Diener 
des Königs, Jtji mit Namen, dem Könige hinter- 
bracht, er schickt bewaffnete Knechte, die den 
Mönch unter allen Umständen befreien und zu 
ihm bi;iugen sollen. Sie kommen noch grade 
zu rechter Zeit und retten ihn vom Tode. Der 
Wezir bleibt bei seiner Meimmg und geht zum 
König, ihn zu warnen. Dieser beschliesst noch- 
malige Prüfung desselben: wisse er mit der 
christlichen Religion Bescheid, so werde er ihn 
frei lassen. Er besteht glänzend mit seinen 
Antworten vor den Kirchenhäuptern, briogt den 
Abend bei ihnen zu, macht sie sterbensbetrunken, 
bringt sie alle um, nimmt von ihren Waffen so 
viel ihm gefällt, besteigt ein edles Ross der- 
selben und entkommt zu seinem Stamme (f 1.3"). 
Die Geschichte endet mit der Niederlage der 
Christen ; Heräklius fällt von Hasans Hand, ein 
grosser Theil der Griechen flieht, Abu zeid 
setzt ihnen nach tmd macht grosse Beute und 
kehrt noch zur rechten Zeit zurück, um den 
Wezir des Heräklius, der mit seinen Truppen 
zurückgeblieben ist imd einige Erfolge erzielt 
hat, zu bestrafeu. Im Zweikampf, der hart ist 
und lange dauert, erschlägt er ihn endlich mit 
einer Keule. Seine Soldaten fliehen zum Theil, 
zum Theil werden sie Moslimen, der Rest wird 
getödtet. Der Emir Sukr ist hocherfreut, sie 
ziehen nach Mekka, daselbst wird gefeiert und 
die Beute getheilt; sie verweilen dort 30 Tage. 
In dieser Zeit sieht Sukr bei einem Besuche 
die Schwester Hasans, Namens io;i.:^t, verliebt 
sich in sie und heirathet sie mit seiner und ihrer 
Zustimmung. Sie bleiben noch 7 Tage, dann 
ziehen sie ab nach ihren Wohnstätten in Negd 
und werden von den Zurückgebliebenen, nament- 
lich durch eine Ansprache von ^_=>lj J! »Jwe. , 



190 



GROSSE ROMANE. 



No. 9222—9225. 



hocherfreut bewillkommnet uud der Emir Hasan 
muss ihnen seine Erlebnisse erzählen. 

Schluss f. 22": ^=>^.-^'^ ^fi Ui eS^U! jLs 

'sji>t ^i' \i.S ^A .1/3 L/o ,«.x*> äJ LXs-Ls J^s^-^iS 

Schrift: wie gewöhnlich in diesen Geschichten. — 
Abschrift im Jahre 1260 Ramadan (1844). 

9223. We.8.37. 

33 Bl. 8™, 16— 19 Z. (213/4 X l.ö'/s; 171,2— 18»;3 X 
121/2'^°'). — Zustand: fast ganz lose im Einband; un- 
sauber, auch fleckig, besonders am Rande. — Papier: 
gelblich, ziemlich stark, etwas glatt. — Einband: Papp- 
band mit Lederrücken. — Titel fehlt. Auf der Aussen- 
seite des Vorderdeckels: 

= We. 765. Anfang (mit etwas abwei- 
chender Fassung) f. P: '|.:5bü! iJs^ ^^\jl\ jLä 

L5^ LT ^ >' ■ ^ -V 

^CK*^ ^j^\ o-ä! ^_j-Jl£ LLo 1^^ wo ^; (^jU! Jls 
ij. xjXL*/o "^.«.5. J^-j-^S *.♦*»! <i>Jw (•%1-S' jo' -ic 

Schluss (sachlich derselbe, aber ausführ- 
licher wie die Erzählung in diesem Bande über- 
haupt. Die Wortfassung abweichend) f. 33'': 

Danach muss hier noch etwas fehlen. 

Schrift: gross, dick, rundlich, vocallos. — Ab- 
schrift c. "60/1844. — F-ö" leer, auch 10'' fast ganz. 

9224. We.877. 

2) f. 59-88. 

88B1. 12'"», 12— 14Z. (U^sXlO'jj; 12'/3 X 9'^">). — 
Zustand: lose Lage im Einband; nicht recht sauber. — 
Papier: gelblich, ziemlich stark und glatt. — Einband: 
fehlt. — Titel fehlt. 



9225. We.766. 

28B1. 4"', 19Z. (22V2X16»,3; 17x12'^"). — Zustand: 
nicht ganz fest im Einband; ziemlich unsauber. — Papier: 
gelblich, ziemlich stark, wenig glatt. — Einband: Papp- 
band mit Ledorrücken. — Titel f. 1": 





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ur'^- 



Es ist ein Stück aus dem J3^! ol^-"^ ^°^ 
umfasst den Text in We. 765, 3\ 6 bis 17% 6. 

Zuerst: ^\ \ySj> ^LäXJu. Ji\ ujyJt J-c j'^\i h^ 
Zuletzt: 3jJM_»^» ti*--^' o^*J (^-ä J>^j (»-i^'^c [*-T^; 

Schrift: ziemlich gross, flüchtig, rundlich, vocallos. — 
Abschrift c. I260^i844. — F. 79" u. 80» leer. 



Fortsetzung von We. 765. 

Es verabschiedet sich wSj.-i-J' J^Xi imd Hasan 
wird herbeigeholt, ihnen zu erzählen, was in 
dem Kriegszuge gegen Heraklius vorgefallen ist. 
Dann giebt *jlc ihnen Freudenfeste, Hasan übt 
seine Herrscherpflichten; ^ci verheirathet ihn 
mit \üLlJ! und seinen Sohn, ^-J^ ^^i jJ^^i mit 
.sjV#, Schwester Hasans. Gänim bittet, bei ihm 
zu bleiben, er solle sein Reich und Vermögen 
wie das Seinige ansehen. Er fragt die Emire 
um ihre Meinung: Abu zeid entscheidet sich 
für Rückkehr nach Negd: er müsse sehen, wie 
es dort stehe. In Jäser verkleidet durchstreift 
er mit 1000 Reitern das Land uud kommt nach 
20 Tagen zurück. Er berichtet: 120 Städte, 
auch Flüsse, Thäler und Berge und fruchtbaren 
Boden habe er dort gefunden, es habe 7 Klimate 
und in jedem derselben herrsche ein Sultan; ihr 
Ober-Sultän sei -jJv.^JI, dieser aber plündere 
beständig. Er schlägt vor, durch einen Ge- 
sandten sich umzusehen, ob es in U./»J' wieder 
gut stehe oder nicht, in jenem Falle dahin zu- 
rückzukehren und von Elheidabi den 10. Theil 
ihrer Habe zurückzuverlangen. — Sukr war in- 
dessen das ganze Jahr über in Mekka; zu An- 
fang des 2. Jahres begiebt er sich mit Gefolge 
nach Need zu den Benü hiläl und lässt an 
seiner Stelle als Herrn des Landes den Emir 
j/i3Ji ^f^\ ^\ pL-v^=- zurück. Er muss bei 
Abu zeid wohnen, das Wiedersehen wird 7 Tage 
lange gefeiert; am 8. verbindet der Qädi _)J^j 
den Sukr mit der Kj:^.^! und Hasan stellt ihm 
frei, dort oder in seiner Heimat die Heirath zu 
vollziehen. Er zieht letzteres vor und reist mit 
ihr, die reiche Aussteuer erhalten hat, nach Mekka 
ab, eine halbe Tagereise von den Freunden be- 
gleitet. Er zieht dort froh begrüsst ein, feiert 
die Hochzeit. Seine Frau hat von ihm 3 Kinder: 
nämlich den Mohammed und Ahmed und eine 
Tochter bjs^:>. — Hasan mit den Seinen ver- 
weilt 7 Monate noch bei *jlc, dann schickt er 



No. 9225. 



GROSSE ROMANE. 



191 



den Eiulr Ot*s^ zur Erkundigung über die Lage 
in l._~^i! ab: er berichtet, dass es dort besser 
stehe als früher. Abu zeid kehrt zurück und 
heisst den Hirten, ihr Vieh in den Gärten der 
Benü 'oqeil (J^asc t^j) weiden zu hissen; sie 
beschädigen diese und die Weinberge; El'oqeill 
hört davon und berichtet an ^^/toUil und bittet 
ihn, durch Ramal-Schlageu die Zukunft zu er- 
forschen. Dieser bringt heraus, dass El'oqeih 
das Besitzthum der Benü hiläl plündern, diese 
ihn verjagen und den J^Ii^=^ qj quJL/.^ sammt 
50 Reitern tödten werden. Krieg zwischen ihnen 
werde erfolgen, dann Frieden geschlossen werden; 
darauf werden die Benü hiläl sich 



begeben, dort 4 Jahre bleiben. 



nach Negd zu- 



Was meinst 



rückkehren, deren Sultane tödten und 
wird auf ihren Zügen mitgel 
du denn, das zu thuu sei? — Ich reise nach 
dem Westen. — Ich reise mit dir. — Zum 
Entgelt für dieUebergrifle der Benü hiläl plündert 
nuu Jkli;^- der "Oqeilite das Besitzthum derselben; 

nebst 50 Be- 



dabei tödten diese seinen Sohn^^i, 
gleitern 






für Vernichtuno- des 



nach l._*J! 



10 Tage ungefähr dauern die Reibereien. 



Elmädi mit seinen Leuten reist nach dem Westen 
ab, und die Könige der Benü 'oqeil stiften Ver- 
trag zwischen den Benü liant'al und den Benü 
hiläl. Diese verweilen noch etwa 1 Monat, er- 
bitten Erlaubniss von »ili-, nach \.^.\ wandern 
zu dürfen, erhalten dieselbe und ziehen ab; Gänim 
mit den Seinigen und die Könige der Benü 'ocjeil 
begleiten den Hasan und Abu zeid noch eine 
halbe Tagereise; beim Abschied spricht dieser 
es aus, dass (^J^j,jJI das ihnen abgenommene 
Geld zurückgeben müsse; darüber werden die 
Fürsten der Benü 'oqeil bestürzt. Ebenso spricht 
sich Hasan aus. Dann ziehen sie fort, indem 
noch Gänim dem Hasan empfiehlt, seine Tochter 
AliUJi gut zu behandeln. Die Benu hiläl ver- 
weilen 4 Jahre in ihrem Lande; im 5. tritt 
wieder Misswachs ein. Hasan beräth mit den 
Grossen, ob sie bleiben oder nach Negd ziehen 
wollen. Abu zeid wird um seine Meinung be- 
fragt, er ist für Auswandern nach KjJ^äJI J^:S^ 
für Bekämpfung der Benü 'oqeil, 
^ ^j^^iJ- und der übrigen 

Sultane in Negd und dafür, dass Hasan sein 
Reich dort aufrichte. Dem Rath wird ent- 
sprochen und am 8. Tage aufgebrochen. Abo 
zeid zieht vorauf, der Emir ig^ begleitet links 
und der Qädi .jjo rechts die Sänften, Hasan 
ist in der Nachhut. Mit Wehmuth und Weinen 

Nach etwa 59 Tagen 



kommen sie zum -^w^üüt _.j und rasten am 
Fluss -jJ^Äj' 7 Tage; dann nach 5 Tagen kommen 
sie zu dem |.lJi*Ji ^\ (C^'. und dem |..i.*Jt j, 
wo sie 4 Tage bleiben. Darauf gelangen sie zu 
den Ländereieu Gänims, und zwar zu .L»vJ! xxJLi 
an der Grenze von Negd: von hier aus meldet 
Hasan seine Ankunft dem Gänim, Hammäd über- 
bringt ihm das Schreilxn. Gänim beruft sofort 
die Benü .y-i.: und die Benü -U, zusammen, 
theilt ihneu die Sache mit; sie freuen sich da- 
rüber, reiten ihnen entgegen und begrüssen sie. 
Sie erhalten ihre schon früher innegehabten 
Wohnplätze, Gänim heisst sie dort willkommen, 
desgleichen ^ljÖ, der zugleich über Gewalt- 
thätiofkeiten der Benü A.ii-;^ und V..^äc klagt. — 
Als diese Stämme von ihrer Ankunft hören, 
fragen sie den ^^vX^^jJ! nach dem Grunde ihrer 
Rückkehr. Dieser schreibt an Hasan, fragt au, 
was sie im Lande wollen und fordert Tribut. 
Darüber erzürnt zeigt er dem Abu zeid den 
Brief. Auf seinen Rath giebt er zur Antwort: 
Geld hätten sie nicht zum Zahlen, nur Schwerter 
und Lanzen zum Kriegen. Darauf schreibt 
, ^jv^iJ! wiederum, Hasan möge sich vorsehen; 
er sei ihm an Macht nicht gleich, er möge lieber 
ihm gehorchen und zahlen, sonst wäre der Krieg 
unvermeidlich. Da räth Abu zeid zum Krieg 
mit den Benü 'oqeil und dem ^^^X^l; in diesem 
Sinne erfolgt die Antwort. Da schreibt der 
Emir , _*/iwo^i ^_^jJ-<, genannt der Rothe, und 
sucht Hasan zum Nachgeben zu bestimmen, 
und in demselben Sinne auch (J^äsÜ! J>-^>. 
Der Emir i— 'ui antwortet darauf iind lehnt ab. 
Da sucht der Emir ^4.^i-\ den ^j>>^^! zu 
einer gewissen Nachgiebigkeit zu bestimmen: er 
solle den Hasan dazu verpflichten, dass seine 
Leute ihren Besitzungen fern bleiben und keinen 
Schaden zufügen; der aber erklärt diesen Rath 
für Feigheit und beschliesst Krieg. Während 
der Verhandlung kommt ^iLJaxJi Jjü; ohne 
Vorwissen des ^J^^.', aber in seinem Namen, 



verlassen sie ihre Heimat. 



hat seine Frau ^y> ihn holen lassen: er war 
nämlich Ramal - Schläger. Er übt also seine 
Kunst aus imd um das Resultat befragt, lässt 
er sich erst Straflosigkeit zusichern für das, 
was er zu sagen habe. Er erhält die Zusiche- 
rung und berichtet nun von Tod und Verderben, 
das ihnen bevorsteht. Reich beschenkt geht er 
davon; die Emire ergreift Bestürzung über das, 
was sie von ihm vernommen haben; Elheidabi 
aber spricht ihnen Math ein; solche Berechnungen 
seien manchmal zutreffend, manchmal falsch ; sie 



192 



GROSSE ROMANE. 



No. 9225-9228. 



sollten sich nur auf ihn verlussen. Er bringt 
in Eile 4 Regimenter (olj^) und 890 Reiter 



aus den Beuu 'oqeil, 



und 



O 



Lj^ö zu- 



sammen und sagt dem Hasan Fehde an. Auf 
dem Kampfplatz fordert v_JwjÖ den Elheidabl 
zum Zweiisampf und tödtet ihn, die Benü 'oqeil 
werden oreschlasceu. AImi zeid haut den Emir 
Hant'al mitten durch, verwundet den Emir ^^-i^^?- 
und tödtet den ,.l-> und Naufal. Der Emir 
^♦^^1 der Rothe entkommt mit einer Schaar 
und verschanzt sich in s^>Vaaj> an einem unzu- 
gänglicheu Platz. Die Sieger nehmen viele Beute 
den Besiegten ab; Hasan wird somit Herr von 
Negd, legt den Einwohnern bestimmte Abgaben 
auf und setzt an verschiedenen Orten Statt- 
halter ein. Der rothe Emir schreibt an Abu 
zeid und sucht um Frieden nach; Hasan ge- 
währt ihm Verzeihung und Erlaubniss zur Rück- 
kehr, ebenso allen übrigen Feinden. Der Rothe 
bricht also mit seinen Begleitern auf, kommt 
zu Abu zeid, wird gut empfangen, ebenso ist 
die Aufnahme bei Hasan, der ihm sein Land 
als Unterkönig zurückgiebt. Hasan bleibt herr- 
schen in Negd 1 7 Jahre hindurch, bis Misswachs 
eintritt; 7 Jahre halten sie die Noth aus, aber 
zu Anfang des 8. bricht er mit den Benü hiläl 
nach dem Westen auf. 

Schluss f. '28": ,•,/» Ä.*/»iiJi a.**JI j.' ^> 



O' 



ol^-^ o" 



U^^ t ff-J^' 



!Js^^ 'v_Jji/c ., Jii>_j J^t 



Schrift: wie gewöhnlich. — Abschrift v.J. "'^Vims- 

9226. We. 878. 

30 ßl. 8'°, U— 16 Z. (21 X 15: c. IS X 13™). — Zu- 
stand: nicht ganz sauber. — Papier: gelb, ziemlich stark, 
etwas glatt. — Einband: Pappband. — Titel fehlt, 
auf dem Vorderdeckel steht: 

= We. 766. Anfang u. Schluss ebenso. 
Schrift: gross, dick, deutlich, vocallos. — Ab- 
schrift C. '^^IlSii. 

9227. We. 838. 

3UB1. 8'*, 15— 17Z. (21V2Xl5Vi; 17-18x12"='").— 
Zustand: zum Theil lose Lagen; ziemlich unsauber. — 
Papier: gelblich, etwas stark, ziemlich glatt. — Ein- 
band: Pappband mit Lederrücken. — Titel (.1": 






aJ 






^^U!, 






w\i^ (Cj' J^ji '•^' 



o^Lj ^-^ic 



Anfang f. 2": ^i-c j.ij^ |.blxJi 'Aj i_5.'jj' i5i-» 



d^-S Silf 



o 



\ Uli 



_SAi '^UäJ5 ,j^J' o<.*£^ 



F. 2 — 16'' entspricht dem Inhalte nach 
We. 766. Es beginnt die Erzählung mit Be- 
rathung darüber, ob sie bei Gänim bleiben 
oder zurückkehren wollen. Sie schliesst damit, 
dass der rothe Emir zu Gnaden aufo;enommen 
wird, imd dass es Hasan und seinen Unter- 
thanen in Negd gut geht. 

F. 1 ö"", Z. 10 fängt eine neue Erzählung an. 
Ein Theil der besiegten Benü 'oqeil ist dem 
rothen Emir gefolgt, die Uebrigen entfliehen 
zu J.-i3 j -y^ -^s^\ JKj\ und klagen ihm ihr Leid. 
Aufs Heftigste davon bewegt, fragt er die Vor- 
nehmen seines Reiches, was ihrer Meinung nach 
zu thun sei? Sie überlassen ihm die Entschei- 
dung: er beschliesst, Rache an den Benü hiläl 
zu nehmen; aber sein Ohm iß^^ warnt ein- 
dringlich vor den bösen Folgen und bringt ihn 
von seinem Entschluss ab und er beruhigt sich, 
bis dann später die Auflbrderung des ^j' ,Jsj 
au ihn ergeht. — 

Während es nun (f. 17'', 1) dem Hasan und 
seinen Leuten gut ergeht und der Emir Dajjäb 
eines Morgens noch im Gebet begriffen ist, 
kommt Rajjä, die Tochter des Abu zeid, mit 
lautem Geschrei an etc. — Nun folgt die bei 
We. 767 erzählte Geschichte des Juden Kj.yj; 
dieselbe schliesst , wie dort , mit der Hochzeit 
des ,.,Ua^ mit der s_)^. 

Schluss f. .SQ*": ^Lw, 'l^*:iI\ ^j\ ^jL«^ ot>i 

Die Wortfassungr weicht sehr oft ab. 

Schrift: gross, dick, vocallos. Abschrift c. *2^,i824- 

9228. We.767. 

28 ßl. 4'«, c. 19 Z. (23x16; 19 x 12-12' 2"="')- — 
Zustand: zum Theil lose Lagen; nicht recht sauber. — 
Papier: gelblich, ziemlich stark, etwas glatt. — Einband: 
Pappband mit Lederrücken. — Titel f. 1"; 

Anfang f. l*": *Jo>l. ».a^ju *IcI äUL SJ> 

^^\ ^As ^ JJ w! . . . ,*.x.'bi vi^..>L=>5 ^ 
Ljas ijoj A-^iJi J.. S^S- ^j;i^ fj^ liLflJ V^ '^^ 

c ''-^ ^" ^" 

In der Nähe der Benü hiläl herrschte der 
Emir Manpür über ein Land, das reich an 
Leuten (Arabern), Schätzen und Vorrath war. 



No. 92-28. 



GROSSE ROMANE. 



193 



Gleichfalls ia ihrer Nähe lebte ein Jude, der 
war ein Zauberer und voller Listen, und hatte 
auch viele Soldaten und Helden unter seinem 
Befehl. Der verlano-te von Manpür den lO.Theil 
seiner Habe, und als dieser es abschlug, forderte 
er ihn zum Kampf. ManpCir fallt am 2. Tage 
von der Hand des Juden, 5^*2 -^j I,5;e, sein 
Heer wird besiegt, bittet um Gnade. Der Jude 
stellt als Bedingungen, dass sie hinfort kein 
Pferd besteigen, keine Waffen tragen, keine 
Fremden bei sich aufnehmen sollen. Er lässt 
den Sohn des Gefallenen, den y-ili-^, als Ver- 
walter des väterlichen Landes und schärft ihm 
pünktliche Befolgung seiner Befehle ein. — 
Damals ging eines Tages Abu zeid auf Jagd, 
während *jLii ^^,j Ojj ^"y^ ^-t' »och «ein 
Morgenscebet verrichtete ; iilötzlicli hört dieser ein 
Geschrei, es kommt von J^, der Tochter des 
Abu zeid, die ihu zu Hülfe ruft: ein Panther 
ist in ihre Schafheerde gedrungen und hat ein 
Schaf geraubt. Als er hört, dass ihr Vater 
abwesend ist, rüstet er sich und verfolgt den 
Panther von Morgen bis Abeud, bis er ihn 
einholt und tödtet. Fast verdurstet sieht er 
endlich Kameele, sprengt auf seinem Rosse 
\.,^\ dahin, trifft ungefähr 1000 Zelte arabischer 
Hirten; als er zu ihnen kommt, weinen sie; 
er bittet um einen Schluck Wasser und sagt, 
wenn es ihnen an Futter für die Heerde fehlt, 
sollen sie sie nur zu ihm schicken, sie können 
dort ein ganzes Jahr weiden. Da tritt der 
junge Maflüm auf ihn zu, fragt nach seinem 
Namen und sagt ihm, dass der Jude ' 



y. 



ihnen 
verboten habe, irgend einen Fremden aufzu- 
nehmen. Da empört sich sein Gefühl und er 
verheisst ihnen, den Peiniger zu tödten: sie 
sollen getrosten Muthes sein. Auf wiederholte 
Warnimg erwidert er, er wolle nicht eher von 
ihnen gehen, bis er diesen Tyrannen gesehen 
uud daun getödtet habe. Er giebt ihm also 
ein Versteck bei sich; die Lanze wird in den 
Boden ffesteckt, das Pferd draussen angebunden. 
Am folgenden Morgen reitet Morra der Sohn des 
Juden auf Jagd, kommt des Weges, sieht Ross 
und Lanze, geräth in heftigen Zorn, schickt 
einen Diener, Namens ^jw^^^, auf Erkundigung 
aus. Der findet den v_jLjJ dort sitzen, ein Kreis 
von Männern um ihu, und fragt: wer der Mann 
sei? — Ein Gast, ist die Antwort. Dies be- 
richtet er seinem Herrn. Der befiehlt dem 
Härün, den Gast herbeizuholen, damit er ihn 
bestrafe. Mit Ausflüchten imd Widerstreben 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBI.. XX. 



folgt er dem Befehl, packt den vjljÖ am Gürtel 
und will ihn mitschleppen; jener aber bleibt 
unbeweglich auf seinem Platz sitzen, packt ihn 
uud zerschmettert ihn am Boden. Da befällt 
die Zeltleute Angst uud Mat'lüm beklagt weinend 
die That; ^Ji.ji aber sagt: du bist ein Thor, 
du weisst nicht, wer ich biu ; so lauge ich hier 
biu, habt ihr Nichts zu furchten. Indessen 
wartet Morra vergebens auf Rückkehr des Härün. 
Er schickt einen Zweiten, auch den tödtet v ''^-^• 
Nun werden die Hirteu uoch ängstlicher, sie 
wollen ihn ausliefern. Er aber sagt: seid ganz 
getrost! — Wie sollten wir das sein! meinen 
sie. — Als nun Morra hört, dass Beide er- 
schlagen siud, geräth er ausser sich und reitet 
selbst zu ihm und nimmt seine Reiter mit. — 
Fürchtet euch nicht, sagt *— 'ui zu Mat'lüms 
Leuten. — Nun besteigt er sein Pferd und 
tritt ihnen ausserhalb der Zelte entgegen, sie 
mit Douuerstimme anschreiend. Die Reiter 
weichen erschreckt zurück, Morra reitet auf ihn 
zu, fragt, wer er sei? — Dajjäb der Schlächter. — 
Wen schlachtest du? — Deines gleicheu. In 
dem danu erfolgenden Zweikampf erschlägt er 
den Morra, schneidet ihm den Kopf ab, wirft 
ihn hin, dann ' stürzt er sich auf seine Begleiter, 
die aber fliehen und hinterbringen dem Vater 
die Nachricht vom Tode seines Sohnes und von 
dem ganzen Vorfall. Er ist tief betrübt und zor- 
uig zugleich ; er sitzt mit seineu Leuten auf, um 
den Sohu zu rächen. Sein Wezir, , ^cs~l ^j u^,, 
bittet ihn zurückzubleiben; er selbst wolle den 
Mörder seines Sohnes vor ihn bringen. — Thu 
es, aber tödte ihu uicht, das werde ich selbst 
besorgen. Wieder geräth Mat'lüm und seine 
Leute in Angst, als sie ankommen. Seid un- 
besorgt, sagt v_jLj3 wieder. — Er haut im Zwei- 
kämpf dem Wezir den Kopf ab und richtet 
unter seinen Begleitern ein furchtbares Blutbad 
an; sie fliehen uud melden dem 5.>^o die Nieder- 
lage. Nun reitet er selbst mit 400000 Reitern 
aus; V- '^3 aber, der die Fliehenden verfolgt, 
kommt diesen entgegen. Ein Zweikampf zwischen 
ihm imd »./.^o erfolgt, der den Tag über un- 
entschieden dauert; auch der 2. Tag verläuft 
ohne Entscheidung; »_ycj schickt dem ermatteten 
Feinde Speise uud für sein Pferd Futter. Da 
denkt er an Flucht, findet aber sich so erschöpft, 
dass er sich nicht rühren kann. Am .3. Tage 
betritt er wieder den Kampfplatz, aber seine 
Hand ist steif, ^.>.a3 zieht ihn vom Pferd her- 
unter, schlägt ihn mit dem Schwert, so lange 

25 



194 



GROSSE ROMANE. 



No. 9228. 9229. 



er kann, danu lässt er ihn vou den Soldaten 
prügeln. Dann lässt er ihn wieder den Kampf- 
platz betreten; er denkt an Flucht, findet sich 
aber fest auf dem Pfei-de sitzen, will dies sporneu, 
kann es aber nicht, der Jude hat sie beide zu 
Stein verzaubert; er lässt ihn dann noch von 
den Seinigen mit Steinen bewerfen, sagt aber, 
ich will dich nicht tödteu, du sollst in diesem 
Zustand bleiben; aber so oft ich dich sehe und 
au meinen Sohn denke, will ich dich so strafen. 
Er bleibt also mit seinem Pferde eine Steinsäide 
ausserhalb der Zelte stehen und die Juden 
spotteu seiner. — ludessen war Abu zeid vou 
der Jagd heimgekehrt, fragt, wo V^H'-^ sei. 
Dessen Vater sagt, er sei bei ihm luid er müsse 
ihn getödtet haben. — Ich habe ihn gar nicht 
gesehen. — Doch, deine Tochter hat ihn gegen 
einen Panther zu Hülfe gerufen, aber das war 
nur eine List, du hast ihn umgebracht. — Ver- 
schiedene aber von den Benü hiläl, die dies 
hören, kommen herbei und sagen, dass auf 
Bitten der Tochter *-jL)3 sich aufgemacht habe, 
ohne Begleitung. — Nun reitet Abu zeid aus, 
ihn zu suchen, 3 Tage lang, tiberall. Am 4. 
kommt er zu den Weideplätzen des Mat'lüm 
und findet die Hirten weinend; sie kommen ihm 
schon entgegen imd bitten ihn, fern zu bleiben. 
Mat'lüm erzählt ihm den Grund und auch die 
Geschichte des *_jIj3 und t^j^. Er lässt sich, 
trotz des Abrathens, deu Weg zeigen, kommt 
zu den Weideplätzen des 8-^*3, sieht schon von 
fern eine schwarze Steinsäule ausserhalb der 
Zelte, ringsherum Steinhaufen. Er fragt die 
umstehenden Juden und erfährt die Geschichte 
und schwört laut, er wolle mit (^abra kämpfen 
und ihn tödten. Dies melden ihm die Juden, 
er reitet herbei, höhnt ihn aus: Abu zeid will 
auf ihn los spreugeu, er kann nicht; nur seine 
linke Hand uud der linke Fuss können sich 
bewegen, das Uebrige an ihm ist dürres Holz; 
so auch bei seinem Pferde. Dies ist die Wirkung 
des vom Juden geübten Zaubers. Hier sollst 
du bleiben, sagt er; erst gehe ich noch auf 
die Jagd, nachher werde ich dich strafen. — 
Nun hatte Qabra eine Tochter Namens »j-«; 
der träumte damals grade, dass Fätima sie auf- 
fordere, zum Islam sich zu bekehren uud ihr 
das Paradies verspreche, wenn sie den Serif und 
seinen Begleiter rette; sie solle alsdann mit- 
gehen imd den Sohn des Serif heiratheu. Sie 
erwacht, spricht die Glaubensformel, geht davon, 
trifft auf den verzauberten Abu zeid , der sie 



durch Geberdeu bittet, ihn zu befreien. Sie 
verheisst ihm Rettung und sagt, sie sei Moslimiu 
geworden; darauf löst sie die Starrheit seiner 
rechten Seite, giebt ihm auch eine Tasse in die 
Hand, die solle er, wenn (^abra zu ihm zurück- 
kehre, auf ihn schütten, so werde er zu einer 
Statue werden; dann solle er ihn auffordern, 
Moslim zu werden und ihn in diesem Falle 
leben lassen, sonst tödten. Darauf solle er deu 
Dajjäb damit besprengen, so werde er uud sein 
Pferd von dem Zauber gelöst werden. — Am 
2. Tage kehrt Qabra vou der Jagd zurück, will 
ihn tödteu; Abu zeid vertälirt nach der Au- 
weisung der »j-«, pabra wird zur Statue, auf 
die Aufforderung, sich zu bekehren, schüttelt 
er deu Kopf, Dajjäli haut ihm denselben ab. 
Dann metzeln sie die Vornehmen der Juden 
nieder, die übrigen schreien um Gnade und ge- 
loben Gehorsam. Darauf lassen sie den Mat'lnni 
kommen, machen ihn zum Oberherru der Juden, 
er und die Seiuigeu versprechen ihnen Gehorsam. 
Abu zeid zieht mit der Tochter pabra's und 
vielen Schätzen ab zu den Benü hiläl, Dajjäb 
aber nimmt alles Besitzthum des (^abra in Be- 
schlag und schärft deu Juden Gehorsam gegen 
Mat'lüm ein, som^t würden sie es mit ihm und 
Abu zeid zu thun haben. Desgleichen bestinunt 
er, dass Mat'lüm an Stelle seines Vaters Manf ür 
über die Arabischen Hirten herrsche und dass 
sie hinfort Fremde gastlich aufnehmen. Dann 
begiebt er sich mit allen Schätzen zu den Benü 
hiläl zurück ; nach einigen Tagen findet die 
Feier der Vermählung der •!_).-; statt (mit ^-jy 
dem Sohne des Abu zeid). 



Schluss f. 28\- J j-^ül 






a" 



Schrift wie bei We. T6G. — .\bscbrift v. J. '-'''/lÄjä. 
Zu bemerken ist, dass der Jude zuAnfang(f'. P) 
^^ \yO heisst, dann (2') ^juc, 2''^c.%^! ^jjs^, 

und sonst 

^ kann 

..,'»jj als 5_<.a3,..j1 i-j'j^'^ sein. 



3'> 
meistens »-«as. 



und ,'.Lc, von 5" an aber 

Der Titel dieser Erzählunt 



daher ebenso gut «. 



9229. We. 879. 



43 Bl. 8'°, 13— UZ. (16x11: 13x8' 3"»). — Zu- 
stand : ziemlich unsauber, auch fleckig. Bl. 23 fast ganz 
durchgerissen, 38 lose. — Papier: gelblich, ziemlich stark, 
etwas glatt. — Einband: Pappband mit Lederrücken. — 

Titel f. P: M^ ,^X^ , 



_iX£ «jwLäJ! j^S_^i> !-x? 



'^L^ rt^f c^^^>Wf J^.^ 



(Für 



Ü- 



jJ! ist dann ^xiiiJ( verbessert.) 



No. 9229. 



GROSSE ROMANE. 



195 



Anfang f. 2": j^i f^t^ ^^.i ;_=i'J' j^ 

Äw',-,'»J-> ■»'"-> '—'.A3 0(J(. Li-l! ÄÜ .-.< 3->JtJI Ci^.>\*to. 

Misswachs ist eingetreten, da befragt Hasan 
den Diwän, was er zu thuu rathe. Da sagt 
Abu zeid, erst musst du Kundschafter aus- 
schicken nach futterreicheni Lande. Da erhob 
sich ein aUer Kaufherr, Mähk mit Namen, und 
rühmte das Land von iio.XÄJ! Js^s^ als fruchtbar 
und schön. Abu zeid räth, abzuziehen, aber 
auf Bitten Hasan's schlackt er zuvor noch das 
Ranial und sagt ihnen die Zukunft daraus. 
Dann brechen Alle auf, nach 20 Tagen kommen 
sie an den Fluss „i^üi, und vor ihnen liegt 
die befestigte Judeustadt ä.j_^-^:>-I, darin 2 Brüder 
herrschen, «.a^/~ (oder v^».».) und J^j«.^ mit 
Namen, schiecht und gewaltthätig. Diese ver- 
langen von ihnen den Zehnten von aller ihrer 
Habe, auch 10 junge Mädchen; wo nicht, würde 
die Zugbrücke aufgezogen und sie sollten in ihr 
Land zurückkehren. Hasan liest den Brief, 
giebt ihn an Alifl zeid, der ihn gleichfalls liest, 
zerreisst, ihm Trost zuspricht und sagt, er solle 
sie in seiner Antwort auf 8 Tage vertrösten, 
dann würden sie das Verlangte bekommen. In 
dieser Antwort sieht ^;ä^ eine List. Am S.Tage 
bricht Abu zeid mit Gütern auf Kameelen und 
Frauen in Sänften auf, nimmt 80 auserlesene 
Krieger mit; die Brückenwärter wollen sie nicht 
durchlassen, befragen ihre Könige; da diese die 
kleine Schaar sehen, fürchten sie Nichts, lassen 
sie hinüber. Beim Empfang der Sachen und 
der Frauen beschäftigt, merken die Juden nicht, 
dass auf das Geschrei der Frauen plötzlich 
sich Abu zeid mit seiner Schaar auf sie stürzt, 
sich zwischen sie und die Frauen wirft, eine 
Menge Juden niedermacht, die Güter und Ka- 
meele wieder an sich nimmt. Die Könige kom- 
men mit Kriegern, die Benü hiläl eilen auch 
zu Hülfe, es entspinnt sich ein Kampf an der 
Brücke, der bis zum Abend dauert: Abu zeid 
gewinnt den Rückgang ülier die Brücke. Am 
folgenden Morgen beginnt der Kampf aufs Neue, 
beide Theile stehen in Schlachtordnung sich 
gegenüber, «.aü«^ fällt im Zweikampf von der 
Hand des Abu zeid, ebenso auch J^_j,^ui, ihre 
Soldaten entfliehen nach allen Richtungen, Abu 

I 

zeid bemächtigt sich der Stadt, die flüchtigen 
Juden schlagen ihren Weg nach der Festvmg 
sX.^i^ ii*is ein, 3 Tage entfernt. Dort herrschen 
'Alqam {'^-') und sein Bruder f-s-,^. Diesen 
melden sie die Niederlage und den Tod ihrer 
Fürsten : sie beschliessen Rache zu nehmen. ', 



Indessen zerstören die Benü hiläl die Stadt, 
nachdem sie dieselbe geplündert haben, bauen 
die Brücke aus Steinen auf, und ziehen ab. 
'Alqam lauert ihnen unterwegs auf, nimmt ihnen 
einige Beute ab, darunter auch Fraiiensänften ; 
Abu zeid verfolgt sie und nimmt ihnen Alles 
wieder ab. — In ihrer Festung „Schwarzburg« 
beschliessen die Brüder, nach 'Alqam's Rück- 
kehr, neuen Vertilgungskampf. Die Benü hiläl 
kommen; in der Schlacht, die sich entspinnt, 
sucht 'Alqam den Abu zeid auf und sagt ihm: 
ich höre, dass du etwas vom Islam weisst, ich 
will dir einige Fragen darüber thun. Abu zeid 
beantwortet dieselben, dann entspinnt sich der 
Kampf zwischen Beiden, in welchem 'Ah^am 
fällt. Am folgenden Tage wird von beiden 
Seiten weiter gekämpft und (»^£,3 fällt von 
Hasan's Hand, eine Menge seiner Soldaten fällt 
gleichfalls, nur wenige entkommen. Die Sieger 
machen grosse Beute, thun sich gütlich, brechen 
nach 3 Tagen auf nach iüJ^s.jt J^. Daselbst 
begrüsst Gäuim den Hasan und seine Freunde 
herzlich ; desgleichen bewillkommnet auch jull 
i>_jJw ^^,jS ^_^^\ die siegreichen Helden und 
ladet sie zum Besuch bei sich ein ; er erhält 
zur Antwort, dass sie kommen werden, wenn 
sie mit der Einkehr bei Gänim fertig wären. — 
Aber sie bleiben, Hasan heirathet die ».L5j.j(, 
Schwester des Dajjäb, und giebt seine Schwester 
dem ^'^-yj .jJo, Bruder des Dajjäb, zur Frau. — 
Nun folgt f 25" die Geschichte des (_^^A.gJl. 
„Jetzt kommen wir auf die 7 Sultane von Negd 
zu sprechen, deren Haupt Elheidabl war« etc. 
(s. We. 766). Ihre Unterthanen klagen über 
die Uebergrifie der Benü hiläl, die ihr Vieh auf 
ihre Weiden treiben. Einer der 7, ^^^JLJUJi JJiÄs», 
räth, von ihnen den Zehnten zu verlangen. Er 
schreibt in diesem Sinne einen Brief, schickt 
ihn an '^'^Ai der drohend die Forderung ab- 
schlägt. Da fallen jene ein und plündern und 
ziehen mit gefangenen Weibern ab; Abu zeid 
setzt ihnen nach und nimmt ihnen die Beute 
wieder ab und macht neue , welche sie unter 
sich vertheilen. Nun schreibt XJäX:^ eine Fehde- 
brief an Hasan, Abu zeid beantwortet ihn und 
warnt. Während nun Hasan und seine Freunde 
einen Lustort des v_;jj besuchen und sich dort 
gütlich thun, macht J..l3.:.-^ einen Einfall und 
raubt die Heerden. Die Nachricht davon ver- 
anlasst den Abu zeid zu schleunigem Aufbruch; 
er nimmt 5000 Reiter mit sich, sucht 5 Tage 
lang nach der Spur Hant'als, trifft einen Hirten, 

•2'n* 



196 



GROSSE ROMANE. 



No. 92-29—9231. 



der auf Betragen angiebt, er sei eiuer der Hii-tea 
des ,^i^5. Sie aber finden, dass er ein Hirte 
des ^.JuäxjI ^^~£u^ sei und zwingen ihn, ihnen 
den Weg zu weisen. Sie kommen in ein rings 
von Bergen eingeschlossenes Thal, wo nur die 
Erauen daheim sind, die sie unbehelligt lassen. 
Abu zeid lässt sich zur Wohnung des J>-i^=- 
f'ühreu, trifl't da eine Frau, ihr kleines Kind an 
der Hand : es ist x~^L*;>, die Schwester des ^'ji. 
Nun plündert er dessen ganzes Besitzthum aus 
und zieht mit der ganzen Beute ab und kommt 
wieder zu den Benü hiläl. Hier übergiebt er 
die jwxU.=^ und ihr Kind ihrem Bruder ujbj, 
ebenso das erbeutete Gut; das Kiud muss, als 
es grösser wird, Kameele hüten. Nun bleibt 
Abu zeid und vertheilt, was sie sonst noch 
erbeutet haben. — Indessen ist , ^^ä»JI zurück- 
gekehrt , findet sein Heim ausgeplündert, seine 
P'rau und Kind fort. Erzürnt bricht er mit 
seinen Getreuen auf und kommt in die Nähe 
der Benü hiläl. Er fordert di'U Abu zeid zum 
Zweikampf, dieser kommt mit der Lanze ohne 
Eisenspitze. — Erst geh hin und rüste dich 
zum Kampf! — Dieser Knüppel reicht aus für 
dich, du Hund, versetzt Abu zeid. — Sie 
kämpfen beide tapfer und gewandt, bis Abu zeid 
jenen am Ende durch einen Schlag im Nacken 
tödtet. Dessen Anhang flieht, jene machen 
grosse Beute. — Auf die Nachricht von dieser 
Niederlage versammeln sich die 7 Sultane von 
Negd und Elheidabi kündigt jenen Fehde an. 
Da antwortet Hasan, dem das Kriegen u. Morden 
über ist und der erfahren hat, dass in ihrer Heimat 
\.^\ kein Misswachs mehr ist, an Elheidabi, 
er wolle in sein Land zurückkehren und werde 
ihm den Zehnten als Schadenersatz schicken. 
Abu zeid überbringt denselben, zur Freude des 
Elheidabi und kehrt zu Hasan zurück. 

S c h 1 u s s f.43° : ^x!^l*« lXj Jvc A.'j jj JUi *^Jic Js^j 

Der Text ist schlecht. Er weicht, betrefls 
der Erzählung von Elheidabi, der Form und 
dem Inhalte nach meistens von We. 766 ab. 

Schrift: gross, etwas rundlich, vocallos. — Abschrift 

C. '2«';i844. 

9230. We.836. 

35 Bl. S'°, c. 16— 18 Z. (2134XI6; 17',2— I8V2X 
IIV2 — 12*^"'). — Zustand: lose Lagen u. Blätter, ziemlich 
unsauber, auch fleckig. — Papier: gelblich, ziemlich stark, 
etwas glatt. — Einband: Pappband mit Lederrücken. — 

Titel f.l": S^ 1^ i}-^ aOLc^ i__vJi oJ^' ^'^ Cx^) 



Anfang f. 2": ,J>c y.Aj *5y sj l5jL~' •^'^ 



j.Jo ,J>£ ^Js:"t wjj5 Jli -»-' ^JuS '*,.«jJt ,AJ\ 



> 



Schluss f. 35": 



,\ 



^:S-' i S^ ^. 






Q. j^-. JJJ^I J^'^' sxi^ i.,S '^i'^^ ^A ^ 

'»jLiiAX*.! ^% 1*^^ |.Uj j.|_j.c1 JüilS ^«J ^■ö'.' J^ ^SU 

= We. 879. Die Form weicht sehr ab 
und der Inhalt ist hier reicher und fast überall 
ausführlicher 

Schrift: ziemlich gross, dick, vocallos. — Abschrift 

C. '2^''i824. 

9231. We. 839. 

1) f. 1-12. 

41 Bl. 8''°, 17— -iOZ. (21' 2X15: 17' oX 11 -12' 2"»). 
Znstand: unsauber und fleckig. — Papier: gelblich, 
ziemlich stark, wenig glatt. — Einband: Pappband mit 
Lederrücken. — Titel fehlt. Auf dem Vorderdeckel: 



r..Jlc J.v. 



O 






Das Eingeklammerte bezieht sich auf das 2. Stück dieses 
Bandes. 



Anfang f. 1": J>k:£^ ^^i 



.3^^ <-aJ kXJUJ' 



jots. ^^LJt 



Uipl 



/^^'^ U^> 



Die Benü hiläl herrschen in Nc^d, nachdem 
sie die Könige des Landes getödtet haben. 
Eines Tages hält ^^i Rathsversammlung seiner 
Emire und Grossen ab: da sagt sein Ohm 



LT' 



-uXjjtJl zu ihm: schick doch zu Hasan 



fordere seine Schwester ^J;^! von ihm : er hat 
sie dir ja versprochen, als er die ».Ij.a.'! zur 
Frau nahm. Wenn du sie jetzt nicht erhältst, 
sollst du sehen, dass k_aj_i^l Sj^ sie sich zur 
Frau nimmt. In Folge dessen schreibt i_j.^-> 
au Hasan. Der wird sehr zornig und giebt 
den Brief an Abu zeid zu lesen. Darauf schreibt 
er ihm: ich habe dir die iCj.S- zur Frau gegeben, 
du mir die .JisUJl (cf. W^e. 766 Anfang): von 
diesem Verlangen steh ab! — Nun wird ^wjj 
über die Antwort entrüstet, zeigt sie an den 
Ohm, dieser lacht : denn, sagt er, du hast jene 
zu Herrn von Negd gemacht, hast den ^A^-' 
getödtet und nun hast du für Hasan keinen 
Werth mehr. — Wozu räthst du? — Zu Ge- 
waltmassregelu, fall ins Land ein und hole sie 
dir. — So bricht er denn mit 40 000 Mann 
von den i^-. _j_ö auf. Da benachrichtigt s^J", 
Tochter des q'-Xj;, ihren Vater, der sich bei 
Hasan aufhält, davon und bittet ihn, schleunigst 
zu kommen, um Plünderung und Krieg zu ver- 
hindern. — Er liest den Brief, wird bestürzt, 



No. 9231. 



GROSSE ROMANE. 



197 



steckt ihu iu die Tasche und verlaugt sein 
Pferd. — Was hast du, fragt Abu zeid; was 
steht iu deui Brief? — Nichts besonderes. — 
Deine Tochter wird dir geschrieben haben, dass 
iwJLjJ kommen und die Heerden Hasans über- 
falleu will. — Ja, woher weisst du das? — 
Du hast es von der Vorderseite des Briefes ge- 
lesen, ich von der Rückseite; aber dein Bruder 
iwJLjJ ist ein Thor, sollte er mit uns anbinden; 
wir können seineu Wunsch uicht erfüllen. Zeidän 
kommt an, findet, dass ^^A ™it seinen Leuten 
abmarschirt ist, fols-t ihm mit den ^U, .^j. Jener 
indessen hatte die Heerden überfallen und einen 
Hirten, der ihu um die Ursache befragt, deu 
Bruder des (Cji.'"! getödtet; einen andern Bruder 
desselben, J^^li mit Namen, hatte Mohammed, 
Sohn des ;^wOo.c, niedergehauen, ausserdem 
30 Knechte getödtet. Die übrigen fliehen zu 
Hasan. Zeidän triftY, nachdem dies geschehen, 
mit iwJLjJ und seinen Leuten zusammen. Lasst 
die Heerden wieder frei, ruft er; V-ri'^ ^'^^r 
lehnt es ab; beide Theile fangen nun an mit 
einander zu kämpfen. Hasan inzwischen, von 
den Hirten über das Ereigniss benachrichtigt, 
spricht mit Abu zeid, was zu thun sei. — Auf- 
brechen und deu oLiJ am Leben strafen, ist 
dessen Autwort. — Sofort machen sie sich mit 
ihren Gefolgschaaren auf den Weg und kommen 
an, als v— 'jl> und Zeidän miteinander in Kampf 
gerathen sind. Zeidän begrüsst deu Hasan und 
kehrt wieder in deu Kampf zurück, der bis 
Abend dauert. Am folgenden Tage sticht v_jIjÖ 
im Einzelnkampf 3 Reiter (von den ^Lj, _j-^j, 
^Le j.*j und Q^="3 j-*j) nieder ; da stürzt sich 
Abu zeid auf ihn, treibt ihu schliesslich in die 
Flucht, verwundet den j^^j^j-t und wirft ihn 
zu Boden und will ihm den Garaus machen: 
da tritt aber Zeidän dazwischen , der Kampf 
hört auf, und beide kehren zu den Ihrigen zu- 
rück. Unterwegs überfällt v_j^i deu mit zahl- 
reichem Gefolge auf Jagd gehenden Bruder 
Hasans, den Emir pcÄ.<; dieser erschlägt 5 von 
Dajjäb's Reitern, dieser aber schlägt jenen nieder, 
von dessen Leuten fallen 20, die übrigen fliehen 
zu Hasan und erzählen den Vorfall. Wieder 
bricht er mit grossen Schaareu auf und kommt 
zum Gebiet der ;^; j.*j. Weiber und Mädchen 
kommen ihnen weinend entgegen. Euch ge- 
schieht nichts, sagt Hasan; wir haben es nur 
mit Dajjäb und seinen Leuten zu thun. — 
Wir wissen nicht, wo sie sind, sagen jene. — 
Da zieht er weiter, ihn aufzusuchen. Er aber 



war in eine unterirdische Höhle, genannt j-ä>Uj-, 

gezogen , deren Länge und Breite Niemand 

kannte; dort hielt er sich versteckt und machte 

von dort aus räuberische Ueberfälle. -iO Tage 

^ . . . 

hindurch erhielt Hasan nicht die geringste Kunde 

über Dajjäb's Verbleib. Eiues Tages hielt er 
seineu Diwan ab : da kam ein Haufe Ver- 
wundeter und Geplünderter: das habe ihnen 
Dajjäb angethau, er halte sich iu > s-^ auf. 
Er ersetzt ihnen deu Verlust, freut sich der 
Nachricht und befiehlt seineu Emiren, sofort 
dahin aufzubrechen; er, Abu zeid und Zeidän 
ziehen mit. Sie kommen dort an, theilen sich 
in 4 Haufen : Dajjäb kommt mit seiuen Leuten 
aus dem Versteck hervor, sie werden überfallen 
und vor Hasan geführt, der sie in Fesseln legen 
lässt ; Dajjäb muss barhaupt und barfuss 
gehen und soll hingerichtet werden. Seine 
Augen werden verbunden. Bist du hungrig, 
fragt ihn der Henker, oder durstig oder hast 
du einen Wunsch? — Nur diesen, dass ihr 
mir die Binde von den Augen nehmt, damit 
ich um mich sehen kann. Es geschieht. Er 
bricht in Thräueu aus, gesteht sein Unrecht ein 
und bittet um Verzeihung. Alle brechen mit 
ihm in Weineu aus; er fällt ohnmächtig hin. 
Da thut seine Mutter Fürbitte um sein Leben 
bei Hasan; er giebt keine Antwort; dann sein 
Vater ^wc, auch ^^,\ imd ^-jwXj ; auch sie er- 
halten keine Antwort; ebenso weuig die übrigen 
Emire. Da ruft Dajjäb zerknirscht aus: wie 
lange soll dies dauern? wollt ihr mich tödten, 
so tödtet; wollt ihr verzeihen, so verzeiht: ich 
bereue alle meine schlechten Thateu. Da springt 
Abu zeid auf, tritt vor Hasan und sagt: ich 
verbürge mich für ihn. Da fasst Hasan seine 
Hand und sagt: so sei ihm denu, auf deine 
Bürgschaft hin, verziehen! Alle sind erfreut, 
die Fesseln werden ihm abgenommen , seine 
Kleidung ihm angethan, er küsst dem Hasan 
i die Hände, dieser umarmt ihn, ein Schmaus 
wird angerichtet und Dajjäb bleibt 3 Tage bei 
Hasan. Dauu kehrt er heim und hält eine 
Rathssitzung ab, an der auch sein Ohm l^*Jü.c 
Theil nimmt, und sagt: was ist mit diesem 
Schurken Hasan auzufsiugen? Ich muss List 
brauchen und ihm sein Thuu vergelten. Da 
sprach sein Ohm: zieh aus mit einer Schaar 
nach Ajtxij, wir kommen dir nach und über- 
\ fallen sie dann unversehens und bringen sie Alle 
\ um. So thut er denn auch und überfällt mit 
200 Reitern eine Handelskarawane, der flammäd. 



198 



GROSSE ROMANE. 



No. 9281. 9232. 



Hasau's Bruder, als Schutz heigegeheu war. 
Hammäd kämpft tapfer, tödtet 1 1 Feinde, aber 
Dajjah überfällt ihu vou hinten und ersticht ihn; 
von .seineu Begleitern fallen 30, die Uebrigen 
fliehen zu Hasan und melden den Ueberfall. 
Dieser zürnt, mehr noch Abu zeid: meine Pflicht 
ist es, ihn zu tödten, ruft er aus. Beide mit 
ihrem Gefolge brechen auf, Zeidäu und seine 
Leute mit denselben; es kommt zum Kampf 
zwischen ^^.^ und diesen, und Hasan selbst 
will im Einzelkampf mit oLJ fechten. Zeidän 
bittet, ihm dies zu überlassen. Es sei sein Bruder: 
wenn Hasan ihu tödte, liege es ihm ob, dafür an 
ihm Blutrache zu üben. Darauf fechten die beiden 
Brüder; Dajjäb erhält einen Sti(;h iu die Weichen 
und fällt hin , in seinem Blute schwimmend. 
Schon will er ihm den Gnadeustreich versetzen, 
als ssIj., Dajjäb's Tochter, sich dazwischen 
wirft und für sein Leben bittet. So thut auch 
^;j; , die Schwester des Sultäus Hasan. Da geht 
er fort; der Kampf hat aufgehört, sobald 
Dajjäb gefallen ist, und man trägt ihn ohn- 
mächtig in sein Zelt, wo ,^^_«J^.jii ^h^, ein Arzt, 
ihn behandelt und in 7 Tagen herstellt. Dann 
erhält er 2000 Dinare Belohnung, Dajjäb aber 
geht iu denDiwän und unterhält sich mit seineu 
Freunden. Was soll ich bloss mit Hasan an- 
faucfen, der mein Ansehen unter das irgend 
eines Anderen herabgesetzt hat? — Da sagt 
sein Vater: es ist, als ob du von Sinnen wärest; 
du kannst nichts machen, als zu Abu zeid gehen 
und dein Thuu bereuen. — Lieber den Tod, 
ruft er aus, aber — besinnt sich im Laufe des 
Taffes und reitet allein hin zu Abu zeid, be- 
kennt imd bereut sein Unrecht und bittet, ihn 
mit Hasan auszusöhnen. — Gut, sagt dieser, 
aber es ist das letzte Mal! — Darauf reitet er 
mit Dajjäb und mit seinem ganzen Gefolge zu 
Hasan. Dieser hat schon davon gehört, ist 
aber nicht ganz sicher vor einer neueu Treu- 
losigkeit, und reitet ihnen daher mit vielem Ge- 
folge entgegen. Küss die Steigbügel des Königs, 
sagt Abu zeid zu Dajjäb; und Hasan bittet er 
um dessen Verzeihung. — Nur um deinetwillen 
thue ich es, versetzt der König, dir kann ich 
nichts abschlagen. Beide umarmen sich, Hasan 
und Dajjäb reichen sich die Hände ; jener nimmt 
ihn mit sich und bewirthet ihn aufs Beste, 
sichert ihm nochmals Verzeihung zu und Dajjäb 
gelobt, dass er nie wieder sich gegen ihn ver- 
gehen wolle. Nach 7 Tagen kehrt er zu den 
Seinigen zurück. — So lange diese Zerwürf- 



nisse uud Kämpfe gedauert, hatte os.j.'ii.Jl Jiji- 
sich ruhig verhalten; als Alles aber vorbei war, 
packte er alle Hochzeitsgeschenke zusammen 
uud ritt mit einem Gefolge von 100 Mann zu 
Hasan, der ihn aufs Freundlichste annahm. Die 
Verlobungs- Urkunde wird in Gegenwart der 
Emire aufgeschrieben, Dajjäb aber will vor Un- 
muth fast platzen und fragt seine Angehörigen, 
was er thun solle. Da räth ihm sein Ohm 
jj~jo.c zu warten, bis J^ mit seiner Braut 
heimkehre; dann solle er ihm mit seineu Leuten 
folgen, ihn überfallen und tödten und die Braut 
rauben. Der Emir Zeidän ist auch zugegen: 
als er dies hört, wird er zornig und schreit 
seinen Ohm an: Wer von euch sich vom Platze 
rührt, hat es mit mir zu thun, den werde ich 
in Schande uud Elend bringen. Dann muss 
ich sterben, sagt Dajjäb. — • Das musst du denn 
thun, antwortet jener, das macht niciits aus! — 
Sukr aber reist mit ^,\^\ ab und mit ange- 
messenen Geschenken und feiert mit ihr in 
Mekka die Hochzeit. Sie beschenkt ihn später 
mit "2 Kindern, Jv*sr" und 5J^*=-. 

Schluss f . 1 2 : LiAA.s.sr il+Jo *j;lj-! (j>c J-=*-^ 



«A.*»-» kX*i^ 



L^LVXcI. UfJö^ 4J 



'^.juXJi 



Schrift: gross, dick, rundlich, vocallos. — Abschrift 



r": 



V^u- 



We. 768. 

■25B1. 4'», c. 16-18 Z. (22x16; IS-lSVaX IS-lS'-a"^"). 
Zustand: ziemlich gut. — Papier: gelblich, ziemlich stark, 
etwas glatt. — Einband: Pappband mit Lederrücken. — 
Titel f. 1«: . , . ff . , v, 

Anfang f. 2°: ^J^-:>^ ^^ 'j »-i"» 'j L^ilr^' ^'•* 

Ein mächtiger König war einst Soleimän 
ben mirüd, mit dem Beinamen der Philosoph. 
Sein Vater, desseu Reich sich erstreckte von 
Antiochien bis Persien, hatte die Tochter des 
Perserkönigs bl..ii_».s geheirathet, die ihm den 
Soleimän geboren hatte. Als er erwachsen war, 
wurde sein Vater in einem Kriege getödtet und 
er herrschte darauf in den Persischen Landen 
und sein Ruhm verbreitete sich überall hin. 
Auch herrschte er über jj^jJ und Qandahär 
und die Christen waren ihm unterthänig. Eines 
Tages lässt er sich von seinen Weziren den 



No. 9232. 



GROSSE ROMANE. 



199 



Lebenslauf seiner Vorfahren erzählen. Er ver- 
nimmt von ihnen, dass sein Grossvater Heraklius 
getödtet worden von Mohammed dem Arabischen 
Propheten und von Hiläl und Elmondir, beson- 
ders aber hätten die Benü hiläl die christlichen 
Kreuze zertrümmert und die Mönche ermordet. 
Sie seien noch mächtig und ihr Fürst sei Hasan 
beu sirhau. Dort gebe es schöne Mädchen, 
aber die schönste sei des Königs Tochter, Namens 
üiiU! _j'. — Die will ich mir zur Frau aus- 
bitten, sagte der König. — Aber, versetzte sein 
WezTr Dahmän (^jU:?.>), es ist ihnen nicht ge- 
stattet, ihre Töchter an Christen zu verlieirathen. 
— Ich will es aber, sonst verwüste ich ihr Land 
und pflanze in Mekka das Christenkreuz auf. — 
In diesem Sinne schreibt er au Hasan, der den 
Brief liest uud zornig an Abu zeid giebt. Dieser 
zerreisst ihn und weist den Boten schleunigst 
von danuen: sie würden selbst kommen und 
Strafe üben für das Ansinnen. Dem Boten be- 
gegnet Rabl'a, der von der Jagd kommt; er 
schneidet ihm, als er von ihm den Vorfall er- 
fahren hat, Nase und Ohren ab. Darauf schickt 
Abu zeid seinen Diener Mesrür auf Kundschaft 
über das Land des Feindes aus; er geht in 
Verkleidung dahin ab. Vier Tage später geht 
er mit 40 Reitern auf Jagd; Abends kommen 
sie ins Elephanten-Thal (j^jÜaäJS tß^^-) und schla- 
fen; imi Mitternacht überfällt sie ein Reiterhaufe 
und bindet den Abu zeid und die Uebrigen, 
mit Ausnahme Eines, des ^.^^lc ^j ^^I^^Xj, der 
grade, um sein Wasser zu lassen, abseits ge- 
gangen war. Der hatte sein Pferd zur Hand 
und entfloh, obgleich sie ihm nachsetzten. Der 
Anführer dieser Reiter hiess QL^'^^ ^,j ij~-?l;-?"' 
sie waren von den Leuten des Königs der Stadt 
»OJ , dessen Name (j^l^! war; ein Theil da- 
von waren Christen, Andere Perser ^(.l^I). Nun 
nannte Abu zeid seinen Namen: da freute sich 
Gergis über seinen Fang, der ihm beim König 
grosses Ansehen verschaffen werde, und sagte 
dem Gefangeneu, dass König Soleimän der Philo- 
soph ihre Länder erobern und nach Zerstörung 
Mekkas daselbst einen christlichen Tempel er- 
bauen werde. Da schrie Abu zeid vor Zorn 
laut auf, aber um so fester liess der Führer 
ihn binden. Lass mich los, bat Abu zeid. — 
Nimmermehr, ich muss dich zum König Solei- 
män bringen. — Sie kommen zum König |j~j>iu:it 
mit den Gefangenen; er ist hoch erfreut. Unter 
denselben war Einer, Namens q\^5 der ging 
zum König und bat, ihn zvmi Gefangenwärter 



hiläl 



sich 



der Uebrigen zu machen. Sie hätten ihn ge- 
fangen mitgeschleppt und von seiner Religion 
abtrünnig machen wollen; der König erhört seine 
Bitte. Inzwischen hatte Bedrän an Hasan den 
Vorfall gemeldet. Derselbe wehklagt darüber 
und beschliesst, ihn aufzusuchen. Er reitet ost- 
wärts, taselanor, bis er zum 0.xL'! _)J> kommt. 
Dort hält er Nachtruhe, Mönche wecken ihn 
und gefragt, wer er sei, antwortet er: ein Bote 
des Königs Soleimän, ich soll ihm von allen 
Seiten die Stämme zusammenbringen. Aber ein 
Mönch sagt: Du lügst, du bist ein Bedewi, 
du hast etwas Anderes vor. Sie binden ihn, 
werfen ihn ins Gefangniss, nachdem sie die 
Klosterthür geschlossen und ihm Mönchs-Klei- 
dung angezogen. — Indessen halten die Benü 

Berathung. Meint ihr, sagt Rabl'a beu 
dass Hasan um des Abu zeid willen 

tuf den Weg gemacht? Ihr irrt, es ge- 
schah aus Furcht vor dem Philosophen-König. — 
Während dieser Vorfälle war Mesrür nach Qan- 
dahär gelangt und sah dort Zelte, Kriegs- 
maschinen und vornehme Krieger. Dann kam 
der König Soleimän, Vornehme und sein Wezir 
ijULo ^,j ^^J^*^•i begaben sich in seine Wohnung; 
er kündigt seinen Entschluss an, zu den Benü 
hiläl aufzubrechen und sie zu bestrafen. Der 
Wezir bittet ihn, zu Hause zu bleiben und ihm 
das Unternehmen anzuvertrauen. Nun, dann 
geh, ich werde dir die nöthigen Mittel ver- 
schaffen. Während sie noch so reden, kommt 
der verstümmelte Bote. Erzürnt heisst der König 
dem Wezir, sofort den Marsch anzutreten. 2 Tage 
lang zieht Mesrür mit ihnen; am 3. entwischt 
er und kommt z>i den Seinigen. Er erfährt 
dort, dass Abu zeid und Hasan auf Jagd seien 
und erzählt, was er erkimdet hat. Darauf sagt 
Rabl'a : höre, Mesrür, Abu zeid ist im Elephanten- 
Thal gefangen worden, Hasan ist fortgeritten, 
ihn aufzusuchen, aber bis jetzt weiss Keiner, was 
aus ihm geworden ist. Da fiel Mesrür in Ohn- 
macht vor Schreck, aber kaum hatte er sich 
davon erholt, als er davon sprengte. Setzt ihm 
nach, befahl v_j^ji, bringt ihn zurück, sonst 
tödtet er sich. Sie setzen ihm nach, er ist aber 
über alle Berge, ohne Erfolg kommen sie zurück 
und wundern sich, wie er so schnell sich davon 
gemacht. Das hing aber so zusammen. Mesrür 
war ein fauler nichtsnutziger Herumtreiber ge- 
wesen. Einmal schlief er am Kreuzweg, als 
Hidr vorbeikam imd ihn aufweckte. Er hob 
den Kopf in die Höhe imd fragte, wer bist du? 



200 



GROSSE ROMANE. 



No. 9232. 



— Ich bin Hidr. — Da fasste jener seinen 
Rockschoss an und bat, ihm von Gott zu er- 
flehen: Erfolg und Eifer, Tod auf ehrUchem 
Lager, ehrlichen Wandel, grössere Schnelligkeit 
als die des Vogels und des Rehes. Da lächelte 
Hidr, bat Gott darum und dieser erhörte die 
Bitte. — Was nun thun, fragte >— '.jj. — Uns 
der Nachricht gemäss, die Mesrflr uns gebracht 
hat, einrichten, sagte der Qädi, und seinen Rath 
befolgen. Sie bringen also Frauen, Kinder und 
ihre Habe auf die Berge, theilen ihre Männer 
in 2 Theile, stellen den einen auf die Berge, 
den andern am Fusse derselben auf und warten 
ab, was kommen werde. Nach 20 Tagen kommen 
zahllose Feindeshaufeu an. Rabt'a erbietet sich, 
den Feind aufzusuchen. Mit 2000 Reitern stürzt 
er sich auf denselben, bringt ihnen eine grosse 
Niederlaije bei, treibt sie in ihre Zelte zurück. 



Da schreibt der Wezir 



O 



einen aumassen 



erschläi^t im Zweikampf den christlichen Könis 

i'; Abends 



den j<^ 



C 



den 



Brief und verlangt den Zehnten und 20 Jung- 
frauen. Dajjäb weist die Forderung stolz zu- 
rück und der Kampf beginnt. Der Sultan der 
Ausländer, (.ua*AiJI ^,j -L^', kämpft mit Rabi'a 
beu pa'fa'a und fällt von seiner Hand. Am 
2. Tage kämpft er mit dem Berbersultän bis 
zum Abend, doch bleibt der Kampf unentschieden. 
Um Mitternacht überfällt Rabi'a mit 800 Reitern 
die feindlichen Vorposten, 3000 Mann stark: 
sie tödten über 700, nehmen über 400 ge- 
fangen, während sie selbst 15 Todte und 62 Ge- 
fangene verlieren. Sie tödten ihre Gefangenen, 
ziehen deren Kleidung ihren eigenen Reitern an, 
nehmen sie mit ins Gebirge und rufen den 
Christen zu: gebt unsere Gefangenen frei, so 
geben wir die eurigen zurück. Die Christen 
sind froh über den Vorschlag, denn der Sohn 
und Schwiegersohn des Königs Soleimän war 
unter den Gefangenen, und lassen ihre Gefan- 
genen frei, die verkleideten Reiter aber richten 
unter den Christen ein Blutbad an, zumal da 
auch Rabi'a und die Benü hiläl den Augriff 
erneuern. Da schreibt der Wezir qu.>>> au 
Soleimän und bittet um Hülfe. Dieser ist sehr 
zornig über den Misserfols und fordert 5 Könige 

o o ö 

von Rüm auf, dem Wezir mit ihren Heeren 
beizustehen. Sie heissen: -<i.v^-, ^uuo, ui,>.<c, ^^ 
und Jw^jLS. Die Benü hiläl aber ruhen sich 
nach der Sehlacht aus, der Wezir jedoch schreibt 
an sie und bittet um Ttägige Waffenruhe, um 
die Gefallenen zu begraben. Dieselbe wird be- 
willigt; dann ruhen sie sich noch 14 Tage aus, 
darauf beginnt der Kampf aufs Neue. Dajjäb 



trennen sich die Heere, am folgenden Tage 
wollen die Benü hiläl den Kampf aufs Neue 
beginnen, aber der Feind lässt sich nicht sehen. 
Sie schicken Kundschafter aus, um zu wissen, 
woran sie seien; sie hören, dass Soldaten zu 
einander sagen, dass der König Soleimän heute 
5 Könige mit ihren Heeren zu seiner Hülfe er- 
warte und dass der Wezir ihnen entgegen ge- 
gangen sei , um sie zu empfangen : mit dieser 
Hülfe würden sie schon die Feinde zu Boden 
hauen. In der That waren die Könige ge- 
kommen und mit dem Wezir zusammengetroffen 
und hatten sich mit ihm über ihre und des 
Feindes Streitmacht unterhalten. Am folgenden 
Morgen kommen sie an; die Benu hiläl stellen 
sich ihnen in den Weg und kämpfen; die 
Christen werden in die Flucht geschlagen, die 
Benü hiläl verfolgen sie bis an die Zelte und 
erbeuten viel. Wiederum bittet der Wezir um 
7 Tage Waffenruhe zur Bestattung der Tödten. 
Dajjäb bewilligt dazu 7 Tage und 7 zu ihrer 
Erholung: dann solle der Kampf wieder los- 
gehen. — • Hasan befand sich indessen im Kloster; 
die Fesseln waren ihm abgenommen, er konnte 
frei umherjjehen in demselben und stieg täsrlich 
nach oben, um ins Land hineinzuschauen. Da 
sieht er eines Tages beim Kloster einen Haufen 
Bedewi-Reiter und ruft ihnen zu : Gott grüss 
euch, Brüder I — Dich auch, o Mönch, sagt 
der Anführer. — Ich bin kein Mönch, ich bin 
Hasan ben sirhän, und nun erzählt er ihm seine 
Geschichte. — Da springt er auf, nimmt seine 
Leute mit, sie klopfen an das Klosterthor; 
macht auf, sagt er, ich bin der Emir ^^j >ii* lI^c 
~^.jLA ^^-"55. — Wir haben nichts mit dir zu 
thun, ist die Antwort der Mönche, wir lassen 
Keinen ein. Darauf schlagen sie die Thttr ein 
und dringen hinein, tödten die Mönche, be- 
freien den Hasan, geben ihm sein altes Ge- 
wand wieder, dazu ein Pferd; er hört von 
ihnen, wie es den Seinigen ergangen sei und 
sprengt eilends davon. — Inzwischen sucht 
Mesrür nach Abu zeid, kommt nach \>L>v<L-c 
und iJ^v>u und ;J3 0', hört aber nichts von 
ihm. Er sucht ihn in .\iJu', tXiS^ »"^^^ Siräz, 
^^.ajl\^ Ipbahän, Qandahär, und weiter hin. 
Dann kommt er nach »j.S'J' und trifft den Emir 
Mäzin. Ist mein Herr hier? fragt er. — Ja, 
dein Herr ist mit seinen Leuten hier gefangen 
imd ich bin Wärter seines Gefängnisses. — 



No. 9232. 9233. 



GROSSE ROMANE. 



201 



So geh hiu, grüss ihn von mir und melde meine 
Ankunft! Dies geschieht, Abu zeid ist hoch- 
erfreut und hoflFt auf seine Rettung. Mesrür 
aber verbindet sich den Kopf, geht auf den 
Markt und khigt über seine Kopfschmerzen. 
Ein Händler fragt, was ihm fehle? Er sagt, 
der Kopf thue ihm weh und Jemand habe ihm 
gesagt, er solle Papier und Dinte holen, damit 
er ihm ein Mittel dagegen aufschreibe. — Hier 
hast du Beides, aber komm wieder und zeig, 
was er aufsreschrieben hat, damit wir es kennen 
lernen imd in solchen Fällen auch für Geld 
Kranken aufschreiben können. — Nun geht 
Mesrur ausserhalb der Stadt an einen einsamen 
Ort und schreibt wie im Namen des Königs 
Soleimän an den dortigen König (j«j^LiS einen 
Brief, worin er demselben niittheilt, was sich 
ereignet hat, und ihn auffordert, ihm zu Hülfe 
zu kommen. Er steckt den Brief in seinen 
Turban, bringt das Schreibzeug zurück und sagt, 
auf die Frage, wo das Schriftstück mit dem 
Mittel sei, der Schreiber wolle es ihm nicht 
geben, bevor er bezahlt habe, und er habe keinen 
Pfennig in Besitz. Nun giebt ihm der Händler 
etwas Geld zu dem Zweck, er geht aber auf 
einen anderen Markt, kauft sich einige Lebens- 
mittel, da er hungrig ist, stellt sich dann an 
die Thttr des königlichen Schlosses, giebt sich 
für einen Boten aus, wird vorgelassen und über- 
giebt seinen Brief. Auf die Frage, warum 
kein Siegel drauf sei , versetzt er : das hatte 
der Wezir mitgenommen, als er abi'eiste, der 
König hatte keines. Nun rüstet er; in 5 Tagen 
ist sein Heer gerüstet, 60 000 Reiter stark. 
Am 7. Tage lässt er die Gefangenen, Abu zeid 
und die Seinigen, vorführen; da bittet Mesrür, 
ihm die Gefaugenwärterstelle zu übertragen. — 
Gut, du sollst sie haben, Mäzin ist abgesetzt. — 
Er dankt dem König, fasst den Abu zeid beim 
Ohr, schlägt ihm ins Gesicht, dass ihm Fuuken 
aus den Augen sprühen; bei dieser Gelegenheit 
aber erkennt ihn Abu zeid. Am 2. Tage brechen 
sie auf, die Gefangeneu werden auf Kameeleu 
mitgenommen; so zieheu sie 2 Tage. In der 
folgenden Nacht, als die Uebrigen schlafen, 
löst Mesrür den Gefangenen die Fesseln, giebt 
ihnen Pferde und Waffen, und mit dem Rufe 
„Gott ist gross" sprengen sie davon. Der 
König hört es und setzt ihnen nach; Abu zeid 
wendet sich gegen ihn und durchbohrt ihn so, 
dass er todt zur Erde fällt. j-g 1260;,^^ 

Schrift: gross, weit, flüchtig, vocallos. — Abschrift 
HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



9233. We.769. 

24 Bl. 4'°, 13 — 20 z. (22 X IG; 17x13""'). — Zu- 
stand: ziemlich gat. — Papier: gelblich, etwas stark, wonig 
glatt. — Einband: Pappbd mit Lederrücken. — Titel f.I": 

P. 2" übergeschrieben : S^ (c*^ iV" rr^V^J io^ i-JLÄi' 

Anfang f. 2"'': \_a^*wJ! jt; "Xj *-»Jij *-t>^ i5 i3^5 

.^1 iy.j pjJ5^ J-**J |«4.vJ 

Unmittelbare Fortsetzung von We. 768. 

Darauf greift Abu zeid mit seineu Leuten 
das feindliche Heer an, metzelt viele davon 
nieder, 1700 Mann bekehren sich zum Islam; 
die Sieger bringen das Erbeutete zusammen und 
ziehen ab, Mesrür folgt ihnen, und Abu zeid 
schickt ihn vorauf, ihre Ankunft den Seinigen 
zu melden. Er begiebt sich zu Hasan , der 
zurückgekehrt ist, und erzählt ihm Abu zeid's 
Geschichte. Die Neuigkeit wird den Benü hiläl 
mitgetheilt, allgemein herrscht Freude darüber, 
und die Trommeln werden geschlagen. Durch 
einen Kundschafter erfährt der WezIr qU5>J> 
den Grund. Was soll nun werden, fragt er seine 
Reiter, nun da der tapfere Abu zeid wieder 
kommt? konnten wir doch nichts ausrichten, als 
er in Gefangenschaft war! — Den nehme ich 
auf mich, sagt der Berber-König ^L^l. — Abu 
zeid wird von den Vornehmsten in feierlichem 
Zuge eingeholt, es wird ein Freudenfest gefeiert 
und am folgenden Tage beginnt der Kampf. 
Abu zeid tödtet im Zweikampf den .L^!, dann 
richtet er mit den Seinigeu ein grosses Blutbad 
bei den Feinden an, jagt die Uebriggebliebenen 
in die Flucht zu ihren Zelten, macht 400 Ge- 
fangene. Die nicht den Islam annehmen, werden 
getödtet. Den folgenden Tag wird ohne Ent- 
scheidung gekämpft; Nachts machen die Benü 
hiläl einen siegreichen Ueberfall, machen sehr 
grosse Beute. Die Feinde lassen ihre Zelte in 
Stich und fliehen heimwärts; am S.Tage stossen 
sie auf Vorposten -Reiter, die von Osten her- 
kommen, und vermuthen , dass die Benü hiläl 
ihnen die Engpässe verlegt haben, sind daher 
in Angst; aber es stellt sich heraus, dass es 
Hülfsheere der 5 christlichen Könige sind, die 
Soleimän ihnen zu Hülfe schickt. Der erste 
derselben hiess &j>L:# ^^ oLft*»! und war König 
von Elhabes, der 2. i\Ä^ y> (jLä^), der 3. 
*:su=-, König von Bulgarien, der 4. Lix^/o, der 
5. oLb ^ er?"' ^'° Perserkönig. Der Wezir 
Dahmän reitet auf sie zu, klagt ihnen seine 
Niederlagen. Du hättest nicht fliehen sollen, 

26 



'202 



GROSSE ROMANE. 



No. 9233. 



lassen; auf Vorbitte des 



o- 



Aber in heftigem Zorn lässt dieser die Soldaten 
sich ordnen und betritt wieder den Kampfplatz. 
An diesem Tage sind die Benü hiläl siegreiqh; 
den König ^^ys- zerstampfen die Pferde unter 
ihren Hufen, die 4 anderen werden gefangen 
genommen und getödtet. Mesrür steckt die 
Köpfe auf 5 Lanzen und pflanzt diese bei Nacht 
vor dem Zelt des Wezirs auf. Am Morgen 
fragt er, wessen Köpfe es sind? Man weiss es 
nicht, aber bei näherer Ansicht erkennt man 



sagen sie zu ihm ; hättest du uns benachrichtigt, 
so hätten wir v'j'^ c^ o^ ^" ^^^ geschickt, der 
hätte dir Ruhe vor allen Gegnern verschafll. — 
Ihr irrt euch, mit diesen Arabern nimmt es 
weder Mensch noch Ginn auf; jeder von ihnen 
ist 2000 Ginnen und 10 000 Menschen ge- 
wachsen, aber ihr Anführer Abu zeid ist so gut 
wie 10000 Ginnen und ] 00 000 Menschen: das 
werdet ihr nächster Tage schon sehen. — Die ! 
Furcht verblendet dich, sagt v_jt ,!j> ^^j q=> ; wenn i 
wir an Ort und Stelle sind, sollst du sehen, 
wie ich mit ihnen fertig werde. — Angelangt { 
ruhen sie sich 3 Tage aus, dann hebt der Kampf 
wieder an. Rabl'a kämpft mit ^-jS- ; dieser sticht ' 
sein Pferd nieder, dadurch wirft er ihn zu Boden, 
bindet ihn und übergiebt ihn den Dienern; des- 
gleichen thut er mit 25 angesehenen Kämpfern, 
bis es Abend wird. — Nun giebt Abu zeid 
dem Mesrür den Auftrag, womöglich durch List 
die Gefangeneu zu befreien. Er schleicht sich 
an die Zelte der Feinde, dann an das des ! 
Wezirs und hört, wie dieser den q> fragt, was [ 
mit den Gefangenen zu thun sei? ob er sie 
tödten wolle? Darauf antwortet er nicht, aber 
sagt: lass sie holen! Da giebt der Wezir seinem 
Diener, / ijU. mit Namen, das Siegel : er solle 
es dem Aufseher vorweisen und dieser solle ihm 
die Gefangenen in Fesseln übergeben. Mesrür 
erdolcht den Boten, nimmt das Siegel ihm ab, 
erhält die Gefangenen, lässt sie alsbald frei. 
Er selbst geht zum Zelt des Wezirs, wo ^s- 
und die Uebrigen auf die Ankunft der Gefange- 
nen warten. Dort reisst er dem q> die mit 
Perlen und Edelsteinen kostbar besetzte Mütze 
((ji^yi) vom Kopf und sprengt davon; er ent- 
kommt den Verfolgern, tritt bei Abu zeid ein, 
wirft die Mütze vor ihn hin und erzählt die 
ganze Geschichte. Der Wezlr aber, dem das 
Warten über wird, schickt einen anderen Diener; 
und als dieser zurückkommt und berichtet, was 
vorgefallen, will er alle 40 Wärter niederhauen 



unterbleibt es. 



sie. Er geräth in höchsten Zorn und schreibt 
an König Soleimän ihre Niederlage; wenn er 
nicht selbst komme, würde das ganze Heer 
diesen tapferen Arabern erliegen, besonders dem 
tapfern Abu zeid. — 7 Tage herrscht Waflen- 
ruhe, am 8. ist grosser Jubel im Christenlager. 
Wahrscheinlich, sagt Hasan, ist König Soleimän 
angekommen; erkundige dich doch danach, Abu 
zeid! — Mesrür geht auf Kundschaft und er- 
fährt, dass der König ihnen Hülfe schicke: am 
5. Tage werde König oLS'iXgJ! mit zahllosem 
Heere auf dem Wege durch den jixl\ j^^l^ an- 
kommen. Er macht sich dahin auf imd sieht 
die Zelte des Heeres, erfragt dasjenige ihres 
Königs, tritt ein, giebt sich als Diener des 
Wezirs aus, und sagt: sie hätten den richtigen 
Weg verfehlt, er werde ihnen denselben zeigen. 
Dieser Weg sei schwer gangbar wegen der Ab- 
gründe und steilen Berge, an manchen Stellen 
könne nicht Mensch noch Ginn weiterkommen. — 
Kennst du den rechten Weg? — Ja! — So führe 
uns. Sofort wird aufgebrochen, Mesrür voran, 
und bis zum Abend marschirt; ebenso am fol- 
senden Tage. Hier bleibt! ich soll dem Wezlr 
melden, sobald ihr hier seid, damit er euch 
entgegen komme; es war aber ein Ort, von 
dem das Wasser 2 Tage entfernt war. Sie also 
lagern, er geht davon, kommt zurück und be- 
richtet dem Abu zeid. Dieser nimmt sofort 
seine Leute, die Benü ezzalilän (Q'ib>Jt), und 
lässt sich von Mesrür den Weg zeigen. Sie 
übernachten im Wädl elapnäm; am folgenden 
Morgen überfiillen sie das feindlicheHeer; dessen 
König wird zu Boden geworfen und gebunden 
und dem Mesrür übergeben, ausserdem werden 
900 Gefangene gemacht, die meisten Anderen 
getödtet, grosse Beute fällt in ihre Hände. 
Mesrür eilt voran und berichtet dem König 
Hasan und dessen Nächststehenden diesen Sieg; 
am 2. Tage trifft auch Abu zeid selbst ein. — 
Als der Wezlr die Nachricht erhält, geräth er 
in Aerger und Furcht zugleich, lässt die Zelte 
aufpacken und macht sich um Mitternacht mit 
dem ganzen Heere davon. Eine Hinterlist ver- 
muthend, schicken die Benü hiläl Spione aus: 
sie finden aber Niemand und kehren zurück. — 
Flüchtlinge kommen bei König Soleimän an 
und melden ihm, was vorgefallen. So will ich 
denn selbst aufbrechen, sagt er, und die Araber 
züchtigen, morgen am Tage. Am Morgen 
kommen neue Heeresmassen an unter Führung 
des Emirs ^s^^'i] ^j ,}.*=> und ^xa qj o^ijit 



No. 0233. 



GROSSE ROMANE. 



203 



(meistens ^^^!). Der König erzählt die ver- 
schiedenen Niederlagen seiner Heere. Du hättest 
zu mir schicken sollen, sagt \_jL^igJi, ich würde 
schon mit ihnen fertig geworden sein und viele 
Beute gemacht haben. — Der König erzählt 
von der unvergleichlichen Tapferkeit des Abu 
zeid. — Ah, den kenne ich, versetzt er, dem 
muss ich den Kopf abschneiden und das Lebens- 
licht ausblasen. — Nun, wenn du das thust 
und die Araber schlägst, gebe ich dir meine 
Tochter zur Frau und mache dich zum Sultan. 
Am 2. Tage brechen sie auf, am 9. Tage be- 
gegnen sie den flüchtigen Truppen desWezlrs; 
dieser erzählt ihnen sein Unglück. — Du hättest 
vor diesen Arabern nicht fliehen sollen, sagt 
^_iUjji: ich will es allein mit ihnen aufnehmen 
und ihnen den Todesbecher zu kosten geben. — 
Nun, meint der Wezir, es koijamt mehr aufs 
Sehen als aufs Hören au: wir werden ja deine 
Thaten erleben und dann erfahren, was du aus- 
richtest. — Sie schlagen wieder an dem Orte, 
wo der Wezir früher gelagrert, ihre Zelte auf: 
am 8. Tage beginnt der Kampf aufs Neue. 
ElhaÖaf kämpft mit ^Li qj qI'^sjv , nimmt ihn 
gefangen, und nach ihm noch 20 andere. Der 
Wezir will , als Abends der Kampf aufgehört 
hat, die Gefangenen tödten lassen: aber jeuer 
sagt, sie wollen warten, bis sie die Emire imd 
ihren Sultan zugleich tödten lassen können. 
Am folgenden Tage kämpft Elhaffäf mit i— )Li3; 
dieser aber haut den Hals des Pferdes durch, 
es fallt und jener mit ihm ; aber seine Leute 
retten ihn aus dem Gefecht, das ohne Ent- 
scheidung bis zum Abend dauert. Gegen Morgen 
trifft der Sultan Soleimän bei dem christlichen 
Heere ein, grosser Jubel erschallt in ihren 
Reihen: er hat 12 Könige sammt ihren Heeren 
mitgebracht. Er hält einen Diwan ab imd als 
er von den vielen Gefangenen hört, sagt er: 
wollen wir sie nicht tödten? — • Besser wäre es, 
sagt Elhaffäf, wenn wir warteten, bis auch ihr 
Sultan in unserer Macht ist: doch wenn du 
willst, lass sie holen. — Dies hört Mesrfir, der 
an der Thür des Königszeltes wartet, und als 
der Wezir seinem Diener ^^jj>.^ das Siegel giebt 
und ihm befiehlt, die Gefangenen aus dem Ge- 
fängniss zu holen , geht er ihm nach, erdolcht 
ihn , nimmt ihm das Siegel ab , lässt sich die 
Gefangeneu überliefern, lässt sie ausserhalb der 
Zelte los und sagt ihnen : geht ihr zu Hasan 
zurück, ich orehe zu Soleimän. Er stellt sich 
dort unter den Dienern auf und hört, als der 



Gefimgenwärter kommt, um die Hinrichtung 
' anzusehen, wie der Wezir ihn fragt, wo die 
Gefangenen seien. Ich habe sie deinem Diener 
überliefert, hier ist das Siegel. Während dieses 
Gespräches wird ihm gemeldet, dass sein Diener 
^5>>y> ermordet am Wege liege. Der Sultan 
ergrimmt, Elhaffäf tröstet ihn damit, er werde 
I ihm morgen noch mehr Gefangene bringen. 
Mesrür aber kehrt alsdann heim. — Am fol- 
genden Tage kämpfen Elhaffäf und Abu zeid 
mit einander, dieser erfasst ihn an der Kehle, 
erdrosselt ihn und wirft ihn todt zu Boden; 
der Kampf, der bis zur Hälfte des 2. Tages 
zwischen den beiden Heeren dauert, endet mit 
der Niederlage der Christen. Zur Bestattung 
der Todteu bewilligen die Sieger eine Ttägige 
Waffenruhe. Mesrur indessen geht zu dem Zelt 
des Soleimän und mischt sich dort unter die 
Diener. Da hört er den König zu seinem 
Bruder (jL>-^ sagen : unsere Helden sind ge- 
fallen, dazu viele Reiter: geh du mit 10 000 
Reitern und belagere Mekka, das wird vielleicht 
die Benü hiläl von uns abziehen. Dies hört 
Mesrür und bietet sich zum Wegweiser an und 
zählt die Stationen auf. — Meinst du, ich soll 
es machen wie die Benü hiläl und von einem 
gemeinen Diener mir rathen lassen? Mesrür 
geht, hört aber, wie der König seinem Bruder 
befiehlt, die Weg-Angaben desselben zu befolgen. 
Jener bricht auf, Mesrür hinterbringt die Nach- 
richt au Hasan. Da fragt Abu zeid: wer von 
euch verlegt ihm den Weg und vernichtet sein 
Heer? — Rahi'a ben pa'pa' erbietet sich dazu 
und bricht sofort mit 10 000 Reitern auf. Mes- 
rür aber geht nach J».;?^! o^' "^®'' welchen 
Ort die Feinde ihren Marsch nehmen, schüttet 
die Quelle mit Sand hoch zu, stellt sich dann 
auf eine Anhöhe, sieht Rabi'a ankommen, räth 
ihm, im ^^^>;;S^AJ! t^^!^ eine Sänfte und dahinter 
10 Reiter ziehen zu lassen und die übrigen 
Reiter in den Hinterhalt dort zu legen, dann 
aber, wenn die durstigen Feinde ankommen, sie 
von allen Seiten zu überfallen. So geschieht 
es; über 3000 werden niedergehauen, Mergän 
I wird von Rabi'a gefangen genommen, ausserdem 
i noch 700 Mann. Sie ziehen zurück, Mesrür 
berichtet dem Hasan schon vorher, was sich 
ereignet hat. — Der Rest der besiegten Christen 
beräth inzwischen, ob sie zu Soleimän zurück- 
kehren sollen oder ihren Marsch gegen Mekka 
weiter fortsetzen. Aus Furcht vor dem Zorn und 
der Strafe des Königs beschliessen sie letzteres. — 

26* 



204 



GROSSE ROMANE. 



No. 9233. 



Rabi'a langt mit den Gefangenen bei Hasan an: 
er lässt sie alle niederhauen. Mesrür steckt das 
Haupt des Mergän auf eine Lanze und pflanzt 
sie bei Nacht vor dem Zelte des Soleimän auf. 
Er sieht es Morgens, lässt es sich bringen, er- 
kennt es als das seines Bruders: er geräth 
ausser sich und erneuert den Kampf. Rabi'a 
stellt sich ihm entgegen. — Wer bist du? fragt 
der König. — Ich bin Rabi'a; deinen Bruder 
habe ich getödtet, dich werde ich ihm nach- 
schicken. — Er verwundet den König erheb- 
lich, derselbe entkommt aber; jedoch sein Heer 
flieht geschlagen zu seineu Zelten. Er bittet 
um Ttägige Waffenruhe, zur Bestattung der 
Todten : sie vnrd ihm bewilligt. In der letzten 
Nacht dieser Frist hat Abu zeid folgenden 
Traum. Er sitzt mit Hasan auf grüuer Au: 
da kommt plötzlich ein Mann in gi-üner Klei- 
dung, mit langherabfallcndem , silberweissem 
Barte, grüsst und sagt: geh zu den Zelten des 
Königs Soleimän, in einen Mönch verkleidet, 
und trag ihm ein Loljgedicht vor; du siehst 
ein kleines Zelt neben dem königlichen, drin 
schläft ein Mönch; schütte ihm etwas Hanf auf 
den Kopf, desto fester schläft er. Ihm zu 
Häupten steht ein kleiner Kasten, darin ist ein 
Götzenbild aus Messing; nimm den Kasten mit 
dir, bete darüber 7 Psalme; er wird sich öffnen; 
nimm das Götzenbild heraus und pisse darauf, 
so wird es in Staub zusammenfaUen ; dann geh 
wieder zu dem Mönch und tödte ihn. Denn 
dies Götzenbild hat der Möuch gemacht, um 
die Benü hiläl in die Flucht zu treibeu; bewegt 
man es, so geht Feuer aus .■^einem Munde, das 
die Männer verzehrt, aber den Frauen nicht 
schadet. — Er erwacht und handelt dem Traum 
gemäss: er verkleidet sich und tritt bei Hasan 
ein, der ihn gar nicht erkennt; dann, als der 
eintretende >— 'Lj3 ihn erkennt und es dem Hasan 
sagt, erzählt er auf Befragen, was er vorhat. 
Er geht dann, giebt sich für den Mönch JAli 
aus, und führt Alles so aus, wie der Traum 
es ihm vorgehalten. Den Kopf des Mönches 
ij«^!_i; ^^j v^'jj ^^^ '1^™' Kloster ,j«.iU:S-i ^J>, 
nimmt er mit sich, kehrt zurück zu fiasau und 
wirft ihn vor ihn und dessen Grossen hin, ihnen 
den Vorgang erzählend. — Soleimän erfährt am 
folgenden Morgen, dass dem einen Mönch der 
Kopf abgeschnitten und der andere fort ist; 
zugleich ist der Kasten und der Messingzauber 
darin fort. — Der Rest der Truppen des Mergän 
war indessen gegen Mekka gerückt, hatte die 



Hirten geplündert und belagerte die Stadt. Der 
Serif *.i;L* ^^j SJ^ hört es und hält Berathung, 
dann schreibt er an Hasan und bittet um Hülfe, 
und auch i>j;L^i schreibt. Alsbald bricht er mit 
seiuem ganzen Heere auf, Soleimän folgt hinter 
ihm drein ; gegenseitige Ueberfäile bei Tage und 
bei Nacht finden auf dem Marsche statt; dann 
langen sie vor Mekka an. Alsbald stossen zu 
ihnen »JJi iLlic, der den Hasan aus dem «.Uiü^jO 
befreite, mit seinen Leuten und J>..431Jqj _L^I »Xj; 
mit seinen Leuten, den Jw^-äc j^, lind eine 
Menge Stämme und Bewohner der Ebenen. 
Zahllos war das Heer der Moslimen in 1 ?> Reiter- 
schwadronen und 6fi000 Reisigen, fast doppelt 
so stark das der Christen. Erst am 21. Tage 
begann der Kampf; ihn eröffnete der Zweikampf 
des Königs *Ä«Äi! mit dem Emir ^_5^.*»Ji»_fr£^ ^Jj; 
dieser nimmt jenen gefangen; die Christen fliehen 
in ihre Zelte; Abu zeid besetzt inzwischen die 
Engpässe und Schluchten, Andere die Anhöhen. 
Eine lOtägigc Waffenruhe, von Soleimän er- 
beten, wird bewilligt. — Da vermisst Abu zeid 
seinen Diener Mesi-ür und fragt den Hasan 
danach. Lass ihn, sagt dieser, er wird seine 
eigenen Wege gehen und etwas Besonderes vor- 
haben. — Mesrür aber hatte einen Freund, 
JU* ^^j oL*.c , zu den „L^ _^Jo gehörig : den 
vermisste er nach der Schlacht. Er beschliesst 
ihn aufzusuchen, ihn aus der Gefangenschaft zu 
befreien; sollte er aber todt sein, ihn zu rächen. 
Er erspäht ihn im Gefängniss, befreit ihn des 
Nachts und sagt : geh zu den Unsem, ich will 
hier noch einen Streich ausüben. Er streicht 
zwischen den Zelten herum, da fragt ihn Eiuer: 

I woher bist du? — Einer der Eurigen. — Du 
lügst, du bist ein Spion der Araber. — Auf 
seinen Ruf wird er ergriffen imd vor den König 

j geführt. Steckt ihn ins Gefängniss, sagt dieser, 
morgen hängt ihn. Am Morgen führen sie ihn 
fort, er kommt bei einem Alten vorbei und 
giebt ihm einen Wink mit den Augen in Bezug 
auf seinen Kittel. Neugierig, was er darin hat, 
fragt er: wen führt ihr da? — Einen Spion: 
kennst du ihn? — Ja wohl, das ist ja kein 

I Spion, das ist der Diener des ^^51*.;; qJ o"*^- — 
Dann komm mit und sag es dem König. — 
Auf dem Wege dahin fragt er den Mesrür : was 
hast du im Kittel? — Etwas Wunderbares, 
mach mich frei, so sollst du es haben. — Er 
lügt nun dem Könige etwas vor, dieser giebt 
den Mesrür frei. Der Alte geht mit ihm ab- 
seits und fragt, was er habe? — Ewige Dank- 



No. 9233—9236. 



GROSSE ROMANE. 



205 



barkeit gegen dich habe ich ; damit steckt er 
seine Hand in den Kittel, holt sie heraus, zeigt 
ihui den Mittelfinger, springt davon und ent- 
kommt und erzählt dem Abu zeid seine Ge- 
schichte. — Alsbald beginnt der Kampf wieder; 
Sultan Soleimän fordert den Hasan zum Zwei- 
kampf. Dieser holt aus zum Streich, trifft aber 
nicht den Gegner, sondern den Nacken seines 
Pferdes; es fällt mit seinem Reiter zu Boden; 
ehe Hasan diesen erschlagen kann , holen ihn 
seine Leute und bringen ihn ausser Gefecht. 
Am 2. Tage kämpfen beide wieder ohne Erfolg. 
Hasan ist zu erregt, um zu schlafen. Er durch- 
wandert um Mitternacht die Zelte und hört in 
einem derselben Einen von den -U y^, Namens 
jJLm ^^j 0"j^^ L-^' (d. i. (jLw qj oL~.c) ein 
Lied von aussichtsloser Liehe singen. Am fol- 
genden Morgen lässt er ihn holen; er bekennt 
endlich, dass er die »:^, Tochter des ^^-^W n'i*^' 
von Herzen liebe. — Was sollen wir da machen? 
fragt Hasan den Abu zeid. — Nach meiner 
Meinung ist die Geliebte wie ein Wild, das 
der Muthige zu erjagen nicht nachlässt, ob ihm 
zum Heil oder Unsegen — Beides kommt von 
Gott. Dich gehen die Verliebten des Stammes 
J^^xJ!, mich die von ^^^s-Jt, den Dajjäb die 
der jyji; jj^i , den Qädl die der Benü 'Amir an : 
lasst uns sie alle glücklich machen! — Der 
Vorschlag findet Beifall und alle Benü hiläl 
werden zusammen berufen. 

Schluss f. 24": !^«.«JC>Ls gUJi>'5i ^b ^jo 
O^^ jLä 'J-^-^! LT^'i «^Lwj ^^ j^ ^Xi 

Schrift: die gewöhnliche grosse, rundliche, flüchtige 
Hand. — Abschrift c. i^eo i^^^. 

9234. We. 840. 

49 Bl. 4'°, 12—17 Z. (22 X 16; 17— 18 X I2V2™). — 
Znstand : nicht ganz sanber. — Papier: gelblich, ziemlich 
stark, wenig glatt. — Einband: Pappband mit Leder- 
rücken. — Titel f. P: Oj..wJuÄJi q|_^..j>> J»' ^ö<S> 

Anfang f. 3": ^ixJl viUt! A^j-j |.^bC!! J^i 
. . . J)t^"51j Vjr^' J^' S^ (^ IV* ^ '-^^ 

Enthält die erste Hälfte der Geschichte 
Soleiman's des Philosophen ; und zwar entspricht 
f. 3" bis 22% 14 dem Inhalte nach We. 768 
und 22% 14 bis zu Ende We. 769. Die Wort- 
fassung ist oft abweichend. 



Schluss f. 49": ^yUü r,U Lj _^Jy!j U 

Schrift: gross, dick und kräftig, vocallos. — Ab- 
schrift 0. "40/i3j^. 

9235. We. 880. 

34 Bl. 4"', 18—19 Z. (221,3 X 16; 17 X ll-^""). — Zu- 
stand: ziemlich gut. — Papier: gelblich, stark, wenig 
glatt. — Einband: Pappband. — Titel f. P: 

S^ t^*J 'ijt'^ O'' O'-T'^^'i vilJLiJl 5p- \JsS> 

Auf dem vorderen Deckel steht ausserdem noch: 

= We. 769. Anfang u. Schluss ebenso. 

Schrift wie bei 769. Der Schreiber ist, nach der 

Angabe auf f.l": ^^j^' J^=>' -t^ qJ ^^ im JJ^'^^/me. 

9236. We. 770. 

36 Bl. Format etc. und Schrift wie bei We. 769. 
Im Ganzen unsauber. — Titel fehlt. Auf dem Deckel 

vorn steht: ^j.-CijiJ!^ «tJÜi [^j^'] 

Aufa ng: !.l\*j q5 ^^ ^^M~:s^ yi\i jls ^^eIsja^I 



^' 






^•bH 



^JA S^S> ^x^ ^ t^*^' (JjLioiJ! 



Unmittelbare Fortsetzung von We. 769. 

Darauf lässt Hasan alle Liebenden, Freie 
und Unfreie, unter den Benü hiläl zählen ; unter 
den Benü doreid sind 976, unter den Benü 
Q^Ä-Jt 730, den Benü 'ämir 1033, den Benü 
t^j 600 (900), unter den übrigen Stämmen 
1810, im Ganzen 5449 Verliebte. Da giebt 
jeder Emir den Seinigen ein Hochzeitsfest. Der 
Lärm dabei setzt die Feinde in Erstaunen; 
Soleimän schickt Spione aus; sie berichten ihm 
den Grund des Lärmens. So sollen sie die 
Rechnung ohne den Wirth gemacht haben, sagt 
er, ich werde sie überfallen und vernichten. 
Zwei Tage lang wird gekämpft: den Moslimen 
fallt der Sieg zu, die besiegten Christen erhalten 
eine 7tägige Waffenruhe. Dann wird das unter- 
brochene Hochzeitsfest weiter gefeiert und die 
einzelnen Liebenden vermählen sich. — Dann 
beginnt der Kampf wieder. Der Emir Zeid 
el'aggäg ben fädil kämpft mit dem Wezir Dah- 
män und nimmt ihn gefangen ; ebenso seinen 



Sohn 



O 



und noch 20 andere. Am folgenden 



Tage kämpft oLjÖ mit öySi] ^i J»•^r* "i^d haut 
ihn mitten durch; die Christen werden ge- 
schlagen und fliehen in ihr Lager. Dann wieder 
7 tägige Waffenruhe. Darauf verkleidet sich 
Abu zeid als Mönch und begiebt sich zu Hasaij: 
er sei der Mönch p^h-^' aus dem Lande Jo..:^!, 
früher ein Grossemir, jetzt ein Armer, der um 



206 



GROSSE ROMANE. 



No. 9236. 



Gaben bitte. Indess tritt o'oj ein, erkennt ihn, 
Hasan wundert sich und fragt, was er vor- 
habe. — Er wolle zu Soleimän gehen und dem 
Feste des Michael beiwohnen und sehen, was 
jener vorhabe. — Er geht hin zu dem Kiiuig, 
dort erkennt ihn der Mönch J^j-Xü, sagt jenem, 
dies sei Abu zeid, dieser leugnet es; er wird 
bis auf morgen in eiserne Ketten gelegt. Mittelst 
eines Masnetes befreit er sich Nachts von den 
Ketten, tödtet 20 Wächter, versenkt durch das 
Bengkraut den Qaudil in tiefen Schlaf, legt ihn 
dann bei den Wächtern hin, kehrt im Schlaf- 
zimmer des Königs Alles drüber und drunter. 
Der Könier kommt am Morgen erschrekt in den 
Diwän, sieht die erschlagenen Wächter, fragt, 
wer es gethau. Iqrida' beschuldigt den Qandil, 
dieser lehnt es von sich, aber der König glaubt 
jenem und lässt Qandil tödten, den anderen 
aber in Freiheit setzen. In der folgenden Nacht 
schreibt Iqrida' ein Billet, worin er sagt, er 
habe alle jene Dinge gethan, er hätte ihn auch 
tödten können, aber das würde Treulosigkeit 
gewesen sein, er werde in offener Sehlacht ihn 
niedermachen , und legt dasselbe in das Zelt 
des Königs; dann geht er heimlich von dannen, 
zurück zu den Seinigen, denen er den Streich 
erzählt; der König aber ist zornig und zugleich 
über die Ermordung des Qandil betrübt. Wieder 
beginnt der Kampf; Sukr esserif kämpft mit 
Soleimän , schlägt sein Pferd zu Boden , der 
König fällt, aber die christlichen Kämpfer retten 
ihn; am folgenden Morgen ist der Sieg der 
Moslimeu entschieden, die Christen fliehen, völlig 
aufgelöst, davon, lassen ihre Zelte in Stich; die 
Sieger bemächtigen sich der Zelte und Zeid 
el'aö-ofäo- kommt ihnen mit dem König, gefesselt, 
barhäuptig, barfuss, entgegen und übergiebt 
ihn an Hasan. Dieser verlangt von ihm Be- 
kehrung zum Islam, er aber weigert sich. Dann 
soll er Kameele hüten, ruft Hasan, lässt die 
Hirten kommen und übergiebt ihn an diese. Sie 
hängen ihm den Brodsack um und nehmen ihn 
mit sich. Sie behandeln ihn hart und wollen 
ihn zur Annahme des Islam bewegen, aber ver- 
gebens. Er beklagt sich gegen Zeid el'aggäg; 
der will ihn, als seinen Gefangenen und Schütz- 
ling, in Schutz nehmen, aber ohne Erfolg, und 
nachdem er noch einige Tage ebenso behandelt 
worden ist und die Annahme des Islam ver- 
weigert hat, befiehlt Hasan, ihn aufzuhängen. 
Nochmals foi'dert Abu zeid ihn auf, zum Islam 
überzutreten: er weigert sich. Da schlagen sie 



ihn bei den Mauern Mekka's ans Kreuz, nehmen 
ihn nach 3 Tagen ab und verl)rennen ihn. Die 
Hülfsheere der Araber erbitten nach 7 Tagen 
Erlaubniss zur Rückkehr in ihre Heimat und 
ziehen ab, die Benü hiläl bleiben nach ihrem 
Abzug noch einen Monat, dann kehren auch 
sie zurück nach Negd. — 

(F. 10''.) Die vor Mekka geschlagenen 
christlichen Truppen waren nach der Stadt 
Qandahär geflohen und klagten dem Mahmud 
ben soleimän elfllosüf ihre Niederlasie und den 

o 

Kreuzestod seines Vaters. Ausser sich vor 
Schmerz darüber beschliesst er, ihn zu rächen 
und schreibt an die Unterkönige, sich mit ihren 
Heeren bei ihm einzufinden sobald wie möglich. 
Alsbald kommen sie au, in grosser Zahl. Dar- 
unter war auch der Emir , ^LäLu! ,*lc von den 
Arabern von 



war auch der Emir ^-luäiii! .*lc von 

qIj^ ; der aber reitet zu Hasan 
theilt ihm mit, dass Mahmud 



und theilt ihm mit, dass Mahmud den Krieg 
wieder beginnen wolle; dann kehrt er zurück. 
Nun schickt Abu zeid den Mesrür wieder als 
Kundschafter aus; nach 20 Tagen kommt er 
zurück uud berichtet von dem Heer von einer 
halben Million Krieger und den daran be- 
theiligten Königen. — Die Feinde kommen und 
lagern auf der früheren Wahlstatt; daraufschreibt 
Mahmud an Hasan imd kündigt an , er wolle 
den Tod seines Vaters rächen und die moslimi- 
schen Lande verheeren. Er liest den Brief, 
giebt ihn an Abu zeid: dieser liest und zerreisst 
ihn darauf und beantwortet ihn höhnisch. Da 
beginnt der Kampf: vjlji kämpft mit dem König 
AjA^jiaJt uud haut ihm den Kopf ab , ebenso 
seinem Bruder Sa'd; die Christen kämpfen 
7 Tage ohne Erfolg, dann erhalten sie Waffen- 
ruhe auf 7 Tage, um ihre Tödten zu liegraben. — 
In der Zeit hat der Qädl jJo einen Traum, 
den er in der Rathsversammlung des Königs 
Hasau erzählt, nämlich dass König Mahmud 
von Hasan gefangen genommen werde, aber 
dass eine Stimme auch gewarnt habe, ihn zu 
tödten, da er schliesslich zum Islam übertreten 
werde. Abu zeid bestätigt dies : so habe er. 
auch aus der Befragung der Zukunft durch das 
Ramalspiel ersehen, aber jedes Ding erfordere 
Zeit. In dem aufs Neue aufgenommenen Kampfe 
kämpft König (jiyi-» mit Abu zeid uud fallt 
von seiner Hand; dann erschlägt derselbe noch 
90 Ritter eigenhändig. Am folgenden Tage 
tritt König Merwän auf den Kampfplatz und 
kämpft mit dem Qädl OjIs ^j -i^ und fällt 
von seiner Hand. Der bisherige Verlust der 



No. 9236. 



GROSSE ROMANE. 



207 



Moslimen beträgt 200, der der Christen 
1 5 700 Mauu. Nimm dir diesen Verlust nicht 
so sehr zu Herzen, sagt König / 4:j;tiJ zu Mah- 
mud ; du sollst sehen, dass ich morgen Alles 
wieder gut mache. Allein im Zweikampfe mit 
*jLc qJ q'^Xj) haut dieser ihm Kopf und Hände 
ab und der Rest seines Körpers bleibt auf dem 
Pferde; in dem allgemeinen erbitterten Kampfe 
ziehen die Christen wieder den Kürzereu und 
fliehen zu ihrem Lager zurück. Wieder wird 
Waflenruhe auf 7 Tage erbeten und bewilligt 
auf Verwendung des Abu zeid, denn Hasan 
selbst war dagegen. Als der Ueberbringer des 
Briefes dies dem Mahniüd mittheilte, gewann 
er den Abu zeid lieb und auch dieser gewann 
Sympathien für jenen. Gegen Mitternacht machte 
er sich mit Mesrür auf den Weg zu Mahmud 
und dieser ging in Verkleidung mit seinem 
Diener Qandil, um den Abu zeid aufzusuchen. 
Sie treffen sich zwischen den Zelten und unter- 
reden sich mit Vorsicht, Einer von dem Andern 
Verrath befürchtend. W^as soll dies fortwährende 
Morden und Streiten? sagt Abu zeid. — Es ist 
so Gottes Wille, versetzt der Andere. — Du 
hast angefangen; du erkennst das Rechte und 
wendest dich doch davon ab. — Ich kann 
Richtiges und Nichtiges wohl unterscheiden; 
der Islam ist die richtige, das Christeuthvim 
eine nichtige Religion ; ich weiss , dass Hasan 
mich gefangen nehmen und dass ich zum Islam 
übertreten werde: aber Alles dauert, bis es zum 
Ende kommt, jedes Ding erfordert Zeit. — 
Willst du nicht lieber sogleich übertreten? du 
sollst uns ein hochgeehrter Freund sein. — 
Nein, freiwillig kann ich es nicht thun. Damit 
hatte ihr Gespräch ein Ende, beide kehren zu 
ihren Zelten zurück. Am folgenden Morgen 
beginnt wieder der Kampf. Mahmüd's Wezir 
Namens (_^»jil i n ^- w t fällt im Zweikampf gegen 
den Qädl JoLs qj jJu ; die Christen erleiden 
wieder sehr viele Verluste. Wieder erfolgt 
7tägige Waffenruhe. — Indessen kommt ein 
fremder Reiter an und fragt nach Abu zeid. 
Dieser ist in der Rathsversammlung, die Diener 
fragen ihn, wer er sei : jener weist sie ab, das 
gehe sie nichts an. Als Abu zeid herbeigeholt 
ist, sagt er ihm, er sei ^*:iaJ! , seine Tochter 
habe ^^x, der Sohn des Jsjh , geraubt, er möge 
ihm zur Befreiung derselben behülflich sein. 
Abu zeid stellt ihn dem König und den Emiren 
vor: der König sagt ihm Hülfe zu, sobald sie 
mit König Mahmud fei-tig seien. — Bis Arznei 



aus El'iräq kommt, kann der von der Schlange 
Gebissene längst todt sein, sagt Abu zeid. — 
Du hast es mit dieser Geschichte wol sehr eilig? 
sagt der König. — Er ist unser Kamerad und 
Freund und diese müssen Einem werth sein. — • 

; Darauf reitet er mit dem Fremden und mit 
seinem Diener Mesrür bei Nacht heimlich fort; 
am 2. Tage rauben sie Heerden, welche den 
Benü zä'id ('>>jh) gehören; die Hirten kommen 
heulend zurück, ^iiN^ fragt sie, was los sei, und 
hört, dass Abu zeid sie überfallen habe. Wer 
ist bei ihm? — Weiter Keiner als sein Diener 

: Mesrür und der Dichter y-;*iaiJ!, dessen Tochter 
»Jl> du entführt hast. — Nun reitet er mit seinen 
Leuten Jenen entgegen. — Halte du, sagt Abu 
zeid zu dem Alten, Wacht bei der Beute, sie 
ist der Kaufpreis für deine Tochter. Darauf 
kämpfen sie, Abu zeid legt dem Csixc seinen 
Kopf vor die Füsse, seine Leute schlägt er 
theils zu Boden, theils jagt er sie in die Flucht, 
ein Theil bittet um Gnade. Darauf plündert 
er das Besitzthum des li.iiyo , begnadigt seine 
Frauen und Kinder (jene 3 an Zahl, diese 
9 Töchter und 1 Sohn) und hört, dass er die 
Entführte noch gar nicht berührt habe. Dann 
theilt er die gemachte Beute in 3 Theile: einen 
giebt er den Frauen, den andern an dessen 
Leute, den 3. an den Ju^ki]. Nun zieht der 
Alte mit seiner Tochter in seine Heimat zurück; 
Abu zeid aber macht den Merwän, den Ver- 
trauten des getödteten ^i-«, zum Emir über 
die dortigen Araber-Stämme, und kehrt heim. 
Am Morgen tritt er bei Hasan ein und erzählt 
ihm und seinen Emiren, was er ausgeführt hat. 
— Als die Waffenruhe abgelaufen, beginnt der 
Kampf wieder. Mit (j>lhf- kämpft der Emir 
^J^O^jiJL^, der jenem den Kopf abhaut. Die 
Chi-isten werden geschlagen und flüchten über 
ihre Zelte hinaus ; die Sieger plündern ihr Lager 
und machen viele Gefangene (darunter 20 Mönche) 
und Beute. Sic selbst vermissen unter anderen 
den Rabi'a ben pa'pa', Moshm ben gänim und 

j (j^iAJjJ! und Müsä ben v-Jüö. Da sie unter 
den Todten sich nicht finden , müssen sie ge- 
fangen sein. Abu zeid will den Mesrür auf 

I Erkundigung ausschicken, findet aber auch von 
ihm keine Spur. Am folgenden Morgen langen 
sie wohlbehalten an, Mesrür hat sie befreit, er 
selbst aber ist mit J^avL^ zurückgeblieben, um 
den Feinden einen Streich zu spielen. Am fol- 
genden Morgen kommt J.»-U« eihg angesprengt, 
ruft: auf, kommt Mesrür zu Hülfe! Dies gelingt, 



208 



GROSSE ROMANE. 



No. 9236. 9237. 



sie machen auch diesen wieder aus Feindes 
Hand los, grade als die Feinde ihn als Spion 
mit dem Tode bestrafen wollen. 

Schluss f. 36\ i;L*.J! (j^^Li- ^}s^ »^yC-cÜ 
'U^ ^LÄ*Ji c>Ji (^^ qjjlVs^ü t..x*i^ 

9237. We. 7 71. 
34 Bl. Format etc. u. Schrift wie bei We. 770. — 
Titel f. 1": S±9 ^^i-i q^ ^^jyijJ!^ ^j^^\J'\ 

Anfang i. l*": J^c IjJUo r}-'^^ ^'*^' ^^ 

gji f^^^i- L-^^j r^j-t^ L)^^^' Sy*^ z^^ o^ö 

Unmittelbare Fortsetzung von We. 7 70. 

Als der Kampf wieder begonnen, kämpft 
lijji;^! ^^ oL^c mit Abu zeid: jener war ein 
Kurde, Herr der Festung J^J, und dazu Moslim, 
der nur aus Furcht vor den christlichen in den 
Krieg ziehenden Nachbarn mitgegangen war; 
ausserdem hielt ihn Dankbarkeit zu den Fahnen 
des Königs Soleiniilu und Mahmud. Abu zeid 
sucht ihn zu gewinnen. — Mit Gewalt, ja, sonst 
nicht: oder sag, was soll ich thun? — Hast du 
Begleiter von deinen Landsleuten bei dir? — 
Ja, 1500 Reiter. — Gut, dann höre meinen 
Rath. Wir wollen mit einander kämpfen, zum 
Schein; du gehst unversehrt zurück, aber pack 
deine Zelte zusammen und wenn dich der König 
fragt, zu welchem Zwecke, sagst du: ich will 
die Feinde bei Nacht überfallen; dann gehst 
du bei Nacht zu uns über. — Der Plan gefällt 
mir, sagt 'Assäf, und lührt ihn auch aus. — 
Der König Mahmud zürnt und lässt wieder 
den Kampf begiuueu ; die Christen erleiden eine 
völlige Niederlage, fliehen über die Zelte hinaus, 
verfolgt von den Benü hiläl; diese plündern, 
als sie zurückkommen, die Zelte ; König Mahmud 
wird von Hasan gefangen herbeigeführt vmd ins 
Gefänguiss gesteckt. Am folgenden Tage hält 
Hasan Rath ab mit den Emiren und lässt den 
gefangenen König hereinführen. ^ Dieser bricht 
in Thränen und Klagen aus. Hasan gebietet 
ihm, den Islam anzunehmen. Er lehnt es ab. 
Die P^mlre sind getheilter« Ansicht: Einige für 
Nachsicht, Andere für Strenge und Tod. Er 
selbst sträubt sich noch immer, aber da ihn 
der Tod bedroht und schon seine Kleider ihm 
ausgezogen worden, giebt er schliesslich nach. 
Die Fesseln werden ihm abgenommen, er geht 
auf Hasan zu und legt vor ihm das Glaubens- 
bekenntniss ab. Nun sind Alle hocherfreut; er 
erhält verschiedene Mädchen der Benü hiläl zu 
Frauen, und bleibt hochgeehrt bei ihnen 5 Jahre. — 



F. 8^ Zeile 1 2. Damals ritt Mälik ben ^^ 
eines Tages mit 500 Reitern auf Jagd, etwa 
7 Tage lang; er traf auf die Benü jarbü', die 
ihn 3 Tage hindurch freundlich bewirtheten. Er 
sieht die s^c, Tochter des Emirs .■^Lo, verliebt 
j sich in sie und erhält die Zusage vom Vater, 
sie ihm zur Frau zu geben. Nun kehren sie 
heim; er sagt es seinem Vater und den Emiren, 
diese melden es dem König Hasau; dieser sagt: 
Abu zeid ist abwesend: aber wenn ihr uicht 
warten wollt, so holt die Braut. Dies geschieht; 
500 Reiter brechen auf und nehmen mehrere 
jvmge Mädchen als Ehrendamen derselben mit. 
Feste werden gefeiert, die Verbindung des Braut- 
paares durch den Qädl findet statt uud da 
Mälik die Hochzeit selbst zu Hause vollziehen 
will, wird die grosse Aussteuer aufgepackt, der 
Vater der Braut giebt allerlei Lehreu uud Ver- 
mahnungen, Mälik antwortet mit Versprechungen, 
uud sie reisen ab. Am 2. Tage kommen sie 
an einen Kreuzweg: welchen Weg nehmen wir? 
fragt Mälik. — Folg dem Rath deines Schwieger- 
vaters, sagen die Begleiter, uud uimm den Weg 
durch den Pass «Ji^jJ! (auch/ äjLäjJt) nicht. — 
Bin ich denn so abhängicr von ihm? versetzt er; 
nun erst recht schlagen wir den Weg ein. — 
Wie du willst, sageu die Begleiter. Nach 2 Tagen 
stossen sie auf das Thal idxX:, l^-^'^- Nach einer 
Stunde werden sie überfallen. Wer seid ihr? 
werden sie gefragt. — Wir gehören zu den 
Benü hiläl. Aber wer seid ihr? — Wir sind 
Leute des Königs (^Js-i^ii ^^1-=-? Inhabers der 



Stadt ,.,i^'•^^'• 



Sie berichten dem Könige: es 



seien 500 Reiter da, wenig Gepäck, aber kost- 
bare Sänften bei sich führend. — Bemächtigt 
euch ihrer, nehmt ihre Waffen und ihre sonstige 
Habe: ich aber beanspruche für mich ihre 
Sänften. — So kommt es zum Kampf; der Emir 
Selim kämpft mit dem Inder ^.,i,j| und haut ihn 
zu Boden, desgleichen noch 5 andere Reiter; 
der Kampf wird allgemein, die Benü hiläl er- 
liefen der Uebermacht und lassen die Sänften 
in Stich. Da ruft Asmä, Tochter des g5>t>5 
um Hülfe für sich imd die anderen Mädchen. 
Da ermannen sich von den Gescldagenen Einige 
und vertheidigen sie uud schlagen die Inder 
zurück. Das sieht König ^L=-r sprengt herbei, 
schlägt den yo\J ^^ _j*j zu Boden; seine Be- 
gleiter fliehen davon, die Inder verfolgen sie 
und tödten 30 Mann von ihnen, machen Beute 
und kehren zurück. — Die Flüchtigen kom- 
men bei den Ihrigen an unter lautem Wehruf 



No. 9237. 



GROSSE ROMANE. 



209 



Hasan erfährt von Millik, was vorgefallen. Er 
beräth mit den Emiren, wa,s zu thun sei, dann 
gehen sie ohne Beschluss zur Ruhe. Abu zeid 
kann nicht schlafen. Er ruft seiuen Diener 
Mesrür, besteigt sein Ross und reitet mit ihm 
fort. Am 3. Tage kommen sie zur Quelle »_^Uc 
und rasten dort bis zum Morgen, brechen auf 
und kommen nach etwa 7 Tagen zu einem 
Laude »Jl^=- »-^>; dort herrschen die 3 Brüder 
ic^U, (_5*'^ "u<i ^5.?-^' j^U i"^'^ halten Ruh 
aiuf der Anhöhe ^^Uait J..J. Hungrig wie sie 
sind, geht Mesrür nach Lebensmitteln für sie 
selbst und das Pferd. Der Elrfolg ist gering; 
überall abgewiesen, erhält er schliesslich nur 
einige Stücke Brot. Sie ziehen weiter. Mesrür, 
sagt Abu zeid, geh in die Stadt ^jL>ujjj)t, sieh 
zu, wie es bei dem König ,_<^ tTwil dort aus- 
sieht, von da geh zu König .>ty=- und zieh auch 
dort Erkundigungen ein imd komm sobald wie 
möglich wieder; er selbst aber geht nach dem 
Ort QÜüLb, bleibt dort in einem Hän TWirths- 
haus) und wartet auf seinen Diener. Dieser 
hat sich inzwischen in dem Palast des Königs 
unter die Diener gemischt: er sieht, es kommt 
ein Bote, der übergiebt einen Brief; er liest ihn, 
steckt ihn in sein Gewand, und sagt dem Boten: 
bring die Mädchen zu ihm, sonst zu den Ihrigen. 
Der Bote sagt : er scherzt nicht in Betreff ihrer, 
sonst würde er nicht schicken, um dir Rath 
zu ertheileu. Der Diwäu tritt zusammen; der 
Wezir, Namens f\S, dem er den Brief nun 
zeigt, sagt: dein Bruder vit-=», o König, hat 
Unrecht gethan; er bringt uns die Benü hiläl 
ins Land und die werden deine Heere ver- 
nichten. Erzürnt schickt er ihn ins Gefangniss: 
vielmehr, ich werde in ihr Land einfallen und 
sie vernichten, sagt er. Darauf sagt er zu dem 
Boten seines Bruders: sag ihm: du hast ganz 
recht gehandelt, aber lass die Mädchen in Ruhe, 
bis ich dir Autwort schicke. — Nun seht Mes- 
rür, überfällt auf dem Wege draussen den Boten 
und erdolcht ihn, bindet sein Pferd an seinen 
Fuss, geht zum König zurück und sagt: dein 
Bruder hat mich als Boten geschickt. Im Thale 
^ljJs.Jt i^'^^i habe ich einen Mann an ein Pferd 
gebunden getroffen: ich dachte, er schlief, ich 
gehe näher und finde, es ist der Bote, den dein 
Bruder ^1^=" mit einem Brief abgeschickt hat. — 
Da geräth der König in die grösste Aufregung 
und schüttelt seinen Kopf heftig. Da reisst 
MesrQr ihm die Krone vom Haupt, springt zu 
Pferde, sprengt fort, entkommt den Verfolgern. 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



Erfolglos kommen diese zum König zurück; er 
ist der Meinung, es müsse ein Ginn gewesen 
sein. Nun lässt er den Wezir aus dem Ge- 
fangniss kommen, erzählt ihm die Geschichte 
und sagt: befrage das Ramalspiel, ob es ein 
Mensch oder Ginn gewesen. Sofort begiebt er 
sich zu KfjS, dem Kenner dieses Spiels: er 
bringt heraus, es sei Mesrür Sohn des j^y>- 
und der »J^-oou,; ferner noch, dass die Benü hiläl 
grosses Unglück über das Land bringen und 
dass König l>1.=- und viele Audere durch sie 
ums Leben kommen werden. Der König giebt 
dem üjC-Li' seinen Lohn und wird nachdenklich. 
— Mesrür indessen ist mit seinem Herrn in 
LäjLb zusammengetroffen, erzählt ihm seine 
Erlebnisse, übergiebt ihm die Krone des Königs : 
Abu zeid ist darüber hoch erfreut. Dann reisen 
sie zusammen 7 Tage und kommen zur Stadt 
ijL5^,i.>L MesrQr muss in die Stadt gehen, 
Nahrungsmittel für sie zu beschaffen; mit List 
setzt er sich in den Besitz von einem Stück 
Fleisch und von Brot und entkommt seinen 
Verfolgern. Er holt Holz herbei, röstet das 
Fleisch, Beide essen sich satt. — Der Koch 
indessen klagt dem König Oj.,hifJ! seinen Ver- 
lust: dieser lässt seinen Wezir kommen, erzählt 
ihm die Geschichte und sagt: dieser Bursch 
hat mir am Ende auch meine Krone vom Kopf 
gerissen: du musst ihn ermitteln uud mir vor- 
führen. — Wir werden ihn morgen suchen, 
jetzt schlafen die Häscher, versetzt er. — Nun 
geht der Wezir, befragt das Ramalspiel, macht 
ausfindig, wo Abu zeid und sein Diener sind. 
Ich will ihn warnen, sagt er; ich habe ihn lieb 
nach Hörensagen. Er sucht ihn daher auf — 
Mesrür hatte inzwischen das Pferd seines Herrn 
au einem sicheren Orte versteckt, sich dann in 
den Palast des Königs geschlichen, sein Schlaf- 
polster umgedreht, ihm seine 2. Krone gestohlen, 
und war zurückgekehrt. Abu zeid aber ging in 
Verkleidung in die Stadt und begegnete dem 
Wezir. Dieser warnt ihn: was begiebst du dich 
allein in dies Land? der König ist mächtin; und 
hat viele Soldaten ; und was hast du für einen 
geriebenen Kameraden bei dir? — Gott ist meine 
Zuversicht, sagt er. — ■ Du hast Recht, du wirst 
deinen Vorsatz ausführen , diesen König uud 
seinen Bruder und seine Heere vernichten und 
ihre Länder einnehmen, uud ich selbst werde dir 
und deinen Kämpfern dazu behülflich sein. — 
Während sie noch redeu, kommt Mesrür an; 
er erzählt ihm seine That und räth ihm, nun 

27 



210 



GROSSE ROMANE. 



No. 9237. 



zu ihren Leuten zurückzukehren, dann wieder- 
zukommen mit den Soldaten, den König und 
sein Heer zu vernichten und die Mädchen zu 
befreien. — Er hat ganz Recht, sagt der Wezir; 
kommt wieder mit dem Heere und beseitigt 
diese Könige, diese Anbeter des Feuers : ich bin 
Moslim und helfe euch. — Wenn es uns ge- 
lingt, so sollst du hier Unterkönig werden. — 
Damit trennen sie sich. — Als der Wezir 
wieder mit dem Könige zusammentrifft, fragt 
dieser ihn : nun, was hast du in Bezug auf den 
listigen Strolch ausgekundschaftet? — Der ist 
über alle Berge; aber folg meinem Rath und 
schick die Mädchen zurück, sonst hast du es 
mit den Benü hiläl zu thun. — Ich kann's mit 
ihnen aufnehmen, sprich mir nicht mehr davon! 
Abu zeid aber macht sich mit Mesrür auf, um 
den König o!^ zu bestrafen. Sie rasten am 
7. Tage auf dem .oLc Jö, in der Wiese JaLüt _-* 
gelegen , und überfellen am folgenden Morgen 
die Hirten , welche auf die dortige Wiese mit 
ihren Heerdeu gezogen waren; Abu zeid tödtet 
5, die anderen 7 entfliehen und melden es dem 
König. Dieser schickt seinen Wezir Galläf aus 
mit 500 Reitern, sie sollen den Thäter ihm ge- 
bunden vorführen. Im Einzelkampf schlägt die- 
ser 7 zu Boden, daravif auch den Wezir selbst; 
dann erschlägt er noch 150, sein Diener 11, 
die Uebrigen fliehen. Die gefangenen Knechte 
bei den Heerden lässt er frei und trägt ihnen 
auf, dem Könige zu melden, dass ihm kein 
Entrinnen vor ihm möglich sein solle: sie aber 
bitten ihn, in seinem Dienste bleiben zu dürfen; 
er gestattet es: es sind ihrer "20; er giebt ihnen 
AUen Pferde und Waffen, die er den getödteten 
Feinden abgenommen hatte. — Die Flüchthnge 
kommen wehklagend zurück in die Stadt. Voran 
reitet OÜ^, der Sohn des Wezirs; er begiebt 
sich zum Könige und sagt: mein Vater Galläf 
ist gefallen, das Heer ist vernichtet, ein Theil 
davon zerstreut: schick zu deinem Bruder, er 
soU sich mit ihm abfinden: sonst bringt uns 
dieser Feind, wenn die Seinigen ihm helfen, 
Unglück über das Land. Der König lässt ihn 
für die Rede ins Gefängniss werfen. Da tritt 
aus dessen Gefolge Einer, Namens (j*jjks>!, auf 
und macht ihm Vorwürfe darüber und über 
sein sonstiges Verhalten : da lässt er jenen wieder 
frei und macht ihn an seines Vaters Stelle zum 
Wezir. Sein Anhang war gross und der König 
traute ihm nicht. — Nachts schlich sich Mesrür 
in des Königs Schlafgemach, drehte sein Bett- 



poLter um, nahm ihm Krone, Scepter, Siegel 
und Degen fort; erzürnt und von Sinnen dar- 
über, tödtet er 10 Kammerdiener und beklagt 
sich in seiner Rathsversammlung über den Vor- 
faU. Als jwXXj, der Bruder des Wezirs, dies 
hört, warnt er den König: er habe mit furcht- 
losen Feinden zu thun, gegen die nichts aus- 
zurichten sei. Deine Rede war unpassend, er- 
widert der König, aber um deines Vaters und 
Bruders willen verzeihe ich dir. Zugleich be- 
fiehlt er, sich zum Aufbruch gegen den Feind 
morgen bereit zu halten. Da erbietet sich Einer, 
Namens .y.aJ.yi, ihm beide Feinde gebunden aus- 
zuliefern, wofür er die Zusage erhält, dass er 
dann Regent über ^IX« werden solle. Aber 
Mesrür hat das Ganze unter den Dienern stehend 
mit angehört und erdolcht ihn auf dem Wege 
zu Abu zeid. Der König erfahrt die That und 
schreibt an seinen Bruder, wie es ihm ergehe; 
am folgenden Tage schreibt er auch an Abu 
zeid und verwarnt ihn; er antwortet, hält ihm 
sein Unrecht vor und fordert ihn zum Zwei- 
kampf. Da erbietet sich ein Reiter Namens ;tji 
diesen Kampf mit Abu zeid allein ausfechten 
zu woUen. — Dann mache ich dich zu meinem 
Wezir und Schwiegersohn, verspricht der König. 
— Allein Abu zeid haut ihm den Kopf im 
Zweikampf ab. Der König sieht es von fern, 
klagt über seinen Verlust: Hab ich es dir nicht 
gesagt? versetzt der Wezir; gegen Abu zeid 
kann nicht Mensch noch Ginn. — Schweig! 
Morgen kommt das Heer meines Bruders und 
mit ihm der Emir iw)b^; du sollst sehen, der 
frisst ihn mit Haut und Haaren auf und ver- 
nichtet sein Gefolge dazu. — Dann fechten 
Abu zeid und ^!.=» mit einander; jener haut 
diesen von oben bis unten entzwei, tödtet noch 
von dessen Heer 300 Reiter, Mesrür und die 
freigelassenen Hirten metzeln auch noch 100 
Mann nieder und verfolgen die Feinde bis zu 
den Zelten. Diese sind muthlos; der Wezir i>i_b 
räth dem König *iJui, Sohn des gefallenen ^!j=-, 
die gefangenen Mädchen den Arabern zurück- 
zugeben und sich zu entschuldigen und die 
Herausgabe der Heerden zu erbitten und Frieden 
zu schliessen. Der Rath wird befolgt und der 
Wezir selbst geleitet die Mädchen in Staats- 
kleidern zu Abu zeid; der verlangt aber noch 
3 Ladungen Geld und 3 Heerden Vieh. Das 
lehnen nun die Feinde ab und schicken einen 
Eilboten an König ö;.t-i»J!, der nun ein grosses 
Heer aufbringt. Abu zeid schickt inzwischen 



No. 9237—9239. 



GROSSE ROMANE. 



211 



den Mesrür und die 3 Hirten Mas'üd, Mobarek 
und A„»tT.r mit den Heerden und Mädchen zu 
den Seinen. Am 5. Tage ihrer Reise rasten sie 
auf dem ^-.jui» JJ: da sieht Mesrür Reiter am 
Tränkplatz; er schleicht sich heran und erkennt 
den Emir Moslim, l,»JsJjiJ( und v_jljj ^j ^j^y^- 
Erfreut fragt er sie, welche Reiter sonst noch 
bei ihnen seien? — Dajjäb und Zeidän. — Er 
theilt ihnen das Vorgefallene mit; da trägt Dajjäb 
ihm auf, schnell zu Hasan sich zu begeben und 
ihm zu berichten. Er giebt ihm zur Deckung 
100 Reiter unter dem Emir (j^Jojii! mit; Mes- 
rür eilt vorauf und erzählt dem König Hasan 
ihre Schicksale. Da brechen alle Krieger der 
Benü hiläl auf, um dem Abu zeid zu helfen; 
nur 50 000 bleiben zurück bei Hasan. — König 
<^^Jail\ hat 7 Corps, jedes zu 100 000 Mann, 
zusammengebracht und lagert bei -i^JoiJ! _ ». 
Am folgenden Tage kommt i— ''j3 zu Abu zeid 
mit seinem Gefolge an. Alsbald erhalten sie 
einen Brief von König ö.iiii!, den Abu zeid 
den Emiren vorliest, und in welchem er auf- 
gefordert wird, die Heerden zurückzugeben und 
selbst zurückzukehren. Abu zeid verwirft in 
der Antwort höhnisch dies Ansinnen und fordert 
ihn zum Zweikampf. Der König ist darüber 
empört: am folgenden Morgen beginnt der Kampf. 
Schluss f. 34\- LiJ>j „^! ^j J.c i^ 

9238. We. 841. 

30 Bl. Format etc. u. Schrift wie bei We. 840. — 
Ohne Titel. Auf dem Deckel vorn stellt: 

'v_ijj»JuäJt o'-^"^ sciJui' UJ'uCi' IJn^ S^ ic*^ "^jrV* CT* 
An fa u g f 1 " : ^1 , vLioJ! .>X*j q! J-c- ^^j-..=»yib S'^ 
Unmittelbare Fortsetzung von We. 840. 
Enthält f P — 26% 15 die weitere Geschichte 
Soleimäns des Philosophen, die enthalten ist in 
We. 770 und f. 26% 1 5 bis 30% ult. = We. 771, 
f. 1" — 8% 11. 

Schluss £ 30": -Läx^ij (>^J-^^ ^ "y^iji 

F. 21'' ist leer geblieben; Text fehlt nicht. 

9239. We.772. 

34 Bl. Format, Znstand etc. und Schrift wie 
bei We. 770. Die Lagen ziemlich lose. — Titel f. 1": 



J^U? 



• . » W^VsXj I » f WW<3L.NiwJ 



C)i- 



u*- 



Anfang f. P: oLil Ovä-^J! u^vÄlavot, ^^tjs-UI 



^i ü^v«^' O^ O 



■ .Lm^I V^>.>-xii> 



Unmittelbare Fortsetzung von We. 771 



i.n\ 



;j.j^._5 



Der Kampf beginnt. Da kommt Mesrür 
zu Abu zeid und meldet ihm, dass die Heere 
der Benü hiläl im Anzüge sind. Erfreut über 
die Nachricht eilt er in den Kampf. König 
öjjiii!! erwartet seinen Gegner. Es tritt ein 
solcher vor. — Bist du vielleicht Abu zeid? 
fr Igt er. — Nein, ich bin Zeidän ben gänim. — 
Geh, Knabe, lass den Abu zeid mit mir kämpfen 
oder wenigstens den v_Jj3. — Ich bin jung zwar, 
aber stark ist mein Speer, versetzt er; Helden 
wie euch fürchte ich nicht. — Im Zweikampf 
haut Zeidän seinem Pferde den Nacken durch; 
es fällt uud mit ihm o^-Luüi ; seine Leute reissen 
ihn aus dem Gefecht. — Am folgenden Tage 

o o 

beginnt der Kampf wieder, der Wezir des Königs, 
Namens q'-?'«», kämpft mit dem Emir ^jLjJ; 
dieser haut ihm den Kopf ab; die Inder erleiden 
eine grosse Niederlage und werden bis zu ihrem 
Lager verfolgt; viele Gefangene werden gemacht, 
Abu zeid lässt sie niedermetzeln. Die Benü 
hiläl haben 20 Gefangene verloren: Abu zeid 
will den Mesrür auf Erkundigung ausschicken, 
er ist aber nicht zu finden. Er war nämlich, 
als er die Gefangenen fortschleppen sah, ihnen 
gefolgt uud hatte gesehen , wo man sie unter- 
gebracht hatte. Abends trat er dann zu o^-LuLlt 
ein, brachte Gruss vom Emir ^!jy« und die 
Bitte, die Gefangenen zu tödten, um die Sorge 
darum loszuwerden. Wer bist du? — Ich bin 
v_j!,*w. — Sollst du sie tödten? — Ja. — Geh, 
sagte er zu seinem Diener, und bringe sie schnell 
her. — ■ Unterwegs führt Mesrür einen Wort- 
wechsel mit seinem Begleiter, Namens 'w>^^, 
herbei, in Folge dessen er ihn erdolcht. Dann 
zieht er dessen Kleider über die seinigen, geht 
zum Gefänguisswärter, lässt sich im Namen des 
Königs die Gefangenen ausliefern; der macht 
sie von ihren Ketten los, legt sie in neue Fesseln 
und übergiebt sie ihm; lass sie auch nicht ent- 
wischen, sagt er, nimmt ihnen aber am Ende 
der Zelte ihre Fesseln ab und geht mit ihnen 
ins Lager der Benü hiläl, wo sie seine That 
bewundern. — i_j. ijjüi wartet vergebens auf 
seine Gefangenen; endlich erfährt er, was vor- 
gefallen ist. Morgen werde ich dafür Rache 
nehmen, sagt er, und lässt den Ermordeten 
begraben. Die Diener, 4000 an Zahl, sind 
sehr betrübt ; sie kündigen dem König an, dass 
sie morgen kämpfen und au Abu zeid und v_j'u3 
Rache nehmen wollen. Der König lacht sie 
aus; sie aber ziehen am folgenden Morgen mit 
Trommelschlag ins Feld. Abu zeid sieht lauter 

27* 



212 



GROSSE ROMANE. 



No. 9239. 



Schwarze kommen, ruft Mesrür und sagt: sieh, 
was los ist, ob es Sklaven sind? — Mesrür 
fragt: wer seid ihr? — Diener jener Leute, wir 
wollen Rache nehmen. — Kommt der König 
nicht selbst? — Wir liessen ihn nicht, wir selbst 
wollen die That ausführen. — Wartet hier noch 
ein bischeu, ich will erst Bescheid bringen. — 
Er meldet den Sachverhalt, Zeidäu will gegen 
sie fechten. Mesrür sagt: nicht doch, Sklave 
gegen Sklave; du aber bist ein Emir und Herr; 
Keiner als ich und wer mir von den Sklaven 
folgt, soll mit ihnen sich befassen. — Mesrür 



hat Recht, sagt Abu zeid. 



Jener trommelt 



2000 Sklaven zusammen, erhält Erlaubniss und 
betritt mit ihnen das Schlachtfeld; in der Hinter- 
front hält Abu zeid, ans Furcht, es möchte 
ihnen doch etwas passiren. — Wie beim Kampfe 
der Emire, tritt nun ein Sklave, Namens ^Uc, 
aus der Reihe und ruft einen der Indischen 
Sklaven zum Zweikampf. Es tritt ihm (j«^^j 
entgegen ; Beide wechseln in gleicher Weise 
erst anzügliche Worte, dann geht der Kampf 
los; 'Ammär schlägt dem Gegner den Kopf 
herunter, dann fängt das Handgemenge beider 
Theile an, schliesslich erleiden die Indischen 
Sklaven eine gründliche Niederlage und fliehen, 
werden auch noch verfolgt. — König OjiiJI 
hält in der Nacht eine Berathung ab mit seinen 
Grossen und Emiren: in Folge dessen schreibt 
er an seinen Sohn k_A5>J\i!, er solle ihm zu Hülfe 
kommen und den Sultan v-Jyi-c gleichfalls zur 
Hülfsleistung veranlassen. Die Unterredung hat 
Mesrür wieder belauscht und berichtet Alles an 
Abu zeid ; dieser theilt es am folgenden Morgen 
der Rathsversammlung, dem i-jIjJ, ^^!aj:, Ji**wc, 
(_j*«»y«, mit. In Folge dessen geht Mesrür als 
Spion in das Lager der Inder. Doi-t hört er, 
wie sich Einige über den vom König abge- 
schickten Boten unterhalten: er heisse*.oLx:Qj !;_*, 
habe den Weg über den Pass «^^0 yj,o ge- 
nommen, und brauche 3 Tage bis zum Ziel. 
Alsbald reitet er fort, kommt bei einbrechender 
Dunkelheit zum ,L*i:l Jö, geht die Nacht durch, 
kommt zum vL"^' i)^ unweit »Uo,^, überfallt 
den ankommenden Boten, erdolcht ihn, nimmt 
ihm sein Schreiben ab, kehrt damit zu Abu zeid 
zurück. — Tages drauf beginnt der Kampf 
wieder; Moslim benganim kämpft mit o.^L^! ^^^Us! 
und haut diesem den Kopf ab ; die Inder fliehen 
geschlagen und verfolgt in ihr Lager zurück. 
König ^jJjjÜ! erbittet lOtägigen Waffenstill- 
stand von Abu zeid, der ihn bewilligt, zugleich 



' aber auch schreibt, er möge noch soviel Hülfs- 
völker herbeiziehen, so wisse er doch, sie unter 
allerlei Verkleidungen zu überlisten. Als er 
diese Antwort grade liest, kommt ein Zug von 
: 500 Reitern mit einem Kameel an aus der Stadt 
q!j^ und berichtet, dass ihnen zahllose Heeres- 
massen auf dem Fusse folgen; dein Sohn ^_^5>jsii 
kommt mit 3 Corps und wird in 10 Tagen hier 
sein; an der Quelle »l^i^^ haben wir einen Er- 
schlagenen gefunden und sein Kameel mitge- 
bracht. — Das war mein Bote; die Araber 
werden ihn erschlagen und ihm seinen Brief 
abgenommen haben. Aber wie kommt denn 
mein Sohn zu der Nachricht? — Das wissen 
wir nicht. — Die Sache aber war die, dass ein 
Inder den Vorfall gesehen und das Gespräch 
zwischen Mesrür und dem Boten gehört hatte; 
er war daher zu >_^Jswt.i! gegangen und hatte 
diesem Alles erzählt, der aber hatte an LJ^ij 
Botschaft geschickt, sofort Heere aufzubringen 
und zu ihm zu kommen. — Inzwischen hat 
Abu zeid in der 2. Nacht der Waffenruhe einen 
Traum gehabt, der ihn beängstigt und den er 
den Freunden mittheilt: von einer Seite sei ein 
Meer auf sie herangewogt, alles überschwem- 
mend und sie bedrängend; von der anderen 
Seite ein Heer, das sich auf jenes geworfen 
habe. Jenes seien die luder und ihre Schaaren, 
dieses ihre Landsleute. Mesrür wird auf Kund- 
schaft geschickt und erfährt die baldige Ankunft 
der Hülfsheere; sofort macht er sich auf und be- 
nachrichtigt den König Hasan davon. Dieser 
bricht sofort auf, nachdem er seinen Bruder, 
den Emir Soleimän, als Stellvertreter eingesetzt 
und ihm 40 000 Reiter zurückgelassen hat. lu 
1 Tagen kommen sie an die Grenzen Indiens 
an, fallen ins Land plündernd ein, überfiillen 
die Stadt qIjJi=>, dann jp-, dann q'^-^, dann 
qL;S^:!, die Hauptstadt des Königs o^JiiJt. 
Dort regierte inzwischen einer seiner Söhne, 
Namens V-^i ^''^ erobern die Stadt, morden 
und plündern und nehmen den >-Jjä< gefangen 
mit sich. — Nach Ablauf des Waffenstillstandes 
wird wieder gekämpft; die Benü hiläl gerathen 
ins Gedränge: da kommt Mesrür, erzählt von 
ihren Erfolgen und der baldigen Ankunft Hasans. 
Sie fiissen neuen Muth und schlagen die Feinde 
zurück. Da kommt auch Hasan an und Beide 
nehmen den Feind in die Mitte und metzeln 
ihn nieder. Hasan und i_jjiiJ! treffen zusam- 
men, dieser wird von ihm niedergemacht; Zeidän 
tödtet seinen Wezir; es bleiben von dem ganzen 



No. 9239. 



GROSSE ROMANE. 



213 



feindlichen Heere nur etwa 70 000 Mann am 
Leben ; die Sieger nehmen ihre Zelte und Schätze 
und vertheilen sie. Dann ruhen sie 3 Tage aus 
vmd brechen darauf nach Indien auf. Alle Ein- 
wohner, Männer, Frauen und Kinder, bitten um 
Gnade; Hasan ertheilt sie, setzt über das Land 
den jüngsten Sohn des o^ J:iiJt , Namens -v?^, 
als Unterkönig ; sie müssen die Feuer- Verehrung 
aufgeben und den Islam annehmen. Nach 3Tagen 
brechen sie auf nach dem Lande vXiL«iJt imd 
lagern an dessen Grenze; am 2. Tage ihrer An- 
kunft fordert Hasan den König >— {j-sjs zur Unter- 
werfung auf und zur Annahme des Islam. Das 
Schreiben muss sein Diener ^Uv.c überbringen. 
Auf Rath seines Wezirs lehnt i«-yijj die Vor- 
schläge ab und zieht die Entscheidung der 
Waffen vor. Ein alter Mann, Namens :!j!, 
warnt ihn, er verweist ihn zum Schweigen: er 
sei alt und fasele. Da geht er zu Hause und 
lässt seine 9 Söhne kommen. Ich habe, sagt 
er zu ihnen, dem König zum Frieden gerathen, 
aber ohne Erfolg; versammelt die Eurigen und 
wir wollen zu jenen übergehen ; ich sehe, dass 
der König dasselbe Schicksal haben wird wie 
^^iiJ!; wollt ihr nicht, so gehe ich mit meiner 
Familie allein zu den Benü hiläl. Aber sie 
billigen den Plan und begeben sich, 370 Reiter 
im Ganzen, mit ihren Familien und ihrer Habe 
zu Abu zeid. Er nimmt sie freundlich auf, 
ebenso behandelt auch Hasan sie crfttig. — Was 
fangen wir mit den Arabern an, fragt der König 
iwjysji seine Grossen und Rathgeber. • — Du 
willst sie bekriegen, sagt qL^^j, und hast dein 
Heer und deine Bundesgenossen noch gar nicht 
davon in Kenntniss gesetzt? — Der Bote zu 
ihnen ist seit 20 Tagen unterwegs, er muss 
jeden Augenblick eintreffen. Er kommt in der 
That und meldet, dass 1 Corps in Anzug sind. 
— Wieder wird Mesrür von Abu zeid auf 
Kundschaft ausgeschickt. Er geht ins feindliche 
Lager, kommt in Gespräch mit einem Soldaten, 
sagt ihm auf Befragen, er heisse (^LcOj. So 



o'- 

Nun erfahrt 

Herr der Stadt «^•^^5 

auch König 

Herr der Stadt ^yLJ:i>( 



heisse ich auch, sagt der Andere 

er, dass König ^^Läloc, 

mit 100 000 Mann komme; so 

i_^j2»; und König *^y, 

mit* 200 000 und König |.t3yi mit 300 000 und 

König ^ij,^l, Herr der Stadt o/t, mit 300 000 

und dass sie ihren Weg durch das ouJiJ! (^^'5 

nehmen werden. Alsbald bricht er dahin auf. 

Dort sieht er Zelte aufgeschlagen, und bemerkt 

ein Hauptzelt hell erleuchtet; er tritt ein und 



ruft: ein Bote, o König! — Bringt ihn her, 
befiehlt der König. — Wo ist dein Brief? — 
Ich hatte einen an dich und andere an die 
Grossen deines Heeres, von deinem Bruder 
König v-JjJsJs; 70 Reiter unterwegs haben sie 
mir abgenommen, gelesen und zerrissen und auf 
die Erde geworfen; fast hätten sie mich sogar 
umgebracht. Ich kann dir aber sagen , was 
darin stand; doch zu allererst, wie heisst du? 
— Ich heisse v_^Jai. — Gut, König >-Jjä;i lässt 
dich grüssen vmd dir sagen, etwa 7 Tage zu 
warten; denn die Araber sind in Angst und 
wollen sich unterwerfen, ich habe von ihnen 
aber 3 Ladungen Geld, Heerden, Pferde und 
Mädchen als Tribut in jedem Jahre verlangt 
und erwarte ihre Antwort. Wenn sie darauf 
eingehen, erhältst du deinen Antheil; lehnen sie 
ab, so schicke ich dir Nachricht, dass du und 
deine Verbündeten uns gegen sie zu Hülfe kom- 
men. Uebrigens habt ihr einen unrichtigen Weg 
eingeschlagen; der eurige ist der Berge und 
Thäler wegen beschwerlich, 3 Tage bergauf, 3 
bergab. — Kennst du den richtigen Weg ? — 
Freilich! — So bringe uns auf den richtigen 
Weg! — Sie brechen auf, Mesrür voran, bis 
zum ^j«._o.^t i^ot» und den Teufelsquellen: dort 
lagern sie; und er geht mit Briefen und reich 
beschenkt davon und kommt zu den Benü hiläl 
zurück und erzählt, was er ausgerichtet. In 
Folge dessen reiten Abu zeid und i^Lo mit 
ihren Leuten dahin, Mesrür ist ihr Führer; sie 
überfallen Nachts die Feinde, Abu zeid erschlägt 
den >_-vi2S und seinen Wezir und seine 9 Söhne; 
vjLjJ macht den König ^^LäliiJt und seinen Wezir 
^^i_y^ nieder und nimmt seine 4 Söhne gefangen. 
Die Niederlage der Feinde ist vollständig; die 
Beute der Sieger sehr gross, die Zahl der Ge- 
fangenen ist 1400. Die Entkommenen langen 
bei dem König f^^JiS und j.!:_« an: Alle brechen 
; auf, um sich mit König '—yJJ zu vereinigen. 
Die Sieger, zu den Ihrigen zurückgekehrt, 
theilen die Beute: am folgenden Morgen be- 
ginnt ^ der Kampf wieder; dem König >— VV» 
tritt Hasan entgegen. Bist du Hasan? fragt er. 
— Ja! — Lass ims beide nicht kämpfen; schick 
mir den Abu zeid her, an dem will ich mich 
rächen; oder den >— jLjÖ oder ^jJo oder rg^ 
oder Q^vX::. — ■ Hasan aber versetzt: du kennst 
mich und meine Thaten nicht, ich will es mit 
' dir aufnehmen. Er kämpft, haut den Nacken 
I des Pferdes durch, der König fällt mit dem 
j Pferde zu Boden, seine Leute retten ihn aus 



214 



GROSSE ROMANE. 



No. 9239. 



dem Gefecht. Bis zum Abend wird gekämpft, 
die Feinde fliehen auf die Anhöhen, einige ihrer 
Zelte werden geplündert. — Inzwischen kommen 
bei UJjiJs die Könige a-wJIs' imd |.!;>i mit ihren 
Truppen an und erzählen ihre Niederlage. Da 
lässt er alle Heere zugleich den Kampf be- 
ginnen; er dauert vom Morgen bis zum Abend; 
dann nimmt Abu zeid seine eigenen Leute und 
wirft sich auf die Feinde, die in wilder Flucht 
davon eilen. Im Verlauf des Gefechtes hat 
Abu zeid den König ^.^Ai^ mitten durch gehauen, 
mit sammt seinem Pferde, König »\\^ fällt von 
der Hand Zeidaa's, v-jLjÖ tödtet den jLij, Wezir 
des Königs *.wJ-J^; Hasan kämpft mit '-Jyi^, 
schlägt sein Pferd zu Boden, aber den König 
retten seine Leute. Die Feinde haben 30 000 
Todte und 750 Gefangene verloren, die Benü 
hiläl haben 430 Todte. '-J^iJs bittet um Waffen- 
ruhe von 10 Tagen. Hasan gewährt sie auf 
den Rath des Abu zeid. Alsdann beginnt wieder 
der Kampf. Aus den Reihen der Sinder trat 
U^-JsX/o herausfordernd vor: derQädl .j^ nimmt 
den Kampf an, schlägt ihn mit der Keule aufs 
Haupt, er sinkt vom Sattel, sein Gegner legt 
die Lanze gegen ihn ein; als der andere von 
seiner Ohnmacht sich erholt und Bodeir mit 
ausgestreckter gegen ihn gerichteter Lanze sieht, 
sagt er: es ist doch zu verwundern, dass du 
mich nicht während meiner Ohnmacht getödtet 
hast. — Ich tödte dich nur auf der Wahlstatt; 
Heldenart ist nicht Treulosigkeit. — Da schämt 
jener sich und spricht die Glaubensformel aus. 
— Nun geh zu Hasan , er wird sich freuen, 
dich zu sehen. — Ich habe drüben , versetzt 
er, 7 Söhne, 9 Brüder und 3000 mir anver- 
wandte Ritter; wir heissen die iLJicjJo. Lass 
mich zu ihnen, dass ich ihnen sage, wie's mir 
ergangen, und sie bekehre und Nachts mit ihnen 
zu euch komme : ich habe nicht Verrath im 
Sinne. Nach seiner Rückkehr ins Lager lässt 



ihn *w)^sjs kommen. 



Du bist mit dem Feinde 



zusammengetroffen, sagt er, und hast dich, wie 
ich gesehen, dann mit ihm unterredet. — Ja, 
mit dem Qädi Bodeir: er sagt, dass König 
Hasan ihm grimm sei und ihm und den Seini- 
gen die Lebensmittel vorenthält: sein Anhang 
ist 90 000 Mann: er wird zu dir übergehen, 
den Islam abthun und zur Feuer- Anbetung 
übersehen und dir beistehen. Der König ist 
darüber hocherft-eut. Malätls kommt aber 
mit allen Seinen ins Lager der Benü hiläl; sie 
werden von den Wächtern angehalten; diese 



melden die Ankunft dem König Hasan, der, 
von _jAj verständigt, sie freundlich aufnimmt. 
Am folgenden Tage hebt der Kampf wieder 
au; in vorderster Reihe der Benü hiläl steht 
Malätls und sein Gefolge. Als v_jjjjj dies er- 
fährt, sagt er: er ist zum Feinde übergegangen: 
haut auf sie ein! Aber der Kampf nimmt für 
die Sinder einen traurigen Ausgang: sie werden 
geschlagen, fliehen über die Zelte hinaus, werden 
verfolgt; Abu zeid haut dem >— Jj.'s-i den Kopf 
ab; die Verfolgung dauert bis spät am Abend, 
die Zelte werden geplündert, mit reicher Beute 
kehren die Sieger heim imd vertheilen dieselbe. — 
Nach einer Rast von 3 Tagen sagt Hasan: 
lasst uns in vmsre Heimat zurückkehren: was 
saust du dazu, Abu zeid? — Ich bin der 
Meinung, dass wir nach diesem Siege ius Land 
der Schwarzen Q^öy^lS J>^) marschiren. — 
Der hat Recht, sagen die Emire. So lirechen 
sie auf und kommen zunächst zur Stadt des 
Königs v—J^'s.'s. Die Einwohner bitten um Gnade 
und um Eiusetzunor eines Sultans. Der Wezir 
des v_\sji wird Moslim, ebeuso die Einwohner; 
dann huldigen sie ihm als Herrscher, müssen 
sich aber zu jährlichem Tribut verstehen. — 
Darauf setzen sie ihren Marsch zum Laude der 
Schwarzen etwa noch 10 Tage fort und fallen 
daselbst plündernd ein. Das Gerücht ihrer 
Ankunft verbreitet sich und kommt auch zum 
Sultan von Elhabes und Essüdän : sein Name 
warjjuJi.jj3; seine 4 Uuterköuige hiessen : yS\LiA3t, 
r^-^t qUI^.^, ^-jl/i^^. Sie waren empört über 
das Treiben der Feinde und zankten sich darüber, 
wer von ihnen dieselben vernichten solle: denn 
jeder drängte sich dazu und übernahm es auf 
sich allein. Da sagte ein alter Herr: am besten 
ist, ihr zieht alle zusammen gegen sie. Das 
geschieht: nur Weiber und Kinder bleiben zu- 
rück. Ihr Heer betrug \b Corps, jedes zu 
100000 gerechnet. — Sultan Hasan schlief grade, 
von seinem Diener t^J-^ bewacht; da richtet 
dieser sein Gesicht zufäUig gegen Osten, da 
sieht er eine schwarze die Erde bedeckende 
Wolke ; er sieht genauer hin — da ist es ein 
zahlloses Heer der Schwarzen. Da geräth er 
in Angst, weckt seinen Herrn, theilt ihm die 
Sachlage mit. Dann kommt jiAj, dann auch 
die übrigen Emire zur Berathung. Ich über- 
nehme sie, sagt >-jLjJ; nur Gott kann uns 
schützen, sagt ^J,J^•, was sagt Abu zeid, fragt 
_jj^j. — Seid ihr es zufrieden, meinen Rath 
zu befolgen? — Ja! — Dann reite ich zu den 



No. 9239—9241. 



GROSSE ROMANE. 



215 



Königen der Schwarzen und bitte sie, uns einen 
Durchgang durch ihre Reihen zu gewähren, 
damit wir aus ihrem Lande fortziehen. Dann 
stellen sich >— jLjö und ^^ und ^yh> draussen 
um das Heer der Schwarzen mit der Hälfte 
ihrer Leute auf, vmd ich und Hasan sind noch 
innerhalb desselben geblieben; gegen Mitternacht 
überfallen wir dann von innen und aussen das 
feindliche Heer. — Er kleidet sich in seinem 
Zelte um und reitet hin. — Wer bist du? 
fragen die Könige. — Diener des Sultans der 
Araber. Nun trägt er seine Bitte vor. — Sie 
furchten sich vor uns, sagen jene. — Mein 
König ist gar nicht gekommen , euch zu be- 
kämpfen, sondern nur, um sich in eurem Lande 
zu ergehen. — Warum rauben sie denn die 
Heerden? — Das ist so ihre Sitte, wenn sie 
in ein Land kommen, und zwar geschieht es, 
damit die Leute von ihnen hören und sie wie 
Gäste behandeln, mit Ehren. — Nun, dann 
geh zurück und sag ihnen, sie können durch 
unser Heer durchziehen und das Geraubte als 
unser Gastgeschenk ansehen. — Sie kommen 
nun an, führen ihren Plan aus und überfallen 
Nachts die Schwarzen von allen Seiten. Bei 
diesem Ueberfall schlägt Abu zeid den ^UJuIiH 
zu Boden. Die Feinde fliehen; ihr Verlust 
beträgt 90000 Todte. Sie bringen den todten 
König ^^uJi^J! von der Wahlstatt. Tragt ihn 
nur in mein Zelt, sagt König „^vbjot, ich will 
ihn mir kochen lassen und aufessen. Bringt 
ihn zu mir, sagt jeder der anderen Könige und 
macht seine näheren Ansprüche an den Todten 
geltend. Darüber gerathen sie in den heftigsten 
Zank und schliesslich zu ernstlichem Kampfe, 
der vom Morgen bis zum Abend dauert, während 
die Benü hiläl sich ganz ruhig verhalten. End- 
lich bekommt ,.i'-^ den Todten und frisst ihn 
auf bis auf die Knochen. — Am nächsten 
Morgen erwarten die Araber das Heer der 
Schwarzen, aber Niemand kommt den Tag über. 
Tags darauf sagt Hasan zu Abu zeid: die 
Schwarzen kommen nicht, wir müssen doch 
sehen, wie's steht? — Das ist meine Sache, 
versetzt dieser. Er geht in sein Zelt und ruft 
seinen Diener Mesrür. Bring mir den „Ränke- 
sack«. Dies geschieht, er nimmt daraus ver- 
schiedene Sachen, verkleidet sich in einen Spiel- 
mann, hängt sich die Guitarre um und begiebt 
sich in das Zelt des Sultans oLip und fiudet 
um ihn die anderen Könige sitzen. Wer bist 
du? fragen sie. — Ich bin der Spielmann '_-V!+^? 



Gabenempfanger, Ruhmessänger. — Er muss 
sich setzen. Nun spiel auf, sagt qU^- — Er 
nimmt die Guitarre und greift in die Saiten. 

So weit geht dieErzähhmg: das Weitere fehlt. 

Schluss f. 34": jJiÄS ,jJLsJ u-^Lj J \^y>\i 

B1.17'' und 18" sind leer geblieben, aber es fehlt Nichts. 

9240. We. 849. 

41 Bl. 4'°, 14—18 Z. (22V4XI6V3; 17-18 Xl2';2'='°). 
Zustand: nicht ganz sanber. — Papier: gelblich, ziemlich 
stark, etwas glatt. — Einband: Pappband mit Leder- 
rücken. — Titel f. 1": 

Anfang f 2°: ,*Ji*Jl ;ä5UI! J^a=>,.j f±fJ\ .}^\ 
^,\J\ jus f>1^\ |»jli o:5l*iJt ^Jic ^\ /ö^ f,1^\ 

Schluss f 41'': jLo U (»^lic-.^ |._jj ^3_^s»^5J 

Enthält in Kürze We. 771, f. S"- bis 772. 
Es schliesst hier mit kurzer Erwähnung der Er- 
oberung des Landes der Schwarzen und Abessy- 
niens und Nubiens und Rückkehr nach Negd, 
nachdem sie 3 volle Jahre abwesend gewesen. 

Schrift: ziemlich gross, rundlich, vocallos. — Ab- 
schrift C. '^■"'/'l824. 

9241. We. 778. 

10 Bl. 4", c. 22. 23Z. (22xlG; 18— 20x13— ISVa"^"). 
Zustand: niobt ganz sauber, etwas lose im Einband. — 
Papier: gelblich, ziemlich stark, etwas glatt. — Ein- 
band: Pappband mit Lederrücken. — Titel f. P von 
etwas späterer Hand: 

S^ ,_^ ijt:*^ ^^'^ L^aA^I ,,.[_^J^ 
Anfang f. 2": ,.K5>lj s.^ J. ^Jic' ^JLi! (^^^ 

Der Sultan Hasan wird von 3 Fremden 
besucht, die er gastlich aufnimmt. Einer der- 
selben, Jwdii' ^j Jw«!: mit Namen, erzählt ihm, 
dass ^Ji*A-\ ^^*A«.e-, Sultan der Js^Jicj^j, eine 
unvergleichliche Stute , genannt U^a^' , habe ; 
kein Pferd hole sie ein, sie laufe in einem Tage 
so viel, wie andere in 10. — Hast du sie 
selbst gesehen, fragt er, oder kennst du sie 
bloss von Hörensagen? — Ich kenne sie selbst, 
versetzt er imd schildert sie. Da bekommt 
Hasan Lust, sie zu besitzen. Unter den Emiren 



216 



GROSSE ROMANE. 



No. 9241. 



mag keiuer sich mit dem Wagniss befassen, , 
nur Abu zeid ist, trotz Abmahnens des oLiJ, ; 
bereit dazu. Er verkleidet sich in einen Derwisch 
und nimmt in die Hand einen hohlen Stock 
und geht 10 Tage. Da kommt er in ein Tluil, 
worin Kameelhirten; der oberste derselben, u«,Ls 
mit Namen, fragt ihn: woher und wohin? Dabei 
erzählt er ihm sein Leid, dass seine schöne Frau ^ 
keine Kinder bekomme, ob er nicht von Gott 
Kindersegen erflehen wolle ? — Jener giebt ihm 
ein Mittel au, das in der That Erfolg hat; 
denn die Frau bekommt später einen Jungen. 
Nach einigen Tagen kommt er zu den Weide- 
plätzen der Beuü 'oqeil und sieht das Zelt ihres 
Königs, ringsherum viele Rosse. Er bleibt in 
einiger Entfernung an einer Quelle auf einem 
Baum, um bei Nachtzeit seinen Pferdediebstahl 
auszuführen. — Hosein hatte nur ein Kind, 
eine wunderschöne Tochter, Namens 'l>Ic; viele 
Könige hatten um sie geworben, aber der König 
hatte seine Tochter so lieb, dass er sie nicht 
fortgeben wollte, und hielt sie in strengem Ge- 
wahrsam. Sein Wezir Massud hatte 7 Söhne 
und 1 Tochter, Namens Sa'dä, die mit der 
Königstochter sehr befreundet war. Der älteste 
Sohn des Wezirs, Namens lXcLw.^, war eines 
Tages auf der Jagd ; auf der Heimkehr sah er 
die lAc, verliebt sich sofort in sie, wälzt sich 
vor Ungeduld auf seinem Lager und ruft seine 
Schwester. Man sagt ihm, sie sei bei Ulc. 
Er lässt sie holen, klagt ihr sein Liebesleid; sie 
räth ihm scUiesslich, bei der Quelle -bj-M' CT^ 
(bei der Abu zeid rastet) zu verweilen, sie 
werde alsbald mit der Freundin dahin kommen. 
Sie beredet dieselbe, trotz allerlei Einwände, 
und trotz der abendlichen Zeit, dahin mitzu- 
gehen: alle junge Mädchen gingen jetzt dahin, 
um sich zu baden. Unterwegs aber treffen sie 
Niemand : dies fällt der LAc auf. — Sie werden 
vorauf gegangen sein. — Wenn uns nur Nie- 
mand begegnet! — Wer sollte uns etwas zu 
thun wagen? — Bei der Quelle sehen sie Nie- 
mand. — Die Königstochter wird ängstlich. 
Die andern, sagt Sa'dä, werden umgekehrt sein, 
da sie uns nicht getroffen haben. Da kommt 
ein Reiter auf sie zu. Lass uns fliehen! sagt 
dieselbe. Der Reiter holt sie ein, drängt sich 
an Ulc. Sie wehrt ihn ab und bittet ihn drin- 
gend, sie nicht zu vervmehren; er solle sie zur 
Frau begehren und sie wolle sagen, dass sie 
Keinen haben wolle als ihn. Vergebens, er 
überwältigt sie: da plötzlich springt Abu zeid 



von seinem Baum, schleudert ihm das Dolch- 
messer, das er aus seinem hohlen Stock geholt 
hat, mitten auf den Leib und, indem er heult 
wie Klageweiber, wirft er ihn mitten durch ge- 
theilt zu Boden und verschwindet wieder. Da 
schreit die Königstochter in Angst: Wer bist 
du? — Ein guter Geist, der hier im Baume 
haust und einmal im Jahr herunterkommt. — 
Da fallt sie vor Schreck ohnmächtig hin. Da 
kommt er herunter, besprengt sie mit Wasser 
und bringt sie ins Bewusstseiu zurück iiud sagt, 
er sei ein Bedewi und wolle hier ein Geschäft 
ausführen. Sie verspricht ihm darin behülflich 
zu sein , selbst wenn es sich um das Leben 
ihres Vaters handle und wenn er selbst der 
grösste Feind ihres Stammes, Abu zeid, sein 
sollte. Der bin ich, sagt er: du hilfst mir, 
wenn du Wort hältst. Ich will die l>.nj.^\, das 
Pferd deines Vaters, rauben. — Aber ihr selbst 
habt ja schöne und berühmte Pferde: du mus.st 
etwas Anderes wollen; willst du meinen Vater 
tödten, ich hindere dich nicht. — Es handelt 
sich nur um das Pferd. — So folge mir. — 
Bei den ersten Zelten heisst sie ihn warten. 
Alsbald bringt sie ihm das Pferd und darauf 
liegend eine volle Rüstung für ihn; er zieht sie 
an, tröstet sie, dass er, wenn ihr in dieser An- 
ffeleufenheit das geringste Ungemach zustossen 
sollte, ihr Hülfe bringen werde, sobald sie ihm 
Nachricht davon schicke. Sie geht beruhigt 
heim, er reitet vor das Zelt des Königs und 
ruft laut: he, ich bin Abu zeid, habe die Stute 
'max;:il gestohlen, habe den Müsä'id bei der 
Quelle, wo er mir in den Weg trat, in 2 Stücke 
gehauen, und damit sprengt er davon. — Der 
König wacht auf, vermisst seine Stute, geräth 
ausser sich. Seine Leute suchen nach allen 
Seiten hin, er selbst schlägt die Richtung nach 
Nes-d ein; aber alles Suchen bis zum Abend 
ist vergebens. Sie kehren zurück, bei der Quelle 
vorbei, finden den Sohn des Wezirs dort er- 
schlagen; sie nehmen ihn mit sich, über die 
beiden Verluste tief betrübt. Inzwischen ist 
Abu zeid mit der Stute zum Sultan Hasan ge- 
kommen, der ihn froh empfängt und dem er 
: Alles erzählt. Aber i— 'Lö ist auf seinen Erfolg 
neidisch und sagt: du bist ein Ginn in Menschen- 
gestalt, gehst davon wie ein Bettler und kommst 
angeritten wie ein Emir! — Wenn Einer Glück 
haben soll, lässt sich nichts dagegen maeheu, 
versetzt Abu zeid. — Hasan probirt darauf die 
Stute; sie wirft ihn ab; dasselbe geschieht mit 



No. 9241. 9242. 



GROSSE ROMANE. 



217 



dem Qädl. Da schenkt jener sie au Abu zeid: 
nur für dich passt sie. Da reitet er sie iu die 
Wette mit v''^^? ^^^ ^^'"^ Ross I,*aJ-! bestiegen 
hat: beide erweisen sich gleich schnell. — In- 
zwischen kehren eines Abends die Brüder des 
erschlagenen Musä'id lustig von der Jagd zurück; 
ihre Schwester macht ihnen darüljer Vorwürfe; 
erst sollten sie lieber Rache für ihren Bruder 
nehmen. Dann erzählt sie, sie habe ihren Bruder 
bei der Königstochter belauscht; er habe bei 
derselben geschlafen, am folgenden Morgen sei 
er todt gefunden; au dereu Vater sollten sie 
Rache nehmen. Darauf geht der ittugste der- 
selben, ^^JJ^^\ (^^.c, in die Rathsversammlung, 
sagt dem König dreist ins Gesicht, er sei des 
Bruders Mörder: der befiehlt, ihm den Kopf 
abzuschlageu. Warte noch, sagt der Wezir, 
Vater des jungen Mannes, wir wollen uns er- 
kundigen, woher er seiue Behauptungen hat. 
'Ali erzählt darauf die Mittheiluug der Schwester. 
Dann muss auch sie sterben , sagt der König. 
Warte, sagt ein erfahrener Emir: lass deine 
Tochter und die ijot*» kommen, damit wir die 
Geschichte untersuchen. Letztere erzählt, ihr 
Bruder sei Liebhaber seiner Tochter gewesen, 
und habe bei ihr geschlafen u. s. w. Zornig 
fährt der König sie an: was hast du zu sagen? 
— ■ Behandle mich sanftmüthig, so will ich Alles 
der Wahrheit gemäss erzählen, sagt sie, und 
beruft sich als Zeugen auf Abu zeid. — Man 
beschliesst, ihn zu bitten, dass er komme; der 
König schreibt in diesem Sinne an ihu, des- 
gleichen auch seine Tochter. Sofort begiebt 
er nebst v-Jtji und 2000 Reitern sich dahin 
und findet freundliche Aufnahme. Da stellt 
der Wezir seinen Söhnen, Verwandten und 
seinem Anhange (der sich auf .50 000 Mann 
beläuft) vor, dass wenn Abfl zeid die Aussage 
der Königstochter bestätigen sollte, es ihm und 
seiner Familie und ihnen Alleu schlimm ergehen 
werde: das Beste sei, ihnen zuvor zukommen 
und sie zu vernichten. Sie machen sich also 
fertig, beziehen die Wahlstatt und 'Ali, der 
jüngste Sohn des Wezirs, geht zum Zelt des 
Abu zeid und ruft diesen zum Zweikampf mit 
ihm auf. Dieser kommt und fasst ihn mit der 
Hand und wirft ihn zu Boden. Da entsteht 
zwischen den Reitern des Wezirs und des Abu 
zeid ein Kampf, in welchem dieser den J>-ot*^, 
Sohn des Wezirs, ebenso dessen 2. und 3. Sohn 
erschlägt; dann kämpft er mit 'Ali, seinem 
jüngsten Sohn, schlägt dessen Pferde den Nacken 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



durch, so dass er fällt; er aber springt auf und 
schneidet dem Pferde des Abu zeid die Beine 
durch, so dass dieser hinfällt, der springt wieder 
auf, erfasst ihn endlich am Panzerkragen und 
wirft ihu zu Boden. Die Nacht trennt die 
Streiter. Am folgenden Tage kämpft i.-'uji und 
erschlägt 50 Reiter; am 3. steht der Qädl _jl\j 
gegenüber dem Wezir; dieser aber unterredet 
sich mit ihm: er habe ebenso wenig Schuld, 
wie seine Söhne, imd verspricht ihm Belohnung, 
wenn er ihm bei seinen Leuten Frieden ver- 
schaffe. Dies sagt er ihm zu , beide trennen 
sich und der Qädi kommt zurück und sagt, da 
jener ohne Schuld sei, könne er ihu nicht be- 
kämpfen; er habe ihm Schutz zugesagt. Das 
verdriesst den Abu zeid, der ihu als habgierig 
kannte und ahute, dass er bestochen worden; 
er reitet also hin zu dem Kampfplatz und oui 
folgt ihm. Unterwegs sagt er zu diesem : wäre 
dein Onkel uicht bestochen, so hätte er den 
Wezir nicht ohne Kampf verlassen. Gut, sagt 
er, dann überlasse es mir, ihn zu tödten, auch 
wenn mein Onkel dascegen wäre. Froh darüber 
kehrt Abfl zeid zu dem Qädl zurück, >«-Jlj3 aber 
mit 200 Reitern macht das Gefolffe des Wezirs 
nieder; ich bin iu eurem Schutz, ruft dieser. 
Er aber kehrt sich nicht daran, haut ihn nieder, 
plündert sein Zelt, kehrt mit Beute heim. Der 
Qädl macht ihm Vorwürfe über den Tod des 
Wezirs; er weist sie zurück: willst du etwas, 
so stehe ich auf dem Kampfplatz dir zu Diensten. 
Da schwieg er, weil er die Augen des <— ''ij3 
roth vor Zorn sah. — Sultan Hosein bewirthet 
und beschenkt seine Gäste, erfährt den Zu- 
sammenhang der Sache und giebt dem Abu 
zeid seiue Tochter mit reichlicher Aussteuer, 
Geld, Dienerschaft, 100 Kameelen, und schickt 
sie in einer reich behängten und mit Straussen- 
federn geschmückten Sänfte mit ihm fort. Eine 
halbe Tagereise begleitet er den Zug, dann 
verabschieden sie sich von einander. Abu zeid 
kommt nach Negd, Sultan Hasan kommt ihm 
eutgegengeritten; dann wird die Hochzeit gefeiert. 



Schluss f. 10" 



oöLi" l4S^ l^ 



*.l^j 



a" 



JvS, 



Schrift: (ziemlich) gross, dick, vocallos. 
sehrift c. '^"'"/isai- 



f^'^ 



■ Ab- 



9242. We. 839. 
2) f. 13-41. 

Format etc. u.Schrift wie bei 1). Die Blätter U.Lagen 
lose. — Titel fehlt. Er ist (wie auch aus dem Titel vorn 
auf dem Deckel zu entnehmen): LJLc — '^ij 



ikja.^^\ (.■)!.^"-^ 



28 



218 



GROSSE ROMANE. 



No. 9242—9245. 



Anfang f. 13": ^^'.i^,^ ^^IXI! \j^ ^,U\ i:i 

^i o^'to o^' *.^c •^ji ^i l-^lj . . . t.Lii"ÜSj 
Schluss f. 41'': _Ja3j e?''^ CJ^v^^ l^-'b ^'^ 



Der Inhalt ^= We. 773, aber fast überall 
viel ausführlicher in der Schilderung. 

9243. We. 881. 

23 Bl. 8'% 18— 20Z. (20x16; 17x12—13'="'). — 
Zustand: nicht ganz fest im Deckel, auch fleckig und 
etwas unsauber. — Papier: weisslich, glatt, stark. — 
Einband: Pappband mit Lcderrücken. — Titel von 

anderer Hand f. 1": S^ ^aj »jj>»~ ^-j'J Ua;k.S=Vj! ijJ^J.^ 

(Die Hauptüberschrift auch f. 2' oben). 

Anfang f. 2": ^.JLs^^ flKi\ Lv^ ^^U\ ^iLS 

^-JJi ^^i^J ^ \yi.J^ S^ ^ ^\ U '|.Ü^i Vj 

Dieselbe Geschichte wie in We. 773, aber 
mit mein- Versen ausgestattet. 

Schluss f. 2 3": f^.'^i Q.-^ ^jl.LiJi.>Ji ^Is^ 

Schrift: gross, gut, vocallos. — Abschrift c. '^^/is«. 

9244. We. 887. 

14B1. 8'°, 19— 22Z. (21xl5';2; 17— 19 X 13— U-^»). 
Zustand: nicht ganz sauber. — Papier: gelblich, ziemlich 
dünn, wenig glatt. — Einband: Pappband. — Titel 
f. 1'' von späterer Hand: 

Anfang f. 2": c^>^^ f-*-»^ 3> (*^' ^^ ls^^ 
S^ ^*j O^-^^^ Cr*"^ O^"'^^ iol . . . ^^~>■ L*;^: 

Dieselbe Geschichte wie iu We. 773. 

Schluss f. 14": Uic ^i-c Ou; _^ji J.i>0^ 



'L^l U 5Jn^5 'oljuji 



.^' .^' 



1! j^^ ^^^ ^ji 

Schrift: gross im Anfang, weiterhin etwas kleiner, 
flüchtig, vocallos. — Abschrift c. ''■'^"/is«. 

9245. We. 774. 

3) f. 74-104. 

S'", 14—16 Z. (16' o X 11 : 13'/3— U'/s x g'^-lO-^"). 
Zustand: ziemlich gut. — Papier: gelblich, ziemlich 
stark, wenig glatt. — Titel f. 74": 



Anfang f. 74": U/. .v-^J^ 



V^ a^ 






^■jsji jjü'j . . . J!;;.Ji» V^-^' v)^' J^^ C5*^ a->*~^ 

König Elqamqäm sass eines Tages in seiner 
Rathsversammhiug, umgeben von seinen Wezireu 
und Grossen, Rittern und Volk: was denlct ihr 
von den Unbilden, welche unsere Väter und 
Ahnen von den Moslimen erfahren haben? ich 
möchte die Benü hilal bekriegen und Rache an 
ihnen nehmen uud Mekka erobern. — Darin 
hast du ganz Recht, ist die Antwort; aber 
schick hin uud veHange von ^j.xiJi ijo^ den 
Zehuten an Geld, Pferden und Mädchen: giebt 
er ihn, so haben wir den Vortheil uud du ge- 
niesst ihn in Frieden ; weigert er sich, so kriegen 
und plündern wir uud zerstören Mekka und 
rotten die Einwohner aus. In Folge dessen 
schrieb er an ^1^ ^j ijoji- [Hier ist, nach 
f. 75, eine Lücke von 1 Blatt. Diesen Brief 
überbrachte ein Bote, Qord aber, in grosser 
Sorge um das drohende Ungemach, versteht 
sich zwar zur Entrichtung des Zehnten,] bittet 
aber um Aufschub, um denselben zusammenzu- 
bringen, und vor allem, dass er von Verwüstung 
des Landes abstehe: denn auch hinter ihm 
stünden zahllose Krieger, zu seiner Vertheidiguug 
bereit. Diese Antwort bringt den König in 
Zorn, er versammelt sein Heer uud zieht mit 
8 Corps auf Mekka los. — Qord schreibt nun 
an Hasan und bittet ihn, mit den Benü hiläl 
ihm gegen den König Elqamqäm zu Hülfe zu 
kommen. Der Bote begiebt sich nach Negd, 
ttbergiebt den Brief an Hasan, der eben von 
seinen Emireu luugeben ist ; er liest denselben, 
lässt ihn den Uebrigen von Abu zeid vorlesen, 
und der Krieg wird beschlossen. Abu zeid, 
Dajjäb, Rizq eddoreidi, Zeidän brechen mit je 
30 000 Mann auf; Abu zeid schreibt ausserdem 
an Zeid el'aggäg, er möge ihnen zu Hülfe kom- 
men, lässt auch an Zeid ben^^L^yi in diesem Sinne 
schreiben. Der Brief hat Erfolg : Zeid ePaggäg 
bricht mit 100 000 Manu, Ibu sarhün mit 
200 000 und Elmi'Kli ben moqarrib mit 60 000 
Mann nach Mekka auf. — Vor den verheerenden 
Schaareu Elqamqäm's flüchten die Einwohner, 
keiner bleibt im Lande; die Feinde belagern 
die Stadt, welche Qord mit 50 000 Mann ver- 
theidigt, und pflanzen ringsum Kanonen auf. 
Am folgenden Morgen speien diese ihr Feuer 
auf die Stadt; 24 Gassen werden zerstört, in 



No. 9245. 



GROSSE ROMANE. 



219 



die Mauern Bresche geschossen, die Thore ge- 
öflhet und die Feinde dringen mit Schwert und 
Lanze in die Stadt ein. Die ganze Nacht hin- 
durch wüthet das Schwert, Uuzähhge fallen 
ihm zum Opfer, 1000 Gefaugeue werden fort- 
geführt, darunter auch Qord und alle Vornehmen, 
ferner auch die Frauen und Kinder, und in 
Mekka selbst bleibt keine Seele zurück, auch 
keine Knechte. Sie alle werden nach dem jc-il^ 
...'^sLiJ! geführt und rings herum die Zelte auf- 
geschlasen. — Die Benü hiläl waren indessen 
nach LsjJ! und LäJLJl gekommen, hatten sich 
dort gelagert und erfuhren, was in Mekka ge- 
schehen sei. Grosse Betrübuiss darüber erfüllt 
sie: Abu zeid erbietet sich, Nachrichten darüber 
einzuziehen und bittet Dajjäb, inzwischen da- 
selbst zu verweilen. Als Dajjäb erwidert, ich 
fürchte, dass dir etwas zustösst, beruhigt er 
ihn, verkleidet sich in einen Greis mit dickem 
Wanst, nimmt eine Guitarre mit und reitet auf 
einem Kameel, bis er an das feindliche Lager 
nach 3 Tagen ankommt. Hier reitet er noch 
7 Tage lang durch die Reihen des weithin sich 
ziehenden Lagers und kommt erst am Abend 
an seinem Ziele au. Während er noch reitet, 
hört er Jemand klagen über sein Unglück und 
Gott um Hülfe Seitens der Benü hiläl bitten. 
Diese Klage, von äjjL:^! erhoben, bringt den 
Abu zeid fast ausser sich : er tritt näher, sagt, 
dass Hülfe in Aussicht sei und sucht sie zu 
beruhigen. Als sie die Stimme hört, denkt sie: 
was den Emir wol herführt, und sagt: Wer 
bist du, der da redet ? — Ich komme, sagt er, 
von König Elqamqäm, und soll dich holen, ihn 
über Nacht zu ergötzen. — Geh deines Wegs, 
versetzt sie, du Schuft, ehe es dir schlimm geht. 
— Steh auf ohne Säumen, erwidert er, und 
tritt näher; sie aber wirft ihm einen Stein an 
den Kopf. Nim spricht er mit ihr Arabisch 
und giebt ihr einen Wink, wer er sei. Als sie 
ihn erkennt, wirft sie sich an ihn und weint 
heftig, er aber tröstet sie, dass Rettung ihrer 
harre. — Aber für dich, sagt sie, fürchte ich : 
man hat dem König gesagt, dass du kommen 
werdest, 7 Zauberer sind Tag und Nacht be- 
schäftigt, dich ausfindig zu machen; der König 
ist voller Listen und hat schon viele Könige 
durch seine Schlauheit vernichtet: wenn er dich 
fängt, so achtet er alle Länder des Islam für 
gar nichts. Vorsicht, Vorsicht ! fügt sie hinzu. 
— • Hab keine Sorge, versetzt er; ich gehe zum 
Palast, um zu sehen, wie es steht, was er für 



ein Mann ist; man sagt mir, er sei wie sein 
Onkel; ich habe ihn gesehen, als ich nach 
Indien kam, da war er noch nicht erwachsen. 
— Oh, sagt sie, ich habe in meinem Leben 
Seinesgleichen nicht gesehen; er ist 20 Klafter 
(ci.J) hoch und 5 breit: er ist ein Ungeheuer! — 
Nun erzählt er ihr noch von seiner Botschaft 
an Zeid el'aggäg und Zeid ben sarhän imd sie 
erzählt ihm alle ihre Erlebnisse. Nun ging er 
fort, als er aber zwischen den Soldaten durch- 
gehen wollte, riefen die Zauberer ihnen zu: 
haltet den Abu zeid; die Leute laufen durch 
einander , einer fasst den andern an : du bist 
Abu zeid ! Er aber betet seine Verschwindens- 
Formel, da sieht ihn Niemand, er geht durch 
sie hindurch, nähert sich den Zauberern, wirft 
ihnen Betäubungspulver entgegen, da fallen sie 
um, er geht vceiter und kommt zum Palast des 
Königs. Er begrüsst ihn, der König redet mit 
ihm und fragt: woher, Spielmann, imd wohin 
willst du? — Er holt seine Guitarre hervor, 
spielt und singt dazu: fern her komme er, von 
Singär nach Sind und Hind und flabes ge- 
wandert, habe er von ihm gehört, dass er bei 
Mekka lagere; nun sei er hergekommen, sei 
auch den Benü hiläl mit zahllosem Heer be- 
gegnet, und räth schliesslich zur Vorsicht vor 
Abu zeid. — Kaum hat er ausgeredet, als der 
König erzürnt ausruft: Spielmann, du bist selbst 
der Abu zeid, von dem die Leute reden. Dabei 
befiehlt er einem Diener, die Zauberer zu rufen, 
damit er erfahre, woher er sei. Bist du wirk- 
lich Abu zeid, sagt er, so schwöre ich bei 
Hobal und dem grünen Eselshuf, ich schneide 
dir das Fleisch vom Leibe und esse dich auf 
und mache dich ruchbar unter den Leuten. — 
Du bist wol nicht bei Trost, versetzt er, und 
bist ohne alle Einsicht, dass du so sprichst. 
Möge unser Herr j>_i;JI *.ajj dir den Verstand 
wiedergeben! Dann wirst du den Spielmann 
wol von Abu zeid dem Helden unterscheiden 
können. — Was soll diese Grobheit? fragt der 
König. Wenn du nicht mit Königen verkehrtest, 
liesse ich dir den Kopf abschlagen. — Warum 
denn, grosser König? versetzt Abu zeid. Ich 
habe nur die Wahrheit gesagt. Du hast ja 
Zauberer, die sich darauf verstehen: wenn sie 
mich als Abu zeid erkennten , würden sie es 
dir schon sagen. Er tritt stets in 7facher Art 
auf, als Inder, oder Perser, als Frauke oder 
Kopte u. dgl., er versteht sich auf alle Künste 
und wenn du dich mit mir abgiebst, weil ich 

28* 



220 



GROSSE ROMANE. 



No. 9245. 



weither komme, um dich zu loben und Ge- 
schenk dafür zu empfangen — er hat das nicht 
nöthig, also beruhige dich darüber. — Nun lachte 
der König herzlich und sagte : Spielmann, für- 
wahr, dein Wort rührt mich nicht zur Empfind- 
lichkeit: aber vor Abu zeid fürchte ich mich, 
er hat durch seine Listen schon viele Könige 
ins Verderben gestürzt, aber auf dir liegt Segen, 
du sollst reichen Lohn haben, sei getrost. — 
Abu zeid aber hatte nur so geredet aus Be- 
sorgniss, dass er die Zauberer holen lasse und 
man diese dann betäuljt finde. Er schlug also 
die GiiitaiTe und sang imd entzückte den König, 
dass er des Früheren nicht mehr dachte imd 
sagte: Spielmann, du hast mich ergötzt, so 
fordere deinen Lohn! — Gieb mir nach deinem 
Wohlgefallen, antwortet dieser, und der König 
hess ihm 500 Goldstücke und ein Pferd geben. 
Dann ging er fort, wartete, bis Alle schliefen, 
ging zu dem Ort, wo die Zauberer waren, 
t(")dtete sie, nahm ihnen heimlich ihre Sachen 
fort, eilte von danueu imd kam am 3. Tage 
wieder bei den Seinigeu an. Nun musste er 
den Emiren erzählen, wie es ihm ergangen sei, 
uud alle priesen seine kühne That. Er aber hiess 
sie aufbrechen imd in augestrengten Märschen 
kamen sie bei dem Feinde an, der in zahllosen 
Haufen vor ihnen lagerte. Die Reiter wurden 
darüber stutzig, Abu zeid aber sagte: Leute, 
kämpfet und wartet nicht erst ab, dass die 
Emire kommen! — Was soll das Wort? sagt 
Dajjäb; wo wir sind, da kämpft mit ihnen, Gott 
wird helfen! — Auf Alm zeid's Rath trennen 
sie sich in 4 Haufen : Dajjäb kommt von Osten, 
Abu zeid von Norden, Hasan und der Qadi 
von Westen, Zeidän von Süden. Abu zeid 
schärfte den Seinigen ein, beisammen zu bleiben. 
Keiner solle dem Andern voraufeileu, Dajjäb 
aller wartete ungeduldig der Zeit des Augrifls. 
Er stieg am nächsten Morgen auf den Kampf- 
platz, grifi" an, stürzte sich in die Feinde, ver- 
heerend und verwirrend, machte mit den Seinen 
10 000 nieder bis zum Abend, während er selbst 
'2000 Reiter verlor. Am nächsten Tage kämpfte 
er mit dem Vetter des Königs, der hiess ^! J>oiij*i 
imd war sehr tapfer; nach langem Strauss, der 
bis zum Abend währte, erhielt Dajjäh eine 
schwere Verwundung, die aber Abu Igüd ihm 
verband. So Gott will, sflgte er, soll mein 
Gegner morgen sein Wunder sehen ! Seine 
Leute rietheu ihm, zu Abu zeid wegen seiner 
Verwundung zu gehen; nein, sagte er, ich gehe 



nicht, so lange ich am Leben Vjin ; dem Ver- 
hängniss entgeht Keiner. Am folgenden Morgen 
ritt er wieder auf den Kampfplatz, von allen 
Seiten stürzten feindliche Reiter auf ihn los, er 
aber schlug deren "200 nieder, da kam auch 
Namr gegen ihn angesprengt. Seine Leute in- 
dessen kämpften gegen die Feinde, hart bedrängt 
von ihnen, die in Zahl von 200 000 Reitern 
auf sie einhieben. Er aber kämpfte nun mit 
Namr, verwundete ihn an der Schulter, wollte 
ihm nun mit dem Schwerte den Rest geben, da 
aber drängten ihn dessen Leute von ihm weg 
und versperrten ihm den Weg: Dajjäb's Leute 
geriethen in grosse Noth, Namr rief: über sie 
her! Mit neuer Wuth griffen sie au, da flohen 
die Benü zagbe, uur Dajjäb blieb allein auf dem 
Schlachtfelde, von den Feinden umringt; ein 
Entrinnen gab es nicht; mit 7 schweren Wunden 
kämpfte er weiter bis zur Mitte des Tages, 
spornte dann sein Ross ostwärts, öfinete sich 
eine Gasse, indem er die feindlichen ReitiT 
j niederhieb, und sah dann, dass von seinen Leuten 
I Keiner mehr Stand hielt, sondern Alle geflohen 
; seien : da weint er vor Schmerz und Wuth, 
I klagt über sein Schicksal und bittet Gott in- 
brünstig um Hülfe. — Abu zeid aber suchte 
nach Dajjäb, uud da er ihn nicht fand, dachte 
I er, derselbe sei getödtet, und klagt um ihn. Er 
I geht also auf das Thal los, um ihn dort zu 
suchen, hört wimmern, erkennt Dajjäb und sagt: 
Gott Lob, dass du noch am Leben bist! Er 
geht also hin, begrüsst ihn, die Benü zagbe 
fi'euen sich seiner Ankunft. Er aber findet den 
Dajjäb am Rande des Verderbens; er reinigt 
die Wunde, ölt sie ein, verbindet sie, giebt ihm 
einen stärkenden Trank ein: da schlägt er die 
Augen auf, sieht Abu zeid bei sich stehen, er- 
kennt ihn, grüsst imd küsst ihn. Da sagt Abu 
zeid: warum hast du nicht guten Rath ange- 
nommen? — Es ist so Bestimmung: wenn es 
dir nur gut geht, dann ist Alles gut. — Nim 
verlässt er den Dajjäb uud heilt bis zum Morgen 
alle verwundeten Benü zagbe. Darauf lässt er 
die Benü zalilän zusammeustosseu mit diesen, 
deren Zahl nur noch 10 000 beträgt. Der 
Kampf beginnt wiederum, Dajjäb kämpft aufs 
Neue mit Namr, dieser f:illt, von seiner Lanze 
durchbohrt. Da stürzen seine Reiter sich auf 
Dajjäb, Abu zeid konmit ihm zu Hülfe, nuu 
werden Beide bedrängt, bis der Kampf mit der 
Dunkelheit ein Ende hat; 3000 der Ihrigen 
waren gefallen, 10 000 der Feinde. Am nächsten 



No. 9245. 9246. 



GROSSE ROMANE. 



•221 



Morgen kämpfen Beide weiter: König Elqamqäm 
ist über den bisherigen Verlauf der Kämpfe sehr 
ärgerlich und reitet selbst auf den Kampfplatz, 
fordert den Abu zeid heraus und kämpft mit 
ihm. Er schlägt denselben vom Sattel herunter, 
Dajjäb kommt ihm zu Hülfe, nun stürzt er sich 
auf diesen und wirft ihn vom Pferde; er schwingt 
sich wieder hinauf und ein Keulenschlag wirft 
ihn wieder zu Boden; nun kommt Abu zeid ihm 
zu Hülfe, geräth aber alsbald in grosse Be- 
dränguiss und er sowol als der verwundete 
Dajjäb verlassen das Schlachtfeld: nun stürmt 
der König: auf die anderen Reiter der Benü 
zahlän und Benü zagbe ein und bringt ihnen 
solche Niederlage bei, dass sie ihr Heil in der 
Flucht suchen: Abu zeid und Dajjäb von Blut 
überströmt. Die Sonne neigt schon zum Unter- 
gang, da flattern Fahnen und schallt Trommel- 
und Pfeifenklang: es ist Zeid el'aggäg, der mit 
seinem Heere heranzieht, und durch sein Er- 
scheinen und seine Worte ihren sinkenden Muth 
belebt. Er betritt das Schlachtfeld und kämpft 
mit Elqamqäm, muss aber auch noch den Abu 
zeid und Dajjäb zu Hülfe rufen. Die Dunkel- 
heit trennt die Kämpfer, sämmtlich verwundet. 
Aber der König: betritt am folg:enden Morgen 
das Feld wieder und seine Truppen kämpfen 
mit den Benü hiläl voller Erbitterung; gegen 
Mittag erst beginnt der Zweikampf zwischen 
Elqamqäm und Zeid el'aggäg wieder: er wirft 
diesen zu Boden, da eilen Abu zeid und Dajjäb 
herbei, verwunden den König, jener schlägt auf 
dessen rechten, dieser auf seinen linken Fuss, 
die Stahlschienen daran werden durchgehauen, 
er wirft sich auf Beide, Zeid el'aggäg kommt 
ihnen zu Hülfe, Abu zeid, durch einen Lauzen- 
wurf getroffen, fällt mit seinem Pferde, Zeid 
zieht ihn darunter hervor, da haut der König 
auf diesen einen furchtbaren Hieb, er fängt ihn 
mit dem Stahlschilde auf, so dass das Schwert 
entzwei springt: die Dimkelheit trennt die 
Kämpfer. Am nächsten Morgen kämpft der 
König mit Abu zeid und Zeid erasoäs, bis sie 
ermüden; auch die übrig;en Reiter werden 
handgemein und der König kämpft mitten in 
den Feiudesschaaren. Da wehen Fahnen und 
Standarten, es wirbeln die Trommeln. 

Hiermit bricht die Erzählung: ab. Das 
Fehlende wird berichtet haben, wie in dieser 
misslichen Lage Zeid ben sarhän mit seinen 
Schaaren ankommt, mit Erfolg den König be- 
kämpft, dieser schliesslich im Kampf erliegt luid 



getödtet wird ; sein Heer ergreift die Flucht, wird 
grösstentheils niedergemacht, die Andern erbitten 
und erhalten Gnade; grosse Beute wird gemacht, 
ein Statthalter indem eroberten Laude bestellt. — 

S c h 1 u s s f 1 04" unten : |._jijt j ^--^ J^j äUII , ^i, 
v.i>j->to 1^ t'"*'^; oJui! • ,w<-»Jl» ..i>sÄai> cjj!J!. 1''L 

Schrift: dieselbe wie in 1), etwas gedrängter, zum 
Theil auch blasser. — Abschrift c. "'^1844. 
Nach f. 75 fehlt 1 Blatt. 

924(3. We. 774. 

1) f. 1-28. 

139B1. S^°, 14 — lliZ. (IG'.aX ll'/s; lixd-d\2'"').— 
Zustand: ziemlich gut, doch nicht ganz ohne Flecken. — 
Papier: gelblich, ziemlich stark, wenig glatt. — Ein- 
band: Pappband. — Titel f. 11°: 

,^O^ĻJI aL^.^ vixl^Jl ,.\'j--{^ 

Anfang fehlt, schwerlich mehr als 1 Blatt. 
Das Vorhandene beo:innt f. P: jLi ♦jiju A=^5. 



ikj jJÜ il^\ ÄJ:'t-^j 



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[In Indien herrscht über die Einwohner von 
^..j und ti>-*L> ein mächtiger König Namens 
Hisäm. Derselbe ist froh und stolz zugleich 
wegen seiner Macht und geräth in Erstaunen, 
als er erfahrt, dass die Benü hiläl in Negd noch 
mächtiger seien. Und als er begierig ist, etwas 
genaueres über sie erfahren, sagt einer von seinen 
Weziren, ich weiss Einen, der sie kennt. — 
Dies ist der Inhalt der Lücke im Anfang.] 
Der König lässt ihn zu sich kommen, fragt nach 
seinen Namen — er heisst Nasim, f.-*— o, — 
und ob er die Benü hiläl kenne? Als er diese 
Frage bejaht, da er in dem Treffen des Bar- 
mekiden Qälih bei ihnen gewesen sei, muss er 
sie ausführlich schildern. Dadurch wird der 
König veranlasst, ihnen einen Brief zu schreiben, 
worin er den Zehnten au Geld, Pferden, Ka- 
meelen und Frauen imd Jungfrauen verlangt, 
und im Weigerungsfälle mit Krieg droht. Der 
Bote übergiebt den Brief au Hasan, bei dem 
grade eine Versammlung seiner Emire statthat. 
Er wird bestürzt darüber: Abu zeid sagt, Hisäm 
ist ein gewaltthätiger Mann, mit Kriegern wie 
Teufel ; dann liest er den Brief vor, und es wird 
beschlossen, die Forderung abzulehnen: in diesem 
Sinne schreibt Abu zeid, dann auch Dajjäb und 
Zeidän. Der Bote überbringt die 3 Briete; 
Hisäm liest, zerreisst und verbrennt sie, schäiuiit 
vor Wuth, und zieht ein Heer von 400 000 
Reiteru zusammeu. Damit bricht er nach Negd 
auf. — Die ßeuu hilal aber haben Wachf^u 



222 



GROSSE ROMANE. 



No. 9246. 



auf deo Bergeu ausgestellt , um die Ankunft 
der Feinde zu erspähen. Nach 5 Tagen geben 
sie Zeichen ihrer Ankunft. Lärm der Männer, 
Geschrei der Frauen und Kinder ist die Folge; 
die Heerden werden zusammen getrieben, die 
Reiter versammeln sich, Unruhe und Befürch- 
tungen über den Ausgang des Kampfes erfüllt 
sie, Hasan selbst ist in trauriger Stimmung, 
Abu zeid, Dajjäb und Zeidän suchen ihm und 
den Uebrigen Muth einziiflössen. Beide Heere 
stehen sich gegenüber, Hi.säm ordnet seine 
Schaaren, Abu zeid und Dajjäb die ihrigen. 
Zuerst kämpft 'Ikrima, Abu zeid's Sohn, mit 
einem Ritter Namens ^.j^^, und tödtet ihn 
und 1 5 andere dazu, bis am Abend der Kampf 
aufhört. Am nächsten Tage kämpft Abu zeid 
mit Hisäm's Wezir und haut ihm den Kopf 
ab; nun stürzen sich die Indischen Reiter auf 
ihn, er aber metzelt eine Meuge nieder; nun 
fallen Dajjäb und Zeidän mit ihren Haufen über 
sie her und erst der Abend trennt sie von ein- 
ander. Am 3. Morgen betritt Hisäm selbst das 
Kampffeld und kämpft mit Dajjäb; endlich muss 
er fliehen, da versperrt ihm der Qädl, Zeidän 
und Abu zeid von verschiedenen Seiten den 
Weg, ein allgemeines Kämpfen erfolgt, Hisäm 
verliert 4000, die Beuü hiläl "2000 Reiter. Am 
Abend nach Beendigung des Kampfes beräth 
sich Hisäm mit seinen Grossen, vras zu thun 
sei? Da räth Mahlnf ben abü 'nnafag (^a;.]!), 
dessen Vater im Kampf gegen die BenCi hiläl 
gefallen war, dass er sich mit dem WezIr *3tvXä< 
auf den Weg mache in Beofleitunor von 100 000 
Manu und die Zelte und Wohnungen der Feinde 
überfalle und Weiber, Kinder, Vieh und Habe 
ihnen fortnehme. Dieser Plan gefällt: sie machen 
sich, unter Führung Nasim's, mit 100 000 Reitern 
bei Nacht auf, überfallen sie am 3. Tage und 
rauben Weiber, Kinder und Heerden. Bei 
ihrem Ueberfall war nur u^U ^ i^^ und 
(j»<JojC zugegen: letzterer entfloh mit seinen 
Brüdern und Genossen, i^^^ aber leistete etwa 
2 Stunden Widerstand, konnte aber nichts aus- 
richten und floh auch. Die Feinde aber nahmen 
ihre Beute mit und zogen ab. — Die Benü 
hiläl aber zogen am folgenden Tage wieder ins 
Feld und kämpften mit den Feinden und trieben 
sie endlich in die Flucht: Abends brach der 
Kampf ab, die Jünglinge hatten sich sehr brav 
gehalten, aber viele waren verwundet und Abü 
zeid war mit Pflastern und Kräutern unter ihnen 
thätig. Am nächsten Morgen ritt Abü zeid 



das Feld auf und ab und forderte zum Zwei- 
kampf, aber Keiner meldet sich dazu. Nach- 
dem er mehrere Stunden verg-eblich gewartet 
hatte, stieg plötzlich eine Staubwolke auf, und 
bald sahen Abu zeid und Dajjäb, in ihrer Ver- 
legenheit , was dahinter stecken möge , Reiter 
heransprengen und rufen : zu Hülfe, Emire, zu 
Hülfe ! man hat uns überfallen, geplündert. Alles 
geraubt! Hasan bricht in Wehklagen aus, Abü 
zeid räth, den Zeidän mit den Jünglingen dort- 
hin zu schicken, sie selbst aber wollen zurück 
bleiben und mit dem König weiter kämpfen. 
Nimm mit dir, ruft er dem Zeidän zu, 'Omar, 
'Ammär, JJiyi'C, 'Aql ben haula und meine Söhne, 
'Ikrima, Qabra, Seibän, Napr! So reitet Zeidän 
mit 60 000 Jünglingen fort. Am 3. Tage, als 
es dunkel war, stiegen sie von ihren Pferden 
ab , um sich Ruhe zu gönnen ; am nächsten 
Morgen brachen sie wieder auf und trafen am 
Vormittag Sänften imd Pferde an einem Flusse 
gelao-ert: es waren die Frauen, welche die Inder 
geraubt, sammt Kameelen und Pferden, die sie 
erbeutet. Als die Frauen die Jünglinge er- 
kannten, erhoben sie ein Freudengesehrei und 
riefen: herbei, herbei, zu Hülfe! Da fielen sie 
über die Feinde her, kämpften mit Tapferkeit 
und Wuth und richteten ein grosses Blutbad 
an. Ein Theil der Feinde floh, aber MaBlüf 
und der Wezir stürzten sich nun mit ihren 
Haufen den Jünglingen entgegen, aber 'Ikrima 
hieb den Wezir nieder, Manna' (pU/») hieb dem 
Naslm den Kopf ab, auch Malilüf fiel ; da warfen 
die Inder, nach heftigem Widerstand, die Waffen 
fort und flohen , von den Benü hiläl verfolgt, 
auf die Höhen und in die Hügel, viele wurden 
noch niedergemacht, bis die Sieger, der Ver- 
folgung müde , zurückkehrten , die befreiten 
Frauen und sonstige Habe und Vieh an sich 
nahmen und am folgenden Morgen wieder zu 
ihren Heimstätten aufbrachen. Zeidän aber ritt 
nachdenklich mit seinen Gefährten dahin. — ■ 
Weshalb bist du böse, nach allen Erfolgen? — 
Nicht böse, versetzt er, sondern betrübt, ich 
habe einen furchtbaren Traum gehabt. Mir 
träumte, dass mir Jemand zurufe: komm dem 
Hasan, Abu zeid und den Emiren zu Hülfe, 
sie erliegen den Schwertstreichen! Wir ritten 
hin, da sah ich sie mitten in einem tobenden 
Meere rings eingeschlossen. Was ist zu thun? — 
Nun befiel auch die Emire Angst und MoHeibar 
deutet den Traum, dass ihre Angehörigen von 
den Indern eingeschlossen und bedrängt seien. 



No. 9246. 9247. 



GROSSE ROMANE. 



223 



und räth zu eiligem Marsche. Abends lagern 
sie an der Quelle j^^UjAiJi (^^t^^? um zu essen 
und etwas auszuruhen. In der Frühe schickt 
Zeidän den 'Ikrima mit den P'rauen, Kindern 
und Heerden in Begleitung von 5000 Reitern 
nach ihren Wohnstätten, er selbst aber mit den 
Uebrigen kehrt zu Hasan und dessen Emiren 
zurück. Diese hatten inzwischen ihre Noth 
mit den Indern , welche allerwärts her Zuzug 
erhalten hatten. Sie schlössen die Benfl hiläl 
in einem grossen Ring ein, so dass sie nicht 
rechts noch links herauskommen konnten und 
ihre Lage immer bedrängter wurde. Hasan 
gerieth fast in Verzweiflung, zumal da seit 
mehreren Tagen von Zeidän keine Nachricht 
angelangt war und Keiner wusste, was aus ihm 
und seinem Heer geworden sei. Da befragte 
Abu zeid das Ramal und ersah daraus, dass 
Zeidän bald anlangen werde, dass die Heerden 
serettet und die Feinde geschlagen seien und 

o Do 

dass ferner sein Sohn die Frauen und die 
Heerden zurückführe: diese Worte erfüllten sie 
mit neuer Zuversicht. Am nächsten Morgen 
rückten die Inder von allen Seiten auf sie an 
und setzten ihnen scharf zu : da traf Zeidän 
mit seinen Jünglingen ein, er griff nun im Norden, 
Abu zeid von Süden her an ; dieser drängte 
die Feinde von Hasan ab, dass sie davon flohen, 
stiess dann zusammen mit Zeidän, der sich auch 
den Weg gebahnt, nun werfen sie sich seitwärts, 
dem Dajjäb zu helfen, der von der Ankunft 
des Zeidän nichts erfahren hatte noch wusste, 
dass Abu zeid siegreich gekämpft habe. Nun 
brach der Abend herein und die luder waren 
jetzt ihrerseits in Sorgen: sie hatten die Nieder- 
lage des Mahlüf und dessen Tod erfahren. Am 
folgenden Morgen ritt Abu zeid aufs Schlacht- 
feld: aber Dajjäb war schon da und sagte: 
heute werde ich Rache nehmen. Die Heere 
stellten sich in Schlachtordnung : da ritt Dajjäb 
vor und forderte den König Hisäm heraus. 
Dieser stellte sieh, und uach drohenden Wechsel- 
reden begann der Kampf; derselbe dauerte 
mehrere Tage; endlich am 3. Tage durchstösst 
Dajjäb ihn mit der Lanze, so dass er todt hin- 
fallt. Er schneidet ihm den Kopf ab , steckt 
ihn auf die Lanze, reitet zu den Reihen der 
Inder heran, und ruft ihnen den Tod ihres 
Königs zu. Da ergreifen sie die Flucht, von 
den Benü hiläl 3 Tage lang verfolgt und nieder- 
gemetzelt, nur Wenige entkamen in die Berge 
und in die Thäler. Die Sieger nahmen ihre 



Pferde und machten grosse Beute. Darauf 
sprachen Abu zeid und Dajjäb zu Zeidän und 
pü/s: nehmt 100 000 Mann mit euch und macht 
einen Einfall in das Land qUjä^I und in Indien 
und nehmt dort Alles an euch, was ihr be- 
kommen könnt. Demgemäss brach Zeidän auf, 
eroberte die Länder , »j, „sS'.a. t!>w~Li> uud ^-)^\ 
plünderte sie gründlich aus, kehrte mit reicher 
Beute und 20 000 Gefangenen heim, die er 
dem Sultan Hasan übergab, ebenso wie die er- 
beuteten Frauen und Mädchen. Diesen ver- 
zieh er, jene mussten Gehorsam schwören, sich 
verpflichten zur Zahlung von Abgaben und des 
Zehnten alle Jahre; er schickt sie in ihre Heimat 
zurück und setzt dort Verwalter und Steuer- 
erheber ein. Sie erhielten unermessliches Gut, 
und kehrten vergnügt nach Negd zurück und 
theilten die Beute, Jeder erhielt in Verhältniss 
zu seinen Leistungen: die Emire aber blieben 
bei Hasan und wurden bewirthet. 

Schluss f. 28'': ^.^d^\, j|^'b!j ^Loij^_»^wJJ., 
^^LtüUJI vA-^ hj.A')>\ j.*x!S jJii^ jj^s J^c ^Z 

'JL^' NScAÄj J-«^» i'r~"~^ 

Schrift: ziemlich klein, etwas rundlich, gewandt, 
vocallos. — Abschrift c. '**' 1844. 

Der Emir ,j-.Jo.c ist an dieser ganzen Ge- 
schichte schuld: er empfindet, nun es zu spät 
ist, Reue darüber: f. 7", Z. 8; 14% 10. In wie 
fem schuld, ist an beiden Stellen nicht gesagt. 

9247. We. 886. 
2; f. 23" -46 

Format etc. u. Schrift wie bei 1). — Titel fehlt, doch 

ii. 



steht f. P: iL^a^Aa, 



l\ ^y^p U.46": ^. 



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Anfang: »jixs»j 



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König Ep^am^am im Lande 
von dem Gelehrten Mazjad die Nachricht, dass 
die Benü hiläl unter Führung des Dajjäb Indien 
verwüstet und König Hisäm, den Sohn seines 
Ohms und den ^^Ji_jji, getödtet haben. In 
Folge dessen beschliesst er Krieg gegen sie; 
sein Wezir |.!j^iAJi muss ein Mahl anrichten 
und den Götzen darbringen, um zu erfahren, 
was ihnen bevorstehe. Der König erfährt so 
von Iblls selbst, der aus einem Götzenbilde 



•224 



GROSSE ROMANE. 



No. 9247. 



reräth iu Wutli und bittet, ihu be- 
za dürfen; er schreibt einen ab- 



redet, dass er von den Benü hiläl den Zehnten 
fordern und wenn sie dies abschhigen, sie be- 
kriegen solle, wobei er ihm helfen wolle. Er 
schreibt also und schickt den Brief durch seinen 
Diener jh'wc ab au König Hasan. Er liest den- 
selben, Abä zeid liest ihn den Emiren vor, 
Dajjäb g 

antworten zu üürlen; er 
lehnenden Drohbrief, Hasan setzt sein Siegel 
darunter und der Diener, nachdem er durch- 
geprügelt, macht sich eilig auf den Rückweg. 
Nachdem E^^amfäm die Autwort gelesen, bringt 
er ein gewaltiges Heer, 8 Corps (»j^)? darunter 
Juden und Christen, zusammen, vom Festland 
uud den Inseln. Er will jj^/ä^L*»! und Bagdad 
und alle Syrischen Städte, auch Mekka, zer- 
stören uud den Isläui ausrotten und den Götzen- 
dienst herstellen. Als Hasan von ihrem Anzug 
ffegen das Gebiet der Beua hiläl hört, bringt 
auch er seine Truppen zusammen und ebenso 
alle seine Emire ihren Anhang. Darüber ist 
die Aj:U^i ausser sich und macht ihnen Vor- 
würfe, dass sie alle fortziehend die Frauen und 
ihren Besitz wehrlos dem Feinde preisgeben 
würden. Willst du, dass Abu ismä'il (_.~Jo.c 
zum Schutz bei Euch bleibe? fragen die Emire. — 
Nein, der fürchtet sich selbst immer, sondern 
'Ikrima und Musä, der Sohn Dajjäbs, nebst 
1000 Reitern bei jedem der Beiden. — Die 
sind im Gefolge Zeidäns, wir wollen diesen 
fragen. — Der versetzte: 'Ikrima ist der Schlüssel 
des Krieges, den können wir nicht entbehren. — 
Da erbieten sich Fäid, Sohn des Qädi Elbodeir, 
uud Mursid, Sohn des Dajjäb, zum Schutz der 
Frauen zurückzubleiben. Dies geschieht, die 
Uebrigen ziehen fort und kommen nach 10 Tagen 
au die Pässe, die nach Indien führeu. Epfamfäm 
indessen hat Raths gepflogen mit Uj> q^^S dem 
Sultan von ^jlAji '^iji "od beschlossen, in 
das Land der Feinde durch einen Theil seines 
Heeres einen Eiuf;ill machen zu lassen, da das- 
selbe von Truppen entblösst scheine, zuvor aber 
einen Kundschafter abzuschicken. Dazu wählt 
er den Zauber-Priester ^^^^) aus, dem er ein- 
schärft, sich von Abu zeid fern zu halten, sonst 
werde der ihn als Späher erkennen. Er begiebt 
sich ins Lager Hasans, bleibt mehrere Tage 
daselbst; Abu zeid, in Folge eines Traumes und 
nach Befragung des Ramalspiels und nach Gebet 
zum Elhidr, erkennt ihn; er leugnet, ein Spion 
des Feindes zu sein, wird aber untersucht imd 
als Ausländer (^^^y) entlarvt; man schneidet 



ihm die Ohren ab, tättowirt seine Backen, uud 
nachdem er noch seine Ansicht uud Stimmung 
in Betreff der Benü hiläl in Versen hat aus- 
sprecheu müssen, macht er sich eilends von 
danuen und erzählt dann dem Eppampäm seine 
Erlebnisse und dass alle Fürsten dort ver- 
sammelt imd nur Fäid uud Mursid daheim ge- 
blieben seien. In Folge dessen schickt der 
König den l>L=> ijjtH-J' mit 4 Corps dahin ab; 
derselbe nimmt seinen Wezir .. v«*^ mit. Jeder 
nimmt 2 Corps und der König überfällt die 
Hirten und Heerden; aber der Hirten sind 
.30000 zu Fuss und dazu noch 30 000 zu Pferd; 
ihr Oberhirte war ^Laa^ü r^' ^5p'<^le Theile 
kämpfen bis zur Dunkelheit, ohne Entscheidung. 
Die Nachricht davon kommt zu Fäid imd Mursid ; 
ersterer eilt mit 60 000 Mann auf den Kampf- 
platz: er kommt grade zu rechter Zeit, um die 
Niederlage der Hirten abzuwenden. Im Zwei- 
kämpfe schlägt er dem Könige L=» ry^' den 
Kopf ab, da fliehen seine Leute, die Benü hiläl 
verfolgen sie, verrammeln ihnen den Pass uud 
macheu fast Alle nieder. Mit dem Wezir 
Sim'ün, der zur Verheerung des Landes bestimmt 
war, kämpft Mursid mit 50 000 Manu; der 
1. Schlachttag ist ohne entscheidenden Ausgang, 
am 2. haut Mursid dem Wezir den Kojif 
herunter, die Seinigeu fliehen und werden von 
den Benu hiläl verfolgt; da kommt Fäid uud 
versperrt ihnen den Pass und fast Alle werden 
erschlaofen. Mit Beute kehren die Sieger heim, 
Mursid meldet ihren Sieg dem Zeidän durch 
einen Boten. Da sagt 'Ikrima zu Zeidän : seit 
10 Tagen suche ich Kampf und du hältst uns 
hier fest! In kriegerischem Ungestüm rührt er 
die Trommel, die Reiter stürzen herbei, Zeidän 
theilt ihnen den Sieg der Stammgeuossen mit, 
nun geht der Kampf hier los. Die Flüchtlinge 
haben sich bei Efpampäm eingefunden uud er- 
zählen die Niederlage: da bricht er in Zorn, 
von 90 Götzen begleitet, zum Kampf auf und 
stellt seine Heeresmasseu in 2 Reihen auf; die 
Götzen werden auf reich mit Edelsteinen ver- 
zierten Thronen imd mit Kronen auf den Köpfen 
den Benü hiläl gegenüber gestellt. Der Kampf 
beginnt ; 'Ikrima will mit Heibar dem Sohn des 
Königs kämpfen; da betet der König zu den 
Götzen um Hülfe und Feuer und Rauch steigt 
auf und verdunkelt das Schlachtfeld. Abu zeid 
liejrt indessen ruhiff auf seinem Polster und als 
die Emire ihm diese Nachricht bringen und ihu 
auffordern, aufzustehen uud selbst zuzusehen, 



No. 9247—9249. 



GROSSE ROMANE. 



225 



sagt er: es ist Gott leicht, das Ding zu äudern; 
aber 'Ikrima ist ja auf der Wahlstatt uud ich 
will es abwarten, ob er nicht selbst es zu Ende 
führt. Hasan bittet: reite doch hin und steh 
ihm gegenüber, sonst geht es schief. Alle 
Emire reiten hin uud rufen dem 'Ikrima zu: 
nun zeig dich tapfer, wir siud ja hier, dir gegen- 
über. Aber 'Ikrima, der die Feuer und den 
Rauch als Werk der Zauberei ansieht, bittet 
den Elhidr um Beistand; da sieht er in der 
Luft einen Vogel mit grünem Gefieder, der 
ruft vernehmlich : Gott ist gross, kein Gott als 
Gott und Mohammed Gesandter Gottes! Da 
stürzen die Götzen von ihren Postamenten zu 
Boden, die Teufel drin stürzen sich ins Meer 
der Finsterniss, die Feuer verlöschen, der Rauch 
verschwindet, die Krieger-Reihen werden wieder 
sichtbar. Abu zeid freut sich; wenn ich nicht 
mehr bin, ruft er aus, kannst du das ent- 
scheidende Wort führen und die Beschützung 
der Benü jj'Üj-Jl erben! Gott sei Dank, um 
dich ist mir nicht mehr bange. — Nun stürzt 
sich 'Ikrima auf Heibar, ein allgemeines Schlach- 
ten beginnt, Mursid tritt plötzlich auf den Plan. 
Er ist aufgebrochen , um den Seiuigen Hülfe 
zu bringen, da ihr Land ja von Feinden befreit 
ist , und die edelsten Jungfrauen in Sänften 
haben ihn begleitet, um den Kampf anzufeuern. 
Im Zweikampf erschlägt 'Ikrima den fieibar; 
der Kampf der Uebrigen dauert, bis die Finster- 
niss einbricht. Am folgenden Tage beginnt 
der Kampf aufs Neue; der König Eppam^äm hat 
sein Heer auf 4 Seiten aufgestellt, aber auch 
Abu zeid, der diesen Plan gemerkt, hat ein 
Gleiches gethan, den Dajjäb östlich, den Bodeir 
südlich, Hasan westlich und Zeidän im Norden 
aufgestellt. Der Kamjjf entbrennt aufs heftigste, 
besonders dem Bodeir setzten die Feinde imter 
Führung des Königs l^aSjJ hart zu, Zeidän 
kommt ihm zu Hülfe, ersticht den Barpümä; 
da weichen seine Leute zur Flucht, die Benü 
hiläl verfolgen sie und erschlagen 100000 Mann, 
die übrigen Corps desselben fliehen bei Nacht und 
melden dem König Epfampäm, was geschehen. 
Dem König Hasan gegenüber steht König q^j;; 
ihre Truppen kämpfen , da erscheint 'Ikrima 
mit 30 000 Mann, sieht den Hasan im Zwei- 
kampf mit Rfimän, sprengt herbei uud haut 
diesen mitten durch, seine Krieger fliehen und 
sind am Morgen spurlos gewordeu. Nun ziehen 
sie dem Abu zeid zu Hülfe, der mit E^pampäm 
kämpft; kein Theil hat an diesem Tage über 

HANDSCHRIFTEN D. K. BIBL. XX. 



den andern Vortheile gewonnen ; der Kampf 
beginnt am folgenden Morgen wieder, Abu zeid 
durchsticht im Zweikampf den Epfampäm, haut 
ihm auch deu Kopf ab, dauu fliehen die Feinde. 
Am Morgeu kommen die Reiter Dajjäbs zu 
ihnen, an ihrer Spitze dessen Diener, Sa'ld, 
der auf der Lanze des Dajjäb deu Kopf des 
Königs J^/cj^JI trägt, ausserdem bringen sie 
50 Gefangene in Fesseln mit sich. Nun freuen 
sich alle über ihre Siege, legen den Besiegten 
deu Zehnten in jedem Jahre auf, und kehren 
siegreich uud mit vieler Beute heim. — • 

Schluss f. 46'': iototyu *.i^>J>^L J.c \^li>:>. 



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^.axäJI ;£ 









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:L.vJ! 






9248. We.774. 

2) f. 30-71. 

. 8''°, 14-16 Z. (16i;3Xll; U';^ X 8V2'="'). — Zu- 
stand: im Anfang fleckig und unsauber, sonst ziemlich 
gut. Bl. 30—33 lose. — Papier: gelblich, ziemlich stark 
uud glatt. — Titel fehlt. Er ist: 

Anfang f. 30'': ^-j*x.5>5 iJÜt »jas- (J..C ^^^XXo 

^L«,^, qU^' |*j^ s o^ l?*^ ^^j^i !*H^ y^ 

= We. 886, "2. Die Geschichte bricht hier 
nicht weit vom Ende ab in dem Zweikampf des 
Abu zeid mit Efpampäm. Die Fassung weicht 
hier etwas ab: der König sagt zu Abu zeid: 
höre, ich wiU dir meine Tochter zur Frau geben 
und dich über mein gauzes Reich setzen! Da 
antwortet er: Wenn du den Islam annehmen 
und die Glaubensformel aussprechen und dich 
zu Gottes Einheit uud des Propheten Gott- 
gesandtenthum bekennen willst, sollst du un- 
versehrt davon kommen. Die letzten Worte: 

'|.^>0 i^^^ "i'; («XwJ ^m\ LlJo Q^ i^A Ijcj^' 

Schrift: ziemlich gross, dick, etwas rundUch, flüchtig, 



vocallos. — Abschrift c. 



— F. 72. 73 leer. 



9249. We.775. 

3) f. 88-123. 

8'°, 15— 17Z.(16i;sXll: 13Va— 14','2X9-9V2'=°').— 
Zustand: nicht ganz sauber, auch fleckig, besonders am 
Ende. — Papier: weisslich, ziemlich stark, etwas glatt. — 

Titel f. 88": 'Jj,ft*Jf 'ijJiyi^ %./> ^y-Vg-wv qI^^ 

29 



226 



GROSSE ROMANE. 



No. 9249. 



Anfang f. 89^: U-Lc ,*^*"'5 »-^**J i*'^' aJJI^^^Xs* 



y/0 |>LaA3jI '^.OU .■iCi« 






^ |.j<.xji li'^ii Q}^ ^r 

Eiu christlicher König Soheil herrschte in 
Griechenland. Eines Nachts träumte ihm von 
einem grossen Feuer, von dessen Rauch die 
Berge sich schwärzten. Erschreckt sprang er 
auf und begab sich zu seiner Frau, welche nach 
neun Monaten einer wunderschönen Tochter 
genas, deren Ruf der Schönheit sich schon, als 
sie erst 14 Jahre alt war, in allen Christen- 
ländern verbreitete und von den Spielleuten ge- 
sungen wurde. Ihr Name war Gauharat el'oqül. — 
Ihr Vaterbruder Düläb v.-'^i'^ hatte einen Sohn 
Namens Bfdäd o'^i^j, der auch 14 Jahre alt war. 
Der hörte von ihrer Schönheit und erklärte 
seinem Vater, dass er sie heirathen wolle. — 
Geh hin, sagte dieser, bleib einige Tage und 
sieh, was Soheil sagen wird. — Nein, Vater, gab 
er zur Antwort, ich will vielmehr gleich die 
Brautgeschenke mitnehmen. Diese giebt ihm 
denn auch der Vater in reichlichem Maasse — 
Pferde, Edelsteine, kostbare Stoffe, Diener und 
Dienerinnen — , er reist ab, findet freundliche 
Aufnahme, trägt sein Anliegen vor. Kein Ritter, 
sagt Soheil, passt besser für sie als du : allein 
vor 14 Jahren hatte ich einen schrecklichen 
Traum: und nun erzählt er ihm denselben. — 
Dein Traum ist falsch , versetzt der Jüngling. 
Und dann, habt ihr nicht Bilder der Gottheiten : 
opfert und dienet ihnen! — Alsbald bekleideten 
und schmückten sie aufs Neue die Priester, 
brachten sie ins Schloss, stellten sie in Reihen, 
Kerzen wurden angesteckt, Räucherpulver ge- 
brannt. Gauhara legte sich schlafen, im Traum 
sah sie Jemand eintreten zu ihr, bei dessen 
Anblick die Götzenbilder hinfielen, der sprach 
zu ihr: sprich das Erlösungswort aus! — Wer 
bist du, Jüngling, fragte sie. — Ich bin Neffe 
des Propheten, Sohn der Jungfrau, bin 'Ali ben 
abü tälib; streck deine Hand aus! — Sie that 
es und da sie der Gnade schon theilhaft ge- 
worden, sprach sie: ich glaube an Gott und 
an seinen Propheten Mohammed. — Da erwacht 
sie, die Götzenbilder sind umgefallen , und sie 
sagt : pfiii euch und euren Dienern ! jenes ist 
die wahre Religion. — Dann wird die Hochzeit I 
gefeiert und Büläd bricht mit ihr nach seiner i 
Heimat auf; ihr jüngerer Bruder O^,^ soll sie 
mit 1 000 Reitern begleiten, die Mutter nimmt 
traurig Abschied von ihr; Büläd sagt: Mütter- ; 



chen, sei unbesorgt, bete vielmehr zu unseru 
Göttern, dass sie uns glückliche Heimkehr be- 
scheren. Sie ziehen nun ab und treffen nach 
mehreren Tagen am Quell !s_jJL.^! Q-;yc im 
Lande _..^l mit Zeidän zusammen, der sich 
mit 100 Jünglingen imd 100 Dienern auf Jagd 
begeben hat. Greift sie nicht an, hatte dieser 
den Seinigen eingeschärft, als er einen Haufen 
ankommen sah. — Wer lagert dort? fragt Gau- 
hara ihren Manu. — Es sind die Benü hiläl, 
es sind Moslims und haben uns schon manchen 
Mann getödtet. — Das ist ja vortrefflich, sagt 
sie, da musst du mir den Anführer der Schaar 
gefangen imd gebunden liefern. — Im Grunde 
aber wollte sie auf solche Weise von ihrem 
Manne frei werden, da sie es mit den Moslimen 
hielt. Sie spornt ihn also an, er sprengt auf 
Zeidän los, höhnt ihn und seine Begleiter, kämpft 
mit ihm, erhält nach langem Kampf einen 
Keuleuschlag zwischen den Schultern, fällt zu 
Boden, seine Begleiter kommen ihm zu Hülfe, 
ehe er den Gnadenstoss von Zeidän erhält, 
bringen ihn von der Stelle fort, setzen ihn auf 
ein anderes Ross; nun beginnt das Handgemenge 
und dauert bis zur Dunkelheit. Am folgenden 
Morgen beginnt das Kämpfen wieder. 'Ikrima, 
Abu zeid's Sohn, fordert den Büläd heraus; sie 
kämpfen, Büläd's Pferd erhält eiuen Hieb in 
das Genick und fällt hin, der Reiter mit ihm; 
Mazjad, Bruder der Gauhara, kommt ihm mit 
den Reitern zu Hülfe und bringt ihn fort, 
dann wird weiter gekämpft, die Benü hiläl rufen 
ihre Knechte, die unter Führung des qU2.«jü! _»j1 
da waren, zum Beistand, ebenso thun auch die 
Christen, die gleichfalls 100 Knechte bei sich 
hatten; endlich fliehen die Christen, von den 
Benü hiläl verfolgt bis zu deren Lager. Gau- 
hara zieht die Vorhänge der Sänfte zurück, 
zeigt ihr Gesicht, da sprengt Dirgäm ben zeidän 
an ihre Seite, ein Diener will ihr Kameel fort- 
ziehen und dasselbe zur Flucht antreiben, Dirgäm 
aber schlägt ihn nieder. Büläd imd sein Haufe 
hält auf den Höhen und sieht, wie die Feinde 
plündern und beuten; da schreibt er an seinen 
Vater, was vorgefallen und dass man die Gau- 
hara geraubt habe. Dieser Brief erfüllt den 
Düläb mit stärkstem Grimm; sofort schreibt 
er an Soheil den Ueberfall und dessen Erfolg; 
dann aber sammelt er ein grosses Heer und 
zieht nach dem Kampfplatze. — Indessen hat 
Abü zeid geträumt, Jemand trete mit dem von 
Blut triefenden Schwert seines Sohnes Tkrima 



No. 9249. 



GROSSE ROMANE. 



227 



bei ihm ein. Erschreckt föhrt er auf imd lässt 
Dajjäb, den Qädl, Sultan Hasan und die ande- 
ren Emire holen. Er betet sein Morgengebet, 
sitzt auf seinem Bett, als die Emire kommen. 
Er geht ihnen entgegen, nöthigt sie zum Sitzen 
und erzählt seinen Traum. Zugleich sieht er 
im Ramal nach, findet, was geschehen ist imd 
dass ein grosser Kampf bevorsteht, und sie be- 
schliessen Krieg und brechen mit allen ihren 
Schaaren auf. — ■ Der Kampf aber wurde auf 
dem Felde wieder aufgenommen: denn Dirgäm, 
Zeidän's Sohn, kämpft mit Mazjad, bezwingt 
ihn und stellt ihm die Wahl, Moslim zu werden 
oder zu sterben. Seine Schwester redet ihm 
zu: sie sei auch schon Moslimin, er solle den 
Glauben annehmen. Er thut es, seine Schwester 
freut sich. Dann kämpft 'Aql ben haidä mit 
Büläd und stösst ihm endlich die Lanze durch 
die Brust: er sinkt vom Pferde. Nun machen 
die BenQ hiläl noch einen tüchtigen Augriff, da 
ergreifen die Christen die Flucht und werden 
dabei verfolgt, dann sammeln die Sieger die 
ziu-ückgelassenen Beutestücke auf, lagern sich 
an der Quelle, um sich zu stärken mit Speise 
und Trank und dann zurückzukehren. — Die 
Flüchtlinge kommen zu Düläb, melden ihm die 
Niederlao-e und den Tod seines Sohnes. Nun 
schwört er Vernichtung der Feinde. Er lässt 
die Priester und Mönche holen, sie kommen 
barhaupt an, tragen ihre Bücher und ihre golde- 
nen und silbernen ßäucherpfannen. lu eiligstem 
Marsch kommen sie bei den Benü hiläl an. 
Zeidän sieht die zalillosen Schaaren ankommen 
und sagt: wo bleibt ihr Jüngliuge? rüstet euch 
zur Flucht: Flucht bringt jetzt Frucht! — 
Nimmermehr, versetzen sie; willst du uns mit 
Schande beladen bei Nah und Fern? Um den 
Preis wollen wir nicht leben. — Verzeiht, sagt 
Zeidän, ich woUte euch nur auf die Probe 
stellen; sterbet edel als Märtyrer, oder lebet 
edel als Sieger! Schon umringen die Feinde 
ihre kleine Schaar: Zeidän ermahnt die Seiuigen 
zu Bedacht und zum Vermeiden der übermässigen 
Hitze, betet den Qorän-Anfang und bittet, dass 
Gott ihnen helfe; seine Gefährten rufen: Gott 
ist gross, hilf dem Islam, hilf uns gegen seine 
Feinde. Sie ordnen sich in Reihen, Zeidän 
sprengt vor, schlägt im Zweikampf den Märiq 
nieder und so noch 23 andere Reiter, bis der 
Abend hereinbricht. Am folgenden Morgen 
kämpft 'Ikrima mit einem der Wezire; da er- 
hebt sich eine grosse Staubwolke, Tkrima ver- 



lässt das Kampffeld, eilt los auf die Ankom- 
menden, um zu entdecken, wer es sei. Es waren 
die Jünglinge, welche dem Heer der Benü hiläl 
voraufgeeilt waren um einen ganzen Tag. Die 
Seinigen freuen sich des Beistandes, Gauhara 
jubelt, der König in den gegenüberstehenden 
feindlichen Reihen schimpft zornig auf sie, dass 
sie dem Glauben untreu geworden ist und es 
mit den Feinden hält, und bedroht sie mit dem 
Tode. Da steht sie in der Sänfte auf, mit lang 
herabfallendem Haar, wendet sich an die Benü 
hiläl und bittet sie, sich ihrer anzunehmen und 
sie nicht an die Ihrigen zurückzugeben. Dies 
Versprechen wird ihr gegeben. Dann wird den 
Tag über tapfer von beiden Seiten gekämpft: 
die Benü hiläl haben 400, König Dciläb etwa 
31000 Mann verloren. — König Soheil hat 
inzwischen den Brief seines Bruders erhalten, 
traurig und zugleich zornig lässt er ein grosses 
Heer zusammenbringen und schickt seinen Wezir 
mit 2 Corps dem Bruder zu Hülfe; er selbst 
aber will in das Gebiet der Benü hiläl einfallen 
und deren Zelte plündern und ihre Heerden 
rauben. — Düläb und der Wezir greifen dann 
ihre Feinde an und kämpfen bis zum Abend ; 
am nächsten Morgen aber kämpfen der Wezir, 
Namens J>j'=ljj, , und Zeidän erbittert mit ein- 
ander; jener fallt, von einem Keulenschlag ge- 
troffen, zu Boden; aber im allgemeinen Kampfe 
bedrängen die Feinde die Jünglinge von allen 
Seiten und versperren ihnen fast den Ausweg : 
sie aber versuchen die Flucht, von König Düläb 
verfolgt. Gauhara ist, als sie diese Wendung 
sieht, äusserst traurig, bestürzt und zornig. 
Nichtswürdig ist es, ruft sie ihnen zu, so zu 
fliehen : gebt mir ein Pferd , ich will für euch 
streiten! ihr seid ja doch Reiter und Streiter! 
auf, ihr Leute der Feldschlacht, in den Kampf! 
Sie wirft ihren Schleier ab, löst ihr Haar, ihre 
Wangen glühen, ihr Gewand flattert im Winde. 
Bei diesem Anblick schreit Zeidän von einer 
Seite, 'Ikrima von der anderen, Mursid und 
Dirgäm von hier und dort her: zurück, ihr 
Jünglinge, kehrt um, dort in den Feind, denket 
der Schande! Sie machen Kehrt, schlagen sich 
bis zu Gauhara durch, nehmen sie hinter sich 
und kämpfen so gut es geht. Da tritt Abu 
zeid mit seinen Schaaren auf, ebenso Dajjäb, 
und erneuern den Kampf. Jedoch der herein- 
brechende Abend trennt die Heere, Abu zeid 
aber macht dem Zeidän Vorwürfe, dass er sich 
unbesonnen in so missUchen Streit eingelassen 

29* 



228 



GROSSE ROMANE. 



No. 9249. 



habe. Am folgenden Morgen kämpft Abu zeid 
mit dem König Düläb, während die Heere vmter 
einander handgemein werden und Reiter und 
Fussvolk auf einander drein hauen. Auch dieser 
Tag bringt keine Entscheidung, so bhitig er 
auch gewesen war. — Soheil indessen überfällt 
mit seinen Haufen die Wohnstätten der Benü 
hiläl, von 4 Seiten angreifend, in nächtlicher 
Stille. Manche derselben entfliehen, ungefähr 
20 000 werden gefangen genommen imd in 
Fesseln gelegt, die Frauen und Kinder, Heerdeu 
und alle Habe mitgenommen. Auf dem Rück- 
wege lagert Soheil Abends, lässt das Mahl für 
sich und die Seinigen bereiten. Unter den Ge- 
fangenen ist auch Sultan Hasan ; er ruft seinen 
Diener (CjLwJt, der gleichfalls gefangen ist, herbei; 
dieser löst ihm die Bande, indem er sie mit 
seinen Zähnen zernagt; dann löst er dem Diener 
die Bande, lässt sich von ihm Schreibzeug be- 
sorgen und schreibt an Abu zeid und Dajjäb 
von dem Ueberfall und dem Unglück, das sie 
betroffen hat, und bittet )un ihre Hülfe. Er 
verspricht seinem Diener die Freiheit, wenn er 
den Brief überbringt, dieser sputet sich, den 
Auftrag auszuführen. — Soheil aber unterhält 
sich mit seineu Emiren von den gefangenen 
Frauen. Sieben derselben seien von unvei'gleich- 
licher Schönheit, erzählen sie ihm. Er lässt sie 
holen und in 7 prächtige Sänften steigen, deren 
jede er einem Diener übergiebt, um deren Kameel 
am Halfter zu führen: noch in der Nacht brechen 
sie auf, um sich auf der Wiese ^-^j-i! ^y« zu 
lagern und dort die Beute zu vertheilen. — Der 
Bote Essäri ist inzwischen bei Abu zeid ange- 
langt: dieser wie auch Dajjril) uud Zeidän und 
die Anderen gerathen in die grösste Bestürzung: 
Zeidän will zu Hülfe eilen , aber Dajjäb weist 
ihn zurück: er selbst habe noch nichts hier ge- 
leistet, er wolle hin und dem König Soheil den 
Weg verlegen und ihn mit seinem Heer ver- 
nichten. — Der König hat ein grosses Heer 
bei sich, sagt Abu zeid, lass mich lieber gehen! 
Doch jener lässt die Benü zagbe aufsitzen, nimmt 
aber, auf Abu zeid's Drängen, 'Ikrima, Manna', 
Mursid, Fäi'd und einen Haufen ihrer jimgen 
Leute mit. Abu zeid jedoch befragt das Ramal, 
er ersieht daraus Alles, was sich ereignet hat 
uud was bevorsteht, nämlich dass Soheil auf 

der Wiese ^J! , ^ die Theilung der Beute vor- 

nehmen will. Dajjäb reitet voran mit seinem 
Diener, kommt zu der Wiese, findet das Gras 
aufrecht stehend, nicht niedergetreten, lässt also, 



da die Feinde uoch nicht angekommen sind, 
sein Pferd daselbst grasen. Währeud die übrigren 
Benü zagbe sich mit den Jüngliniren am nächsten 
Morgen dahin aufmachen, sitzt Dajjäb auf der 
Wiese, als plötzlich 7 prächtige Sänften an- 
kommen. Er ruft 'All um Beistand an, schwingt 
sich zu Ross, versperrt den Dienern den Weg: 
dann tritt er dem Diener der ersten entgegen, 
spricht mit ihm , erkundigt sich nach seinem 
Namen, denn er sei vom Gefolge des Soheil, 
wolle soeben seinen Antheil an der zu ver- 
theileudeu Beute holen und werde ihm seinTheil 
mitbringen, dann schlägt er ihn nieder, ebenso 
macht er es mit den Dienern der in kurzen 
Zwischenräumen sich folgenden anderen 6 Sänf- 
ten; dann stürzt er sich auch auf die Diener 
der anderen hinterdrein kommenden Sänften und 
schlägt sie zu Boden. Darauf erfährt er aus 
Rimä's (Ujj) Munde deu Ueberfall und die Ge- 
fangennahme Aller. Während er noch bei den 
Frauen steht, kommen seine Benü zagbe au, 
von der anderen Seite aber treten auch die 
Schaaren des Königs auf deu Platz, die Ge- 
fangenen mit sich führend. Ein allgemeiner 
Kampf tobt alsbald durch die Reihen: da kom- 
men auch Ikrima und die anderen Emire mit 
den Jungen uud fahren auf die Feinde los. Dem 
König Soheil wird gemeldet, dass die Benü 
hiläl sich der Weiber, der Gefangenen, der ge- 
machten Beute und der Kameele bemächtigt 
haben und voll Zuversicht sagen : sein letzter 
Tag sei gekommen. Da stürzt er sich in die 
Reihen der Beuü zagbe, wie ein Schnitter sie 
niedermähend, bis er mit Dajjäb selbst zusam- 
mentrifft. Nach heftigen Wechseireden kämpfen 
sie mit einander, während ihre Schaaren gleich- 
f:ills in erbittertem Handgemenge unter sich 
ringen: aber der Abend trennt die Kämpfenden. 
Am folgenden Morgen wird der Kampf fort- 
gesetzt und dauert noch 3 Tage. Endlich durch- 
sticht Dajjäb seineu Gegner mit der Lanze; die 
Freude hebt die Kraft der Benü zagbe; sie 
werfen sich auf die chi'istlicheu Haufen und 
tragen endlich, nach furchtbarer Anstrengung, 
den Sieg davon; die Besiegteu ergreifen die 
Flucht, die Benü hiläl hinter ihnen drein; dann 
kehren diese um, lesen die Beute auf und lagern 
sich auf der Wiese ( S>ji\ ^ -*), um auszuruheu 
von der Arbeit. — Abu zeid inzwischen hatte 
mit Düläb weitergekämpft uud war in Sorgen 
um deu Ausgang, zumal auch in Angst über 
deu Erfolg, welchen Dajjäb haben würde. Düläb 



No. 9249—9251. 



GROSSE ROMAME. 



229 



hatte seine zahllosen Haufen zusammengebracht 
und am 3. Tage nach dem Abmarsch Dajjäbs 
und der Jungen grifl' er an. Abu zeid sprengte 
vor, wie ein Teufe! in Menschengestalt, stürzte 
auf Düläb los, und forderte ihn zum Kampf. 
Nach schnöden Wechselreden halten sie einen 
Augenblick an; Zeidän feuert den Abfl zeid 
zum sofortigen Vernichtungskampf des Gegners 
an ; auch die Jungen rufen ihm zu : lass nicht 
nach, Abu zeid, drauf, drauf, spiess ihn auf, 
schlag ihn nieder! Aber der Abend bricht 
herein, ohne die Entscheidung zu bringen. Wie 
geht's, fragt der König, als er wieder dem Abu 
zeid gegenüber steht. — Sehr schön, versetzt 
dieser: so Gott will, wird das Blatt sich heute 
gegen dich wenden. — In der That spaltet er 
den Schädel des Königs mit einem furchtbaren 
Hieb : nun greift Zeidän die Feinde von vorn, 
Abu zeid von hinten an und metzeln sie sänimt- 
lich nieder. Dann sammeln sie die Beutestücke 
auf, Abu zeid ruft die Schaaren zusammen und 
trägt dem Zeidän auf, mit 'Ikrimä den Dajjäb 
aufzusuchen : sie machen sich auf den Weg, 
stossen nach mehreren Tagen auf ihn, finden 
ihn als Sieger. Darauf vereinigen sich beide 
Theile, Dajjäb und Abu zeid beglückwünschen 
einander, dass sie gesiegt haben und gesund 
sind, theilen die Beute zu gleichen Theileu, 
setzen den Mazjad an seines Vaters Stelle als 
Herrscher ein und kehren nach Megd zui'ück, 
wo sie in Ehren und Wohlstand verweilen. 
Schluss f. 123'': »yji c-^^ f^ ^-^ '^ii^ j^^i 

Schrift: ziemlich gross, kräftig, etwas rundlich, vo- 
callos. — Abschrift c. '-'*,i844. 

9250. We. 883. 
2) f. 17-57. 
4'°, 13 — 19Z. (23x161/2; 17—18x10—14'^°=). — 
Zustand: ziemlich gut. — Papier: weisslich, glatt, ziem- 
lich stark. — Titelüberschrift f. 17": 

[d. i. Jyi«Jt ä;*f>] »J^^l ol^H-^ 
A n f a n g f. 1 7 " : jJLci aJJ! ^c^s» • . • ^yfjc:^^ «j^ 

L*.v^ _j^5 S^ (T^j ■^'^ rj^ vy^' *i_j*.i' qc ^-i) 

= We. 775, 3. Die Erzählung weicht der 
Fassung nach öfters ab, ist zum Theil aus- 
führlicher; auch ist der Anfang etwas anders. 



In alter Zeit herrschte ein mächtiger König, 
Daläb mit Namen, der hatte einen Sohn, der 
war schön und klug und hiess Brdäd. Dieser 
sagte eines Tages zu seinem Vater, er wolle 
die Tochter seines Oheims heirathen; der Vater 
willigt ein, versieht ihn mit Geschenken, der 
Sohn reist ab und kommt den braunen Bergen 
nahe, in denen der Wohnort des Soheil hen jJ\P, 
seines Ohms, ist. Er meldet ihm seine Ankunft etc. 

Der Schluss ist hier so f. 57'': nach ihrer 
Rückkehr nach Negd giebt Hasan ein grosses 
Fest, dann auch Zeidän: dieser ladet Hasan, Abu 
zeid und Dajjäb dazu ein; nach dem Mahle 
schlägt Zeidän vor, die Gauhara mit Dirgäm 
zu verheirathen : der Vorschlag wird angenom- 
men, der Ehecoutract vom Qädi autgesetzt, dann 
40 Tage Lustbarkeiten veranstaltet, darauf wird 
die Hochzeit vollzogen. 



Schluss f. 57\- 



^jJi\ iJ j.ij^ ^-►^' ^. 






O^ 



cUJ! 



U^:^- 



^\. 






:\ 



Schrift: ungleich: zuerst kräftig, gefällig, schwung- 
voll, dann kleiner, weiterhin grösser und schwungvoller, 
aber dünner und flüchtiger, am Ende noch grösser und 
dicker. — Abschrift c. '■-™ 1954. 

9251. We. 776. 

38 Bl. 4", 17— -20 Z. (22 X lö'^: 17 X 12'^'»). — Zu- 
stand: ziemlich gut. — Papier: gelblich, etwas stark, 
wenig glatt. — Einband: Pappband mit Lederrücken. — 

Titel f. 1»: SiS>^Xi -i^.^ ^a j^f^Oo ^jfjJ-i '-^ 
Anfang f. 2": ^J .-ül f.\J Lj ^^\J\ .\Ji 

^"^ LS^ o" [r'] ri' a^ o^' o^ß r^-^ ^ 

^^j _«Lj .*-«'i! Si^^ ^ lS-*^' 1^3 Ä-»-"' J^.5>5^1 n-^i 

:pj\ ,u.c >.♦<»! 4,1 S.L ,Uiiä^ 

Der Emir Jäsir (Sohn des ,j-w, Sohnes des 
Qy3^ qj Joiiaa«), einer von den Benü hiläl, 
hatte 2 Söhne, deren Einer Zeid elHeil hiess, 
der Andere 'Ammär. Jener hatte zur Frau 
genommen die »wS^^^, die Schwester des Abu 
zeid, und hatte von ihr einen Sohn, genannt 
ijI.iAj; 'Ammär aber hatte eine Tochter Namens 
^y^^^ Zeid elheil war viel wohlhabender als 
sein Bruder und als er starb übertrug er diesem 
die Sorge für seinen Sohn und sein Hab und 
Gut , dem Sohn aber Gehorsam gegen seinen 
Ohm. Dieser aber behandelte den Bedrän 
schlecht und Hess ihn die Heerden hüten, 10 Jahre 
lang. In dieser Zeit besuchte ihn sein Onkel 
_jjji^, Sohn des Abu zeid, alle Tage imd unter- 



230 



GROSSE ROMANE. 



No. 9251. 



richtete ihn in den Werken des Kampfes und 
Krieges. — Um jene Zeit starb der Fürst vom 
U^uotJi i^iil», der Emir *-~-_f und nach ihm 
herrschte sein Sohn oijyiJ! , »jj;, von den Unter- 
thanen sehr gehebt. Da er noch nach 3 Jahren 
ohne Frau war, baten sie ihn zu heirathen; er 
wollte zwar und fragte, so oft er von einer 
Schönen hörte, seinen Ohm Js.>U/o, der aber 
rieth immer ab: die und die passe nicht für 
ihn. Nun kam eines Tages ein auch bei ihm 
beliebter Spielmann von den Benü hiläl, 
Namens ^**v;= ^yf ^^i z" \\ira: den fragte er, 
ob er nicht eine passende Schöne für ihn wisse : 
der versprach sich in allen Stämmen umzusehen 
und ihm Nachricht zu bringen. Aber, da er 
dort keine fand, kehrte er heim. Hier sah er 
'Ammärs nun herangewachsene schöne und viel- 
umworbene Tochter ^^-*.s»: diese liebte ihren 
Vetter Bedrän und wollte von keinem Freier 
sonst wissen. Ihre Schönheit gefiel dem Spiel- 
mann : er macht sich auf und erzählt dem Emir 
Vj. davon. Dieser entschliesst sich sofort, 
um sie zu werben, beschenkt den Spielmann 
aufs Reichlichste und reitet zu König Hasan, 
der seine Auhunft erfährt, ihm entgegenzieht 
und herzlich aufnimmt. Nach 3 Tagen legt 
Rauq ihm und seinen Emiren seine mitgebrachten 
kostbaren Geschenke vor und erzählt, weshalb 
er gekommen sei. Abu zeid hört es mit an, 
geht dann aber fort: denn er ist dafür, dass 
Bedrän die ,-»■*->■ heirathe und weiss, dass Beide 
sich lieben. An seinem Fortgange erkennt 
Hasan und die anderen Emire, dass er nicht 
für Rauq's Wunsch und Plan ist. Nun, sagt 
er, wenn es diese nicht ist, ist es eine Andere. — 
Nein, grade um sie bin ich gekommen, sonst 
kehre ich wieder um. — Dajjäb spricht sich 
zu seineu Gunsten aus ; Andere sagen : sie hat 
ja aber einen Vetter. Schliesslich lässt Hasan 
den Ammär holen und theilt ihm die Sache 
mit. Die grosse Kaufsumme für seine Tochter 
gefällt ihm, aber zuvor müsse er doch mit 
seiner Frau, Namens LvJ-j>, sprechen. Diese 
ist ganz für die Verheirathung mit Rauq, und 
als 'Ammär den Bedrän erwähnt, sagt sie : den 
lass nur die Heerden bis an seinen Tod hüten! 
Die Verlobung findet also statt, die Geschenke 
Rauq's werden zu 'Ammär gebracht. Husn sieht 
dieselben ankommen, erfährt ihre Verlobung, 
weint, geht zum Hause ihrer Tante und lässt 
Bedrän holen. Warum weinst du, fragt er, und 
erfahrt jetzt erst durch sie, was geschehen ist. — 



Ich werde zu Abu zeid gehen, er soll sich 
meiner Sache annehmen, ich will auch Hasan, 
Dajjäb und Bodeir bitten, sagt er: sei nur ge- 
trost! — Das nutzt dir nicht, ich weiss besseren 
Rath. Mach einen Beutezug; geh zu Zeidän 
ben gänim und -A-yii^, (c*"j^i -*^ und .Uc, den 
Söhnen des j^Ls».*«, erzähle ihnen die Geschichte, 
die werden dir beistehen, um die Kaufsumme 
aufzubringen, ohne die du nichts machen kannst. 
Deine bisherigen Freunde, die Hirten, können 
dir nichts nützen. — Aber in dieser Kleidung 
kann ich jene nicht aufsuchen. — Warte bis 
zur Nacht , ich besorge dir andere. — Sie 
bringt ihm alsdann ein Ross, das sie ihrem 
Vater genommen hat, Kleider und sonstige 
Ausrüstung und er reitet zu Zeidän, der grade 
die Anderen zum Schmause bei sich hat. — 
Bedrän soll Theil daran nehmen; nicht eher, 
sagt er, als bis ihr mir Hülfe versprecht, und 
dann erzählt er sein Anliegen. Sie geben ihm 
Zusage, die nothwendige Summe an Geschenken 
für ihn zu beschaflen, und heisseu ihn nur ge- 
trosten Muthes zu sein: er aber lehnt es ab; 
so war es nicht gemeint, dass ich sie von euch 
erbettele, sondern Husn sagte mir: mach einen 
Beutezug gegen die Feinde, und auf einem 
solchen möget ihr mir beistehen. Wollt ihr 
es thuu, gut: wo nicht, so giebt es ja noch 
mehr Leute. Es sind aber Alle bereit zu 
solchem Fehdezug und wollen heim , sich zu 
rüsten. Thut das nicht, sagt Zeidän, man lässt 
euch dann nicht ziehen: bleibt hier bis Abend, 
dann gebe ich selbst euch Pferde, Wafien und 
was ihr braucht. So geschieht es : sie ziehen 
aus, um die Benü 'oqeil zu überfallen und zu 
plündern. Erst am 3. Tage kommen sie auf 
das Gebiet derselben zu dem Ort yj,j^\jJi\ —j» 
wo sie sich baden und ihr Gebet verrichten. 
Während desselben krächzen Raben, was sie 
etwas bedenklich finden. Da sieht Zeidän in 
dem Ramalspiel zu, was ihnen die Zukunft 
bringen wird. Er sieht Roth und Blut. Auch 
Bedrän sieht zu: ich fürchte, sagt er, für euer 
Leben: wenn ihr in diesem Streifzuge fallt, was 
soll ich euren Stammesbrüdern sagen, wie und 
warum ihr gefallen seid? Kehrt lieber um! — 
Alle, ausser .<.xi?, neigen sich zu dieser An- 
sicht; nein, wir kehren nicht anders heim als 
mit Beute von 'Oqeil; wir würden ja bei unseren 
Mädchen zum Gespötte werden! — In Folge 
dessen brechen sie denn alle auf und treffen am 
4. Tage auf die ausgedehnten Heerden des 



No. 9251. 



GROSSE ROMANE. 



231 



Fürsten der Benü 'oqeil, des JuöLs qj r-^.^' ^j- 
Zeidän sagt : legt euch hier bei dem Wasser 
in Hinterhalt; gegen Abend macheu wir sie 
uns zur Beute, ziehen Nachts damit ab und 
sind am Morgen über alle Berge. Wir theilen 
uns in 2 Abtheiluugen : die Einen treiben die 
Kameele, die Andern kämpfen : und zwar "Omar, 
'Ammär und 'Amir thun jenes, ich und ,^.j^ 
und Musä und Bedrän nehmen es mit den 
Reitern auf, welche die Heerden zu beschützen 
haben. So geschah es denn auch. Sie über- 
fallen und nehmen einen Theil der Heerde; da 
erheben die Hirten ein Geschrei, die aber werden 
glücklich erbeutet und fortgetrieben. Nun aber 
kommen auch jene 70 Reiter an, die sich in- 
zwischen weitab mit dem Gerädspiel beschäftigt 
hatten, und an deren Spitze '2 Brüder des Zeid 
el'aggäg standen, nämlich ^^^U^ und .Lasj. Wo 
sind die Heerden geblieben , fragen sie die 
Hirten. — Vom Feinde fortgetrieben. — Sie 
setzen nun den Räubern nach, es entspinnt 
sich ein Kampf, in welchem ^^'^^«^ von der 
Hand des Zeidän, ,LsaJ von der des q';^, 
ebenso alle Uebrigen von ihnen und ihren Paar 
Genossen erschlagen werden : sie erbeuten deren 
Pferde imd Waffen , holen die vorauf eilenden 
Heerdentreiber ein und kehren wohlbehalten 
heim. Sie berathen, was nun zu thun ; Muheibar 
empfiehlt, die Nacht dort zusammen im Thal 
zuzubringen; er wolle au Abu zeid, die Brüder 
des Hasan sollten an diesen, Musä an seinen 
Vater Dajjäb, und Zeidän an den Qädi schreiben, 
um zu erfahren, wie sie die Sache aufnehmen; 
wenn Abu zeid dafür sei, stehe es gut, sonst 
sei nichts zu machen. Demgemäss schicken 
sie die Briefe durch einen Diener, Namens S^i 
ab, der die Emire alle versammelt trifft. Dajjäb 
ist sehr erzürnt, Abu zeid nimmt sie in Schutz. 
Was räthst du zu thun? fragt ihn Hasan. — 
Ich werde an sie schreiben, dass sie herkommen 
und deine Hände küssen und deine Verzeihung 
erbitten; kommen sie nicht, so zeigen sie Un- 
gehorsam gegen dich, und dann werde ich sie 
holen und in Fesseln legen. — Thu, was dir 
gut scheint! — In Folge dessen kommen sie 
mit den Heerden an bei den Benü ry^^\ und 
begeben sich in die Wohnung des Abu zeid. 
Er bewirthet sie drei Tage lang; dann geht er 
mit ihnen und seinem Heer von 90000 Mann 
zu König Hasan. Dieser zieht ihm mit Ge- 
folge entgegen und ist erst